DE2321022C2 - Kollektorloser Gleichstrommotor mit einem axialen Luftspalt - Google Patents
Kollektorloser Gleichstrommotor mit einem axialen LuftspaltInfo
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- H02K29/03—Motors or generators having non-mechanical commutating devices, e.g. discharge tubes or semiconductor devices with a magnetic circuit specially adapted for avoiding torque ripples or self-starting problems
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Description
60
Die Erfindung betrifft einen kollektorlosen Gleichstrommotor mit einem axialen Luftspalt gemäß Patent
25 442.
Im Hauptpatent ist bereits geschützt, daß ein Teil aus
magnetisch leitendem Werkstoff im Bereich des Luftspalts vorgesehen ist, das sich entgegen der Drehrichtung
des Rotors verjüngt. Während in der DE-OS 22 43 923 die vorteilhafte Aufteilung eines solchen
magnetisch leitenden Teils für eine bessere Funktion vorgeschlagen wird und auch schon wo solche ferromagnetischen
Elemente im Luftspaltbereich zu positionieren sind, liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, die Funktion noch weiter zu verbessern im Sinne von besserem Anlauf, von Betriebsverhalten, insbesondere
zur Erzielung eines möglichst gleichmäßigen Gesamtmoments. Es geht also bei dieser Weiterbildung
des Hauptpatents um eine optimalere Form des Eisenvolumens des magnetisch leitenden Werkstoffes im
Luftspaltbereich.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
Es hat sich gezeigt, daß eine gute Funktion eines erfindungsgemäßen Motors vor allem bei etwa trapezförmiger
Magnetisierung der Rotorpole erzielt wird.
Verwendet man bei solchen Motoren eine Drehzahlregelung, so ist es wichtig, daß der Strom den Wicklungen
möglichst genau dann zugeführt wird, wenn die in den Wicklungen durch den permanentmagnetischen
Rotor induzierten Spannungen jeweils etwa ihr Maximum haben, das heißt, wenn Stator- und Rotorpole
etwa um 90' elektrisch gegeneinandei versetzt sind. Im Interesse eines guten Wirkungsgrades und eines gleichmäßigen
Laufes sollte der Strom in den Wicklungen möglichst nur in den Zeitbereichen um diese Punkte
herumfließen, das heißt, der Strom fließt in einem solchen Fall jeweils nur während eines relativ kleinen
Prozentsatzes einer Rotorumdrehung und man erhält deshalb große Momentenlücken, die nach der Lehre des
Hauptpatents durch das Reluktanzmoment gefüllt werden müssen, damit man an der Motorwelle ein etwa
gleichmäßiges Moment zum Antrieb eines anzutreibenden Gerätes erhält.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen kollektorlosen Gleichstrommotor, gesehen längs der
Linie I-I der Fig. 2,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Motor nach Fig. 1. gesehen längs der Linie H-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt, gesehen längs der Linie III-III
der Fig. 1, in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf einen Teil des Permanentmagnet-Rotors nach den Fig. 1 und 2,
gesehen längs der Linie IV-IV der Fig. 2, wobei die Achse und die Tragteile des Permanentmagneten der
Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt sind; Fig. 4 ist gegenüber den Fig. 1 und 2 in einem etwas verkleinerten
Maßstab dargestellt,
Fig. 5 eine Regelschaltung für den drehzahlgeregelten Betrieb des in den Fig. 1-4 dargestellten Motors,
Fig. 6 Schaubilder zum Erläutern der vorhergehenden Figuren,
Fig. 7 und 8 zwei schematische Darstellungen zur Erläuterung einer stabilen und einer labilen Ruhestellung
des Rotors,
Fig. 9 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gleichstrommotors.
Fig. 10 einen Schnitt, gesehen längs der Linie X-X der Fig. 9,
Fie. 11 ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Gleichstrommotors,
Fig. 12 einen Schnitt, gesehen längs der Linie XII-XII der Fig. 11.
