[go: up one dir, main page]

DE2319340C3 - Kugellager für Längsbewegungen - Google Patents

Kugellager für Längsbewegungen

Info

Publication number
DE2319340C3
DE2319340C3 DE2319340A DE2319340A DE2319340C3 DE 2319340 C3 DE2319340 C3 DE 2319340C3 DE 2319340 A DE2319340 A DE 2319340A DE 2319340 A DE2319340 A DE 2319340A DE 2319340 C3 DE2319340 C3 DE 2319340C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rails
ball
longitudinal movements
ball bearing
ball cage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2319340A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2319340B2 (de
DE2319340A1 (de
Inventor
Manfred 8781 Aschfeld Brandenstein
Horst Manfred 8731 Eltingshausen Ernst
Armin 8720 Schweinfurt Olschewski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKF GmbH
Original Assignee
SKF Kugellagerfabriken GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SKF Kugellagerfabriken GmbH filed Critical SKF Kugellagerfabriken GmbH
Priority to DE2319340A priority Critical patent/DE2319340C3/de
Priority to IT68206/74A priority patent/IT1030032B/it
Priority to US461244A priority patent/US3891284A/en
Priority to JP49041796A priority patent/JPS5040944A/ja
Priority to FR7413180A priority patent/FR2226586B1/fr
Priority to GB1655174A priority patent/GB1465625A/en
Publication of DE2319340A1 publication Critical patent/DE2319340A1/de
Publication of DE2319340B2 publication Critical patent/DE2319340B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2319340C3 publication Critical patent/DE2319340C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/04Ball or roller bearings
    • F16C29/06Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load
    • F16C29/068Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with the bearing body fully encircling the guide rail or track
    • F16C29/0683Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with the bearing body fully encircling the guide rail or track the bearing body encircles a rail or rod of circular cross-section, i.e. the linear bearing is not suited to transmit torque
    • F16C29/0685Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with the bearing body fully encircling the guide rail or track the bearing body encircles a rail or rod of circular cross-section, i.e. the linear bearing is not suited to transmit torque with balls
    • F16C29/069Ball or roller bearings in which the rolling bodies circulate partly without carrying load with the bearing body fully encircling the guide rail or track the bearing body encircles a rail or rod of circular cross-section, i.e. the linear bearing is not suited to transmit torque with balls whereby discrete load bearing elements, e.g. discrete load bearing plates or discrete rods, are provided in a retainer and form the load bearing tracks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kugellager für Längsbewegungen, bestehend aus einem Kugelkäfig mit mehreren über den Umfang verteilten, in sich geschlossenen Kugelführungen, die paarweise zusammengehörige an ihren Enden ineinander übergehende, in axialer Richtung verlaufende Führungsnuten für die Kugeln aufweisen, wobei jeweils eine Führungsnut eines Paares zum Durchtritt der Kugeln nach innen offen und zur Abstützung der Kugeln nach außen durch Laufbahnen tragende Schienen abgedeckt ist.
