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DE2322393C3 - Roststein für Tragroste zur Auflagerung der Füllkörper in Wasch- und Reaktionstürmen - Google Patents

Roststein für Tragroste zur Auflagerung der Füllkörper in Wasch- und Reaktionstürmen

Info

Publication number
DE2322393C3
DE2322393C3 DE19732322393 DE2322393A DE2322393C3 DE 2322393 C3 DE2322393 C3 DE 2322393C3 DE 19732322393 DE19732322393 DE 19732322393 DE 2322393 A DE2322393 A DE 2322393A DE 2322393 C3 DE2322393 C3 DE 2322393C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
rings
stone
web
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732322393
Other languages
English (en)
Other versions
DE2322393B2 (de
DE2322393A1 (de
Inventor
Karl 5330 Koenigswinter Koenen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Didier Werke AG
Original Assignee
Didier Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Didier Werke AG filed Critical Didier Werke AG
Priority to DE19732322393 priority Critical patent/DE2322393C3/de
Publication of DE2322393A1 publication Critical patent/DE2322393A1/de
Publication of DE2322393B2 publication Critical patent/DE2322393B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2322393C3 publication Critical patent/DE2322393C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/14Packed scrubbers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/30Loose or shaped packing elements, e.g. Raschig rings or Berl saddles, for pouring into the apparatus for mass or heat transfer
    • B01J19/305Supporting elements therefor, e.g. grids, perforated plates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Ro' istein für den Aufbau von freitragenden kegel- bzw. poligonzugförmigen Tragrosten zur Auflagerung der Füllkörper in Wasch- und Reaktionstürmen, bei denen die Roststeine in konzentrischen Ringreihen radial angeordnet sind.
Zur Auflagerung von Füllkörpern und anderen Schüttgütern bedarf es im unteren Teil eines Wasch- und Reaktionsturmes eines Tragrostes. Um Gase und Waschflüssigkeit mittels Verteilung auf großen Oberflächen miteinander in Berührung und zur chemischen Reaktion zu bringen, ist es erforderlich, daß die Tragroste mit ausreichend großem freien Durchgangsquerschnitt versehen sind.
Es sind die verschiedensten Tragrostkonstruktionen bekanntgeworden. Hierunter sind die Pfeilerroste zu nennen. Bei diesen Pfeilerrosten beeinflußt die Vielzahl der erforderlichen Pfeiler die Gasstromführung erheblich negativ. Der gSeiche Nachteil ist bei den bekannten Balkenrosten mit Rippentraggewölbe vorhanden, die bis 6 m freitragend und darüber mit Mittelstülze versehen werden müssen. Aufwendig wird ein solcher Rost außerdem noch durch das Erfordernis einer Vielzahl von besonderen Formsteinen. Ein weiterer bekannter Tragrost für Absorptionstürme besteht aus wabenförmigen Steinen (DE-PS 9 07 289). Das aus derartigen Steinen gebildete Gewölbe ist aber nur freitragend für Türme der üblichen kleineren Durchmesserausfuhrbar.
Bei einem weiteren bekannten freitragenden Tragrost für Füllkörpertürme haben die in konzentrischen Ringreihen zu einem kugelabschnittförmigen Bogengewölbe zusammengesetzten Roststeine in Draufsicht die Form eines I-Profiles (DE-OS 16 84 971).
Per Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rostütein so auszubilden, daß es mit ihm möglich ist, einen freitragenden Tragrost mit optimal großer freier Rostfläche für Wasch- und Reaktionstürme in einfacher Weise zu erstellen, wobei der Roststein sich bis zu Rostdurchmessern von etwa 4500 mm vornehmlich für den Aufbau von kegelförmigen Tragrosten und bei geringfügiger Modifizierung für Tragroste größerer Durchmesser mit poligonzugförmigem Querschnitt
ίο eignet
Dem Bekannten gegenüber besteht die Erfindung darin, daß der Roststein T-förmig gebildet ist und aus einem Steg mit einem Flansch und mit der Rostform entsprechenden, an den Nachbarsteinen anliegenden
Seitenflächen besteht
Hierdurch werden die Ringdruckkräfte in einer Ringreihe durch die einander gegenständigen Seitenflächen des Flansches, weiche als Anlageflächen ausgebildet sind, aufgenommen und verteilt, wobei vorteilhafter- weise die in jeder Ringreihe gleichbleibende Flanschbreite entsprechend dem Abstand jeder Ringreihe vom Mittelpunkt des Tragrostes aus zunimmt Durch diesen erfindungsgemäßen Stein läßt sich ein optimaler freier Rostquerschnitt für jede Ringreihe erreichen.
Auch kann es vorteilhaft sein, daß die Stegstärke der Roststeine in den von der Mitte nach außen einander folgenden Ringreihen zunimmt
Vorteilhaft ist es, wenn die Unterseite des Steges jedes Roststeines von der Mitte nach außen hin einen solchen Winkel zur Oberseite einnimmt, daß ein keiliger Verlauf entsteht Durch diese Maßnahme, den Rostquerschnitt von der Rostmitte zum außen umfassenden Kämpferring keilig verlaufen zu lassen, ist es in einfacher Weise möglich, den Tragrost für die durch die Füllkörperschüttung sowie den Flüssigkeitsdurchsatz bedingte Belastung auszubilden, entsprechend dem hierdurch entstehenden Lastbild.
