DE2318971A1 - Verfahren zur ofenbeheizung - Google Patents
Verfahren zur ofenbeheizungInfo
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Description
HK
Essen, denll- 4. 1973 N 4558/W Vo/Wi.
Koppers-Wistra-Ofenbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
4000 Düsseldorf-Heerdt, Wiesenstrasse 134
Verfahren zur Ofenbeheizung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beheizung eines Ofens zum
Erwärmen von Gut mittels Gas- oder Ölbrennern, wobei sich die Brennerstrahlen in einen freien Beheizungsraum erstrecken und die
Temperatur durch Verstellung der Brennerbelastung stetig geregelt wird.
Die Temperaturregelung von Industrieöfen erfolgt entweder durch eine
stetige oder eine Zweipunktregelung der Öfen. Bei der stetigen Regelung kann die Brennerbelastung jeden Wert zwischen der brennerbedingten Grösst- und Kleinsteinetellung annehmen. Diese Regelung hat folgende
Nachteile ; Bei geringem Energiebedarf ■wird der Impulsstrom
des Brenners klein. Dies ist in den Fällen nachteilig, in denen die Umwälzung
der Rauchgase durch den Impuls strom der Brenner für die Erreichung einer hohen Temperaturgleichmässigkeit ausschlaggebend ist.
Bei Öfen mit strahlenden langen Flammen, deren Wärmgut sich parallel zu den Flammen erstreckt, ist die Verkürzung der Flammen bei geringem
Energiebedarf von Nachteil. Letzteres ist beispielsweise der Fall bei öfen, bei denen Brammen von einem zum anderen Ofenende trans-
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portiert werden und deren Beheizung durch Brenner erfolgt, die in den Seitenwänden eingebaut sind und deren Flammen sich quer zur
Transportrichtung der Brammen erstrecken. Bei geringem Energiebedarf ist die Flammenlänge entsprechend klein und es entsteht der
Nachteil, dass die den Seitenwänden nahen Enden der Brammen stärker erwärmt werden als die im Mittelteil des Ofens befindlichen mittleren
Partien der Brammen.
Um diese Nachteile zu vermeiden, ist es bekannt, die Brenner im Zweipunktverfahren, also auf-zu oder gross-klein zu regeln. Im
Falle der auf-zu-Regelung werden die vorgenannten Nachteile vermieden.
Im Falle der gross-klein-Regelung, bei der nur die Brennerbelastung
zwischen ihren Grenzwerten Grossstellung/Kleinstellung pendelt, werden die vorgenannten Nachteile um so besser vermieden,
je kleiner die Kleinstellung ist. Die Nachteile der Zweipunktregelung
hängen mit der schlagartig wechselnden Brennerbelastung zusammen. Einmal werden die Stellglieder hoch beansprucht. Das erfördert insbesondere
bei Verwendung von Heissluft kostspielige Einrichtungen mit hohem Wartungsaufwand. Weiter können die Luft- und Brennstoffversorgung
oft der plötzlichen Belastungsänderung nicht schnell genug folgen. Das bedeutet beispielsweise Druckabfälle bzw. Druckspitzen
in der Gasversorgung. Daraus wiederum folgt, dass das erwünschte
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Brennstoff/Luft-Verhältnis während der Einschaltphasen nicht eingehalten
werden kann. Daraus folgt eine Abweichung von der gewünschten Zusammensetzung der Ofenatmosphäre und in vielen Fällen Schwierigkeiten
beim Wiederziinden des Brenners. Auch die Regelung des Ofenraumdruckes wird durch die schlagartigen Änderungen der in den
Ofen einströmenden Rauchgasmengen vor Aufgaben gestellt, die nur unter besonderen Massnahmen und in bestimmten Fällen ausreichend
berücksichtigt werden können. Wenn alle Brenner bei der auf-zu-Regelung
gleichzeitig ausgeschaltet sind, ist eine Druckhaltung nur bei einem Ofen möglich, der als Glocke nach oben absolut dicht ist. Da letzteres
in vielen Fällen nicht zu erreichen ist, ergibt sich ■während dieser Zeiträume
ein die Temperaturgleichmässigkeit und die Zusammensetzung
der Ofenatmosphäre verschlechternder Durchzug. Bei öfen mit hohen Leistungen, bei denen während des Betriebes die Türen öfters geöffnet
■werden müssen, kann ausserdem eine Gefährdung durch plötzliches Aueflammen
von Rauchgas gegeben sein. Auch die Rekuperatoren würden durch grosse schlagartige Belastungsschwankungen einer übermäseigen
Dauerbeanspruchung ausgesetzt.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wird ein Verfahren zur Beheizung eines
Ofen vorgeschlagen, bei dem die Beheizung durch öl- oder Gasbrenner
erfolgt, wobei sich die Brennerstrahlen in einen freien Beheizungeraum
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erstrecken und die Temperatur durch Verstellung der Brennerbelastung
stetig geregelt wird, das dadurch gekennzeichnet ist, dass im Teillastbereich der Betriebszustand der Brenner gruppen in Abhängigkeit
von der Zeit periodisch umgeschaltet wird, wobei die Brenner gruppe bzw.· die Brennergruppen während des Zeitraumes
t 1 von der stetigen Temperaturregelung geregelt, nach Ablauf von t 1 umgeschaltet und während des anschliessenden Zeitraums t 2 auf
eine vorgegebene Laststufe geschaltet, nach Ablauf von t 2 wieder umgeschaltet werden und das Spiel wieder mit t 1 beginnt. Die vorgesehene
Laststufe kann dabei von einem Mengenregler mit vorgegebenem Sollwert geregelt werden. Sie kann aber auch durch einen
fest vorgegebenen Wert der Stellgrösee der Stellglieder der Brennergruppe
bestimmt sein.
