DE2318332A1 - Wasserbecken, insbesondere schwimmbecken - Google Patents
Wasserbecken, insbesondere schwimmbeckenInfo
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Description
Hatale BANCHI, in Genua (Italien).
"Wasserbecken, insbesondere Schwimmbecken"
"Wasserbecken, insbesondere Schwimmbecken"
Die Erfindung betrifft ein Wasserbecken, insbesondere
ein Schwimmbecken, mit einem tragenden BeckenkSrper und einer daran befestigten Innenauskleidung.
ein Schwimmbecken, mit einem tragenden BeckenkSrper und einer daran befestigten Innenauskleidung.
Bei den bekannten Wasser- bzw.Schwimmbecken dieser Art
ist der tragende Beckenkörper als StahlbetonkSrper ausgebildet,
während die Innenauskleidung aus Kacheln bzw. Fliesen besteht. Diese Beckenkonstruktion weist ein sehr
grosses Eigengewicht auf und ist ausserdem nicht demontierbar d.h. muss als ortsfeste Stahlbetonkonstruktion beim
Abbau zerstört werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile der bekannten Ausführungen zu beheben und ein Wasserbecken, insbesondere
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ein Schwimmbecken der eingangs genannten Art zu schaffen,
das ein bedeutend kleineres Eigengewicht aufweist und demontierbar ist, d.h. mit wirtschaftlich vertretbarem
Arbeitsaufwand und verhältnismässig kleinen MaterialVerlusten auseinandergenommen und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass
der Beckenkörper aus einzelnen, an einem Tragwerk insbesondere stellenweise bzw. lösbar befestigten Blechtafeln,
und die Innenauskleidung aus insbesondere dünneren,
untereinander durchgehend wasserdicht verbundenen,auf den Blechtafeln geklebten Deckplatten aus Kunststoff oder
rostfreiem Stahl bestehen.
Die erfindungsgemBsse Beckenkonstruktion weist infolgedessen
ein wesentlich kleineres Eigengewicht als die bekannten Wasser- bzw. Schwimmbecken aus Stahlbeton auf
und kann ausserdem ohne besondere Schwierigkeiten demontierbar ausgebildet werden.
Das Tragwerk für die inseitig mit den Deckplatten aus Kunststoff oder rostfreiem Stahl verklebten Blechtafeln
ist vorzugsweise als kasten- bzw. korb^rtige Pachwerk-■Ko^.ftruktion
ausgebildet, die insbesondere nur stellenweise auf Fundamentkörpern abgesttttzt wird. Dadurch wird
das Gesamtgewicht des erfindungsgemässe/jWasser- bzw.
Schwimmbeckens weiter herabgesetzt und der Beckenkörper
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wird von aussen zugänglich.
Ein besonderes Problem beim erfindungsgemäss ausgebildeten Wasser- bzw. Schwimmbecken besteht in den unterschiedlichen
Wärmedehnungen der Blechtafeln einerseits und des Susseren
Tragwerks bzw. der inneren Deckplatten aus Kunststoff oder rostfreiem Stahl andererseits* Die unterschiedlichen
Wärmedehnungen der Blechtafeln einerseits und des betreffenden Tragwerks andererseits können durch an sich
aus dem Stahlbau bekannte Verbindungs- bzw. Befestigungsarten zwischen den Blechtafeln und dem Tragwerk aufgefangen
werden. Die erfindungsgemässe Verklebung zwischen den
Blechtafeln einerseits und den Deckplatten aus Kunststoff oder rostfreiem Stahl andererseits fängt dagegen den
Wärmedehnungsunterschied zwischen den Blechtafeln und den Deckplatten auf, insbesondere wenn - in Weiterentwicklung
des Erfindungsgedankens - zur Verklebung der Deckplatten mit den Blechtafeln ein parallel zur Platten- bzw.
Tafel ebene etwas nachgiebiger z.B. halbstarrer Klebstoff benutzt wird.
