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DE2323660A1 - Vorrichtung zum automatischen abmessen und abgeben gleicher mengen trokkenen pulvers - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen abmessen und abgeben gleicher mengen trokkenen pulvers

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DE2323660A1
DE2323660A1 DE19732323660 DE2323660A DE2323660A1 DE 2323660 A1 DE2323660 A1 DE 2323660A1 DE 19732323660 DE19732323660 DE 19732323660 DE 2323660 A DE2323660 A DE 2323660A DE 2323660 A1 DE2323660 A1 DE 2323660A1
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DE
Germany
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membrane
cylinder
porous membrane
pressure
filter
Prior art date
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Application number
DE19732323660
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English (en)
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DE2323660C3 (de
DE2323660B2 (de
Inventor
Donald E Angan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PERRY IND Inc
Original Assignee
PERRY IND Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by PERRY IND Inc filed Critical PERRY IND Inc
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Publication of DE2323660A1 publication Critical patent/DE2323660A1/de
Publication of DE2323660B2 publication Critical patent/DE2323660B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2323660C3 publication Critical patent/DE2323660C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B37/00Supplying or feeding fluent-solid, plastic, or liquid material, or loose masses of small articles, to be packaged
    • B65B37/16Separating measured quantities from supply
    • B65B37/20Separating measured quantities from supply by volume measurement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum automatischen Abmessen und Abgeben gleicher Mengen trockenen Pulvers Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum automatischen Abmessen und Abgeben gleicher Mengen trockenen Pulvers, mit einem hohlen Zylinder, einer porösen querliegend und beweglich innerhalb des Zylinders angeordneten Membran und einer mit der Membran verbundenen Einrichtung zum Zuführen verringerten und erhöhten Druckes auf die Membran. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Verbesserung einer Vorrichtung, die erstmalig wahrscheinlich in der US-PS 2 540 059 beschrieben und beansprucht ist.
  • Es sind seit langem Einrichtungen zum volumetrischen Abmessen gleicher Mengen trockenen Pulvers bekannt, bei welchen ein verringerter Druck an der Rückseite eines Teiles aufgebracht wird, das als poröse Membran beschrieben und in einer vorbestimmten Entfernung vom offenen Ende eines Hohlraums angebracht ist, wodurch der verringerte Druck zur Vorderseite dieser Membran übertragen und somit der Hohlraum mit trockenem Pulver gefüllt wird, wenn das offene Ende in dasselbe eingebracht wird. Das Aufrechterhalten des verringerten Druckes (Unterdrucks) hält das trockene Pulver im Hohlraum. Die Beendigung des verringerten Druckes und der unmittelbare Ersatz desselben durch einen erhöhten Druck stößt die gleiche Menge des trockenen Pulvers aus.
  • Durch Synchronisieren des Anordnens eines Behälters, z.B.
  • eines Kartons, einer Ampulle, einer harten Kapsel oder dergleichen, an einer vorbestimmten Stelle gleichzeitig mit dem Aufgeben erhöhten Druckes auf die Einrichtung zum Abmessen und Abgeben gleicher Mengen trockenen Pulvers, wenn die Einrichtung an eine solche vorbestimmte Stelle geführt wird, wird die gleiche Menge trockenen Pulvers in das dafür bereitgestellte Behältnis abgegeben.
  • Die US-PS 2 540 059 lehrt, daß ein Filter aus rostfreiem Stahl mit einer Maschenweite von 0,044 mm (325 mesh) als poröses Material außerordentlich zufriedenstellend verwendbar ist. Andere vorgeschlagene Materialien sind gesintertes Glas, gesinterte Metalle, Filz, Porzellan und faserige Hölzer, wie Balsaholz. Es wird ferner gelehrt, daß sich das poröse Material während des Betriebes nicht verformen soll.
  • Ein Filter aus rostfreiem Stahl mit einer Maschenweite von 0,044 mm (325 mesh) hat öffnungen von ungefähr 44 Mikron.
