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DE2320884A1 - Farbkorrekturverfahren - Google Patents

Farbkorrekturverfahren

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Publication number
DE2320884A1
DE2320884A1 DE19732320884 DE2320884A DE2320884A1 DE 2320884 A1 DE2320884 A1 DE 2320884A1 DE 19732320884 DE19732320884 DE 19732320884 DE 2320884 A DE2320884 A DE 2320884A DE 2320884 A1 DE2320884 A1 DE 2320884A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
color
developer
charge
areas
component
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732320884
Other languages
English (en)
Inventor
Spaeter Genannt Werden Wird
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ricoh Co Ltd filed Critical Ricoh Co Ltd
Publication of DE2320884A1 publication Critical patent/DE2320884A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/01Electrographic processes using a charge pattern for multicoloured copies

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Color Electrophotography (AREA)

Description

  • Farbkorrekturverfahren Die Erfindung betrifft ein Farbkorrekturverfahren und insbesondere eine Weiterbildung der Farbkorrekturtechnik die bei dem elektrostatischen Farbdruckverfahren angewandt list, das in der US-Patentanmeldung der Anmelderin (US-Patent 3 709 594) Serial No. 47 273 vom 18.
  • Juni 70 beschrieben ist. Wegen der Fehler in den Materialien, die zur Herstellung von Farbbildern verwendet werden, muß eine Farbkorrektur vorgenommen werden.
  • Die drei Farbpigmente zur Erzeugung der Grundfarbarten Magenta und Gelb, die zur Herstellung eines Farbdruckes mittels des subtraktiven Verfahrens verwendet werden, sind nicht rein. Obwohl das Pigment, das zur Herstellung von Zyan verwendet wird, theoretisch nur rotes Licht aus dem einfallenden Licht subtrahieren bzw. absorbieren sollte, absorbiert es in Wirklichkeit auch etwas grünes Licht und sogar eine Spur blaues Licht. Der Zyan-Farbstoff kann daher als mit diesen Entwicklerpigmenten oder -farbstoffen nämlich den Magenta- und Gelbfarbstoffen, verunreinigt angesehen werden, die jeweils grünes und blaues Licht absorbieren. Da die sichtbare Hauptverunreinigung Magenta ist, kann eine gute Korrektur in der zusammengesetzten Farbe dadurch erreicht werden, daß die Dichte des Magenta-Farbstbffes in denereichen verringert wird, die auch mit Zyan-Farbstoff zu entwickeln sind.
  • Obwohl der Magenta-Farbstoff nur grünes Licht absorbieren sollte, absorbiert er in ähnlicher Weise auch etwas blaues Licht und eine Spur rotes Licht. Die sichtbare Hauptverunreinigung ist in diesem Fall gelb, so daß eine gute Korrektur dadurch erhalten werden kann, daß die Dichte des Gelb-Farbstoffs in den Bereichen verringert wird, die mit Magenta- und Gelb-Farbstoff zu entwickeln sind.
  • Gelb-Farbstoffe sind im allgemeinen rein. Für den Fall aber, daß ein nicht relner Gelb-Farbstoff verwendet wurde, kann eine Korrektur analog den-yorbeschriebenen Verfahren durchgeführt werden.
  • Von den normalerweise zur Anwendung kommenden Pigmentfarb stof-fen ist der Zyan-Farbstoff am wenigsten, der Magenta Farbstoff etwas besser und der Gelb-Farbstoff am besten in Ordnung. Durch Verwenden eines Pigmentfarbstoffs der Chinacridonreihe oder eines Magenta-Farblackes, d.h. eines FarbstoffsS der auf der Oberrläche- einesdurcbsichtigen Salzes wie PhosphormolybdEnwolframsäure auf Aluminiumoxyd erhalten wird, kann mit nur. einer Korrektur ein sehr gutes Druckergebnis erreicht werden. Diese Korrektur würde in.
  • der Verringerung des Magenta-Pigments oder Farbstoffs bestehen, wenn sowohl Zyan als auch Magenta gedruckt werden soll. Diese Farblacke weisen aber nur eine geringe Lichtechtheit auf.
