DE2321025C3 - Sicherheitsvorrichtung an der Beladestelle eines Förderbands - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung an der Beladestelle eines FörderbandsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung an der Beladestelle eines Förderbands, bei der das Förderband
unterhalb einer Materialzuführung, insbesondere einer beidseitigen, im Querschnitt trichterförmigen
Materialzuführung, auf Tragelementen, insbesondere nach unten durchgebogenen, mit Rollen besetzten
Tragelementen, aufliegt, die in Transportrichtung des Förderbands ein Stück aus ihrer durch Federn gehaltenen
Normallage heraus bewegbar sind und mit einer Schaltvorrichtung zum Abstellen des Förderbandantriebs
derart gekoppelt sind, daß diese bei einer ein vorgegebenes Maß überschreitenden Auslenkung der
Tragelemente aus ihrer Normallage schaltet.
An Vorrichtungen zum Beladen von Förderbändern besteht die Gefahr, daß in das Fördergut geratene spitze
oder scharfkantige Gegenstände, wie scharfkantiges Gestein, Bohrstangen, Rohrstücke, Profilstahlstücke so
od. dgl., das Förderband mehr oder weniger tief durchstoßen und sich dann in irgendeiner Weise dermaßen
verklemmen, daß sie nicht vom Förderband mitgenommen werden und es der Länge nach aufreißen. So entstehen
viele Meter lange Schlitze, und zwar besonders leicht bei stahlseilverstärkten Gurten, deren in Längsrichtung
verlaufende Drahteinlagen dem Gurt eine im Vergleich zu Gewebeverstärkungen verhältnismäßig
geringe Zugfestigkeit in Querrichtung geben. Zur Reparatur muß der Gurt auf der Lunge des Risses herausgeschnitten
und dann an den beiden Schnittkanten wieder zusammengesetzt werden. Der Schaden durch
Materialverlust, Reparaturkosten und Betriebsunterbrechung ist dabei so hoch, daß man selbst aufwendigste
Gegenmaßnahmen nicht gescheut hat.
Man hat in die Gurte quer hin- und herlaufende elektrische Leiterschlaufen eingebracht, an der Beladevorrichtung
einen Stromfluß darin induziert, diesen Stromfluß wieder induktiv überwacht und von dem Überwachungsgerät
den Förderbandantrieb automatisch abschalten lassen, wenn infolge Zerreißens einer
Leiterschlaufe der Stromfluß unterbrochen wurde.
Aus der DT-AS 12 28 561 und der FR-PS 15 89 144 ist ferner der Vorschlag bekanntgeworden, an der Beladestelle
girlandenförmjge Tragrollensätze in Transportrichtung miteinander zu verbinden bzw. Tragrollen
auf einem Wagen anzuordnen und über ein Zugglied einen Schalter betätigen zu lassen, wenn eine durch den
Fördergurt hindurchgestoßene Spitze od. dgl. gegen sie anläuft und sie gegen die Kraft von Federn aus der
Normallage bewegt Hierbei werden indessen diejenigen Fälle nicht erfaßt, in denen der betreffende Gegenstand
den Fördergurt zwar durchdringt, aber nicht tief genug, um einen Tragrollensatz ein Stück mitnehmen
zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Aufschützen
von Förderbändern mit einfachen Mitteln in jedem Fall zu verhindern.
Gemäß der Erfindung erfüllt diesen Zweck eine Vorrichtung der eingangs genannten Art, bei der auch die
Materialzuführung in Transportrichtung des Förderbands ein Stück aus ihrer Normallage heraus bewegbar
ist und mit einer Schaltvorrichtung zum Abstellen des Förderbandantriebs derart gekoppelt ist, daß diese bei
einer ein vorgegebenes Maß überschreitenden Auslenkung der Materialzuführung aus ihrer Normallage
schaltet.
Die erfindungsgemäße Ausnutzung der zwischen dem verklemmten Gegenstand und der, meist trichterförmigen,
Materialzuführung auftretenden Kraft zum Abstellen des Förderbandes führt eine Abschaltung
auch dann herbei, wenn es zu keiner genügenden Einwirkung des betreffenden Gegenstands auf die Tragelemente
kommt.