  • Diese sind viel zu groß, um den Durchgang feinen Pulvers zu verhindern. Folglich kann solch ein Filter nur für solche körnigen Materialien, wie Schießpulver, verwendet werden.
  • Dies führte dazu, daß Filz das ausgewählte Material zur Verwendung als poröse Membran beim Abmessen gleicher Mengen sehr feinen Pulvers wurde. Jedoch hat Filz den Nachteil, daß er ein geschichteter Stoff ist, der von der Entwicklung einer wesentlichen Dicke der Fasern abhängig ist, die übereinander gestapelt sind, um die beschränkte erforderliche Porosität zum Unterbrechen des Durchgangs des feinen Pulvers zu erhalten.
  • Diese Eigenschaft des Aufbaus schafft weitgehend Gelegenheit, daß feine Pulverpartikel in dem Filzpolster eingebettet werden und dem Ausstoßen bei dem Zyklus widerstehen, wobei der Druck zuerst verringert und dann erhöht wird. Folglich werden Filzmembranen manchmal schnell verstopft und müssen häufig ersetzt werden. Je roher das Pulver ist, dem sie ausgesetzt sind, desto kUrzer ist die nutzbare Lebensdauer der Membran.
  • Andere Materialien wurden mit ähnlichen Schwierigkeiten verwendet. Zum Beispiel wurden verschiedene metallene, keramische und plastische Materialien mit Poren gesteuerter Größe geformt oder gegossen. Jedoch sind diese Materialien, ähnlich wie Filz, von dem Aufbau einer Schicht mit einiger Dicke abhängig, um die gewünschte Porosität zu schaffen und sind folglich im allgemeinen starr und etwas inflexibel.
  • Die Entwicklung von Geweben mit sehr kleinen oeffnungen, welche aus synthetischen, einfädigen Fasern hergestellt sind, hat zu stark verbesserten porösen Membranen geführt, welche die Übertragung des verringerten und erhöhten Druckes von einer Seite zur -anderen ermöglichen, und welche aufgrund der verringerten Dicke des Gewebes und der Elastizität der Fasern dem Aufbau einer Einbettung von Pulverpartikeln während wiederholter Zyklen beim Anwenden eines verringerten und erhöhten Druckes widerstehen.
  • Während die Entwicklung von aus synthetischen, einfädigen Fasern gewebten Geweben eine bemerkenswerte Verbesserung des porösen Materials ergibt, das bei der Übertragung sowohl des verringerten als auch des erhöhten Druckes auf den Hohlraum verwendet wird, in welchem die gleiche Menge des trockenen Pulvers abgemessen wird, ergaben sich neue Schwierigkeiten bei der Montage oder Befestigung des Gewebes in der Vorrichtung. Die verwobene, einfädige Faser bildet keinen "Körper", wie irgendeines der bekannten porösen Materialien. Folglich muß das Gewebe unter Spannung befestigt werden, und diese Spannung muß gesteuert werden, um gerade den richtigen Betrag an Durchbiegung des unter wiederholten Zyklen verringerten und erhöhten Druckes stehenden Gewebes zu ergeben. Darüber hinaus muß die poröse Membran innerhalb der Grenzen der Wände, -welche die Seiten des Hohlraumes, in dem die gleiche Menge trockenen Pulvers abgemessen werden soll, beweglich sein.
