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DE2320163C2 - Kassette für integrale selbstentwickelnde Filmeinheiten - Google Patents

Kassette für integrale selbstentwickelnde Filmeinheiten

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Publication number
DE2320163C2
DE2320163C2 DE19732320163 DE2320163A DE2320163C2 DE 2320163 C2 DE2320163 C2 DE 2320163C2 DE 19732320163 DE19732320163 DE 19732320163 DE 2320163 A DE2320163 A DE 2320163A DE 2320163 C2 DE2320163 C2 DE 2320163C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
film unit
squeezing
layer
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732320163
Other languages
English (en)
Other versions
DE2320163A1 (de
Inventor
Howard Gardner Weston Mass. Rogers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polaroid Corp
Original Assignee
Polaroid Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polaroid Corp filed Critical Polaroid Corp
Publication of DE2320163A1 publication Critical patent/DE2320163A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2320163C2 publication Critical patent/DE2320163C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C8/00Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
    • G03C8/42Structural details
    • G03C8/44Integral units, i.e. the image-forming section not being separated from the image-receiving section
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D9/00Diffusion development apparatus
    • G03D9/02Diffusion development apparatus using rupturable ampoules of liquid
    • G03D9/025Diffusion development apparatus using rupturable ampoules of liquid for colour films

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kassette für integrale *o selbstentwickelnde Filmeinheiten der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung. Eine solche Kassette ist beispielsweise aus der DE-OS 62 836 bekannt. Derartige Kassetten werden in Selbstentwicklerkameras benutzt. Bei derartigen Selbstentwicklerkameras sind die Quetschorgane in Gestalt von Quetschwalzen als Bestandteil der Kamera ausgebildet, wobei der Quetschspalt auf den Auswurfschlitz der in die Kamera eingesetzten Kassette ausgerichtet ist. Diese Kameras sind mit zwei Filmfördervorrichtungen ausgestattet, von denen die erste mit einem Greifer die Filmeinheit am Hinterrand erfaßt und aus der Kassette heraus in den Einlauf der Quetschwalzen vorschiebt, die motorisch angetrieben sind, so daß nach der Übergabe in den Quetschspalt die Walzen die weitere Förderbewegung übernehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kassette der angegebenen Gattung derart auszubilden, daß die in ihr enthaltener Filmeinheiten in Verbindung mit einer Kamera verarbeitet werden können, die selbst so nicht als Selbstentwicklerkamera ausgebildet ist, sondern die Form einer üblichen Mittelformat-Kamera mit Kassettenrückteil aufweist.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Dadurch, daß die Kassette selbst mit Quetschorganen ausgestattet ist, kann sie auch in Verbindung mit einem Kamerarückteil Anwendung finden, das solche Entwicklervorrichtungen nicht aufweist Dadurch, daß die Filmeinheiten aneinandergeheftet sind, wird es möglich auch ohne Filmfördervorrichtung die Filmeinheiten einzeln aus der Kassette manuell herauszuziehen, indem jeweils mit dem Herausziehen der einen Filmeinheit über das Verbindungsblatt die nächste Filmeinheit in Bereitschaftsstellung überführt, wird. Dann muß natürlich die Verbindung zwischen der belichteten und der noch nicht belichteten Filmeinheit getrennt werden, wobei die Trennung entweder über Schwächungslinien oder durch entsprechende Faltung erfolgt.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 4.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer der Filmeinheiten, die die Kassette beherbergt;
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 gemäß F i g. 1; F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 gemäß F i g. 2;
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie 2-2 gemäß F i g. 1 nach Behandlung der Filmeinheit;
F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 gemäß F i g. 4;
F i g. 6 einen Schnitt nach der Linie 2-2 gemäß F i g. 1 nach Vollendung des Diffusionsverfahrens;
F i g. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 g-irnäß F i g. 6;
Fig.8 nine perspektivische auseinandergezogene Ansicht der die Filmeinheiten aufnehmenden Kassette; F i g. 9 einen Schnitt nach der Linie 9-9 gemäß F i g. 8.
Es wird zunächst auf die F i g. 1 bis 7 Bezug genommen, in denen eine typische Filmeinheit dargestellt ist, wobei gleiche Bezugszeichen sich auf gleiche Bestandteile beziehen.
Die Filmeinheit 10 enthält einen aufreißbaren Behälter 11, in dem sich vor der Entwicklung eine wäßrige alkalische Entwicklerlösung 12 befindet. Das lichtempfindliche Laminat 13 ist in der angegebenen Reihenfolge aus folgenden Schichten aufgebaut: Eine blau-empfindliche Silberhalogenid-Emulsionsschicht 15 mit einem gelben Entwicklerfarbstoff; eine Zwischenschicht 16; eine grün-empfindliche Silberhalogenid-Emulsionsschicht 17 mit einem purpurnen Entwicklerfarbstoff; eine Zwischenschicht 18; eine rotempfindliche Silberhalogenid-Emulsionsschicht 19 mit einem blaugrünen Entwicklerfarbstoff; eine undurchsichtige Schicht 20; eine Bildempfangsschicht 21; eine Abstandschicht 22; eine neutralisierende Schicht 23 und ein dimensionsstabiler durchsichtiger Schichtträger 24. Eine dimensionsstabile durchsichtige Schicht 25 ist neben der Emulsionsschicht 15 angeordnet und die Schichten 24 und 25 bestehen vorzugsweise aus einem durchsichtigen und für die Entwicklerlösung durchlässigen flexiblen schichtförmigen Material.
Das Laminat ist mit einem sich ringsherum erstrekkenden Einlaßstreifen 26 versehen, der sich rings um die seitlichen und Nachlaufkanten der Filmeinheit erstreckt, um das Laminat 13 und die Schicht 25 beisammen zu halten.
Der aufreißbare Behälter 11 besitzt einen rechteckigen Abschnitt aus flüssigkeits- und luftdurchlässigem Blattmaterial, das in Längsrichtung zu sich selbst unter Bildung von zwei Wänden 27 gefaltet ist, die gegeneinander in Längs- und Querrichtung abgedichtet sind. Auf diese Weise wird ein Hohlraum gebildet, in dem die Entwicklerlösung 12 gehalten wird. Die Längsdichtung 28 ist schwächer ausgebildet als die Querdichtungen 29, so daß sie auf hydraulischen Druck
der Entwicklerlösung 12 des Behalters durch Anwendung von Druck auf die Wände 27 des Behälters aufreißt
Wie in den F i g. 1, 2 und 4 dargestellt, ist der aufreißbare Behälter 11 starr auf dem lichtempfindlichen Laminat 13 angeordnet, so daß eine Abgabe der Entwicklerlösung 12 in einer Richtung zwischen dem durchsichtigen Schichtträger 25 und der Oberfläche 32 der blau-empfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht 15 nach dem Aufbringen von Druck auf die Wände 27 des Behälters 11 erreicht wird. Wie aus F i g. 2 ersichtlich, erstreckt sich die Führungskante des Laminats 13 so, daß ihre Längskantendichtung 28 zu der Führungskante des Laminats 13 und der Schicht 25 gerichtet ist. Der Behälter 11 ist an dem Laminat 13 mit '5 einem verlängerten Abschnitt 30 der Bindungsschicht 26 verbunden, die sich über einen Abschnitt einer Wand 27 des Behälters erstreckt und mit einem gesonderten Haltemittel wie einer Schicht oder dem Streifen 31, der sich über wenigstens einen Teil der anderen Wand 27 des Behälters erstreckt und einen Teil der äußeren Oberfläche der Schicht 25, die auf einer Fläche des Laminats 13 liegt, die sich allgemein mit der Fläche erstreckt, die von der Halteschicht 26 bedeckt ist. Die Schicht 31 ist mit einem Führungsendabschnitt 38 und einem Schleppendabschnitt 40 versehen, an dem die Schicht 31 mit dem Aufzeichnungsmaterial nahe seines Führungsendes befestigt ist. Wie man aus den folgenden Ausführungen erkennt, dient die Schicht 31 auch als Führungsschicht, um das Herausziehen des Aufzeichnungsmaterials zu erleichtern.
Wie aus F i g. 6 hervorgeht, kann der Verlängerungsabschnitt 30 des Einlaßstreifens 26 eine solche Fläche und solche Abmessungen besitzen, daß beispielsweise nach dem manuellen Abtrennen des Behälters 11 und der Schicht 31 von dem Rest des Aufzeichnungsmaterials 10 nach der Verteilung des Entwicklers, der Teil 30 über die Kante des Laminats 13 gefaltet werden kann, das vorher von der Schicht 31 bedeckt war.
Es wird nun auf die Fig. 1,9 und 10 Bezug genommen, auf denen Aufzeichnungsmaterialien in Form eines Filmpacks dargestellt sind. Jede Filmeinheit 10 weist eine Schicht 31 (im folgenden als Führungsschicht bezeichnet) auf, die ein Verbindungsblatt in Form eines Führungsendabschnitts 38 und einen Schleppendabschnitt 40 aufweist, an dem die Führungsschicht 31 des Aufzeichnungsmaterials nahe ihrer Führungsendkante befestigt ist. Die Führungsschicht 31 einschließlich der Führungs- und Schleppendabschnitte 38 und 40 besitzen ungefähr gleiche Breite wie die Filrneinheit 10; der Führungsendabschnitt 38 jeder Führungsschicht 31 ist mit dem Schleppende der nächst vorhergehenden Filmeinheit verbunden oder im Falle der ersten Filmeinheit mit der Deckschicht, und zwar vorzugsweise nahe des Schleppendabschnitts der vorhergehenden Filmeinheit. Die Länge der Führungsschicht 31 zwischen ihrer Führungskantenbefestigung an eine Filmeinheit und der Schleppkante zu der nächstfolgenden Filmeinheit ist im wesentlichen gleich lang wie die Filmeinheiten zwischen ihren Führungs- und Schleppkanten; die verbundenen Filmeinheiten und Führungsabschnitte sind in zick-zack-gefalteter Form miteinander verbunden.
Eine Filmkassette mit Filmeinheiten 10 ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt. Diese Kassette 44 enthält alle Komponenten und Einrichtungen einschließlich den Quetschorganen, die erforderlich sind, damit man mehrere farbige Diffusionsühertragungsbilder herstellen kann. Die Kassette 44 enthält einen rechteckigen Behälter 46 zur Aufnahme von mehreren Fümeinheiten 10, die als Pack angeordnet sind. Der Behälter 46 enthält eine Frontwand 48, Seitenwände 50, eine Schleppendwand 52, eine Führungsendwand 54 und eine Rückwand 56, die aus Kunststoffmaterial besteht Die Frontwand 41$ isi mit einer rechteckigen Belichtungsöffnung 58 ausgestattet, um Licht zum Belichten der obersten Filmeinheit hindurchtreten zu lassen, die sich in dem Behälter befindet Die Führungsendwand 54 ist mit einem Auswurfschlitz 60 versehen, wobei die vordere Kante hiervon durch die Frontwand 48 gebildet wird, durch welche die Fümeinheiten 10 aus dem Behälter nach der Belichtung nacheinander herausgezogen werden können. Um zu gewährleisten, daß jedesmal nur eine Filmeinheit durch die öffnung 60 hindurchtreten kann, können Rückhaltemittel in Form von einem oder mehreren Vorsprüngen oder Verlängerungen 62 der Endwand 54 vorgesehen sein. Die Vorsprünge 62, die als einheitliches Teil der Endwand 54 dargestellt sind, ragen als vorderes Teil quer über die Öffnung 60 in Stellungen, an denen sie genügend die Öffnung so weit blockieren, daß sie deformiert werden müssen, um den Durchgang der obersten Filmeinheit aus dem Stapel zu ermöglichen. Bei den Vorsprüngen 62 handelt es sich um eine nachgiebige Konstruktion, so daß, wenn die Führungsfilmeinheit durch den Schlitz 60 hindurchgezogen worden ist, die Führungskante der Filmeinheit in die Vorsprünge 62 eingreift und diese nach außen genügend abbiegt, damit nur die oberste Filmeinheit sich durch den Schlitz 60 bewegen kann, während die nächste Filmeinheit an der Bewegung durch den Schlitz gehindert wird.
Die Kassette ist anfangs mit einer Deckschicht 64 versehen, die aus einem für aktinisches Licht undurchlässigen schichtförmigen Material hergestellt ist und den Zutritt von Licht durch die Belichtungsöffnung 58 vor dem Laden einer Kamera mit der Kassette verhindern soll. Die Deckschicht 64 besitzt einen Abschnitt, der sich wenigstens über die Fläche der Frontwand 48 erstreckt, um den Zutritt von Licht zu verhindern und er besitzt einen Führungsendabschnitt 66, der verjüngt ist, wie dies dargestellt ist und sich von dem Filmpack weg erstreckt und eine Führungslasche darstellt, die zum manuellen Herausziehen der Deckschicht aus dem Filmpack ergriffen werden kann und damit das Belichten der in aufgestapelter Form vorliegenden Fümeinheiten ermöglicht, die unter der Belichtungsöffnung und unter der Deckschicht liegen.