Eine besondere Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit der Wärmedehnung muss jedoch den Stosstellen zwischen den
einzelnen Blechtafeln bzw. Deckplatten geschenkt werden. Besonders vorteilhaft hat sich eine erfindungsgemässe
Ausführungsform erwiesen, bei der die Blechtafeln an den
Stosstellen im Abstand voneinander, d.h. unter Freilassung einer die Wärmedehnung zulassenden Stossfuge abschliessen,
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während die auf den Blechtafeln geklebten Deckplatten randseitig über die Abschlusskanten der zugeordneten Blechtafeln
hinaus vorspringen, die Stossfuge zwischen den Blechtafeln überbrücken und im Bereich dieser Stossfuge
untereinander verbunden sind. Dabei können die Blechtafeln an den Stosstellen untereinander insbesondere lösbar
verbunden sein, z.B. mit Hilfe von nach aussen vorspringenden Verbindungsflanschen, die entweder einstückig
mit den Blechtafeln ausgebildet, d.h. von diesen randseitig abgebogen sind, oder aus an den Blechtafeln befestigten
Winkeleisen bestehen und untereinander insbesondere durch Gewindebolzen verspannt sind. Günstiger
ist es jedoch, wenn die Blechtafeln an den Stosstellen keine Verbindung untereinander aufweisen und nur mit dem
Tragwerk verbunden sind.
Die mit den Blechtafeln verklebten, randseitig über diese
hinaus vorspringenden Deckplatten aus Kunststoff bzw. rostfreiem Stahl können untereinander mit Hilfe von
zwischengeschalteten Pugenabdeckleisten verbunden werden, die seitliche langsgerichtete Einstecknuten aufweisen, in
die die freien Randteile der Deckplatten dichtend, jedoch mit zur Plattenebene parallelem Bewegungsspiel eingreifen.
Besonders vorteilhaft hat sich jedoch eine erfindungsgemässe
Ausführungsform erwiesen, bei der die Deckplatten untereinander durch eine Schweissnaht, insbesondere durch
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eine StumpfschwelBsnaht verbunden sind, in diesem Fall
können die Wärmedehnungen der Beckplatten - nach einem weiteren Merkmal der Erfindung - dadurch besonders wirksam
aufgefangen werden, dass mindestens eine der untereinander verbundenen Deckplatten in ihrem ober die Abschlusskante
der zugeordneten Blechtafel hinaus vorspringenden Randbereich mindestens eine Wärmedehnungssicke aufweist, die
sich parallel zur Schweißsnaht zwischen den beiden untereinander
verbundenen Deckplatten im Bereich der Stosafuge zwischen den zugeordneten Blechtafeln erstreckt.
Wichtig ist ausserdem die Ausbildung der Verbindung
zwischen den mit den Blechtafeln verklebten,randseitig
Über diese hinaus vorspringenden Deckplatten uua Kunststoff
bzw. rostfreiem Stahl im Bereich der Knotenpunkten, in denen vier Deckplatten mit ihren Ecken zusammentreffen.
In diesen Knotenpunkten muss nämlich eine ausreichende Dehnungsmöglichkeit der Deckplatten in allen Richtungen,
bzw. zumindest in zwei zueinander senkrechten, quer zu. den sich kreuzenden SchweiBenähten der Deckplatten verlaufenden
Eichtungen gewährleistet werden. Die Erfindung sieht in diesem Zusammenhang einige vorteilhafte Lösungen
vor, deren Merkmale und Vorteile sich aus der nachstehenden, auf die Zeichnung bezogenen Beschreibung ergeben.
In der Zeichnung sind mehrere AusfOhrungsbeispiele der
Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
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Pig. 1 einen vertikalen Teilschnitt durch ein erfindungsgemässes
Schwimmbecken.
Pig. 2 eine teilweise Draufsicht auf den Beckenboden.
Pig. 3 eine Stosstelle zwischen zwei Blechtafeln und den darauf geklebten Deckplatten, in vertikalem Querschnitt.
Pig. 4 eine abgewandelte Ausführungsform der Stosstelle
nach Fig. 3.
Pig. 5 den Knotenpunkt zwischen vier zusammentreffenden Deckplatten, in Draufsicht.
Pig. 6 und 7 Querschnitte nach den Linien VI-VI und VII-VII der Pig. 5.
Pig. 8 eine andere Ausbildung des Knotenpunktes, in Draufsicht.