  • Schließlich darf nur ein kleiner Bereich des Endes des durch die poröse Membran definierten Hohlraumes von der Befestigung des porösen Gewebes eingenommen werden, weil der Bereich des letzteren so groß wie möglich im Verhältnis zur Querschnittsfläche des Hohlraums sein muß, um die Übertragung der verringerten und erhöhten Drücke über eine so große Fläche wie möglich zu verteilen, um tote Punkte zu vermeiden, wo sich trockenes Pulver sammeln kann. Zusätzlich ermüdet das poröse Material schließlich, das als Filter dient, um den Durchlaß von Strömungsmittel in beiden Richtungen zu ermöglichen, weil zuerst verringerter Druck und dann erhöhter Druck aufgebracht wird und gleichzeitig der Durchgang trockener Pulverpartikel behindert wird, oder wird durch eingebettete Partikel trockenen Pulvers verstopft und muß ersetzt werden.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine schnell austauschbare Membrananordnung zu schaffen, welche eine poröse Membran aufweist, die aus einem aus synthetischen, einfädigen Fasern gewobenen Gewebe als Teil eines Filterteils besteht, das mit einem Minimum an Arbeit und Zeit ersetzt werden kann.
  • Weiter soll mit der Erfindung eine poröse Membran als Teil eines Filters geschaffen werden, die unter einer entsprechenden Spannung zum Steuern der Durchbiegung des Gewebes der Membran bei wiederholten Zyklen verringerten und erhöhten Druckes angebracht ist, um die Einbettung trockener Pulverpartikel in der Membran und so die Anzahl wiederholter Zyklen zu steigern, welche die Membran vor dem Ermüden und Verstopfen unbrauchbar machen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Einrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß eine schnell austauschbare Membrananordnung vorgesehen ist, die ein an der druck-zuführenden Einrichtung befestigtes Befestigungsteil aufweist, welches zum Eingriff mit einem Filterteil vorgesehen ist, an dem die poröse Membran befestigt ist, und das Befestigungsteil und das Filterteil in Eingriff miteinander innerhalb des Zylinders angeordnet sind.
  • Es wurde somit gefunden, daß ein Befestigungsteil mit einem Keil und einer Keilnut als einstückige Teile desselben, das an einer Einrichtung zum Zuführen verringerten und erhöhten Druckes befestigt ist, in Eingriff mit einem entsprechenden Keil und einer Keilnut eines komplementären Filterteils, das beweglich innerhalb der Grenzen eines hohlen Zylinders angeordnet ist, eine schnell austauschbare Membrananordnung ergibt, wobei das Filterteil fast augenblicklich ersetzt werden kann. Eine zweckmäßige Spannung für eine poröse Membran aus gewobenem Stoff, der aus synthetischen, einfädigen Fasern besteht, wird durch Warmschweißen solchen Stoffes an einen thermoplastischen Körper eines Filterteils herbeigeführt, so daß die Verformung eines Querschnittes mit einem Durchmesser von 6,25 mm (0,25??) bei einem verringerten Druck von ungefähr 457,2 mm (l8,0") Wassersäule (Unterdruck) 180 Mikron beträgt und unter einem erhöhten Druck von ungefähr 0,63 kg/cm2 (9 psig.) ungefähr 180 Mikron beträgt.
  • Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch die Vorrichtung, welcher die schnell austauschbare Membrananordnung, welche die Erfindung bildet, zugeordnet ist, Fig. 2 eine vordere Draufsicht des Filterteils der schnell austauschbaren Membrananordnung, Fig. 3 einen Ausschnitt der Fig. 1, welcher die erfindungsgemäße, schnell austauschbare Membrananordnung darstellt, Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Befestigungsteiles der schnell austauschbaren Membrananordnung, und Fig. 5 eine perspektivische Darstellung des Filterteils der schnell austauschbaren Membrananordnung.
  • In Fig. 1 ist ein Filterteil 1 in Eingriff mit einem Befestigungsteil 6 dargestellt, das innerhalb eines hohlen Zylinders 12 angeordnet ist. Das Befestigungsteil 6 ist an einer Einrichtung 9 zum Zuführen verringerten Druckes oder Zuführen unter Druck stehenden Strömungsmittels zur schnell austauschbaren Membrananordnung befestigt, wie sie genauer in Fig. 3 dargestellt ist.