  • Bei der Entwicklung eines Blaubereichs, welcher nacheinander das Aufbringen von Zyan- und Magenta-Entwickler erfordert, muß eine Farbkorrektur vorgenommen werden, da wegen der geringen Menge Magenta, die offensichtlich in dem Zyan vorhanden ist, zu viel Magenta-entwickler aufgetragen ist. In ähnlicher Weise muß bei der Entwicklung eines roten Bereiches, bei dem Gelb- und Magenta-Entwlekler aufffletragen werden muß, eine Farbkorrektur vorgenommen werden, da der Magenta-Entwiökler offensichtlich einen geringen Gelb-Bestandteil enthält.
  • Diese Farbkorrekturen sind in der eingangs erwähnten Fatentanmeldung der Anmelderin beschrieben; mit der Erfin-Ladung werden durch die Art der Steuerung der Entwicklerbestandteile, die in dem interessierenden Bereich äufgetragen werden, diese Ergebnisse derart verbessert3 daß die Farbe oder spektrale Empfindlichkeit der-Verunreinigungen in den Entwicklern genauer kompensiert und ausgeglichen werden kann. Bei demin der-eingangs erwähnten Patentanmeldung beschriebenen Farbkorrekturverfahren wird eine momentane Belichtung des Fotoleitermaterials ufer ein Filter derselben Farbe wie die des zu druckenden Bereichs verwendet, um die Ladungsdichte zu verringern ünd um ein zu starkes Auftragen des einen Entwicklers zu verhindern, der als schwache Verunreinigung in dem anderen Entwickler vorhanden ist.
  • Beispielsweise wird bei der elektrostatischen, in der vorerwähnten Anmeldung beschriebenen Farbdruckeinrichtung bei dem normalen Entwicklungsablauf zur Verminderung eines blauen Bereichs -das Fotoleitermaterial aufgeladen, dann mit von einem Rotfilter durchgelassenen Licht der ursprj)nglichen Transparenz belichtet und dann in Zyan-Entwickler entwickelt; hierauf wird es wieder aufgeladen-, über ein Grunfilter belichtet und in Magenta-Entwickler entwickelt. Ohne Korrektur würde diese Farbentwicklung zu einem übermäßigen Auftragen von Magenta auf dem Fotoleitermaterial führen.
  • Zur Kompensierung des Anteils an Magenta-Entwickler in dem Zyan-Entwickler wird folgende Reihenfolge bei der Entwicklung angewandt. Das Fotoleitermaterial wird geladen, über ein Rotfilter belichtet, und iz Zyan-Entwickler entwickelt. Hierauf wird dann nach der erneuten Aufladung und der Belichtung des Fotoleitermaterials durch ein Grünfilter hindurdi eine kurzzeitige Belichtung über ein Blaufilter zwischengeschaltet; hierauf folgt dann erst die Entwicklung in dem Magenta-Entwickler. Durch die Ruu-zv zeitige Belichtung des Fotoleitermaterials über das Blaufilter wird die statische Ladungsverteilung auf der mit Magenta-Entwickler zu entwickelnden Fläche so verringert, daß weniger Magenta aufgetragen wird. Hierdurch ist dann das nicht erwünschte Aufbringen von Magenta wahrend derEntwicklung in Zyan-Entwickler kompensiert.
  • In ähnlicher Weise werden die roten Bereiche bezüglich einer zu starken Aufbringung von Gelb-Entwickler durch eine kurzzeitige Belichtung des Fotoleitermaterials über ein Rotfilter korrigiert, um dadurch die Ladung in dem zu entwickelnden Bereich so zu verringern, daß weniger Gelb-Entwickler angezogen wird. Hierdurch ist dann die Verunreinigung durch Gelb-Farbstoff in dem Magenta-Entwickler kompensiert und ausgeglichen.
  • In dem vorbeschriebenen Verfahren wird die Ladungsdichte auf dem Fotoleitermaterial durch Verändern der Zeitdauer gesteuert, während welcher der Farbbereich durch das korrigierende Filter belichtet wird. Hierbei wird die Ladespannung nicht während eines bestimmten Farb-Entwicklungsablaufs verändert. Die Spannung, die zum Aufladen einer bestimmten Art von Foto1eiternaterial vor dessen Belichtung durch ein spezielles Farbfilter mittels einervLichtquelle angelegt wird, hängt von dem FarbRontra-st ab, der bei der Entwicklung mittels eines sogenannten Gamma-Faktors erreicht wird. Für vorgegebene Kenndaten des FotoleiX termaterials, des Filters und der Lichtquelle ergibt die Aufladung des Fotoleitermaterials bei einer hohen Ganma-Spannung einen starken Farbkontrast bei der anschließenden Entwicklung, während eine Aufladung mit einer niedrigen Gamma-Spannung zu einem geringen Farbkontrast bei der anschließenden Entwicklung führt.
  • Durch die mit diesem Verfahren erreichten Farbkorrekturen wird die Farbwiedergabe gegenüber solchen Verfahren verbessert, bei denen keine Korrektur vorgenommen wird; diesen Korrekturen sind aber durch die begrenzte, allein durch Belichtungen mittels einer Lichtquelle durchge -führte Ladungsveränderung Grenzen gesetzt, so daß nur eine teilweise Steuerung der Entwickeraufbringung möglich ist. Darüber hinaus wurde festgestelSt, daß den auf diese Weite bearbeiteten Grünbreichen eine Farbreinheit fehlt und es den Rotbereichen an Kontrast mangelt, während weiche Hauttöne und blaue Schatten verlorengehen.
  • Wenn eine niedrige Gamma-Spannung während der Entwicklung für die Aufladung angelegt wird, werden gute Grün-, Blau-und Hauttöne erhalten Dies geschieht darin aber auf lCosten der Rottöne, die dadurch gefährdet werden. Wenn während der Entwicklung einehohe Gamma-Spannung angelegt wird, worden gute Grün-, Rot- und Blautöne erhalten, während die Hauttöne verlorengehen. Wenn bei der Entwicklung eine dazwischenliegenden Gamma-Spannung angelegt wird, ergeben sich bei einigen Farben ähnliche Verbesserungen auf Kosten anderer Farben.
  • Die Erfindung schafft daher ein Farbkorrekturverfahren für elektrostatisches Farbdrucken, das die Farbmängel in dem Abzug oder Abdruck aufgrund von Fehlern in den zur Herstellung von Farbbildern verwendeten Materialien korrigiert und beseitigt. Hierbei kann der Gegenstand so ausgebildet sein, daß bei dem Farbkarrekturverfahren während des Farbdruckens bestijnm-te spezielle Filter verwendet werden.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Farbkorrekturverfahren für elektrostatisches Kopieren geschaffen, bei dem eine Fiäche des in der Farbe zu korrigierenden Abzugs oder Ab -drucks mit eineriiohenGamma-Spannung aufgeladen, mit dem Bild belichtet, danach mit einem Entwickler einer bestimmten Farbe entwickelt, hierauf mit einer niedrigen Gamma-Spannung aufgeladen1 danach erneut mit dem Bild belichtet und schließlich mit dem Entwickler einer korrigierende Farbe entwickelt wird.
  • Die Erfindung schafft also ein Verfahren zur Farbkorrektur für elektrostatisches Farbdrucken, um die Farbfeiller in den elektrofotografischen Kopien oder Abzügen 2.11-folge von Fehlern in den zur Herstellung von Farbbildern verwendeten Pigmenten oder Farbstoffen zu korrigieren.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen näher erläutert, wozu auf die beigefügte Zeichnung bezuggenommen wird. Es zeigen: Fig.1a bis if die Verfahrensschritte bei einer Ausführungsform des Farbkorreturverfahrens gemäß der Erfindung für eine Farbkorrektur bei einer wiederziigebenden Farbe; Fig.2a bis 2d die Verfahrensschritte bei einer Ausführungsform des Farbkorrekturverfahrens gemäß der Erfindung zur Durchführung einer Farbkorrektur bei einer anderen wiederzugebenden Farbe; Fig.3a bis 3f die Verfahrensschritte bei einer weiteren Ausführungsform des Farbkorrekturverfahrens gemäß der Erfindung für eine Farbkorrektur einer wiederzugebenden Farbe; und Fig.4a bis 4d die Verfahrensschritte bei einer weiteren Ausführungsform des Farbkorrekturverfahrens gemäß der Erfindung für eine Farbkorrektur einer anderen wiederzugebenden Farbe.
  • Bei der Erfindung werden verschiedene, die Farbe korrigierende Filter, veränderliche Gamma-Spannungen und Änderungen in der Form bzw. Reihenfolge der aufeinanderfolgenden Verfahrensschritte zur Entwicklung und Farbkorrektur angewandt. In den Fig. pa bis if werden bei einer Art der Farbkorrektur für einen blauen Bereich folgende Verfahrensschritte angewendet. Des Fotoleitermaterial wird mit einer hohen Gamma-Spannung aufgeladen, über ein Rotfilter mit dem Bild 12 belichtet, wie in Fig.la wiedergegeben ist, und in Zyan-Entwickler entwickelt, wie in Fig. ib dargestellt ist.
  • Alle nicht roten Bereiche des bildes sind dadurch in dem Zyan-Entwickler entwickelt. Nach der Entwicklung in Zyan-Entwickler wird das Fotoleitermaterial mit einer hohen Gamma-Spannung aufgeladen und dann über ein Minus-Rotfilter 16, das alle Spektralfarben außer Rot durchläßt, mit -dem Bild belichtet. Dieser Verfahrensschritt ist in Fig.lc dargestellt. Da die Ladung überall dort entfernt ist, wo Licht auf die fotoleitende Oberfläche auftrifft, ist durch diese Belichtung sichergestellt, daß eine hohe Ladungsdichte nur in den roten Bereichen übrigbleibt.
  • Als nächstes wird, wie in Fig. 1d dargestellt, das Fotoleitermaterial 10 wieder mit einer niedrigen Gamma-Spannung aufgeladen, wodurch eine niedrige Ladungsdichte in den Bereichen ersetzt wird, wo die hohe Ladungsdichtedurch das kein Rot enthaltende Licht entfernt worden mt.
  • Die hohe Ladungsdichte bleibt in den roten Bereichen erhalten. Das Fotoleitermaterial 10 wird über ein Grünfilter 18 mit dem Bild belichtet, so daß sich auf seiner Oberfläche ein Ladungsmuster befindet, wie in Fig.le dargestellt; hierauf wird es dann in Magenta-Entwickler entwickelt, wie in Fig. if dargestellt. Die Kombination aus Zyan- und Magenta-Entwickler ergibt ein farbkorrigiertes Blau.
  • Die aufgebrachte Menge an Magenta-Farbstoff ist geringer als die proportional zu den Gamma-Spannungen vor jeder Entwicklung aufgebrachte Menge an Zyan Farbstoff.
  • Auf diese Weise wird dann aufgrund der niedrigen Ladungsdichte weniger Magenta-Farbstoff in denselben Bereichen angezogen, in denen aufgrund der höheren Ladungsdichte Zyan-Farbstoff in größerer Menge angezogen worden ist.
  • Durch die auf diese Weine aufgebrachte Menge an Magenta-Farbstoff wird die Aufbringung von als Verunreinigung in Zyaii-Entwickler enthaltener Magenta-Farbstoff kompensiert.
  • Die geforderte Farbkorrektur wird durch Anlegen von hohen und niedrigen Gamma-Spannungen sowie durch die daz.rische erfolgte Belichtung über ein Minus-Rotfilt-er ereicht.
  • Selbstverständlich kann die geforderte Farbkorrektur auch bei anderen Spannungen in Verbindung mit anderen Durchlaßeigenschaften des Filters erreicht werden.
  • Nach der Belichtung des Blaubereichs des Bildes mit Hilfe der Farbkorrektur kann nunmehr der Rotbereich ebenfalls in Verbindung mit einer Farbkorrektur entwickelt werden.
  • In den Fig. 2a bis 2d wird das Fotoieitermaterial 10 rait einer hohen Gamma-Spannung aufgeladen und dann über ein Minus-Grünfilter 20 mit dem wiederzugebenden Bild 12 belichtet, die in Fig.2a dargestellt. Hierdurch bleibt eine höhere Gama-Pufiadung in den griinen Bereichen zurück.
  • Das Fotoleitermaterial 10 wird dann wieder mit einer niedrigen Gamma--Spannung aufgeladen, wie in Fig.2b dargestellt, und über ein Blaufilter 22 mit dem Bild 12 belichtet, wie in Fig.2c dargestellt. Zu diesem Zeitpunkt haben die bereits Magenta-Farbstoff enthaltenden roten Bereiche eine weniger dichte Ladungsverteilung als die grünen Bers che, die bereits Zyan-Entwickler enthalten.
  • Als nächstes wird dann das Fotoleitermaterial in Gelb-Entwickler entwickelt, wie in Fig.2d dargestellt. Eine bestimmte Menge an Gelb-Entwiclder wird dann in den Zyan-Farbstoff enthaltenden Bereichen aufgebracht, damit sich die Farbe Grün ergibt. Eine kleinere Menge an Gelb-Entwickler wird in den Magenta-Farbstoff enthaltenden Bereichen aufgebracht. Hierdurch wird der aufgebrachte, als Verunreinigung in dem Magenta-Entwicklr enthaltene Gelb-Farhstoff kompensiert und es ergibt sich ein farbkorrigiertes Rot.
  • Anhand der in den Fig.3a bis 3f dargestellten Verfahrensschritte wird eine andere Art der Farbkorrektur für einen blauen Bereich beschrieben. Das Fotoleitermaterial wird geladen und über ein Rotfilter 14 mit dem Bild belichtet, wie in den Fig.3a und 3b dargestellt ist; hierauf wird es dann in Zyan-Entwickler entwickelt. Alle nicht roten Bereiche sind dann in dem Zyan-Bestandteil entwickelt.
  • Hierauf wird dann das Fotoleitermaterial wieder mit einer hohen Gamma-Spannung aufgeladen, über ein Minus-Rotfilter 16 mit dem Bild 12 belichtet und in Magenta-Entwickler entwickelt, wie in den Fig.3c und 3d dargestellt. Da die Ladung überall außer in den roten Bereichen entfernt worden ist, wird der Nagenta-Entwickler nur in diesen Bereichen angezogen. Das Fotoleitermaterial 10 wird dann wieder mit einer niedrigen Gamma-Spannung aufgeladen, über ein Grünfilter 18 mit dem Bild 12 belichtet und dann in Magenta-Entwickler entwickelt, wie in den Fig.3e und 3f dargestellt.
  • Die in den blauen Bereichen aufgebrachte Menge an Magenta-Entwickler gleicht wieder die Aufbringung an als Verunreinigung in Zyan-Entwickler vorhandenem Magenta-Farbstoff aus. In roten Bereichen, wo Magenta-Farbstoff eine Verunreinigung des Zyan-Entwicklers ist, gibt es natürlich eine bestimmte, nominale Aufbringung. Durch die Verwendung des Minus-Rotfilters in Verbindung mit den aufeinanderfolgenden Aufladungen mit hohen und niedrigen Gamma-Spannungen wird die geforderte Farbkorrektur erhalten. Die Farbkorrektur in einer der beiden Verfahren ist neu und steuert bis zu einem gewissen Grad die Magenta-Aufbringung in eiem blauen Bereich, während andere Bereiche nicht beeinflußt werden, in denen Magenta-Farbstop; ein Verunreinigungsbestandteil des Zyan-Entwicklers ist.
  • Nach der Entwicklung des blauen Bereichs des Bildes nach der zweiten Art der Farbkorrektur wird der rote Bereich auf folgende Weise in Verbindung mit einer Farbkorrektur entwickelt. Hierbei wird das Fotoleitermaterial 10 mit einer hohen Gamma-Spannung aufgeladen, über ein Minus-Grünfilter 20 mit dem wiederzugebenden Bild 12 belichtet und dann in Gelb-Entwickler entwickelt, wie in Fig.4a und 4b dargestellt. Hierbei wird in dem Bereich eine der hohen Gamma-Aufladung proportionale Menge an Gelb-Entwickler aufgeiragen. Diese Menge an Gelb-Entwickler ergibt zusammen mit dem Zyan-Farbstoff, der bereits aus der vorhergehenden Entwicklung in dem Bereich vorhanden ist, die Farbe Grün.
  • Als nächstes wird dann das Fotoleitermaterial 10 mit einer niedrigen Gamma-Spannung aufgeladen und über ein Minus-Rotfilter 22 mit dem wiederzugebendn Bild 12 belichtet.
  • Ein dem roten Bereich des Bildes entsprechend aufgeladener Bereich bleibt dann auf der Oberfläche des Fotoleitermaterials 10 erhalten, wie in Fig.4c dargestellt. Das Fotoleitermaterial wird dann nochbinmal in Gelb-Entwickler entwickelt, wie in tig.4d dargestellt. Die auf diese Weise in dem geladenen Bereich aufgebrachte Menge an Gelb-Entwickler gleicht den als Verunreinigung in Magenta-Entwickler enthaltenen und bei einer vorhergehenden Entwicklung aufgebrachte Gelb-Farbstoff aus. Durch diese Verknnpfung von Gelb- und Magenta-Entwickler ergibt sich ein farbkorrigiertes Rot.
  • Selbstverständlich können die vorbeschriebene Reihenfolge bei der Farbentwicklung und bei der Farbkorrektur, zu deren Steuerung Filter, die Gamma-Aufladespannung, die Belichtungsdauer sowie die Farbentwicklerreihenfolge verwendet sind, so gewählt werden, daß sich verschiedene Farbkorrekturen ergeben. Die vorbeschriebenen Verfahrensschritte weisen von Natur aus eine gewisse Flexibiliiät und Anpassungsfähigkeit auf, so daß durch ein neues Ordnen der Reihenfolge beim Farbdrucken die Farbtonqualitäten der Farbkopie bzw. des Farbabzugs fortlaufend und kontinuierlich geändert werden können, um den verlangten, farbkorrigierten Abzug bzw. die verlangte Kopie mit der ursprünglichen Transparenz bzw. Leuchtkraft zu erhalten, wobei Farbverunreinigungen enthaltende Pigmente oder Farbstoffe verwendet werden.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Farbkorrekturverfahren für elektrostatisches Farbdrucken geschaffen, mit dem die Fehler der bekannten Farbkorrektursysteme beseitigt und überwunden sind. Mit dem Verfahren gemäß der Erfindung sind die Mängel der Entwickler ausgeglichen, die zur Herstellung von Farbkopien oder Abzügen bei einem elektrostatischen Farbdrucksystem verwendet werden.
  • Selbstverständlich können auch im Rahmen der Erfindung verschiedene Anderungen und Modifikationen durchgeführt werden. Auch ist die Erfindung nicht au£ die im einzelnen beschriebenen und in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Farbkorrekturverfahrens beschränkt.
  • Patentansprüche

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1.'FarbkOrrekturverfahren zur Herstellung einer Kopie oder eines Abzugs, wobei die Flächenbereiche einer bestimmten Farbe farbkorrigiert sind, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß eine hohe Gamma-Aufladung in den Bereichen aufgebracht wird, daß die Bereiche mit einem Entwickler entwickelt werden, der einen ersten Bestandteil der bestimmten Farbe aufweist, daß eine niedrige Gamma-Aufladung in den Bereichen aufgebracht wird, und daß die Bereiche mit einem zweiten Entwickler entwickelt werden, der einen zweiten Bestandteil der bestimmten Farbe aufweist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die bestimmte Farbe blau ist, daß der erste Bestandteil des Entwicklers Zyan-Farbstoff und der zweite Bestandteil des Entwicklers Magenta-Farbstoff ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die bestimmte Farbe rot ist, daß der erste Bestandteil des Entwicklers Magenta-Farbstoff und der zweite Bestandteil des Entwicklers Gelb-Farhstoff ist.
  4. 4. Farbkorrekturverfahren zur Herstellung einer Kopie oder eines Abzugs mit farbkorrigierten Bereichen von ersten und zweiten Farben, die ersten und zweiten Farben einer Vorlage entsprechen, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß eine hohe Gamma-Aufladung in dem ersten Farbbereich aufgebracht wird, daß der erste Farbbereich mit einer Entwickler entwickelt wird, der einen ersten Bestandteil der ersten Farbe aufweist, daß dann eine niedrige Gamma-Aufladung in dem ersten Farbbereich aufge -bracht wird, daß hierauf der erste Farbbereich mit einem Entwickler entwickelt wird, der einen zweiten Bestandteil der ersten Farbe aufweist, daß ferner eine hohe Garnma-Aufladung an dem zweiten Farbbereich aufgebracht wird, daß daraufhin der zweite Farbbereich mit einem Entwickler entwickelt wird, der einen ersten Bestandteil der zweiten Farbe aufweist, daß hierauf dann eine niedrige Gamma-Aufladung in dem zweiten Farbbereich aufgebracht wird,und daß schließlich der zweite Farbbereich mit einem Entwickler entwickelt wird, der einen zweiten Bestandteil der zweiten Farbe aufweist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß nicht nur eine hohe Gamma-Aufladung in dem ersten Farbbereich, sondern eine hohe Gamma-Aufladung in beiden Farbbereichen aufgebracht wird, und daß die Bereiche mit einem Bild der Vorlage über ein Filter belichtet werden, daß die zweite Farbe durchläßt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der zweite Bestandteil des Entticklers, der der ersten Farbe entspricht, der Entwickler ist, der bezüglich des ersten Bestandteils des Entwicklers der ersten Farbe korrigierend wirkt.
  7. 7. Korrekturverfahren zur Herstellung einer Kopie oder eines Abzugs eines Bildes, das farbkorrigierte Bereiche von ersten und zweiten Farben aufweist, die den ersten und zweiten Farben einer Vorlage entsprechen, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß eine hohe Gamma-Aufladung auf eine fotoieitfähige Oberfläche aufgebracht wird, daß die Oberfläche mit einem Bild des Originals über ein Filter, das die erste Farbe durchläßt, belichtet wird, daß ein erster Entwickler mit enem Bestandteil der zweiten Farbe auf die Oberfläche aufgebracht wird, daß dann wieder eine hohe Gamma-Aufladung auf die Oberfläche aufgebracht wird, daß hierauf die Oberfläche mit einem Bild des Originals durch ein Filter, das die erste Farbe sperrt, aber eine zweite Farbe durchläßt, belichtet wird, daß dann eine niedrige Ganma-Aufladumg auf die-Oberfläche aufgebracht wird, hierauf dann auf die Oberfläche ein zweiter Entwickler aufgebracht wird, der einen anderen Bestandteil der zweiten Farbe aufweist und der diesbezüglich korrigiert ist, daß daraufhin dann eine hohe Gamma-Aufladung auf die Oberfläche aufgebraucht ist, hierauf die Oberfläche mit einem Bild der Vorlage über ein Filter, das die zweite Farbe durchläßt, belichtet wird und schließlich auf die Oberfläche ein dritter Entwickler aufgebracht wird, der bezüglich der ersten Farbe korrigierend wirkt.
    8, Verfahren nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die erste Farbe rot und die zweite Farbe blau ist, und daß die ersten, zweiten und dritten Entwickler Zyan-, Magenta- bzw. Gelb-Entwickler sind.
    9, Verfahren nach Anspruch o, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß nach dem Belichten durch das die erste Farbe sperrende Filter und vor dem Aufbringen der niedrigen Gamma-Aufladung der zweite Entwickler auf die Oberfläche aufgebracht wird, L e e r s e i t e
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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