Damit eine Verschiebung der Stegenden der Roststeine jeder Ringreihe ausgeschlossen wird und um die Stabilität der Gesamtkonstruktion noch zu steigern, kann in der Flanschoberseite oes Roststeines eine durchgehende und parallel zum Steg verlaufende Nut angeordnet sein, deren Breite der Stegstärke des zugeordneten Roststeines aus der vorhergehenden
Ringreihe entspricht.
Ein besonderer Vorteil besteht auch darin, daß es in einfacher Weise möglich ist, den Rostdurchmesser dem Turmdurchmesser durch entsprechendes Kürzen des Steges der die äußere Ringreihe bildenden Roststeine anzupassen, wobei der Anpassungsbereich durch die Länge des Steges dieser Steine bestimmt wird. Besonderer zusätzlicher Roststeinformate bedarf es also hierzu nicht, da es nur erforderlich ist, den Steg dieser Roststeine entsprechend abzuschneiden.
In der Zeichnung ist anhand eines Beispieles der erfindungsgemäße Roststein und der daraus gebildete Tragrost dargestellt. Es zeigt
F i g. I einen Ausschnitt aus einem Tragrost in Draufsicht,
Fig. 2 einen Schnitt in der Linie A-B nach Fig. I1
Fig. 3 einen Roststein bestehend aus Flansch und Steg im Schaubild und
Fig.4 einen Roststein mit im Flansch angeordneter Nut im Schaubild.
Die Roststeine, die in konzentrischen Ringreihen radial auf einer entsprechenden Schalung (nicht gezeichnet) verlegt und zu einem kegelförmigen oder poligonzugförmigen, freitragenden Tragrost zusam-
mengesetzt werden, sind mil I bezeichnet. Die Roststeine I bestehen aus einem mit Steg 2 und Flansch
3 versehenen Formkörper. Hierbei haben alle einer Ringreihe 4 zugeordneten Roststeine I gleiche Abmessungen. Die Mitte des Tragrostes bildet in üblicher Weise ein ein- oder mehrteiliger durchbrochener, kreisförmiger Mittelstein 5. Die einander gegenständigen Seitenflächen des Flansches 3 jedes Roststeines 1 bilden Anlageflächen 6, mit denen die nebeneinander zu liegen kommenden Roststeine I jeder Ringreihe 4 sich gegeneinander abstützen. Die Flanschbreite 7, die in jeder Ringreihe 4 gleich ist, nimmt entsprechend dem jeweiligen Abstand der Ringreihen 4 vom Mittelpunkt zu. Um die Stegenden feder Roststeine 1 einer Ringreihe
4 auf den Flanschen 3 der Roststeine der nächstfolgenden Ringreihe eindeutig festzulegen, kann in der Flanschoberseite 9 eine durchgehende und parallel zum Steg 2 verlaufende Nut IO angeordnet sein, deren Breiie Il der Stegstärke 12 des entsprechenden Rostsleine·, aus der vorhergehenden Ringreihe entspricht.
Hierdurch wird eine exakte Lage der Steine beim Bau und eine größere Festigkeit der Tragrostkonstruktion erreicht. Um dem Tragrost einen dem Lasibild entsprechenden Querschnitt vom Mittelstein 5 zum äußeren Kämpferring 13 geben zu können, nimmt die Unterseite 14 des Steges 2 für jeden radial hintereinander verlegten Roststein 1 einen solchen Winkel zu seiner Oberseite 15 ein, so daß ein keiliger Stein bzw. Rost entsteht.
Selbstverständlich kann zwischen die Ringreihen 4 bei Erfordernis ein Massivring 16 angeordnet werden (siehe F i g. 1).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Rostsiein für freitragende kegel- bzw. poligonzugförmige Tragroste zur Auflagerung der Füllkörper in Wasch- und Reaktionstürmen, bei denen die Roststeine in konzentrischen Ringreihen radial angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Roststein (1) T-förmig gebildet ist und aus einem Steg (2) mit einem Flansch (3) und mit der Rostform entsprechenden, an den Nachbarsteinen anliegenden Seitenflächen (6) besteht.
2. Roststein nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die in jeder Ringreihe (4) gleichbleibende Flanschbreite (7) entsprechend dem Abstand jeder Ringreihe (4) vom Mittelpunkt des Tragrostes aus zunimmt
3. Roststein nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stegstärke (12) der Rostsieine (1) in den von der Mitte nach außen einander folgenden Ringreihen (4) zunimmt.
4. Roststein nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseile (14) des Steges (2) jedes Roststeines (1) von der Mitte nach außen hin einen Winkel zur Oberseite (15) zum Erzeugen eines keiligen Steines einnimmt
5. Roststein nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der FJanschoberseite (9) eine durchgehende und parallel zum Steg (2) verlaufende Nut (10) angeordnet ist, deren Breite der Stegstärke (12) des zugeordneten Roststeines (1) aus der vorhergehenden Ringreihe (4) entspricht.
DE19732322393 1973-05-04 1973-05-04 Roststein für Tragroste zur Auflagerung der Füllkörper in Wasch- und Reaktionstürmen Expired DE2322393C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2322393A1 DE2322393A1 (de) 1974-11-14
DE2322393B2 DE2322393B2 (de) 1978-06-08
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3929772C2 (de) * 1989-09-07 1998-07-09 Didier Werke Ag Roststein für Tragroste eines Füllkörperturms

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DE2322393B2 (de) 1978-06-08
DE2322393A1 (de) 1974-11-14

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