Es ist ein Kugellager für Längsbewegungen bekanntgeworden, bei dem der mit den Führungsnuten für die Kugeln versehene Kugelkäfig mit einer Hülse aus Metall umschlossen ist. die Schlitze aufweist, durch welche die Kugeln in den äußeren Führungsnuten hindurchragen (DE-AS 12 62 691). Nachdem diese Schlitze enger als der Kugeldurchmesser gehalten werden müssen, ist ein Eindrücken der Kugeln von außen nicht möglich, wodurch der Zusammenbau des Lagers erschwert wird. Weiterhin laufen bei dieser bekannten Ausführung mit einer geschlossenen Hülse die Kugeln auf der zylindrischen Innenfläche der Hülse. Das bedeutet, daß wegen der ungünstigen Berührungsverhältnisse die Tragfähigkeit dieses bekannten Lagers gering ist.
Zur Umgehung dieser Nachteile ist ferner ein Kugellager für Längsbewegungen bekanntgeworden, bei dem die die Kugeln in der belasteten Zone führenden F-'ührungsnutabschnitte im Kunststoffkäfig nach außen durch einzelne Stahllpyfplatten abgedeckt sind, die beidseitig der Nutenränder im Kunststoff verankert sind. Die Stahllaufplatten, die nach dem Einfüllen der Kugeln von außen in den Kunststoffkäfig eingeschnappt werden, sind mit eingeprägten Laufbahnen versehen, die günstigere Berührungsverhältnisse und damit eine etwas höhere Tragfähigkeit ergeben (DE-PS 12 68 442). Nachteilig ist bei dieser bekannten Ausführung, daß die einzelnen Stahllaufplatten in axialer Richtung nicht eindeutig festgelegt sind und sich untereinander unu gegenüber dem Kunststoffkäfig — vor allem unter Belastung — axial verschieben können. Ferner ist noch zu berücksichtigen, daß die einzelnen Stahllaufplatten unterschiedliche Herstelltoleranzen und Wanddickenabweichungen aufweisen, so daß eine gleichmäßige Lastübertragung nicht oder nur mit einem relativ großen Fertigungsaufwand (genaue Sortierung usw.) zu erreichen ist. Ein weiterer Nachteil ist die Vielzahl der Einzelteile, die leicht verlorengehen können oder verwechselt werden können, und durch die der Zusammenbau des Lagers erschwert wird.
Das Vorstehende gilt auch für eine weitere bekannte Äusführungsform, bei der die einzelnen Stahiläüfplätlch an den Enden abgesetzt sind und in die abgesetzten Abschnitte der Stahllaufplatten Halteringe eingesetzt werden, die in Nuten des Kunststoffkäfigs eingreifen (DE-GM 69 42 862). Hinzu kommt bei dieser bekannten Ausführung noch, daß die wegen des zur Verfügung stehenden Raums sehr dünnwandig ausgebildeten
Halteringe, die zudem meist noch aus Kunststoff bestehen und aufgeschrumpft werden müssen, sehr leicht zerstört werden und somit ihre Funktion nicht mehr erfüllen können,
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Kugellager für Längsbewegungen der eingangs genannten Art zu schaffen, das eine hohe Tragfähigkeit aufweist, wobei eine gleichmäßige Kraftübertragung der einzelnen Reihen gewährleistet ist, das aus einfach zu fertigenden und wenigen Teilen besteht und ohne großen fertigungstechnischen Aufwand zusammenzubauen ist und schließlich die Laufbahnen einwandfrei in axialer und in Umfangsrichtung fixiert.
Diese Aufgabe wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, daß einander benachbarter Schienen jeweils nur an einem Ende durch einen einstückig mit ihnen ausgebildeten Steg miteinander verbunden sind. Nach weiteren Merkmalen der Erfindung können die die Laufbahnen tragenden Schienen mäanderförmig miteinander verbunden sein oder die die Schienen miteinander verbindenden Stege einen an einem Ende des Kugelkäfigs anliegenden Endringbilden.