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DE231859C - - Google Patents

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Publication number
DE231859C
DE231859C DENDAT231859D DE231859DA DE231859C DE 231859 C DE231859 C DE 231859C DE NDAT231859 D DENDAT231859 D DE NDAT231859D DE 231859D A DE231859D A DE 231859DA DE 231859 C DE231859 C DE 231859C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support plate
rods
sheet
reading
adjustable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT231859D
Other languages
English (en)
Publication of DE231859C publication Critical patent/DE231859C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B23/00Bed-tables; Trays; Reading-racks; Book-rests, i.e. items used in combination with something else
    • A47B23/06Bed-tables; Trays; Reading-racks; Book-rests, i.e. items used in combination with something else characterised by association with auxiliary devices, e.g. line indicators, leaf turners, lampholders, book or page holders

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ231859 KLASSE ZAi. GRUPPE
Lesepult zum Lesen im Liegen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1910 ab.
Die Erfindung betrifft ein Lesepult zum Lesen im Liegen mit verstellbaren Blatthaltern.
Von den bekannten derartigen Lesepulten unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Deckel- und Blatthalter durch parallel zu den aufrechtstehenden Kanten des Buches verlaufende, durchgehende Stäbe gebildet werden, die im Verhältnis zueinander und zur Stützplatte verstellbar sind. Durch diese Anordnung wird das Umschlagen der Blätter auch kranken Personen ermöglicht, die nur eine Hand bewegen können.
In der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι und 2 eine Vorder- und Seitenansicht des Lesepultes nach der Erfindung und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2.
Das Pult besteht aus einer Stützplatte a, beispielsweise aus Holz, die oben und unten je mit einer senkrecht auf ihr stehenden Leiste a1 und a2 versehen ist. Beide Leisten besitzen in der Mitte sowie an den Seiten Lochreihen d1, d2, d3, in welche Stifte e1, e2, e3 gesteckt werden.
Auf der Rückseite der Stützplatte befinden sich zwei Bügel zum Anhängen des Ganzen an einer Schnur, einem Betttisch oder einer Bettstelle, an einem gewöhnlichen Tisch o. dgl. Das zu haltende Buch wird bei weggenommenen Stiften in geöffnetem Zustand so auf die Stützplatte gelegt, daß der untere Buchrand an die Leiste a2 anzuliegen kommt. Sodann wird der Stift e1 in zwei Löcher der Leisten a1, a2 eingesteckt, und zwar so, daß er bei gebundenen Büchern in dem Rücken des Buches zu liegen kommt. Nachdem die Blätter mit der Hand leicht gegen die Stütze gepreßt worden, steckt man die Stäbe e2, e3 durch diejenigen Löcher der Lochreihen d2 und d3, welche sich über den seitlichen, unbeschriebenen Rändern der Blattseiten befinden, damit die Stifte beim Lesen nicht hinderlich sind. Die Stäbe e2 und e3 müssen so weit von der Stützplatte a entfernt werden, daß alle Blätter des Buches sowohl hinter e2 wie auch hinter e3 Platz finden können.
Fig. ι der Zeichnung läßt erkennen, daß die einzelnen Blätter beim Wenden leicht auf der einen Seite hinter den dort befindlichen Stäben e2 oder e3 hervorgezogen und auf der anderen Seite hinter den daselbst befindlichen Stab es oder e2 geschoben werden können, ohne daß es nötig ist, die Stäbe e2 oder e3 zu entfernen.
Der Stützkörper kann auch aus anderem Baustoff als Holz, ζ. Β. Drahtgeflecht, Blech, Karton, Leder ο. dgl., hergestellt werden.
Wenn die aufgespannten Bücher broschiert sind oder keinen steifen Rücken und Deckel aufweisen, so wird der Stift ex ungefähr in der Mitte des geöffneten Buches in dessen Falz eingeschoben, sodann werden sämtliche Blätter nach rechts umgeschlagen und in dieser Lage durch den Stift e3 festgelegt. Das Wenden der einzelnen Blätter geschieht in der vorher beschriebenen Weise.
Die verstellbare Befestigung der Stäbe e1,
β2·, β3 auf der Stützplatte α kann auch auf andere Weise als der dargestellten erfolgen.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Lesepult zum Lesen im Liegen mit einstellbaren Blatthaltern, dadurch gekennzeichnet, daß die Buch- und Blatthalter aus parallel zum Buchrücken verlaufenden, durchgehenden, im Verhältnis zueinander und zur Stützplatte (a) einstellbaren Stäben (e1, e2, es) bestehen.
  2. 2. Lesepult nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellen der Stäbe (e1, e2, es) durch Umstecken in Löchern (d1, d2, d3) bewirkt wird, welche in senkrecht auf der Stützplatte (a) stehenden, parallelen Leisten (a1, a2) vorgesehen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT231859D Active DE231859C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE231859C true DE231859C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT231859D Active DE231859C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE231859C (de)

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