DE2316662A1 - Anordnung zur rechnergesteuerten fernabfrage von daten und zur rechnergesteuerten betaetigung von stellgliedern - Google Patents
Anordnung zur rechnergesteuerten fernabfrage von daten und zur rechnergesteuerten betaetigung von stellgliedernInfo
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Description
FAY--, ν V 3.4.1973
SMiKhas" -i.:=-i&ti. * 7446-IV/He.
Soeiete Generale de Constructions Electriques et Mecaniques
(ALSTHOM), P-75784 Paris Cedex 16, Avenue Kleber 38 (Prankreich)
"Anordnung zur rechnergesteuerten Pernabfrage von Daten und zur rechnergesteuerten Betätigung von Stellgliedern"
Priorität vorn 5. April 1972 aus der französischen
Patentanmeldung Nr. 72 11 974
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur rechnergesteuerten Pernabfrage von mittels Meßwertaufnehmern erhaltenen Daten und
zur rechnergesteuerten Betätigung von auf eine Regelstrecke einwirkenden Stellgliedern, wobei jedem Meßwertaufnehmer ein Datenumsetzer
mit einem Analog/Digital-Wandler, dessen Analogeingang
mit den Meßwertaufnehmern verbunden ist, und einer Logikanordnung
zum Informationsaustausch mit dem Rechner zugeordnet ist, und die 'jedem Stellglied ein Befehlsumsetzer mit einer Logikanordnung
zum Informationsaustausch mit dem Rechner und einem Digital/Analog-Wandler, dessen Analogausgang mit dem
Stellglied verbunden ist, zugeordnet ist, und dem Rechner eine
zentrale Datenabfragelogik und eine zentrale Befehlslogik zugeordnet sind, wobei die zentrale Datenabfragelogik mit allen Datenumsetzern
über einen oder zwei allen Datenumsetzern gemeinsame Kanäle verbunden ist, und die zentrale Befehlslogik mit
allen Befehlsumsetzern über einen oder zwei allen Befehlsumsetzern gemeinsame Kanäle verbunden ist. und die Verbindungen zwischen
der zentralen Datenabfragelogik und den Datenumsetzern,
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sowie diejenige zwischen der zentralen Befehlslogik und den — .
Befehlsumsetzern einen Informationen und Taktimpulse übertra·*
genden Sender und einen durch die Taktimpulse synchronisierten
Empfänger mit mindestens einem Serien/Parallelumsetzer für die Informationen enthalten.
Bei bekannten Anordnungen dieser Art 3 die beispielsweise
in Verbindung mit einer Industrieanlage9 aber auch mit einem
Fahrzeug wie etwa einem Luftfahrzeug arbeiten können s ist ein
zentrales Abfrage- und Steuerungsorgan vorgesehen9 an dem alle
Daten parallel ankommen und von dem alle Steuerbefehle parallel abgehen. Derartige Anordnungen besitzen eine gexfisse
Zahl von Nachteilen9 von denen die wesentlichsten nachfolgend
geschildert werden. '
Die Messungen erfolgen notwendigerweise an verschiedenen9
räumlich voneinander getrennt liegenden Orten und jeder Meßwert muß dem Zentralorgan über gesonderte Leiter zugeführt
werden. Es müssen daher große Leitungslängen installiert werden,
bei denen es sich häufig um kostspielige abgeschirmte Leitungen handelts da die niedrige Energie der Meßgrößen Vorkehrungen
sum Schutz gegen Störungen erfordert«
Die an verschiedenen Stellen ermittelten Meßwerte haben
häufig Bezugspotentiale (Erde}9 die sehr unterschiedlich sind«
Die Zentralisierung dieser Messungen führt zu-Storspannungen9
die zu den Nutzsignalen.hinzukommen und zu einer KompIigierung
der zentralen Einrichtungen Anlaß geben«
Das Zentralorgan enthält einen einzigen Analog/Digital-Wandler
für die Datenermittlung und einen einzigen Digital/Analog-Wandler
für die Steuerbefehles was einen Analogumschalter erforderlich
macht s, um nacheinander alle Meßstellen ,oder alle zu
steuernden Organe mit dem Wandler zu verbinden. Dieses als Ana-
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logmultiplexer bezeichnete Gerät besteht aus hochwertigen Relais oder Halbleiterlementen, die entsprechend kostspielig
sind.
Der Analog/Digital-Wandler und der Digital/Analog-Wandler
müssen sehr rasch arbeiten da die Zeit zwischen zwei Messungen
oder zwei Steuerbefehlen auf ein und demselben Kanal gleich dem Produkt aus der Umsetzungszeit des Wandlers und
der Zahl der mit dem Wandler verbundenen Kanäle ist.
Die Steuerung oder Programmierung ist relativ aufwendig, da der Rechner eine Adresse und einen Verstärkungswert angeben
muß, auf die Rückmeldung des Kanalwählers warten muß, einen Umsetzungsbefehl abgeben muß, die für die Umsetzung
notwendige Zeit abwarten und die umgewandelte Information empfangen muß.
Diese Nachteile können vermieden werden durch eine Anordnung zur rechnergesteuerten Fernabfrage von mittels Meßwertaufnehmern
erhaltenen Daten und zur rechnergesteuerten Betätigung von auf eine Regelstrecke einwirkenden Stellgliedern,
wobei jedem Meßwertaufnehmer ein Datenumsetzer mit einemAnälog/Digital-Wandler,
dessen Analogeingang mit dem Meßwertaufnehmer verbunden ist, und einer Logikanordnung zum Informationsaustausch
mit dem Rechner zugeordnet ist, und jedem Stellglied ein Befehlsumsetzer mit einer Logikanordnung zum Informationsaustausch
mit dem Rechner und einem Digital/Analog-Wandler, dessen Analogausgang mit dem Stellglied verbunden ist, zugeordnet
ist, und dem Rechner eine zentrale Datenabfragelogik und eine zentrale Befehlslogik zugeordnet sind, wobei die
zentrale Datenabfragelogik mit allen Datenumsetzern über einen oder zwei allen Datenumsetzern gemeinsame Kanäle verbunden ist
und die zentrale Befehlslogik mit allen Befehlsumsetzern über einen oder zwei allen Befehlsumsetzern gemeinsame Kanäle verbunden
ist.
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Diese Anordnung verringert die Kosten für die Verbindungsleitungen,
da deren Zahl erheblich geringer ist und auch eine geringere Qualität zugelassen werden kann. Es können
Analog/Digital-Wandler und Digital/Analog-Wandler mit geringerer Umsetzungsgeschwindigkeit und niedrigerem Preis verwendet
werden, deren Gesamtkosten trotz der Zahl der zu installierenden Wandler sehr viel geringer sind als der Betrag,
der für die Verbindungsleitungen aufzuwenden ist. Die Programmierung vereinfacht sich, da mit dem wesentlich wirtschaftlicheren
Digitalmultiplex anstelle des Analogmultiplexes gearbeitet werden kann,und die Anordnung ist sehr viel zuverlässiger,
da kaum die Gefahr besteht, daß ein etwaiger Fehler die gesamte Anordnung zum Ausfall bringt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einer derartigen Anordnung, die empfindlich gegenüber Störungen ist, eine große
Betriebssicherheit zu verleihen, ohne ihren Aufbau wesentlich zu komplizieren.