Eine federnde Druckplatte 70 weist einen rechteckigen Rahmen 72 auf, der zum Tragen der untersten Filmeinheit dient und einen Querabschnitt 74, von dem sich schräg nach rückwärts Federabschnitte 76 erstrekken, die mit der Rückwand 56 des Filmpacks über den Schrägrahmen 72 zusammenwirken und dadurch die Fümeinheiten gegen die Frontwand 48 drücken.
Jede Filmeinheit 10 weist einen Führungsabschnitt 31 auf, der an seinem Schleppende 40 mil der vorderen Oberfläche der Filmeinheit nahe ihrem Führungsende verbunden ist. Die Fümeinheiten und Führungsabschnitte sind in dem Filmpackbehälter so angeordnet, daß der Führungsendabschnitt jeder Führung 31 über sich selbst zurückgefaltet ist, so daß sich der Führungsabschnitt gegen das Schleppende der Filmeinheit und der Ka^'ette zwischen der vorderen Fläche der Filmeinheit, von dem er eine Komponente darstellt und der Rückfläche der Deckschicht 64 (sofern es sich um die oberste Filmeinheit handelt) erstreckt oder zu der
Rückfläche der vorhergehenden Filmeinheit, die sich am nächsten neben der Frontwand 48 und der Belichtungsöffnung 58 befindet. Das Führungsende 38 jeder Filmeinheit ist nach vorne zu sich selbst gefaltet und mit der Rückfläche der Deckschicht 64 oder der Filmeinheit 10 verbunden, die am nächsten neben der Frontwand zu liegen kommt und es ist mit dieser Komponente nahe seinem Schleppende verbunden. Auf diese Weise sind die Deckschicht 64 und die nacheinander folgenden Filmeinheiten 10 mit Führungsabschnitten 31 miteinander verbunden, von denen sich jede von dem Schleppende der Komponente zu dem Schleppende der nächsten Filmeinheit erstreckt, die aus der Kassette werden soll. Die Führungsabschnitte 31 sind zick-zackgefaltet, damit sich ein Filmstapel mit einer Deckschicht 64, einer Führung 31, einer Filmeinheit 10, einem anderen Führungsabschnitt 31 usw. ergibt, jeder Führungsabschnitt 31 kann durch Perforationen, Schlitze oder Schwächungslinien so geschwächt sein, daß der Abschnitt einer Führung, der an einer Filmeinheit innerhalb der Kassette befestigt ist und sich aus dieser als Führung zum Herausziehen der letzten Filmeinheit darbietet, von dem Teil der Führung abgetrennt werden kann, die an der vorhergehenden Komponente, d. h. der Deckschicht 64 oder der Filmeinheit 10 befestigt ist.
Die Filmkassette 44 weist Mittel auf, die unter Druck auf jede Filmeinheit einwirken, wenn sie nach der Belichtung herausgezogen wird und den Behälter 11 aufreißen und damit die Freigabe der Entwicklerlösung zwischen der Schicht 25 und der Schicht 13 verursachen und die Verteilung der Entwicklerlösung aus dem Behälter als dünne Schicht zwischen den obenerwähnten Schichten bewirken. Wie aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich, sind diese Druck aufbringenden Mittel in Form einer Quetschvorrichtung 70 ausgebildet, die an dem Führungsende des Gehäuses 46 befestigt ist. Die Quetschvorrichtung 70 besteht aus Metallblech. Die Vorrichtung 70 besitzt rechteckige Gestalt einschließlich einer Frontwand 72, einer Rückwand 74 sowie Seitenwänden 76, welche einen Rahmen bilden, der den Führungsendabschnitt der Vorder-, Rück- und Seitenwände der Kassette 46 umfaßt, wodurch sie eine zusätzliche Festigkeit und Starrheit erfahren und mit der Quetschvorrichtung 70 an dem Gehäuse 46 als Komponente der Kassette 44 zusammenwirken. Die Frontwand 72 ist mit einer sich nach rückwärts erstreckenden Nase 76 versehen und die Rückwand 74 ist mit einer sich nach vorne erstreckenden untergeordneten Nase 78 versehen. Die Verteilungseinrichtung umfaßt eine Führungsendwand einschließlich eines Vorderabschnitts 80 und eines Rückabschnitts 82, die voneinander durch eine Entnahmeöffnung bzw. einen Durchgang getrennt sind. Der vordere Abschnitt 80 und !0 der rückwärtige Abschnitt 82 umfassen Kantenabschnitte, die gegen sich selbst umgebogen sind unter Bildung von Zylindern oder Quetschorganen, die mit 90 bzw. 92 angegeben sind und eine genügende Widerstandskraft gegenüber Verwindungen oder Verbiegungen besitzen !5 und als zwei Druck aufbringende Glieder wirken können.
