DE2320962B2 - Datenverarbeitungsmaschine - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Datenverarbeitungsma-
:> schi.ie zum Verarbeiten von über eine Tastatur
eingegebenen Informationen mit einem internen Programmspeicher, in den über eine optische oder
magnetische Lesevorrichtung seriell das Maschinenprogramm eingegeben wird und mit einer auf einem in
Richtung der zu druckenden Zeilen eines quer zur Zeilenrichtung bewegbaren Aufzeichnungsträgers beweglichen
Träger angeordneten seriellen Druckvorrichtung.
Datenverarbeitungsmaschinen der vorgenannten Art werden zum Beispiel als Buchungsmaschinen. Fakturiermaschinen
oder auch für die Berechnung von einfacheren wissenschaftlichen Aufgaben verwendet. Für diesen
Zweck ist es erforderlich, daß für die verschiedenen zu lösenden Aufgaben, z. B. Erstellen von Rechnungen, das
jeweilige Programm in den internen Speicher der Maschine eingegeben werden kann. In bekannten, z. B.
in der DT-OS 15 49 510 beschriebenen Maschinen wird häufig kein interner Programmspeicher vorgesehen,
sondern ein Programmlochstreifen verwendet, der durch eine separate optische Lesevorrichtung abgetastet
wird. Eine ähnliche Maschine wird im Deutschen Gebrauchsmuster 18 84 499 beschrieben. Diese dient als
lochstreifengesteuerter Schreibautomat, bei dem Ab-(ühlhebel mittelbar auf Typenhebel wirken, bzw. die
Tastenhebel Lochstempel betätigen. Für alle Maschinenarten mit einem internen Programmspeicher ist es
jedoch notwendig, eine separate Lesevorrichtung und eine mit dieser zusammenarbeitende Transportvorrichtung
vorzusehen. Es ist auch bekannt, anstelle von optisch abtastbaren Aufzeichnungsträgern magnetisierbare
Aufzeichnungsträger, z. B. Magnetbänder oder Kassetten, zu verwenden. Diese Vorrichtungen sind
sehr teuer und erfordern relativ viel Raum. Neben diesen Lesevorrichtungen besitzen außerdem alle
'1O Maschinen eine Druckvorrichtung, mit der z. B.
Rechnungen oder die Ergebnisse von Rechenaufgaben auf Formulare oder Belege ausgedruckt werden. Bei
einfacheren, relativ langsam arbeitenden Maschinen werden üblicherweise seriell arbeitende Druckvorrich-
<'■'- tungen verwendet, die die auszugebende Information
zellenförmig ausdrucken. Weiterhin benötigen diese Maschinen eine Tastatur, über die von einer Bedienungsperson
zu verarbeitende Daten. /.. B. Preise und
Stückzahlen sowie Steuennformationen, eingegeben
werden können. Aus dem Deutschen Gebrauchsmuster 18 95 360 ist eine Vorrichtung zum Lochen und
Abtasten von Lochkarten oder -streifen bekannt, in der
einem Lochstempel ein Abtaststift zugeordnet ist. Da
Stempel und Abtaststift aus einem Teil gefertigt sind. kann mich dieser Vorrichtung nur eine Prüfung zur
Sicherstellung der durchzuführenden Lochung ausgeführt werden oder ein in der Maschine befindlicher
Lochstreifen gestanzt oder gelesen werden. Des weiteren ist aus der US-PS 30 63 537 eine Aufzeichnungsträgerformatssteuerung
bekann·., bei der auf dem verlängerten Teil des Wagens einer Typenhebelschreibmaschine
gleichzeitig mit dem zu bedruckenden Formular in korrespondierender örtlicher Lage ein
Formularsteuerinformationen enthaltender Aufzeichnungsträger enthalten ist, der während eines Druckvorganges
abgetastet wird und Druckformatinformationen
posiiionsgerecht liefert. Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist es, daß ein außergewöhnlich breiter Wagen
benötigt wird und daß für jede Formularart ein
bestimmter Aufzeichnungsträger für die Aufzeichnungsträgerformatsteuerung
eingespannt werden muß. Hinweise über die Programmeingabe sind aus den
beiden letztgenannten Schriften nicht zu entnehmen, das heißt, daß das Maschinenprogramm in herkömmlicher
Weise eingegeben wird.
Die vorangehend beschriebenen Maschinen sollen billig und flexibel sein. In den bekannten Maschinen der
eingangs genannten Art wurden bisher stets fünf beschriebene Teile, nämlich Druckmechanismus. Einlesevorrichtung
und Tastatur sowie interne Logikeinheiten
und Speicher benötigt.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine neuartige Datenverarbeitungsn-.aschine der eingangs genannten
Art aufzuzeigen, die die vorangehend aufgeführten Bedingungen bezüglich der Flexibilität erfüllt und die
einfacher und billiger als die bekannten Maschinen aufgebaut ist und bei der insbesondere auf einfache
Weise das Maschinenprogramm eingegeben werden kann.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das auf einem dem zu bedruckenden Aufzeichnungsträger
ähnlichen Programmblatt aufgezeichnete Maschinenprogramm über die auf dem in Zeilenrichtung
bewegbaren gleichen Träger angeordnete Lesevorrichtung in den internen Programmspeicher eingebbar ist
und daß die Datenverarbeitungsmaschine entweder in Datenausgabefunktion arbeitet, bei der durch einen
Transportmechanismus ein als Beleg oder Formular ausgebildeter Aufzeichnungsträger quer zur Bewegungsrichtung
der Druckvorrichtung transportierbar ist oder daß beim Arbeiten in Programmeingabefunktion
durch die gleiche Transportvorrichtung das Programmblatt quer zur Bewegungsrichtung der Lesevorrichtung
transportierbar ist.
in einer Datenverarbeitungsmaschine gemäß der Erfindung ist somit eine separate Lesevorrichtung und
der dazugehörige Transportmechanismus nicht erforderlich, da die maschinell einzugebenden Daten bzw.
Programminformationen über den Transportmechanismus der Druckvorrichtung der integrierten Lesevorrichtung
zugeführt werden können. Es ist lediglich erforderlich, den vorzugsweise als Kugelkopf ausgebildeten
Druckkopf abzunehmen und an dessen Stelle die nit einer flexiblen Zuleitung verbundene Lesevorrichtung
aufzustecken oder die Lesevorrichtung automatisch an den beweglichen Träger anzukoppeln. Der
gleiche Transportmechanismus. der zur Förderung de
zu bedruckenden Belege oder Formulare verwende wird, kann beim Einlesen von Programminformaiionei
zum Transport der die Programminformauonen enthal
tenden Datenträger verwendet werden. Im Vergleich zi
den bekannten Datenverarbeitungsmaschinen diese Kategorie ist die erfindungsgemäße Datenverarbei
icngsmaschine nicht wen.ger effektiv, da aucii bei dei
bekannten Maschinen beim Einlesen von Programme! in den internen Speicher der Maschine diese nicht fü
andere Aufgaben verwendet werden können.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eine
Ausführungsbeispiels mit Hilfe von Zeichnungen in einzelnen beschrieben. In diesen zeigt
Fig. I eine perspektivische Gesamtansicht eine
Datenverarbeitungsmaschine gemäß der Erfindung mi einer Druckvorrichtung und einer Lesevorrichtung,
Fig. 2 eine perspektivische Gesamtansicht ähnlich der F i g. 1 einer Datenverarbeitungsmaschine, bei de
sich ein Druckkopf in Ruhestellung befindet,
Fig. 3 einen Transportmechanismus für die Druck vorrichtung und die Lesevorrichtung.
F ι g. 4 einen optischen Lesekopf.
F ι g. 5 einen als Programmblatt verwendeten Auf
/eichnungsträger.
F ι g. b einen Koppelmechanismus.
F ι g. 1 zeigt in vereinfachter perspektivischer Dar
stellung eine Datenverarbeitungsmaschine 10. Diese Maschine besitzt eine nicht im einzelnen dargestellte
herkömmliche Tastatur 16, über die /u verarbeitende Daten, z. B. Stückzahlen und Preise und verschiedene
Steuerinformationen von einer Bedienungsperson ma nuell eingegeben werden. Die Logik und der Speiche
sind üblicherweise in einem separaten Teil unterge bracht und deshalb nicht dargestellt. Die Daienverarbei
tungsmaschine 10 in F i g. 1 besitzt eine aus einerr auswechselbaren Typenkopf 12 bestehende Druckvor
richtung. Auf diesem Typenkopf 12 sind in verschiedenen Zeilen alle Buchstaben, Ziffern und Symbole
angeordnet. Diese können durch Rotation des Typen kopfes, der auch zylinderförmig ausgebildet sein kann,
ausgewählt werden. Durch eine Kippbewegung kann jeweils die ausgewählte Type an einen Beleg, ein
Formular oder einen beliebigen Datenträger 1 angeschlagen werden. Der Typenkopf 12 ist auf einem
in Zeilenrichtung des Datenträgers 11 beweglichen Träger 17 angeordnet. Die auszudruckende Information
wird jeweils seriell von links nach rechts ode umgekehrt auf den Datenträger 11 gedruckt.
Wenn eine Zeile gedruckt ist. erfolgt ein Weitertrans port des Datenträgers 11 über eine herkömmlich
Zeilenschaltvornchuing 15. Wie aus F i g. 1 ersichtlich,
ist der Datenträger 11 links und rechts perforiert, so daß
ein exakter Zeilentransport durchgeführt werden kann. Der Datenträger 11 wird durch Rollen 14 an die nicht im
einzelnen gezeigte Transportwalze angedrückt.
In Fig. 1 besteht die auf dem Datenträger 1 aufgedruckte Information lediglich aus einzelnen
Strichen, die z. B. durch das Minus-Zeichen oder den kleinen Buchstaben 1 auf dem Typenkopf 12 erzeugt
werden können. Wie später im einzelnen beschrieben wird, dient der in F i g. 1 dargestellte Datenträger 11 zur
Kontrolle eines vorangehend eingelesenen Programms das ebenfalls in Form von Strichmarkierungen au!
einem Datenträger (Fig. 5) dargestellt ist. Auf den Träger 17 in F i g. 1 ist eine Lesevorrichtung
dargestellt, mit der z. B. ein in der Form de< Datenträgers 11 aufgebautes Programmblatt (Fig. 5
44) in die Datenverarbeitungsmaschine 10 eingelesen werden kann. Mit Hilfe einer allgemein bekannten
Steuerschaltung kann somit die Maschine entweder zum Drucken oder zum Lesen verwendet werden. Der
Typenkopf 12 kann auch, wie aus Fig. 2 (alle ;
Bezugszeichen sind mit denen in Fig. 1 identisch) ersichtlich, an einer fixierten Stelle, z. B. am Gehäuse der
Maschine, angeordnet sein, wenn die Maschine im Lesebetrieb arbeitet. Ebenso könnte umgekehrt der
Typenkopf auf dem Träger 17 in F i g. 2 fixiert sein und ic
die Lesevorrichtung 13 anstelle des zuvor entfernten Typenkopfes 12 gesetzt werden. Die Lesevorrichtung
13 ist in der Lesestellung über eine flexible Leitervorrichtung mit einer herkömmlichen Auswerteelektronik
der Datenverarbeitungsmaschine verbunden. Durch is Sicherungs- und Anzeigeschaltungen wird verhindert,
daß es zu fehlerhaften Abläufen bei den beiden möglichen Arbeitsweisen (Druckbetrieb, Lesebetrieb)
kommt.
In Fig.3 ist der Transportmechanismus für den
Typenkopf und für die Lesevorrichtung im einzelnen dargestellt. Der in Zeilenrichtung bewegliche Träger 17,
auf dem die Lesevorrichtung und der Typenkopf angeordnet werden können, wird über eine Zahnstange
21 und Einstellräder 22,23 mit einem Ausklinkmechanismus
24, 26 auf die einzelnen Zeichenpositionen schrittweise eingestellt. Zur Positionierung dient ein
Lochband 25. Mit Hilfe von Zählern und des Lochbandes 25 kann die jeweilige Position und
Bewegsrichtung des Trägers 17 in bekannter Weise festgestellt werden. Wie bereits erwähnt, ist es möglich,
den Typenkopf 12 und die Lesevorrichtung 13 (Fig. 1)
nebeneinander auf dem Träger 17 anzuordnen. Es ist auch möglich, im Druckbetrieb die Lesevorrichtung 13
und im Lesebetrieb den Typenkopf 12 (F i g. 2) auf einer geeigneten Warteposition 20 (Fig. 3) abzustellen. Soll
in den internen Speicher der Maschine ein neues Programm eingelesen werden, so wird z. B. der Träger
17 in Fig.3 nach links an die Warteposition 20 herangefahren und mit der auf der Warteposition 20
abgestellten Lesevorrichtung gekoppelt (nicht gezeigt). Die Ankopplung kann z. B. mit einer in F i g. 6 gezeigten
Koppelvorrichtung erfolgen. Wie bereits gesagt, wird beim Einlesen von Programminformationen der Druckmechanismus
abgeschaltet. Anstelle eines zu bedruckenden Formulars wird nun ein Programmblatt 44, das in
Fig.5 dargestellt ist, in die Maschine eingelegt und in
der gleichen Weise wie die zu bedruckenden Belege und Formulare schrittweise transportiert. Die Transportvorrichtung
in Fig.3 ist in einem linken Seitenteil 18 und
einem rechten Seitenteil 19 angeordnet. Mit Hilfe der Zahnstange 21 kann der Träger 17 in jede beliebige
Zeichenposition transportiert werden. Im Druckbetrieb ist es auch häufig erforderlich, z. B. beim Drucken von
Rechnungen, daß der Träger 17 nicht schrittweise, sondern über mehrere Schritte kontinuierlich bewegbar
ist, um die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine voll
ausnützen zu können. Für solche Fälle kann eine Tabuliervorrichtung eingebaut werdea
In Fig.4 ist ein Lesekopf 31 aus Lichtleitern
dargestellt Dieser Lesekopf besteht aus zwei Lichtleiterzweigen 29 und 30. Der Lichtleiter 29 dient zum
Obertragen des von einer Mikrolampe 33 erzeugten Lichtes auf das zu lesende Programmblatt 44, das in
Fig.5 vollständig dargestellt ist Auf dem Programm-Watt
44 sind die einzulesenden Daten durch schwarze Markierungen 27 und weiße Markierungen 28 dargestellt
Wie aus Fig.5 ersichtlich ist, sind auf einem
Programmblatt 44 zellenförmig weiße Felder 28 vorgedruckt. Für die Erstellung eines Prograrnmblattes
braucht man lediglich in diese vorgedruckten Felder in Abhängigkeit von der aufzuzeichnenden Programminformation,
z. B. mit Hilfe eines schwarzen Stiftes (z. B. Filzstift), in bestimmte der weißen Felder schwarze
Striche einzuzeichnen, wie es beispielsweise in dem Feld 27 (Fig.4 und 5) dargestellt ist. Diese Möglichkeit der
Erstellung des Programmblattes ist sehr billig und einfach. Das Programmblatt 44 wird unter dem
Lesekopf 31 (Fig.4) von links nach rechts oder von rechts nach links vorbeibewegt. Das über den Lichtleiter
29 auf die einzelnen Felder 27 und 28 geleitete Licht wird in Abhängigkeit davon, ob das gerade unter der
Lesevorrichtung vorbeilaufende Feld weiß oder schwarz ist, verschieden stark reflektiert. Das reflektierte
Licht wird über den zweiten Lichtleiter 30 einem photoempfindlichen Element, z. B. einem Phototransistor
32, zugeleitet. Dieser Phototransistor ist über eine flexible Leitung zusammen mit den Versorgungsleitungen
der Mikrolampe 33 mit einer nicht gezeigten Auswerteelektronik verbunden. Auf dem in F i g. 4 und 5
dargestellten Programmblatt 44 sind die Programminformationen in binärer Form dargestellt. So kann z. B.
einem weißen Feld 28 die Binärziffer 0 und einem schwarzen Feld 27 die Binärziffer I zugeordnet sein.
Damit die eingelesene Information überprüft werden kann, ist einer jeden Zeile auf dem Programmblatt 44
ein Paritätsbit zugeordnet. Die Paritätsbits aller Zeilen sind zusammen in der untersten Zeile des Programmblattes
aufgezeichnet. Das ist sehr vorteilhaft, da dadurch eine schnellere und einfachere Paritätsprüfung
nach dem Einlesevorgang in der Maschine vorgenommen werden kann.
Ein weiterer besonderer Vorteil des erfindungsgemä-LSen
Maschinenaufbaues und des dazugehörigen Programmblattes liegt in der einfachen Möglichkeit der
optischen Fehlerprüfung. Zu diesem Zweck wird ein transparenter Datenträger nach Beendigung des Einlesevorgangs,
und nachdem das Programmblatt aus der Maschine entfernt wurde, eingelegt und das eingelesene
. rogramm t. B. durch Verwendung des Minus-Zeichens
aut dem Typenkopf 12 oder bei senkrechter Aufzeichnung der Strichmarkierungen durch Verwendung des
Buchstabens 1 (Fig.l, 2) das eingelesene Programm
ausgedruckt. Nun kann man durch Übereinanclerlegen aes auf dem transparenten Datenträger ausgedruckten
Programms, das sich nun außerdem noch in dem internen Speicher der Maschine befindet, und des
ursprünglichen Programmblattes 44 (Fi g. 4, 5) auf sehr
einfache Art und Weise feststellen, ob auf dem transparenten, nun bedruckten Programmblatt die
gleiche Information wie auf dem eingelesenen Programmblatt vorhanden ist und ob somit die Einlesung
fehlerfrei erfolgt ist
ΛΊ df/^"gehenden Beschreibung geht hervor,
daß durch die Verwendung eines einziger, Transportmechanismus
fur die Lesevorrichtung und die Druckvorrichtung eine Datenverarbeitungsmaschine wesentlich
einfacher und billiger aufgebaut werden kann. Die Xt J* Im Verhaltn« zu den bekannten
Datenverarbeitungsmaschinen insofern noch größer als
SLTi? T einfachen Mitteln schnell und rationell fuf
ff Γη μu- besondcrs geeignete Programmblätter
n/n T M!fchinenPr°graniin hergestellt werden UMt
Ϊ5.1 κ JT Schwarz-Weiß-Markierungen können
harp V?ch,markierungen oder andere optisch feststellbare Markierungen verwendet werden. Es ist atJefi
ti
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23 20 9ßif
glich, magnetische Aufzeichnungsträger zu verwen-. In diesem Fall muß anstelle der in Fig. 1
gestellten optischen Lesevorrichtung eine magnetie Lesevorrichtung verwendet werden,
π Fig.6 ist ein Koppelmechanismus dargestellt, mit sen Hilfe z. B. eine in Wartestellung befindliche evorrichtung oder ein in Wartestellung befindlicher Typenkopf (Fig. 2) manuell oder mit Hilfe ei Elektromagneten angekoppelt werden kann. Dazu ν der Hebel 45 von rechts in die gestrichelte linke Stell verschwenkt, wodurch z. B. der Lesekopf, in F i g. 6 46 bezeichnet, von der linken Gehäusewand entkoppelt und über eine Platte 48 mit dem Trägei (F i g. 3) verbunden wird.
π Fig.6 ist ein Koppelmechanismus dargestellt, mit sen Hilfe z. B. eine in Wartestellung befindliche evorrichtung oder ein in Wartestellung befindlicher Typenkopf (Fig. 2) manuell oder mit Hilfe ei Elektromagneten angekoppelt werden kann. Dazu ν der Hebel 45 von rechts in die gestrichelte linke Stell verschwenkt, wodurch z. B. der Lesekopf, in F i g. 6 46 bezeichnet, von der linken Gehäusewand entkoppelt und über eine Platte 48 mit dem Trägei (F i g. 3) verbunden wird.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
©7.76 60
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Claims (9)
1. Datenverarbeitungsmaschine zum Verarbeiten von über eine Tastatur eingegebenen Informationen
mit einem internen Programmspeicher, in den über eine optische oder magnetische Lesevorrichtung
seriell das Maschinenprogramm eingegeben wird und mit einer auf einem in Richtung der zu
druckenden Zeilen eines quer zur Zeilenrichtung bewegbaren Aufzeichnungsträgers beweglichen
Träger angeordneten seriellen Druckvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das auf
einem dem zu bedruckenden Aufzeichnungsträger (ti) ähnlichen Programmblatt (44) aufgezeichnete
Maschinenprogramm über die auf dem in Zeilenrichtung bewegbaren gleichen Träger (17) angeordnete
Lesevorrichtung(13) in den internen Programmspeicher eingebbar ist und daß die Datenverarbeitungsmaschine entweder in Datenausgabefur.ktion arbeitet,
bei der durch einen Transportmechanismus ein als Beleg oder Formular ausgebildeter Aufzeichnungsträger
quer zur Bewegungsrichtung der Druckvorrichtung (12) transportierbar ist oder daß
beim Arbeiten in Programmeingabefunktion durch die gleiche Transportvorrichtung das Programmblatt
(44) quer zur Bewegungsrichtung der Lesevorrichtung (13) transportierbar ist.
2. Datenverarbeitungsmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Druckvorrichtung
aus einem kipp- und drehbaren kugel- oder zylinderförmigen Typenkopf (12) besteht, der durch
den Träger (17) in Richtung der /u druckenden Zeilen wird.
3. Datenverarbeitungsmaschine nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß die Lesevorrichtung
(13) aus einem optischen Lesekopf (31) besteht, der einen Lichtleiter (29) für die Zuleitung des Lichtes
\on einer Lichtquelle und einen Lichtleiter (30) für die Übertragung des von einem zu lesenden
Programmblatt (44) reflekiierten Lichtes zu einem photoempfindlichen Element (32) enthalt.
4. Datenverarbeitungsmaschine nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß das Programmblatt
(44) zellenförmig angeordnete Markierungsstriche (27, 28) enthält, die das codierte Maschinenprogramm
darstellen.
5. Datenverarbeitungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungsstriche
(27, 28) der letzten Zeile auf dem Programmblatt (44) Paritätsbits darstellen, von denen jeweils ein Bit
einer bestimmten vorangehenden Zeile zugeordnet ist.
6. Datenverarbeitungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Typenkopf (12) manuell auswechselbar ist und an seine Stelle zum Einlesen des Maschinenprogramms
die während des Drückens an einer fixierten Gehäusestelle (20) ruhende Lesevorrichtung
(13) gesetzt werden kann und daß die Lesevorrichtung (13) über eine flexible Leitung mit
einer Ansteuerelektronik verbunden ist.
7. Datenverarbeitungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche i bis 5. dadurch gekennzeichnet,
daß die während des Drückens an einer fixierten Gehäusestelle (20) ruhende Lesevorrichtung
(13) für die Eingabe des Maschinenprogramms durch Heranfahren des Trägers (17) über einen
Kupplungshebel (45) automatisch an den Träger (17) angesetzt wird und daß die Lesevorrichtung (13
über eine flexible Leitung mit einer Auswerieelek tronik verbunden ist.
8. Datenverarbeitungsmaschine nach einem de vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net. daß nach dem Einlesen des Maschinenpro gramms dieses wieder auf ein transparente:
Programmblatt in Form von Markierungsstricher ausgedruckt wird, so daß durch Übereinanderieger
des ursprünglichen Programmblattes (44) und de; transparenten Programmblattes eine Fehlerkontrol-Ie
möglich ist.
9. Datenverarbeitungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das das Maschinenprogramm enthaltende Programmblatt (44) das gleiche Format wie die zu
bedruckenden Belege bzw. Formulare besitzt und diese für die Fortschaltung in Zeilenrichtung
perforiert sinu'.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732320962 DE2320962C3 (de) | 1973-04-26 | Datenverarbeitungsmaschine | |
| GB1748474A GB1431234A (en) | 1973-04-25 | 1974-04-22 | Data processing apparatus |
| CH565574A CH565041A5 (de) | 1973-04-25 | 1974-04-25 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732320962 DE2320962C3 (de) | 1973-04-26 | Datenverarbeitungsmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2320962A1 DE2320962A1 (de) | 1975-02-13 |
| DE2320962B2 true DE2320962B2 (de) | 1976-07-29 |
| DE2320962C3 DE2320962C3 (de) | 1977-03-17 |
Family
ID=
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1983000577A3 (en) * | 1981-06-04 | 1983-03-03 | Rudolf S Kodron | Device for recording and calculating order bills in gastronomic services or the like with an input station at the tables and a central receiving station for the orders to be processed |
| DE3446933A1 (de) * | 1983-12-26 | 1985-07-11 | Casio Computer Co., Ltd., Tokio/Tokyo | Dokumenten-leseeinrichtung mit einem druckermechanismus |
| DE4031394C1 (en) * | 1990-08-15 | 1991-11-07 | Mezdunarodnyj Centr Po Informatike I Elektronike, Moskau/Moskva, Su | Image scanner with photoelectric transducer on carriage of printer - has equalling block, amplifier, A=D converter connected in series between transducer and interface of mechanical printing machine |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1983000577A3 (en) * | 1981-06-04 | 1983-03-03 | Rudolf S Kodron | Device for recording and calculating order bills in gastronomic services or the like with an input station at the tables and a central receiving station for the orders to be processed |
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| DE3446933C2 (de) * | 1983-12-26 | 1988-06-23 | Casio Computer Co., Ltd., Tokio/Tokyo, Jp | |
| DE4031394C1 (en) * | 1990-08-15 | 1991-11-07 | Mezdunarodnyj Centr Po Informatike I Elektronike, Moskau/Moskva, Su | Image scanner with photoelectric transducer on carriage of printer - has equalling block, amplifier, A=D converter connected in series between transducer and interface of mechanical printing machine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2320962A1 (de) | 1975-02-13 |
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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