DE2323558C3 - Düse für ein Flüssigkeitsstrahl-Schneidgerät - Google Patents
Düse für ein Flüssigkeitsstrahl-SchneidgerätInfo
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Description
. t »hr das Material in diesem Bereich von selbst
VT oUebenenfalls durch geringe mechanische
KeXechen.
S einem besonderen Merkmal zur vorteilhaften oeTtaltungder Erfindung ist die Düse im Verhält-
^ £ St um ihre Längsachse im Winkel vern^la?
DiSe besondere Ausbildung schafft die T ivhkrit die Schlitzbreite im erodierten Material
M0ßll r b ober'en Grenzerdie durch das Maß der längs-
^!UL Frweuerune des Strömungsquerschnitts am
Srtritt bestimmt ist, beliebig zu verändern und
TehmeVdVerkleinerung gegebenenfalls die
ST "nd damit die mögliche Vorschubgedes
Schneidgeräts zu steigern. en wird die Erfindung an Hand der in dargestellten Ausführungsbeispiele
Es zeiat
Längsschnitt durch ein Flüssigkeit*- .it einer Düse gemäß der Erfin-
größerem Maßstab einen Längsschnitt
h bcvor2"6ttAfüh™si""mJcr
teren Endteil 9 getragene Fühnwgshülse 24 ist auf der Führungsstange 21 verschieben. Da« Gehäuse ι
kann in Querrichtung auf den Führungsstangen 21, 22 mittel, einer Vorschubkette 52 hin- und herbe-
wegt werden, die an einen geeigneten Vorechubrnotor (nicht dargestellt) angeschlossen ist, wodurch d,e
Düse 3 veranlaßt wird, sich längs einer Geste.ns- oder anderen Oberfläche 35 zu bewegen, um eme
Anzahl von Löchern oder Schlitzen 35 in djese h.n-
einzuschneiden. . r
Die Düse 3 besteht aus hartem und dauerhaftem
Material wie Wolframkarbid und ist nut emem mneren,
konisch verjüngten Lauf 2J versehen Der Lauf 26 verjüngt sich von der Druckkammer2; gegen,den
«5 Auslaß der Düse und ergibt einen Stromiingsquer
schnitt für die Flüssigkeit, der im Verhältnis zum
Strömungsquerschnitt der Druckkammer 2 zur Erzeugung
eines sehr hohen Druckes ™J"»™f££
^ mer 2 ~„* 3«»—
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Slirnmsichl
Das in Fig 1 gezeigte Flüssigkeitssirahl-Sehncid- näle liegt in der Größenordnung
Sfbisitzt ein Gehäuse 1, in welchem eine Druck- 30 und beträgt vorzugsweise I mm fur
H1 in
das Genii»« I ringe-Zi^von
der Druck-
mit Hilfe von Zugbolzen 10 angebracht. Hydraulikleitungen 11, 12 führen ;:u den entgegengesetzten
Enden des Zylinders 7 und sind an diese über ein Umschaltventil 13 angeschlossen, durch welches
die Leitungen 11 und 12 abwechselnd mit einer Flüssigkeitsdruckquelle
bzw. einem Sammclgefäß 15 verbindbar sind.
An die Druckkammer 2 ist eine Speisepumpe 16 angeschlossen, durch welche Flüssigkeit, vorzugsweise
Wasser, der Druckkammer 7 durch eine Leitung 17 zuführbar ist. Die Leitung 17 setzt sich im
hinteren Endteil 9 fort und führt zu einem Rohransatz 18 an diesem, der verschicblich innerhalb des
Kolbens6 aufgenommen ist. Der Rohransat/ 18 steht
mit einem inneren Kanal 19 in der Kolbenstange 5 in Verbindung. Die vom Rohrstück 18 zu dem Kanal
16 geleitete Flüssigkeit strömt über ein Rückschlagventil 20 am vorderen Ende der Kolbenstange 5 und
hält die Druckkammer 2 gefüllt mit Flüssigkeit.