Fig. 13 ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfin-
dungsgemäßen Gleichstrommotors,
Fig. 14 einen Schnitt, gesehen längs der Linie XIV-XIV der Fig. 13,
Fig. 15 ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gleichstrommotors,
Fig. 16 ein sechstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gleichstrommotors, und
Fig. 17 einen Schnitt, gesehen längs der Linie XVII-XVII der Fig. 16.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine aus einem isolierenden Werkstoff bestehende Platte 10, welche Ausnehmungen
aufweist, in denen zwei eisenlose Flachspulen 11 und 12 befestigt sind, welche sich diametral
gegenüberliegen. Die Platte 10, die auch die (nicht dargestellten) Schaltungselemente des Motors 9, sowie
des zugehörigen Reglers trägt, weist 4 Befestigungsiöcher 13 auf. In ihrer Mitte hat sie eine Ausnehmung 14,
durch welche eine Welle 15 ragt, die an ihrem unteren Ende in (nicht dargestellten) Lagern gelagert ist. Wie
Fig. 2 zeigt, sind auf dieser Welle 15 durch eine Distanzhülse 20 in einem genau vorgegebenen Abstand
voneinander gehalten, zwei Weicheisenscheiben 16 und
17 befestigt, auf denen axial polarisierte Ringmagnete
18 bzw. 19 befestigt sind. Die genaue Form der Polarisierung des Ringmagnets 18. welche zu derjenigen des
Ringmagnets 19 spiegelbildlich ist. geht aus Fig. 4 hervor. Danach verlaufen die Pollücken 22 hier nicht genau
radial nach auswärts, sondern unter einem Winkel-delta
zu einem gedachten Radiusvektor 23, welcher durch die jeweilige Pollücke 22 verläuft.
Die Ringmagnete 18 und 19 weisen, wie aus der untersten Zeile von Fig. 6 hervorgeht, eine etwa trapezförmige
Magnetisierung auf.
In Fig. 4 ist die ungefähre Richtung der Längsachse einer Pollücke 22 mit 24 bezeichnet. Da sich der Rotor
26. der im wesentlichen aus den Teilen 16-20 sowie der
zugeordneten Welle 15 besteht, in Richtung des Pfeiles 25 (Fig. 1 und 4) dreht, erkennt man. daß die Pollücken
22 entgegen der Drehrichtung gegenüber dem Radiusvektor 23 verdreht sind. Bei der in Fig. 4 dargestellten
bevorzugten Ausfuhrungsform sind die Pollücken 22 außerdem noch entgegen der Drehrichtung gekrümmt,
wie das aus der zeichnerischen Darstellung klar hervorgeht.
Die Flachspulen 11 und 12 haben Anschlüsse 27-30, die direkt nach außen geführt sind. Zweckmäßig wickelt
man beide Spulen bifilar, wobei dann ihre Mittelanschlüsse direkt durchverbunden werden können und
nicht gesondert herausgeführt werden müssen. Dies ist in der DE-OS 22 39 167 beschrieben. Die Spulen sind
gesehnt, also jeweils kürzer als der zugehörige Polbogen und ihre magnetisch aktiven Abschnitte 33 und 34 bzw.
35 und 36 verlaufen jeweils etwa parallel zueinander. Wie sich aus den Fig. 1 und 4 ohne weiteres ergibt, ist
der Motor 9 4polig ausgebildet, so daß einem mechanischen Winkel von 180' ein elektrischer Winkel von 360°
entspricht.
Neben der Spule 12 ist ein Hallgenerator 42 auf der Platte 10 befestigt, und zwar liegt er auf einem Radiusvektor
37, weicher einen Winkel von 45" (90" elektrisch) mit der gemeinsamen Achse der Spulen 11 und 12
einschließt. Seine Anschlüsse sind mit 43 bezeichnet.
Ferner sind auf der der Drehrichtung entgegengesetzten Seite der Spule 11 und an sie anschließend ferromagnetische
Elemente 45 angeordnet, welche, wie dargestellt, nebeneinanderliegen, aber einen Abstand voneinander
aufweisen, der von ferromagnetischen Teilen frei ist. Die Form der (identischen) Elemente 45 geht
klar aus Fig. 3 hervor.
Die Elemente 45 sind als zylindrische Stifte aus Weicheisen ausgebildet. Wie Fig. 1 zeigt, nimmt ihr mit
den Rotorpolen in Wechselwirkung tretendes aktives Eisenvolumen in Drehrichtung gesehen in einem ersten
Winkelbereich α etwa monoton zu und dann in einem zweiten Winkelbereich β etwa monoton ab, wobei β bei
einem geregelten Antrieb, wie er im folgenden dargestellt und beschrieben wird, größer ist als a. Das Maximum
des aktiven Eisenvolumens ist in Drehrichtung um einen Winkel γ gegenüber der Längsachse 46 versetzt,
welche senkrecht zu der die Mitten der beiden Spulen 11 und 12 verbindenden Achse verläuft. Wie man
erkennt, befindet sich der in Drehrichtung gesehen vorderste Eisenstift 45' direkt neben dem Spulenabschnitt
33 und am Außenumfang des von den Rotormagneten 18 und 19 überstrichenen Gebiets. Längs dieses
Außenumfangs ist auch die größte Zahl von Stiften 45 angeordnet, während in den dazu parallelen Bahnen
immer weniger Stifte angeordnet sind, wie das aus Fig. 1 hervorgeht.