Pig.9 einen Querschnitt nach der Linie IX-IX der Pig.8.
Pig. 10 eine weitere AusfUhrungsform des Knotenpunktes,
in Draufsicht.
Pig. 11 einen Querschnitt durch eine Einzelheit des Knotenpunktes nach Pig. 10.
Pig. 12 eine andere Ausbildung des Knotenpunktes, in Draufsicht.
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Pig. 13 einen Querschnitt nach der Linie XIII-XIII der Fig. 12.
Fig. 14 eine weitere AusfClhrungsform des Knotenpunktes,
in Draufsicht.
Fig. 15 einen Querschnitt nach der Linie XV-XV der Fig.14.
Fig. 16 eine andere Ausführungsvariante des Knotenpunktes, in Draufsicht.
Fig. 17 den Eckbereich einer Deckplatte gemäss der AusfCLhrungsform
nach Fig. 16, in schaubil dl icher Darstellung.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Schwimmt)ecken besteht
aus einem kasten- bzw. korbfönnigen, ganz bzw. teilweise im Boden versenkten, oder ganz Ober die Bodenoberfläche
vorspringenden Tragwerk 1, das vorzugsweise als Fachwerkkonstruktion ausgebildet ist. An diesem Tragwerk 1 sind
inseitig Blechtafeln 2 befestigt, die den eigentlichen BeckenkSrper, d.h. die Seitenwände und den Boden des
Beckens bilden. Die Blechtafeln 2 können insbesondere eine langgestreckte rechteckige Form aufweisen und parallel
nebeneinander bzw. fluchtend angeordnet sein, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Dabei können sich die Blechtafeln
2 des Beckenbodens -in der Längsrichtung des Schwimmbeckens bzw. quer dazu erstrecken. Die Blechtafeln 2 der Seiten-
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wände des Schwimmbeckens können dagegen einen waagerechten
oder senkrechten Verlauf aufweisen. Die Befestigung der Blechtafeln 2 am Tragwerk 1 erfolgt insbesondere stellenweise
mit Hilfe von nicht dargestellten, an sich aus dem Stahlbau bekannten, vorzugsweise lösbaren Verbindungsmitteln,
die die unterschiedlichen Wärmedehnungen der Blechtafeln einerseits und dea Tragwerks 1 andererseits auffangen bzw.
zulassen.
Auf der freien Innenseite jeder Blechtafel 2 ist eine zugeordnete,bedeutend dünnere Deckplatte 3 aus Kunststoff
oder rostfreiem Stahl geklebt. Diese Deckplatten sind untereinander durchgehend dichtend verbunden und bilden
die Innenauskleidung des Schwimmbeckens. Im Bereich des oberen Beckenrandes 4 sind die Deckplatten der Innenauskleidung
entsprechend profiliert bzw. ausgewölbt und gehen in eine gewellte, ebenfalls aus Kunststoff bzw. rostfreiem
Stahl bestehende Trittfläche 5 ttber, die den Randbereich
um das Schwimmbecken herum abdeckt.
Zwischen den einzelnen Blechtafeln 2 sind Stossfugen 6 freigelassen, während die auf den Blechtafeln 2 geklebten
Deckplatten 3 aus Kunststoff bzw. rostfreiem Stahl im Bereich dieser Stossfugen 6 ttber die Abschlusskante der
zugeordneten Blechtafeln 2 hinaus vorspringen, die Stossfuge δ überbrücken und im Bereich der Stossfuge 6 untereinander
durch eine Schweisspaht 7, insbesondere durch eine Stumpfschweissnaht verbunden sind, wie aus Pig. 3
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und 4 hervorgeht. Die Schweissriaht 7 zwischen den Deckplatten
3 erstreckt sich dabei etwa in der Mitte der Stossfuge 6.
Bei den in Pig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispielen
sind die Blechtafeln 2 an den Störstellen lösbar untereinander verbunden, und zwar mit Hilfe von Gewindebolzen
8, die durch aussenseitig vorspringende Verbindungsflansche 9 bzw. 10 der Bleehtafeln 2 durchgeführt sind.
