DE231786C - - Google Patents
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- DE231786C DE231786C DENDAT231786D DE231786DA DE231786C DE 231786 C DE231786 C DE 231786C DE NDAT231786 D DENDAT231786 D DE NDAT231786D DE 231786D A DE231786D A DE 231786DA DE 231786 C DE231786 C DE 231786C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C5/00—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
- F02C5/12—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the combustion chambers having inlet or outlet valves, e.g. Holzwarth gas-turbine plants
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)
Description
KAISERLICHES
Um die Verbrennungsprodukte eines brennbaren Gemisches möglichst vorteilhaft in einer
Gasturbine ausnutzen zu können, muß man, wie die Erfahrung gezeigt hat^ periodische
Verbrennung anwenden, damit die Erhitzung der Maschine und somit die erforderliche
Kühlung möglichst gering wird, und die Beschickung der Verbrennungskammer mit dem
brennbaren Gemisch im wesentlichen unter
ίο Abschluß der Kammer nach der eigentlichen
Turbine zu vornehmen, damit nicht unverbranntes Gemisch entweicht. Mit Rücksicht
auf die Sicherheit des Betriebes ist es ferner nötig, daß die Bildung des explosiblen Gemisches
erst in der Verbrennungskammer erfolgt, so daß nur in dieser Kammer Explosionen
stattfinden können.
Während nun diese Regeln bei Verwendung gasförmigen Brennstoffes ohne besondere Hindernisse
anwendbar sindt stellten sich bei Benutzung nicht gasförmigen, z. B. flüssigen
Brennstoffes große Schwierigkeiten in den Weg. Es schien, als ob es nicht gelingen
sollte, den verhältnismäßig großen Raum der Verbrennungskammer durch Einführen von
nicht explosiblen Dämpfen in die luftgefüllte Kammer mit einem genügend gleichmäßigen
Gemisch aus brennbaren Dämpfen und Luft anzufüllen, ohne unverbrannten Brennstoff
nach erfolgter Zündung, ausströmen zu lassen, besonders wenn. z. B. schwere öle als Brennstoff
benutzt werden. Denn die Brennstoffdämpfe, z. B. Petroleumdämpfe, welche durch ein geeignetes Einspritzverfahren in die Verbrennungskammer
gebracht werden, bleiben in Anbetracht ihres hohen spezifischen Ge-wichtes als verhältnismäßig dichter Nebel in
der Verbrennungskammer liegen und lösen sich nur in ihren äußeren Schichten, nicht
aber in ihrem Kern weiter in dem Luftinhalt der Kammer auf. Die Verbrennungskammer
enthält dann einerseits einen aus Brennstoffdampf und sehr wenig Luft bestehenden Nebel,
dessen Luftgehalt zur vollkommenen Verbrennung des Dampfes lange nicht ausreicht,
und andererseits Luft, welche viel· zu wenig Brennstoff enthält,, als daß sie explosionsfähig
wäre, wodurch also die Zündfähigkeit des Kammerinhalts vermindert wird.
Durch eine verhältnismäßig einfache Maßnähme ist es jedoch gelungen, bei Anwendung
der eingangs angegebenen Regeln eine rauchfreie Verbrennung auch noch bei solchen
Brennstoffen zu erzielen, welche im Diesel- \ motor nicht mehr verwendet werden können.
Die neue Maßnahme besteht darin, daß die Einspritzung der Dämpfe nicht auf einmal,
sondern in mehreren Absätzen erfolgt. Der durch die erste Einspritzung gebildete
Nebel wird dann von dem darauf folgenden durch eine Luftschicht getrennt fortgeschoben,
so däß nun die Kammer mit mehreren Brennstoffnebeln ausgefüllt wird, deren jeder von
Luft umhüllt ist.
Claims (1)
- Sowohl die nun allerseits an Breiinstoffdämpfe angrenzenden Luftschichten können nun besser- mit Brenristqffdäiripfen angerei-, chert werden, als auch die luftumgebenen und nun wesentlich kleineren Brennstofifnebel können besser von der Luft durchdrungen werden.Um das neue Verfahren anzuwenden, kann man beispielsweise für jede Verbrennungskammer eine Einspritzvorrichtung irgendwelcher Art benutzen, die durch einen Nocken von der Steuerwelle der Maschine aus bewegt wird. Dieser Nocken wird dann mit mehreren Er-. höhungen ausgebildet, so daß während der Einführungsperiode für den Brennstoff die Einspritzvorrichtung mehrmals in und außer Tätigkeit gesetzt wird.Ρλτκντ-ΑνSpruch :Verfahren zur Herstellung des brennbaren Gemisches in Explosionskammern von Gasturbinen und ähnlichen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des für je eine Verbrennung nötigen zerstäubten Brennstoffes in die luftgefüllte Kammer nicht ununterbrochen, sondern in zeitlichen Abständen· erfolgt, so daß sich Luftschichten zwischen die einzelnen Brennstoffschichten legen können.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE231786C true DE231786C (de) |
Family
ID=491863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT231786D Active DE231786C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE231786C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1278794B (de) * | 1960-11-04 | 1968-09-26 | Rudolph Birmann | Verpuffungsgasturbinenanlage |
-
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- DE DENDAT231786D patent/DE231786C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1278794B (de) * | 1960-11-04 | 1968-09-26 | Rudolph Birmann | Verpuffungsgasturbinenanlage |
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