Das vorgenannte Verfahren hat gegenüber der stetigen Regelung den
Vorteil, dass die während t 2 vorgegebene Laststufe so gewählt wer -
Laststuf« den kann, dass die während t 1 von der Temperaturregelung bestimmte/
sich im oberen Teil des Regelbereiches der. Brennergruppe einstellt.
Dadurch wird der nachteilige Betrieb im Bereich von weniger als der
halben Belastung vermieden. Gegenüber der Zweipunktregelung hat das erfindungsgemäase Verfahren den Vorteil, dass die erwähnten
nachteiligen schlagartigen Änderungen der Lastatufe nur in durch die
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Wahl von t 1 und 1 2 grösseren Zeitabständen, d.h. nur relativ selten,
erfolgen. Da sich bei vielen Öfen die das Zeitverhalten der Regelstrecke
bestimmenden Grossen wie Wärmgut, Aufheiz geschwindigkeit
u.s.w. ändern, ist eine derartige Beeinflussung der Umschalthäufigkeit
bei der Zweipunktregelung nicht in gleicher Weise möglich.
Die öfen besitzen auf Grund des Gewichtes, das heisst der Masse des
Herdes, des Wärmgutes und der Isolation eine thermische Trägheit.
Diese bewirkt, dass die Änderung der Energiezufuhr zwischen den Zeiten t 1 und t 2 keine unzulässigen Temperaturschwankungen bewirkt.
Die Zeiten t 1 und t 2 werden dafür vorzugsweise zwischen einer und
einigen Minuten gewählt. ;
Der stetige Regler stellt bei dem erfindungsgemässen Verfahren die
während t 1 geregelte Brennerbelastung so ein, dass der Durchschnitt
der Energiezufuhr während t 1 und t 2 dem Energiebedarf entspricht.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass bei Vorhandensein mehrerer Brenner gruppen die Umschaltung der verschiedenen
Brenner gruppen so erfolgt, dass dadurch die Summe der Mengenströme von Luft und Brennstoff pro Zeiteinheit, d. h. der Wärmestrom,
nicht geändert wird. Dies kann dadurch erreicht werden, dass
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mit dem Umschalten einer Brennergruppe von t 1 auf t 2 gleichzeitig
die Umschaltung einer anderen Brennergruppe von t 2 auf ti vorgenommen
wird. Das vorgenannte Verfahrei vermeidet die nachteiligen
plötzlichen Änderungen der Energiezufuhr, wie sie bei der 2-Punkt-Regelung gegeben sind. Andererseits können die Zeiten t 1 und t 2
sowie die vorgegebene Laststufe so gewählt werden, dass in allen Bereichen
des Energiebedarfs die Brennergruppen die Wärmeleistung vorwiegend im Bereich grösserer Brennerbelastung decken. Grössere
Brennerbelastung bedeutet, dass auch der Impulsstrom und die Flam-'menlänge
des Brenners im oberen Bereich liegen.
Weiter wird vorgeschlagen, dass bei einem Energiebedarf von über
50 % die während t 2 vorgegebene Laststufe die Vollaststellung der
Brennergruppe ist. Dadurch wird erreicht, dass während t 2 der für
die Flammenlänge bzw. die Rauchgasumwälzung günstigste Betriebszustand
gewährleistet ist. Setzt man beispielsweise ti = t 2, ist immerhin
während der Hälfte der Zeit die optimale Beheizung gegeben.
Weiter wird vorgeschlagen, dass bei einem Energiebedarf von weniger
als 50 % die während t 2 vorgegebene Laststufe die Kleinststellung oder
die Aus-Stellung der Brenner gruppe ist. Zur Veranschaulichung der
Vorteile dieses Betriebes diene ein Beispiel :
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Der Energiebedarf betrage 35 % des Anschlusswertes.und es sei
t 1 = t 2 gewählt. Während beim konventionellen stetigen Betrieb die Brenner gruppe also mit 35 % betrieben würde, läuft der erfindungsgemässe
Betrieb während der halben Zeit mit 70 % Belastung
der Brennergruppe und ist während der restlichen Zeit ausgeschaltet
bzw. in Kleinststellung.