  • Die Einrichtung 9 zum Zuführen verringerten Druckes und unter Druck stehenden Strömungsmittels ist an dem mit Gewinde versehenen Anschlußstück 16 befestigt. Das Anschlußstück 16 ist innerhalb der Grenzen der mit Gewinde versehenen Kupplung 15 beweglich. Der hohle Zylinder 12 ist an dem einen Ende der Kupplung 15 gegenüber dem Ende, in welchem das Anschlußstück 16 beweglich angeordnet ist, mit Schraubengewinde befestigt. Eine umlaufende eingearbeitete Nut 10 im Befestigungsteil 6 hält einen 0-Ring 11, der eine Dichtung zwischen dem Zylinder und dem Befestigungsteil 6 ergibt. Die Einrichtung 9 zum Aufbringen verringerten Drucks und Zuführen unter Druck stehenden Strömungsmittels ist hohl und starr und bildet zwischen dem beweglichen Anschlußstück 16 und dem beweglichen Befestigungsteil 6 eine Verbindung.
  • Wenn das Anschlußstück 16 in der Kupplung 15 zurück- und vorwärtsbewegt wird, werden die zusammenwirkenden Teile 9, 6 und 1 in derselben Richtung bewegt. Das Gewinde 17 der Kupplung 15 erstreckt sich entlang der Längsachse der Kupplung über eine ausreichende Entfernung, daß das Anschlußstück 16 darin bis zu einem Punkt bewegt werden kann,an dem die Einrichtungen zum Erfassen. des Befestigungsteils 6 sich über das offene Ende des Zylinders 12 erstrecken.
  • Wenn die gesamte Reihe der Teile 16, 9, 6 und 1 in die oben beschriebene ausgestreckte Lage bewegt wird, kann das Filterteil 1 unmittelbar ersetzt werden. Wenn das neue Filterteil 1 an seinem Platz ist, wird die gesamte Reihe der Teile 16, 9, 6 und 1 durch Drehen des Anschluß stücks 16 in umgekehrter Richtung in die Kupplung 15 zurückgezogen. Das Anschlußstück 16 wird zurückgezogen, bis das gesamte Filterteil 1 in den Zylinder 12 zurUckgezogen ist.
  • Der Innendurchmesser des Zylinders 12 liegt fest, so daß das Volumen des Pulvers, welches in dem Raum 21 am offenen Ende des Zylinders 12 aufgenommen werden kann, durch die Entfernung von der scharfen Kante des offenen Endes des Zylinders 12 bis zur Fläche des Filterteils 1 bestimmt wird. Folglich wird das Anschlußstück 16 in die Kupplung 15 zurückgezogen, bis die bestimmte Entfernung unmittelbar darüber ein Volumen für den Raum 21 darstellt, das der gleichen Menge des gewünschten trockenen Pulvers angepaßt ist. Eine nicht dargestellte Kontermutter fixiert die Lage des Anschlußstücks 16 in der Kupplung 15> wenn der Raum 21 angemessen definiert ist.
  • Die Vorrichtung zum automatischen Abmessen und Abgeben gleicher Mengen trockenen Pulvers wird folgendermaßen betätigt: a) das offene Ende des Zylinders 12 wird in eine Menge trockenen Pulvers eingebracht, b) ein verringerter Druck (Unterdruck) wird am offenen Ende des Anschlußstücks 16 aufgebracht und mittels der Einrichtung 9 mit dem Befestigungsteil 6 und schließlich dem Filterteil 1 verbunden, c) eine gleiche Menge trockenen Pulvers wird in den Raum 21 gezogen, d) der Zylinder 12 wird aus der Menge trockenen Pulvers herausgezogen und über einem Behälter angeordnet, z.B. einer zweiteiligen harten Kapsel, einer Ampulle oder derg2eichen, und e) die gleiche Menge trockenen Pulvers wird in den Behälter abgegeben, indem der am Anschlußstück 16 aufgebrachte, verringerte Druck beendet und durch das Aufbringen eines unter Druck stehenden Strömungsmittels ersetzt wird, das mit dem Filterteil 1 in Berührung steht und die im Raum 21 gehaltene gleiche Menge aus demselben ausstößt.