Das Gehäuse 1 ist auf Führungsstangen 71. 72 vcrschieblich
geführt, d:.c einen Teil des herkömmlichen Maschinenrahmens (licht dargestellt) bilden. Zur
Führung sind zwei Führungslager 23 am Gehäuse 1 mittels Bolzen 10 befestigt, und diese Führungslager
M pleiten auf der Fiihrungsstangc 22. Eine vom hinRe1
κα,
d,c Ko.
d,c Ko.
Hub
einen sehr hohen
Kolben 6 hat eine große größer als die Queischnitts-LicKKamincr2
sein kann, und als Ergebnis hierum der Druck der Druckmitlelquelle 14
auf den Kolben 6. der in der Größenordnung von 0.25 bis 0,35 kilobar betragen kann, in der Druckkammer
2 bis auf einen Druck in der Größenordnung 55 von 3 bis 10 kilobar verstärkt. Nach jeJem Druckvcrstärkuügsluib
schließt das Rückschlagventil 19 und unterbricht d:j Flüssigkeitszufuhr von der Pumpe 16
zur Diuckkammcr 2. Mit jedem Driickvcrstärkungshub
wird ein Flüssigkeitsstrahl hoher Gesdiwindig-6o
keil aus der Druckkammer 2 durch den eingeengten Strömungsquerschnitt der Düse 3, der von den Auslaßkanälen
27. 28 dargestellt wird, kräftig ausgetrieben.
Die hin- und hergehende Bewegung des Gehäu-
65 ses 1. die mit Hilfe der Kette 25 bewirkt wird, erfolgt
gemäß der Darstellung in Fig. 1 in einer Vorschub-
richtung lotrecht zu der die Auslaßkanäle 27, 28
enthaltenden Ebene, wie durch die Pfeile 30 darge-
stellt ist. Dies ergibt eine maximale Sclineidbreitc für
den intermitlicrenden Strahl hoher Geschwindigkeit. der von der Düse 3 ausgeht. Abhängig von dem kristallinen
Charakter und der Größe der Kristallkörncr des zu schneidenden Materials kann die Tiefe des erzeugten
Schlitzes 35 bzw. der Reihe von Löchern durch entsprechende Einstellung der Schneidbreite
eingestellt werden. Die optimalen Schneidbedingungen können somit durch Einstellung der Winkelstellung
der die Düsenauslässe 27, 28 enthaltenden Ebene im Verhältnis zur Vorschubrichtung 30 ermittelt werden.
Zu diesem Zwecke wird die Düsenbuchse 4 im Gehäuse 1 gelöst, und ein Griff 31, der am vorderen
Ende der Düse 3 mittels einer Madenschratibe 32 befestigt
ist, ermöglicht die Drehung der Düse 3 um die Achse der Druckkammer 2. Dadurch kann die Ebene
der Auslässe 27, 28 im Verhältnis zur Vorschubrichtung 30 derart eingestellt werden, daß die optimale
Nutzschncidweitc zwischen den Auslaßkanälen 27 und 28 geschaffen wird. Die ausgewählte Stellung
wird durch Anziehen der Düsenbuchse 4 arretiert, woraufhin das Schneidgerät erneut in Betrieb genonimen
wird.
Hei der Ausfülmingsform nach den F i g. 4 und 5
hat die Düse 3 wiederum einen konisch verjüngten Lauf 26 wie zuvor, jedoch hat ihr Auslaß 34 einen
ungeteilten Strömungsquerschnitt, der im Verhältnis
ίο zur Düse 33 in einer Längsmittelebcne derselben abgeflacht
ist. Die Länge des Auslasses 34 kann mit 2 bis 4 mm bemessen werden, während die Weite 0,5
bis 1 mm beträgt.
Die vorbeschriebenen Flüssigkcitsstrahl-Schneidgcrätcdüscn
sind ebenso geeignet für die Anwendung in Verbindung mit an sich bekannten hydraulischer
Strahierzeugern derjenigen Art, bei denen der Strah'
fortgesetzt statt nur intermittierend erzeugt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Düse für ein Flüssigkeitsstrahl-SchneidgwSt niger unversehrtem Zustand erodiert werden können
zum Erodieren von Löchern oder Schlitzen in S und sich deshalb leichter entfernen lassen.
hatten und brüchigen Mineralien wie Fels, Erz, Die Vergrößerung des Auslaßdurchmessers der
Kohle, Erdfonnationsschichten u.dgl., welches Düse zur Erzielung dieser Vorteile stößt in der Praeinen
entlang der abzutragenden Materialober- xis jedoch auf bisher nicht zu überwindende Schwiefläche
verfahrbaren Druckerzeuger für einen ho- rigkeiten, weil eine solche Erweiterung der Düse zum
hen FJüssigkeitsdruck aufweist, an welchen die io Schneiden größerer Löcher oder Schlitze eine sich
mit einem sich konisch verjüngenden Lauf verse- selbst verbietende Leistungssteigerung des Druckerhene
Düse zur Umwandlung des hohen Flüssig- zeugers verlangt, wenn dieser noch auf einem ausreikeitsdruckes
in einen gegen die Miiterialober- chend hohen Druckniveau arbeiten soll, das wiefläche
gerichteten Flüssigkeitsstrahl iaoher Ge- derum zur Erzielung der hohen Austrittsgeschwindigschwindigkeit
angeschlossen ist, dadurch ge- 15 keit des erodierenden Flüssigkeitsstrahls erforderlich
kennzeichnet, daß der wirksame Strö- ist.
mungsquerschnitt am Austrittsende (27, 28; 34) Aufgabe der Erfindung ist es, diese Schwierigkei-
der Düse (3; 33) quer zur Vorschubrichtung des ten durch Schaffung einer Düse der eingangs genann-
Druckerzeugers (1,6 bis 9) längsförmig erweitert ten Art ?u schaffen, die ohne übermäßige Steigerung
ist. ao der Größe und Leistung des Druckerzeugers und
2. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ohne Verminderung des Druckes und damit der Auszeichnet,
daß die Düse (33) einen einzigen Aus- trittsgeschwindigkeit des Flüssigkeitsstrahls die
laßkanal (34) aufweist, der quer zur Vorschub- obenerwähnten Vorteile des geringeren Reibungsanrichtung
des Druckerzeuger (1, 6 bis 9) längs- teils an den gesamten Energieverlusten, der größeren
förmig abgeflacht ist. 35 Wahrscheinlichkeit des Auftreffens auf eine Schwä-
3. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekenn- chelinie sowie das Erodieren der Kristalle im ganzen
zeichnet, daß sie auf einer quer zur Vorschub- ermöglicht. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe darichtung
des Druckerzeugegerätes (1, 6 bis 9) durch gelöst, daß der wirksame Strömungsquer-
und horizontal verlaufenden Linie zwei im Ab- schnitt am Austrittsende der Düse quer zur Vorschubstand
voneinander angeordnete Auslaßkanäle 30 richtung des Druckerzeugers längsförmig erweitert
(27, 28) aufweist. ist.
