[go: up one dir, main page]

DE2316039A1 - Verfahrensregelanlage fuer gefahrenbereiche - Google Patents

Verfahrensregelanlage fuer gefahrenbereiche

Info

Publication number
DE2316039A1
DE2316039A1 DE19732316039 DE2316039A DE2316039A1 DE 2316039 A1 DE2316039 A1 DE 2316039A1 DE 19732316039 DE19732316039 DE 19732316039 DE 2316039 A DE2316039 A DE 2316039A DE 2316039 A1 DE2316039 A1 DE 2316039A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
process area
control room
control
area
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732316039
Other languages
English (en)
Other versions
DE2316039C2 (de
Inventor
Jun Alvan H Bullard
Iii William Calder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schneider Electric Systems USA Inc
Original Assignee
Foxboro Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Foxboro Co filed Critical Foxboro Co
Publication of DE2316039A1 publication Critical patent/DE2316039A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2316039C2 publication Critical patent/DE2316039C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/008Intrinsically safe circuits

Landscapes

  • Safety Devices In Control Systems (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Sperrvorrichtungen, wie sie in Verbindung mit Verfahrensregleranlagen zur Verhinderung einer Zündung oder Explosion in gefährdeten Verfahrens- oder Arbeitsbereichen infolge von Schäden oder Störungen der diesem Bereich zugeordneten elektrischen Ausrüstung verwendet werden.
In verschiedenen industriellen Verfahrensanlagen besteht ein großer Bedarf für elektrische Systeme zur Überwachung und Regelung von Verfahrensablaufen. Diese Systeme bestehen aus im Verfahrens- bzw. Arbeitsbereich angeordneten Instrumenten, die über Kabel mit einem Steuerraum verbunden sind, welcher bei-
Mü/Bl/m
30 98 42/0892
spielsweise die Stromquellen, Anzeige- und Regelinstrumente enthält. In vielen Fällen befindet sich die Arbeitsausrüstung in Bereichen, in denen entflammbare Gase oder Dämpfe eine Gefahrenquelle darstellen. Aus diesem Grund müssen Vorsichtsmaßnahmen getreoffen werden, um sicherzustellen, daß Gefahrenbereiche innerhalb des Arbeitsgebiets im Normalbetrieb dieser Geräte gegen Explosions- oder Brandgefahr gesichert sind. Wenn ein Störung-szustand in der Stromquelle oder in den Instrumenten im Steuerraum- oder im Verfahrensbereich auftritt, muß ebenfalls sichergestellt werden, daß die in diesem Gebiet verfügbare Energie so niedrig ist, daß sie keine Entzündung der entflammbaren Gase oder Dämpfe.bewirken kann.
Ein wesentlicher Durchbruch auf diesem Sicherheitsgebiet erfolgte mit der Einführung sog. Trennvorrichtungen (barrier device). Ein gutes Beispiel für eine solche Vorrichtung ist in der US-PS 3 527 985 beschrieben.^
Trennvorrichtungen, wie sie in der genannten US-PS beschrieben sind, sind aber nur für die Begrenzung des Stroms in einer einzigen Leitung brauchbar. Anlagen mit Trennvorrichtungen sind sowohl kostspielig als auch kompliziert, da für jede Verbindung mit dem Arbeitsbereich jeweils eine gesonderte Trennvorrichtung erforderlich ist. Diese Vorrichtungen müssen ausserdem in gewissen Zeitabständen einzeln überprüft werden, um zu gewährleisten, daß sie tatsächlich den zum Arbeitsbereich übertragenen Strom bzw. die Leistung zu begrenzen vermögen.
Ein anderes bekanntes Absicherungsverfahren besteht in der Verwendung von speziell zugeordneten Stromquellen mit eingebauten Spannungs- und Strombegre^zungsvorrichtungen. Diese Lösungsart bedingt aber starke Einschränkungen bezüglich der Systemanordnung und der Anpassungsfähigkeit und erfordert die Verwendung mehr als einer Stromversorgung im Steuerraumbereich.
30 98 4 2/0892
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, eine einfache Sicherungseinrichtung für in den erwähnten Gefahrenbereichen einzusetzende Verfahrensregelanlagen zu schaffen, die sich flexibel an alle möglichen zu sichernden Geräte- und Schaltungseinheiten anpassen und ohne großen Aufwand installieren läßt.
Diese Aufgabe.wird erfindungsgemäß durch die im beigefügten Patentanspruch 1 angegebenen Maßnahmen gelöst, deren weitere vorteilhafte Ausgestaltungen in Unteransprüchen gekennzeichnet sind.