Eine besonders zweckmäßige Konstruktion nach der Erfindung besteht darin, daß die Materialzuführung und
die Tragelemente mit derselben Schaltvorrichtung gekoppelt sind und miteinander eine in sich starre Baueinheit
bilden, z. B. an zwei gemeinsamen Balken angebracht sind, die durch die Tragelemente starr verbunden
sind.
Für die bewegliche Anordnung der Materialzuführung bzw. der genannten Baueinheit besteht beispielsweise
die Möglichkeit einer Aufhängung mittels schwenkbarer Glieder, die robust und auch bei Verschmutzung
problemlos ist.
Vorzugsweise wird die Materialzuführung in ihrer Normallage gehalten, indem sie durch Federn entgegen
der Transportrichtung des Förderbandes an Widerlager gedrückt wird.
Steigt das Förderband in seiner Transportrichtung an und steht die Vorrichtung dementsprechend schräg,
so kann man den dabei auftretenden Hangabtrieb der Materialzuführung bzw. der genannten Baueinheit
durch weitere Federn so weit ausgleichen, wie es zur Einstellung einer gewünschten Verschiebungskraft für
die Materialzuführung bzw. die Baueinheit nötig ist.
Zur Bildung der Schaltvorrichtung ist die Materialzuführung mit einem Hebel verbunden, der an einer an
einem Drehschalter angreifenden Welle sitzt.
In der folgenden Beschreibung und in der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Die Zeichnung gibt das Ausführungsbeispiel, eine Zwischenaufgabesteile, in einer perspektivischen Ansicht
wieder, wobei im vorderen Teil das Förderband weggeschnitten ist.
Eine Rahmenkonstruktion 1 aus Profilstahl weist, je zwei einander gegenüber, vier Tragstützen 2 auf, an deren
oberen, nach innen abgewinkelten Enden 3 vier Laschenpaare 4 gelenkig aufgehängt sbd. Wiederum in
Gelenken hängt an den Laschenpaareji 4 ein aus zwei 5
Seitenbalken 5 und diese starr verbindenden, trapezförmigen Bügeln 6 bestehender Tragrahmen 7. Die Bügel
6 sind mit je drei in einem stumpfen Winkel zueinander angeordneten, frei drehbaren Rollen 8 besetzt, die eine
Bahn für ein Förderband 9 bilden. Ferner ist an den Seitenbalken 5 eine trichterförmige Materialzuführung
10 in Form von zwei schrägen Blechen 11 und zwei flach auf diesen angebrachten, über die Ränder des
Förderbands 9 ragenden weiteren Blechen 12 starr befestigt. t5
Der Tragrahmen 7 wird durch zwei einerseits an Konsolblechen 13 der Seitenbalken 5 und andererseits
an den in Transportrichtung vorderen Tragstützen 2 angreifende Federn 14 mit Puffern 15 gegen zwei Beine
16 der Rahmenkonstruktion 1 gedrückt. Zwei weitere, zwischen Konsolblechen 17 der Seitenbalken 5 und den
in Transportrichtung hinteren Tragstützen 2 angeordnete Federn 18 sind so gespannt, daß die Federn 14 bei
einer bestimmten auf den Tragrahmen 7 bzw. die starr darauf sitzende Materialzuführung 10 ausgeübten Kraft 2s
nachgeben.
In Transportrichtung vor dem Tragrahmen 7 ist eine Schaltvorrichtung 19 angeordnet. Sie besteht aus einer
an der Rahmenkonstruktion 1 gelagerten Schaltwelle 20 für einen Drehschalter 21, einem auf der Schaltwelle
20 sitzenden und durch ein Drahtseil 22 mit dem vordersten Bügel 6 des Tragrahmens 7 verbundenen Hebel
23 sowie einem derart auf die Schaltwelle 20 gesetzten Hebelgewicht 24, das sein Drehmoment dem des Hebels
23 mit dem Drahtseil 22 entgegengerichtet ist.
