DE2315881B2 - Druckknopfbetätigbarer Motorschutzschalter - Google Patents
Druckknopfbetätigbarer MotorschutzschalterInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
- H01H71/46—Automatic release mechanisms with or without manual release having means for operating auxiliary contacts additional to the main contacts
-
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- H01H71/58—Manual reset mechanisms which may be also used for manual release actuated by push-button, pull-knob, or slide
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Description
Es sind Schalter mit eingebauten Hilfs- oder Signalkontaktorganen
bekannt (deutsche Patentschriften 99 896 und 8 76 563), bei denen diese Kontaktorgane
über mechanische Verbindungsglieder vom Schaltmechanismus
der Hauptkontaktstücke gesteuert werden. Ein solches Kontaktorgan dient beispielsweise dem
Zweck, zu einer vom Schalter entfernt gelegenen Schalttafel od. dgl. ein elektrisches Signal zu übertragen,
das die Stellung des Schalters anzeigt.
Es ist jedoch mitunter erwünscht, daß durch ein MeI-deorgan
(z. B. eine Signallampe) an der Schalttafel angezeigt wird, dali eine automatische Auslösung des
Schalters erfolgt ist, während dieses Meldeorgan dagegen nicht ansprechen soll, wenn die Ausschaltung manuell
durch Betätigung des Ausschaltdruckknopfes vorgenommen wird. Bei einem bekannten Schalter (Prospekt
der finnischen Firma Oy Strömberg Ab »16 A moottorinsuojakytkin OTSB 16«, Luettelo 769 OTSB 2,
September 1967), der mit einem besonderen Signalkontakt für diesen Zweck versehen ist, stellt das Signalkontaktorgan
einen festen Bestandteil des Schalters dar. Dies bedeutet eine unnötige Verteuerung des Schalters
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in den Fällen, in denen ein solches Signalkontaktorgan
nicht erforderlich ist
Der vorliegenden Erfindung hegt die Aufgabe zuerunde,
einen Motorschutzschalter der eingangs genannten Art zu entwickeln, in <ien im Bedarfsfälle ein
SJgnalkontaktorgan als Zubehörteil eingebaut werden kann, das nur bei automatischer Auslösung des Schalters
betätigt wird.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden
MerkniaJe des Anspruches 1 gelöst
Ein Signalkontaktorgan gemäß dem oben beschriebenen Prinzip hat den bedeutenden Vorteil, daß es. wie
oben ausgeführt, als Zubehörteil ausgebildet und auf einen Motorschutzschalter montiert werden kann, ohne
daß eine nachfolgende Justierung des thermischen Auslösers erforderlich ist. Es kann außerdem unempfindlich
gegen Rüttelkräfte ausgeführt werden, da die Masse der eingehenden Teile klein gehalten, und die den Kontakthalter
beeinflussende Feder relativ kräftig ausgebildet werden kann.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung nach dem Anspruch 1 sind Gegenstände der Unteranspru
An Hand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles
soll die Erfindung näher erläutert wer den. Es zeigt
F i g. I einen Horizontalschnitt durch einen handbetätigten Motorschutzschalter nach der Erfindung,
F i g. 2. 3 und 4 Vertikalschnitte durch einen Teil des Schalters längs der Linie Il in F i g. 1, wobei das für die
Erfindung wesentliche Signalkontaktorgan in versehe denen Stellungen gezeigt ist; F i g. 2 zeigt den Schalter
in neutraler Stellung, F i g. 3 in ausgelöster Stellung und F i g. 4 mit heruntergedrücktem Ausschaltdruckknopf
Der Schalter ist aus einem aus zwei Hälften beste henden Schalterkörper 1 aus Kunststoffir,..terial aufgebaut,
der einen isolierenden, beweglichen Kontaktträ ger 2 enthält, auf dem drei bewegliche Kontaktstücke 3
befestigt sind. Die Kontaktstücke 3 stehen unter der Wirkung von Federn 4 und arbeiten mit nicht darge
stellten festen Kontaktstücken zusammen. Der Kon taktträger 2 steht unter der Wirkung einer Ausschaltfe
der 5. Auf einer Welle 6 im Kontaktträger 2 ist ein doppelarmiger Hebel 7 drehbar gelagert, über den der
Schalter mit Hilfe eines Ausschaltdruckknopfes 8 und eines Einschaltdruckknopfes 9 betätigbar ist. Der Hebel
7 steht unter der Wirkung einer Feder 10.
