DE2319320B2 - Schaltungsanordnung zur Durchführung logischer Verknüpfungen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Durchführung logischer VerknüpfungenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Durchführung logischer Verknüpfungen mit
mehreren Eingängen und mehreren Ausgängen, die über eine zentrale Steuereinheit mit Programniierspeichereinrichtung und Decodierer miteinander gemäß
vorgegebenen logischen Funktionen verbindbar sind.
Es sind programmierbare Anordnungen zur Steuerung des Prozeßablaufs von Industrieanlagen allgemein
bekannt, bei welchen der gewünschte Steuerungsablauf mittels eines in einer herkömmlichen Programmiersprache geschriebenen Rechnerprogramms festgelegt wird.
Das Rechnerprogramm wird dabei einem Rechner eingegeben, welcher dieses in die Maschinensprache der
Steuerungsanordnung umsetzt. Obwonl derartige Steuerungsanordnungen eine Reihe von Vorteilen
bieten (Standardisierte Hardware, größere Zuverlässigkeit, größere Geschwindigkeit, bequeme Planung und
Projektierung des Steuerungsablaufs, Verringerung der Kosten für Inbetriebnahme und Wartung), verursacht
der erforderliche Rechner einen nicht unerheblichen
ίο wirtschaftlichen Aufwand, welcher bisher nur bei
größeren Anlagen bzw. Steuerungsanordnungen vertretbar erschien.
Andererseits gibt es matrixprogrammierte Steuereinheiten für Anwendungen mit geringerem Umfang.
;5 Zwischen diesen beiden bekannten Lösungen besteht
eine breite Bedarfslücke. Für Anlagen mit mittleren bis hohen variablen Zahlen und Verknüpfungsgraden ist ein
Prozeßrechner als steuernde Einheit verhältnismäßig aufwendig, eine matrixprogrammierte Steuereinheit
aber nicht ausreichend.
Es ist Aufgabe der Erfindung, diese Lücke zu schließen und eine Schaltungsanordnung der eingangs
genannten Art zu schaffen, welche einen Rechner für eine programmierbare Steuerungsanordnung entbehr
lieh macht.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß den Eingängen und den Ausgängen von der
zentralen Steuereinheit angesteuerte Selektionseinrichtungen zugeordnet sind, daß die zentrale Steuereinheit
aus dem Decodierer und zwei in Reihe geschalteten Speichereinheiten besteht, daß gesteuert durch den
Decodierer die erste Speichereinheit den am Eingang ankommenden binären Wert des durch den Operandenteil eines Programmwortes selektierten Bits abspei-
chert, wenn der Operationsteil des gleichen Wortes ein Startzeichen oder eine ODER/NOR-Verknüpfung enthält, und auf »0« gesetzt wird, wenn das am. Eingang
ankommende Signal den Wert »0« hat und der Operationsteil des Wortes eine UND/NAND-Verknüp
fung enthält, und die zweite Speichereinheit auf »0«
gesetzt wird, wenn der Operationsteil ein Startzeichen enthält und auf »L« gesetzt wird, wenn die erste
Speichereinheit vorher auf »L« gesetzt war und im Operationsteil des gerade zu verarbeitenden Wortes
eine ODER/NOR-Verknüpfung enthalten ist, und daß die Ausgänge der beiden Speichereinheiten an ein
ODER-Glied angeschaltet sind, daß das ODER-Glied mit einem ersten Schalter verbunden ist und daß der
erste Schalter einmal direkt über einen zweiten Schalter
und zum anderen über einen ersten Inverter und den
zweiten Schalter auf den Ausgang der zentralen Steuereinheit geführt ist, daß weiterhin der Eingang der
zentralen Steuereinheit einmal über einen dritten Schalter und zum anderen über den dritten Schalter und
einen zweiten Inverter auf die erste Speichereinheit gelegt ist und daß der Decodierer auch die Schalter und
die Selektionseinrichtungen steuert.
Durch die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung können ausgewählte Eingangssignale einer program
mierbaren Steuerungsanordnung entsprechend eines
von einem Programmspeicher vorgegebenen Binärcodes logisch verknüpft werden, ohne daß ein Rechner zur
Umsetzung einer Programmsprache in die Maschinensprache der Steuerungsanordnung erforderlich ist. Auf
diese Weise können programmierbare Steuerungsanordnungen auch bei mittleren und kleineren Anlagen
mit vertretbarem wirtschaftlichem Aufwand eingesetzt werden.