Im Falle der Ausschaltung ist der Vorteil offenbar· Im Falle der
Kleinetstellung ist zu berücksichtigen, dass diese bei modernen Brennern so klein gehalten werden, dass sie die Beheizung nicht
mehr wesentlich beeinflusst.
Bei dem Verfahren kann eine Brenner gruppe jeweils alle Brenner einer Regelzone umfassen. Jede Regelzone kann jedoch ebenso zwei
oder mehrere Brenner gruppen umfassen. Die Brennergruppen wiederum können aus jeweils 1 oder mehreren Brennern bestehen·
Weiter wird vorgeschlagen, das« der Ofen bzw. die betreffenden
Regelzonen im Bereich des Energiebedarfes von 50 - 100 % des
Anechlue»werte8 in konventioneller Weise betrieben wird und beim
Unterschreiten des Wertes von 50 % selbsttätig auf das Verfahren
nach den vorhandenen Ansprüchen umgeschaltet wird, wobei wieder auf konventionelle Betriebsweise zurückgeschaltet wird, wenn der
Energiebedarf wieder auf über 50 % des Anschlusewertes ansteigt.
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Weiter wird vorgeschlagen, dass von der vorgenannten Betriebeweise für groseen Energiebedarf auf die Betriebeweise für geringen
Energiebedarf mit Hilfe von an sich bekannten Steuerung»- und
Schalteinrichtungen selbsttätig umgeschaltet wird.
Dabei kann bei einem Energiebedarf von über 50 % t 1 = t Z und bei
Unterschreiten dieses Energiebedarfes t 2 >■ ί 1 gewählt werden.
Weiter wird vorgeschlagen, dass bei dem Verfahren die Brennerstrahlen so gerichtet in den Ofenraum eintreten, dass das Rauchgas
in eine gleicheinnige Drehung versetzt und das Wärmgut umspült wird.
Abb. 1 zeigt einen Ofen im Querschnitt von oben gesehen. Der zylindrische Ofenmantel mit vertikaler Zylinderachse ist mit 1
bezeichnet, die tangential angeordneten Hochgeechwindigkeitsbrenner mit 2 und das im Schnitt dargestellte Werkstück mit 3.
Derartige öfen werden als Schachtöfen bezeichnet und dienen u.a.
zur Wärmebehandlung von Walzen. Letztere werden an einem Ende
mit vertikaler Achse aufgehängt, so dass während der Wärmebehandlung kein Verziehen durch Einwirkung der Schwerkraft erfolgen kann. Die gegenüber dem Mittelteil der Walzen schwächeren
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Enden, die sogenannten Zapfen, sollen oft ausserhalb des Ofens
bleiben, da dort andere Materialeigenschaften verlangt werden. Die Rauchgasabdichtung der aus dem Ofen herausragenden Zapfen
ist in der Praxis nicht möglich bzw. unvollkommen. Das er findungsgemässe
Verfahren ist bei einem derartigen Ofen von besonderem Vorteil, weil einerseits die Umwälzbrenner entweder ausgeschaltet
sind oder mit relativ grosser Belastung betrieben werden. Andererseits werden plötzliche Druckschwankungen vermieden.
Insbesondere wird ausgeschlossen, dass während irgendeines Betriebszeitpunktes alle Brenner gleichzeitig ausgeschaltet sind. Im
letzteren Fall würde närrfich die Kaminwirkung des oben und unten undichten Ofens Kaltlufteinbrüche bewirken, die die Temperaturgleichmässigkeit
verschlechtern. Mit Hilfe des beim erfindungsgemässen
Verfahren vorhandenen stetigen Rauchgasstromes kann bei nicht zu grosser Undichtigkeit des Ofens ein dauernder Überdruck
im Ofen gehalten werden, der Kaltlufteinbrüche verhindert.
Abb. 2 zeigt ebenfalls einen Ofen im Querschnitt von oben gesehen.
Hier sind die Hochgeschwindigkeitsbrenner 4 in den Ofenecken ebenfalls so angeordnet, dass das Rauchgas in eine gleichsinnige Drehung
versetzt und das Wärmgut 5 umspült wird. Derartige Öfen werden insbesondere als Haubenöfen ausgeführt.
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Weiter wird vorgeschlagen, dass die Zeiten t 1 und t 2 für den
ganzen Ofen gemeinsam so gesteuert werden und dass die jeweils mit der grösseren Laststufe betriebenen Brenner gruppen des ganzen
Ofens gleichzeitig eine im Uhrzeigersinn drehende Rauchgasströmung
erzeugen und dass nach Umschaltung die danach jeweils grosser betriebenen Brenner gruppen eine ir.i Gegensinn drehende
Rauchgas Strömung erzeugen. Ein derartiges Verfahren ist erforderlich,
wenn die Brennergruppen aus konstruktiven Gründen nicht so angeordnet werden können, dass sie alle im Sinn einer gleichsinnigen
Drehung des Rauchgases um das Wärmgut wirken. Weiter kann die Umschaltung der Brennergruppen der jeweils in Ofenlängsrichtung
hinter einander liegenden Zonen jeweils unmittelbar nacheinander erfolgen. Diese Massnahme soll berücksichtigen, dass
auch bei der erfindungsgemässen Umschaltung der Brenner gruppen durch die technischen Unvollkommenheiten eine gewisse Ungleichmässigkeit
des Rauchgasstromes während der Umschaltung verbleibt.
Durch die unmittelbar aufeinanderfolgende Umschaltung wird vermieden, dass sich diese Ungleichmässigkeiten durch ihr gleichzeitiges
Auftreten addieren.
In Ausgestaltung der Erfindung wird weiter ein Verfahren mit 4
Brenner gruppen 6, 7, 8 und 9 vorgeschlagen. Abb. 3, 4 und 5
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veranschaulichen dieses Verfahren. Auf der horizontalen Achse ist die Zeit in Zeitabschnitten ti aufgetragen. Darüber ist die
verfahr enemas sige Betriebsweise der einzelnen Brenner gruppen
6, 7, 8 und 9 in Zuordnung zur Zeit dargestellt. Dabei Bedeutet ein einfacher Strich, dass die Brennergruppe von der Temperaturregelung
geregelt wird. Ein Döppelstrich bedeutet, dass die Brennergruppe
in Vollast betrieben wird. Das Fehlen einer Darstellung bedeutet, dass die Brennergruppe auf Mindestlast betrieben wird,
d.h. entweder in Kleinststellung öder in Ausstellung. Abb. 3 gilt für einen Energiebedarf bis ca· 25 % des Anschlusswertes, Abb. 4
von ca- 25 bis 50 % und Abb. 5 für über 50 %. Die vier Brennergruppen
6, 7, 8 und 9 beheizen einen Ofenab schnitt gemeinsam und
gehören entweder gemeinsam einem Temperaturregler oder einzeln oder in Gruppen je einem Temperaturregler zu, wobei die Brennergruppen
jede für sich etwa den gleichen Anschlusswert haben und aus jeweils einem oder mehreren Brennern bestehen. Dabei ist im
Bereich des Energiebedarfes bis etwa 25 % (Abb. 3) des Anschlueewerte»
jede Brennerreihe während einer Zeit t 1 von etwa einer bis
einigen Minuten an den betreffenden Temperaturregler angeschlossen und danach während t 2 = 3 t 1 auf Mindestlast geschaltet, wobei
die einzelnen Brenner gruppen zeitlich nacheinander an die Temperaturregelung angeschlossen werden, so dass dauernd eine Brenner-
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gruppe geregelt wird und die übrigen 3 Brenner gruppen auf Mindestlast
gefahren werden- Im Bereich des Energiebedarfes von etwa 25 - 50 % (Abb. 4) arbeitet jede Brennergruppe wahrend des gleichen
Zeitraumes t 1 auf Vollast, während eines vorhergehenden oder an· schlies senden Zeitraumes t 1 an den Temperaturregler angeschlossen
und während des Zeitraumes t 2 = 2 t 1 auf Mindestlast. Dabei sind jeweils gleichzeitig eine Brennergruppe auf Vollast, eine auf den Temperaturregler
und 2 auf Mindestlast geschaltet, wobei die Brennergruppen wieder im Abstand von t 1 zyklisch gegeneinander vertauscht
werden. Im ereich des Energiebedarfes von etwa 50 - 100 % (Abb. 5) des Anschlusswertes arbeiten jeweils 2 Brennergruppen während einer
Zeit von 2 mal dein Zeitraum t 1 auf Vollast und anechliessend 'während
der gleichen Zeitdauer auf die Temperaturregelung geschaltet, so dass jeweils gleichzeitig 2 Brennergruppen auf Vollast und 2 auf die Temperaturregelung
geschaltet sind. Dabei werden die Brennergruppen wieder im Abstand von 2t 1 zyklisch gegeneinander vertauscht.
Abb. 6 veranschaulicht das gleiche Verfahren in anderer Weise. Auf
der Abszisse ist die Summe der Belastungen der 4 Brennergruppen eines Ofenabschnittes, bezogen auf die Summe der Anschlusswerte
dieser 4 Brennergruppen, von 0 - 100 % dargestellt, auf der Ordinate
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die Laststufe der einzelnen Brennergruppen ebenfalls von 0 - 100 %.
Diese Darstellung gilt für einen bestimmten beliebigen Augenblick :
Im Lastbereich bis ZS % wird eine Brennergruppe stetig geregelt,
im Bereich bis 50 % fährt eine Gruppe auf Vollast, eine weitere wird
stetig geregelt.und im Bereich von 50 - 100 % werden 2 Gruppen stetig
geregelt, während 2 auf Vollast betrieben werden.
Weiter wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem in einem Längsschnitt
des Ofens je 2 Brennergruppen auf der linken und auf der rechten Ofenseite angeordnet sind und das Wärmgut so aufgelagert
ist, dass eine freie Rauchgasströmung unter dem Wärmgut von einer Ofenseite zur anderen möglich ist, und die Brenner strahlen von 2
dieser Brennergruppen im Sinne einer im Uhrzeigersinn das Wärmgut umspülenden Rauchgas walze und die Brenner strahlen von den
anderen 2 Brenner gruppen im Sinne einer im Gegensinn das Wärmgut umspülenden Rauchgaswalze wirken. Erfindungsgemäss sollen
die Brenner gruppen dabei so geschaltet sein, dass während der ersten
beiden Zeitabschnitte t 1 die im Gegen-Uhrzeigersinn wirkenden Brennergruppen die grössere Belastung erhalten und dass umgekehrt während
der anschliessenden -weiteren zwei Zeitabschnitte t 1 die beiden
übrigen Brennergruppen die grössere Belastung erhalten.
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Weiter wird vorgeschlagen, dass im gleichen Anwendungsfall
wie vorgenannt - die Brenner in der entgegengesetzten Weise geschaltet
werden, nämlich dass im Bereich des Energiebedarfes von etwa 25 - 100 % jeweils die Brenner gleichzeitig die grössere
Belastung erhalten, die hinsichtlich der Erzeugung einer das Wärmgut
umspülenden Rauchgaswalze einander entgegengerichtet sind.
In den vorgenannten Fällen können weiter die Umschaltungen im.
Zeitabstand t 1 für alle hintereinander liegenden Regelzonen gleichzeitig oder von Zone zu Zone unmittelbar aufeinanderfolgend vorgenommen
werden, wobei die zeitliche Zuordnung der Brennergruppen in allen Zonen gleich vorgenommen wird, so dass eine sich bildende
Rauchgasströmung in allen Zonen den gleichen Charakter hat- Auf
diese Weise wird eine Behinderung der Wirkungsweise der einzelnen Zonen untereinander vermieden. Die unmittelbar aufeinanderfolgende
Umschaltung der einzelnen Zonen soll verhindern, dass sich infolge
technischer Unzulänglichkeiten verbleibende Ungleichmässigkeiten bei der Umschaltung in der Wirkung summieren.
Weiterhin wird vorgschlagen, dass - wie in Abb. 7 dargestellt die Brenner als Hochgeschwindigkeitsbrenner ausgebildet sind, die
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Brenner gruppen 10 und 11 ihre Rauchgas strahlen horizontal über
den Herd hinweg entsenden, die Brenner gruppen 12 und 13 ihre Rauchgasstrahlen von unten nach oben an den Seitenwänden entlang
entsenden, wobei die Brenner gruppen 10 und 12 im Sinne einer im
Ge gen-Uhr zeiger sinn das Wärmgut umströmende Rauchgaswalze
wirken und die Brennergruppen 11 und 13 im Sinne einer im Uhrzeigersinn
das "Wärmgut umströmenden Rauchgaswalze wirken. Dabei ist in dem in Abb. 7 dargestellten Ofenquerschnitt das Ofengehäuse
mit 14, der Herdwagen mit 15, das Wärmgut mit 16 und
die Unterlagen für das Wärmgut mit 17 bezeichnet- Weiter wird vorgeschlagen, dass nach Abb. 8 und 9 die Brennergruppen in einem
ähnlichen Ofen wie vor ausschliesslich in den Seitenwänden angeordnet
sind und ihre Rauchgasstrahlen über den Herdwagen hin entsenden.
Abb. 8 zeigt dabei einen Querschnitt, Abb. 9 einen Schnitt in der
Draufsicht des Ofens. Die 4 Brenner gruppen beetehen in diesem
Beispiel aus je einem Brenner, die mit 18, "19,r 20 und 21 bezeichnet
sind. Dabei wird bei Betrieb der Brenner 18 und 2G eine entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn das Wärmgut umspülende Rauchgaswalze erzeugt, während die Brenner 19 und 21 eine im Uhrzeiger sinn drehende
Rauchgaswalze bewirken. -
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Weiter wird ein Ofen zur Durchführung des Verfahrens nach den vorhergehenden Ansprüchen vorgeschlagen, bei dem (Abb. 10)
das Wärmgut kontinuierlich oder schrittweise vom Eintritteende zum Entnahmeende des Ofens transportiert wird und die öl- oder
Gasbrenner 22, 23, 24 und 25 in den Seitenwänden mit etwa horizontaler
Achse angeordnet sind, wobei sich die Brennerstrahlen in einen freien Beheizungeraum oberhalb bzw. oberhalb und unterhalb
des Wärmgutes erstrecken, wobei der Ofen in mehrere hintereinander
liegende Regelzonen aufgeteilt ist und Oberfeuerung und Unterbeheizung gemeinsam oder getrennt geregelt werden.
In Abb. 10 ist der Ofen im Querschnitt dargestellt und das Ofengehäuse
mit 26, das Wärmgut mit 27 und die Schienen, auf denen das
Wärmgut aufliegt, mit 28 bezeichnet.