Diese Aufgabe ist bei einer Anordnung der zuletzt angegebenen Art, bei der die Verbindungen zwischen der zentralen
Datenabfragelogik und den Datenumsetzerns sowie diejenigen
zwischen der zentralen Befehlslogik und den Befehlsumsetzern einen Informationen und Taktimpulse übertragenden Sender und
einen durch die Taktimpulse synchronisierten Empfänger mit mindestens einem Serien/Parallel-Umsetzer für die Informationen
enthalten, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die zentrale Datenabfragelogik neben Einrichtungen zur Abgabe einer
Adressennachricht an die Datenumsetzer Einrichtungen zur Übermittlung eines Befehls an diese Datenumsetzer zur übertragung
ihrer Daten an die zentrale Abfragelogik enthält und daß diese letzteren Einrichtungen in Abhängigkeit von dem
Empfang einer Antwort des betreffenden Datenumsetzers auf die Adressennachrichten in dem Empfänger arbeiten.
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Der Grundgedanke der Erfindung besteht also darin, zwischen dem sich gegebenenfalls in großer Entfernung befindenden
Rechner und zumindest den Datenumsetzern einen Dialog herzustellen.
Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Anordnung nach der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
In der Zeichnung ist die Anordnung nach der Erfindung anhand von beispielsweise gewählten Ausfuhrungsformen sowie deren Einzelheiten
in Blockschaltbildern schematisch veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Anordnung nach der Erfindung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer zentralen Datenabfragelogik, Fig. 3 ein Blockschaltbild eines Datenumsetzers,
Fig. 4 ein Blockschaltbild eines ersten Beispiels einer zentralen
Befehlslogik,
Fig. 5 ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform eines
Befehlsumsetzers,
Fig. 6 ein Blockschaltbild einer zweiten Ausführungsform der
zentralen Befehlslogik,
Fig. 7 ein Blockschaltbild einer zweiten Ausführungsform eines
Befehlsumsetzers,
Fig. 8 ein Schaltbild eines Umsetzers zur Umwandlung einer in Paralleldarstellung vorliegenden Information in eine
Information in Seriendarstellung mit einem Paritätsbit-Generator und
Fig. 9 ein Schaltbild eines FormatZählers.
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In dem Blockschaltbild nach Pig. 1 werden einer Regelstrecke 1 Eingangsgrößen 2 zugeführt, die durch Stellglieder
3, die beispielsweise Schieber oder Ventile sein könnens eingestellt
werden. Die Regelstrecke liefert Ausgangsgrößen 4, die durch Meßwertaufnehmer 5 gemessen werden. Jedem Meßwertaufnehmer
5 ist ein Datenumsetzer 6 zugeordnet, der von erst erem einen Meßwert in analoger Form erhält und über einen
allen Datenumsetzern 6 gemeinsamen Kanal 7 ein digitales Meßsignal
an einen Zentralrechner 8 abgeben kann» Der Rechner 8 gibt an die Datenumsetzer|6 über einen Kanal 9 ein Adressensignal
ab, was es ihm ermöglicht, jeden der Datenumsetzer 6 nacheinander abzufragen.
Jedem Stellglied 3'ist ein Befehlsumsetzer 10 zugeordnet,
der an das entsprechende Stellglied einen analogen. Steuerbefehl abgibt, der durch Umwandlung der von dem Rechner 8 empfangenen
Befehle erhalten wird. Diese Befehle bestehen aus über einen Kanal 11 übertragenen Adressensignalen und aus über
einen Kanal 12 übertragenen numerischen Datensignalen»
Dabei ist angenommen, daß die Kanäle 7 und 9 ebenso wie
die Kanäle 11 und 12 voneinander verschieden sind; es kann ■jedoch auch ein einziger Kanal verwendet werden, der nacheinander
ein Adressensignal und ein numerisches Datensignal überträgt. Wenn die Stellglieder 3 und die Meßwertaufnehmer 5 nahe
beieinander liegen, können sogar die Kanäle 9, 7S 11 und 12
durch einen einzigen Übertragungskanal ersetzt werden2 der
nacheinander für die Datenabfrage und für die Abgabe der Befehle verwendet wird.
Der Rechner 8 besitzt zwei Peripherieeinheiten: Eine zentrale Datenabfragelogik 13 und eine zentrale Befehlslogik 14»
Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild der zentralen Datenabfragelogik
13 und Fig. 3 gibt ein Blockschaltbild eines der Daten-
30 9 8 44/1036 - 7 -
- 7 -umsetzer 6, die den Meßwertaufnehmern 5 zugeordnet sind, wieder.
In diesen Figuren sind, ebenso wie in den folgenden, die in Paralleldarstellung übertragenen Informationen durch zwei parallele
Linien, zwischen denen eine schraffierte Fläche liegt, versinnbildlicht.
Der Rechner gibt das Signal einer ihn interessierenden Adresse ab; dieses Signal kommt über die Verbindung 15 an und gelangt
in einen Pufferspeicher 16, wo die Adresse gespeichert wird. Ein Sendeteil 18 der zentralen Datenabfragelogik gibt
über die Leitung 19 ein den Datenumsetzern zugeführtes Adressensignal ab. Ein Empfänger 20 erhältüber die Leitung 21 die
von den Datenumsetzern abgegebenen Signale und ein Pufferspeicher 22 schickt über die Verbindung 23 die von den Datenumsetzern
empfangenen Daten an den Rechner, wenn der Pufferspeicher 22 von einer aus Kippschaltungen oder Flip-Flops und Torschaltungen
bestehenden Steuerlogik 24 einen Übertragungsbefehl auf der Leitung 25 erhält.
Die in dem Pufferspeicher 16 gespeicherte Adresse wird in einem Dekoder 26 dekodiert und der Steuerlogik 24 zugeführt.
Wenn und sobald die Steuerlogik 24 eine Torschaltung 27 durchlässig schaltet, gelangt die Adresse in einen Parallel/Serien-Umsetzer
28, der ein digitaler Multiplexer oder ein Speicher sein kann und eine in Paralleldarstellung vorliegende Eingangsinformation
29 in eine Ausgangsinformation 30 in Seriendarstellung umsetzt. Der Umsetzer 28 wird durch einen Blockzähler
31 beispielsweise einen Johnson-Zähler, gesteuert, der
über die Leitung 32 Taktimpulse erhält und von diesen periodisch
eine bestimmte Anzahl durchläßt, wenn ein Befehl der Steuerlogik über die Leitung 33 die Taktimpulse freigibt. Die den Block-
züee
zähler 31 verlassenden Taktimpuls/ werden dem Parallel/Serien-Umsetzer
28 und dem Sender 18 über die Leitung 34 zugeführt.
über die Verbindung 29 kommen am Eingang des Parallel/ Serien-Umsetzers 28 außerdem Befehle 35 an, die von der
Steuerlogik 24 geliefert - 8 -
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werden, wenn letztere eine Torschaltung 36 öffnet.
Um die übertragungssicherheit zu erhöhena wird an das Ende
der durch den Parallel/Serien-Umsetzer 28 übertragenen Nachricht ein bei 37 erzeugtes Paritätsbit angehängt.