Die Erfindung wird an Hand eines in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher erläutert;
es zeigt
F i g. 1 ein Obersichtsbild einer programmierbaren Steuerungsanlage in BlockschaltbilddarsteUung und
Fig.2 ein Prinzipschaltbild der in Fig. 1 gezeigten
zentralen Steuereinheit
Die programmierbare Steuerungsanlage 10 nach Fig.1 besitzt eine Vielzahl von Eingängen X und
Ausgängen Y, welche fortlaufend numeriert sind (im dargestellten Beispielsfal! die Eingänge Xl bis X 5
sowie die Ausgänge YI bis Y5). Die Eingänge X sind
mit binären Signalen beaufschlagt und werden mittels einer Selektiorisemrichtung U sequentiell abgefragt,
wobei die Steuerung der Selektionseinrichtung 11, d. h. die Auswahl bestimmter Eingänge, durch einen
Programmspeicher 12 über einen Decodierer, der sich auf der zentralen Steuereinheit 14 befindet, erfolgt. Die
Selektionseinrichtung 11 verbindet den betreffenden abgefragten Eingang (im dargestellten Beispielsfall der
Eingang Xl) mit dem Eingang IS der zentralen Steuereinheit 14, deren beispielsweiser Aufbau in F i g. 2
näher dargestellt ist Die zentrale Steuereinheit verknüpft die binären Signale der sequentiell abgefragten
Eingänge nach einer wählbaren logischen Funktion und gibt das resultierende Signal an eine weitere
Selektionseinrichtung 13 weiter.. Die Selektionseinrichtung 13 wird ebenfalls vom Programmspeieber 12 über
den gleichen Decodierer der zentralen Steuereinheit gesteuert, derart, daß die Selektionseinrichtung 13 den
Ausgang 17 der zentralen Steuereinheit 14 mh dem ausgewählten Ausgang der Steuerungsanordnung 10
(im dargestellten Beispielsfall der Ausgang Y 2) verbindet Die gewünschte logische Verknüpfungsfunktion
der zentralen Steuereinheit wird wiederum von dem Programmspeicher 12 und über den Decodierer
der zentralen Steuereinheit vorgegeben, und zwar in Form von sequentiellen Verknüpfungsbefehlen am
Steuereingang 18 der zentralen Steuereinheit 14.
Außer den externen Ein- und Ausgängen kann die Steuerungsanlage nach dem gleichen Schema wie oben
beschrieben (Speicher oder Zeitwerke 15), abfragen und gleichungsgemäß setzen. Über ein« interne Rückführungseinrichtung
19 können auch Ausgänge auf ihren digitalen Zustand hin abgefragt werden.
Die Funktionsweise des Decodieren so!l nachstehend an Hand eines bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
verwendeten Binärcodes erläutert werden, wobei der Binärcode auf Grund seiner einfachen
Schreibweise ohne Zwischenschaltung eines Sprachumsetzers
in den Programmspeicher eingelesen und dort in Form einer, von dem Decodierer verwertbaren Folge
von binären Signalen gespeichert werden:
:X1 ■ XI + X3 + I XA ■ I XS
Xi der Eingang Xl,
X 2 der Eingang X 2,
X 3 der Eingang X 3,
X 4 der Eingang X 4,
X 5 der Eingang X 5,
Y2 der Ausgang Y2,
X 2 der Eingang X 2,
X 3 der Eingang X 3,
X 4 der Eingang X 4,
X 5 der Eingang X 5,
Y2 der Ausgang Y2,
eine logische UND-Verknüpfung,
+ eine logische ODER-Verknüpfung,
J eine logische NAND-Verknüpfung,
+ / eine logische NOR-Verknüpfung,
: ein Startbefehl und
= ein Zuweisungsbefehl
+ eine logische ODER-Verknüpfung,
J eine logische NAND-Verknüpfung,
+ / eine logische NOR-Verknüpfung,
: ein Startbefehl und
= ein Zuweisungsbefehl
55
60
65 bedeuten.
Der Binärcode ist daoei eine Folge von Binärwörtern (im erwähnten Beispielsfall die Binärwörter JfI, X 2,
+ X3, +IX4, IXS, = Y2) aufgebaut, wobei jedes
Binärwort aus einem Operationsteil und einem Operandenteii besteht (beispielsweise ist bei dem Binärwort
•X2 der Ausdruck · der Operationsteil und der Ausdruck X 2 der Operandenteil).
Die Decodierung in dem Decodierer erfolgt in der Weise, daß die Operandenteile des ersten bis zu dem
vorletzten Binärwort (im erwähnten Beispielsfall die Operandenteile Xl, X 2, X3, X 4, X5) der Selektionseinrichtung in Form von Informationssignalen zugeführt
werden, während der Operandenteil des letzten Binärwortes (im erwähnten Beispielsfall der Operand
Y2) der Selektionseinrichtung; 13 ebenfalls in Form eines Informationssignals zugeführt wird. Die einzelnen
Operandenteile enthalten, wie ohne weiteres ersichtlich ist, unmittelbar die Information für die von der
Selektionseinrichtung 11 auszuwählenden Eingänge der
Steuerungsanordnung bzw. die Information für den von der Selektionseinrichtung 13 auszuwählenden Ausgang
der Steuerungseinrichtung. Die Selektionseinrichtung 11 fragt somit in dem gewählten Beispielsfall sequentiell
die Eingänge Xl, X 2, X 3, X 4 und X 5 ab, wobei die
Abfragefolge durch die Reihenfolge der einzelnen Operandenteile bestimmt ist Ferner setzt die Selektionseinrichtung
13 in dem gewählten Beispielsfall den Ausgang Y2. Weiterhin werden bei der Decodierung
des Binärcodes die Operationsteile aller Binärwörter (im gewählten Beispielsfall die Operationsteile : ;· ; +;
+ /; ·/; =) in Form von Informationssignalen sequentiell der zentralen Steuereinheit 14 zugeführt.
Ein weiteres beliebiges Beispiel für einen Binärcode sei:
:X1 + X3 - X5 = Y4
Bei diesem Binärcode werden die Eingänge Xl, X3
und X5 sequentiell abgefragt und der Ausgang Y4 gesetzt Ferner werden der zentralen Steuereinheit 14
den Operationsteilen :, +, ·, = entsprechende Informationssignale zugeführt.
Die Funktionsweise der zentralen Steuereinheit 14 wird nachstehend an Hand des Blockschaltbildes nach
Fig.2 erläutert, wobei zum Zwecke einer besseren
Verständlichkeit der einzelnen Funktionen der zentralen Steuereinheit in Fig. 2 mechanische Wählschalter,
sowie einzelne logische Bauelemente (Inverter und ODER-Verknüpfung) eingezeichnet sind. Selbstverständlich
werden in der Praxis an Stelle der mechanischen Schalter elektronische Halbleiterbauelemente in
integrierter Schaltkreistechnik und an Stelle der einzelnen logischen Schaltungen die entsprechenden
Elemente einer integrierten Schaltkreisfamiiie verwendet
Die am Eingang 16 der zentralen Steuereinheit 14 sequentiell ankommenden binären Signale der ausgewählten
Eingänge werden über einen Wechselschalter 24 mit einer ersten Speichereinheit 22 verbunden. Der
Wechselschalter, der von dem Decodierer 20 gesteuert wird, invertiert das ankommende Signal entsprechend
dem Operationsteil des gerade zu verarbeitenden Binärwortes, d. h. im Falle des Wortes: X 1 steht der
Schalter in der oberen Stellung, im Falle des Wortes : IX1 steht der Schalter in der unteren Stellung.
Die erste Speichereinheit 22 und die zweite Speichereinheit 23, mit der die Speichereinheit 22
verbunden ist, führen die gewünschten logischen
Verknüpfungen aus, und zwar nach folgendem Schema: Steht im Operationsteil des gerade zu verarbeitenden
Wortes das Startzeichen, so wird in der ersten Speichereinheit 22 der am Eingang 26 ankommende
binäre Wert abgespeichert und die zweite Speichereinheit 23 wird auf den Wert »0« gesetzt. Steht im
Operationsteil des gerade zu verarbeitenden Wortes eine ODER-Verknüpfung oder eine NOR-Verknüpfung,
so wird die zweite Speichereinheit 23 auf den Wert »L« gesetzt, wenn zuvor in der ersten Speichereinheit 22 ein
»L« abgespeichert war. War zuvor in der ersten Speichereinheit 22 der Wert »0« abgespeichert, so wird
der Zustand der zweiten Speichereinheit 23 nicht verändert. Anschließend wird die erste Speichereinheit
22 auf den Wert »L« gesetzt, wenn das an dem Eingang 26 anstehende digitale Signal den Wert »L« führt 1st
dies nicht der Fall, so wird der Zustand der ersten Speichereinheit 22 nicht verändert Steht in dem
Operationsteil des zu verarbeitenden Binärwortes eine UND-Verknüpfung oder eine NAND-Verknüpfung, so
wird der Zustand der Speichereinheit 23 nicht verändert. Die erste Speichereinheit 22 wird auf den
Wert »0« gesetzt, wenn das digitale Signal an ihrem Eingang 26 diesen Wert führt Ist dies nicht der Fall,
wird der Zustand der Speichereinheit nicht verändert. Als Speichereinheiten 22, 23 bieten sich beispielsweise
Flip-Flop-Schaltungen an. Die Ausgänge beider Speichereinheiten (Speichereinheit 22 und Speichereinheit
23) sind ODER-mäßig zusammengefaßt und mit dem Schalter 27 verbunden. Dieser Schalter wird gemäß
dem Operationsteil in seiner Stellung über den Decodierer 20 verändert, d. h. im Falle des Wortes
= Y2 steht er in der oberen Stellung, im Falle des Wortes = /V2 steht er in der unteren Stellung. Dem
Schalter 27 ist ein weiterer Schalter 29 nachgeordnet, der den Ausgang 31 mit dem Ausgang 17 der zentralen
Steuereinheit 14 verbindet, wenn im Operationsteil des gerade zu verarbeitenden Binärwortes ein Zuweisungszeichen steht.