Die Brennergruppen der in den Abb. 7, 8 und 9 sowie 10 dargestellten
Ofen können den in den Abb. 3 bis 6 dargestellten Schaltungen
des erfindungsgemäseen Verfahrens wie folgt zugeordnet werden:
Für den Fall, dass die Brennerstrahlen eine das Wärmgut in einer
bestimmten Drehrichtung umspülende Rauchgasströmung erzeugen :
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| Br enner gr uppe in Abb. 3-5 |
Brennergruppe in Abb. 7 |
12 | Brennergruppe in Abb. 8 + 9 |
Brennergruppe in Abb. 10 |
| 6 + 7 | 10 + | 13 | 18+20 | 22 + 25 |
| 8 + 9 | 11 + | 19 + 21 | 23 + 24 |
Für den Fall, dass die Rauchgasstrahlen keine Umströmung des
Wärmgutes mit einheitlicher Drehrichtung erzeugen sollen, entsprechen z.B. in Abb. 10 den Brennergruppen 6 + 7 die Brennergruppen
22 + 23 und den Brenner gruppen 8 + 9 die Brenner gruppen 24 + 25.
Weiter wird vorgeschlagen, dass im Bereich des Energiebedarfs bis 12, 5 % das vorher für den Bereich bis 25 % des Energiebedarfs
angegebene Verfahren angewandt wird, wobei jedoch jede zweite zeitlich aufeinanderfolgende Verbindung der betreffenden Brenner gruppe
mit der Regelung entfällt und wobei bei Vorhandensein mehrerer hintereinanderliegender
Ofenabschnitte mit je 4 Brennergruppen von Ofenabschnitt zu Ofenabschnitt der Zeitraum ti, während dessen im betreffenden
Abschnitt keine Brennergruppe eingeschaltet ist, abwechselt.
Zur Veranschaulichung dient der in Abb. 11 im Schnitt in der Draufsicht dargestellte Ofen. Die 4 Brennergruppen 29 - 32 gehören zur
1. Regelzone, die Brenner gruppen 33 - 36 zur 2. Regelzone. Die Abb. 12 gibt die Brenner an, wie sie erfindungsgemäss mit der Regelung
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verbunden werden, wenn beide Regelzonen einen Energiebedarf von
bis zu 12,5 % des Anschlusswertes haben. Während der gesamten Zeit ist eine Brennergruppe eingeschaltet. Beträgt der Energiebedarf
z.B. 10 % des Anschlusswertes, so läuft die einzelne Brennergruppe bzw. der einzelne Brenner jeweils mit ■■ ■ = 80 %
Belastung.
Der gleiche Grundgedanke, dass nämlich nur jeweils eine Brennergruppe
gleichzeitig eingeschaltet ist, kann sinngemäss auch auf noch
zahlreichere Brenner gruppen und Regelzonen angewandt werden.
Die regelungs- und schaltungstechnische Durchführung des Verfahrens
bereitet mit den bekannten Mitteln und Methoden keine Schwierigkeiten.
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Claims (1)
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Patentansprüche
1.) Verfahren zur Beheizung eines Ofens zum Erwärmen von Gut,
bei dem die Beheizung durch Öl- oder Gasbrenner erfolgt, wobei sich die Brennerstrahlen in einen freien Beheizungsraum
erstrecken und die Temperatur durch Verstellung der Brennerbelastung
stetig geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass im Teillaetbereich der Betriebszustand der Brennergruppen in
Abhängigkeit von der Zeit periodisch umgeschaltet wird, wobei die Brenner gruppe bzw. Brenner gruppen während des Zeitraumes
t 1 von der stetigen Temperaturregelung geregelt, nach Ablauf von t umgeschaltet und während des anschliessenden Zeitraumes
t 2 auf eine vorgegebene Laststufe geschaltet, nach Ablauf von t 2 wieder umgeschaltet werden und das Spiel mit t 1 wieder beginnt.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
vorgegebene Laststufe von einem Mengenregler mit vorgegebenem Sollwert geregelt wird.
3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
vorgegebene Laststufe durch einen fest vorgegebenen Wert der Stellgrösse der Stellglieder der Brennergruppe bestimmt ist.
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4·) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
bei Vorhandensein mehrerer Brenner gruppen die Umschaltung
der verschiedenen Brenner gruppen so erfolgt, dass dadurch die Summe der Mengenströme von Luft und Brennstoff pro
Einheit, d. h. der Wärmestrom, nicht geändert wird.
5.) Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Umschalten einer Brennergruppe von t 1 auf t 2 gleichzeitig
die Umschaltung einer anderen Brennergruppe von t auf t 1 vorgenommen wird.
6.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daBS
bei einem Energiebedarf von über 50 % die während t Z vorgegebene
Laststufe die VoUastetellung der Brenner gruppe ist.