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme ict einerseits gewährleistet, daß die einzelnen die Laufbahnen tragenden Schienen eines Lagers unverlierbar und unverwechselbar miteinander verbunden sind, andererseits erlaubt diese Ausführung eine einfache und präzise Herstellung von den Kugeln angepaßten Laufbahnen in den Schienen, durch die die Tragfähigkeit des Lagers erhöht wird. So können beispielsweise die die Laufbahnen tragenden Schienen mit den Stegen oder dem Ring aus einer ebenen Blechronde gefertigt werden, deren radiale Zungen nach dem Einprägen de. Laufbahnen in axialer Richtung umgebogen werden. Die Fertigung aus einer Ronde gewährleistet geringe Dickenabweichungen. Die gleichen Vorteile ergeben sich bei einer Fertigung aus einem ebenen Blechstreifen, der nach dem Einarbeiten der Laufbahnen und dem Ausstanzen der Zwischenräume zu einem Zylinder gerollt wird.
Die die Schienen miteinander verbindenden Stege bzw. der Endring und/oder die freien Enden der durch den Endring miteinander verbundenen Schienen werden nach weiteren Merkmalen der Erfindung so ausgebildet, daß eine exakte axiale Fixierung der Laufbahnen untereinander und gegenüber dem Kugelkäfig erzreit wird. So können wenigstens einige der Schienen an ihrem freien Ende mit Vorsprüngen oder dgl. versehen sein, die in entsprechende Hinterschneidungen auf der Mantelfläche des Kugelkäfigs eingreifen. Weiterhin ist es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung möglich, die freien Enden der Schienen nach innen abz'iwinkeln.
Weitere Merkmale der Erfindung können der nachfolgenden Beschreibung einiger in den beigefügten Zeichnungen dai gestellter Ausführungsbeispiele entnommen werden. Es zeigt
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Kugellager für Längsbewegungen in Ansicht,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch das Lager nach Fig. 1 mit einigen zusätzlichen Einzelheiten bezüglich der axialen Fixierung des Lagers,
Fig. 3 einen Querschnitt gemäß der Linie III-III nach Fig.l,
Fig.4 eine Draufsicht auf eine Ronde, aus der die Schienen mit dem die einzelnen Teile verbindenden Ring gefertigt werden,
Fig. 5 eine Ansicht des aus der Ronde nach Fig. 4
gefertigten Werkstücks vor dem Aufschieben auf den Käfig,
Fig.5a und 5b Teilschnitte mit der Ausbildung der freien Ei.den der Schienen,
F i g- 6 eine Ansicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Kugellagers für Längsbewegungen,
F i g. 7 einen Längsschnitt durch das Lager nach der Fig. 6,
Fig. 8 einen Querschnitt gemäß Linie VIII-VIII der Fig. 6,
Fig.9 eine Abwicklung der mit einem Endring untereinander verbundenen Schienen des Lagere nach Fig. 6bis8und
Fig. 10 eine Abwicklung der mäanderförmig miteinander verbundenen Schienen.
Das Kugellager für Längsbewegungen nach F i g. 1 bis 3 besteht aus dem im wesentlichen rohrförmigen Kugelkäfig 1, der mehrere über den Umfang verteilte, in sich geschlossene Kugelführungen aufweist. Jede Kugelführung besteht aus einem Paar an ihren Enden durch halbkreisförmige Übergänge 2 verbundene, in axialer Richtung verlaufende Fühiü/igsnuten 3 und 4, in denen die Kugeln 5 geführt und gehatten werden. Die die lasttragenden Kugeln aufnehmenden Führungsnuten 3 sind nach innen offen, so daß die Kugsln 5 in Richtung auf eine in die Bohrung 6 des Lagers eingeschobene (nicht dargestellte) Wehe od. dgl. hindurchtreten können. Die Führungsnuten 3 sind radial nach außen durch die Laufbahnen 7 tragenden Schienen 8 abgedeckt, die an einem Ende 9 durch einen Endring 10 miteinander verbunden sind. Dieser Endring 10 ist radial umgebördelt und liegt an der Stirnseite 11 des Kugelkäfigs 1 an. Die freien Enden 12 der untereinander durch den Endring 10 verbundenen Schienen 8 sind mit Vorsprüngen 13 versehen, die in entsprechend ausgebildete Hinterschneidungea 14 der Mantelfläche des Kugelkäfigs 1 eingreifen und zusammen mit dem Endring 10 die axiale Fixierung der Schienen übernehmen. Um die radiale Bauhöhe so gering wie möglich zu halten, sind die Schienen 8 in entsprechende Aussparungen des-Kugelkäfigs 1 eingelassen. Die Kugellaufbahnen 7 sind, wie aus F i g. 3 und 4 zu ersehen ist, zusammen mit den Umlenkabschnitten 15 in die Schienen 8 eingeprägt. Dadurch ist es möglich, die Schmiegung zwischen Laufbahn 7 und Kugel 5 zu verbessern, wodurch die Tragfähigkeit des Lagers erhöht wird. Die Führungsnuten 4, die zur Umleitung der aus der belasteten Zone austretenden Kugeln 5 dienen, sind nach außen hin offen, nach innen jedoch vei schlossen. Ein kleiner in axialer Richtung verlaufende Vorsprung 16 an einer Seitenfläche der Führungsnut 4 hindert die Kugeln 5 am Herausfallen nach außen. Ein entsprechender Vorsprung kann auch an der anderen Seitenfläche Jer Führungsnut 4 vorgesehen werden. Die Seitenwände der Führungsnut 4 werden zweckmäßigerweise nicht radial, sondern parallel zu den Seitenwänden der zugehörigen Führungsnut 3 ausgebildet, so daß — bei Herstellung des Kugelkäfigs durch Gießen oder Spritzen — für die zusammengehörigen Führungsnuten 3 und 4 eines Pe-.res jeweils ein gemeinsamer Schieber verwendet werden kann.
Zur axialen Fixierung des Kugellagers für Längsbewegungen in einer Richtung in einem Gehäuse 17 können aus dem Endring 10 mehrere Lappen 18 ausgeklinkt und radial nach außen abgebogen werden. Die axiale Fixierung des Ligers in der anderen Richtung erfoigt durch einen Sprengring 19 od. dgl., der in einer Ringnut 20 in den freien Enden 12 der Schienen 8 und >n
der Mantelfläche des K jgelkäfigs 1 eingesetzt ist.
Bei der Herstellung der an einem Ende mit einem Endring 10 verbundenen Schienen 8 wird, wie in F i g. 4 dargestellt, zweckmäßigerweise ausgegangen von einer Ronde. in welche die Laufbahnen 7 und die Übergangszonen 15 eingeschliffen oder eingeprägt werden. Anschließend werden die Zwischenräume zwischen den Schienen 8 ausgestanzt, so daß ein Stern entsteht. Bei dieser Stanzoperation entstehen auch die Vorsprünge 13. Schließlich werden, wie in Fig. 5 dargestellt, die Schienen 8 in axialer Richtung umgebogen. Um das Umbiegen zu erleichtern, ist es zweckmäßig, die Knickzonen 21 durch Materialabnahme oder -Verdrängung zu schwächen. Das in F i g. 5 dargestellte Werkstück kann nun in einfacher Weise in axialer Richtung über den bereits mit Kugeln gefüllten Kugelkäfig 1 geschoben werden, bis die Vorsprünge 13 in die Hinterschneiduniren 14 einrasten.
I CII^t-IMtIlH-M
JtJ 3IIIU
Möglichkeiten der Ausbildung der Mittel zur axialen Fixierung der mit dem Endring 10 verbundenen Schienen 8 dargestellt. In Fig. 5a ist das freie Ende 12 radial nach innen abgesetzt, wodurch eine Schulter 22 entsteht, die hinter eine entsprechende Schulter am Kugelkäfig 1 greift. In F i g. 5b ist das freie Ende 12 radial nach innen abgewinkelt. Die abgewinkelten Lappen 23 hintergreifen die Stirnfläche des Kugelkäfigs 1 und fixieren somit die mit dem Endring 10 verbundenen Schienen 8 in axialer Rich.ung.
In den F i g. 6 bis 9 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Für gleiche Teile wurden dabei die Bezugsziffern des in F i g. 1 bis 5 dargestellten Beispiels verwendet.