Die ganzen Steuerungsvorgänge auf der zentralen Steuereinheit werden von dem Decodierer 20 gesteuert.
Dieser Decodierer, der über den Punkt 18 mit dem Programmspeicher verbunden ist, wird über ein
Schrittschaltwerk 21 zeitlich gesteuert. Über den Decodierer werden auch die Wahlschalter 11 und 13 der
programmierbaren Steuerungsanordnung gesteuert Diese Wählschalter sind in F i g. 1 nur zur besseren
Verständlichkeit als mechanische Wahlschalter dargestellt
In der Praxis werden diese Wahlschalter durch integrierte Schaltungstechnik realisiert
Es versteht sich von selbst daß an Stelle der in F i g. 1 dargestellten fünf Eingänge Xi bis X 5 und fünf
Ausgänge Kl bis V 5 beliebig viele Ein- und Ausgänge
der Steueranordnung 10 vorgesehen werden können, sofern die zentrale Steuereinheit 14 entsprechend
vergrößert wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zur Durchführung logischer Verknüpfungen mit mehreren Eingängen und
mehreren Ausgängen, die über eine zentrale Steuereinheit mit Programmierspeichereinrichtung
und Decodierer miteinander gemäß vorgegebenen logischen Funktionen verbindbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß den Eingängen (Xl bis XS) und den Ausgängen (Vl bis YS) von der
zentralen Steuereinheit (14) angesteuerte Selektionseinrichtungen (11 bzw. 13) zugeordnet sind, daß
die zentrale Steuereinheit (14) aus dem Decodierer (20) und zwei in Reihe geschalteten Speichereinheiten (22, 23) besteht, daß gesteuert durch den
Decodierer (20) die erste Speichereinheit (22) den am Eingang (26) ankommenden binären Wert des
durch den Operandenteil eines Programmwortes selektierten Bits abspeichert, wenn der Operationsteil des gleichen Wortes ein Startzeichen oder eine
ODER/NOR-Verknüpfung enthält, und auf »0« gesetzt wird, wenn das am Eingang (26) ankommende Signal den Wert »0« hat und der Operationsteil
des Wortes eine UN D/N AN D-Verknüpfung enthält, und die zweite Speichereinheit (23) auf »0« gesetzt
wird, wenn der Operationsteil ein Startzeichen enthält und auf »L« gesetzt wird, wenn die erste
Speichereinheit (22) vorher auf »L« gesetzt war und im Operationsteil des gerade zu verarbeitenden
Wortes eine ODER/NOR-Verknüpfung enthalten ist, und daß die Ausgänge der beiden Speichereinheiten (22, 23) an ein ODER-Glied (30) angeschaltet
sind, daß das ODER-Glied (30) mit einem ersten Schalter (27) verbunden ist und daß der erste
Schalter (27) einmal direkt über einen zweiten Schalter (29) und zum anderen über einen ersten
Inverter (28) und den zweiten Schalter (29) auf den Ausgang (17) der zentralen Steuereinheit (14)
geführt ist, daß weiterhin der Eingang (16) der zentralen Steuereinheit (14) einmal über einen
dritten Schalter (24) und zum anderen über den dritten Schalter (24) und einen zweiten Inverter (25)
auf die erste Speichereinheit (22) gelegt ist und daß der Decodierer (20) auch die Schalter (24,27,29) und
die Selektionscinrichtungen (11 und 13) steuert.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch !,dadurch
gekennzeichnet, daß Speicher oder Zeitwerke (15) zwischen die Selektionseinrichtungen (U1 13) zur
internen Abfrage geschaltet sind und daß eine interne Rückführungseinrichtung (19) zwischen
Ausgang (Y 1 bis K5) und Selektionseinrichtung (11) liegt, wodurch der Ausgangszustand abgefragt wird.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
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| DE2319320B2 true DE2319320B2 (de) | 1979-12-06 |
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Family Applications (1)
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Country Status (4)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8230 | Patent withdrawn |