7.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
bei einem Energiebedarf von unter 50 % die während t 2 vorgegebene
Lastetufe die Kleinststellung der Brennergruppe ist.
8.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
bei einem Energiebedarf von unter 50 % die während it 2 vorgegebene
Laststufe die Aus-Stellung der Brennergruppe ist.
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9.) Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Brennergruppe jeweils alle Brenner einer Regelzone umfasst.
10.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Regelzonen je 2 oder mehr Brennergruppen umfassen.
11.) Verfahren nach den vorgenannten Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
dass der Ofen bzw. die betreffenden Regelzonen im Bereich des Energiebedarfes von 50 - 100 % des Anschlusswertes
in konventioneller Weise betrieben wird, und beim Unterschreiten des Wertes von 50 % selbsttätig auf das Verfahren nach den
vorhergehenden Ansprüchen umgeschaltet wird, wobei wieder auf die konventionelle Betriebsweise zurückgeschaltet wird, wenn der
Energiebedarf wieder auf über 50 % des Anschlusswertes ansteigt*
12.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei
grossem Energiebedarf das Verfahren nach Anspruch 6 betrieben wird, bei Unterschreiten eines bestimmten Energiebedarfes auf
das Verfahren nach Anspruch 7 oder 8 mit Hilfe von an sich bekannten Steuerungs- und Schalteinrichtungen selbsttätig umgeschaltet
wird.
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13.) Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Energiebedarf von über 50 % t 1 = t 2 ist und
bei Unterschreiten dieses Energiebedarfes auf eine Betriebsweise mit t 2 ^ t 1 umgeschaltet wird.
14.) Verfahren nach den vorgenannten Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
dass die Brennerstrahlen so gerichtet in den Ofenraum eintreten, dass das Rauchgas in eine gleichsinnige Drehung versetzt
und das Wärmgut umspült wird.
15.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 - 14, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zeiten t 1 und t ?. für den ganzen Ofen gemeinsam so gesteuert werden, dass die jeweils mit der grösseren Laststufe betriebenen Brennergruppen gleichzeitig eine im Uhrzeigersinn
drehende Rauchgas Strömung erzeugen und dass nach Umschaltung von t 1 auf t ?. die danach jeweils grosser betriebenen
Brenner gruppen eine im Gegensinn drehende Rauchgas strömung erzeugen.
16.) Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die
Umschaltung der Brennergruppen der jeweils in Ofenlängsrichtung hintereinander liegenden Zonen jeweils unmittelbar nacheinander
erfolgt.
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17.) Verfahren nach den vorgenannten Ansprüchen mit 4 Brennergruppen
6, 7, 8 und 8 (Abb. 3 - 6), die gemeinsam einen Ofenabschnitt beheizen und entweder gemeinsam einem Temperaturregler
oder einzeln oder in Gruppen einem Temperaturregler zugehören, wobei die Brenner gruppen jede für sich etwa den
gleichen Anschlusswert haben und aus jeweils einem oder mehreren Brennern bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich
des Energiebedarfes bis etwa 25 % des Anechlusswertes (Abb. 3)
jede Brennerreihe während einer Zeit t 1 von vorzugsweise etwa einer bis einigen Minuten an den betreffenden Temperaturregler
angeschlossen ist, danach während t ? = 3 t 1 auf Mindestlast geschaltet
ist, wobei die einzelnen Brenner gruppen zeitlich nacheinander an die Temperaturregelung angeschlossen werden, so
dass dauernd eine Brennergruppe geregelt wird und die übrigen 3
auf Mindestlast gefahren sind, während im Bereich des Energiebedarfes von etwa 25 - 50 % (Abb. 4) jede Brennergruppe während
dee gleichen Zeitraumes t 1 wie vorher auf Vollast, während eines
vorhergehenden oder anschliessenden Zeitraumes t 1 an den Temperaturregler
angeschlossen und "während des Zeitraumes t 2 = 2t auf Mindestlast geschaltet ist, wobei jeweils gleichzeitig eine Brennergruppe
auf Vollast, eine auf den Temperaturregler und 2 auf
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Mindestlast geschaltet sind und wobei die Brenner gruppen wieder im Abstand von t 1 zyklisch gegeneinander vertauscht
werden, währani im Bereich dee Energiebedarfes von etwa
50 - 100 % des Anschlusswertes (Abb. 5) jeweils 2 Brennergruppen während einer Zeit von ?. mal dem Zeitraum t 1 auf
Vollast und anschliessend während der gleichen Zeitdauer auf die Temperaturregelung geschaltet sind, so dass jeweils gleichzeitig ?. Brenner gruppen auf Vollast und 2 auf die Temperaturregelung geschaltet sind und wobei die Brenner gruppen wieder
im Abstand von ? t 1 zyklisch gegeneinander vertauscht werden.