Die die Laufbahnen 7 tragenden Schienen 8 und der diese verbindende Endring 10 sind hier — wie aus F i g. 9 zu ersehen ist — aus einem ebenen Blechstreifen gefertigt, der nach dem Einarbeiten der Laufbahnen 7 und der Umlenkzonen 15 kammförmig ausgestanzt wird. Dieses kammförmige Werkstück 24 wird dann in Zylinderform gerollt und gegebenenfalls an den StoßsteUen verschweißt. Dieses Werkstück 24 wird dann auf Hpn K ncrpll· äficr 1 aiifapsrhohpn. wobei die angeschnäbelten freien Enden 12 der Schienen 8 in entsprechende Ausnehmungen 25 des Kugelkäfigs 1 eingreifen. Dadurch wird ein radiales »Aufgehen« der Schienen verhindert. Die über den Endring 10 hinausragenden kurzen Fortsetzungen 8' der Schienen 8 greifen in entsprechende Ausnehmungen im Kugelkäfig 1 ein und dienen zur Verdrehsicherung.
Zur axialen Fixierung der mit dem Endring 10 verbundenen Schienen I? dient eine in dem Kugelkäfig 1 vorgesehene Ringnut 26, in die der Endring 10 einfedert. Zur Erleichterung des Einfederns ist der Kugelkäfig 1 im Bereich der Stirnseite 27 mit einer ringförmigen Ausnehmung 28 versehen, durch die dieser Endabschnilt des Kugelkäfigs I federnd nachgiebig gestaltet wird. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel dient die innere Ringzone 29 als Abdichtung des Lagers. Die Dichilippe 30 schleift auf der (nicht dargestellten) Welle und verhindert wirkungsvoll Austreten von Schmiermitteln und das Eindringen von Schmutz. In der unteren Hälfte von Fig. 7 ist eine andere Art der Abdichtung dargestellt. Ein besonderer mit einer Dichtlippe 31 versehener Ring 32 aus geeignetem Dichtungsmaterial ist in der Art eines Druckknopfverschlusses mit axialen. an den Enden verdickten Vorsprüngen 33 versehen, die in entsprechende stirnseitige Löcher 34 des Kugelkäfigs I einrasten.
In Fig. 10 ist eine Abwicklung eines weiteren Ausfiihrungsbeispiels für den die Laufbahnen 7 tragenden Körper dargestellt. Die die Laufbahnen 7 tragenden Schienen 8 sind mäandcrförmig, d.h. abwechselnd an den gegenüberliegenden Ende" miteinander verbunden. Auch dieser mäanderförmige Körper kann in einfacher Weise aus einem ebenen Blechstreifen gefertigt und dann in eine Zylinderform gerollt auf den Kugelkäfig 1 aufgeschoben werden. Die Verbindungsabschnitte 35 können in entsprechende Ausnehmungen im Kugelkäfig I einrasten und so die axiale Fixierung der Schienen 8 bewerkstelligen.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt Vielmehr ist noch eine Reihe von Abänderungen möglich von denen nachstehend einige wesentliche aufgeführt werden sollen. So kann der die Schienen 8 verbindende Endring 10 ebenso wie auch der .Kugelkäfig 1 geschlitzt ausgeführt werden, um ein spieleinstellbares Lager zu erhalten. Durch Ausstanzen von Aussparungen in dem Endring im Bereich der Ansatzstellen für die Schienen kann eine gewisse Nachgiebigkeit erzielt werden. Die Schienen 8 können am Mantel im Bereich der Laufbahnen durch Ausnehmungen od. dgl. elastisch nachgiebig gestaltet werden. Ferner ist es bei gewisser Einbaufällen sinnvoll, die Schienen 8 am Mantel, d. h. an der der Laufbahn gegenüberliegenden Fläche, ir Achsrichtung ballig auszuführen, d. h. nach den Enden zu abzuschrägen, um eine Einstellbarkeit des Lagers zu erreichen oder Kantenpressungen zu vermeiden Schließlich soll noch erwähnt werden, daß eine Beschränkung auf bestimmte Werkstoffe, wie ζ. Β Stahlblech für die Schienen, nicht beabsichtigt ist Selbstverständlich können hierfür auch andere Werkstoffe, wie z. B. Kunststoffe, Verwendung finden, auf die beispielsweise im Bereich der Laufbahnen eine Metall schicht aufgedampft wird. In gleicher Weise .->t e< möglich, den Kugelkäfig aus Kunststoff oder einem anderen Material zu fertigen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Kugellager für Längsbewegungen, bestehend aus einem Kugelkäfig mit mehreren über den Umfang verteilten, in sich geschlossenen Kugelführungen, die paarweise zusammengehörige, an ihren Enden ineinander übergehende, in axialer Richtung verlaufende Führungsnuten für die Kugeln aufweisen, wobei jeweils eine Führungsnut eines Paares zum Durchtritt der Kugeln nach innen offen und zur Abstützung der Kugeln nach außen durch Laufbahnen tragende Schienen abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß einander benachbarte Schienen (8) jeweils nur an einem Ende durch einen einstückig mit ihnen ausgebildeten Steg miteinander verbunden sind.
2. Kugellager für Längsbewegungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahnen (7) tragenden Schienen (8) mäanderförmig miteinandi- verbunden sind.
3. Kugellager für Längsbewegungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schienen (8) miteinander verbindenden Stege einen an einem Ende des Kugelkäfigs (1) anliegenden Endring (10) bilden.
4. Kugellager für Längsbewegungen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schienen miteinander verbindenden Stege (35) bzw. der Endring (10) und/oder die freien Enden (12) der durch den Endring miteinander verbundenen Schien?n (8) mit Mitteln zur axialen Fixierung der Laufbahnen untereinander und gegenüber dem Kugelkäfig (1) versehen sind.
5. Kugellager für Liingsbewegungen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeic. net. daß wenigstens einige der Schienen (8) an ihrem freien Ende (12) mit Vorsprüngen (13) od. dgl. versehen sind, die in entsprechende Hinterschneidungen (14) auf der Mantelfläche des Kugelkäfigs (1) eingreifen.
6. Kugellager für Längsbewegungen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schiene (8) an ihrem freien Ende (12) nach innen abgewinkelt ist und die entsprechende Stirnseite des Kugelkäfigs (1) umgreift.
7. Kugellager für Längsbewegungen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dab abgewinkelte Ende (23) in eine stirnseitige Ausnehmung des Kugelkäfigs (1) eingreift.
8. Kugellager für Längsbewegungen nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelkäfig (1) auf seiner Mantelfläche mit Aussparungen od. dgl. (26) versehen ist, in welche die die Schienen (8) verbindenden Stege (35) bzw. der Endring (10) eingreifen.
9. Kugellager für Längsbewegungen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Endring (10) bzw. ein die Schienen (8) verbindender Steg (35) geschlitzt ist.
10. Kugellager für Längsbewegungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (8) an der äußeren (Mantel-)Fläche in axialer Richtung ballig ausgebildet sind.
11. Kugellager für Längsbewegungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (8) an der äußeren (Mantel-)Fläche mit Ausnehmungen od. dgl. versehensind.
DE2319340A 1973-04-17 1973-04-17 Kugellager für Längsbewegungen Expired DE2319340C3 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2319340A DE2319340C3 (de) 1973-04-17 1973-04-17 Kugellager für Längsbewegungen
IT68206/74A IT1030032B (it) 1973-04-17 1974-04-12 Cuscinetti a sfere per movimenti lineari
US461244A US3891284A (en) 1973-04-17 1974-04-15 Longitudinally moving shaft bearing
JP49041796A JPS5040944A (de) 1973-04-17 1974-04-16
FR7413180A FR2226586B1 (de) 1973-04-17 1974-04-16
GB1655174A GB1465625A (en) 1973-04-17 1974-04-16 Recirculating-ball bearing for rectilinear motion

