DE2322393C3 - Roststein für Tragroste zur Auflagerung der Füllkörper in Wasch- und Reaktionstürmen - Google Patents
Roststein für Tragroste zur Auflagerung der Füllkörper in Wasch- und ReaktionstürmenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ro' istein für den Aufbau von freitragenden kegel- bzw. poligonzugförmigen
Tragrosten zur Auflagerung der Füllkörper in Wasch- und Reaktionstürmen, bei denen die Roststeine in
konzentrischen Ringreihen radial angeordnet sind.
Zur Auflagerung von Füllkörpern und anderen Schüttgütern bedarf es im unteren Teil eines Wasch-
und Reaktionsturmes eines Tragrostes. Um Gase und Waschflüssigkeit mittels Verteilung auf großen Oberflächen miteinander in Berührung und zur chemischen
Reaktion zu bringen, ist es erforderlich, daß die Tragroste mit ausreichend großem freien Durchgangsquerschnitt versehen sind.
Es sind die verschiedensten Tragrostkonstruktionen bekanntgeworden. Hierunter sind die Pfeilerroste zu
nennen. Bei diesen Pfeilerrosten beeinflußt die Vielzahl der erforderlichen Pfeiler die Gasstromführung erheblich negativ. Der gSeiche Nachteil ist bei den bekannten
Balkenrosten mit Rippentraggewölbe vorhanden, die bis 6 m freitragend und darüber mit Mittelstülze
versehen werden müssen. Aufwendig wird ein solcher Rost außerdem noch durch das Erfordernis einer
Vielzahl von besonderen Formsteinen. Ein weiterer bekannter Tragrost für Absorptionstürme besteht aus
wabenförmigen Steinen (DE-PS 9 07 289). Das aus derartigen Steinen gebildete Gewölbe ist aber nur
freitragend für Türme der üblichen kleineren Durchmesserausfuhrbar.
Bei einem weiteren bekannten freitragenden Tragrost für Füllkörpertürme haben die in konzentrischen
Ringreihen zu einem kugelabschnittförmigen Bogengewölbe zusammengesetzten Roststeine in Draufsicht die
Form eines I-Profiles (DE-OS 16 84 971).
Per Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rostütein so auszubilden, daß es mit ihm möglich ist,
einen freitragenden Tragrost mit optimal großer freier Rostfläche für Wasch- und Reaktionstürme in einfacher
Weise zu erstellen, wobei der Roststein sich bis zu Rostdurchmessern von etwa 4500 mm vornehmlich für
den Aufbau von kegelförmigen Tragrosten und bei geringfügiger Modifizierung für Tragroste größerer
Durchmesser mit poligonzugförmigem Querschnitt
ίο eignet
Dem Bekannten gegenüber besteht die Erfindung darin, daß der Roststein T-förmig gebildet ist und aus
einem Steg mit einem Flansch und mit der Rostform entsprechenden, an den Nachbarsteinen anliegenden
Hierdurch werden die Ringdruckkräfte in einer Ringreihe durch die einander gegenständigen Seitenflächen des Flansches, weiche als Anlageflächen ausgebildet sind, aufgenommen und verteilt, wobei vorteilhafter-
weise die in jeder Ringreihe gleichbleibende Flanschbreite entsprechend dem Abstand jeder Ringreihe vom
Mittelpunkt des Tragrostes aus zunimmt Durch diesen erfindungsgemäßen Stein läßt sich ein optimaler freier
Rostquerschnitt für jede Ringreihe erreichen.
Auch kann es vorteilhaft sein, daß die Stegstärke der Roststeine in den von der Mitte nach außen einander
folgenden Ringreihen zunimmt
Vorteilhaft ist es, wenn die Unterseite des Steges jedes Roststeines von der Mitte nach außen hin einen
solchen Winkel zur Oberseite einnimmt, daß ein keiliger Verlauf entsteht Durch diese Maßnahme, den Rostquerschnitt von der Rostmitte zum außen umfassenden
Kämpferring keilig verlaufen zu lassen, ist es in einfacher Weise möglich, den Tragrost für die durch die
Füllkörperschüttung sowie den Flüssigkeitsdurchsatz bedingte Belastung auszubilden, entsprechend dem
hierdurch entstehenden Lastbild.
Damit eine Verschiebung der Stegenden der Roststeine jeder Ringreihe ausgeschlossen wird und um die
Stabilität der Gesamtkonstruktion noch zu steigern, kann in der Flanschoberseite oes Roststeines eine
durchgehende und parallel zum Steg verlaufende Nut angeordnet sein, deren Breite der Stegstärke des
zugeordneten Roststeines aus der vorhergehenden
Ein besonderer Vorteil besteht auch darin, daß es in einfacher Weise möglich ist, den Rostdurchmesser dem
Turmdurchmesser durch entsprechendes Kürzen des Steges der die äußere Ringreihe bildenden Roststeine
anzupassen, wobei der Anpassungsbereich durch die Länge des Steges dieser Steine bestimmt wird.
Besonderer zusätzlicher Roststeinformate bedarf es also hierzu nicht, da es nur erforderlich ist, den Steg
dieser Roststeine entsprechend abzuschneiden.
In der Zeichnung ist anhand eines Beispieles der erfindungsgemäße Roststein und der daraus gebildete
Tragrost dargestellt. Es zeigt
F i g. I einen Ausschnitt aus einem Tragrost in Draufsicht,
Fig. 3 einen Roststein bestehend aus Flansch und
Steg im Schaubild und
Fig.4 einen Roststein mit im Flansch angeordneter
Nut im Schaubild.
Die Roststeine, die in konzentrischen Ringreihen radial auf einer entsprechenden Schalung (nicht
gezeichnet) verlegt und zu einem kegelförmigen oder poligonzugförmigen, freitragenden Tragrost zusam-
mengesetzt werden, sind mil I bezeichnet. Die
Roststeine I bestehen aus einem mit Steg 2 und Flansch
3 versehenen Formkörper. Hierbei haben alle einer Ringreihe 4 zugeordneten Roststeine I gleiche Abmessungen.
Die Mitte des Tragrostes bildet in üblicher Weise ein ein- oder mehrteiliger durchbrochener,
kreisförmiger Mittelstein 5. Die einander gegenständigen Seitenflächen des Flansches 3 jedes Roststeines 1
bilden Anlageflächen 6, mit denen die nebeneinander zu liegen kommenden Roststeine I jeder Ringreihe 4 sich
gegeneinander abstützen. Die Flanschbreite 7, die in jeder Ringreihe 4 gleich ist, nimmt entsprechend dem
jeweiligen Abstand der Ringreihen 4 vom Mittelpunkt zu. Um die Stegenden feder Roststeine 1 einer Ringreihe
4 auf den Flanschen 3 der Roststeine der nächstfolgenden
Ringreihe eindeutig festzulegen, kann in der Flanschoberseite 9 eine durchgehende und parallel zum
Steg 2 verlaufende Nut IO angeordnet sein, deren Breiie Il der Stegstärke 12 des entsprechenden Rostsleine·,
aus der vorhergehenden Ringreihe entspricht.
Hierdurch wird eine exakte Lage der Steine beim Bau und eine größere Festigkeit der Tragrostkonstruktion
erreicht. Um dem Tragrost einen dem Lasibild entsprechenden Querschnitt vom Mittelstein 5 zum
äußeren Kämpferring 13 geben zu können, nimmt die Unterseite 14 des Steges 2 für jeden radial hintereinander
verlegten Roststein 1 einen solchen Winkel zu seiner Oberseite 15 ein, so daß ein keiliger Stein bzw.
Rost entsteht.
Selbstverständlich kann zwischen die Ringreihen 4 bei Erfordernis ein Massivring 16 angeordnet werden
(siehe F i g. 1).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Rostsiein für freitragende kegel- bzw. poligonzugförmige Tragroste zur Auflagerung der Füllkörper in Wasch- und Reaktionstürmen, bei denen die
Roststeine in konzentrischen Ringreihen radial angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Roststein (1) T-förmig gebildet ist und aus einem Steg (2) mit einem Flansch (3) und mit der
Rostform entsprechenden, an den Nachbarsteinen anliegenden Seitenflächen (6) besteht.
2. Roststein nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die in jeder Ringreihe (4) gleichbleibende Flanschbreite (7) entsprechend dem Abstand
jeder Ringreihe (4) vom Mittelpunkt des Tragrostes aus zunimmt
3. Roststein nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stegstärke (12) der
Rostsieine (1) in den von der Mitte nach außen einander folgenden Ringreihen (4) zunimmt.
4. Roststein nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseile (14) des Steges
(2) jedes Roststeines (1) von der Mitte nach außen hin einen Winkel zur Oberseite (15) zum Erzeugen
eines keiligen Steines einnimmt
5. Roststein nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der FJanschoberseite (9) eine
durchgehende und parallel zum Steg (2) verlaufende Nut (10) angeordnet ist, deren Breite der Stegstärke
(12) des zugeordneten Roststeines (1) aus der vorhergehenden Ringreihe (4) entspricht.
Priority Applications (1)
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| DE2322393A1 DE2322393A1 (de) | 1974-11-14 |
| DE2322393B2 DE2322393B2 (de) | 1978-06-08 |
| DE2322393C3 true DE2322393C3 (de) | 1979-02-01 |
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Families Citing this family (1)
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| DE3929772C2 (de) * | 1989-09-07 | 1998-07-09 | Didier Werke Ag | Roststein für Tragroste eines Füllkörperturms |
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1973
- 1973-05-04 DE DE19732322393 patent/DE2322393C3/de not_active Expired
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| DE2322393B2 (de) | 1978-06-08 |
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