18.) Verfahren nach Anspruch 17, bei dem in einem Längsabschnitt
des Ofens je 2 Brennergruppen auf der linken und auf der rechten Ofenseite angeordnet sind und das Wärmgut so aufgelagert
ist, dass eine freie Rauchgas strömung unter dein Wärmgut von
einer Ofenaeite zur anderen möglich ist und die Brenner-Strahlen von 2 dieser Brenner gruppen im Sinne einer im Uhrzeigersinn
das Wärmgut umspülenden Rauchgaswalze und die Brennerstrahlen von deniande£eÄ.2:Bremnergruppen im Sinne einer im Gegensinn das Wärmgut umspülenden Rauchgaswalze wirken, dadurch
gekennzeichnet, dass die Brenner gruppen so geschaltet sind, dass
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während der ersten beiden Zeitabschnitte t I die im Gegen-Uhrzeigersinn
wirkenden Brenner gruppen die grössere Belastung erhalten und dass umgekehrt während der anschliessenden weiteren
zwei Zeitabschnitte t 1 die beiden übrigen Brenner gruppen die
grössere Belastung erhalten.
19-) Verfahren nach Anspruch 17, bei dem in einem Längs ab schnitt
des Ofens je ? Brennergruppen auf der linken und auf der rechten Ofenseite angeordnet sind und das Wärmgut so aufgelagert ist,
dass eine freie Rauchgasströmung unter dem Wärm gut von einer Ofenseite zur anderen möglich ist und die Brenner strahlen von
2 dieser Brenner gruppen im Sinne einer im Uhrzeigersinn das Wärmgut umspülenden Rauchgaswalze und die Brenner strahlen
von den anderen ? Brenner gruppen im Sinne einer im Gegensinn das Wärmgut umspülenden Rauchgaswalze wirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenner gruppen so geschaltet sind, dass
im Bereich des Energiebedarfes von etwa 25-100 % jeweils die
Brenner gleichzeitig die grössere Belastung erhalten, die hinsichtlich
der Erzeugung einer das Wärmgut umspülenden Rauchgaswalze einander entgegengerichtet sind.
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20.) Verfahren nach den Ansprüchen 17 bis 19. dadurch gekennzeichnet,
dass die Umschaltungen im Zeitabstand t 1 für alle hintereinander liegenden Regelzonen gleichzeitig oder von Zone
zu Zone unmittelbar aufeinanderfolgend vorgenommen werden, wobei die zeitliche Zuordnung der Brenner gruppen in allen Zonen
gleich vorgenommen wird, so dass eine sich bildende Rauchgas-
strömung in allen Zonen den gleichen Charakter hat.
21.) Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich des Energiebedarfes bis 12, 5 % das im Anspruch 17
für den Bereich bis 25 % des Energiebedarfes angegebene Verfahren angewandt wird, wobei jedoch jede zweite zeitlich aufeinander folgende Verbindung der betreffenden Brennergruppe mit
der Regelung entfällt und wobei bei Vorhandensein mehrerer
hintereinanderliegender Ofenabschnitte mit je 4 Brennergruppen von Ofenabschnitt zu Ofenabschitt der Zeitraum t 1, währenddessen im betreffenden Abschnitt keine Brennergruppe eingeschaltet
ist, abwechselt.
22.) Ofen zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 17,
18 und 20 (Abb. 7), dadurch gekennzeichnet, dass die Brenner als Hochgeschwindigkeitebrenner ausgebildet sind und die Brennergruppen 10 und 11 ihre Rauchgasstrahlen horizontal über den
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Herd hinweg , die Brennergruppen 12 und 13 ihre Rauchgas strahlen
von unten nach oben an den Seitenwänden entlang entsenden,
wobei die Brennergruppen 10 und 12 im Sinne einer im
Gegen-Uhr zeiger sinn das Wärmgut umströmenden Rauchgaswalze wirken und die Brenner gruppen 11 und 13 im Sinne einer
im Uhrzeigersinn das Wärmgut umströmenden Rauchgaswalze wirken.
23.) Ofen zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 17, 18 und 20 (Abb. 8 + 9). dadurch gekennzeichnet, dass die
Brenner als HochgeBchwindigkeitsbrenner ausgebildet sind, die
Brenner gruppen 18 und 20 von der linken Ofenseite her, die Brenner gruppen 19 und 21 von der rechten Ofenseite her ihre
Rauchgasstrahlen horizontal über den Herd hinweg entsenden.
24.) Ofen zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen
17 bis 20 (Abb. 10), dadurch gekennzeichnet, dass das Wärm gut kontinuierlich oder schrittweise vom Eintritteende zum Entnahmeende
des Ofens transportiert wird und die öl- oder Gasbrenner
22, 23, 24 und 25 in den Seitenwänden mit etwa horizontaler Achse angeordnet sind, wobei sich die Brenner strahlen in einen
freien Beheizungeraum oberhalb bzw. oberhalb und unterhalb des
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Wärmgutee erstrecken, wobei der Ofen in mehrere hintereinander liegende Regelzonen aufgeteilt ist und Oberfeuerung und
Unterbeheizung gemeinsam oder getrennt geregelt werden.
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