Bei Anwendung der Erfindung können nun die mit Verfahrensregleranlagen bei Verwendung bekannter Trennvorrichtungen verbundenen Schwierigkeiten insbesondere hinsichtlich komplizierter Anordnung dadurch vermieden werden, daß das Erfordernis für einzelne, getrennte Trennvorrichtungen für jeden Anschluß zum Arbeitsbereich entfällt. Dieses Ziel der Erfindung wird durch Anwendung einer Verfahrensregleranlagen-Anordnung erreicht, die eine getrennte Spannungs- und Strombegrenzung ermöglicht. Dabei kann nur eine einzige Stromquelle vorgesehen sein, die eine große Vielseitigkeit insbesondere bei der Systemauslegung zuläßt. Die zugrundeliegende Aufgabe wird dabei im wesentlichen durch Verwendung einer Spannungsbegrenzenden Trennvorrichtung und von strombegrenzenden Vorrichtungen in jedem zum Arbeitsbereich führenden Signalpfad gelöst.
Die neuartig angeordnete Verfahrensregleranlage weist eine Grenz- bzw. Trennfläche zwischen den Verfahrens- und Regelbereichen auf. Die spannungsbegrenzende Trennvorrichtung ist der Trennfläche zugeordnet. Sie ist insofern doppelseitig wirksam, als sie neben der Begrenzung des Spannungsausgangs der Stromquelle auch zu verhindern vermag, daß bei einer in einem Steuerraumgerät auftretenden Störung über die Stromquelle Strom bzw. Leistung zum Arbeitsbereich abgegeben wird. Dies
309842/0892
wird dadurch erreicht, daß die beiden Seiten der Trennfläche über getrennte Kabel mit Strom beschickt werden, die nur an der spannungsbegrenzenden Trennvorrichtung miteinander verbunden sind.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine vereinfachte Darstellung einer vollständigen Verfahrensreglersystem-Anordnung mit einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 2 eine schematische Darstellung der spannungsbegrenzen-• den Trennvorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 1 zeigt in Blocksehaltbilddarstellung eine Anlage mit Aufzeichnungs-, Regel- und Anzeigeinstrumenten, die über eine Trennfläche mit dem Verfahrens- bzw. Arbeitsbereich verbunden sind. Der vorher genannte Gefahrenbereich befindet sieh im Arbeitsbereich.' '
Innerhalb der Trehnflache liegen mehrere Signalverarbeitungs-Schaltkreise, von denen zur Erleichterung der Darstellung nur einzelne repräsentative Elemente dargestellt sind. Der Arbeitsbereich enthält eine Anzahl von Vorrichtungen, wie Temperatur-, Druck- oder Durchsatzmengengeber, zur Messung der Verfahrensparameter sowie Vorrichtungen zur Beeinflussung des Verfahrens, wie Ventile und Ventil-Stellglieder, Heizer und Relais, Pumpen und Wandler und dergl.
Zum besseren Verständnis der Erfindung können sowohl die Meßais auch die Bedienungsvorrichtungen im Arbeitsbereich als Widerstandselemente betrachtet werden. Diese Darstellung ist insofern nützlich, als der für den Betrieb dieser Arbeitsbereich-
309.842/0892
Vorrichtungen benötigte Strom vom Steuerraumbereich durch die Trennfläche über die gleichen Pfade zu diesen Vorrichtungen
übertragen wird, welche auch die Signalinformation führen. Die Antriebsenergie für einige dieser Vorrichtungen ist nichtelektrischer Natur, z.B. pneumatisch, wird jedoch durch elektrische Wandler gesteuert, so daß die vorliegende Darstellung zutrifft.
Gemäß Fig. 1 ist die Trennfläche 10 in zwei Abschnitte unterteilt, nämlich in eine Steuerraumseite 11 und eine Arbeitsbereich-Seite 12. Die vorgenannten, im Steuerraumbereich enthaltenen Instrumente und Vorrichtungen sind durch den Instrumentenblock 13 dargestellt und mit der Steuerraumseite 11 der Trennfläche 10 verbunden. Die Vorrichtungen zur Messung und
Beeinflussung des Verfahrensablaufs sind als ein übertrager
bzw. Geber 14 und ein Ventil-Stellglied 15 im Arbeitsbereich
16 dargestellt. Diese Vorrichtungen-sind an die Arbeitsbereichseite 12 der Trennfläche 10 angeschlossen.
Ein charakteristisches Arbeitsbereich-Meßsignal erscheint als Änderung des Effektivwiderstands des Gebers I1J und wird zur
Trennfläche über eine Leitung 17 übertragen, die mit einem in der Seite 12 der Trennfläche 10 befindlichen Widerstand 18 und einer Stromquelle in Reihe geschaltet ist. Das Meßsignal wird als Spannungsänderung über den Widerstand 18 durch einen
