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DE2322069C3 - - Google Patents

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Publication number
DE2322069C3
DE2322069C3 DE2322069A DE2322069A DE2322069C3 DE 2322069 C3 DE2322069 C3 DE 2322069C3 DE 2322069 A DE2322069 A DE 2322069A DE 2322069 A DE2322069 A DE 2322069A DE 2322069 C3 DE2322069 C3 DE 2322069C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
information
control unit
word
words
memory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2322069A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2322069B2 (de
DE2322069A1 (de
Inventor
Jean Paris Picandet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JS TELECOM LOUVECIENNES FR
Original Assignee
Jeumont-Schneider Sa Puteaux (frankreich)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jeumont-Schneider Sa Puteaux (frankreich) filed Critical Jeumont-Schneider Sa Puteaux (frankreich)
Publication of DE2322069A1 publication Critical patent/DE2322069A1/de
Publication of DE2322069B2 publication Critical patent/DE2322069B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2322069C3 publication Critical patent/DE2322069C3/de
Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q11/00Selecting arrangements for multiplex systems
    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
    • H04Q11/08Time only switching
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
    • H04Q3/545Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored programme

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
  • Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)
  • Multi Processors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Steuerung und Überwachung der Übertragung von Informationen zwischen Informationsübel tragungs-Endstellen. insbesondere bei Zeitmultiplex-Fernsprechvermittlungssystemen, bei welchen von einem zentralen Steuerwerk Informationswörter gebildet werden, von denen jedes alle sich auf eine bestimmte Endstelle beziehenden Daten enthält, und bei welchen die Informationswörter in einem Umlaufspeicher mit sequentiellem Zugriff gespeichert werden, aus dem sie der Reihe nach in dem für den richtigen Betrieb der Endstellen erforderlichen Takt ausgegeben werden, wobei die Bearbeitung der Informationswörter durch
ίο das zentrale Steuerwerk jeweils während der Zeiten erfolgt, in denen sie aus dem Umlaufspeicher ausgegeben sind und auf eine Informationsverarbeitungseinrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Verfahren und Einrichtungen dieser Art beruhen auf dem Prinzip, daß das zentrale Steuerwerk die für den Aufbau und die Aufrechterhaltung von Verbindungen zwischen verschiedenen Teilnehmern erforderlichen Informationen periodisch aus den nacheinander aus dem Umlaufspeicher entnommenen Informationswörtern erhält Ein solches Informationswort enthält beispielsweise alle Informationen, die für die eine Übertragungsrichtung einer zweiseitigen Verbindung zwischen zwei Teilnehmern benötigt werden, und ein zweites Wort enthält die entsprechenden Informationen für die Gegenrichtung. Die Wörer sind beim Beginn der Verbindung unvollständig, da zunächst nur der rufende Teilnehmer bekannt ist. Im Verlauf der Nummernwahl kann das diesem Teilnehmer zugeordnete Informationswort allmählich ergänzt werden, und sobald der gerufene Teilnehmer feststeht, kann das zentrale Steuerwerk das Informationswort für die Gegenrichtung der Verbindung bilden und ergänzen. Alle diese Vorgänge verlaufen sehr langsam im Vergleich zu der Umlaufgeschwindigkeit des Umlaufspeichers, so daß jedes Informationswort sehr oft im Parallelregister erscheint und entweder verändert oder unverändert wieder in den Umlaufspeicher gelangt. Das zentrale Steuerwerk kann auf diese Weise eine größere Anzahl von Verbindungen in einem Zeitmultiplexbetrieb betreuen, ohne daß für die Teilnehmer erkennbar ist, daß für den Aufbau und die Aufrechterhaltung jeder Verbindung nur ein Bruchteil der verfügbaren Zeit verwendet wird.
Eine Informationsverarbeitungseinrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens ist beispielsweise aus der Zeitschrift »Commutation & Electronique«, Nr. 12, März 1966, S. 33, bekannt. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art erfordert die Bildung des Informationswortes für die Gegenrichtung einen erhebliehen Schaltungsaufwand. Das zentrale Steuerwerk muß nämlich für alle gerade bearbeiteten Verbindungen von den zunächst nur für die eine Übertragungsrichtung bekannten Informationen diejenigen festhalten, die auch für die Gegenrichtung benötigt werden; dies gilt z.B. für die Nummer des rufenden Teilnehmers und, nach Beendigung der Nummernwahl, für die Nummer des gerufenen Teilnehmers, wobei diese Nummern für die Gegenrichtung hinsichtlich ihrer Wirkung vertauscht werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens der eingangs angegebenen Art und einer Informationsverarbeitungseinrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, die die Bildung der Informationswörter für den Verbindungsaufbau in den beiden
ft5 Übertraglingsrichtungen einer zweiseitigen Verbindung mit geringem Schaltun^saufwand ermöglichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Verfahren nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchfüh-
rung eines Informationsaustausches zwischen zwei im Umlaufspeicher enthaltenen Informationswörtern Informationen von dem einen Informationswort bei dessen Aufgabe aus dein Umlaufspeicher abgc nommen und außerhalb des Umlaufspeichers gespeichert werden, bis das andere Informationswort aus dem Umlaufspeicher ausgegeben wird.
Eine Informationsverarbeitungseinrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens mit einem zentraler. Steuerwerk, einem Umlaufspeicher mit sequentiellem Zugriff, der so viele Informationswörter aufnehmen kann, wie Endstellen vorhanden sind, und mit einem Parallelregister, in das nacheinander jeweils die aus dem Umlaufspeicher ausgegebenen Informationswörter eingegeben werden, und aus dem entweder wieder das gleiche Informationswort oder ein vom zentralen Steuerwerk gebildetes neues Informationswort in den UmlaMfspeicher eingegeben wird, ist nach der Erfindung gekennzeichnet durch wenigstens ein mit dem Parallelregister verbundenes Pufferregister zur Aufnahme wenigstens eines Teils des Inhalts des im Parallelregister stehenden Informationswortes und/oder vom zentralen Steuerwerk stammender Informationen und durch wenigstens eine Vergleichsanordnung, welche dem zentralen Steuerwerk die Gleichheit von im Pufferregister und im Parallelre^ ister stehenden Informationen anzeigt.
Das Verfahren und die Einrichtung nach der Erfindung ergeben die Möglichkeit eines direkten Informationsaustauschs zwischen im Umlaufspeicher enthaltenen und zu verschiedenen Zeiten daraus entommenen Informationswörtern, indem die auszutauschenden Informationen des einen Informationswortes außerhalb des Umlaufspeichers in dem Pufferregister gespeichert werden, bis auf Grund des in der Vergleichsanordnung durchgeführten Vergleichs festgestellt wird, daß das andere Informationswort im Parallelregister steht; die auszutauschende Information wird dann einfach aus dem Pufferregister in das Parallelregister eingegeben und ist dadurch in das andere Informationswort eingebracht. Beispielsweise können auf diese Weise zunächst die sich auf den rufenden Teilnehmer beziehenden Informationen (z.B. seine Rufnummer) des der einen Übertragungsrichtung zugeordneten Informationswortes in das Pufferregister eingebracht werden; wenn dann in einem späteren Zeitpunkt des Umlaufzyklus des Umlaufspeichers das einem freien Kana' der Gegenrichtung zugeordnete Informationswort im Parallc!register erscheint, können die im Pufferregister gespeicherten Informationen in dieses Informationswort eingebracht werden, jedoch an der Stelle, die dem gerufenen Teilnehmer entspricht. Sobald nach Abschluß der Nummernwahl der gerufene Teilnehmer identifiziert ist und die ihm zugeordneten Informationen im Informationswort der Vorwärtsrichtung gebildet sind, können diese Informationen auf die gleiche Weise in das der Gegenrichtung zugeordnete Informations won. eingebracht werden, jedoch an der dem rufenden Teilnehmer zugeordneten Stelle.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, deren einzige Figur das Funktionsschema einer Informationsverarbeitungseinrichtiing nach der Erfindung für eine elektronische FernsprechVermittlungsstelle zeigt.