Wegen der Symmetrie des Motors bezüglich seiner Drehachse können mit Vorteil auch einige oder mehrere
der Stifte 45 auf der diametral gegenüberliegenden Seite des Stators 10 angeordnet werden. Si) könnte man
bei Fig. 1 zum Beispiel die 5 mit 45" bezeichneten Stifte weglassen und dafür die 5 mit 48 bezeichneten, diametral
gegenüberliegenden Stifte vorsehen, wodurch die auf den Rotor 26 wirkenden axialen Kräfte gleiehmäßiger
würden und sich im übrigen an der Wirkungsweise des Motors nichts ändern würde.
Die Eisenstifte 45 dienen dazu, im Betrieb des Motors ein zusätzliches Moment von ganz bestimmter
Form zu erzeugen, welches das von den Spulen ίί und 12 erzeugte, elektromagnetische Antriehsmoment
ergänzt. Dieses Antriebsmoment weist bei einem Motor der dargestellten Art Lücken auf, da der Hallgeneralor
42 zyklisch die Spulen 11 und 12 nacheinandereinschaltet und mindestens während der Komutierung in keiner
der beiden Spulen ein Strom fließt. Hierbei entsteht eine Momentlücke, die gemäß dem Hauptpatenl
22 25 442 durch ein magnetisch erzeugtes Moment ausgefüllt wird, das als Reluktanzmoment bezeichnet wird.
Bei einem Motor, dessen Drehzahl auf einen konstanten Wert geregelt wird, hat es sich als zweckmäßig
und vorteilhaft erwiesen, die Zeit, während der in den Spulen 11 oder 12m>
ein Strom fließt, noch kürzer zu machen, das heißt, die für die Kommutierung an sich
erforderliche Pause stark zu verlängern.
Man erhält in diesem Fall nur kurze, impulsartig antreibende elektromagnetische Momente und relativ
große Momentenlücken. Das Reluktanzmoment muß also in einem großen Winkelbereich wirksam werden,
um die Momentenlücken des elektromagnetischen Moments voll auszufüllen und an der Welle 15 ein von
Pendelmomenten im wesentlichen freies Abtriebsmoment zur Verfügung stellen zu können.
Fig. 5 zeigt eine Regelschaltung der erwähnten Art. An die Anschlüsse 27 und 29 der beiden Flachspulen 11
und 12 sind 2 Dioden 68 bzw. 69 angeschlossen, deren Kathoden mit einer Leitung 70 verbunden sind, an
welcher man im Betrieb eine wellige Spannung U1n
erhält, deren Amplitude der Drehzahl des Rotors 26 proportional ist.
Der Hallgenerator 42, dessen einer Anschluß an eine Minusleitung 61 angeschlossen ist, ist über einen Widerstand
83 in Serie mit der Emitter-Kolleklor-Strccke eines Transistors 84 an eine Plusleitung 60 geführt. Die
Ausgangsspannungen des Hallgenerators 42 werden den Basen zweier npn-Transistoren 38 und 39 zugeführt,
deren Emitter mit der Minusleitung 61 und deren Kollektoren mil den Spulenanschlüssen 27 bzw. 29 verbunden
sind.
Die Spannung M70 wird einer phasenschiebenden
Siebkette 85 zugeführt, und zwar über einen Spannungsteiler mit einem Potentiometer 86 und einem
damit in Reihe liegenden NTC-Widerstand 87. welcher zur Kompensation der temperaturabhängigen remanenten
Induktion des Rotors 26 dient, welche Induktion mit steigender Temperatur abnimmt.
Die phasenschiebende Siebkette 85 besteht beim vorliegenden Ausführungsbeispiel aus drei in Reihe
geschalteten R-C-Gliedern, von denen das erste gebildet wird von den Widerständen 86. 87 und einem Kondensator
88, das zweite von einem Widerstand 89 und einem Kondensator 90 und das dritte von einem Widersland
93 und einem Kondensator 94. Zwischen dem Kondensator 88 und dem Kondensator 90 liegt eine
Zener-Diode 95, deren Anode über einen Widerstand 96 mit der Minusleitung 61 verbunden ist. Diese Zener-Diode
bewirkt, daß das Potential am Punkt 70, welches im Betrieb positiver ist als das Potential an der Plusleitung
60, um einen konstanten Betrag in negativer Richtung verschoben wird, so daß das Potential an der
Anode der Zener-Diode 95 kleiner ist als das Potential tier Leitung 60. Eine solche Siebkette bewirkt einmal
eine Phasenverschiebung der Phase der Spannung U7,,
(I-ig. 5 und 6), um etwa 180", wobei es sich gezeigt hat,
daß die Kondensatoren ziemlich große Toleranzen haben können. Ferner bewirkt diese Siebkette 85 eine
Glüttung der stark welligen Spannung U1n, so daß man
an dem in Fig. 5 mit 97 bezeichneten Ausgang der Siebketle 85 eine Spannung U97 erhält, wie sie in Fig. 6
dargestellt ist. Größe und Phasenlage dieser Spannung f/,,7 sind durch die Dimensionierung der Siebkette 85
festlegbar.