Differentialverstärker 19 festgestellt, dessen Eingangswiderstände 20 und 21 an die beiden Enden des Widerstands 18 angeschlossen sind. Das durch einen Verstärker 19 verarbeitete
Signal wird über eine Leitung 22 zu den Regelinstrumenten 13
übertragen.
Ein von den Instrumenten 13 ausgehendes repräsentatives Regelsignal wird über eine Leitung 23 an die Steuerraumseite 11 der Trennfläche 10 angelegt. Die Leitung 23 ist mit einem Eingangs-
309842/0892
~ 6 ~ 2316Ö39
widerstand 24 eines Verstärkers 25 in Reihe geschaltet. Das vom Verstärker 25 verarbeitete Signal wird auf einer Leitung 27 über einen Ausgangswiderstand 26 zum Stellglied 15 im Arbeitsbereich 16 übertragen. '
Aufgabe der vorstehend beschriebenen Schaltungsanordnung ist die Verhinderung einer Zündung in potentiellen Gefahrenbereichen im Arbeitsbereich 16 durch Begrenzung des Stroms bzw. der Leistung, der bzw. die über die Leitungen 17 und 27 zum Arbeitsbereich übertragen wird. Dieses Strombegrenzungsmerkmal muß im Normalbetrieb der Anlage wirksam sein und auch den für den Arbeitsbereich verfügbaren Strom bzw« Leistung zu begrenzen vermögen, wenn Störungsbedingungen auftreten.
Es gibt zwei Möglichkeiten für eine zur Zündung ausreichende Leistung. Die erste liegt in der Stromquelle vor, die zur Erfüllung des normalen Leistungsbedarfs der Arbeitsbereich-Vorrichtungen, der Vorrichtungen der Trennfläche und der Regelinstrumente benötigt wird« Diese Stromquelle ist in Fig. 1 als Stromversorgung 28 dargestellt s die über ein Kabel 29 mit den Instrumenten 13 und über ein Kabel 31 mit einer Trennvorrichtung 30 verbunden ist,
Die Trennvorrichtung 30 verteilt den Strom von der Stromversorgung 28 über zwei Sätze von Sammelsehlenen an die Trennfläche 10. Der erste Satz von Sammelsehienen,welcher die Steuerraumseite 11 der Trennfläche mit Strom versorgt, besteht aus Sammelsehienen 32 und 33 s welche die beiden getrennten Spannungswerte führen, wie sie von zahlreichen modernen elektronischen Bauteilen, wie Verstärkern mit integrierter Schaltung, benötigt werden« Der entsprechende Satz von Sammelsehienen zur Versorgung der Arbeitsbereichseite 12 der Trennfläche 10 ist bei 31* und 35 dargestellt.
3-0'9842/'0892
In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß die signalverarbeitenden Verstärker 19 und 25 als repräsentative Abschnitte der Trennfläche 10 dargestellt sind, die eine Vielzahl solcher Vorrichtungen enthalten kann, von denen jede auf die in Pig. 1 gezeigte und vorstehend beschriebene Weise mit dem Arbeitsbereich 16, den Instrumenten 13 und der Trennvorrichtung 30 verbunden ist.
Eine andere potentielle Strom- oder Leistungsquelle, die unter Störungsbedingungen eine Zündung im Arbeitsbereich verursachen kann, ist in Pig. I als sekundäre Stromquelle 36 dargestellt. Diese ist über ein Kabel 37 mit den Regelinstrumenten 13 verbunden und stellt eine beliebige Stromquelle, einschließlich einer Netzspannungsquelle dar, die während eines Störungszustandes oder einer Kombination von Störungszuständen mit einem der Steuerraum-Instrumente in Kontakt kommen kann.
Der Strom von der Stromquelle 36 könnte über zwei mögliche Wege den Arbeitsbereich 16 erreichen und eine Zündung verursachen. Der erste Weg verläuft dabei über die Signalpfade 22 und 23· Dieser Strom könnte den Arbeitsbereich unmittelbar über die in der Trennfläche 10 enthaltenen elektronischen Schaltungen oder sogar über die Trennvorrichtung 30 erreichen, indem er die Sammelschienen 32 und 33 erreicht und über die Trennvorrichtung 30 zu den Sammelschienen 31I und 35 und von dort zum Arbeitsbereich gelangt.
Der zweite denkbare Weg, über den der Strom von der Stromquelle 36 den Arbeitsbereich 16 erreichen könnte, verläuft über das Kabel 37 zu den Instrumenten 13, sodann über die Kabel 29 und 31 zur Trennvorrichtung 30 und von dieser über die Sammelschienen 32J und 35 zu den Leitungen 17 und 27.
309842/0892
Obgleich aus den vorstehenden Ausführungen ersichtlich ist, daß einige der Kombinationen von Störungszuständen, die für eine mögliche·Zündung im Arbeitsbereich nötig sind, äußerst unwahrscheinlich sind, macht die große Gefahr für Personal und Ausrüstung, die im Betriebsbereich eingesetzt sind, der entflammbare Gase und Dämpfe enthalten kann, auch einen Schutz . gegen sehr unwahrscheinliche Kombinationen von Vorfällen erforderlich.
Erfindungsgemäß wird auf die im folgenden beschriebene Weise ein Schutz gegen zu hohe Strom- oder Leistungswerte auf den mit dem Arbeitsbereich verbundenen, beispielhaft bei 17 und 27 dargestellten Leitungen gewährleistet« Die strombegrenzenden Widerstände 20, 21 und 24 dienen zur Begrenzung des Stroms, der von der Steuerraumseite 11 her für die Arbeitsbereichseite 12 der Trennfläche 10 verfügbar ist. Die Trennvorrichtung 30 begrenzt die für die Arbeitsbereichseite 12 der Trennfläche 10 auf den Sammelschienen J>k und 35 verfügbare Spannung. Die Einzelheiten der Trennvorrichtung 30 sind nachstehend in Verbindung mit Fig. 2 beschrieben*
Die Stromquelle 28 liefert den Strom unmittelbar zu den Instrumenten 13 und über die Trennvorrichtung 30 zur Trennfläche 10. Im Normalbetrieb wird die Trennfläche 10 über das Kabel mit Strom versorgt. Falls eine Störung in den Regelinstrumenten 13 auftritt, kann der Strom von der Stromquelle 36 ebenfalls über das Kabel 29 an das Kabel 31 angelegt werden. Die Trennvorrichtung 30 wirkt dann als Spannungsbegrenzer auf das Kabel 31 und verhindert, daß eine am Kabel 31 auftretende überspannung der Stromquellen 28 oder 36 die Trennfläche 10 über die Sammelschienen 32, 33» 3^ oder 35 erreicht. Diese Funktion wird durch die in Fig. 2 dargestellten Spannungsbegrenzungs-Schaltungen erreicht. Bei der dargestellten Ausführungsform sind drei identische spannungshegrenzende Schaltkreise 37, und 39 parallelgeschaltet. Obgleich jeder Schaltkreis für sich
309842/0892
die erforderliche Spannungsbegrenzungsfunktion zu erfüllen vermag, dienen die redundanten Schaltkreise zur Gewährleistung dieser Punktion auch für den Fall eines Störungszustandes in der Trennvorrichtung 30 selbst.
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung der vorstehend erläuterten Trennvorrichtung 30, die über ein Kabel 31 und über Schmelzsicherungen 40 und 41, von denen je eine pro Eingangsleitung vorgesehen ist, mit Strom gespeist wird. Diese Schmelzsicherungen sind mit Schmelzsicherungen 42 bzw. 43 in Reihe geschaltet, die in einem Raum 44 angeordnet sind. Der Raum 44 stellt den Teil der Trennvorrichtung 30 dar, dier gewünschtenfalls vergossen oder auf sonstige zweckmäßige Weise gegenüber Umgebungseinflüssen geschützt sein kann. Die Schmelzsicherungen schützen die Trennvorrichtung 30 vor Überlastung unter Störungsbedingungen. Mit jeder Leitung sind zwei Schmelzsicherungen in Reihe geschaltet, so daß diese verschiedene Nennwerte besitzen können. Hierdurch wird gewährleistet, daß die Sicherungen aus verschiedenen Fertigungsserien stammen. Hierdurch läßt sich eine ausreichende Sicherheit dafür garantieren, daß nicht beide Schmelzsicherungen schadhaft sind. Die schwächeren Sicherungen, d.h. die Schmelzsicherungen 40 und 41, befinden sich in der Trennvorrichtung 30, aber ausserhalb des versiegelten Raums 44. Auf diese Weise kann erforderlichenfalls eine Sicherung ersetzt werden, ohne in den Raum 44 eindringen zu müssen, falls dieser beispielsweise vergossen oder auf andere Weise geschützt ist.
Die Schmelzsicherungen 42 und 43 sind an die beiden Enden von drei parallel strombegrenzenden Schaltkreisen angeschlossen, von denen der Begrenzerschaltkreis 37 nachstehend näher erläutert ist.
Die hauptsächliche Spannungsbegrenzung wird durch einen gesteuerten Siliziumgleichrichter (SCR) 45 gewährleistet, der
309842/0892
" 10■■" ■ "" 2310039
über die Speiseleitung schaltbar ist. Wenn die am Kabel 31 anliegende Spannung einen vorbestimmten Wert übersteigt, schaltet der Gleichrichter 45 durch und wirkt als Kurzschluß über die Speiseleitung, wodurch die Spannung auf weniger als 1 V reduziert wird. ■ 0^