Um den Schalter zu schließen, wird der Einschaltdruckknopf 9, der mit dem einen Ende des Hebels 7 in
Eingriff steht, heruntergedrückt. Dadurch wird der Hebel 7 und zugleich der Kontaktträger 2 über die Welle 6
beeinflußt, während das entgegengesetzte Ende des Hebels von einer doppelarmigen Sperre 11 gesperrt ist,
die um einen im Schallerkörper befestigten Stift 12 drehbar ist und unter der Wirkung einer Druckfeder 13
steht. Wenn der Einschaltdruckknopf 9 die Kontaktstücke 3 in Kontakt mit den nicht dargestellten festen
Kontaktstücken gebracht hat, wird der Hebel 7 an dem Ende, auf das der Einschaltdruckknopf 9 wirkt, von
einer Sperrklinke 14 festgehalten. Die Sperrklinke 14 ist um einen im Schalterkörper befestigten Stift 15
drehbar und mit einem hervorragenden Arm versehen, der von einer Feder 36 gegen einen Ansatz 17 auf den
Kontaktträger 2 gedrückt wird.
Das Ausschalten des Schalters erfolgt durch Herunterdrücken des von einer Feder 18 beeinflußten Ausschaltdruckknopfes
8. Eine schräge Fläche 19 am Ausschaltdruckknopf 8 wirkt dabei auf die Sperre U und
löst diese aus, wodurch die Ausschaltfeder 5 den Kon
taktträger 2 in kontaktöffnender Richtung in Beweg-.^ig
setzt. Der Kontaktträger 2 wirkt dabei über den Ansatz 17 auf die Sperrklinke 14, so daß diese den Hebel
7 freigibt und der Kontaktträger in die Ausschaltstellung
gedrückt wird. Die Feder 10 di iickt gleichzeitig
den linken Arn des Hebels 7 nach unten, so daß er die in F i g. 1 gezeigte Stellung einnimmt Wenn der Ausschaltdruckknc
pf 8 losgelassen wird, gelangt die Sperre 11 wieder in Eingriff mit dem linken Ende des Hebels 7.
Danach kann der Schalter erneut eingeschaltet werden.
Zur automatischen Auslösung des Schalters bei Überlast, Oberstrom, Unterspannung usw., ist der
Schalter mit nicht dargestellten thermischen und/oder elektromagnetischen Auslösern ausgerüstet. Diese sind
so angeordnet, daß sie die Sperre 11 über einen Anschlag 20 beeinflussen, wobei die Sperre in derselben
Richtung gedreht wird wie beim Herunterdrücken des Ausschaltdruckknopfes 8. Das Ausschalten geschieht in
derselben Weise wie oben beschrieben.
Neben der Sperre 11 ist ein Signalkontaktorgan angeordnet, das es ermöglicht, eine selbsttätige Auslösung
des Schalters fernzumelden. Dieses Kontaktorgan besteht aus zwei festen Kontaktstücken 21 und 22, die
mit einem von einem beweglichen Kontakthalter 23 getragenen Kontaktstück 24 zusammenwirken, das unter
der Wirkung einer Druckfeder 25 steht. Der Kontakthalter 23 wird seinerseits von einer Druckfeder 26 in
kontaktschließender Richtung beaufschlagt. Das untere Ende 27 des Kontakthalters ist hakenförmig ausgebildet
und steht in der Ausschaltstellung des Signalkontaktorgans in Eingriff mit einem Ansatz 28 am
Schalterkörper 1. Das Signalkontaktorgan arbeitet in folgender Weise:
B^i einer Auslösung des Schalters, z. B. durch einen
Bimetallauslöser, führt das linke Ende des Hebels 7 (F i g. 1) zunächst eine nach oben und danach eine nach
unten gerichtete Bewegung aus, wie oben beschrieben und in F i g. 3 und 4 mit dem Pfeil A angedeutet Die
Seitenkante des Hebels 7 schlägt dabei gegen eine schräge Fläche 29 des Kontakthalters 23, so daß der
Kontakthalter 23 in seitlicher Richtung (Pfeil B) soweit verschoben wird, daß der Ansatz 28 abgehakt wird Die
Feder 26 drückt danach den Kontakthalter 23 in Richtung des Pfeiles C nach oben, wobei der Signalkontakt
geschlossen wird (F i g. 3).