Die Laschen 76 und 78 greifen in Kanten 86 und 88 ein, die aus den Führungsendabschnitten der Frontwand 48 bzw. der Rückwand 56 des Behälters 46 geformt sind. Die Kanten oder Wulste 86 und 88 verlaufen geneigt bzw. verjüngt gegen das Führungsende der Filmeinheit, um das Verbinden der Quetschvorrichtung 70 mit der Kassette durch einfaches Andrücken der Quetschvorrichtung auf das Ende des Behälters unter leichter Deformierung der Front- und Rückwand des Behälters und/oder der Quetschvorrichtung zu bewirken, ein Vorgang, der erforderlich ist, damit die Laschen 76 und 78 sich über die Kanten bzw. Wülste 86 und 88 in die Stellung hinwegbewegen, die in F i g. 9 gezeigt ist, in der der rückwärtige Wandabschnitt der Frontwand 82 gegen die Endwand 54 der Kassette angeordnet ist.
Wie erwähnt schwankt die minimale Dicke der Filmeinheit über ihre Länge, so daß der Quetschspalt 84 zwischen den Quetschorganen 90 und 92 so variabel sein sollte, daß sie unabhängig von den Dickenschwankungen der Filmeinheit den erforderlichen Quetschdruck ausüben. Um die Relativbewegungen der Quetschorgane zu erleichtern, die mit ihren Achsen parallel und eben zueinander angeordnet sind, ist der rückwärtige Abschnitt 82 mit Schlitzen 94 am Ende der zylindrischen Druckteile 92 versehen, um eine Bewegung des Organs 92 relativ zu dem Organ 90 in Richtung zu und von diesem Teil zu ermöglichen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Kassette für integrale, selbstentwickelnde Filmeinheiten, von denen die jeweils oberste einem Belichtungsfenster in der Breitseite der Kassette s anliegt, die in der Stirnseite einen Auswurfschlitz aufweist, durch den die Filmeinheiten nach der Belichtung einzeln aus der Kassette entfernbar sind, wobei sie einen Quetschspalt zweier Quetschorgane durchlaufen, die einen am Vorlauf rand angeordneten Behälter für eine Behandlungsflüssigkeit aufbrechen und die Behandlungsflüssigkeit zwischen zwei Schichten der Filmeinheit ausbreiten, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Bestandteil der Kassette (44) bildenden Quetschorgane (90, 92) mit ihrem Quetschspalt auf den Auswurfschlitz (60) der Kassette (44) ausgerichtet sind, und daß der Vorlaufrand jeder Filmeinheit mit dem Nachlaufrand der vorhergehenden Filmeinheit über ein Verbindungsblatt (38) zickzackartig verbunden ist.
2. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einstückig aus Metallblech hergestellte, die Quetschorgane (90, 92) tragende Quetschvorrichtung (70) mit einem Rahmen (72, 74, 76) am Frontende der Kassette (44) aufgesetzt ist.
3. Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen nach innen abgebogene Laschen (76 und 78) aufweist, die über Wülste (86 und 88) von Vorder- und Rückwand der Kassette einrastbar sind.
4. Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschorgane (90, 92) als zylindrisch aufgewickelte Bleche ausgebildet sind, die mit dem oberen bzw. unteren Rahmenteil (72 bzw. 74) einstückig verbunden sind.
DE19732320163 1972-04-24 1973-04-19 Kassette für integrale selbstentwickelnde Filmeinheiten Expired DE2320163C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US24656372A 1972-04-24 1972-04-24

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2320163A1 DE2320163A1 (de) 1973-10-31
DE2320163C2 true DE2320163C2 (de) 1983-10-13

Family

ID=22931211

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DE19732320163 Expired DE2320163C2 (de) 1972-04-24 1973-04-19 Kassette für integrale selbstentwickelnde Filmeinheiten

Country Status (4)

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JP (1) JPS5436850B2 (de)
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