DE2319348A1 - Formplatine an kettenwirkmaschinen mit langschusseinrichtungen - Google Patents
Formplatine an kettenwirkmaschinen mit langschusseinrichtungenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B27/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B27/02—Warp-thread guides
-
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- D04B23/00—Flat warp knitting machines
- D04B23/12—Flat warp knitting machines with provision for incorporating unlooped wefts extending from selvedge to selvedge
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Description
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Pormplatine an Kettenwirkmaschinen mit Langschußeinrichtungen
Die Erfindung betrifft eine Formplatine an Kettenwirkmaschinen mit LangSchußeinrichtungen.
Bei Kettenwirkmaschinen mit Langschußeinrichtungen müssen die oftmals über sehr große Warenbahnbreiten
ausgezogenen Schußfäden auch bei hohen Wirkgeschwindigkeiten
fortlaufend und mit der größtmöglichen Sicherheit an die Wirkwerkzeuge zum Vermaschen übergeben
werden. Die Eintragssicherheit vermindert sich beträchtlich, wenn die Schußfäden durchhängen und es beispielsweise
zur Vorlage von zwei oder mehr ineinanderhängenden Schußfadenlängen kommt.
Um das Durchhängen der Schußfäden zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, dieselben innerhalb der neben der eigentlichen
Wirkzone befindlichen Anliefervorrichtung, dem sogenannten
Schußfadenspeicher, auf halber Länge oder auch in kürzeren Abständen zu unterstützen. Derartige Abstützungen
erfordern einen nicht unbeträchtlichen Aufwand, was ihre Unterbringung und Anpassung an die Zufuhrebene der Schußfadenschar
anbetrifft, außerdem kann eine solche Abstützung nicht bis unmittelbar in den Arbeitsbereich der Wirkwerk-
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zeuge hineinreichen und wirksam werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorbeschriebenen
Nachteile zu beseitigen und eine Schußfadenabs tut zung zu schaffen, die mit einem sehr geringen
Aufwand besonders wirkungsvoll und universell einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Formplatine gelöst, die innerhalb der an sich bekannten
Legebarren angeordnet ist, wobei die Formplatine mindestens zwei in vorbestimmtem Abstand annähernd
parallel zueinander und annähernd rechtwinklig zur Schaftform einer Lochnadel angeordnete Abstützzungen
für die Auflage von entlang der Wirkwerkzeuge verlaufenden Schußfäden aufweist.
Die Abstützzungen einer derartigen Formplatine können
mit der Bewegung der Legebarre in die Teilungslücken der beispielsweise auf einer kreisbogenförmigeri Bahn
gespeicherten und zugeführten Schußfäden einschwingen und führen zwischen diesen eine zwangsläufige maßgenaue
Trennung von Schußfaden zu Schußfaden herbei. Gleichzeitig werden die getrennten und unterstützten Schußfäden von
dem zu vernaschenden Schußfaden ferngehalten, so daß dieser in deutlichem Abstand zu den unterstützten Schuß-
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fäden vom Stechkamm erfaßt und hinter die Wirknadeln gebracht werden kann. Beim Ausschwingen der Legebarre
und damit auch der Formplatine wird der als nächstfolgender einzuwirkende Schußfaden von der untersten Abstützzunge
erst im letzten Moment an den wieder einschwingenden Stechkamm abgegeben.
Die erfindungsgemäße Formplatine kann als einfaches
Stanzteil ohne besonderen Aufwand innerhalb der Legebarre befestigt sein. Besonders vorteilhaft ist es Jedoch,
wenn die Formplatine, nach einem weiteren Erfindungsmerkmal mit dem Schaft, Kopf und der Öse einer Lochnadel
versehen ist. Auf diese Weise erfüllt die erfindungsgemäße Formplatine gleichzeitig die Funktionen einer
Lochnadel und ihre Unterbringung innerhalb der Legebarre ist ohne Abstandsveränderungen innerhalb der Lochnadelreihe
möglich. Dabei kann mit besonderem Vorteil die Formplatine Bestandteil eines mit an sich bekannten Lochnadeln
versehenen Lochnadelbleies sein. Je nach Länge oder Eigengfewieht der Schußfäden kann es erforderlieh
sein, nicht nur eine, sondern mehrere UnterStützungspunkte
für die Schußfäden zu schaffen. Dies kann auf besonders
einfache Weise durch das Anbringen mehrerer mit erfindungsgemäßen Formplatinen ausgestatteter Lochnadelbleie
innerhalb einer Legebarre erreicht werden.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Figuren 1 bis 3 die Wirkwerkzeuge einer Kettenwirkmaschine
mit der Formplatine und das Teilstück eines Schußfadenspeichers in verschiedenen Bewegungsphasen und
Figur 4 ein Lochnadelblei mit eingegossener Formplatine.
In Figur 1 erkennt man die Formplatine 1 mit ihren Abstützzungen 2 und 3· Das hier dargestellte Ausführungsbeispiel
zeigt eine Formplatine, die außer ihrer noch zu beschreibenden Abstützfunktion für die Schußfäden 10 auch die Funktion
einer normalen Lochnadel 7 übernimmt und zu diesem Zweck mit einem Schaft 4 dem Kopf 5 und der Öse 6 ausgestattet
ist. Die Formplatine 1 und die Lochnadeln 7 sind in Lochnadelbleie 8 eingegossen und mit den Legebarren 9
in bekannter Weise verschraubt. Ferner erkennt man einen
Stechkamm 11 mit seinem Zungenfangdraht 12. Unterhalb der Legebarren 9 befinden sich als weitere Wirkwerkzeuge die
Zungennadeln 13 und eine Abschlagbarre 14. Die Kettfaden
15 und 16 vermaschen die Schußfäden 10 in bekannter Weise und die so entstandene Wirkware 17, von der hier ein kurzes
Stück dargestellt wurde, wird über den Rücken der Abschlagbarre 14 abgezogen. Die Formplatine 1 ist für Kettenwirk-
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maschinen rait den verschiedenartigsten Langschußeinrichtungen
zu verwenden, weshalb auf deren Darstellung verzichtet wurde. Lediglich von einem die Schußfädan 10 in
Richtung des Pfeiles 18 auf die Wirkwerkzeuge transportierenden Schußfadenspeicher ist das Teilstück einer der
beiden im Bereich der Warenbahnkanten befindlichen Speicher-x scheiben 19 mit einigen von den Schußfäden 10 umschlungenen
Halteorganen 20 dargestellt.
Figur 1 zeigt die Formplatine 1 in der Stellung, in der
ein bisher abgestützter Schußfaden 10 gerade von der Abstützzunge 5 abgeglitten, ist und vom Stechkamm 11 aufgefangen
werden kann. Die mit strichpunktierten Linien dargestellte Lage 10' soll dies besonders deutlich machen.
In Figur 2 haben die Legebarren 9 ihren Schwung beendet. Der Stechkamm 11 hat nun mit Sicherheit nur einen Schußfaden
10 erfassen können und wird diesen zum Vermaschen hinter die Zungennadeln 15 bringen.
In Figur 3 ist das Einschwingen der Legebarren 9 ausgeführt
und man erkennt deutlich, daß die Abstützzungen 2 und 5 die nächstfolgenden Schußfäden 10 mit dem erwünschten Abstand
zueinander abstützen und getrennt halten. Der Stechkamm hat den in Figur 2 erfaßten Schußfaden 10 hinter die Zungennadeln
15 gebracht und kann bei der nächsten Maschenlegung
den auf der Abstützzunge j5 befindlichen Schußfaden 10 wie-
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derum ungehindert von dem nächstfolgenden noch auf der
Abstützzunge 2 befindlichen Schußfaden aufnehmen. Der in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Vorgang wiederholt sich
mit jeder Maschenbildung und sorgt auf einfache Weise dafür, daß keine unerwünschten doppelten Schußfäden infolge
Durchhangs derselben mehr eingetragen werden können.
Figur 4 zeigt eine besonders vorteilhafte Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes, bei der eine Formplatine 1 und mehrere normale Loehnadeln 7 in einem Lochnadelblei 8 zusammengefaßt
wurden. Mittels eines derartigen Lochnadelbleies lassen sich je nach Schußfadenlänge und je nach Gewicht
des Schußfadenmaterials beliebig viele Abstützpunkte innerhalb einer Legebarre schaffen.
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ORIGINAL INSPECTED
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Claims (3)
- W.Schlathorst&Co.«05 Mönchengladbach BiwMMbwgar Strafe 143/M5Patentansprüche:Ϊ. Formplatine an Kettenwirkmaschinen mit Langschußeinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der an sich bekannten Legebarren (9) mindestens eine Formplatine (1) angeordnet ist, die zwei in vorbestimmtem Abstand annähernd parallel zueinander und annähernd rechtwinklig zur Schaftform einer Lochnadel (7) angeordnete Abstützzungen (2,3) für die Auflage von entlang der Wirkwerkzeuge verlaufenden Schußfäden (10) aufweist,
- 2. Formplatine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe mit dem Schaft (4), Kopf (5) und der Öse (6) einer Lochnadel (7) versehen ist.
- 3. Formplatine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe Bestandteil eines mit an sich bekannten Lochnadeln 0) versehenen Lochnadelbleies (8) ist.409845/0431
ORIGINAL INSPECTEDLe e rs e it e
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE2319348A DE2319348A1 (de) | 1973-04-17 | 1973-04-17 | Formplatine an kettenwirkmaschinen mit langschusseinrichtungen |
| US461348A US3911699A (en) | 1973-04-17 | 1974-04-16 | Formed sinker in warp knitting machines with devices for handling long wefts |
| JP49043218A JPS506856A (de) | 1973-04-17 | 1974-04-17 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2319348A DE2319348A1 (de) | 1973-04-17 | 1973-04-17 | Formplatine an kettenwirkmaschinen mit langschusseinrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2319348A1 true DE2319348A1 (de) | 1974-11-07 |
Family
ID=5878359
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2319348A Pending DE2319348A1 (de) | 1973-04-17 | 1973-04-17 | Formplatine an kettenwirkmaschinen mit langschusseinrichtungen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3911699A (de) |
| JP (1) | JPS506856A (de) |
| DE (1) | DE2319348A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3114405A1 (de) * | 1981-04-09 | 1982-10-28 | Karl Mayer Textil-Maschinen-Fabrik Gmbh, 6053 Obertshausen | "kettenwirkmaschine" |
| DE3425085A1 (de) * | 1984-07-07 | 1986-01-16 | Karl Mayer Textil-Maschinen-Fabrik Gmbh, 6053 Obertshausen | Kettenwirkmaschine mit schussfadenmagazin |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2469360A (en) * | 1943-10-16 | 1949-05-10 | Vanity Fair Mills Inc | Knitting machine |
| US2418445A (en) * | 1943-10-16 | 1947-04-08 | Vanity Fair Mills Inc | Thread guide for knitting machines |
-
1973
- 1973-04-17 DE DE2319348A patent/DE2319348A1/de active Pending
-
1974
- 1974-04-16 US US461348A patent/US3911699A/en not_active Expired - Lifetime
- 1974-04-17 JP JP49043218A patent/JPS506856A/ja active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3114405A1 (de) * | 1981-04-09 | 1982-10-28 | Karl Mayer Textil-Maschinen-Fabrik Gmbh, 6053 Obertshausen | "kettenwirkmaschine" |
| DE3425085A1 (de) * | 1984-07-07 | 1986-01-16 | Karl Mayer Textil-Maschinen-Fabrik Gmbh, 6053 Obertshausen | Kettenwirkmaschine mit schussfadenmagazin |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS506856A (de) | 1975-01-24 |
| US3911699A (en) | 1975-10-14 |
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