  • Die schnell austauschbare Membrananordnung, welche die erfindungsgemäße Verbesserung bildet, ist genauer in Fig. 3 dargestellt, und das Befestigungsteil 6 und das Filterteil 1 sind perspektivisch in den Fig. 4 und 5 gezeigt.
  • Das Filterteil 1 besteht aus einem Kunststoffkörper, der aus einem thermoplastischen Material, wie Polyäthylen, Polypropylen, Polyvinylchlorid, Polystyren, Delrin und dergleichen, vorzugsweise Polypropylen, hergestellt sein kann und im wesentlichen die Form eines hohlen Zylinders aufweist. An einem Ende des Kunststoffkörpers ist ein Stück dichtgewobenen Gewebes aufgeschweißt, das aus synthetischen, einfädigen Fasern, z.B. Polyester, Rayon, Azetat, Nylon und dergleichen, vorzugsweise Nylon, hergestellt ist.
  • Das Befestigen des Gewebes am Kunststoffkörper wird am besten durchgeführt, indem ein Gewebe ausgewählt wird, das aus Fasern besteht, welche einen höheren Schmelzpunkt als der Kunststoffkörper des Filterteils haben. Das Gewebe kann dann auf den Kunststoffkörper geschweißt werden, indem ein Teil dieses Kunststoffkörpers in der Gegend des Gewebes, das daraufgeschweißt werden soll,lokal erwärmt und diese Wärme aufrechterhalten wird, bis der lokale Bereich ausreichend erweicht ist, um das Einbetten des Gewebes in den erweichten Kunststoff zu ermöglichen und dann die Wärme weggenommen wird und man den erweichten Kunststoff abkühlen läßt, wodurch das Gewebe wirksam an dem Kunststoffkörper festgeschweißt wird.
  • Wie zuvor dargelegt wurde, ist Nylon die bevorzugte Faser. Das bevorzugte Gewebe besteht aus einer einfädigen Nylonfaser, welche dicht zu einem Stoff verwoben ist, indem die Öffnungen zwischen den Fasersträngen ungefähr 1 Mikron betragen. Dies ermöglicht, daß der an einer Seite des Gewebes aufgebrachte verringerte Druck wirksam auf die andere Seite übertragen wird und das trockene Pulver veranlaßt wird, aufgrund der Druckdifferenz zwischen der Fläche des trockenen Pulvers gegenüber dem Atmosphärendruck und dem im Raum 21 in den letzteren zu fließen, welcher durch die vordere Fläche des Filterteils 1 und die Innenwände des Zylinders 12 begrenzt ist. Darüber hinaus verhindert die geringe Größe der Öffnungen in dem Gewebe wirksam, daß sich Partikel des trockenen Pulvers durch das Gewebe bewegen, weil nur ein Minimum der Partikel des trockenen Pulvers einen Durchmesser von weniger als einem Mikron hat.
  • Wenn das Aufbringen des verringerten Drucks beendet und unter Druck stehendes Strömungsmittel zum Filterteil zugeführt wird, kann das unter Druck stehende Strömungsmittel durch die kleinen Öffnungen strömen und die gleiche Menge des trockenen Pulvers aus dem Raum 21 ausstoßen, wie es oben beschrieben wurde, und dieses trockene Pulver in einen vorher dort angeordneten Behälter abgeben.
  • Es wurde gefunden, daß aus einfädigen, synthetischen Fasern gewebte Gewebe, wie die oben erwähnten, die Eigenschaft haben, sich nach innen zu biegen, wenn verringerter Druck am Filterteil 1 aufgebracht wird,und sich nach außen biegen, wenn unter Druck stehendes Strömungsmittel zum Filterteil geleitet wird.
