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DE2320917A1 - Stahlkonstruktion mit raumzellen - Google Patents

Stahlkonstruktion mit raumzellen

Info

Publication number
DE2320917A1
DE2320917A1 DE19732320917 DE2320917A DE2320917A1 DE 2320917 A1 DE2320917 A1 DE 2320917A1 DE 19732320917 DE19732320917 DE 19732320917 DE 2320917 A DE2320917 A DE 2320917A DE 2320917 A1 DE2320917 A1 DE 2320917A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
room
room cells
cells
consoles
steel structure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732320917
Other languages
English (en)
Inventor
Jochen Dipl Ing Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19722207955 external-priority patent/DE2207955A1/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19732320917 priority Critical patent/DE2320917A1/de
Publication of DE2320917A1 publication Critical patent/DE2320917A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/348Structures composed of units comprising at least considerable parts of two sides of a room, e.g. box-like or cell-like units closed or in skeleton form
    • E04B1/34815Elements not integrated in a skeleton
    • E04B1/3483Elements not integrated in a skeleton the supporting structure consisting of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Stahlkonstruktion mit Raumzellen Die Erfindung bezieht sich auf eine Stahlkonstruktion mit Raumzellen, die aus leiterförmigen, untereinander verbundenen Rahmenwerken besteht und Befestiqunqsmittel für darin zu haltende Raumzellen aufweist, nach Patent Patentanmeldung P 22 07 55.6), wobei die Verbindung der freistehenden Rahmenwerke durch zwischen je zwei in parallelen, vertikalen Ebenen freistehend anqeordnete Rahmenwerke eingehängte Raumzellen erfolgt.
  • Eine Stahlkonstruktion mit Raumzellen dieser Art wurde bereits mit der Patentanmeldung P 22 07 955.6 vorgeschlaqen.
  • Hiernach müssen die Raumzellen an den horizontalen Profile, die sich zwischen den vertikalen Stützen erstrecken, befestigt werden. Es sind also für die Montage Verbind.ungsmittel bekannter Art z.B. Schrauben,zu verwenden,durch welche einerseits die Montage aufwendig verläuft, und durch welche es andererseits unvermeidlich ist, daß mechanische Schwingungen, und zwar insbesondere Schallschwingungen, durch leitung auf andere Bauelemente und somit auch in andere Raumzellen übertragen werden.
  • Die vorgeschlagenen Stahlkonstruktionen mit Raumzellen sollen gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch verbessert werden, daß sich die Montage vereinfacht, und dan auch die Schallisolierung eine erhebliche Verbesserung erfährt.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Raumzellen mit auf gegenüberliegenden Seiten in Nähe ihrer Decken nach außen vorstehenden Konsolen ausgebildet sind, die lose auf die Vertikalstützen der Rahmenwerke verbindende Elorizontalträger aufgelegt sind.
  • Auf diese äußerst einfache Weise wird eine vollständige Aussteifung der Konstruktion in den Fbenen der einzelnen geschosse erreicht. Das Gewicht der Raumzellen wirkt auf die Auflagerbereiche ein und schafft bei den üblichen Reibungskoeffizienteneine Verbindung, die vollständig ausreicht, um zu einer in sich steifen Konstruktion zu führen. Die Übertragung der Windkräfte erfolgt dabei auf den inneren Kern, der mit speziell ausgebildeten Raumzellen als Verkehrskern für Trerren-und Aufzugelemente ausqebildet ist, wie es in der Patent an meldung P 22 07 955.6 vorgeschlagen asurde.
  • Durch den Verzicht auf Verbindungselemente herkömmlicher Art wird überraschenderweise auch noch eine hervorragende Schallisolierung der einzelnen Raumzellen erreicht, wenn der .uflagerbereich zwischen den Horizontalträgern und den Konsolen der Raumzellen mit eirer aus hochelastischem material hestehenden Schicht versehen ist. vliese Schicht kann vorteilhaft aus Neopren oder einem ähnlichen Kunststoff erzeugt werden. Hierdurch kommt es zu einer Dämpfung der Schwingungen in einem derartigen Ausmaß, da;' eine Schallübertragung durch Leitung wirkungsvoll blockiert wird. Man kann also, obwohl mit sehr preiswert als Massenerzeugnis herstellbaren Raumzellen gebaut wird, eine erheblich bessere Schallisolierung gegenüber benachbarten Wohnungen schaffen, als dies bei allen bislang üblich gewesenen Bauweisen der Fall war.
  • Um mit Sicherheit bei der Montage die Raumzellen an den vorgesehenen Stcllen einzuhängen, werden die Konsolen im Auflagerbereich noch unterseitig abgeflacht und mit je einer Lochbohrunq versehen, der ein auf dem Iiorizontalträger aufqeschweißter Dollen kleineren Durchmessers als die Lochbohrung entspricht. ei dieser Anordnung besteht Spiel zwischen der Lochbohrung und dem Dollen.
  • Ungeachtet der Tatsache, daß die Aufhängung der einzelnen Raumzellen ohne feste Verbindungsmittel vorgenommen wird, lassen sie sich vorteilhaft so gestalten, daß sie untereinander in jeweils einer Ebene verschraubbar sind. Dies schafft im statischen Sinne einheitliche llorizontalfl-ichen, mit denen die Aussteifung erfolgt.
  • Wenngleich sich grundsätzlich Raumzellen beliebiger Art mit entsprechenden Konsolen versehen lassen, ist es besonders vorteilhaft, die Raumzellen mit zwei entsprechend dem größten Anteil der Gesamtlast dimensionierten Deckenriegeln auszuihren, die mit Bodenriegeln und vertikalen Stäben zu Rahmen in parallelen, vertikalen Ebenen verbunden sind, welche ihrer selts durch Querträger 14 miteinander in Verbindung stehen, Bei dieser Ausführung befinden sic die Konsolen an den Schmalseiten und etwa in Höhe der Deckenträger. Sie können auch durch Verlängerung der Deckenträger gebildet werden. Da der größte Teil der Gesamtlast von den Deckenriegeln aufgenommen wird, braucht man die vertikalen Stäbe im wesentlichen nur auf Zugbeanspruchung zu berechnen.
  • Auf Knickung werden sie überhaupt nicht heansprucht, so daß sie sich demgemß gering dimensionieren lassen. Zwar sind die Deckenriegel innen als Balken sichtbar. Zweckmäßig werden sie dabei von der Raumseite her dreiseitig feuerschutzummantelt. Der entstehende Hohlraum kann dann als Verteilerkanal für Elektro- und Telefoninstalation jederzeit zuqänglich bleiben.
  • Von besonderem Vorteil ist es, daß man durch Verwendung der vorgeschlagenen Raumzellen die einzelnen Geschosshöhen bei gleicher innerer Nutzhöhe der Raumzellen niedrig halten kann.
  • Z.B. kommt man bei einer lichten Raumhöhe von 2,54 m auf eine Geschosshöhe von lediglich 3 m. Boden und darunter befindliche Decke einer anderen Raumzelle benötigen einschließlich eines Luftraums von 5 cm lediglich eine Gesamtkonstruktionshöhe von 45 cm. Würde man hingegen den Hauptträger in die Bodenebene verlagern, so würde die Gesamtkonstruktionshöhe um die sichtbare Balkenhöhe der Deckenträger vergrößert.
  • Ein erheblicher Vorteil wird anmeldungsgemäß auch dadurch erzielt, daß bei der Montage die Raumzellen exakt mit BTilfe eines Krans eingefahren werden können, weil ein Monteur sich hierbei auf das Dach der bereits montierten Raumzelle stellen und den Kranführer anweisen kann. Man benötigt auf diese Weise keinerlei Gerüste.
  • Schließlich hat die geringe Bauhöhe der Raumzellen noch den Vorteil, daß sie sich auf normalen tiefladern transportieren lassen und somit auch über Straßen begrenzter ahrhöhe befördert werden können. Beim Transport erleichtern dle Konsolen die Verwendung von Autokranen und die Refestiqunc auf Fahrzeugen.
  • Zur weiteren Veranschaulichunq der Erfindung sei auf die sich auf Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen nezug genommen. Darin zeigen: Fig. 1 eine isometrische, schematische Darstellung der wesentlichen Teile eines Stahlskelettes einer Raum -zelle, während Fig. 2 in größerem Maßstab einen Auflagerbereich darstellt.
  • Die isometrische Darstellung einer Gesamtkonstruktion ist in Fig. 1 der Patentanmeldung P 22 07 955.6 darqestellt, auf die Bezug genommen wird. Die gemäß Fig. 1 dieserAnmeldung zwlschen je zwei Rahmenwerke einzuhängende Raumzelle ist mit den in Längsrichtung verlaufenden, die den größeren Anteil der Belastung aufnehmenden Riegeln 11 ausgeführt. Ihnen entsprechen die Bodenriegel 12. Untereinander sind die Riegel 11 und 12 mittels vertikaler Stäbe 13 zu Rahmen verbunden. Die vertikalen Stäbe 13 sind stumpf angesetzt, so daß insgesamt sogenannte Vierendeel-Träger gebildet werden.
  • Der Querverbindung der beiden senkrechten Rahmen dienen Querriegel 14, von welchen auch die Konsolen 7 ausgehen.
  • Selbstverständlich können letztere auch durch Verlängerung der Deckenriegel 11 hergestellt werden.
  • Im vergrößerten Maßstab läßt Fig. 2 erkennen, wie die Raumzellen mit ihren Konsolen 7 auf horizontalen Trägern 6 der Rahmenwerke aufliegen. Die Konsolen 7 sind mit einer Schicht aus Zementasbest feuerfest ummantelt und durchdringen jeweils die Stirnwände der Raumzelle, wobei sie mit ouerrieqeln 14 der Raumzelle fest verbunden sind. Wie bereits beschrieben, können sie auf den Horizontalträgern 6 entweder unmittelbar oder lediglich unter Verwendung einer Schicht 8 aus hartelastischem Material aufliegen. Im Beispielsfall wurde die Konsole 7 mit einer tochbohrung 9 ausgeführt, welcher ein Dollen 10 entspricht, der seinerseits auf dem Horizontalträger 6 aufgeschweißt ist. Der Einfachheit halber ist in Fig. 2 lediglich ein einziger Auflagerbereich darqestellt, zumal es sich aus dem Zusammenhang ohne weiteres ergibt,daß für jede Raumzelle 4 Auflagerbereiche für die vier Konsolen 7 vorgesehen sein müssen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRUC1E: 1. Stahlkonstruktion mit Raumzellen, die aus leiterförmigen, untereinander verbundenen Rahmenterken besteht und Refestigungsmittel für darin zu haltende Raumzellen aufweist, nach Patent (Patentanmeldung P 22 07 955.6), wobei die Verbindung der freistehenden Rahmenwerke durch zwischen je zwei in parallelen, vertikalen Ebenen freistehend angeordnete Rahmenwerke eingehängte raumzellen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die raumzellen (2) mit auf gegenüberliegenden Seiten in Nähe ihrer necken nach außen vorstehenden Konsolen (7) ausgebildet sind, die lose auf die Vertikalstützen (1) der wahmenwerke miteinander verbindende Horizontalträger (6) aufgelegt sind.
  2. 2. Stahlkonstruktion mit Raumzellen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflagerbereich zwischen dem Ttorizontalträger (6) und den Konsolen (7) der Raumzellen (3) mit einer aus hartelastischem Material bestehenden Schicht (8) versehen ist.
  3. 3. Stahlkonstruktion mit Raumzellen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (8) aus Neopren besteht.
  4. 4. Stahlkonstruktion mit Raumzellen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsolen (7) im Auflagerbereich eine unterseitige Abflachung sowie eine Lochbohrung (9) aufweisen, welcher ein auf dem I7orizontalträger (6) aufgeschweißter Dollen (10) kleineren Durchmessers als die Lochbohrung (9) entspricht.
  5. 5. Stahlkonstruktion mit Raumzellen nach den Ansprüchen 1 bis A, dadurch gekennzeichnet, dan die Raumzellen (3) jeweils einer ene untereinander verschraubt sind.
  6. 6. Stahlkonstruktion mit Raumzellen nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Raumzelle (3) mit zwei entsprechend dem größten Anteil der C,esamtlast dimensionierten Deckenriegeln (11) ausgeführt ist, die mit Bodenriegeln (12) und vertikalen Stäben (13) zu Rahmen in parallelen, vertikalen Ebenen verbunden sind, welche ihrerseits durch Querträger (14) miteinander in Verbindung stehen.
    L e e r s e i t e
DE19732320917 1972-02-21 1973-04-25 Stahlkonstruktion mit raumzellen Pending DE2320917A1 (de)

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DE19722207955 DE2207955A1 (de) 1972-02-21 1972-02-21 Stahlkonstruktion mit raumzellen
DE19732320917 DE2320917A1 (de) 1972-02-21 1973-04-25 Stahlkonstruktion mit raumzellen

Publications (1)

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DE2320917A1 true DE2320917A1 (de) 1974-11-07

Family

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DE19732320917 Pending DE2320917A1 (de) 1972-02-21 1973-04-25 Stahlkonstruktion mit raumzellen

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DE (1) DE2320917A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4638607A (en) * 1984-05-17 1987-01-27 Issledovatelski Centar "Tekom" Box-unit and molding apparatus for its production
EP0639677A1 (de) * 1993-08-13 1995-02-22 DSG Systembau GmbH Gebäude, bestehend aus Modulen vorgefertigter Bauzellen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4638607A (en) * 1984-05-17 1987-01-27 Issledovatelski Centar "Tekom" Box-unit and molding apparatus for its production
EP0639677A1 (de) * 1993-08-13 1995-02-22 DSG Systembau GmbH Gebäude, bestehend aus Modulen vorgefertigter Bauzellen

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