Diese Spannung «97 wird der Basis eines pnp-Transistors
100 zugeführt, dessen Emitter an der Plusleitung 60 liegt, während sein Kollektor über einen Widerstand
ΙΟΙ, einen Knotenpunkt 102 und einen Widerstand 103
mit der Minusleitung 61 verbunden ist. Der Punkt 102 ist mit der Basis des Transistors 84 verbunden.
Wie man ohne weiteres erkennt, bewirkt ein Negativwerden
des Punktes 97 gegenüber der Plusleitung 60, daß der Transistor 100 und mit ihm auch der npn-Transistor
84 leitend werden. Da die Spannung M97 eine
relativ geringe Welligkeit haben kann, kann man den Hin- und Ausschaltvorgang sehr »weich« machen,
wodurch sich in Fig. 6 in der 3. Reihe von oben dargestellte Form des Stromes in den Spulen 11 und 12 ergibt.
Man erhält hierdurch einen ruhigen Lauf des Motors, sehr geringe Funkstörungen und niedrige Spannungsspit/en
beim Abschalten. Der Wirkungsgrad ist sehr gut, da die Spulen 11, 12 wie dargestellt gerade im
Spannungsmaximum Strom erhalten. Falls der Ein- und Ausschaltvorgang schnell verlaufen soll, um Verluste in
den Transistoren 38 und 39 zu vermeiden, kann dies ebenfalls durch entsprechende Bemessung der Siebkette
85 erreicht werden.
Die Ströme /w und J39 in den beiden Spulen 11 und 12
erzeugen am Rotor 26 ein elektromagnetisches Antriebsmoment Meh dessen Verlauf in Fig. 6 in der
4. Reihe von oben mit strichpunktierten Linien dargestellt ist. Dieses Moment weist ersichtlich sehr große
Lücken auf, welche größer als 90° elektrisch sein können und in diesen Lücken wird das durch die eingangs
beschriebenen ferromagnetischen Elemente 45 erzeugte Reluktanzmoment Mrct wirksam, dessen Verlauf in
Fig. 4 ebenfalls in der 4. Reihe von oben dargestellt ist. Hierbei wird erfindungsgemäß erreicht, daß Me, und
Mreb wie dargestellt, etwa spiegelbildlich zueinander
verlaufen und daß das Reluktanzmoment in den Lücken des elektromagnetischen Moments M1,,, also zum Beispiel
zwischen den Zeitpunkten I1 und Z2 in Fig. 6 einen
im wesentlichen konstanten Verlauf hat. Dies ist desto halb wichtig, weil man nur so ein praktisch konstantes
Abtriebsmoment über dem gesamten Drehwinkel erreichen kann, wie es in manchen Anwendungsfällen, zum
Beispiel beim Antrieb von Tonbandgeräten oder Plattenspielern, erforderlich ist.
Addiert man die beiden Momente Me, und Mreh so
erhält man ein praktisch konstantes Gesamtmoment. Dieses Gesamtmoment ist sozusagen in den Motor einprogrammiert,
das heißt, ein solcher Motor kann zum Antrieb eines Geräts dienen, das ein Antriebsmoment
in dieser Größenordnung benötigt, also zum Beispiel zum Antrieb eines Lüfters, eines Druckwerks, eines
Tonbandgeräts, eines Plattenspielers oder dergleichen. Wie man aus Fig. 5 erkennt, ist der Aufwand für die
Drehzahlregelung eines Motors dieser Art außerordentlieh gering.
In Fig. 6 ist in der untersten Reihe auch ein Teil des Verlaufs der Induktion B über dem (abgewickelten)
Rotor 26 dargestellt. Wie man erkennt, hat diese Induktion einen etwa trapezförmigen Verlauf mit schmalen
Pollücken und breiten Polen.
Die Fig. 7 und 8 dienen zur Erläuterung der Form des Reluktanzmoments.
Bei Fig. 7 befindet sich der Rotor 26, dessen Pollükken 22 bis 22'" (vgl. Fig. 4) mit strichpunktierten Linien
angedeutet sind, in einer stabilen Ruhelage, welche dem Punkt 110 der Fig. 6 entspricht. In dieser Lage
befinden sich alle Eisenstifte 45 zwischen zwei gegenüberliegenden Polen des Rotors 26, das heißt, beide
Pollücken 22 und 22' dieser Pole liegen außerhalb der Stifte 45. Erhält der Motor 9 keinen Strom, so bleibt der
Rotor 26 in dieser Ruhelage, das heißt, das Reluktanzmoment hat hier die Größe 0.
Wird der Rotor 26 aus dieser Lage in Drehrichtung 25 weitergedreht, so ist dazu ein antreibendes Moment
erforderlich, da der Rotor 26 immer das Bestreben hat, sich in eine Lage zu drehen, in der sich das Maximum
des aktiven Eisenvolumens der Stifte 45 im Bereich eines seiner Pole befindet.
Dieses antreibende Moment wird im Betrieb von den stromdurchflossenen Spulen 11 bis 12 erzeugt, wobei
die Kurve des antreibenden Momentes in Fig. 6 mit 111
bezeichnet ist, während das bremsende Moment - durch die Stifte 45 - mit 112 bezeichnet ist. Die gezeigte
Anordnung der Stifte 45 bewirkt dabei den spiegelbildlichen Verlauf der Kurven IU und 112, bezogen auf das
mittlere Abtriebsmoment des Motors 9.
Etwa nach 65° elektrisch gelangt der Rotor 26 in die Stellung nach Fig. 8, in der sich besonders viele Stifte
45 im Bereich der Pollücke 22 befinden und die im Bereich der Pole befindliche Zahl von Stiften minimal
ist. Wie man in Fig. 8 deutlich erkennt, sind die Stifte 45 in Reihen angeordnet, die zur Pollücke 22 etwa
parallel verlaufen. Der gesamte magnetische Widerstand des magnetischen Kreises, und damit die im Luftspalt
gespeicherte magnetische Energie, wird in dieser Stellung am größten. Wie aus Fig. 8 ersichtlich, zieht
ein Teil der Stifte 45 den Pol P des Rotors 26 an, ein anderer Teil dagegen den Pol P' des Rotors 26, so daß
diese Stellung eine labile Ruhelage des Rotors 26 ist, welche dem Punkt 113 in Fig. 6, also einem O-Durchgang
des Reluktanzmoments entspricht.
Wie man ferner aus Fig. 6 erkennt, müssen die Punkte 110 und 113 möglichst symmetrisch zum elektrischen
Moment 111 liegen, das seinerseits in vorteilhafter Weise gleichphasig mit der Spannung U70 ist. Dies
wird praktisch erreicht durch entsprechende Wahl des Winkels γ (Fig. 1), während die Winkel α und β die
Form des Reluktanzmoments festlegen. Damit sich das Reluktanzmoment mit dem elektrischen Moment zum
gewünschten konstanten Abtriebsmoment des Motors ergänzt, sollte an den Punkten 110 und 113 das elektrische
Moment 111 etwa die Größe dieses Abtriebsmoments erreicht haben, das heißt, das elektrische
Moment 111 muß vor dem Punkt 110 einsetzen und nach dem Punkt 113 enden, was durch die Auslegung
des Reglers (Fig. 5) erreicht wird.
Die Fig. 7 und 8 zeigen, wie nach der Lehre des Hauptpatents die Pollücken 22 jeweils etwa senkrecht
zu dem magnetisch aktiven Spulenabschnitt 33 verlaufen, dagegen praktisch parallel zu dem magnetisch aktiven
Spulenabschnitt 34, was analog für die Spule 12 gilt. Hierdurch wird es nach der Lehre des Hauptpatents
ermöglicht, die ferromagnetischen Elemente 45 neben und nicht über oder unter Flachspule 11 anzuordnen, da
die Pollücken 22 hierbei beim Vorbeilaufen an den Elementen 45 gleichzeitig auch mit dem benachbarten
magnetisch aktiven Spulenabschnitt (z. B. 33) in Wechselwirkung treten können.
Wie man Fig. 8 weiter entnehmen kann, nimmt die Dichte der Stifte 45 unter Pollücke 22 bei weiterer
Drehung des Rotors 26 langsamer ab, als sie zunächst zugenommen hat. Ebenso nimmt die Zahl der unter den
Polen P und P' insgesamt befindlichen Stifte 45 langsamer zu, so daß sich die magnetische Energie langsamer
vermindert, als sie zugenommen hat. Folglich ist das antreibende Reluktanzmoment, das in Fig. 6 mit 114
bezeichnet ist, kleiner als das bremsende Reluktanzmoment 112, wirkt aber über einen größeren Drehwinkel,
der im wesentlichen dem Winkel β der Fig. 1 entspricht. Nach dem Gesetz von der Erhaltung der Energie
muß die im bremsenden Bereich 112 aufgewendete Energie, die in Fig. 6 mit einem --Zeichen bezeichnet
ist, gleich der im antreibenden Bereich 114 abgegebenen Energie sein, die in Fig. 6 mit + bezeichnet ist.
(Dabei sind die Ummagnetisierungsverluste in den Stiften 45 nicht berücksichtigt.)
Wie man aus Fig. 6 erkennt, hat das antreibende Reluktanzmoment 114 die Größe des antreibenden
Moments, für das der Motor 9 ausgelegt ist.
Man erkennt also, daß bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel Grö3e und Wirkungsbereich des bremsenden
Reluktanzmoments 112 im wesentlichen durch den Winkel α (Fig. 1) gegeben ist, in welchem der magnetische
Widerstand, in Drehrichtung gesehen, abnimmt und daß Größe und Wirkungsbereich des antreibenden
Reluktanzmoments 114 durch den Winkel β gegeben sind, in welchem der magnetische Widerstand zunimmt.
Damit das Reluktanzmoment in jenen Stellungen des Rotors wirkt, in denen es nach das elektromagnetische
Moment sinnvoll ergänzt, ist die Lage der Weicheisenstifte 45 relativ zu den Spulen 11 und 12, die durch den
Winkel γ in Fig. 1 definiert ist, geeignet zu wählen. Dazu kann man von der Tatsache Gebrauch machen,
daß sich der Rotor 26 in der in Fig. 7 dargestellten Stellung in einem stabilen Gleichgewicht befindet, weil
die gespeicherte magnetische Energie ein Minimum hat, während bei der in Fig. 8 dargestellten Stellung die
magnetische Energie ein Maximum erreicht und dnher in dieser Stellung ein labiles Gleichgewicht herrscht.
Das Reluktanzmoment ist also in diesen beiden Stellungen gleich 0. Wie dargelegt, sollten diese beiden Null-Durchgänge
110 und 113 etwa symmetrisch zum antreibenden elektrischen Moment 111 liegen.
Die beschriebenen Vorgänge wiederholen sich bei jedem Pol des Rotors 26, das heißt, bei einem 4poligen
Rotor, wie er im Ausführungsbeispiel dargestellt ist, tritt 4mal ein bremsendes und 4mal ein antreibendes
Moment, sowie 4mal ein labiles und 4mal ein stabiles Gleichgewicht pro Umdrehung auf.
Die Fig. 9-17 zeigen andere Ausführungsformen für Ausbildung und Anordnung der ferromagnetischen Elemente,
und zwar bei einem Motor, dessen Aufbau demjenigen des Motors nach den Fig. 1-4 in allen
wesentlichen Teilen entspricht. Auch bei diesen Ausführungsformen ist die in Fig. 6, unten, dargestellte
Magnetisierung und die in Fig. 6 dargestellte Form des elektromagnetischen Moments Mel vorausgesetzt.
Bei den Fig. 9 und 10 wird ein einziges Formstück 117 verwendet, und zwar ein Kunststoft'körper mit eingelagertem
Weicheisenpulver oder eingelagerten Ferriten. Auch ein Formstück aus Weichferrit kann verwendet
werden. Die eingetragenen Winkel haben dieselbe Bedeutung wie bei Fig. 1; hierzu kann auf die vorstehende
Beschreibung hingewiesen werden.
Bei den Fig. 11 und 12 werden 3 verschieden lange, aber gleich breite gestanzte Weicheisenstücke 118, 119
und 120 verwendet, welche durch ihre Form und Anordnung etwa dieselbe Wirkung haben wie die Stifte
45 nach dem ersten Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 13 und 14 zeigen die Verwendung von 3 gleich langen, zylindrischen Weicheisenstiften 122, 123
und 124, von denen der mittlere Stift 123 dicker ist als die beiden äußeren.
Fig. 15 zeigt ebenfalls die Verwendung von gleich breiten und hier auch gleich großen gestanzten Weicheisenstücken
127 und 128, welche unter einem spitzen Winkel zueinander angeordnet sind und zwar so, daß sie
sich gegenseitig etwas überlappen.
Die Fig. 16 und 17 zeigen einen ferromagnetischen Körper 131, welcher überall gleich breit ist, dessen
variabel ist. Fig. 17 zeigt diese Dickenvariation aus Gründen der Anschaulichkeit übertrieben stark dargestellt.
Im Winkelbereich α nimmt die Dicke in Drehrichtung gesehen zu, im Winkelbereich β ab. Der Korso
per 131 besteht wie das Formstück 117 aus einem Kunststoff mit eingelagertem Weicheisenpulver oder eingelagerten
Ferriten oder aus einem entsprechend geformten Weichferrit.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (26)
1. Kollektorloser Gleichstrommotor mit einem permanentmagnetischen scheibenförmigen Rotor,
mii einem axialen Luftspalt, mit einem zwei Wicklungen
aufweisenden Stator, der in Verbindung mit den Rotor ein Lücken aufweisendes Drehmoment
erzeugt, einem die Rotorlage erfassenden Drehstellungsdetektor, in dessen Abhängigkeit steuerbare
Schalter die Statorwicklungen an eine Gleichstromquelle schalten, wobei für eine drehwinkelabhängig
veränderliche Ausbildung des magnetischen Widerstandes in dem Statorteil des magnetischen Kreises
im Bereich des Luftspaltes mindestens ein Teil aus magnetisch leitendem Werkstoff vorgesehen ist, das
sich entgegen der Drehrichtung des Rotors verjüngt, zur Erzeugung eines zeitlich »ers&tzten Reluktanzhilfsmoments,
welches in den Lücken des elektromagnetischen Drehmoments wirksam ist, wobei der
Luftspalt mindestens durch einen Ringmagneten des Rotors begrenzt wird und wobei im Luftspalt eine
Platte (aus isolierendem Werkstoff) als Stator eingeschlossen ist, die die aus eisenlosen Flachspulen
gebildeten Wicklungen trägt, und daß das mindestens eine Teil aus magnetisch-leitendem Werkstoff
im Luftspalt angeordnet ist nach Patent 22 25 442, dadurch gekennzeichnet, daß die Verjüngung
des aktiven Eisenvolumens des mindestens einen Teils (45,48,117,118,119,120,122,123,124,
127, 128, 131) in einem ersten Winkelbereich (α) geschieht und das aktive Eisenvolumen in Drehrichtung
gesehen in einem zweiten Winkelbereich (ß) abnimmt und der zweite Winkelbereich (α) sich an
den ersten Winkelbereich (ß) anschließt.
2. Gleichstrommotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Winkelbereich (α)
etwa 25 bis 70° elektrisch, der zweite Winkelbereich (ß) etwa 65 bis 1 H)' elektrisch beträgt und α vorzugsweise
kleiner als β ist.
3. Gleichstrommotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß erster und zweiter
Winkelbereich (α, β) zusammen eine Größe von etwa 100 bis 180 elektrisch aufweisen.
4. Gleichstrommotor nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ende des ersten Winkelbereichs (α) in Drehrichtung gesehen etwa 180 bis 130° elektrisch + η Χ 360°
elektrisch vor der radialen Mittelachse der mindestens einen Flachspule (11) liegt, wobei der Wert von
η gleich 0, 1, 2 ... usw. sein kann.
5. Gleichstrommotor nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Teil des aktiven Eisenvolumens in Drehrichtung (25) gesehen vor der mindestens
einen Flachspule (11) liegt, daß mindestens ein an dieses Eisenvolumen anschließender Abschnitt
(33) der Flachspule (11) gesehnt ist, und daß ein Teil (45') des aktiven Eisenvolumens in dem Zwickel
zwischen dem Außenumfang der vom Rotoimagneten (18, 19) überstrichenen Statorfläche und dem
gesehnten Spulenabschnitt liegt.
6. Gleichstrommotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile ferromagnetische
Elemente (45; 117; 122; 123; 124) als zylindrisehe Weicheisenstücke ausgebildet sind, welche etwa
senkrecht zur Luftspaltebene verlaufen.
7. Gleichstrommotor nach mindestens einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Motor, dessen Rotor (18) Pollükken
(22) aufweist, welche von der Drehachse aus gesehen nach außen z. B. entgegen der Drehrichtung
verlaufen, mindestens ein Teil der Weicheisenstücke in Reihen angeordnet sind, welche mit dem
Verlauf einer über ihnen liegenden Pollücke (22) etwa übereinstimmen.
8. Gleichstrommotor nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem Motor, dessen Rotor Pollücken aufweist, welche von der Drehachse aus gesehen
nach außen z. B. entgegen der Drehrichtung verlaufen, das aktive Eisenvolumen der im Bereich des
Außenumfangs der vom Rotormagneten (18, 19) überstrichenen Statorfläche angeordneten Weicheisenstücke
über einen größeren Winkelbereich verteilt ist als das aktive Eisenvolumen der in dazu
parallelen, radial zur Drehachse (15) des Motors versetzten Bahnen liegenden Weicheisenstücke
(Fig. 1, Fig. 7, Fig. 8).
9. Gleichstrommotor nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Teil der Weicheisenstücke (45, 48) in einer zur Drehachse des Motors ungefähr
punktsymmetrischen Verteilung angeordnet ist.
10. Gleichstrommotor nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Weicheisenstücke (123,124) mindestens teilweise unterschiedliche aktive Ei.senvolumina aufweisen
(Fig. 13, 14).
