DE2323183C2 - Überspannungsschutzschaltung für geregelte Stromversorgungsanlagen - Google Patents
Überspannungsschutzschaltung für geregelte StromversorgungsanlagenInfo
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Description
55
Die Erfindung bezieht sich auf eine Überspannungsschutzschaltung für geregelte Stromversorgungsanlagen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Überspannungsschutzschaltung der vorstehend bezeichneten Art ist bereits bekannt (DE-AS 14 38 701).
Bei dieser bekannten Überspannungsschutzschaltung sind die Emitter eines Steuertransistors und eines Meßtransistors
gemeinsam mit einer Lastschaltung und außerdem mit einem Spannungsfeststellpotentiometer
verbunden. Die Basis des Steuertransistors ist über einen Widerstand an einer durch eine ZENER-Diode gebildeten
Bezugsspannungsquelle angeschlossen. Die Basis des Meßtransistors ist über eine Diode mit der ZENER-Diode
verbunden. Da die Rasen und die Emitter der beiden Transistoren in entsprechender Weise miteinander
verbunden sind, arbeiten diese beiden Transistoren auch in derselben Art und Weise, d. h. gleichsinnig.
Steigt beispielsweise der Ausgangsspannungspegel an, so nimmt demgemäß die Leitfähigkeit beider Transistoren
entsprechend zu. Um zu verhindern, daß beide Transistoren gleichzeitig arbeiten, wird bei der bekannten
Schaltungsanordnung die erwähnte Diode verwendet. Durch diese Diode wird nämlich dem Meßtransistor
ein höherer Einschaltpegel gegeben als dem Steuertransistor. Dennoch ist festzuhalten, daß bei Ansteigen des
Ausgangsspannungspegel die Leitfähigkeit des Steuertransistors so weit ansteigt, bis auch der Meßtransistor
in den leitenden Zustand gesteuert wird. Damit tritt aber bei der bekannten Schaltungsanordnung die Gefahr
auf, daß die »Überspannung«, die erforderlich ist, um dem Meßtransistor zunächst in den leitenden Zustand
zu steuern, den Steuertransistor beschädigen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Überspannungsschutzschaltung,
von der im Oberbegriff des Anspruchs 1 ausgegangen wird, so auszubilden, daß ohne
eine zusätzliche Sperrschaltung ein sicherer Betrieb des Meßtransistors und des Steuertransistors stets gewährleistet
ist
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Maßnahmen.
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß auf relativ einfache Weise und ohne zusätzliche Bauelemente,
wie beispielsweise die beim zuvor betrachteten Stand der Technik vorhandene Diode, ausgekommen
werden kann, um sowohl den Meßtransistor als auch den Steuertransistor stets ohne Beschädigung arbeiten
zu lassen.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 ein schematisches Schaltbild einer Ausführungsform einer Überspannungsschutzschaltung;
Fig.2 ein schematisches Schaltbild einer zweiten Ausführungsform einer Schutzschaltung zum Gebrauch
in Verbindung mit dem Waagerechtablenkteil eines Fernsehempfängers; und
F i g. 3 ein schematisches Schaltbild einer dritten Ausführungsform
einer Schutzschaltung.
In F i g. 1 ist eine erfindungsgemäße automatische Spannungsregelschaltung der Reihenschaltungsbauart
dargestellt. Die Eingangsklemme 1 wird an den Ausgang einer nicht dargestellten Stromquelle bzw. eines
Netzteils angeschlossen. Diese Eingangsklemme ist über eine Stromkreisunterbrechungsvorrichtung, z. B.
eine Sicherung 2 mit dem Kollektor eines Schalttransistors 3 verbunden. Der Emitter des Transistors 3 ist über
eine Drossel 5 an eine Ausgangsklemme 7 angeschlossen. Ferner ist eine Diode 4 vorhanden, deren Kathode
mit dem Emitter des Transistors 3 verbunden ist, während ihre Anode an Masse liegt. Ferner ist ein Kondensator
6 vorhanden, der zwischen der Ausgangsklemme 7 und Masse liegt. Die Drossel 5 und der Kondensator 6
bilden ein Tiefpaßfilter. Die Basis des Transistors 3 ist mit dem Ausgang einer Impulsbrcitenmodulationsschal-
tung 12 verbunden. Der Eingang der Modulationsschaltung
12 ist über einen Widerstand 12a an die Ausgangsklemme
7 angeschlossen. Weiterhin ist ein Widerstand 8 vorhanden, der zwischen der Ausgangskiemme 7 und
der Kathode einer Zenerdiode 9 liegt, deren Anode an Masse liegt Die Kathode der Zenerdiode 9 liefert eine
Bezugsspannung.
Zwischen der Ausgangsklemme 7 und Masse ist ein Potentiometer 11 mit einem Verbraucherkreis 13 parallelgeschalre*.
Der Schleifkontakt 11a des Potentiometers 11 ist mit der Basis eines ersten PNP-Transistors 10
verbunden, dessen Kollektor an einen Eingang der Modulationsschaltung 12 angeschlossen ist Der Emitter
des Transistors 10 ist mit der Kathode der Zenerdiode 9 verbunden. Ferner ist ein zweiter PNP-Transistor 14
vorhanden, dessen Emitter an den Schleifkontakt 11a angeschlossen ist, während seine Basis mit der Kathode
der Zenerdiode 9 verbunden ist
Der Kollektor des Transistors 14 ist mit der Steuerelektrode
eines steuerbaren SiliziumgJeichrichters 16 verbunden. Die Steuerelektrode dieses Gleichrichters
ist außerdem über einen Widerstand 15 geerdet Die Anode des Gleichrichters 16 ist über einen Widerstand
17 mit dem Kollektor des Transistors 3 verbunden.
Während des Betriebs der Schaltung nach F i g. 1 wird ein dem Schleifkontakt lla des Potentiometers 11 entnommenes
Spannungssignal der Basis des Transistors 10 zugeführt Auf diese Weise wird am Kollektor des
Transistors 10 ein Fehlersignal erzeugt das den Unterschied zwischen dem dem Schleifkontakt entnommenen
Signal und der Bezugsspannung an der Kathode der Zenerdiode 9 repräsentiert Dieses Fehlersignal wird
dem Eingang der Modulationsschaltung 12 zugeführt, um die Impulsbreite eines am Ausgang der Modulationsschaltung
erscheinenden Treibersignals zu regeln. Dieses Treibersignal wird der Basis des Transistors 3
zugeführt um das Tastverhältnis zu regeln.
Wenn die das Fehlersignal bildende Spannung zunimmt, verringert sich die Impulsbreite des Treibersignals.
Infolgedessen verkürzt sich die Periode, während welcher der Schalttransistor 3 leitfähig ist, so daß sich
auch die an der Klemme 7 erscheinende Ausgangsspannung verringert. Nimmt die Spannung an der Ausgangsklemme
7 ab, kommt die Schaltung nach F i g. 1 im entgegengesetzten Sinne zur Wirkung.
Der Pegel der an der Ausgangskiemme 7 erscheinenden Gleichspannung wird durch Ändern der Stellung
des Schleifkontaktes lla des Potentiometers U eingestellt Wird der Schleifkontakt lla in Richtung auf den
Knotenpunkt zwischen dem Potentiometer 11 und der Ausgangsklemme 7 bewegt, nimmt die Kollektorspannung
des Transistors 10 zu, und die Impulsbreite des der Basis des Transistors 3 zugeführten Treiber signals verringert
sich, wodurch die an der Ausgangrklemme 7 erscheinende Spannung herabgesetzt wird. Bewegt man
dagegen den Schleifkontakt Ha in Richtung auf das an Masse liegende Ende des Potentiometers 11, nimmt die
an der Klemme 7 erscheinende Ausgangsgleichspannung zu.
Mit Ausnahme des Transistors 14, des steuerbaren Siliziumgleichrichters 16 sowie der Widerstände 15 und
17 ähnelt die Schaltung nach F i g. 1 bekannten Schaltungen dieser allgemeinen Art. Bei diesen Schaltungen
besteht ein Nachteil darin, daß dann, wenn der Transistor 3 zwischen seinem Kollektor und seinem Emitter
kurzgeschlossen wird, z. B. infolge einer Störung bei der Impulsbreitenmodulationsschaltung 12 oder als Folge
der Zerstörung des Transistors 3 selbst, wird die etwa 300 V betragende Eingangsspannung, die erheblich höher
ist als die gewünschte Ausgangsspannung von 100 V, an den Verbraucherkreis 13 angelegt, so daß
Schaltungselemente wie Transistoren, Dioden usw. beschädigt werden.
Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil in der im folgenden beschriebenen Weise vermieden. Wenn die
an dem Schleifkontakt Ha erscheinende Spannung niedriger ist als die Bezugsspannung an der Kathode der
Zenerdiode 9, ist der Transistor 14 nicht leitfähig, so daß an dem Widerstand 15 keine Spannung erscheint und
der steuerbare Siliziumgleichrichter 16 nicht eingeschaltet wird. Sobald die Spannung an dem Schleifkontakt
1 la höher wird als die Bezugsspannung an der Zenerdiode 9, wird der Fühltransistor 14 leitfähig, so daß an dem
Widerstand 15 eine Spannung erscheint, um den Gleichrichter 16 leitfähig zu machen. Sobald dies geschehen ist
hält der Gleichrichter 16 als Nebenschluß einen starken Strom von der Verbindung zwischen der Sicherung 2
und dem Transistor 3 fern, d. h. der Gleichrichter läßt diesen starken Strom über die Sicherung 2 zum Masseanschluß
fließen, was zur Folge hat, daß die Sicherung durchbrennt und der Verbraucherkreis 13 daher gegen
eine Zerstörung durch die Überspannung geschützt wird.
Da das Potentiometer 11 gleichzeitig dazu dient, die Ausgangsspannung der automatischen Spannungsregelschaltung
einzustellen sowie dazu, das Auftreten von Oberspannungen nachzuweisen, bietet die Schaltung
nach F i g. 1 insbesondere Vorteile. Wird die an der Ausgangskiemme 7 erscheinende Gleichspannung dadurch
erhöht, daß der Schleifkontakt lla in Richtung auf den
Masseanschluß des Potentiometers 11 verschoben wird,
erscheint an dem Schleifkontakt eine niedrigere Spannung. Somit ist die Spannung, die von dem Schleifkontakt
lla abgenommen und dem Emitter des Überspannungsfühltransistors
14 zugeführt wird, ein kleiner Teil einer erhöhten Ausgangsspannung, so daß die beschriebene
Wirkungsweise im wesentlichen unverändert bleibt d. h. wenn die Spannung an der Ausgangsklemme
7 den vorbestimmten, mit Hilfe der Zenerdiode 9 eingestellten Wert überschreitet, wird der Transistor 14 leitfähig,
und hierdurch wird bewirkt daß der gesteuerte Siliziumgleichrichter 16 einen leitfähigen Nebenschluß
zwischen dem Kollektor des Transistors 3 und Masse herstellt.
F i g. 2 zeigt als weiteres Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung zur Verwendung in Verbindung mit
der Horizontalablenkschaltung eines Fernsehempfängers. In F i g. 2 sind Teile, die in F i g. 1 dargestellten
Teilen entsprechen, jeweils mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet. An die Ausgangsklemme 7 sind weitere
Verbraucherkreise 39 angeschlossen, und von dieser Klemme aus führt eine Leitung zur Primärwicklung 31
eines Rücklauftransformators 30.
Die andere Klemme der Primärwicklung 31 ist mit der Anode eines mittels einer Steuerelektrode steuerbaren
Schalters 25 verbunden, dessen Kathode 25 an Masse liegt. Ferner ist eine Dämpfungsdiode 26 vorhanden,
deren Anode geerdet ist, während ihre Kathode mit der Anode des Schalters 25 verbunden ist. Mit der Dämpfungsdiode
26 ist ein Kondensator 27 parallelgeschaltet. Dieser Kondensator ist durch eine mit einem Kondensator
29 in Reihe geschaltete Ablenkspule 28 überbrückt.
Die Sekundärwicklung 32 des Rücklauftransformators 30 ist an ihrem einen Ende an Masse gelegt, während
ihr anderes Ende an eine insgesamt mit 33 bezeichnete Hochspannungs-Gleichrichterschaltung ange-
schlossen ist Die Tertiärwicklung 34 ist mit einem Ende
geerdet und mit ihrem anderen Ende an eine insgesamt mit 35 bezeichnete Niederspannungs-Gleichrichterschaltung angeschlossen. Der Ausgang der Gleichrichterschaltung 35 ist über eine Gegenstromschutzdiode 36 s
mit einer Vorspannleitung 42 verbunden, der die niedrige als Vorspannung wirkende Gleichspannung für eine
Multivibratorschaltung 18, eine Treiberschaltung 19, eine Oszillatorschaltung 23 und eine Treiberschaltung 24
entnommen wird. Die in der Vorspannleitung 42 erscheinende Gleichspannung wird der Tertiärwicklung
34 des Rücklauftransformators 30 und nicht etwa direkt der Ausgangsklemme 7 entnommen, um den Stromverbrauch zu verringern.
Die Steuerelektrode des Schalters 25 ist mit dem Ausgang der Treiberschaltung 24 verbunden, deren Eingang
das Ausgangssignal des Oszillatorskreises 23 zugeführt wird. Der Ausgang des Oszillatorkreises 23 ist außerdem mit einem Masseanschluß über einen Kondensator
21 und einem damit in Reihe geschalteten Widerstand
22 sowie an den Kollektor eines NPN-Transistors 20
angeschlossen, dessen Emitter geerdet ist Die Basis des Transistors 20 ist über einen Widerstand 15 an Masse
gelegt und außerdem direkt mit dem Kollektor des PNP-Transistors 14 verbunden. Der Emitter des Transistors 14 liegt an der Basis des Transistors 10 und dem
Schleifkontakt 11a des Potentiometers 11. Die Basis des
Transistors 14 ist mit der Anode der Zenerdiode 9 und dem Emitter des Transistors 10 verbunden. Der Emitter
des Transistors 10 ist über den Widerstand 8 an die Vorspannleitung 42 angeschlossen.
Der Kollektor des Transistors 10 ist mit dem Eingang eines insgesamt mit 18 bezeichneten monostabilen Multivibrators verbunden, dessen Ausgangssignal der Treiberschaltung 19 zugeführt wird, deren Ausgänge mit der
Basis bzw. dem Emitter des Transistors 3 verbunden sind.
Der Kondensator T\ und der Widerstand 22 bilden
eine Differenzierungsschaltung, die das Ausgangssignal des Oszillatorkreises 23 differenziert, um ein Triggersigna! zu erzeugen, das einem zweiten Eingang des monostabilen Multivibrators 18 zugeführt wird. Das dem
Multivibrator 18 vom Kollektor des Transistors 10 aus zugeführte Eingangssignal regelt die Impulsbreite des
der Treiberschaltung 19 zugeführten Treibersignals.
Zwischen dem Kollektor des Transistors 3 und der Kathode der Diode 38 liegt ein Kondensator 37. Die
Anode der Diode 38 ist geerdet Außerdem ist die Kathode der Diode 38 mit der Niederspannungs-Vorspannleitung 42 verbunden. Wird der Fernsehempfän-
ger eingeschaltet so daß der Schaltung nach F i g. 2 über
die Eingangsklemme 1 ein Strom zugeführt wird, erhält der Rücklauftransformator 30 keine Spannung, da der
Transistor 3 anfänglich nicht leitfähig ist Infolgedessen führt die Gleichrichterschaltung 35 der Vorspannleitung
42 keine niedrige Vorspannung zum Betätigen der Schaltkreise 18 und 19 zu, die anderenfalls bewirken
würden, daß der Transistor 3 leitfähig wird. Um diese
unerwünschte Wirkungsweise zu vermeiden, ist der Kondensator 37 vorhanden, der dazu dient, anfänglich
einen Spannungsimpuls zu der Vorspannleitung 42 gelangen zu lassen, um zu bewirken, daß die Schaltkreise
18 und 19 den Transistor 3 kurzzeitig leitfähig machen. Sobald der Transistor 3 leitfähig ist fahren der Rücklauftransformator 30 und die Niederspannungs-Gleich-
richterschaltung 35 fort der Vorspannleitung 42 eine niedrige Gleichspannung zuzuführen, so daß die gesamte Schaltung in Tätigkeit tritt Die Diode 38 dient
dazu, den Kondensator 37 zu entladen, sobald der Fernsehempfänger abgeschaltet wird. Bezüglich der Maßnahmen zur automatischen Spannungsregelung arbeitet
die Schaltung nach F i g. 2 im wesentlichen in der gleichen Weise wie die Schaltung nach Fig. 1. Die Wirkungsweise der Schaltung nach F i g. 2 zum Schutz gegen Überspannungen wird nachstehend beschrieben.
Wenn die an der Ausgangsklemme 7 erscheinende Gleichspannung niedriger ist als eine vorbestimmte
Überspannung, wird der Transistor 14 abgeschaltet, so
daß auch der Transistor 20 in den Sperrzustand gebracht wird. Daher wird das durch den Widerstand 22
und den Kondensator 21 differenzierte Ausgangssignal des Oszillatorkreises 23 dem monostabilen Multivibrator 18 zugeführt der in der beschriebenen Weise arbeitet Wenn jedoch die Gleichspannung an der Ausgangsklemme 7 die vorbestimmte Überspannung überschreitet, wird der Transistor 14 leitfähig, so daß er den Transistor 20 leitfähig macht um das Ausgangssignal des
Oszillatorkreises 23 an Masse zu legen. Wenn dafür gesorgt ist daß sich der Ausgangsimpuls des Oszillatorkreises 23 in Gegenphase zu dem leitfähigen bzw. dem
nicht leitfähigen Zustand des Schalters 25 ist wird der Schalter 25 dann, wenn das Ausgangssignal des Oszillatorkreises gleich Null wird, leitfähig, und er verbleibt in
seinem leitfähigen Zustand. Infolgedessen fließt der durch die Überspannung hervorgerufene starke Strom
durch eine Schleife, in der die Eingangsklemme 1, die Sicherung 2, der Transistor 3, die Drossel 5, die Ausgangsklemme 7, die Primärwicklung 31 des Rücklauftransformators 30 und der Schalter 25 in Reihe geschaltet sind, zur Masse, so daß die Sicherung 2 durchbrennt
und die Verbraucherkreise 39 gegen eine Überlastung schützt Da der starke Strom dem Transistor 3 und dem
Schalter 25 nur während einer kurzen Zeitspanne zugeführt wird, werden diese Schaltungselemente nicht zerstört Somit erfüllt bei der Ausführungsform nach F i g. 2
die Horizontalablenk-Schaltvorrichtung 25 insofern eine zweite Aufgabe, als sie auch beim Auftreten einer
Überspannung als Schaltvorrichtung zur Wirkung kommt
F i g. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung in Gestalt einer automatischen Spannungsregelschaltung, bei der die mit der Eingangsklemme und der
Ausgangsklemme in Reihe geschaltete Halbleitervorrichtung nicht als Schalter, sondern als Schaltungselement mit einem veränderlichen Widerstand zur Wirkung kommt In F i g. 3 sind Teile, die in Fi g. 1 dargestellten Teilen entsprechen, jeweils mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet Die Sicherung 2 ist mit dem Kollektor-Emitter-Übergang eines NPN-Transistors 40
und der Ausgangsklemme 7 in Reihe geschaltet Die Basis des Transistors 40 ist mit dem Kollektor dieses
Transistors über einen Widerstand 41 verbunden. Der Kollektor des Transistors 10 ist an die Basis des Transistors 40 angeschlossen. In allen übrigen Punkten entspricht die Schaltung nach F i g. 3 im wesentlichen derjenigen nach F i g. 1. Die Wirkungsweise der Schaltung
nach F i g. 3 entspricht ebenfalls weitgehend der Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 1, denn die Ausgangsspannung wird an dem Schleifkontakt Ha des Potentiometers 11 abgefragt und über den Transistor 10
weitergeleitet, um den Leitfähigkeitszustand des Kollektor-Emitter-Übergangs des Transistors 40 zu bestimmen. Wenn eine Überspannung an dem Schleifkontakt
1 la erscheint, veranlaßt der Transistor 14 den steuerbaren Siliziumgleichrichter 16, einen Nebenschluß herzustellen, um die Überspannung abzuleiten.
Zwar wurde bezüglich der Ausführungsformen nach F i g. 1 und 3 davon gesprochen, daß es sich bei der
Vorrichtung 16 um einen steuerbaren Siliziumgleichrichter handele, doch liegt es für jeden Fachmann auf
der Hand, daß man diesen Gleichrichter auch durch einen mit Hilfe einer Steuerelektrode steuerbaren
Schalter oder sogar durch einen gewöhnlichen Transistor ersetzen könnte, der mit einem genügend starken
Strom belastet werden kann. Ferner ist es möglich, anstelle der beschriebenen Sicherung 2 eine beliebige andere
Stromkreisunterbrechungsvorrichtung vorzusehen.
Die Schaltkreise 12,18,19,23 und 24 wurden nicht im
einzelnen beschrieben, da der Aufbau solcher Schaltkreise jedem Fachmann geläufig ist. is
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
35
40
45
50
55
Claims (3)
1. Überspannungsschutzschaltung für geregelte Stromversorgungsanlagen mit einer Schaltungsan-Ordnung
zur Abgabe einer stabilisierten Ausgangsspannung auf eine von einer Spannungsquelle bzw.
einem Netzteil her zugeführte Eingangsspannung,
mit einem Transistor (3), dessen Kollektor-Emitter-Strecke in Reihe zwischen einem Stromunterbrechungselement
(2) und einem Lastkreis (13) liegt,
mit einem Spannungsdetektor (11), der an dem Schaltungsanordnungsausgang angeschlossen ist und der die an den Lastkreis (13) abgegebene Ausgangsspannung festzustellen gestattet, mit einem Steuertransistor (10), dessen Basis mit dem Spannungsdetektor (11) verbunden ist, dessen Emitter mit einer Bezugsspannungsquelle (9) verbunden ist und dessen Kollektor so geschaltet ist, daß der Transistor (3) in Abhängigkeit von der Basis-Emitter-Spannung des Steüertransistors (10) gesteuert wird,
mit einem Spannungsdetektor (11), der an dem Schaltungsanordnungsausgang angeschlossen ist und der die an den Lastkreis (13) abgegebene Ausgangsspannung festzustellen gestattet, mit einem Steuertransistor (10), dessen Basis mit dem Spannungsdetektor (11) verbunden ist, dessen Emitter mit einer Bezugsspannungsquelle (9) verbunden ist und dessen Kollektor so geschaltet ist, daß der Transistor (3) in Abhängigkeit von der Basis-Emitter-Spannung des Steüertransistors (10) gesteuert wird,
mit einem Meßtransistor (14), der mit dem Spannungsdetektor (U) und der Bezugsspannungsquelle
(9) verbunden ist, und mit einer durch den Meßtransistor (14) steuerbaren
Schutzschaltung(15,16,17), dadurch gekennzeichnet, daß die Basis und der Emitter
des Steuertransistors (10) mit dem Emitter bzw. der Basis des Meßtransistors (14) derart verbunden sind,
daß der Steuertransistor (10) und der Meßtransistor (14) gegensinnig zueinander derart betrieben sind,
daß bei Abnahme der Größe der Ausgangsspannung in bezug auf die Bezugsspannung der Steuertransistor
(10) stärker leitend wird und der Meßtransistor (14) in den nichtleitenden Zustand steuerbar ist, während
in dem Fall, daß die Größe der Ausgangsspannung in bezug auf die Bezugsspannung zunimmt, der
Steuertransistor (10) in den nichtleitenden Zustand gesteuert wird und der Meßtransistor (14) stärker
leitend wird und dadurch die Schutzschaltung (15, 16,17) zum Ansprechen bringt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschaltung auf
der die Eingangsspannung aufnehmenden Schaltungsanordnungs-Eingangsseite vorgesehen ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschaltung
(15, 16, 17) ein vom Kollektor des Meßtransistors (14) her derart steuerbares Halbleiter-Nebenschlußglied
(16) enthält, daß durch dessen Überführen in den leitenden Zustand ein den Strom von dem Lastkreis
(13) wegleitender Nebenschluß hergestellt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732323183 DE2323183C2 (de) | 1973-05-08 | 1973-05-08 | Überspannungsschutzschaltung für geregelte Stromversorgungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732323183 DE2323183C2 (de) | 1973-05-08 | 1973-05-08 | Überspannungsschutzschaltung für geregelte Stromversorgungsanlagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2323183A1 DE2323183A1 (de) | 1974-11-28 |
| DE2323183C2 true DE2323183C2 (de) | 1986-01-30 |
Family
ID=5880288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732323183 Expired DE2323183C2 (de) | 1973-05-08 | 1973-05-08 | Überspannungsschutzschaltung für geregelte Stromversorgungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2323183C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4302792A (en) * | 1980-06-26 | 1981-11-24 | Rca Corporation | Transistor protection circuit |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1438701B2 (de) * | 1962-02-14 | 1971-02-11 | Siemens AG, 1000 Berlin u. 8000 München: | Überspannungsschutzschaltung fur ge regelte Stromversorgungsanlagen |
-
1973
- 1973-05-08 DE DE19732323183 patent/DE2323183C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2323183A1 (de) | 1974-11-28 |
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