  • Wenn z.B. ein einfädiges Nylongewebe mit einem ungestützten Durchmesser von 6,25 mm (0,25") und Öffnungen von einem Mikron als Gewebe verwendet wird, das auf das Ende des Filterteils 1 geschweißt ist, erzeugt das Aufbringen eines verringerten Druckes von z.B. 457,2 mm (18,0") Wassersäule (Unterdruck) eine Auslenkung von ungefähr 180 Mikron und die Anwendung von Druck-2 luft von 0,63 kg/cm2 (9 psig) eine Ablenkung von ungefähr 180 Mikron. Die Biegung des einfädigen Nylongewebes erzeugt sowohl bei verringerten als auch erhöhten Drücken die fördernde Wirkung des mechanischen Lösens der Partikel aus trockenem Pulver, das an den Fasern anhaftet, oder in die Öffnungen des Gewebes eingebettet ist. Diese Wirkung dient dazu, das trockene Pulver davon abzuhalten, sich am Filterteil aufzubauen und die Wirksamkeit des Vorganges ungleichförmig zu machen. Es ist wesentlich, daß der am Filterteil aufgebrachte verringerte Druck mit einer konstanten Höhe auf dessen Vorderseite übertragen wird, um die Aufnahme einer gleichmäßigen gleichen Menge trockenen Pulvers im Raum 21 bei wiederholten Zyklen der Aufnahme und Abgabe aufrechtzuerhalten. Das Abgeben der gleichen Menge muß schnell und vollständig erfolgen, und, um diese Notwendigkeit sicherzustellen, muß die Zuführung unter Druck stehenden Strömungsmittels zur vorderen Fläche des Filterteils unmittelbar und gleichmäßig über die Fläche und mit konstanter Geschwindigkeit erfolgen. Ein Aufbau trockenen Pulvers an dem Gewebe verhindert die Erfüllung dieser Anforderungen. Die Biegung des Gewebes trägt dazu bei, wenn die abwechselnden Zyklen verringerten und erhöhten Druckes aufgebracht werden, die Fläche des Filterteiles frei von trockenem Pulver zu halten, und vergrößert die Anzahl der Zyklen,während derer ein Filterteil wirksam verwendet werden kann, über die bei bisher bekannten Materialien und Auslegungen weit hinaus.
  • Jedoch tritt nach wiederholten Zyklen aufgrund von Ermüdung oder Ansammlung trockenen Pulvers, das nicht abgestoßen werden kann, ein Zeitpunkt ein, an dem das Filterteil ersetzt werden muß. Wenn dieses eintritt, bietet die schnell austauschbare Membrananordnung ein Mittel für eine fast sofortige Entfernung des alten Filterteiles und ein Ersetzen desselben durch ein neues Filterteil. Fig. 3 zeigt die schnell austauschbare Membrananordnung in einem vertikalen Längsschnitt. In Fig. 7 sind das Filterteil 1 und das Befestigungsteil 6 an ihrem Platz im Zylinder angeordnet, wobei das Befestigungsteil 6 fest mit einer Silberlötnaht 13 an der Einrichtung 9 zum Aufbringen verringerten und erhöhten Druckes befestigt ist. Die Einrichtung, mit der die Membrananordnung in eine Lage bewegt wird, in der der schnelle Austausch des Filterteils 1 stattfinden kann3 wird im folgenden beschrieben.
  • Fig. 4 zeigt eine perspektivische Darstellung eines an der zuführenden Einrichtung 9 mittels der Silberlötnaht 13 befestigten Befestigungsteils.Ein Längsschnitt des Endes des Befestigungsteils 6 gegenüber dem an der zuführenden Einrichtung 9 befestigten Ende ist bis zu einer Tiefe von ungefähr einem Viertel bis ungefähr drei Viertel des Durchmessers und über eine Entfernung von ungefähr einem Fünftel bis ungefähr drei Fünftel der Länge des Befestigungsteils 6 abgesetzt.