Auf den Sender 18 gelangen somit einerseits eine von dem Ausgang 30 kommende Information und andererseits ein Taktimpulszug, der über die Verbindung 34 ankommt. Diese beiden
Eingangssignale des Senders 18 werden in letzterem kombiniert und ergeben ein Signal auf dem einen oder dem anderen
der beiden Ausgänge 19, wenn das Informationssignal und das
Taktsignal gleichzeitig den Wert 1 oder den Wert 0 haben. Den Datenumsetzern, die z.B. nach Fig. 3 aufgebaut sind, wird
somit nicht nur eine Information sondern auch ein Taktpuls übertragen, der zur Synchronisierung des Weiterschaltens der Serien/
Parallel-Ümsetzer 38, 39 dient, welche am Eingang der Datenumsetzer
nach einem Empfänger 40 angeordnet sind. Dieser Empfänger 40 nimmt eine Regenerierung der von 19 empfangenen Signale
vor und gibt, ausgehend von diesen., auf einer Leitung 4l
die Information und auf einer Leitung 43 die Taktimpulse wieder
ab. Der Serien/Parallel-Umsetzer 38 verarbeitet die Adresse
und leitet letztere an einen Dekoder 43 weiter, der gleichzeitig die Koinzidenz der Adresse feststellt und beispielsweise
einen Speicher 44 auf den Wert 1 setzt, wenn zwischen der empfangenen Adresse und ύ&ρ derjenigen des Datenumsetzers
Koinzidenz besteht. Der Serien/Parällel-ümsetzer 39 verarbeitet
die Befehle und leitet sie nach Durchlaufen eines Dekoders 46 an eine Steuerlogik 45 weiter. Die Steuerlogik 45 ist auch
mit dem Speicher 44 verbunden.
Wenn der Speicher 44 auf den Wert 1 übergeht, erhält ein
Analog/DigitaJ-Wandler 4? über die Verbindung 48 einen Umwandlungsbefehl,
der entweder direkt von der Steuerlogik 45 kommt oder den die Steuerlogik 45 von der Steuerlogik 24
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empfangen hat, nachdem letztere ihrerseits eine Naehricht "bereit" von der Steuerlogik 45 empfangen hat. Der Analog/
Digital-Wandler 47 erhält bei 49 die von einem der Meßwertaufnehmer
kommende analoge Größe und liefert bei 50 den entsprechenden
digitalen Wert. Sobald der Analog/Digital-Wandler 47 die Umwandlung beendet hat, gibt er ein Signal "Ende der
Umwandlung" über die Verbindung 51 an die Steuerlogik 45 ab,
die eine Torschaltung 52 durchlässig schaltet, welche ihrerseits ein bei 53 erzeugtes Signal "gültig" durchläßt; weiterhin
schaltet die Steuerlogik 45 eine Torschaltung 54 durch
einen über die Verbindung 55 übertragenen Eingabebefehl durchlässig.
Das Signal "gültig" sowie das bei 50 vorliegende und über
die Torschaltung 54 weitergeleitete Meßsignal gelangen in einen Parallel/Serien-Umsetzer 56, der beispielsweise ein Speicher
ist, und von dort in einen dem Sender 18 entsprechenden
Sender 57» der Taktimpulszüge über einen Blockzähler 58 erhält,
der analog zu dem Zähler 31 ist und bei 59 Taktimpulse empfängt. Bei 60 wird ein Paritätsbit erzeugt. Am Ausgang 6l
des Senders 57 liegt ebenso wie bei dem Ausgang 19 des Senders l8 ein Signal vor, das gleichzeitig eine Information und Taktimpulse
enthält. Diese letzteren synchronisieren das Weiterschalten eines Serien/Parallel-Umsetzers 62, der einem Empfänger
20 nachgeschaltet ist (Fig. 2). Am Ausgang des Serien/Parallel-Umsetzers
62 wird die Information einerseits einem Pufferspeicher 22 zugeführt, andererseits einem Dekoder 63»
der an die Steuerlogik 24 die von der Steuerlogik 45 kommenden
Nachrichten weiterleitet. Ein Paritätsprüfer 64 prüft die Summe aller zu übertragenden Bits plus des Paritätsbits und wenn
diese Summe nicht gleich Null oder gleich Eins ist, wenn die Parität gerade oder ungerade ist, gibt der Paritätsprüfer 64
über die Verbindung 65 ein Signal "Fehler" ab, das eine neue Übertragung der Information auslöst.
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Sobald die Steuerlogik 24 ein Signal "gültig" empfangen
hat, überträgt sie an die Steuerlogik 45 einen Übertragungsbefehl, der über die Verbindung 66 die Übertragung der Daten ,
aus dem Speicher 56 auslöst, in den zuvor durch einen die Torschaltung 54 durchlässig schaltenden Speicherbefehl 55 die
Daten eingespeichert wurden. Die von der zentralen Datenabfragelogik
empfangenen Daten werden in den Pufferspeicher 22 überführt und die Steuerlogik 24 schickt über die Leitung 67
an den Rechner ein Signal "Daten verfügbar" ab, während das Signal "belegt" auf der Leitung 68, das die Steuerlogik 24
an den Rechner bei Empfang einer Adresse von letzterem abgegeben hatte, verschwindet. Die zentrale Datenabfragelogik
ist bereit, von einem der Datenumsetzer einen neuen Wert abzufragen.
Bestimmte Arten von Analog/Digital-Umsetzern arbeiten mit
einem Vergleicher und einer Regelschleife, die ständig die Übereinstimmung zwischen der analogen Eingangsgröße und der
numerischen Ausgangsgröße herstellt, wobei der Umwandlungsbefehl ein einfacher Befehl zum parallelen Einspeichern in einen
Pufferspeicher ist. In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 genügt es, die Torschaltung 54 durchzuschalten;-der Umwandlungsbefehl
auf der Leitung 48 kann entfallen. Der Vorgang der Dekodierung der Adresse eines Datenumsetzers löst die Einspeicherung
in diesen Speicher und die Abgabe oder die Unterdrückung
des Signales "gültig" aus. Die Datenabfragelogik gibt nun den Übertragungsbefehl ab, was jedoch nicht stets
notwendig ist; ddeser Befehl kann gegebenenfalls von der Steuerlogik
des Datenumsetzers erzeugt werden. Die Dialogzeit
ist auf diese Weise sehr kurz, da nach dem von der Datenerfassungslogik
an einen entsprechenden Datenumsetzer abgegebenen Befehl "Adresse" nach einigen Taktperioden von dem Datenumsetzer
an die Datenabfragelogik eine Nachricht "Daten" abgegeben wird.
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Dem vorstehend beschriebenen Datenabfragesystem kann außerdem noch eine Vorrichtung angefügt werden, die es gestattet,
festzustellen, ob die gemessene Größe bestimmte Grenzwerte überschreitet. Im Falle einer einfachen überwachung einer Regelstrecke
ohne Eingriff in die Regelung, kann die Vorrichtung auch an die Stelle des genannten Datenabfragesystems treten.
Hierzu erhält der Analog/Digital-Wandler 47 von der Steuerlogik
45 periodisch einen Umwandlungsbefehl oder aber der Wandler folgt fortlaufend der Änderung der Meßgröße und das
erhaltene numerische, d.h. digitale Signal wird je nach Bedarf mit einer bestimmten Zahl von als Grenzwerten bezeichneten
numerischen Werten verglichen; im allgemeinen wird ein unterer und/oder ein oberer Grenzwert verwendet.
Wenn einer der Grenzwerte überschritten wird, gibt der entsprechende
Wandler ein digitales Alarmsignal an die Steuerlogik 45 und gegebenenfalls an die zentrale Datenabfragelogik
in Form eines geeigneten Kodes ab. Die Steuerlogik 45 gibt an die Abfragelogik über den Speicher 56 die Adresse des betreffenden
Datenumsetzers und den Wert der Größe, die den Schwellwert überschritten hat, ab. Diese Informationen werden
sofort dem Rechner zugeführt, der die notwendigen Vorkehrungen trifft. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß eine gewisse
Anzahl von Routinevorgängen im Rechner entfallen, der anderenfalls
die Werte der zu überwachenden Größen anfordern und sie mit den mittels des Programmes gespeicherten Grenzwerten
vergleichen müßte. Demzufolge wird der Rechner nur dann adressiert, wenn ein Grenzwert überschritten ist; der
Rechner kann sich daher den reinen Nutzgrößen für die Steuerung der Regelstrecke widmen und eine größere Zahl von Berechnungen
oder höherwertigen Aufgaben während einer gegebenen Zeit durchführen.
Die Grenzwerte können durch feste Verdrahtung, durch einen
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Pestwertspeicher (der nur ausgelesen werden kann) oder auch
durch einen löschbaren und neu einspeicherbaren Speicher festgelegt werden.
Die Vergleiche werden Bit für Bit zwischen der umgewandelten Größe und einem Grenzwert in einem logischen Vergleicher
durchgeführt, der als integrierte Schaltung ausgeführt sein
kann.
Alle Baugruppen der Anordnung sind bekannte Logik-Glieder wie Torschaltungen, logische Multiplexer, Flip-Flops, Parallel/
Parallel-Speicher, Parallel/Serien-Speieher oder Serien/Parallel· Speicher. Eine vollständige Anordnung kann in einer hochintegrierten
Schaltung (LSI-Schaltung) ausgeführt werden, woraus sich geringster Platzbedarf, niedrige Kosten infolge der Massenfertigung
und eine ausgezeichnete Zuverlässigkeit ergeben.
Die Parallel/Serien-Umsetzer bestehen beispielsweise aus ebensovielen D-Flip-Flops wie zu übertragende Bits in der
Nachricht vorhanden sind. Ein Beispiel bildet der Speicher 170 in Fig. 8.
Das Paritätsbit wird mittels EXCLUSIV-ODER-Gliedern erzeugt,
von denen bei einigen die zweiten Eingänge jeweils mit einem Ausgang des Flip-Flops und die Ausgänge mit einem Eingang
eines anderen EXCLUSIV-ODER-Gliedes gemäß Fig. 8 verbunden
sind.
Der Einspeicherbefehljgestattet das parallele Setzen aller
Flip-Flops des Umsetzers 56; der Einspeicherbefehl bringt außerdem alle Flip-Flops des Blockzählers 58 auf Eins. Der
Übertragungsbefehl 66 bringt ein nicht dargestelltes RS-Flip-Flop
auf Eins, das den Takt freigibt, der das Fortschreiten des Blockzählers 58 und des Umsetzers 56 steuert. Der der gewünschten
Bitzahl entsprechende Zustand wird ganz einfach
mittels einer Torschaltung dekodiert; diese setzt das genannte
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RS-Flip-Flop auf Null zurück und sperrt damit den Portsc
halt takt für den Zähler 58 und den Umsetzer 56.
Während der seriellen übertragung des Inhaltes des Umsetzers
56 ist eine neue Einspeicherung nicht zulässig.
Zur Vereinfachung der Steuerung oder Programmierung der Abfrage kann es wünschenswert sein, daß der Rechner nur einen
einzigen Befehl abgibt, der Über die Datenabfragelogik das Einspeichern in alle Speicher bzw. Umsetzer der Datenumsetzer
auslöst. Danach schickt der Datenumsetzer Nr. 1 seine Nachricht "Daten" an die zentrale Datenabfragelogik, die sie unmittelbar
an den Rechner weiterleitet, wo sie unter der Adresse X gespeichert wird. Das Verschwinden des Übertragungssignales
des Datenumsetzers Nr. 1 ruft die übertragung der Daten des Datenumsetzers Nr. 2 hervor, die bei X + 1 gespeichert
werden. In gleicher Weise löst das Ende der übertragung des Datenumsetzers Nr. 2 die übertragung von dem Datenumsetzer
Nr. 3 aus usw. Dieses Verfahren gestattet eine schnellere
Abfrage bzw. Erfassung aller Größen.
Das Datenabfragesystem nach den Blockschaltbildern der Fig. 2 und 3 stellt eine vollständige Unabhängigkeit zwischen
den Taktgebern her, die die Übertragungen der Nachricht beim Senden steuern, wobei die Empfänger auf ihre jeweiligen
Sender synchronisiert sind. Die Steuerlogiksehaltungen sind
unabhängig von den Taktgebern anderer Organe. Dieser Asynchronismus gestattet beliebige Übergangszeiten bzw. Laufzeiten
zwischen Sendung und Empfang und erlegt keinerlei kritische Bedingungen für den Synchronismus der Taktgeber auf. Dasselbe
System zur übertragung an den Empfänger wird in den folgenden Beispielen für die zentrale Befehlslogik und die Befehlsumsetzer
verwendet.
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Der Übertragungskanal zwischen dem Sender und dem Empfänger
kann sowohl für die Verbindung zwischen der zentralen Datenabfragelogik und den Datenumsetzern als auch für die
Verbindung zwischen der zentralen Befehlslogik und den Befehlsumsetzern
je nach seiner Länge mit verschiedenen Übertragungsarten
arbeiten: Für schnelle Übertragungen auf kurze Entfernungen (beispielsweise bei einer Frequenz von 1 MHz
und über einige 10 m) oder für die Übertragungen in gestörter Umgebung kann ein Koaxialkabel verwendet werden. Eine Zweidraht·
leitung kann für mittlere Übertragungsgeschwindigkeiten und mittlere Entfernungen verwendet werden. Für Übertragungen über
große Entfernungen mittels des Telefonnetzes oder über Funkverbindungen
kann eine frequenz- oder phasenmodulierte Trägerwelle mit den bekannten MODEM Einrichtungen Anwendung finden.
Es ist möglichj über ein und denselben Kanal gleichzeitig
eine Information und Taktimpulse zu übertragen und diese Signale am Empfangsort mittels logischer Schaltungen wieder
zurückzugewinnen. Diese logischen Schaltungen gestatten die Parallelschaltung von mehreren Steuerschaltungen und mehreren
Empfängerschaltungen auf einen einzigen Kanal, wobei die logischen Schaltungen das Arbeiten von nicht verwendeten Steuerungen
und Empfängern verhindern.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele für die zentrale
Befehlslogik und einen der Befehlsumsetzer für den Fall beschrieben,
wo ein erster Übertragungskanal in Richtung von der zentralenen Befehlslogik zu dem Befehlsumsetzer zur übertragung
einer Adresse an letzteren verwendet wird und anschließend,
nach Empfang eines Quittungssignales,von dem der Adresse
entsprechenden Empfänger derselbe Kanal zur übertragung numerischer
Informationen verwendet wird und wo ein zweiter Übertragungskanal für die Richtung von dem der Adresse entsprechenden
Befehlsumsetzer zu der zentralen Befehlslogik für die übertragung eines Quit tungssignales für die Nachricht auf letzterem
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oder für die Wiederholung der Nachricht verwendet wird, in
welchem Falle eine in der zentralen Befehlslogik vorgesehene logische Schaltung das an den Befehlsumsetzer abgegebene
Signal mit dem von dem betreffenden Befehlsumsetzer wiederholten Signal vergleicht: Wenn die beiden Signale übereinstimmen,
gibt die Befehlslogik einen Ausführungsbefehl oder übermittelt die Daten; wenn die beiden Signale sich voneinander
unterscheiden, übermittelt die Befehlslogik einen neuen Befehl, der neuerlich von dem betreffenden Befehlsumsetzer wiederholt
und mit dem abgegebenen Signal verglichen wird.
Der Dialog zwischen der Befehlslogik und den Befehlsumsetzern kann sich auch über eine einzige Verbindung abwickeln,
was im Fall von Verbindungen über große Entfernung oder von Funkübertragungen, bei denen dann nur eine einzige Sendefrequenz
notwendig ist, von Vorteil sein kann. Es muß folglich die Aussendung einer Nachricht blockiert werden, wenn der entsprechende
Empfänger in Betrieb ist und umgekehrt muß dieser Empfänger blockiert werden, wenn von dem Sender des Organes
oder des entsprechenden Umsetzers eine Nachricht übermittelt wird.
Die Fig. 4 bzw. 5 veranschaulichen ein erstes Ausführungsbeispiel der zentralen Befehlslogik bzw. eines der Befehlsumsetzer.
Die Befehlslogik nach Fig. 4 besitzt an ihrem rechnerseitigen
Eingang einen Adressenpufferspeicher 69 und einen Peripherie-Adressendekoder 70, die beide mit dem Adressenleitervielfach
des Rechners verbunden sind, sowie einen Datenpufferspeicher 72, der mit dem Datenleitungsvielfach 73 des Rechners
verbunden ist. Sobald der Adressendekoder 70 in der empfangenen
Adresse diejenige der Befehlslogik unter den Adressen anderer Peripheriegeräte des Rechners erkannt hat, überträgt er über
- 16 309844/1036
die Verbindung Jh einen Speicherbefehl an die Speicher 6$
und 72 und an eine Steuerlogik 75, welcher Speicherbefehl
die Auswertung der Information durch die Befehlslogik aus?·
löst.
Ein Sender 76 gibt Signale an eine Leitung 77 ab, die mit allen Befehlsumsetzern verbunden ist. Ein Empfänger 78
empfängt von einer mit allen Befehlsumsetzern verbundenen Leitung 79 die von diesen Befehlsumsetzern rückübermittelten
Signale.
Ein Vergleicher 80, dessen Ausgänge mit der Steuerlogik
75 verbunden sind, erhält einerseits über die Verbindung '81 von dem Empfänger 78 kommende Informationen, andererseits
über die Verbindung 82 die über eine Torschaltung 83 von
dem Pufferspeicher kommende Adresse, sowie über die Verbindung 84 die über eine Torschaltung 85 kommenden Daten des Speichers
72. Vom Ausgang des Empfängers 78 gelangt ein Informationssignal über die Leitung 86 in einen Serien/Parallel-Umsetzer
87, dessen Ausgänge einerseits mit der Steuerlogik 75» andererseits
über die Verbindung 81 mit dem entsprechenden Eingang des Vergleichers 80 verbunden sind. Derselbe Ausgang des Empfängers
78 ist außerdem noch mit dem Eingang eines Paritätstfittprüfers
88 verbunden, der seinerseits mit der Steuerlogik
ist
75 verbunden/r Ein weiterer Ausgang des Empfängers ist über eine Leitung 89 nochmals mit dem Serien/Parallel-Umsetzer 87 verbunden und führt letzterem das Taktsignal.zu.
75 verbunden/r Ein weiterer Ausgang des Empfängers ist über eine Leitung 89 nochmals mit dem Serien/Parallel-Umsetzer 87 verbunden und führt letzterem das Taktsignal.zu.
Die Adresse gelangt über die Verbindung 90 auf eine Torschaltung 91, die außerdem über eine Verbindung 92 den Adressenkode
erhält und durch die Steuerlogik 75 über die Leitung 93 gesteuert wird, so daß sie, sofern sie durchlässig geschaltet
ist, die Adresse über eine Verbindung 9M an einen Parallel/Serien-Umsetzer
95 weiterleitet. Ebenso gelangen die Daten über eine Verbindung 96 auf eine Torschaltung 97» die
- 17 30984A/1036
außerdem über eine Verbindung 98 den Datenkode erhält und
über die Leitung 99 von der Steuerlogik 75 gesteuert wird, so daß sie, sofern sie durchgeschaltet ist, die Daten auf
die Verbindung 9** gelangen läßt.
Außerdem enthält die Befehlslogik Organe analog zu jenen, die bereits im Zusammenhang mit Fig. 2 beschrieben wurden.
Es handelt sich um einen Blockzähler 100, der über eine Leitung 101 Taktimpulse erhält und über eine Verbindung 102
bzw. eine Leitung 103 Impulszüge an den Parallel/Serien-Umsetzer 95 bzw. an den Sender 76 abgibt. Außerdem ist ein
Paritätsbiterzeuger 104 vorgesehen.
Sobald die Befehlslogik nach Fig. 4 von dem Rechner eine
Nachricht erhalten hat, verriegelt die Steuerlogik 75 den Eingang des entsprechenden Pufferspeichers, bis die Nachricht
tatsächlich an den Befehlsumsetzer übertragen ist und schickt ein Signal "belegt" an den Rechner.
Die Steuerlogik 75 steuert dann die serielle Übertragung der Nachricht an den betreffenden Befehlsumsetzer; hierzu
sind die betreffenden Torschaltungen 91 oder 97 durchlässig und der ParalleO/Serien-Umsetzer 95 erhält eine bestimmte Zahl
von Taktimpulsen.
Dieser Parallel/Serien-Umsetzer 95 besteht entweder aus einem Pufferspeicher mit parallelen Eingängen und Serienausgang
oder aus einem logischen Multiplexer, der wie ein elektrischer Schalter arbeitet, d.h. nacheinander im Takt der Taktimpulse
der Steuerlogik die Bits der parallel Information abtastet. Die letzteie Lösung kann in bestimmten Fällen die
wirtschaftlicheife sein.
üblicherweise werden die Bits mit dem höchsten Gewichtsoder Bewertungsfaktor am Anfang einer Seriennachricht über-
- 18 309844/1036
tragen, wobei über eine Leitung 105 ein Signal "Beginn" und
über eine Leitung 106 eine Signal "Ende" hinzugefügt werden
können, um die Empfangslogik zu vereinfachen. Außerdem kann zur Erhöhung der übertragungssicherheit ein durch den Paritätsbiterzeuger
104 geliefertes Paritätsbit am Ende der Nachricht vorgesehen sein.
Der Befehlsumsetzer nach Fig. 5 erhält über einen Empfänger
107 die bei 77 abgegebenen Nachrichten- der zentralen Befehlslogik. Der Empfänger 107 besitzt den gleichen Aufbau'wie der
Empfänger 40 nach Pig. 3· An seinem Ausgang stehen auf einer Leitung 108 die Informationen und über eine Leitung 109 die
Taktimpulse zur Verfügung.
Diese Leitungen 108 und 109 sind mit einem Serien/Parallel-Umsetzer
110 für die Daten und mit einem Serien/Parallel-Ümsetzer
111 für die Adresse verbunden. Außerdem sind sie mit einem Serien/Parallel-Umsetzer 112 für die Nachricht verbunden,
der von einem Dekoder 113 gefolgt ist, welcher über eine Leitung 114 einen Befehl zum öffnen des Adressenregisters
und über eine Leitung 115 einen Befehl zum öffnen des Datenregisters
110 abgibt, wobei in der Leitung 115 noch eine Torschältung
116 liegt, die außerdem über eine Leitung 117 eine Information "Adresse gut" von einem Speicher 118 erhält, der
am Ausgang eines Vergleichers 119 angeordnet ist, welcher den Vergleich zwischen der Adresse der Nachricht und der Adresse
des Befehlsumsetzers durchführt. Die Information "Adresse gut" wird gleichzeitig auch einer Steuerlogik 120 zugeführt.
Diese erhält außerdem ein Signal von einem Paritätsprüfer 121, sowie über die Leitung 115 den Befehl für die Öffnung des Datenregisters.
Der Dekoder 113 gibt über eine Leitung 122 ein Signal "Ausführung" ab, das der Steuerlogik 120 zugeführt
wird und das die Übertragung der Informationen an einen Digital/ Analog-Wandler 123 auslöst, der über die Verbindung 124 mit
dem Ausgang des Serien/Parallel-Umsetzers 110 verbunden ist
- 19 -30984471036
und über die Leitung 125 in analoger Form einen Befehl an das diesem Befehlsumsetzer zugehörige Stellglied, beispielsweise
einen Schütz, abgibt.
Die Steuerlogik 120 steuert das Durchlässigschalten einer Torschaltung 126, die daraufhin die in 127 gespeicherte Adresse
des Befehlsumsetzers auf die Verbindung 129 gelangen läßt; weiterhin schaltet die Steuerlogik 120 eine Torschaltung 128
durchlässig, die das Signal auf der Verbindung 12*i ebenfalls
auf die Verbindung 129 gelangen läßt, die mit dem Eingang eines Parallel/Serien-Umsetzers 130 verbunden ist, dessen
Ausgang mit einem Sender 131 verbunden ist, der über eine Leitung 132 Taktimpulse erhält und über eine Leitung 79 sendet.
Der Parallel/Serien-Umsetzer 130 erhält außerdem ein Signal "Beginn der Nachricht" über die Leitung 133, ein Signal
"Ende der Nachricht" über die Leitung 13^ und ein in dem Paritätsbiterzeuger
135 erzeugtes Paritätsbit.
Je nach zugelassener Komplexität und angestrebter Sicherheit sind mehrere Arbeitsweisen möglich.
Der Befehlsumsetzer, der eine seiner Adresse entsprechende
Nachricht erhält, kann sich zunächst einmal in einen Zustand
er
schalten, in dem/für die neuen Daten empfangsbereit ist, die ihm unmittelbar anschließend von der zentralen Befehlslogik übermittelt werden.
schalten, in dem/für die neuen Daten empfangsbereit ist, die ihm unmittelbar anschließend von der zentralen Befehlslogik übermittelt werden.
Der Befehlsumsetzer kann sich darüber hinaus nicht nur empfangsbereit schalten, sondern auch an die zentrale Befehlslogik ein Signal "bereit" abgeben. In diesem Augenblick übermittelt
die zentrale Befehlslogik die Nachricht "Daten".
Der Befehlsumsetzer kann sich auch in Datenempfangsbereitschaft schalten und an die zentrale Befehlslogik seine Adresse
übermitteln. Wenn diese mit der im Register der zentralen Be-
- 20 309844/1036
fehlslogik gespeicherten Adresse übereinstimmt, findet Datenübertragung
statt; falls dies nicht der Fall ist, wird die Adresse solange wiederholt, bis eine vollständige Übereinstimmung
zwischen den beiden Adressen erzielt ist. Wenn die Übereinstimmung
nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit nicht erzielt ist j übermittelt die Steuerlogik 75 (Pig. 1O ein Alarmsignal
an den Rechner. Diese Lösung besitzt eine sehr große Sicherheit; es besteht keine Gefahr, daß infolge eines Übertragungsfehlers ein Befehl an ein anderes als das gewünschte Stellglied
übertragen wird.
Als Beispiel wird diese letztere Möglichkeit, die die aufwendigste
ist, beschrieben. .
Am Anfang einer Nachricht "Adresse" dienen ein oder zwei
Bits zum Sperren der Datenregister 110 aller Datenumsetzer und zum öffnen der Adressenregister 111 aller Datenumsetzer.
Am Ende der Nachricht "Adresse" setzt der Befehlsumsetzer, dessen Adresse mit derjenigen der Nachricht übereinstimmt,
ein Flip-Flop auf Eins, das die Rückübermittlung der Adresse dieses Befehlsumsetzers an die zentrale Steuerlogik freigibt
(Torschaltung 126). Außerdem wird auch die Torschaltung 116 für das Datenregister 110 geöffnet.
Wenn die Adresse korrekt ist, übermittelt die zentrale Befehlslgik
die Nachricht "Daten", die in das Datenregister 110 gelangt, welches (da es als Serien/Parallel-ümsetzer ausgebildet
ist) die Umsetzung der Serieninformation in eine Parallelinformation
vornimmt. Während dieser Zeit zählt ein nicht dargestellter
Zähler die Zahl der an das Datenregister 110 gelangenden Taktimpulseji. Wenn diese Zahl korrekt ist, übermittelt
der Befehlsumsetzer an die zentrale Befehlslogik eine Information
"Nachricht erhalten". In diesem Augenblick ist es möglich:,,
den gegebenen Befehl durch Übertragung seiner neuen Daten an den Digital/Analog-Wandler 123 auszuführen, der somit
309844/1036 " 21 '
einen Analogbefehl für das Stellglied liefert.
Es kann zweckmäßig sein, an den Digital/Analog-Wandler
123 die neuen Daten nur auf einen Ausführungsbefehl hin zu übertragenj der von der zentralen Befehlslogik kommt, nachdem
diese das Signal "Nachricht erhalten" erhalten hat.
um die Sicherheit zu erhöhen, kann die Nachricht "Daten"
von dem Befehlsumsetzer vermittels der Torschaltung 128 an die zentrale Befehlslogik rückübertragen werden und dort
mit der vorher übertragenen Nachricht "Daten" verglichen werden. Wenn die beiden Nachrichten übereinstimmen, wird
ein Ausführungsbefehl übertragen. Wenn sie nicht übereinstimmen, wird eine neue Nachricht an den Befehlsumsetzer übertragen,
der sie zur Verifizierung wieder rücküberträgt.
Die Einführung eines Paritätsbits in die Nachricht verfolgt denselben Zweck der Erhöhung der übertragungssicherheit. Hierzu
wird die Summe aller zu übertragenden Bits plus des Parität sbits im Falle einer geraden Parität überprüft. Diese Summe muß gleich Null sein. Wenn diese Bedingung beim Empfang
nicht erfüllt ist, wird ein Signal "Fehler" abgegeben, das eine neue Übertragung auslöst. Für eine ungerade Parität muß
die Summe gleich Eins sein.
Die Fig. 6 bzw. 7 veranschaulichen eine zentrale Befehlslogik
bzw. einen der Befehlsumsetzer in einem zweiten, vereinfachten Ausführungsbeispiel. Die Bezugsziffern für das Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 4 bzw. 5 wurden für die analogen Organe beibehalten.
Bei der Ausführungsform der zentralen Befehlslogik nach
Fig. 6 gelangt die von dem Rechner kommende Information in einen Pufferspeicher 136, der bei Erhalt eines Speicherbefehles
' - 22 309844/1036
über die Leitung 137 vom Rechner die Information über eine Torischaltung 138 an einen Parallel/Serien-Umsetzer 95 weiterleitete
Die Adresse zur Unterscheidung der Befehlslogik von anderen' Peripheriegeräten des Rechners gelangt in einen Dekoder 139·.
Die Steuerlgik 75 kann über eine Verbindung l40 und eine in
dieser Verbindung liegende Torschaltung l4l Befehle abgeben.
Der Ausgang des Registers 87 (Serien/Parallel-Umsetzer)
ist über die Verbindung 8l mit einem Dekoder 142 verbunden, der an die Steuerlogik die Signale "bereit" über die Leitung
143 und "Nachricht ausgeführt" über die Leitung 144 abgeben
kann.
In.der Ausführungsform des Befehlsumsetzers nach Fig. 7
erhält, ein Serien/Parallel-Umsetzer 145 über Leitungen IO8 und
109 die Aus gangs signale des Empfängers 107.. Der Ausgang dieses
Registers 145 ist über eine Verbindung 146 mit dem Eingang
eines Dlgital/Analog-Wandlers 123s einem Paritätsprüfer
von und einem Adressendekoder 148 verbunden, der/einem Speicher
oder einem Flip-Flop 149 gefolgt ist, dessen Ausgang mit der Steuerlogik 120 verbunden ist. Der Dekoder 148 wird von der=
Steuerlogik 120 über die Leitung ISO gesteuert, über eine Leitung
151 erfolgt die Rückstellung bzw. Löschung des Speichers
149.
Die Ausgangsleitungen 108 und 109 des Empfängers sind außer
dem mit einem Serien/Parallel-Umsetzer 152 verbunden, der über eine Leitung 153 ,von der Steuerlogik 120 gesteuert wird. Auf,
den Serien/Parallel-Umsetzer 152 folgt ein Dekoder 154, der über eine Leitung 155 ein Adressensignal und über eine Leitung
156 ein Ausführungssignal an die Steuerlogik 120 abgibt.
Diese Steuerlogik vermag eine Torschaltung 157 durchzuschal
ten, die dann von dem Block 158 ein Signal "bereit" an den
309844/103 6 - 23
Sender 131 gelangen läßt; außerdem kann die Steuerlogik 120
eine Torschaltung 159 durchlässig schalten, die dann ein von dem Block l60 kommendes Signal "Nachricht ausgeführt" ebenfalls
an den Sender 131 gelangen läßt. Die Steuerlogik 120 kann weiterhin über die Leitung 162 einen Sperrbefehl für das
Register 145 und über die Leitung 163 einen Preigabebefehl
für den Digital/Analog-Wandler 123 abgeben.
Dieser Aufbau mit einer Rückmeldung von dem Befehlsumsetzer an die zentrale Steuerlogik stellt den Mindestaufwand dar für
eine gewisse Auswertungssicherheit durch eine Kontrolle des richtigen Empfangs der Nachrichten mittels der Paritätsbits
und durch eine Gegenkontrolle der Ausführung oder des guten Empfanges der Nachricht zufolge eines Signales "bereit", das
in Verbindung mit der Adresse bedeutet, daß diese mit derjenigen des Befehlsumsetzers übereinstimmt und in Verbindung
mit den Daten bedeutet, daß die letzteren normal empfangen wurden und zufolge eines Signales "Nachricht ausgeführt"
nach Empfang des Ausführungsbefehles.
Eine Anordnung, bei der die zentrale Befehlslogik Befehle an die Befehlsumsetzer abgeben würde, ohne daß Informationen
von dem Befehlsumsetzer an die Befehlslogik zurückübertragen werden, würde zu einem "blinden" Betrieb führen. Es wäre möglich,
daß Befehle, Adressen oder Daten von dem Befehlsumsetzer nicht berücksichtigt werden würden, ohne daß die Befehlslogik
hiervon etwas bemerken würde.
Die Arbeitsweise ist folgende: In dem Pufferspeicher 136
wird die Adresse eines Befehlsumsetzers eingespeichert. Die Steuerlogik 75 gibt an den Rechner über eine Leitung 164 die
Information "belegt", schaltet die Torschaltung 138 durchlässig und gibt an den Blockzähler 100 den Befehl zur Durchführung
der Parallel/Serien-Umsetzung durch den Umsetzer 95, und demzu-
- 24 309844/1036
folge der Übermittlung der Nachricht "Adresse" an die Befehlsumsetzer.
Das Register 145 der Befehlsumsetzer wird entsperrt; es
bringt daher die empfangene Adresse in Paralleldarstellung. Der Paritätsprüfer 147 prüft die Parität und benachrichtigt
die Steuerlogik 120, falls die Parität unzutreffend ist, woraufhin die Steuerlogikjl20 gegebenenfalls die Abgabe eines
Alarmsignales an die Befehlslogik bewirkt. Außerdem sperrt die Steuerlogik 120 den Adressendekoder 148. Wenn die Parität
zutreffend ist, wird die Adresse dekodiert, und zwar durch
überprüfung, ob die geforderte Adresse derjenigen des betreffenden
Befehlsumsetzers entspricht. Zutreffendenfalls wird der Speicher oder das Flip-Flop 149 in den Zustand Eins gebracht
und nur dann auf Null zurückgestellt, wenn die Nachricht ausgeführt ist.'Der Zustand Eins des Speichers 149 bewirkt durch
Durchlässigschalten der Torschaltung 157 die Abgabe des Signales
"bereit" an die zentrale Befehlslogik.
Dieses Von der Befehlslogik empfangene und dekodierte
Signal "bereit" löst über die Steuerlogik 75 die Anforderung der Daten von dem Rechner über die Leitung 175 aus oder aber,
wenn der Rechner wie im Fall der Ausführungsform nach Fig. über eine Leitung "Daten" und demzufolge die Befehlslogik über
einen Datenzwischenspeicher verfügt, löst dieses Signal das
Durchlässigschalten der Torschaltung 97 für die Daten aus, wodurch den Daten der Zutritt zu dem Umset-zer 95 freigegeben
wird. Sobald die Daten in dem Pufferspeicher 136 gespeichert
sind, wird die Torschaltung durchlässig geschaltet und die Daten werden an den Befehlsumsetzer auf dieselbe Weise übermittelt,
wie dies vorher mit der Adresse geschah.
Der Befehlsumsetzer empfängt die Daten in dem Register und überprüft die Parität. Wenn sie zutreffend ist, sperrt
die Steuerlogik 120 den Zugang zu dem Register 145 und gibt
309844/1036
- 25 -
den Zugang zu dem kleinen Register 152 frei, das die Befehle
(zwei bis drei Bit) aufnimmt. Das Signal "bereit" wird an die Befehlslogik abgegeben. Sein Empfang und seine Dekodierung
bewirken die Aussendung des Ausführungsbefehles durch die Steuerlogik 75 der zentralen Befehlslogik. Dieser Befehl wird
von dem kleinen Register 152 des Befehlsumsetzers empfangen. Wenn die Parität zutreffend ist, wird der Ausführungsbefehl
über die Steuerlogik 120 ausgeführt, die die Parallelbeschikkung des Registers 145 mit den Informationen auslöst, welches
Register die Daten in einen nicht dargestellten, dem Digital/ Analog-Wandler 123 zugeordneten Zwischenspeicher überführt,
wobei das Ausgangssignal des Digital/Analog-Wandlers 123 den
von dem Rechner adressierten Wert der Sollgröße in Form einer Spannung oder eines Stromes wiedergibt.
Das Signal "Nachricht ausgeführt" wird der zentralen Befehlsigik übermittelt, die in ihren Ausgangszustand gebracht wird.
Das über die Leitung 164 übertragene Signal "belegt" wird wieder zu Null gemacht; in dem Befehlsumsetzer wird der Adressenspeicher
149 wieder auf Null gebracht und das Register 145
entriegelt. Ein neuer Befehl für eine andere Größe kann ausgeführt werden.
Das Prinzip der Anordnung besteht darin, daß jeder Nachrichtenübertragung
der Befehlslogik eine Antwort des Befehlsumsetzers entsprechen soll (z.B. "bereit" oder "Nachricht ausgeführt").
Wenn diese Antwort nicht vorliegt, wird die Nachricht nach einer bestimmten Wartezeit wiederholt.
Auf diese Weise wird eine Garantie für einen Betrieb mit hoher Sicherheit bei gleichzeitig relativ geringer Komplexität
erreicht. Um absolute Sicherheit zu erreichen, muß - wie vorstehend bereits erläutert wurde - ein System mit Rückmeldung
und überprüfung der Übereinstimmung der übermittelten und
empfangenen Nachrichten vor übergang auf den nächsten Betriebsvorgang verwendet werden.
309844/1036 " 26 "
2316682
In Fig. 8 ist eine Ausführungsform eines Registers zur
Umsetzung einer an den Eingängen 166 in Parallelform ankom- ;
menden Information in eine an einem Ausgang 167 zur Verfü- .
gung stehende Serieninformation dargestellt. Das Register oder
der Parallel/Serien-Umsetzer ist mit einem Paritätsbit erzeuger,
ausgestattet und wird durch einen in Fig. 9 dargestellten Blockzähler gesteuert, der über den Eingang 168 Taktimpulse
erhält und am Ausgang I69 Impulszüge oder Blöcke liefert.
Das gewählte Beispiel kann die Anordnung aus Register 56 * Parität
sbit erzeuger 60 und Blockzähler 58 in Fig. 3 sein.
Das Register setzt sich aus einer bestimmten Anzahl von Stufen 170 zusammen, die einerseits über die Leitung 17I die
über den Ausgang I69 von dem Blockzähler abgegebenen Impulszüge und andererseits über die Leitungen 172 die Paralielinformation
erhalten, wenn über die Leitung 173 ein Befehl zur Parallelübertragung anliegt.
Das Paritätsbit wird am Ausgang eines EXCLUSIV-ODER-Gliedes
nk gewonnen, das an seinem einen Eingang 175 ein Signal
erhält, das für eine gerade Parität gleich Null und für eine ungerade Parität gleich Eins ist, und an seinem anderen Eingang
176 das Ausgangssignal eines EXCLUSIV-ODER-Gliedes 177
erhält, das seinerseits mit seinen Eingängen mit den Ausgängen zweier weiterer EXCLUSIV-ODER-Glieder verbunden ist usw., bis
herab zu den EXCLUSIV-ODER-Gliedern , deren Eingänge mit den
Verbindungen zwischen den Stufen 170 verbunden sind. '
Der Blockzähler nach Fig. 9 setzt sich aus einer bestimmten
Anzahl von Stufen 178 zusammen, die miteinander über eine Leitung 179 und ein NOR-Glied I80 in Schleife geschaltet sind und
den Übertragungsbefehl über die Leitung 173 erhalten. Ein Übertragungsbefehl
kommt über die Leitung-181 an und ein Signal
"Übertragung läuft" wird von einem RS-Flip-Flop I83 abgegeben
- 27 309844/1036
an ein UND-Glied 184, das am Ausgang des Registers nach Fig.8
liegt, sowie an eine Speicheranordnung I85, die über die Leitung
186 einen Speicherbefehl erhält und den Übertragungsbefehl an die Leitung 173 und über ein Flip-Flop I87 ein Überprüfungssignal
188 abgibt.
Wie bereits erwähnt, gibt ein durch das übertragungsssignal
auf der Leitung I8I in den Zustand Eins gebrachtes RS-Flip-Flop
189 die Taktimpulse auf der Leitung I69 frei und sobald die Zahl der gewünschten Bits in einer Torschaltung 190 dekodiert
ist, kippt das Flip-Flop I89 in den Zustand Null zurück und sperrt die Taktimpulse auf der Leitung I68.
309844/1036
Claims (4)
- DVsl-l.-i Dipl o->c ρ bl. Gf&.D£t:-:c: i^--tiSKY «*FAir;,rANWALT ' : .3.4.19738ÄBflchan2l - GöitSwid*, SI · 7446-IV/He.Societe Generale de Constructions Electriques et Meeaniques(ALSTHOM)Patentansprüche: -IJ Anordnung zur rechnergesteuerten Fernabfrage von mittels Meßwertaufnehmerη erhaltenen Daten und zur rechnergesteuerten Betätigung von auf eine Regelstrecke einwirkenden Stellgliedern, wobei jedem Meßwertaufnehmer ein Datenumsetzer mit einem Analog/Digital-Wandler, dessen Analogeingang mit den Meßwertaufnehmern verbunden ist, und einer Logikanordnung zum Informationsaustausch mit dem Rechner zugeordnet ist, und wobei jedem Stellglied ein Befehlsumsetzer mit einer Logikanordnung zum Informationsaustausch mit dem Rechner und einem Digital/Analog-Wandler3 dessen Analogausgang mit dem Stellglied verbunden ist, zugeordnet ist, und dem Rechner eine zentrale Datenabfragelogik und eine zentrale Befehlslogik zugeordnet sind, wobei die zentrale Datenabfragelogik mit allen Datenumsetzern über einen oder zwei allen Datenumsetzern gemeinsame. Kanäle verbunden ist, und die zentrale Befehlslogik mit allen Befehlsumsetzern über einen oder zwei allen Befehlsumsetzern gemeinsame Kanäle verbunden ist, und die Verbindungen zwischen der zentralen Datenabfragelogik und den Datenumsetzern, sowie diejenige zwischen der zentralen Befehlslogik und den Befehlsumsetzern einen Informationen und Taktimpulse übertragenden Sender.und einen durch die Taktimpulse synchronisierten Empfänger mit mindestens einem Serien/Parallelumsetzer für die Informationen enthalten, dadurch ge-309844/1036 -2-kennzeichnet, daß die zentrale Datenabfragelogik (13) neben Einrichtungen zur Abgabe einer Adressennachricht an die Datenumsetzer (6) Einrichtungen zur Übermittlung eines Befehls an diese Datenumsetzer (6) zur übertragung ihrer Daten an die zentrale Abfragelogik (13) enthält und daß diese letzteren Einrichtungen in Abhängigkeit von dem Empfang einer Antwort des betreffenden Datenumsetzers auf die Adressennachricht in dem Empfänger arbeiten.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Befehlslogik (I1O neben Einrichtungen zur Abgabe einer Adressennachricht an die Befehlsumsetzer (10) Einrichtungen zur Übermittlung einer Informationsnachricht an diese Befehlsumsetzer enthält, welche letzteren Einrichtungen in Abhängigkeit von dem Empfang einer Antwort des betreffenden Befehlsumsetzers auf die ihm übermittelte Adressennachricht in dem Empfänger arbeiten.
- 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Befehlsumsetzer (10) Einrichtungen zur Wiederholung der empfangenen Informationsnachricht gegenüber der zentralen Befehlslogik (14) besitzt, und letztere (14) Einrichtungen zur überprüfung der Übereinstimmung zwischen der von ihr abgegebenen und der ihr wiederholten Informationsnachricht und zur Abgabe eines übereinstimmungssignales besitzt, und daß Jeder Befehlsumsetzer (10) Übertragungseinrichtungen besitzt, die Befehle an das entsprechende Stellglied übertragen und in Abhängigkeit von dem Übereinstimmungssignal arbeiten.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenumsetzer (6) mit einstellbaren Grenzwertschaltungen versehen sind,die die Überschreitungen der Grenzwerte durch die gemessenen Größen feststellen und ein Alarmsignal abgeben. .' - 3 -309844/1038»> ■Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,: daß die Befehlsumsetzer (10) drei Serien/Parallel-Umsetzer für die Von der zentralen Befehlslogik empfangenen Nachrichten enthalten, nämlich einen ersten Serien/Parallel-Ümsetzer* für die Adresse, einen zweiten Serien/Parallel-Umsetzer für'die Informationen und einen dritten Serien/Parallel-Umset,zer:, gefolgt von einem Dekoder, der Signale für das öffnen des ersten und des zweiten Registers und Signale für die Ausführung der von der zentralen Steuerlogik erhaltenen Befehle abgibt. : - _.-.....Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens bestimmte Datenumsetzer (6) mit Einrichtungen zur Abgabe und übertragung eines Befehls an einen anderen Datenumsetzer zur übertragung der in letzterem enthaltenen Informationen an die zentrale Datenabfragelogik (13) versehen sind und daß diese Einrichtungen durch das Ende der von dem sie enthaltenden Datenumsetzer übertragenen Nachricht auslösbar sind.309844/1036
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