In Fig. 3 bestehen die Verbindungsflansche 9 aus nach aussen abgewinkelten Bandteilen der Blechtafein 2, d.h.
sind mit diesen einstückig ausgebildet. Bei der Ausführungavariante
nach Fig. 4 bestehen die Verbindungsflansche aus aussenseitig an den Blechtafeln 2 befestigten Winkeleisen.
Die Durchtrittsbohrungen für die Gewindebolzen 8 sind zumindest in einem Verbindungsflansch 9 bzw. 10
als Langlöcher 11 ausgebildet, um begrenzte Bewegungen der beiden Blechtafeln 2 senkrecht zu ihrer Ebene für
die fluchtende plan^parallele Einstellung der zugeordneten
Deckplatten 3 zu ermöglichen. Bei den Ausftthrungsbeispielen
nach Fig. 3 und 4 kann die Stossfuge 6 zwischen den Blechtafeln 2 bzw.zwischen den Verbindungsflanschen
9 bzw. 10 offen gelassen oder zumindest teilweise mit Dichtungs- bzw. Klebstoffmasse ausgefüllt werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5, 6 und 7 ist
die Stossfuge 6 zwischen den Blechtmfeln 2 breiter ausgebildet
und offen.gelassen. Die den Blechtafeln 2
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zugeordneten, darauf mit Hilfe der Klebstoffsehicht 12 befestigten Deckplatten 3 aus Kunststoff oder rostfreiem
Stahl weisen in ihrem im Bereich der Stossfuge 6-über die
Abschlusskante der betreffenden Blechtafel 2 hinaus vorspringenden
Randteil je eine aus- oder eingewölbte Wärmedehnungssicke 13 auf, die sich parallel zu der im mittleren
Bereich der Stossfuge 6 liegenden Schweissnaht 7 zwischen zwei untereinander verbundenen Deckplatten 3 erstreckt und
die Wärmedehnungen dieser Deckplatten quer zur Schweissnaht 7 auffängt.
Im Bereich der Knotenpunkten, in denen vier Blechtafeln 2 und die darauf geklebten Deckplatten 3 zusammentreffen
und sich die betreffenden Stossfugen 6 zwischen den Blechtafeln 2, sowie die Schweissnähte 7 zwischen den
Deckplatten 3 kreuzen, aind die beiden senkrecht zueinander verlaufenden, je einer Umfangsseite jeder Deckplatte 3
zugeordneten Wärmedehnungssicken 13 im Bckbereich der
betreffenden Deckplatte 3 durch e*nen sickenförmigen
übergangsbogen untereinander verbunden, wie insbesondere
auch in Pig.8 und 10 dargestellt ist. Beim AusfUhrungsbeispiel
nach Fig. 5 und 6. weist ausserdem jede Deckplatte 3 in ihrem ober die betreffende Blechtafel 2 hinaus vorspringenden
Eckbereich eine viertelkreisförmige, den Eckwinkel Qberspannende, d.h. mit ihrer krummungsinneren
Seite nach aussen gerichtete Sicke 14 auf, die den übergangsbogen zwischen den beiden senkrecht zueinander
verlaufenden Wärmedehnungssicken 13 überschneidet bzw.
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durchdringt. Der äusserste Eckzipfel jeder Deckplatte 3
weist die Form einer aus- bzw. eingewölbten Viertelkalotte 15 auf. Die viertelkreisförmigen Sicken 14 und die Viertelkalotten
15 der vier im Knotenpunkt aneinanderstossenden Deckplatten 3 ergänzen sich gegenseitig zu einer konzentrisch
zu dem Schnittpunkt der Schweissnähte 7 liegenden Bingsicke bzw. zu einer in diesem Schnittpunkt liegenden,
halbkugelförmigen Kalotte, wie insbesondere aus Fig. .5
und 6 ersichtlich ist. Diese die Ubergangsbögen zwischen
den WSrmedehnungssicken 13 der Deckplatten 3 tiberschneidende bzw. durchdringende Ringsicke und die zentrale, halbkugelförmige
Kalotte ermöglichen im Bereich des Knotenpunktes die wärmedehnung der Deckplatten 3 in allen Richtungen.
Die selbe, allseitige Wärmedehnungsmöglichkeit im Bereich des Knotenpunktes wird auch bei der Ausftlhrungsform nach
Pig.8 und 9 gewährleistet. In diesem Fall sind die Eckzipfel
der im Knotenpunkt aneinanderstossenden Deckplatten 3 mit einem derart profilierten Schnitt abgeschrägt, dass
in der Mitte des Kreuzungsbereichs der Stossfugen 6 bzw. im Schnittpunkt der Schweissnähte 7 zwischen den Deckplatten
3 ein etwa rautenförmiger Durchbruch 16 entsteht, dessen
vorzugsweise abgerundete Ecken in den Schweissnähten 7
liegen. Dieser Durchbruch 16 wird von zwei hohltellerförmigeh, auf entgegengesetzten Flachseiten der Deckplatten
3 angeordneten, deren Eckbereiche übergreifenden, untereinander verspannten Abdeckscheiben 17,18 abgeschlossen.
Insbesondere wei^t die eine Abdeckscheibe 17 einen mittleren
Gewindebolzen 19 auf, der durch den Durchbruch 16 und
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durcli eine entsprechende Bohrung der anderen Abdeckscheibe
18 greift und an seinem freien Ende eine Spannmutter trägt. Der zwischen den Abdeckseheiben 17, 18 eingeschlossene
Hohlraum kann mit einer Dichtungs- bzw. Klebstoffmasse
ausgefüllt werden·
Bei dem in Fig. 10 und 11 dargestellten Ausfdhrungsbeispiel
wird die allseitige WärmedehnungsmUglichkeit der Deckplatten 3 im Bereich des Knotenpunktes dadurch erzielt,
dass in den siekenförmigen UbergangsbBgen zwischen den
Wärmedehnungssicken 13 jeder Deckplatte 3 eine mittlere
kreisförmige EindrQcküng 21 vorgesehen ist.
Die in Fig.12 und 13 dargestellte Ausftihrungsfcrm unterscheidet sieh von den vorstehend beschriebenen Ausbildungen
dadurch, dass die Deckplatten 3 nicht untereinander verschwelest sind, und auch keine Wärmedehnungssicken
aufweisen, sondern untereinander mit Hilfe von zwischengeschalteten Fugenabdeokleieten 22 verbunden sind. Diese
Fugenabdeckleisten 22 weisen seitliche, längsgeriehtete Einetepkßuten 23 auf, in die die freien, einander zügekehrten,
Ober die Abschlusskanten der Bleehtafein vorspringenden
Randteile der Deckplatten 3 dichtend, jedoch mit zur flattenehene parallelem Bewegungsspiel eingreifen,
M diesem Zweck pchlieösen die Eandteile der Deckplatten
3 1% Abstand vom inneren Ejide ä§3? zugeordneten Einsteeknut
23 f& «nd der freigliöimene iiehlyaum in den
halbstarrer Dichtungs- bzw. Klebstoffmasse ausgefüllt, wie aus Fig.13 hervorgeht. In den Knotenpunkten sind die
Fugenabdeckleisten 22 kreuzförmig fest untereinander verbunden. Die Fugenabdeckleisten 22 können aus besonderen
Profilen, oder aus je zwei, U-förmig gebogenen, rückensei tig untereinander fest verbundenen Blechstreifen od.
dgl. bestehen.
Bei dem in Fig. 14 und 15 dargestellten Ausführungsbeispiel
springen die auf den Blechtafeln 2 geklebten Deckplatten 3 im Bereich der Stossfuge 6 verschieden weit von der
Abschlusskante der zugeordneten Blechtafel 2 vor, so dass die Schwelssnaht 7 zwischen diesen beiden Deckplatten 3
aussenmittig zu der Langsmittelachse der betreffenden
Stossfuge 6 liegt, wie Insbesondere aus Fig.15 hervorgeht.
Ausserdem ist nur eine der beiden, untereinander verbundenen Deckplatten 3 mit einer Wärmedehnungssicke 13 versehen,
und zwar schliesst diese Deckplatte randseitig mit der
Warmedehnungssicke 13 ab. Die freie Abschlusskante der
Wärmedehnungssicke 13 1st mit der freien Abschlusskante des ebenen Handteilβ der anderen Deckplatte 3 durch eine
Schwelssnaht 7 verbunden.
