DE2321718C2 - Vorrichtung zum Entfeuchten von insbesondere zugempfindlichen Warenbahnen - Google Patents
Vorrichtung zum Entfeuchten von insbesondere zugempfindlichen WarenbahnenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B15/00—Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours
- D06B15/04—Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours by suction
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
!5
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfeuchten von endlosen Waren, insbesondere zugempfindlichen
Waren wie Wirkwarenschläuche, im fortlaufenden Arbeitsgang mittels einer sich quer über die
Bahn erstreckenden, mit einem dieser zugekehrten Saugschlitz versehenen, nicht drehbaren Saugvorrichtung,
der parallel zum Saugschlitz eine Walze zugeordnet ist, zwischen der und der Saugvorrichtung
die Warenbahn geführt ist
Im kontinuierlichen Behandlungsprozeß ist es üblich, die jeweilige Warenbahn nach jeder Naßbehandlung
von der dabei aufgenommenen Flüssigkeit in Verbindung mit dem gelösten Schmutz zu befreien. Dazu
finden im allgemeinen Quetschwalzenpaare Anwendung, die jedoc·'-. bei Schlauchware eine Kantenmarkierung
bewirken. Werden durch <··η Quetschwalzenpaar
mehrere parallel zueinander angeordnete Bahnen gefahren, die mit auch nur geringe^a Abstand voneinander
geführt werden, so bilden sich zusätzlich im Bereich der Ränder der Warenbahn nach der Abquetschung
Wassernasen, die durch das sich in dem Zwischenraum zwischen den Warenbahnen im Quetschwalzenspalt
ansammelnde Wasser bewirkt werden.
Diese Nachteile werden durch eine Honeycomb-Absaugung vermieden. Bei dieser Art von Flüssigkeitsentfernung
wird die oder werden die jeweiligen Warenbahnen von einer sich drehenden Walze festgehalten und
über einen Saugschlitz transportiert, in dessen Bereich dann die Flüssigkeit mit hohem Unterdruck aus der
Warenbahn entfernt wird. Diese Absaugung hat weiterhin den Vorteil, daß sie für zugempfindliche Ware
besonders geeignet ist. Ihr Nachteil ist jedoch die komplizierte Konstruktion der Vorrichtung und damit
der hohe Herstellungspreis der Maschine.
Zusätzlich zu den genannten Vorrichtungen zum Entfeuchten von Warenbahnen ist noch die Schlitzabsaugung
bekannt, bei der die Ware lediglich über einen nicht drehbaren Saugschlitz gezogen wird. Die
Konstruktion dieser Maschine ist erheblich einfacher und damit preiswerter, jedoch ist sie nicht für
zugempfindliche Waren geeignet, da die Warenbahn unter erhöhter Zugbeanspruchung über diesen Saugschlitz,
an dem der gegen den Zug wirksame Saugzug auf die Warenbahn einwirkt, gezogen werden muß.
Diesen Nachteil hat auch die Vorrichtung anfangs genannter Art gemäß der DE-PS 4 91 582, nach der die
Warenbahn mittels einer der Saugvorrichtung unmittelbar vorgeordneten Überleitwalze, die die Warenbahn
erfassen und in der Breite halten soll, dem Saugschlitz zugeführt wird, von dem die Warenbahn durch die
nachgeordnete, angetrieben umlaufende Aufwickelvorrichtung abgezogen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung mit einer Saugschlitzentwässerung zu
entwickeln, die auch für zugempfindliche Ware geeignet ist
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch eine angetriebene, dem Saugschlitz zugeordnete Walze.
Mit Hilfe dieser angetriebenen Walze wird die Warenbahn im Bereich der durch die Absaugung
entstehenden Kraft zwangsweise transportiert, und zwar unabhängig von der jeweils wirkenden, für den
Weitertransport der Warenbahn notwendigen Zugkraft Diese Vorrichtung hat sich in der Praxis sehr bewährt
und ist ein echter Kompromiß zwischen der teuren
Honey-comb- und einer stark zugabhängigen, einfachen Schlitzabsaugung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt
Als Naßbehandlungsvorrichtung ist -ein Siebtrommelwaschbad
1 dargestellt, das aus einer in einem Behälter 2 drehbar gelagerten Siebtrommel 3 besteht, die von
außen nach innen von der Behandlungsflüssigkeit 4 infolge eines zwangsweise aufrecht erhaltenen Niveau-Unterschiedes
5 oder mit Hilfe einer Saugpumpe durchströmt wird. Die Warenbahn 6 wird um die Siebtrommel 3 geführt und beim Durchlaufen des
Waschbades 2 von der Flüssigkeit durchströmt und damit gereinigt Im Anschluß an das Waschbad 1 ist ggf.
eine Tänzerwalze 7 angeordnet die zur Regelung der Transportgeschwindigkeit der Ware dient.
AI3 Entwässerungsvorrichtung ist im Anschluß an das
Siebtrommelwaschbad 1 eine .Schlitzabsaugung 8 vorgesehen, die aus einem quer unterhalb der
Warenbahn sich erstreckenden Rohr 9 besteht, das auf der der Warenbahn 6 zugekehrten Seite einen
Längsschlitz 10 aufweist. Durch diesen Längsschlitz wirkt ein von einer Pumpe 11 erzeugter Saugzug, der
die Flüssigkeit aus der Warenbahn in Richtung der Pfeile abführt.
Dem Saugschlitz 10 ist eine drehbar gelagerte und parallel zum Schlitz angeordnete Walze 12 zugeordnet,
die in Richtung des Pfeiles 13 angetrieben ist. Die Walze 12 hat eine rauhe Oberfläche, mit der sie in die
Warenbahn eingreifen kann. Beim Transport von -chlauchförmiger Ware ist es zweckmäßig, die Oberfläche
der Walze 12 so auszubilden, daß sie durch beide Warenbahnseiten des Schlauches hindurchgreifen kann,
um einen einwandfreien Transport im Bereich der Schlitzabsaugung 8 zu gewährleisten. Jedenfalls soll der
von der Walze 12 erzeugte Transport so stark sein, daß die durch die Schlitzabsaugung bewirkte Haltekraft
überwunden wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Entfeuchten von endlosen Waren, insbesondere zugempfindlichen Waren, wie Wirkwarenschläuche, im fortlaufenden Arbeitsgang mittels einer sich quer über die Bahn erstreckenden, mit einem dieser zugekehrten Saugschlitz versehenen, nicht drehbaren Saugvorrichtung, der parallel zum Saugschlitz eine Walze zugeordnet ist, zwischen der und der Saugvorrichtung die Warenbahn geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (12) dem Saugschlitz (10) zugeordnet und angetrieben istIO
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732321718 DE2321718C2 (de) | 1973-04-28 | 1973-04-28 | Vorrichtung zum Entfeuchten von insbesondere zugempfindlichen Warenbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732321718 DE2321718C2 (de) | 1973-04-28 | 1973-04-28 | Vorrichtung zum Entfeuchten von insbesondere zugempfindlichen Warenbahnen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2321718A1 DE2321718A1 (de) | 1974-11-07 |
| DE2321718C2 true DE2321718C2 (de) | 1982-04-22 |
Family
ID=5879650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732321718 Expired DE2321718C2 (de) | 1973-04-28 | 1973-04-28 | Vorrichtung zum Entfeuchten von insbesondere zugempfindlichen Warenbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2321718C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3102022A1 (de) * | 1981-01-22 | 1982-09-02 | Brückner-Apparatebau GmbH, 6120 Erbach | Vorrichtung zur kontinuierlichen absaugentwaesserung von textilen warenbahnen |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE491582C (de) * | 1930-02-12 | Ernst Gessner Akt Ges | Vorrichtung zum Breitstrecken und Absaugen von nassen Geweben |
-
1973
- 1973-04-28 DE DE19732321718 patent/DE2321718C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2321718A1 (de) | 1974-11-07 |
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