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2319340A DE2319340C3 (de) 1973-04-17 1973-04-17 Kugellager für Längsbewegungen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2319340A1 DE2319340A1 (de) 1974-11-07
DE2319340B2 DE2319340B2 (de) 1975-10-09
DE2319340C3 true DE2319340C3 (de) 1980-10-16

Family

ID=5878352

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2319340A Expired DE2319340C3 (de) 1973-04-17 1973-04-17 Kugellager für Längsbewegungen

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3891284A (de)
JP (1) JPS5040944A (de)
DE (1) DE2319340C3 (de)
FR (1) FR2226586B1 (de)
GB (1) GB1465625A (de)
IT (1) IT1030032B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2814917A1 (de) * 1978-04-06 1979-10-11 Star Kugelhalter Gmbh Dt Kugelbuechse fuer laengskugelfuehrungen

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3951473A (en) * 1974-06-01 1976-04-20 Skf Industrial Trading And Development Company, B.V. Ball bearing for longitudinal movements
US4073547A (en) * 1975-01-22 1978-02-14 Skf Nova Ab Ball bushing for linear motions
SE7600006L (sv) * 1975-12-31 1977-07-01 Skf Nova Ab Kulbussning
JPS5330296A (en) * 1976-09-01 1978-03-22 Seiko Instr & Electronics Ltd Electro-acoustic transducer
EP0001609B1 (de) * 1977-10-20 1982-08-04 Skf Kugellagerfabriken Gmbh Verfahren zur Herstellung eines Wälzlagers mit einem in einer Aussenhülse angeordnetem Käfig und Käfig zur Durchführung des Verfahrens
IT1123952B (it) * 1978-01-27 1986-05-07 Star Kugelhalter Gmbh Dt Manicotto a sfere per guide longitudianli a sfere e metodo per la sua fabbricazione
DE2855199A1 (de) * 1978-12-21 1980-07-10 Skf Kugellagerfabriken Gmbh Waelzlager fuer laengsbewegungen
DE3200676A1 (de) * 1982-01-13 1983-07-21 INA Wälzlager Schaeffler KG, 8522 Herzogenaurach Kugellager zur laengsbeweglichen fuehrung einer stange mit rechteckigem querschnitt
US4541674A (en) * 1984-02-24 1985-09-17 William Mitschang Linear motion roller bearing

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3353246A (en) * 1965-07-01 1967-11-21 Orange Roller Bearing Company Method of making a cage for a roller bearing
US3512849A (en) * 1968-01-19 1970-05-19 Heinrich Weisel Ball bearing for linear motion
US3751121A (en) * 1971-09-17 1973-08-07 Barden Corp Segmental cage for linear and linear/rotary bearings

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2814917A1 (de) * 1978-04-06 1979-10-11 Star Kugelhalter Gmbh Dt Kugelbuechse fuer laengskugelfuehrungen

Also Published As

Publication number Publication date
FR2226586B1 (de) 1976-12-17
US3891284A (en) 1975-06-24
GB1465625A (en) 1977-02-23
DE2319340B2 (de) 1975-10-09
IT1030032B (it) 1979-03-30
FR2226586A1 (de) 1974-11-15
DE2319340A1 (de) 1974-11-07
JPS5040944A (de) 1975-04-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2129925B1 (de) Mehrteiliger axialkäfig für ein grosswälzlager
DE2635053C2 (de) Wälzlager für Längsbewegungen
DE2504741C2 (de) Wälzlagerkäfig
DE3105632A1 (de) Waelz- und gleitlageranordnung
WO1999067543A1 (de) Mehrreihiges radiallager
DE102007030217A9 (de) Käfig
DE2319340C3 (de) Kugellager für Längsbewegungen
DE2711882C2 (de) Kugelbüchse
DE2108562C2 (de) Kunststoffkäfig für Schrägkugellager
CH636936A5 (de) Kugelbuechse zur laengskugelfuehrung einer welle in einer gehaeusebohrung.
DE2125402B2 (de) Taschenkäfig für Wälzlager
DE69402507T2 (de) Pendelrollenlager
DE1575608B2 (de) Wälzlager für Längsbewegungen
DE2536658A1 (de) Kugellager fuer laengsbewegungen
DE10030268A1 (de) Lagerkäfig
DE1960179B2 (de) Aus Welle und Distanzstück bestehendes Innenteil für ein zweireihiges Axial-Radial-Rollenlager
DE2626399A1 (de) Kugellager zur laengsbeweglichen lagerung von wellen
DE4243450A1 (de) Wälzlager
DE965459C (de) Nadelrollenkaefig
DE6933092U (de) Radialkugellager.
DE102017221475A1 (de) Lagerkäfig, Wälzlager und Verfahren
DE3902937C2 (de) Changierlager
DE19704632C1 (de) Kugellager für Längsbewegungen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE102009050524A1 (de) Radial-Rollenwälzlager
DE8420133U1 (de) Segmentkäfig für Wälzlager, insbesondere für Zylinderrollenlager

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SKF GMBH, 8720 SCHWEINFURT, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee