DE23226C - Packpresse mit Schrauben- und Hebelantrieb - Google Patents
Packpresse mit Schrauben- und HebelantriebInfo
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- DE23226C DE23226C DENDAT23226D DE23226DA DE23226C DE 23226 C DE23226 C DE 23226C DE NDAT23226 D DENDAT23226 D DE NDAT23226D DE 23226D A DE23226D A DE 23226DA DE 23226 C DE23226 C DE 23226C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B9/00—Presses specially adapted for particular purposes
- B30B9/30—Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
- B30B9/306—Mechanically-driven presses
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B1/00—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
- B30B1/10—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism
- B30B1/103—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism operated by screw means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Pressen.
Zusatz-Patent zu No. 21369 vom 16.Mai 1882.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. December 1882 ab. Längste Dauer: 15. Mai i8g7.
Die in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Packpresse mit Schrauben- und Hebelantrieb
besteht ihren Hauptheilen nach aus ,dem mit beweglichen Seitenwänden versehenen Obersowie
mit dem aus feststehenden Wänden bestehenden hölzernen Unterkasten α und a1,
welche zur Aufnahme des zu pressenden Materials dienen, mit dem beweglichen Boden c
und dem Deckel g.
Ferner aus den beiden gufseisernen Böcken h und h1, welche die Antriebswellen b und b1
sowie die Kettenscheiben e und e1 aufnehmen,
und ist die eine der letzteren mit einem konischen Zahnrad i an ihrer unteren Fläche versehen,
in welches der durch die Riemscheiben y bewegte konische Trieb i1 greift.
Um beide Kettenscheiben e und e1 bewegt
sich eine Gelenkkette ohne Ende / und bewirkt das gleichmäfsige Arbeiten beider Kettenscheiben
und der Antriebswellen b und b1. Letztere sind an; ihren unteren Enden mit
konischen Zahnrädern k und k1 versehen, welche in die konischen Zahnräder / und I1
der mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Schraubenspindel m greifen und deren Drehung
bewirken.
Auf der Spindel m bewegen sich die beiden Muttern η und n1, in welchen einerseits vier
Hebel 01O11O111O1111 gelagert sind und welche
andererseits mit dem beweglichen Boden c sowie mit der feststehenden, auf den Langschwellen
w gelagerten gufseisernen Platte / zusammenhängen und das Aufwärtsbewegen des
Bodens c bewirken.
Die Antriebswellen b und b1 sowie die
Schraubenspindel m sind in den beiden Lagerböcken q gelagert, und letztere erhalten beim
Aufwärtsbewegen des Bodens und der Schraubenspindel ihre Führung zwischen je zwei T-Eisen r
und r1.
Die Packpresse mit Schrauben- und Hebelan trieb functionirt wie folgt:
Der mit zwei hölzernen Druckbalken versehene Deckel g wird so weit nach einer Seite
umgelegt, bis die eisernen Zugstangen ί sich auf die an den gufseisernen Böcken h und h1
befindlichen Arme t gelegt haben und die ganze Oeffnung des Oberkastens α frei wird.
Sodann füllt man den Unter- und Oberkasten mit dem zu pressenden Material (Torfstreu,
Wolle etc.), und bewegt den Deckel g in seine frühere Lage zurück, so dafs der Kasten a
wieder geschlossen ist.
Beim Antrieb der Presse drehen sich die Kettenscheiben e und e1 durch die an der
einen Seite angebrachten konischen Zahnräder i und i1 und bewirken somit ein Aufwärtsbewegen
der Antriebswellen b und b1 sowie die Drehung der Schraubenspindel m, durch welche
die Muttern η und η! nach der Mitte zusammenlaufen
und sich die Hebel ο1 ο11 oUI oIln über
einander stellen, so dafs somit ein Aufwärtsbewegen des Bodens c stattfindet, welcher auf
das Material die Pressung ausübt.
Die vier Hebel ο1 ο11 οΙΠ οππ stehen im Ruhezustande
so schräg, dafs das Aufsteigen mit Hülfe der beiden Federn u und u1 leicht ermöglicht
wird.
Um ein Ueberdrehen der Schraubenspindel m zu verhüten, sowohl beim ausgeschobenen als
beim Ruhezustande, fehlt der Schraubenspindel m in der Mitte und an beiden Enden das
Gewinde, so dafs sich beide Muttern auf der Stelle bewegen können, ohne weiter zu laufen,
und werden die Muttern, wenn dieselben auf den Enden der Schraubenspindel abgelaufen
sind, durch die beiden Federn u und u1 in
der Mitte der Schraubenspindel durch die Spiralfeder χ auf das Gewinde geschoben.
Die T-Eisen r und r1, zwischen welchen die
Lagerböcke q und q1 ihre Führung haben, sind
so angebracht, dafs eine Verbindung bezw. Auseinanderstellung zwischen den Lagerböcken h
und hi und den feststehenden Langschwellen w
stattfindet. Der geprefste Ballen ist, nachdem man die Klammern des Oberkastens α gelöst
sowie die. beweglichen Wände desselben auseinandergelegt hat, bequem zu schnüren und
herauszunehmen.
Claims (2)
- P ATENT-Ansprüche:i. Die Pressung des in dem Oberkasten α befindlichen Materials (Torfstreu, Holzmehl, Wolle, Hede etc.) von unten nach oben, oder umgekehrt, vermittelst einer mit Rechtsund Linksgewinde versehenen Schraubenspindel m, deren Muttern η und n1 mit vier Hebeln ο1 ο11 om olin verbunden sind, welche letztere mit dem Boden c und mit den feststehenden Langschwellen w zusammenhängen, mit der Einrichtung, dafs bei der Drehung der Schraubenspindel m durch die mit Zahnrädern versehenen Antriebswellen b und l·1 sich die Muttern η und n1 auf der Schraubenspindel m zusammen- und auseinanderbewegen und somit ein Steigen oder Fallen der vier Hebel und des Bodens c ermöglicht wird und letzterer die Pressung auf das in dem Oberkasten α befindliche Material ausübt, worauf nach Lösung der eisernen Verschlufsklammern des Oberkastens a die Wände desselben auseinandergelegt, der Ballen geschnürt und bequem herausgenommen werden kann.
- 2. Die Verhütung des Ueberdrehens der Schraubenspindel tn dadurch, dafs die Schraubenspindel m in der Mitte und auf beiden Enden kein Gewinde hat, so dafs bei abgelaufenem Zustande der Muttern η und nr nach der Mitte oder nach beiden Enden der Schraubenspindel m sich dieselben auf der Stelle drehen, ohne weiter zu laufen, und von den Federn u und u1 sowie der Spiralfeder χ auf das Gewinde der Spindel gezogen bezw. geschoben werden.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23226C true DE23226C (de) |
Family
ID=299796
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT23226D Active DE23226C (de) | Packpresse mit Schrauben- und Hebelantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23226C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1092833B (de) * | 1953-11-19 | 1960-11-10 | Karl Traenklein Fa | Fahrbare Buendelpresse fuer das Pressen und Buendeln von Papierstapeln |
-
0
- DE DENDAT23226D patent/DE23226C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1092833B (de) * | 1953-11-19 | 1960-11-10 | Karl Traenklein Fa | Fahrbare Buendelpresse fuer das Pressen und Buendeln von Papierstapeln |
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