4. Düse nach einem der vorhergehenden An- Durch die erfindungsgemäße Ausdehnung des
Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse Strömungsquerschnitts lediglich quer zur Vorschubim
Verhältnis zum Gerät um ihre Längsachse richtung bleibt der Gesamtströmungsquerschnitt der
winkelverstellbar ist. 35 Düse im Verhältnis zu einer rundum im Querschnitt
erweiterten Düse verhältnismäßig klein, so daß dementsprechend die Leistung des Druckerzeugers allen-
falls linear und nicht wie im Fall einer Vergrößerung
des Strömungsquerschnitts der Düse ringsum im
40 Quadrat gesteigert werden muß. Trotzdem werden
Die Erfindung betrifft eine Düse für ein Flüssig- die vorgenannten Vorteile in Verbindung mit dem
keitsstrahl-Schneidgerät zum Erodieren von Löchern Vorschub des Schneidgeräts voll erhalten. Es wird
oder Schlitzen in harten und brüchigen Mineralien also einerseits an Energie gespart und zum anderen
wie Fels, Erz, Kohle, Erdformationsschichten u. dgl. doch eine hohe Rate an ausgebrachtem Material crwelches
einen entlang der abzutragenden Material- 45 zielt, weil sich unter anderem bei passender Felswahl
oberfläche verfahrbaren Druckerzeuger für einen ho- die Kristallkörper leichter abspalten lassen,
hen Flüssigkeitsdruck aufweist, an welchen die mit Für die praktische Verwirklichung der crfindungseinem sich konisch verjüngenden Lauf versehene gemäßen längsförmigen Erweiterung des wirksamen Düse zur Umwandlung des hohen Flüssigkeitsdruk- Strömungsquerschnitts am Düsenaustritt ergibt sich kes in einen gegen die Materialoberfläche gerichteten 50 zum einen die Möglichkeit, daß die Düse einen einzi-Flüssigkeitsstrahl hoher Geschwindigkeit angeschlos- gen Auslaßkanal aufweist, der quer zur Vorschubsen ist. richtung des Druckerzeugers längsförmig abgeflacht Bei Flüssigkeitsstrahl-Schneidgerätcn kann eine ist. Mit einer solchen Ausbildung der Düse wird also Anzahl von Vorteilen dadurch gewonnen werden, die vorerwähnte lineare Steigerung der Leistung des daß der Auslaßdurchmesser bzw. Strömungsquer- 55 Druckerzeugers benötigt.
hen Flüssigkeitsdruck aufweist, an welchen die mit Für die praktische Verwirklichung der crfindungseinem sich konisch verjüngenden Lauf versehene gemäßen längsförmigen Erweiterung des wirksamen Düse zur Umwandlung des hohen Flüssigkeitsdruk- Strömungsquerschnitts am Düsenaustritt ergibt sich kes in einen gegen die Materialoberfläche gerichteten 50 zum einen die Möglichkeit, daß die Düse einen einzi-Flüssigkeitsstrahl hoher Geschwindigkeit angeschlos- gen Auslaßkanal aufweist, der quer zur Vorschubsen ist. richtung des Druckerzeugers längsförmig abgeflacht Bei Flüssigkeitsstrahl-Schneidgerätcn kann eine ist. Mit einer solchen Ausbildung der Düse wird also Anzahl von Vorteilen dadurch gewonnen werden, die vorerwähnte lineare Steigerung der Leistung des daß der Auslaßdurchmesser bzw. Strömungsquer- 55 Druckerzeugers benötigt.
schnitt der an dem Druckerzeuger angeschlossenen Nach einem anderen Ausgcstaltungsmerkmal der
Düse vergrößert wird. Ein erster Vorteil besteht Erfindung kann diese Leistungssteigerung noch dadarin,
daß der von der Reibung gegenüber den Wan- durch herabgesetzt werden, daß die Düse auf einer
düngen des erodierten Loches oder Schlitzes erzeugte quer zur Vorschubrichtung des Drucke rzeugers und
Anteil des gesamten Energieverlustes abnimmt. Dies 60 horizontal verlaufenden Linie zwei im Abstand vonführt
zu einem höheren Staudruck bei jeder bcliebi- einander angeordnete Auslaßkanälc aufweist. Die
gen Erodiertiefe unterhalb der bearbeiteten Ober- hierdurch austretenden beiden Flüssigkeitsstrahlen
fläche und demzufolge einem höheren Ausbringen an bilden somit nur die Enden des abgeflachten Strahls
Material. Ein zweiter Vorteil ist die größere Wahr- nach der erstgenannten Düsenausbildung, während
scheinlichkeit, daß der Strahl auf eine Schwächelinie 65 im dazwischenliegenden Bereich der Strahl, im Queritn
bearbeiteten Material wie beispielsweise eine schnitt betrachtet, unterbrochen ist. Bei richtiger
Korngrenzfläche oder einen Riß auftrifft. Ein dritter Wahl des Abstandes der beiden Auslaßkanäle wird
Vorteil ist der, daß die Erosionszone über mehr als sich dies aber nicht als Nachteil auswirken, sondern
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