  • Der verbleibende Abschnitt des Befestigungsteils 6 ist in Fig. 4 mit 8 bezeichnet, und ein weiterer Abschnitt ist vom verbleibenden Abschnitt 8 abgesetzt, um eine Kerbe 7 zu bilden.
  • Ungefähr 1/4 bis 3/4 des Durchmessers des Befestigungsteils 6 bleiben in der Kerbe 7 intakt. Die Kerbe 7 bildet eine Keilnut, in die ein in Fig. 5 dargestellter Keil 4 hineinpaßt. Die Kerbe 7 und der verbleibende Abschnitt 8 sind ungefähr gleich lang.
  • Vorzugsweise verbleiben ungefähr 3/5 des Durchmessers des Befestigungsteils 6 im verbleibenden Abschnitt 8 und 2/5 in der Kerbe 7. Das Befestigungsteil 6 hat einen Außendurchmesser, der ungefähr 0,127 bis 0,254 mm (0,005 bis 0,010") kleiner als der Innendurchmesser des Zylinders 12 ist. Eine Nut 10 ist am Umfang in das Befestigungsteil 6 gedreht, und ein O-Ring 11 aus Neopren oder dergleichen ist in der Nut angeordnet. Der O-Ring hat eine solche Dicke, daß sich die Seiten von ungefähr 0,203 mm bis ungefähr 0,254 mm (0,008 bis 0,010") über die Seiten des Befestigungsteils 6 hinauserstrecken und dient als Dichtung zwischen dem Zylinder 12 und dem Befestigungsteil.
  • Mit dem Befestigungsteil 6 wirkt das in Fig. 5 perspektivisch dargestellte Filterteil 1 zusammen. Ein Abschnitt des Filterteils ist gegenüber dem Ende, an welchem ein einstückiger, ringförmiger Bund 3 ausgebildet ist, abgesetzt. Weil die Erfindung eine schnell austauschbare Membrananordnung darstellt, ist der abgesetzte Abschnitt gleich lang, wie der abgesetzte Abschnitt des Befestigungsteils 6. Jedoch verbleibt die tiefe des abgesetzten Abschnittes gleich dem Betrag des Durchmessers des Befestigungsteils 6 in der Kerbe 7. Eine Kerbe 5 ist in dem verbleibenden Abschnitt des Filterteils 1 mit einer Tiefe angebracht, die gleich dem Ubrigt Betrag des verbleibenden Abschnitts 8 des Befestigungsteils 6 ist.
  • Die Kerbe 5 bildet eine Keilnut, in die der Keil 8 eingepaßt werden kann. Sowohl der verbleibende Abschnitt 4 als auch die Kerbe 5 des Filterteils 1 haben im wesentlichen gleiche Länge und entsprechen dem verbleibenden Abschnitt 8 und der Kerbe 7 des Befestigungsteils 6.
  • Um einen leichten, doch dichten Sitz sicherzustellen, nehmen die Kerben 5 und 7 ungefähr 50,5 bis 51,5oder Gesamtlänge der abgesetzten Abschnitte, sowohl beim Befestigungsteil 6 als auch beim Filterteil 1 ein.
  • Der am Filterteil 1 angeformte, einstückige, ringförmige Bund bildet einen Außendurchmesser für das Filterteil 1, der an diesem Punkt ungefähr 0,051 bis 0,076 mm (0,002 bis 0,003") kleiner als der Innendurchmesser des Zylinders 12 ist. Der Hauptabschnitt des Filterteils 1 hat einen Außendurchmesser, der ungefähr 0,127 mm bis 0,254 mm (0,005 bis 0,010") kleiner als der Innendurchmesser des Zylinders 12 ist.
  • Fig. 2 zeigt eine Draufsicht des Filterteils 1 mit daraufgeschweißter Membran 2 aus Gewebe.