Die Gate-Elektrode des SCR 45 ist mit einer Reihenkombination aus einer Zehnerdiode 46 und einem Widerstand 47 verbunden, die eine Temperaturkompensation für den Gleichrichter 45 bietet und die Spannung bestimmt, bei welcher der SCR 45 zündet bzw. durchschaltet. Die Anordnung der Bauteile im Schaltkreis 37 ermöglicht einen überspannungsschutz für die Differentialspannung zwischen der Plus- und Minusklemme einer Stromversorgung mit nur einem steuerbaren Gleichrichter·.
Eine Reihenkombination aus Dioden 48 und 49,die parallel zum SCR 45 geschaltet ist und eine Mittelanzapfung nach Masse besitzt, gewährleistet eine Steuerfunktion, um den SCR 45 gegenüber den beiden Leitungen des Kabels 31 auf Masse zu beziehen. .-·■_■■"
Gemäß Fig. 2 sind die spannungsbegrenzenden Schältkreise 37» 38 und 39 durch überbrückungen 50 und 51 parallelgeschaltet, an welche die Sammelschienen 34 bzw.. 35 angeschlossen sind. Diese überbrückungen sind ausbaubar, um die Prüfung der einzelnen Begrenzerschaltkreise zu erleichtern.
Die Sammelschienen 32 und 33» welche die Steuerraumseite der Trennfläche 10 mit Strom versorgen, sind jeweils an den Begrenzerschaltkreis 39 über ein Paar Schmelzsicherungen angeschlossen, welche die gleiche Funktion besitzen wie die beschriebenen Schmelzsicherungen 40 - 43.
Infolge der Verwendung getrennter Sammelschienensätze für die
30 98 4 2/0892
Stromversorgung der Steuerraum- und der Arbeitsbereichseite der Trennfläche 10 vermag die Trennvorrichtung 30 eine auf den Sammelschienen 32 und 33 von einer anderen Stromquelle, wie der Stromquelle 36 auftretende überspannung daran zu hindern, an den mit dem Arbeitsbereich 16 verbundenen Sammelsehienen 3^ und 35 zu erscheinen.
Obgleich vorstehend eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt und beschrieben ist, sind selbstverständlich zahlreiche Änderungen und Abwandlungen möglich, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird. So können beispielsweise die in Fig. 1 als strombegrenzende Vorrichtungen durch Widerstände dargestellten Elemente durch andere Elemente, etwa optische Trennvorrichtungen, ersetzt sein. Die Meßgeräte können Thermoelemente, Schließkontakte oder Frequenz-bestimmte Einrichtungen sein. Aus diesem Grund hängt die elektrische Anordnung der Trennfläche von den jeweils angewandten Meß- und Regelgeräten ab. Die Schaltung gemäß Fig. 2 kann durch verschiedene andere Überspannungsschaltungen ersetzt werden, ohne daß vom Wesen der Erfindung abgewichen wird. Für die Verwirklichung der Erfindung ist es nur nötig, Widerstandseinrichtungen in einer Trennfläche und eine Spannungstrennvorrichtung zu verwenden, wie dies vorstehend beschrieben ist.
Zusammenfassend* wird mit der Erfindung somit eine Verfahrensregelanlage mit Regel-, Aufzeichnungs- und Anzeigevorrichtungen in einem Steuerraumbereich sowie mit einer mit dem zu regelnden Verfahren zusammenwirkenden'Arbeitsbereichausrüstung in einem Gefahrenbereich geschaffen, bei welcher die Systemanordnung einen ausreichenden Schutz vor der übertragung von gefährlichen Strom- oder Leistungswerten über die Anschlüsse zum Gefahrenbereich bietet, um eine Zündung zu verhindern. Die Anlage weist eine einzige, zweiseitig wirkende, spannungsbegrenzende Trennvorrichtung sowie mehrere strombegrenzende Vor-
309842/0892
2316038
richtungen für alle zum Gefahrenbereich führenden Signalpfade auf, wodurch die Notwendigkeit für getrennte Trennvorrichtungen in jeder mit dem Gefahrenbereich, verbundenen Leitung vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    [1. jVerfahrensregelanlage, bei der normalerweise mit einer Strom- ^—'quelle verbundene Regel-, Aufzeichnungs- und/oder Meßinstrumente in einem mit Instrumenten in einem Verfahrensbereich verbundenen Steuerraum vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet , daß zur angepaßten Verwendung dieser Regelanlage in Gefahrenbereichen eine Trennfläche (10) zur Begrenzung des Stroms in allen zum und vom Verfahrensbereich führenden Signalpfaden sowie ein zwischen der Stromquelle (28) und der Trennfläche angeordneter Spannungsbegrenzer (30) zur Begrenzung der der Trennfläche (10) zugeführten Spannung vorgesehen sind.
    2, Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennfläche (10) Verstärker (19, 25) zur Verarbeitung der zum und vom Verfahrensbereich (16) gelieferten Signale und der Eingangsseite jedes Verstärkers zugeordnete Widerstände zur Strombegrenzung aufweist.
    3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß die Trennfläche (10) einen Steuerraumteil (11), einen Verfahrensbereichteil (12), Eingangswiderstände im Verfahrensbereichteil für vom Verfahrensbereich ausgehende Signale, im Steuerraumteil vorgesehene Verstärker für vom Verfahrensbereich ausgehende Signale, im Steuerraumteil angeordnete Eingangswiderstände für vom Steuerraum ausgehende Signale und im Verfahrensbereichteil vorgesehene Verstärker für
    309842/0892
    vom Steuerraum ausgehende Signale aufweist.
    4. Anlage nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet » daß der Spannungsbegrenzer (30) ein Kabel zur Stromzufuhr von einer Stromquelle, ein zweites Kabel zur Stromzufuhr zum Steuerraumteil der Trennfläche und ein drittes Kabel zur Stromzufuhr zum Verfahrensbereichteil der Trennfläche aufweist.
    5. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Spannungsbegrenzer (30) in das erste und das zweite Kabel eingeschaltete Reihen-Schmelzsicherungen (4O-- 43) mit unterschiedlichen Werten aufweist.
    6. Trennflächenanordnung zur Verwendung zwischen einem mit Instrumentierung versehenen Regelbereich einer Regelungsanlage und einem Verfahrensbereich, der Arbeitsgeräte in einer gefährdeten Atmosphäre enthält, g e k e η η ζ ei c h η e t durch eine mit dem Regelbereich verbundene Reglerraumseite, eine Arbeitsbereichseite zur Herstellung von Signal- und Stromanschlüssen zum Verfahrensbereich, Im« pedanzelernente, über welche die Reglerraumseite und die Arbeitsbereichseite zur Begrenzung des zwischen beiden fließenden Stroms miteinander verbunden sind und eine zweiseitig wirkenden Spannungsbegrenzer zur Begrenzung der an die Trennfläche angelegten Spannung, mit einem. Eingang, der mit einer Stromquelle verbindbar ist, einem mit der Reglerraumseite verbundenen ersten Ausgang und einem mit der Arbeitsbereichseite verbundenen zweiten Ausgang, wobei der Spannungsgrenzwert des Begrenzers durch den zulässigen Grenzstrom der Impedanzelemente so bestimmt ist, daß die zum Verfahrensbereich übermittelte Energie unter den Pegel begrenzt wird, der für eine Zündung,selbst unter Ausfallbedingungen einer Vorrichtung in der Strom-
    309842/0892 - 15 -
    quelle, im Regelbereich sowie in der Reglerraumseite und in der Arbeitsbereichseite der Trennfläche, in der gefährdeten Atmosphäre nötig ist.
    7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennvorrichtung einen steuerbaren Gleichrichter (SCR) bzw. eine Vierschichttriode, der bzw. die über den Eingang der Trennvorrichtung geschaltet ist, und eine damit verbundene Triggerschaltung aufweist, welche die an den Eingang angelegte Spannung mißt und den SCR bzw. die Vierschichttriode durchschalten läßt, wenn der Spannungsgrenzwert überschritten wird.
    8. Anordnung nach Anspruch I1 dadurch gekenn«- zeichnet, daß die Trennvorrichtung weiterhin einen in Jedem Eingang vorgesehenen Satz von Schmelzsicherungen aufweist, die dann durchschmelzen, wenn der SCR bzw. die · Vierschichttriode durchzusehalten beginnt.
    9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennvorrichtung weiterhin einen zweiten, mit dem ersten Satz in Reihe geschalteten Satz von Schmelzsieherungen aufweist, die dann durch" schmelzen, wenn der SCR bzw. die Vierschichttriode eine vorbestimmte Zeitspanne lang durchgeschaltet hat.
    10. Anordnung nach Anspruch 9* dadurch gekennzeichnet, daß der SCR bzw. die Vierschichttriode, die Triggerschaltung und ein zwei-ter Schmelzsicherungssatz zum Schutz von Umwelteinflüssen vergossen sind, so daß die Trennvorrichtung nach dem Durchschalten des SCR bzw. der Vierschichttriode nach Auswechseln des ersten Schmelzsieherungssatzes wiederverwendbar ist.
    309842/0892
DE19732316039 1972-04-06 1973-03-30 Anordnung in einer Regelanlage zur Trennung eines eine Stromquelle aufweisenden Steuerbereiches von einem Arbeitsbereich Expired DE2316039C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US24154572A 1972-04-06 1972-04-06

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2316039A1 true DE2316039A1 (de) 1973-10-18
DE2316039C2 DE2316039C2 (de) 1984-01-26

Family

ID=22911132

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732316039 Expired DE2316039C2 (de) 1972-04-06 1973-03-30 Anordnung in einer Regelanlage zur Trennung eines eine Stromquelle aufweisenden Steuerbereiches von einem Arbeitsbereich

Country Status (7)

Country Link
JP (1) JPS4914881A (de)
CA (1) CA983569A (de)
DE (1) DE2316039C2 (de)
FR (1) FR2179151B1 (de)
GB (1) GB1412036A (de)
IT (1) IT982957B (de)
NL (1) NL7304743A (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2359532A1 (fr) * 1976-07-20 1978-02-17 Cit Alcatel Dispositif de limitation des variations de potentiel des bornes d'une charge alimentee par une source de courant continu a masse flottante
SE414357B (sv) * 1978-08-17 1980-07-21 Asea Ab Overspenningsskydd for skydd av halvledarkomponenter av lageffekttyp
US4807081A (en) * 1986-09-05 1989-02-21 Raychem Limited Circuit protection arrangement
US4954923A (en) * 1988-08-19 1990-09-04 Cooper Industries, Inc. Intrinsic safety module interface
DE3832068A1 (de) * 1988-09-21 1990-03-22 Stahl R Schaltgeraete Gmbh Explosionsgeschuetzte elektrische sicherheitsbarriere
DE3906621C2 (de) * 1989-03-02 1995-05-04 Hemscheidt Maschf Hermann Eigensichere Stromversorgungseinheit
CA2028028A1 (en) * 1989-10-19 1991-04-20 Frederick L. Maltby Intrinsically safe system
WO2016141974A1 (en) * 2015-03-10 2016-09-15 Hewlett-Packard Development Company, L.P. Safety protection circuit
US10942499B2 (en) * 2017-08-16 2021-03-09 Honeywell International Inc. Intrinsic safety (IS) barrier with associated energy limiting apparatus

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3527985A (en) * 1966-12-02 1970-09-08 Foxboro Co Electrical barrier device
DE2056669A1 (de) * 1970-02-11 1971-08-19 Sybron Corp Sicherheitsschaltung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3527985A (en) * 1966-12-02 1970-09-08 Foxboro Co Electrical barrier device
DE2056669A1 (de) * 1970-02-11 1971-08-19 Sybron Corp Sicherheitsschaltung

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Martin J.MORGAN: Intrinsically safe barriger Variations, In: ISA Transactions, Bd.9, Nr.4, 1970, S.367-373 *

Also Published As

Publication number Publication date
IT982957B (it) 1974-10-21
NL7304743A (de) 1973-10-09
JPS4914881A (de) 1974-02-08
DE2316039C2 (de) 1984-01-26
FR2179151A1 (de) 1973-11-16
GB1412036A (en) 1975-10-29
FR2179151B1 (de) 1977-08-05
CA983569A (en) 1976-02-10
AU5251773A (en) 1974-08-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4403961C2 (de) Speisesystem für einen eigensicheren Feldbus
DE3710799C2 (de)
EP1965482B1 (de) ASI-Netzwerk für explosionsgefährdete Bereiche
DE3927309A1 (de) Modulinterface mit eingebauter sicherheit
DE69227692T2 (de) Verbesserter blitzschutz für in einer arbeitsumgebung montierte instrumente
DE102013106739A1 (de) Sicherheitsschaltvorrichtung mit fehlersicheren Eingängen
DE2316039A1 (de) Verfahrensregelanlage fuer gefahrenbereiche
EP4367765B1 (de) Fehlerstromüberwachung für ein gleichspannungsschaltgerät
DE4436858C2 (de) Überspannungsschutzeinrichtung
DE10109864A1 (de) Sicherheitsschaltvorrichtung
DE3852088T2 (de) Elektrische Sicherheitsbarrieren.
DE2503226A1 (de) Zusaetzlich zu verwendende selbsttaetige sicherheitsschranke
DE69814257T3 (de) ?berspannungsschutzeinrichtung mit parallel geschalteten Funkenstrecken jeweils mit einer Induktivitõt
DE102019124213A1 (de) Galvanisch verbundenes AC-Ladegerät mit Überwachungs- und Diagnosesystem
DE102014011717A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur eigensicheren, redundanten Stromversorgung von Feldgeräten
DE102022211119A1 (de) Dioden-Halbbrücken zur Abführung von HV-Potential einer LV-Leitung an Überspannungsbegrenzung
DE2711519B2 (de) Datenübertragungs-Anlage
DE4402023A1 (de) Überspannungsschutzgerät
DE102018206269A1 (de) Gleichspannungswandler, Bordnetz mit einem Gleichspannungswandler
DE19723928A1 (de) Vorrichtung zur Anbindung von Referenzmassen an integrierte Schaltungen
WO2014060513A1 (de) Schutzschaltungsanordnung und verfahren zum schutz einer elektrischen schaltungseinrichtung sowie vorrichtung mit der zu schützenden schaltung und der schutzschaltungsanordnung
DE102012222782A1 (de) Schaltvorrichtung mit Überspannungsschutz
EP3544055B1 (de) Elektrische schaltvorrichtung sowie verfahren zur herstellung einer elektrischen schaltvorrichtung
DE19844185A1 (de) Busleitungssystem
DE2347191B2 (de) Anordnung zur Überwachung von durch irrtümliches Lösen und/oder Spannungsausfälle bedingten Störungen an steckbaren Baugruppen

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: HENKEL, G., DR.PHIL. FEILER, L., DR.RER.NAT. HAENZ

D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8339 Ceased/non-payment of the annual fee