11. Gleichstrommotor nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die zylindrischen Weicheisenstücke (45, 123,124) einen etwa kreisförmigen Querschnitt aufweisen.
12. Gleichstrommotor nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein ferromagnelisches hlemenl als Formstück (117; 131) aus einem Weichferrit ausgebildet
ist.
13. Gleichstrommotor nach mindestens einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein ferromagnetisches Element als Formstück (117; 131) aus einem mit Eisenpulver vermischten
Kunststoff ausgebildet ist.
14. Gleichstrommotor nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen des
Formstückes (117) bei mindestens nahezu gleichbleibender Dicke vorzugsweise in radialer Richtung
variabel sind (Fig. 9, 10).
15. Gleichstrommotor nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen des
Formstückes (131) bei mindestens nahezu gleichbleibender Breite vorzugsweise in Dickenrichtung
variabel sind (Fig. 16, 17).
16. Gleichstrommotor nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine stabile Rotorstellung (Fig. 7), in welcher sich das maximale aktive Liisenvolumen in
Wechselwirkung mit einem Rotorpol (/') befindet, etwa mit dem Beginn (110 in Fig. 6) des elektromagnetischen
Antriebsmoments (111) zusammenfällt.
17. Gleichstrommotor nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die stabile Rotorstellung
zeitlich auf den Beginn des Stromes (110 in Fig. 6) in der mindestens eine Flachspule (11, 12)
folgt.
IS. Gleichstrommotor nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß bei stabiler Rotorstellung
(Fig. 7) die Größe des elektromagnetischen Antriebsmoments (111) etwa dem durchschnittlichen
Abtriebsmoment entspricht, auf das der Motor (9) ausgelegt ist.
19. Gleichstrommotor nach mindestens einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine labile Rotorstellung (Fig. 8), in der
sich ein Teil des aktiven Eisenvolumens im Bereich einer PoMcke (22) des Rotors (26) befindet und das
Reluktanzmoment (112, 114) eine Nullstelle (113) durchläuft, etwa mit dem Ende eines Impulses des
elektromagnetischen Antriebsmoments (111) zusammenfällt.
2(J. Gleichstrommotor nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Stromes
(Z1x, iv, in Fig. 6) in der mindestens einen Flachspule
(II, 12) im Betrieb zeitlich auf eine labile Rotorstellung (zum Zeitpunkt 113 in Fig. 6 wie in Fig. 8
räumlich dargestellt) folgt.
21. Gleichstrommotor nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine labile Rotorstellung
(Fig. 8) etwa mit einer Größe des elektrischen Antriebsmoments zusammenfällt, welche dem
durchschnittlichen Abtriebsmoment (etwa zum Zeitpunkt 113 in Fig. 6) entspricht, auf das der Motor
(9) ausgelegt ist.
22. Gleichstrommotor nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das aktive Eisenvolumen in mehrere einzelne, mit Abstand voneinander angeordnete ferromagnetische
Elemente (45, 45', 45", 118, 119, 120; 122, 123, 124; 127, 128) unterteilt ist.
23. Gleichstrommotor nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Weicheisenstücke
(127, 128, 131) einen etwa rechteckförmigen Querschnitt, bezogen auf die Luftspaltebene, aufweisen.
24. Gleichstrommotor nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Weicheisenstücke
(118, 119,120) als längliche Blechstücke ausgebildet
sind, welche mindestens teilweise etwa tangential zur Motordrehachse verlaufend im Luftspalt angeordnet
sind (Fig. II, 12).
25. Gleichstrommotor nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei
gleichgroße längliche Blechstücke (127, 128) vorgesehen sind, von denen das eine (128) etwa im ersten
Winkelbereich (α) in Drehrichtung (25; gesehen schräg nach innen verlaufend angeordnet ist, während
das zweite (127) etwa im zweiten Winkelbereich (ß) und etwa tangential verläuft (Fig. 15).
26. Gleichstrommotor nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sich Blechstücke (127, 128) in einen den ersten und zweiten Winkelbereich übergreifenden
Zwischenbereich erstrecken (Fig. 15).
Priority Applications (6)
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| DE7315780U DE7315780U (de) | 1973-04-26 | 1973-04-26 | Kollektorloser gleichstrommotor |
| DE2321022A DE2321022C2 (de) | 1973-04-26 | 1973-04-26 | Kollektorloser Gleichstrommotor mit einem axialen Luftspalt |
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| ES418538A ES418538A1 (es) | 1972-09-07 | 1973-09-06 | Perfeccionamientos introducidos en los motores de corrientecontinua sin colector. |
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Family Applications (2)
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Family Applications Before (1)
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- 1973-04-26 DE DE2321022A patent/DE2321022C2/de not_active Expired
Also Published As
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