  • Der Außendurchmesser des Befestigungsteils 6 und des Filterteils 1 ist im wesentlichen derselbe. Wenn die an den Teilen 6 und 1 vorgesehenen Keile und Keilnuten zusammengepaßt sind, wirken sie zusammen, um eine gute Befestigung zu bilden, die durch Anordnen beider Teile innerhalb des Zylinders 12 aufrechterhalten wird. Es ist nur eine minimale seitliche Bewegung möglich, und diese reicht nicht aus, die zwei zusammenwirkenden Teile voneinander zu lösen. In diesem Augenblick ist das Filterteil 1 in eine Lage bewegt, in der es sich vollständig außerhalb des Zylinders 12 befindet und ein augenblickliches Außereingriffbringen möglich ist, sowie ein schnelles Ersetzen eines schadhaften Filterteils leicht durchgeführt werden kann.

Claims (7)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zum automatischen Abmessen und Abgeben gleicher Mengen trockenen Pulvers, mit einem hohlen Zylinder, einer porösen querliegend und beweglich innerhalb des Zylinders angeordneten Membran und einer mit der Membran verbundenen Einrichtung zum Zuführen verringerten und erhöhten Druckes auf die Membran, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß eine schnell austauschbare Membrananordnung vorgesehen ist, die ein an der druck-zufUhrenden Einrichtung befestigtes Befestigungsteil aufweist, welches zum Eingriff mit einem Filterteil vorgesehen ist, an dem die poröse Membran befestigt ist, und das Befestigungsteil und das Filterteil in Eingriff miteinander innerhalb des Zylinders angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Befestigungsteil aus einem hohlen Zylinder besteht, der ständig an einem Ende der Einrichtung zum Zuführen des Drucks befestigt ist, daß der Zylinder einen LEngsschnitt aufweist, dessen äußeres Ende unter Hinterlassung eines einstückigen Keiles weggeschnitten ist, welcher mit einer Keilnut des Filterteils in Eingriff bringbar ist und eine mit einem einstückigen Keil des Filterteils in Eingriff bringbare Keilnut aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der hohle Zylinder aus thermoplastischem Material, z.B. Polypropylen, besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die poröse Membran ein aus synthetischen, einfädigen Fasern bestehendes Gewebe, z.B. Nylon, ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die membran an dem hohlen Zylinder unter Spannung befestigt ist, so daß an einem ungestützen Querschnitt mit einem Durchmesser von 6,25 mm (0,25") eine Verformung von ungefähr 180 Mikron unter einem verringerten Druck (Unterdruck) von ungenäher 457,2 mm (18") Wassersäule und von ungefähr 180 Mikron 2 bei einem erhöhten Druck von ungefähr 0,6) kg/cm (9 psig) erzielbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Befestigungsteil eine umlaufende, außen zwischen der druckzuführenden Einrichtung und der Keilnut angeordnete Nut aufweist, wobei ein O-Ring in der Nut angeordnet ist und ein einstückig geformter ringförmiger Bund an einem Ende des Befestigungsteils vorgesehen ist, an welchem die poröse Membran befestigt ist, und daß das Befestigungsteil und das Filterteil miteinander in Eingriff stehen und beweglich im Zylinder angeordnet sind.
7. Vonichtung zum automatischen Abmessen und Abgeben gleicher Mengen trockenen Pulvers, g e k e n n -z e i c h n e t durch eine Einrichtung, welche einen Hohlraum zum Abmessen des Pulvers mit einer porösen Membran an einer Seite des Hohlraums bildet, wobei die gegenüberliegende Seite des Hohlraums offen ist, eine Einrichtung zum Zuführen verringerten und erhöhten Druckes zu der Seite der Membran gegenüber dem Hohlraum und dadurch, daß die Membran aus einem Stück flexiblen Gewebes besteht, das aus einer synthetischen Faser, z.B. Nylon, gewebt ist.
DE19732323660 1973-05-10 1973-05-10 Vorrichtung zum automatischen Abmessen und Abgeben von gleichen Mengen eines trockenen Pulvers Expired DE2323660C3 (de)

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DE2323660B2 DE2323660B2 (de) 1978-03-23
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