Das zentrale Steuerwerk C, das die von einem Programm P gelieferten Befehle ausführt, bildet 2m Wörter, die dem Aufbau von m bilateralen Verbindungen entsprechen. Diese Wörter werden über ein Parallelregister R in einen Umlaufspeicher M mit sequentiellem Zugriff eingegeben. Jedes Wort enthält insbesondere die Informationen, welche die Kennzeichnung der Teilnehmereinrichtungen des rufenden und des gerufenen Teilnehmers, die vom rufenden Teilnehmer ausgesendeten Wählimpulse, die Lage des für die andere Übertragungsrichtung reservierten Wortes im Umlaufspeicher M, eine oder mehrere Zeitmessungen, die Adresse der letzten ausgeführten Zeile des
ίο Programms P sowie gegebenenfalls eine oder mehrere Rückkehradressen am Ende des Unterprogramms und die Kennzeichnung der Dauer der Verbindung der beiden Teilnehmer in dem Verbindungsnetzwerk D betreffen.
Die 2m Wörter mit jeweils η Bits werden in dem Umlaufspeicher M gespeichert, der durch η Schieberegister (beispielsweise in MOS-Technik) mit jeweils 2m Registerstellen gebildet ist. Die Verschiebung in diesen Registern wird durch die Taktimpulse eines Taktgebers ^gesteuert.
Bei jedem Taktimpuls wird das in der Stufe 1 des Umlaufspeichers M gespeicherte Wort ausgegeben und als Ganzes in dem Parallelregister R aufgezeichnet; beim nächsten Impuls wird das Wort der Stufe I unter
2$ Verschiebung der übrigen Wörter wieder in die Wortspeicherstelle 2m des Speichers M eingegeben, und nun geht das Wort der Stufe 2, das jetzt in die Stufe 1 gekommen ist, in das Parallelregister R. Die vollständige Abfragung des Umlaufspeichers wird durch 2m Fortschalteimpulse erhalten, die in gleichmäßigen Zeitabständen vom Taktgeber B abgegeben werden. Die sehr kurze Zeit, die dem Steuerwerk für die Verarbeitung jedes in das Parallelregister R eingebrachten Wortes zugeteilt wird, ist also durch den Taktgeber B festgelegt, eine Größenordnung für diese Zeit wird später bei einem Zahlenbeispie! angegeben.
Der Inhalt des aus dem Umlaufspeicher M ausgegebenen und in das Parallelregister R eingebrachten Wortes stellt dem Steuerwerk Cgleichzeitig alle Daten zur Verfügung, die sich auf die eine Übertragungsrichtung der Verbindung beziehen, die gerade in diesem Augenblick von dem Steuerwerk behandelt wird.
In Abhängigkeit von diesen Daten und von dem Programm P schickt das vom Taktgeber B gesteuerte Steuerwerk verschiedene Weisungen zu dem Verbindungsnetzwerk D sowie zu den Teilnehmerendeinrichtungen £fder Fernsprechleitungen, die von der in diesem Zeitpunkt gerade behandelten Verbindung betroffen sind.
Das Steuerwerk C kann auch bestimmte im Parallelregister R enthaltene Daten ändern, d. h. neue Wörter eingeben oder die Wörter löschen, die nicht mehr benötigt werden, weil das Gespräch beendet ist.
Der Taktgeber S verursacht jedoch die Verschiebung der im Umlaugspeicher M aufgezeichneten Wörter in regelmäßigen Zeitintervallen. Die Daten, die sich auf das in der Verarbeitung befindliche Wort beziehen und sich im Parallelregister R befinden, werden dann am Ende der vom Taktgeber B festgelegten Zeit wieder in den Umlaufspeicher M eingegeben, begleitet von der letzten verarbeiteten Adresse des Programms P. Die Steuerlogik muß also das erneute Erscheinen eines zu verarbeitenden Wortes abwarten, um die Verarbeitung dieses Wortes fortsetzen zu können, und dies setzt sich
f>5 fort, bis die Verarbeitung beendet ist.
Wenn alle im Umlaufspeicher M aufgezeichneten Wörter der Reihe nach vom Steuerwerk C bearbeitet worden sind, kommt das Steuerwerk wieder beim ersten
Wort an, dessen Information die letzte für dieses Wort bearbeitete Adresse des Programms P enthält, und es fährt mit dem folgenden Teil des Programms Pfort.
Die Verarbeitung jedes Wortes wird also in regelmäßigen Zeitabständen nach der Bearbeitung der 2m-l anderen Wörter dort wieder aufgegriffen, wo bei der vorhergehenden Bearbeitung aufgehört wurde; am Ende der der Bearbeitung des betreffenden Wortes zugeteilten Zeit wird die Bearbeitung bis zur nächsten Ausgabe dieses Wortes ausgesetzt, unabhängig von dem !0 Zustand, in welchem diese Bearbeitung unterbrochen wird. Dieser Zeitmultiplexbetrieb ist aber für die Teilnehmer nicht erkennbar, weil (wie aus dem später angegebenen Zahlenbeispiel ersichtlich sein wird) die Bearbeitungszeiten jedes Wortes in sehr kurzen is Zeitabständen aufeinanderfolgen.
Solange die Verbindung nicht beendet ist, wird das Wort immer wieder vom Parallelregister R in den Umlaufspeicher M eingegeben. Wenn die Verbindung beendet ist, wird das Wort im Speicher gelöscht.
Das Steuerwerk C muß zahlreiche Verbindungen überwachen; dagegen ist die Weiterentwicklung des Zustands jeder Teilnehmerleitung (Schleifenbildung, Wählen) im Verg'eich zu der Geschwindigkeit des Steuerwerks Csehr langsam.
Andererseits wird bei den Zcitmultiplexsystemen der Reihe nach jeder Verbindung ein Zeitintervall zugeteilt, damit ein Kanal in dem Verbindungsnetzwerk gefunden wird. Dieses Zeitintervall kann in Korrelation mit der Zeit gebracht werden, in der das Steuerwerk die gleiche Verbindung bearbeitet, wordurch die Steuerung des Verbindungsnetzwerkes beträchtlich vereinfacht wird.
Damit die Informationen eines Verarbeitungswortes für einen Teilnehmer zu dem Wort eines anderen Teilnehmers (zweiseitiges Gespräch) oder zu den Wörtern mehrerer Teilnehmer (Konferenzschaltung) übertragen werden können, sind ein oder mehrere Pufferregister Tnotwendig.
Diese Pufferregister T empfangen von dem gerade verarbeiteten Wort im Parallelregister R bestimmte Daten und halten diese Daten bis zu dem Zeitpunkt fest, in dem das Wort des Gesprächspartners seinerseits im Parallelregister R bearbeitet wird. Insbesondere enthält ein Pufferregister T alle Erkennungsdaten, die zum Auffinden des Wortes des Gesprächspartners notwendig sind.
Das Erkennen dieses Wortes erfolgt durch Vergleich zwischen diesen Erkennungsdaten und bestimmten in dem Wort des Gesprächspartners enthaltenen Informationen im Augenblick seiner Verarbeitung im Parallelregister R. Wenn der jedem Pufferregister Γ zugeordnete Erkennungskomparator A eine Gleichheit zwischen bestimmten in den Registern 7"und R enthaltenen Daten feststellt, schickt der Komparator A zu dem Steuerwerk Ceinen Befehl, der den Informationsaustausch zwischen den Registern Äund Tfreigibt. Eine im Pufferregister T enthaltene Programmadresse ermöglicht es dem Steuerwerk C in dem Programm P die diesen Informationsaustausch betreffende Befehlsfolge aufzufinden. Ein solcher Informationsaustausch besteht zum fo Beispiel darin, daß in das Wort des gerufenen Teilnehmers die Kennzeichnung des rufenden Teilnehmers eingebracht wird, so daß das Steuerwerk C jedesmal dann, wenn das Wort des gerufenen Teilnehmers im Parallelregister R erscheint, die für die Gegenrichtung der zweiseitigen Verbindung erforderlichen Informationen zur Verfügung hat.
Anhand eines praktischen Ausführungsbcispiels soll die Behandlung von 128 zweiseitigen Verbindungen (in = 128) erläutert werden; Die 256 notwendigen Verarbeitungswörter (2m) sind im Umlaufspeicher M gespeichert.
Die Schieberegister des Umlaufspeichers M haben 256 Registerstellen, und die vollständige Abfragung des Umlaufspeichers M wird durch 256 Fortschalteimpulse erhalten, die auf 2 Millisekunden verteilt sind. Die der Bearbeitung jedes in das Parallelregister R eingebrachten Wortes zugeteilte Zeit beträgt also etwa 8 MikroSekunden.
Bei dijsem Anwendungsbeispiel ist die Periode von 2 Millisekunden ein Vielfaches der Zeit von 125 Mikrosekunden, die gegenwärtig in den Fernsprechzentralen, deren Verbindungsnetzwerk im Zeitmultiplexverfahren arbeitet, zwischen zwei die gleiche Verbindung betreffenden Informationen liegt.
Aus Sicherheitsgründen können zwei oder mehr gleiche Steuerwerke vorgesehen werden, die abwechselnd arbeiten, wodurch es beispielsweise möglich ist 2 · 128 = 256 zweiseitige Verbindungen zu behandeln.
In diesem Fall erfolgt der Informationsaustausch zwischen den Steuerwerken über ihre Pufferregister.
Beim Ausfall eines Steuerwerks kann dann das andere Steuerwerk für sich allein noch die Hälfte des Verkehrs bewältigen.
Das Steuerwerk kann im Sonderfall von einer Fernsprechzentrale mit vollkommen verdrahteter Logik unabhängig sein und nur durch das Programm P gesteuert werden.
Zu dem Umlaufspeicher M können zusätzliche Schieberegister hinzugefügt werden, damit die Durchführung von einer oder mehreren Zeitmessungen möglich ist. Jede Zeitmessung wird mit Hilfe eines Zählers erhalten, der durch die entsprechenden zusätzlichen Bits bei der Ausgabe eines bestimmten Wortes voreingestellt wird. Der Inhalt des Zählers wird dann um eine Einheit erhöht und zugleich mit dem Wort wieder in den Speicher eingegeben.
Wenn man also von dem Anfangszustand Null des Zählers ausgeht, kann man durch Vergleich des Inhalts dieses Zählers mit einem die Zeitmessung kennzeichnenden Bezugscode eine Zeitmessung festlegen. Man erhält dadurch mit einem einzigen Zähler eine Zeitmessung für jedes Wort.
Man kann auch zu dem Umlaufspeicher M weitere zusätzliche Schieberegister hinzufügen, damit die Aufzeichnung der von einem rufenden Teilnehmer gewählten Nummer möglich ist. Die Wählimpulse des rufenden Teilnehmers werden bei der Bearbeitung des diesem Teilnehmer zugeordneten Wortes durch einen dem Parallelregister R hinzugefügten Zähler registriert dessen zu diesem Wort gehörige aufeinanderfolgende Stellungen dem Wort folgen, während es im Umlaufspeicher M umläuft. Dieser Zähler ist also zui Bearbeitung der Nummerngaben verfügbar, die gegebenenfalls in den anderen Wörtern auftreten können.
I Iicrzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Steuerung und Überwachung der Übertragung von Informationen zwischen Informationsübertragungs-Endstellen, insbesondere bei Zeitmultiplex-Fernsprechvermittlungssystemen, bei welchen von einem zentralen Steuerwerk Informationswörter gebildet werden, von denen jedes alle sich auf eine bestimmte Endstelle beziehenden Daten enthält, und bei welchen die Informationswörter in einem Umlaufspeicher mit sequentiellem Zugriff gespeichert werden, aus dem sie der Reihe nach in dem für den richtigen Betrieb der Endstellen erforderlichen Takt ausgegeben werden, wobei die Bearbeitung der Informationswörter durch das zentrale Steuerwerk jeweils während der Zeiten erfolgt in denen sie aus dem Umlaufspeicher ausgegeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung eines Informationsaustausches zwischen zwei im Umlaufspeicher enthaltenen Informationswörtern Informationen von dem einen Informationswort bei dessen Ausgabe aus dem Umlaufspeicher abgenommen und außerhalb des Umlaufspeichers gespeichert werden, bis das andere Informationswort aus dem Umlaufspeicher ausgegeben wird.'
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines durch ein Programm gesteuerten zentralen Steuerwerks der Informationsaustausch zwischen zwei Informationswörtern eine Weiterleitung einer Programmadresse umfaßt, die eine Verzweigung des Programms auf die betroffenen Wörter ermöglicht.
3. Informationsverarbeitungseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit einem zentralen Steuerwerk, einem Umlaufspeicher mit sequentiellem Zugriff, der so viele Informationswörter aufnehmen kann, wie Endstellen vorhanden sind, und mit einem Parallelregister, in das nacheinander jeweils die aus dem Umlaufspeicher ausgegebenen Informationswörter eingegeben werden, und aus dem entweder wieder das gleiche Informationswort oder ein vom zentralen Steuerwerk gebildetes neues Informationswort in den Umlaufspeicher eingegeben wird, gekennzeichnet durch wenigstens ein mit dem Parallelregister (R) verbundenes Pufferregister (T) zur Aufnahme wenigstens eines Teils des Inhalts des im Parallelregister (R) stehenden Informationswortes und/oder vom zentralen Steuerwerk herstammender Informationen und durch wenigstens eine Vergleichsanordnung (A), welche dem zentralen Steuerwerk die Gleichheit von im Pufferregister (T) und im Parallelregister (R) stehenden Informationen anzeigt.
4. Informationsverarbeitungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Umlaufspeicher (M) zusätzliche Schieberegister hinzugefügt sind, die über einen Zähler in einer geschlossenen Schleife geschaltet sind.
DE19732322069 1972-07-24 1973-05-02 Verfahren und informationsverarbeitungseinrichtung zur steuerung und ueberwachung der uebertragung von informationen zwischen informationsuebertragungs-endstellen, insbesondere bei zeitmultiplex-fernsprechvermittlungssystemen Granted DE2322069B2 (de)

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FR7226554A FR2193506A5 (de) 1972-07-24 1972-07-24

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DE2322069B2 DE2322069B2 (de) 1977-11-03
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DE19732322069 Granted DE2322069B2 (de) 1972-07-24 1973-05-02 Verfahren und informationsverarbeitungseinrichtung zur steuerung und ueberwachung der uebertragung von informationen zwischen informationsuebertragungs-endstellen, insbesondere bei zeitmultiplex-fernsprechvermittlungssystemen

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: JS TELECOM, LOUVECIENNES, FR

8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: PRINZ, E., DIPL.-ING. LEISER, G., DIPL.-ING. SCHWEPFINGER, K., DIPL.-ING. BUNKE, H., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. DEGWERT, H., DIPL.-PHYS., PAT.-ANWAELTE, 8000 MUENCHEN