Im Bereich des Knotenpunktee schliesst jede der vier aneinanderstossenden
Deckplatten 3 auf nur einer Umfangsseite mit einer warmedehnungssicke 13 ab, während ihre andere,
rechtwinklig zu dieser Sicke 13 verlaufende Umfangsseite '^-
einen ebenen Randteil aufweist. Ausserdem sind die vier
Blechtafeln 2 und infolgedessen die vier darauf geklebten
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Deckplatten 3 derart zueinander versetzt angeordnet, dass sie eine quadratische Öffnung begrenzen und jede Wärmedehnungssicke
13 kopfseitig gegen die Längsseite einer 'anderen Wärmedehnungssicke 13 stösst, wie in Fig. 14
dargestellt ist. Die im Knotenpunkt zwischen den vier Blechtafeln 2 "bzw. Deckplatten 3 gebildete, von den
Wärmedehnungssicken 13 begrenzte Öffnung wird mit Hilfe
einer entsprechenden Abdeckplatte 24 abgeschlossen, die umfangsseitig mit den freien Abschlusskanten der umliegenden
Wärmedehnungssicken 13 verschweisst ist.
Bei dem in Pig. 16 und 17 dargestellten Ausführungsbei spiel
weisen die auf zwei rechtwinklig zueinander stehenden Umfangsseiten jeder Deckplatte 3 vorgesehenen Wärmedehnungssicken
13»113 eine unterschiedliche Höhe bzw. Tiefe und/oder Breite auf und überschneiden bzw. durchdringen sich im
Eckbereich der betreffenden Deckplatte 3t wie insbesondere
in Fig. 17 dargestellt ist. In dem Knotenpunkt (Pig.16)
sind die Deckplatten 3 derart angf „>rdnet, dass sich die
höheren bzw. tieferen und/oder breiteren Wärmedehnungssicken 13 parallel bzw. fluchtend zueinander einstellen.
Die flacheren und/oder schmaleren Wärmedehnungssicken stellen sich ebenfalls parallel bzw. fluchtend zueinander
ein. Die kopfseitig aneinanderstossenden Wärmedehnungssicken
13 bzw. 113 sind untereinander durch die Schweissnähte 7 zwischen den Deckplatten 3 verbunden. Dadurch
wird ein Raster aus durchgehenden» zueinander parallelen, höheren bzw. tieferen und/oder breiteren Wärmedehnungssicken
13 und dazu rechtwinklig verlaufenden, ebenfalls
309843/0477 ;<-
zueinander parallelen, flacheren und/oder schmaleren ·.
Warmedehnungssicken 113 erzielt. Dadurch wird im Knotenpunkt
eine DehnungsmSglichkeit der Deckplatten 3 in zwei zueinander senkrechten, quer zu den sich kreuzenden Schweissnähten
7 der Deckplatten 3 verlaufenden Richtungen erzielt.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die dargestellten
AusfUhrungsbeispiele beschränkt, sondern es
sind im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens mehrere, insbesondere in baulicher Hinsicht unterschiedliche
Lösungen möglich. Andererseits können sämtliche, der Beschreibung und der Zeichnung entnehmbare Merkmale
einschliessliph der konstruktiven Einzelheiten auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
3OUiJV(U?!
Claims (28)
- PATENT ANSPHCtCHEiJWasserbecken, insbesondere Schwimmbecken mit einem tragenden Beckenkörper und einer daran befestigten Innenauskleidung! dadurch gekennzeichnet, dass der Beckenkörper aus einzelnen, an einem Tragwerk (1) insbesondere stellenweise bzw. lösbar befestigten Blechtafeln (2),und die Innenauskleidung aus insbesondere dünneren, untereinander durchgehend wasserdicht verbundenen, auf den Blechtafeln (2) geklebten Deckplatten (3) aus Kunststoff oder rostfreiem Stahl bestehen.
- 2. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Tragwerk (1) als kasten- bzw. korbartige Fachwerkkonstruktion ausgebildet ist.
- 3. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatten (3) durch einen parallel zur Platten- bzw. Tafelebene nachgiebigen bzw. halbstarren Klebstoff (12) mit den Blechtafeln (2) verbunden sind.
- 4. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 3t dadurch gekennzeichnet, dass die Blechtafeln (2) an den Stοsstellen im Abstand voneinander, d.h. unter Freilassung einer die Wärmedehnung zulassenden Stossfuge (6) abschliessen, während die a.uf den Blechtafeln (2) geklebten Deckplatten (3) randseitig über die Abschlusskanten der zugeordneten Blechtafeln (2) hinaus vorspringen, die Stossfuge (6) zwischen den Blechtafeln (2) überbrücken und im Bereich dieser Stossfuge untereinander verbunden sind. 3098A3/0477
- 5. Wasser- "bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechtafeln (2) an den Stosstellen insbesondere lösbar untereinander verbunden sind.
- 6. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechtafeln (2) an ihren der Stossfuge (6) zugekehrten Umfangsseiten nach aussen vorspringende, untereinander insbesondere durch Gewindebolzen (8) verspannte Verbindungsflansche (9 bzw. 10) aufweisen.
- 7. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsflansche (.8) einstückig mit den HLechtafeln (2) als davon abgewinkelte Bandteile ausgebildet sind (Pig.3).
- 8. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsflansche (10) aus an den Blechtafeln (2) befestigten Winkeleisen bestehen (Pig.4).
- 9. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verspannungebolzen (8) der Verbindungsflansche (9 bzw.10) durch ein senkrecht zur Ebene der ELechtafeln (2) bzw. Deckplatten (3) gerichtetes Langloch (11) greifen, das in mindestens einem der untereinander verspannten Verbindungsflansche vorgesehen ist.309843/0477- Io -
- 10. Wasser- "bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 4 "bis 9i dadurch gekennzeichnet, dass die Stossfuge (6) zwischen den Blechtafeln (2) bzw. zwischen den Verbindungsflanschen (9 bzw.10) zumindest teilweise mit Dichtungs- bzw. Klebstoffmasse ausgefüllt ist.
- 11. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechtafeln (2) an den Störstellen verbindungsfrei abschliessen.
- 12. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach einem der Ansprache dadurch gekennzeichnet1 bis 11,/dass die Deckplatten (3) an den Stosstellen mit Hilfe von zwischengeschalteten Pugenabdeckleisten (22) untereinander verbunden sind, die seitliche längsgerichtete Sinstecknuten (23) aufweisen, in die die freien, über die Abschlusskante der Blechtafeln (2) hinaus vorspringenden Randteile der Deckplatten (3) dichtend, jedoch mit zur Plattenebene parallelem Bewegungsspiel eingreifen (Fig.12 und 13).
- 13. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugenabdeckleisten (22) in den Knotenpunkten untereinander verbunden sind.
- 14. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 12 oder 13» dadurch gekennzeichnet, dass die Pugenabdeckl ei st en (22) eine kleinere Breite als die Stossfuge (6) zwischen den Blechtafeln (2) aufweisen.309843/0477
- 15. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach einem der Ansprache1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatten (3) untereinander durch eine Schweissnaht (7), insbesondere durch eine Stumpfschweissnaht verbunden sind.
- 16. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der untereinander verbundenen Deckplatten (3) in ihrem aber die Abschlusskante der zugeordneten Blechtafel (2) hinaus vorspringenden Eandbereich mindestens eine Wärmedehnungssicke (13t113) aufweist, die sich parallel zur Schweissnaht (7) zwischen den beiden, untereinander verbundenen Deckplatten (3) ia Bereich der Stossfuge (6) zwischen den zugeordneten Blechtafeln (2) erstreckt.
- 17. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Schweissnaht (7) zwischen zwei Deckplatten (3) in jeder dieser Deckplatten mindestens je eine Wärmedehnungssieke (13, bzw.113) vorgesehen ist.
- 18. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach· Anspruch 15 bis 17, ■ dadurch gekennzeichnet, dass die auf zwei zusammenlaufenden Umfangsseiten einer Deckplatte. (3) vorgesehenen V/ärmedehnungesicken (13) im Eckbereich der Deckplatte (3) durch einen sickenfSrmigen Ub.ergangsbogen untereinander verbunden sind.
- 19· Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 15 bis 18,309843/0477dadurch gekennzeichnet, dass im sickenförmigen Übergangsbogen zwischen zwei zusammenlaufenden Wärmedehnungssicken (13) einer Deckplatte (3) mindestens eine Eindrtickung (21) vorgesehen ist (Fig.10 und 11).
- 20. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass im rechtwinkligen Eckbereich einer Deckplatte (3) eine viertelkreisförmige, den Sckwinkel überspannende Sicke (14) vorgesehen ist, die den Ubergangsbogen zwischen den in diesem Eckbereich zusammenlaufenden, umfangsseitigen Wärmedehnungssicken (13) tiberschneidet bzw. durchdringt und im Knotenpunkt zwischen vier solchen Decktafeln (3) zu einer kreisringförmigen Sicke ergänzbar ist (Fig.5 und 6).
- 21. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der rechtwinklige Eckzipfel einer Deckplatte (3) zu einer Viertelkalotte (15) aus- bzw. eingewQlbt und im Knotenpunkt zwischen vier solchen Deckplatten (3) zu einer halbkugelförmigen Kalotte ergänzbar ist (Fig. 5 und 6).
- 22. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 15 bis 18,dadurch gekennzeichnet, dass die Sckzipfel der vier, in einem Knotenpunkt aneinanderstossenden Deckplatten (3) zur Bildung eines im Kreuzungspunkt der betreffenden Sehweissnähte (7) liegenden Durchbrucfts (16) abgeschrägt309843/0477sind, der durch zwei auf entgegengesetzten Flachseiten der Deckplatten (3) angeordnete, diese übergreifende, hohltellerartig ausgebildete und untereinander verspannte Äbdeckscheiben (17»l8) abgeschlossen ist.
- 23. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch (16) etwa rautenförmig mit auf den Schweissnähten (7) liegenden, insbesondere abgerundeten Ecken ausgebildet ist.
- 24. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 22 oder 23» dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch (16) und der von den Abdeckscheiben (17,18) eingeschlossene Hohlraum mit Dichtungs- bzw. Klebstoffmasse ausgefüllt sind.
- 25. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Stossfuge zwischen zwei ELechtafeln (2) die eine Deckplatte (3) randseitig mit einer über die Abschlusskante der betreffenden Blechtafel (2) hinaus vorspringenden Wärmedehnungssicke (13) abschliesst, während die andere Deckplatte (3) einen über die Abschlusskante der betreffenden Blechplatte (2) hinaus vorspringenden, ebenen Randteil aufweist, der mit der freien Abschlusskante der Wärmedehnungssicke (13) durch eine Schweissnaht (7) verbunden ist (Fig. 15).
- 26. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die vier, in einem Knotenpunkt309843/0477zusammentreffenden Blechtafeln (2) bzw. Deckplatten (3) derart zueinander versetzt angeordnet sind, dass jede Wärmedehnungssicke (13) kopfseitig gegen die Längsseite einer anderen Wärmedehnungssicke (13) stöset und die derart angeordneten Wärmedehnungssicken (13) eine quadratische Cffnung begrenzen, die mit Hilfe einer entsprechenden, umfangsseitig mit den freien Abschlusskanten der umliegenden Wärmedehnungssicken (13) verschwelssten Abdeckplatte (24) abgeschlossen ist (Fig.14).
- 27. V/asser- "hzw. Schwimmbecken nach Anspruch 15 und 16, oder 17» dadurch gekennzeichnet, dass die auf zwei zusammenlaufenden Umfangsseiten einer Deckplatte (3) vorgesehenen Wärmedehnungssicken (13»113) unterschiedliche Höhe bzw. Tiefe und/oder Breite aufweisen und sich im Sckbereich der Deckplatte (3) gegenseitig überschneiden bzw. durchdringen (Pig.17).
- 28. Wasser- bzw. Schwimmbecken nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmedehnungssicken (13 bzw.113) gleicher Höhe bzw. Tiefe und/oder Breite im Knotenpunkt zwischen vier Deckplatten (3) zueinander parallel bzw. fluchtend angeordnet sind (Fig.16).309843/0477
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