Schließlich ist die Rahmenkonstruktion 1 mit Anschlußteilen 25 für ein weiterführendes Bandgerüst versehen,
wie es an der einen Seite der Vorrichtung bei 26 gezeichnet ist
Dringt ein über die Materialzuführung 10 auf das Förderband 9 aufgegebener Gegenstand mit einer
scharfen Ecke od. dgL in das Förderband ein und verklemmt
er sich außerdem se, daß das Förderband ihn nicht mitnehmen kann und dahei an der Ecke od. dgl.
aufreißt, dann übersteigt die Klemmkraft die durch die Federn 14 und 18 vorgegebene Verstellkrp.ft und der
Tragrahmen 7 mit der Materialzuführung 10 wird in der Transportrichtung bewegt Ober das Drahtseil 22,
den Hebel 23 und die Schaltwelle 20 wird dabei der Drehschalter 21, der beispielsweise bei einer Verdrehung
von 20° anspricht, betätigt und der Antrieb des Förderbands, in dessen Sicherheitsstromkreis der
Drehschalter 21 angeordnet ist, abgeschaltet. Das Förderband wird dann nur auf einer kleinen, von der Trägheit
der gesamten Anlage abhängenden Länge aufgeschlitzt, die nicht herausgenommen zu werden braucht.
Nach Entfernung des Störgegenstands ziehen die Federn 14 den Tragrahmen 7 mit der Materialzuführung
10 wieder bis zum Anliegen der Puffer 15 an den Beinen 16 zurück. Die Schaltvorrichtung 19 wird durch das
Hebelgewicht 24 in ihre Normallage zurückgebracht
Würde auf der beschriebenen Vorrichtung beispielsweise eine von oben heranführende Schurre entgegen
der Transpürtrichtung des Förderbands als Längsaufgabe ausmünden, so wäre der Auslauf der Schurre
gleichfalls eine gemäß der Erfindung bewegbar auszubildende und mit einer Abschaltvorrichtung zu koppelnde
Materialzuführung, damit er keine Gegenstände verklemmen und Aufschlitzer herbeiführen kann. Er
könnte dann z. B. einfach an den Blechen 11 befestigt
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Sicherheitsvorrichtung an der Beladestelle eines Förderbands, bei der das Förderband unterhalb
einer Materialzuführung, insbesondere einer beidseitigen, im Querschnitt trichterförmigen Materialzuführung,
auf Tragelementen, insbesondere nach unten durchgebogenen, mit Rollen besetzten
Tragelementen, aufliegt, die in Transportrichtung des Förderbands ein Stück aus ihrer durch Federn
gehaltenen Normallage heraus bewegbar sind und mit einer Schaltvorrichtung zum Abstellen des Förderbandantriebs
derart gekoppelt sind, daß diese bei einer ein vorgegebenes Maß überschreitenden
Auslenkung der Tragelemente aus ihrer Normallage schaltet, dadurch gekennzeichnet, daß
auch die Materialzufühning (10) in Transportrichtung
des Förderbands (9) ein Stück aus ihrer Normallage heraus bewegbar ist und mit einer Schaltvorrichtung
(19) zum Abstellen des Förderbandantriebs derart gekoppelt ist, daß diese bei einer ein
vorgegebenes Maß überschreitenden Auslenkung der Materialzuführung (10) aus ihrer Normallage
schaltet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialzufühning (10) und die
Tragelemente (6,8) mit derselben Schaltvorrichtung (19) gekoppelt sind und miteinander eine in sich
starre Baueinheit (7,10) bilden.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732321025 DE2321025C3 (de) | 1973-04-26 | Sicherheitsvorrichtung an der Beladestelle eines Förderbands | |
| FR7415145A FR2227201B1 (de) | 1973-04-26 | 1974-04-25 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732321025 DE2321025C3 (de) | 1973-04-26 | Sicherheitsvorrichtung an der Beladestelle eines Förderbands |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2321025A1 DE2321025A1 (de) | 1974-11-14 |
| DE2321025B2 DE2321025B2 (de) | 1976-05-26 |
| DE2321025C3 true DE2321025C3 (de) | 1977-01-27 |
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