Auch beim Ausschalten mit dem Ausschaltdruckknopf 8 führt das Ende des Hebels 7 die mit dem Pfeil
A angedeutete Aufwärts- und Abwärtsbewegung aus. In diesem FaH wird jedoch der Kontakthalter 23 von
dem Ausschaltdruckknopf 8 herungergedrückt, und zwar durch direkte Einwirkung auf das obere Ende 30
des Kontakthalters, wie aus F i g. 4 hervorgeht, wodurch die Aufwärtsbewegung des Kontakthalters verhindert
wird. Die Bewegung des Hebels 7 kann somit das Signalkontakorgan nicht auslösen. Wenn der Druck
auf den Ausschaltdruckknopf aufhört, geht das Signalkontaktorgan in seine neutrale Stellung (Ausschaltstellung)
zurück, wie in F i g. 2 gezeigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Druckknopfbetätigbarer Motorschutzschalter
mit einem Ein- und Ausschaltdruckknopf und mit selbsttätiger Auslösung, dessen Schaltermechanismus
einen beweglichen Hebel enthält, der beim Ausschalten eine hin- und hergehende Bewegung
ausführt, und mit einem Signalkontaktorgan, welches
mindestens ein festes Kontaktstück enthält, das mit einem beweglichen, von einem Kontakthalter
getragenen Kontaktstück zusammenwirkt, d a durch gekennzeichnet, daß der Kontakthalter
(23) in der offenen Stellung des Signalkontaktorgans (21, 22, 24) gesperrt und beim Ausschalten
des Schalters durch Einwirkung des Hebels (7) des Schaitermechanismus entriegelbar ist und daß
der Kontakthalter (23) bei selbsttätiger Auslosung des Schalters von einer Feder (26) in die geschlossene
Kontaktstellung schiebbar und bei manueller Ausschaltung eine solche Verschiebung von dem
Ausschaltdruckknopf (8) blockiert ist.
2. Motorschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakthalter (23) ein
langgestrecktes und mit seiner Längsachse im wesentlichen in Bewegungsrichtung des Ausschaltdruckknopfes
(8) liegendes Bauteil ist, an dessen einer Längsseite die Feder (26) angreift und an dessen
anderer entgegengesetzter Längsseite eine hakenbildende Aussparung, die in einen quergerichteten
Ansatz (28) an dem Schalterkörper (1) angreift, und eine schräge Fläche (29) angeordnet sind.
3. Motorschutzschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakthalter
(23) ein hervorragendes Ende (30) besitzt, das beim Niederdrücken des Ausschaltdruckknopfes (8) von
einem quergerichteten Ansatz desselben betätigbar ist.
4. Motorschutzschalter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am Kontakthalter
(23) angreifende Feder (26) schräg zur Längsrichtung des Kontekthalters (23) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE469872 | 1972-04-12 | ||
| SE469872A SE361977B (de) | 1972-04-12 | 1972-04-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2315881A1 DE2315881A1 (de) | 1973-10-18 |
| DE2315881B2 true DE2315881B2 (de) | 1975-07-24 |
| DE2315881C3 DE2315881C3 (de) | 1976-03-04 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2179766B1 (de) | 1978-07-13 |
| SE361977B (de) | 1973-11-19 |
| FI57499B (fi) | 1980-04-30 |
| DK142688C (da) | 1981-08-10 |
| FI57499C (fi) | 1980-08-11 |
| DK142688B (da) | 1980-12-15 |
| FR2179766A1 (de) | 1973-11-23 |
| DE2315881A1 (de) | 1973-10-18 |
| GB1419847A (en) | 1975-12-31 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |