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DE2315774A1 - Verfahren und vorrichtung zum erzeugen einer reproduktion von einer auf einer vorlage befindlichen farbbildaufzeichnung - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum erzeugen einer reproduktion von einer auf einer vorlage befindlichen farbbildaufzeichnung

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Publication number
DE2315774A1
DE2315774A1 DE2315774A DE2315774A DE2315774A1 DE 2315774 A1 DE2315774 A1 DE 2315774A1 DE 2315774 A DE2315774 A DE 2315774A DE 2315774 A DE2315774 A DE 2315774A DE 2315774 A1 DE2315774 A1 DE 2315774A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electro
light
color
optical
image recording
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2315774A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Kreuder Letzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE2315774A1 publication Critical patent/DE2315774A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B33/00Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film
    • G03B33/06Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film by additive-colour projection apparatus
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Liquid Crystal (AREA)
  • Control Of Exposure In Printing And Copying (AREA)

Description

Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen einer Reproduktion von einer auf einer Vorlage befindlichen Farbbildaufzeichnung ■ ZoI
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen einer Reproduktion von einer auf einer Vorlage befindlichen Bildaufzeichnung, bei dem die Bildaufzeichnung der Vorlage mit rotem, grünem und blauem Licht beaufschlagt wird, bei dem von dem nach dem Beaufschlagen der Bildaufzeichnung durch diese modulierten roten, grünen und blauen Licht Zwischenbilder erzeugt werden, die den Farbauszügen der Bildaufzeichnung für die Farben Rot, Grün und Blau entsprechen, und bei dem diese Farbauszugsbilder als Kopiervorlagen für das Erzeugen einer Kopie auf lichtempfindlichem Farbkopiermaterial benutzt werden. Außerdem betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Durchführen eines solchen Verfahrens.
In den Photolaborbetrieben wird bei der Herstellung von auf lichtempfindlichem photographischem Kopiermaterial gefertigten Kopien entweder das oben genannte Verfahren angewendet oder es wird, wenn zum Beispiel eine positive Kopie von einer Vorlage mit positiver Bildaufzeichnung gefertigt werden soll, ein photographisches Umkehr-Farbkopiermaterial mit weißem, gefiltertem, durch die Bildaufzeichnung der Vorlage moduliertem Licht belichtet ,und es wird in diesem Falle eine Umkehrentwicklung des Umkehr-Farbkopiermaterials durchgeführt. Ein solches Verfahren ist im einzelnen in der Veröffentlichung "Photographic Chemistry", Verfasser G.T. Eaton beschrieben, die durch Morgan & Morgan im Jahre 196 5 herausgegeben wurde.
Wird nicht mit Umkehrmaterial unter Anwendung der Umkehrentwicklung gearbeitet, wird also das Verfahren der eingangs genannten Art durchgeführt, dann werden die Farbauszugsbilder auf photographisches Material 'kopiert. Es werden also, wenn es sich bei der Vorlage/um ein Dia-positiv handelt, Zwischennegative hergestellt. Auch dieses bekannte Verfahren ist in seinen Einzelheiten in der oben erwähnten Veröffentlichung "Photographic Chemistry" beschrieben.
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Beide dieser bekannten Verfahren weichen von dem normalen Kopierverfahren ab, wie es in den Photolaborbetrieben in großem Umfange durchgeführt wird, um Farbkopien von einem Farbnegativ herzustellen,und obwohl die Herstellung von Reproduktionen'von einer Bildvorlages also beispielsweise die Herstellung einer positiven Kopie von einer positiven Bildvorlage ,nur einen kleinen Teil des in Photolaborbetrieben anfallenden Arbeitsumfangs ausmacht, ist man gezwungen, in Photolaborbetrieben Einrichtungen für, die Durchführung eines dieser zwei genannten Verfahren bereitzuhalten, was, da diese Reproduktionsverfahren vergleichsweise nur gering ausgelastet sind, unrentabel ist. Das Belichten und .Entwickeln eines Zwischennegativs von jedem Farbdiapositiv bedeutet, wie auf der Hand liegt, einen Verlust sowohl an Arbeitszeit als auch an photographischem Material. Wird andererseits das Umkehrverfahren in Anwendung gebracht, so muß in dem betreffenden Photolaborb'etrieb neben der normalen Entwicklungsanlage auch eine Anlage für Umkehrentwicklung in Betrie.b gehalten werden und es müssen außer den üblichen Farbprintern gesonderte Printer vorgesehen sein, die mit Umkehrmaterial geladen sind. Es entstehen daher auf jeden Fall höhere Betriebsunkosten als dies der Fall wäres wenn sowohl normale Kopien von als Farbnegativ vorliegenden Vorlagen als auch Reproduktionen von Vorlagen mit positiver Bildaufzeichnung auf ein und demselben lichtempfindlichen Farbkopiermaterial erzeugt werden könnten \
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der in Rede stehenden Art zu schaffen, das es ermöglicht, auf normalem Kopiermaterial, alsοtohne eine Umkehrentwicklung anwenden zu müssen, auf äußerst wirtschaftliche Weise; Reproduktionen zu erzeugen.
Ausgehend von -einem Verfahren der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Farb-
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auszugsbilder Bilder verwendet werden, die durch Belichten je einer den Farben Rot, Blau und Grün zugeordneten elektrooptischen Einrichtung mit dem roten bzw. grünen bzw. blauen, durch die Bildaufzeichnung modulier>ten Licht erzeugt werden, während an den elektro-optischen Einrichtungen ein erstes elektrisches Spannungspotential angelegt wird, und die in diesen elektro-optischen Einrichtungen nach Entfernen des elektrischen Potentials gespeichert werden. Dadurch ist ein Verfahren geschaffen, bei dem mit Farbauszugs-Zwischenbildern gearbeitet wird, bei dem also kein Umkehrmaterial verwendet werden und keine Umkehrentwicklung zur Anwendung gebracht werden muß. Trotzdem treten die bei den üblichen Verfahren, bei denen Farbenauszugs-Zwischenbilder verwendet werden, gegebenen Zeitverluste· und Materialverluste beim erfindungsge-+/
nicht hang mit dem Herstellen dieser Zwischenbilder/auf, weil die bei der Erfindung zur Anwendung kommenden elektro-optischen Einrichtungen beliebig oft zur Zwischenbilderzeugung und -speicherung verwendet werden können und weil bei derartigen elektrooptischen Einrichtungen die Bildentstehungszeit und die zum Löschen eines in der betreffenden elektro-optischen Einrichtung gespeicherten Bildes erforderliche Zeit außerordentlich kurz sind.
Da mit Farbauszugs-Zwischenbildern gearbeitet werden kann ,läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren mit normalem Farbkopiermaterial durchführen, also mit einem Kopiermaterial, wie es auch beim üblichen Farbkopieren Verwendung findet, wenn von Farbnegativen positive Farbbilder hergestellt werden sollen. Dieses Farbkopiermaterial kann, wenn es bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens die Kopierbelichtung erhalten hat, in ganz normaler Weise entwickelt werden, um beispielsweise von einem als Vorlage dienenden Farbdiapositiv eine positive Farbkopie zu erhalten.
V7enn als elektro-optische Einrichtung Einheiten verwendet werden, die eine photoleitende Schicht und eine an dieser anliegenden +/ mäßen Verfahren in Zusammen-
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-II.--
Schicht aus flüssigen Kristallen aufweisen und in denen ein Bild erzeugt wird, wenn diese Einheiten, während an ihnen ein nicht oder nicht mit hoher Frequenz wechselndes elektrisches Potential angelegt wird, eine bildmäßige Belichtung erhalten, und in denen dieses Bild gespeichert oder erhalten bleibt, nachdem das während der Belichtung angelegte Potential abgebaut ist, .kann dieses gespeicherte Bild dadurch gelöscht werden, daß ein zweites elektrisches Potential an diesen eleüctro-optischen Einheiten angelegt wird, das mit einer ausreichend hohen Frequenz wechselt.
Der Erfindung liegt auch die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der das erfindungsgemäße Verfahren wirtschaftlich und betriebssicher durchführbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Einrichtung zum Beleuchten der Bildaufzeichnung der Vorlage niit rotem, grünem und blauem Licht vorgesehen ist, daß je eine der Farbe Rot, Grün und Blau zugeordnete elektrooptische Einrichtung vorgesehen ist, daß eine Einrichtung zum Belichten der elektrooptischen Einrichtungen mit von der Bildaufzeichnung der Vorlage moduliertem, dem Farbauszug der Bildaufzeichnung für die Farben Rot bzw. Grün bzw. Blau entsprechendem Licht vorgesehen ist, daß jeder der elektro-optischen Einrichtungen je eine elektrische Schaltung zugeordnet ist, mittels denen an den elektro-optischen Einrichtungen ein elektrisches Potential anlegbar ist, und daß eine Einrichtung zum Belichten lichtempfindlichen Kopiermaterials mit durch die in den elektro-optischen Einrichtungen gespeicherten Farbauszugsbilder moduliertem Licht der jeweils zugeordneten Farbe vorgesehen ist.
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Falls die Vorlage kein Vollfarbenbild aufweist und/oder keine
Vollfarbenkopie gewünscht wird, braucht natürlich nur eine der Zahl der verschiedenen Farben entsprechende Anzahl von elektrooptischen Einrichtungen vorgesehen zu sein und das durch die
Vorlage hindurch geworfene Licht braucht nur Strahlung der betreffenden Farbe oder Farben zu enthalten.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematisiert und vergrössert gezeichneten Schnitt durch eine optische Einheit, die einen an einem flüssigen Kristall anliegenden Photoleiter aufweist und der eine elektrische Schaltung zugeordnet ist und
Fig. 2
lind 3 schematisiert gezeichnete Seitenansichten eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Vorrichtung in einem ersten bzw. zweiten Betriebszustand.
Wie bereits ausgeführt, betrifft die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erzeugen photographischer Kopien auf lichtempfindlichem Kopiermaterial unter Verwendung optischer Einheiten für zeitweilige Bilderzeugung und -speicherung. Bevor die Printer-Vorrichtung ins einzelne gehend erläutert wird, wie sie in den Fig. 2 und 3 in Form eines bevorzugten Ausführungsbeispiels dargestellt.ist,soll zunächst auf die in Fig. 1 gezeigte, der vorübergehenden Bilderzeugung und -speicherung dienende optische Einheit eingegangen werden.
In Fig. 1 ist ein vergrösserter Querschnitt durch eine optische Einheit 10 gezeigt, die eine photoleitende Schicht mit einer an dieser anliegenden. Schicht aus einem flüssigen
Kristall aufweist und der eine elektrische Schaltung zugeordnet ist, so daß eine elektro-optische bilderzeugende Einrichtung gebildet wird, die bei der in Fig. 2 und 3 gezeigten Vorrichtung Anwendung findet. Die Bezeichnung
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"flüssiger Kristall" wurde erstmals von dem Wissenscnaftler 0. Lehmann als Bezeichnung für bestimmte Substanzen benutzt, die beim Übergang von einem festen kristalli—nen Zustand in einen isotropen flüssigen Zustand in einen Zustand gelangen, der.in einem bestimmten Temperaturbereich existiert und in dem diese Substanzen Fliesseigenschaften ähnlich denjenigen von Flüssigkeiten zeigen, hierbei aber optische Eigenschaften haben, die mit denjenigen des kristalli-nen Zustandes vergleichbar sind. Man nimmt heute an, daß Substanzen, die jene Eigenschaften zeigen, sich in einem vierten Aggregatzusfend befinden, der als mesosiorpher Zustand oder Mesophase bezeichnet wird, da es sich um einen Zustand oder eine Phase handelt, die zwischen derjenigen des anisotropen Kristalls und derjenigen der isotropen Flüssigkeit liegt.
Es gibt drei verschiedene mesomorphe Zustände oder Formen, nämlich die smefctische, die nematische und die cholesterische Mesophase. Ein nematischer flüssiger Kristall ist im wesentlichen durchsichtig und läßt daher Licht durch, Wenn man sie aber in ein konstantes elektrisches Feld bringt, geraten die Moleküle einiger dieser flüssigen Kristalle in Unordnung, so daß das Material Licht streut und ein milchig weißes Aussehen bekommt. Wenn das konstante elektrische Feld abgebaut wird, erhalten die Moleküle des flüssigen Kristalls wieder ihre ursprüngliche Orientierung, so daß der flüssige Kristall nun wieder durchsichtig ist. Dieses Phänomen wird beispielsweise in den Proceedings of the I.E.E.E., Juli 1968, Seiten 1162 bis 1171, in einem Artikel von Heilmeier, Zanoni und Barton besprochen, der den Titel trägt: "Dynamic Scattering: A New Electro-Optical Effect in Certain Classes of Nematic Liquid Crystals".
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Der Effekt eines "optischen Gedächtnisses58 einer Mischung aus cholesterischen und nematischen flüssigen Kristallen ist in einem Aufsatz von Heilmeier und Goldmacher besprochen, der in den "Applied Physics Letters" vom 15. August 196-8, Seiten 132 und 133, unter dem Titel "A New Electric Field Controlled Reflective Optical Storage Effect in Mixed-Liquid Crystal Systems" erschienen isto In diesem Aufsatz beschreiben die Autoren, wie eine Mischung aus nematischen und cholesterischen mesomorphen Materialien als optisches Gedächtnis in einem konstanten elektrischen Feld oder einem mit niederer Frequenz wechselnden elektrischen Feld dient, welches das ursprünglich durchsichtige Material in,ein milchig weisses, Licht streuendes Material überführt. Der flüssige Kristall bleibt auch dann noch im lichtstreuenden Zustand, wenn das elektrische Feld abgebaut wird. Das optische Gedächtnis kann rasch dadurch gelöscht oder die Mischung in den Zustand der Durchsichtigkeit zurückversetzt werden, daß der flüssige Kristall einem elektrischen Wechselfeld mit einer hohen Frequenz von mehr als 700 Hz ausgesetzt wird. "
Diese Art der elektrooptischen Wirkung flüssiger Kristalle wird hier in vorteilhafter Weise zur vorübergehenden Bilderzeugung angewandt und ausgenutzt.
Im einzelnen zeigt Fig. 1 den Querschnitt durch die in Form eines Sandwich mit aneinanderliegender photoleitender Schicht und flüssigem Kristall gebildete Einheit 10, bei der eine erste und eine zweite durchsichtige Elektrode 12 bzw. 14 vorgesehen sind, die aus einem elektrisch leitfähigen Glas gefertigt sind und zwischen denen sich eine photoleitende Schicht 18 und eine Schicht 16 aus flüssigem Kristall befinden.
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Die photoleitende Schicht 18 und die Schicht 16 aus flüssigem Kristall liegen an der zweiten durchsichtigen Elektrode 14 bzw. der ersten durchsichtigen Elektrode 12 an. An den Elektroden 12 und 14 kann ein erstes elektrisches Potential, und zwar ein Gleichspannungspotential von einer Gleichspannungsquelle 20 ,angelegt werden, indem ein bewegbares Schaltkontaktstück 22 in Kontaktberührung mit einem Kontaktstück 24 gebracht wird (in Fig. 1 ist das Schaltkontaktstück 22 in einer neutralen Zwischenstellung gezeigt). Ein zweites elektrisches Potential, nämlich ein Wechselspannungspotential von einer Wechselspannungsquelle 26, kann an den Elektroden 12 und 14 angelegt werden, wenn das Schaltkontaktstück 22 in Kontaktberührung mit einem Kontaktstück 28 gebracht wird.
Sowohl die Schicht 16 aus flüssigem Kristall als auch die photoleitende Schicht 18 sind normalerweise durchsichtig, und wenn die photoleitende Schicht 18 keine Belichtung erfährt oder nur in einem geringen Ausmass belichtet wird, ist sie elektrisch nicht leitend, so daß der Spannungsabfall zwischen den beiden durchsichtigen Elektroden 12 und 14 im wesentlichen vollständig an der photoleitenden Schicht 18 erfolgt und nur ein sehr geringer Spannungsabfall an der Schicht 16 des flüssigen Kristalls erfolgt. Tritt jedoch eine Belichtung ein, dann wird die photoleitende Schicht 18 stärker leitend, so daß ein grösserer Teil des Spannungsabfalls an der Schicht 16 des flüssigen Kristalls erfolgt. Wie bereits oben dargelegt, sind flüssige Kristalle, insbesondere vom nematischen Typ oder solche, die eine Kombination
aus nematischen und cholesterischen Materialien darstellen, normalerweise durchsichtig, können jedoch dadurch.lichtstreuend gemacht werden, daß ein elektrisches Potential an ihnen angelegt wird. Daher wird, wenn die photoleitende Schicht 18 zunehmend leitend wird, die Schicht 16 aus flüssigem
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Kristall stärker lichtstreuend und daher für hindurchgeschicktes Licht zunehmend undurchlässiger.
Diese und andere elektro-optischen Eigenschaften der aus Photoleiter und flüssigem Kristall gebildeten Einheit 10 werden, wie nachfolgend beschrieben wird, mit Vorteil bei der aufgezeigten Vorrichtung als erste, zweite und dritte Einrichtung zur zeitweiligen Bilderzeugung und -speicherung angewandt, um vorübergehend Farbauszugsbilder von einer Bildaufzeichnung zu erzeugen und zu speichern, die sich auf einem als Vorlage dienenden Diapositiv befindet. Diese Farbauszugsbilder stellen daher zeitweilige Farbauszugs-Zwischennegative des die Vorlage bildenden,mit mehrfarbigem Licht beleuchteten Diapositivs dar.
Um ein zeitweiliges Bild in derr. Schicht 16 aus flüssigem Kristall zu erzeugen, wird das Schaltkontaktstück auf das Kontaktstück 24 umgelegt,um'·.' das erste elektrische Potential, also das Potential der Gleichspannungsquelle 20, an den durchsichtigen Elektroden 12 und.il4 und der Schicht 16 aus flüssigem Kristall sowie der photoleitenden Schicht 18 anzulegen. Gleicl zeitig wird das Bild der Vorlage in der mit Pfeilen 30 und angedeuteten Richtung mit Licht einer ausgewählten Farbzusammensetzung auf die optische Einheit 10 pojiziert, um die photoleitende Schicht 18 selektiv in bildmässiger Verteilung in Abhängigkeit von der Intensität des von der Vorlage durchgelassenen Lichts leitend zu machen. Daher werden Bereiche der photoleitenden Schicht 18, beispielsweise ein Bereich 34, der eine beträchtliche, von' der Vorlage her in Richtung des Pfeils 30 einfallende Lichtmenge erhält, leitend, so daß ein höherer Spannungsabfall in einem zugeordneten Bereich der Schicht 16 aus flüssigem Kristall auftritt, als dies in den übrigen Bereichen der Schicht 16 aus flüssigem Kristall
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der Fall ist, was zur Folge hat, daß der Bereich 36 lichtstreuend oder undurchlässig wird. Die übrigen Bereiche der photoleitenden Schicht 18, die eine geringe oder gar keine Belichtung erhalten, wie es durch die verkürzte Länge des Pfeils 32 verdeutlicht ist, bleiben im wesentlichen nicht leitend und bewirken keine Änderung der Lichtdurchlasseigenschaften der zugeordneten Bereiche der Schicht 16 aus flüssigem Kristall. Die Schicht 16 aus flüssigem Kristall trägt daher nun ein zeitweiliges Bild, das betrachtet werden kann, wenn gerichtetes Licht in der mit einem Pfeil 38 angedeuteten Richtung hindurchgeworfen wird, wobei z.B. in dem Bereich eine Lichtstreuung stattfindet und beispielsweise im Bereich eines Pfeils 40 und in den übrigen Bereichen der Schicht 16 aus flüssigem Kristall das Licht ungehindert durchgelassen wird. Das zeitweilige Bild, das von der Vorlage in der Einheit 10, die in Fig. 1 dargestellt ist, erzeugt wird, ist daher in photographischem Sinne ein Negativbild des· positiven Vorlagenbildes, da Licht durchlassende Bereiche der Vorlage Licht absorbierenden Bereichen des zeitweiligen Bildes entsprechen und umgekehrt. Das zeitweilige Bild bleibt in der optischen Einheit 10 erhalten, nachdem das Schaltkontaktstück 22 in die neutrale Zwischenstellung zurückgeschaltet ist und die photoleitende Schicht 18 nicht länger mit dem Licht der Vorlage belichtet wird.
Die Entstehungszeit für das Erzeugen des zeitweiligen Bildes kann dadurch gesteuert werden, daß man die Intensität des Lichts oder der Strahlung ändert, mit der die Vorlage durchleuchtet wird und/oder durch Änderung der Zeitdauer, während der das Schaltkontaktstück 22 mit dem Kontaktstück 24 in Kontaktberührung ist- und/oder durch Änderung des Werts des ersten elektrischen Potentials, das an die optische Einheit angelegt wird. Die verschiedensten Kombinationen dieser
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Parameter können, wie sich versteht, verändert werden. Wie gefunden wurde, kann bei Belichtung der Vorlage mit einer Lichtstärke der Grössenordnung von IO76O Ix bei einem Gleichspannungspotential von 400 V ein zufriedenstellendes Ergebnis bei einer Bildentstehungszeit von 0?5 see erreicht werden.
Das zeitweilige, in der Einheit 10 erzeugte Bild kann gelöscht werden, indem man das Schaltkontaktstück 22.mit dem Kontaktstück 28 in Koitaktberührung bringt, wodurch das zweite elektrische Potential, nämlich ein Wechselspannungspotential, das die Wechselspannungsquelle 26 erzeugt, an den Elektroden 12 und 14 und an der-photoleitenden Schicht 18 und der Schicht 16 aus flüssigem Kristall angelegt wird. Ein Wechselspannungspotential von 600 V bei einer Frequenz von 1000 Hz ist bei einer Einwirkungsdauer von 1 - 2 Sek. für diesen Zweck ausreichend und hebt die bildmässige Orientierung der flüssigem Kristalle in der Schicht 16 auf, wodurch die "Schicht 16 wieder gleichmässig im hohen Maße für gerichtete Strahlung oder gerichtetes'Licht durchlässig wird..
Der Kontrast des sichtbaren Bildes, das entsteht, wenn in der Richtung der Pfeile 38 und 40 Licht durch die optische Einheit 10 hindurch geworfen wird, kann verringert oder vergrössert werden, indem man für das Durchleuchten eine Lichtquelle vorsieht, die mehr oder weniger gerichtetes Licht als diffuses Licht abgibt (indem^ man also die Spekularität des Lichts vergrössert oder verkleinert)„
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Wie bereits erwähnt, wird die Möglichkeit, in der elektrooptischen Einheit 10 vorübergehend ein Bild zu erzeugen, zu speichern und zu löschen, mit Vorteil in der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Printer-Vorrichtung angewendet, um· zeitweilige löschbare Farbauszugs-Zwischennegative (üblicherweise für die Farben rot, grün und^blau) der Bildaufzeichnung von einem Vorlagen-Diapositiv zu erzeugen« Lichtempfindliches Kopiermaterial kann dann additiv mit rotem, grünem und blauem Licht, das durch die zugeordneten Farbauszugs-Zwischennegative hindurchgeworfen wird, die durch die zeitweiligen in den elektro-optischen Einheiten 10 gespeicherten Bilder dargestellt werden ,belichtet werden. Da photographische Printer-Vorrichtungen an sich bekannt sind, richtet sich die vorliegende Beschreibung in erster Linie nur auf solche Teile der Printer-Vorrichtung, die Teil der Erfindung sind oder mit dieser in einem engeren Zusammenhang stehen. Es versteht sich, daß nicht eigens dargestellt oder beschriebene Teile in üblicher, dem Fachmann bekannter Art und Weise ausgebildet sein können.
In Fig. 2 befindet sich eine Vorlage in Form eines photographischen Diapositivs 42, das eine Bildaufzeichnung enthält, in einer Kopierstation, in der es durch Halter 44 gehalten ist. Lichtempfindliches, photographisches Farbkopiermaterial 46 ist in einer Kopierstation 48 in einer Führungsmaske 49 gehaltert. Zeitweilige Farbauszugsbilder für das rote, grüne und blaue Auszugsbild der Vorlage werdn in der in Fig. 2 gezeigten Weise in Einrichtungen 50, 52 und 54 für zeitweilige Bilderzeugung hervorgerufen. Die zeitweiligen,in den Einrichtungen 50, 52 und 54 gespeicherten Farbauszugsbilder werden dann mit Licht der zugeordneten Farben auf das lichtempfindliche Farbkopiermaterial 46 in der in Fig. 3 gezeigten Weise projiziert. Jede der Einrichtungen 50, 52 und 54 weist eine
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elektro-optische Einheit 10 mit zugeordneter elektrischer Schaltung. ;auf, wie es in Fig. 1 gezeigt ist.
Ein Aufzeichnungs-Lampenhaus 60 weist eine Lampe 62 und eine Spiegel-Linsen-Anordnung 64 auf. Das Aufzeichnungs-Lampenaus 60 dient dazu, um ein breites Strahlungsspektrum, das Strahlung einer ersten, einer zweiten und einer dritten Wellenlänge (vorzugsweise rotes, grünes und blaues Licht) auf einen Spiegel 66 und durch das Diapositiv 42 hindurchzuwerfen. Wenn das die Vorlage bildende Diapositiv.42 z„B. ein Farbdia ist, dann wird von der Lampe 62 ausgesandtes weisses Licht durch die' Bildaufzeichnung auf dem Diapositiv hindurchgeworfen. Eine Spiegel-Linsen-Anordnung 68, die ein Aufzeichnungsobjektiv 70 und ein Belichtungsobjektiv sowie einen Spiegel 94 aufweist, befindet sich in einer ersten, durch einen Pfeil 74 kenntlich gemachten Arbeitsstellung, in der durch die Spiegel-Linsen-Anordnung 6 8 die Strahlung, die vom Aufzeichnungs-Lampenhaus kommt und die das Diapositiv 42 durchdrungen hat, auf einen Strahlteiler 76 wirft. Der Strahlteiler 76 ist beim Ausfuhrungsbeispiel durch zwei dichroitische Filter gebildet, die in einem Winkel von 90 zueinander angeordnet ist und die den roten, grünen und blauen Farbauszxig des Lichtbündels auf die Einrichtungen 50 bzw. 52 bzw. 54 werfen. Daher werden ein erstes, ein zweites und ein drittes Farbauszugsbild mittels des Aufzeichnungsobjektivs 70 und des Strahltellers 76 auf die ein flüssiges Kristall enthaltende elektro-optische'Einheit 10 der zugeordneten Einrichtung 50 bzw. 52 bzw. 54 geworfen, durch die eine zeitweilige Bilderzeugung bewirkt wird. Die Richtung des Strahlengangs von dem Aufzeichnungs-Lampenhaus zu den Einrichtungen 50, 52 und 54 für die zeitweilige Bilderzeugung ist in Fig. 2 durch Pfeile im Strahlengang 78 angc-
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deutet. Hierbei befindet sich die Vorrichtung in einem ersten Betriebszustand.
Gleichzeitig werden die Schaltkontaktstücke 22 in Kontaktberührung mit den Kontaktstücken 24 gebracht, urn das erste elektrische Potential, nämlich das Gleichspannungspotential der Gleichspannungsquelle 2O5an den elektro-optischen Einheiten 10 der Einrichtungen 50, 52 und 54 anzulegen. Wie oben unter Bezug auf die Fig. 1 beschrieben, speichern die ein flüssiges Kristall aufweisenden optischen Einrichtungen 10 ein negatives oder umgekehrtes zeitweiliges FarbauszugsbIId des pronizierten Vorlagenbildes. Dadurch wird der rote Farbauszug der Bildaufzeichnung des die Vorlage darstellenden Diapositivs 42 durch den rotes Licht reflektierenden dichroitischen Filter des Strahlteilers 76 zu der optischen Einheit 10 der Einrichtung 50 für zeitweilige -Bilderzeugung gexjorfen, wobei in dieser Einrichtung 50 ein erstes zeitweiliges Farbauszugsbild der Bildaufzeichnung der Vorlage gespeichert Xilrd. Dieses zeitweilige Bild stellt daher ein zeitweiliges Farbauszugs- Zwischennegativ für rot dar, wenn es mittels hin— durchfallendem Licht betrachtet wird. In ähnlicher Weise werden die Farbauszüge für den Grünanteil und den Blauanteil der Bildaufzeichnung der Vorlage durch grün durchlassende und blau reflektierende dichroitische Filter des Strahlteilers 66 zu der jeweils zugeordneten, ein flüssiges Kristall enthaltenden Einrichtung 10 der zweiten bzw. dritten Einrichtung 52 bzw. 54 gexrorfen, um Zwischennegative für den grünen bzw. den blauen Farbauszug des Bildes der Vorlage, also des
die
Diapositivs 42 zu erzeugen. Die/zeitweiligen Farbauszugs-Zwischennegative für rot, grün und blau darstellenden Bilder können für unbeschränkte Zeit nach Abschalten der Lampe 62
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des Lampenhauses 60 und nachdem die Schaltkontaktstücke 22 der Einrichtungen 50, 52 und 54 in die geöffnete,neutrale, in Fig. 1 gezeigte Zwischenstellung zurückgeschaltet wurden, gespeichert aufbewahrt werden.
In Pig» 3.ist die Vorrichtung in dem zweiten Betriebszustand dargestellt, bei dem die zeitweiligen Farbauszugsbil'der auf das lichtempfindliche p'hotographische FarbkopiermaterdaL 46 projiziert werden, das sich in der Kopierstation befindet. Für diese Projektion werden Belichtungs-Lampenhäuser 80, 82, 84 für die Rotbelichtung bzw. die Grünbelichtung bzw, die Blaubelichtung in Tätigkeit gesetzt,und die Spiegel-LinsenAnordnung 68 wird in die zweite Arbeitsstellung, wie
sie in Fig. 3 durch einen Pfeil/kenntlich gemacht ist, verschoben. Die Lampenhäuser· 80, 82 und 84 weisen je eine Lampe 88, einen drehbaren Verschluß 90, ein geeignetes Farbfilter mit Diffusor 91 sowie ein Linsensystem 92 auf. Der Spiegel 94, der dem Belichtungsobjektiv 72 der Spiegel-Linsen-Anordnung 68 zugeordnet ist-und zusammen mit dieser.bewegbar ist, wenn die Spiegel-Linsen-Anordnung 68 zwischen ihren mit den Pfeilen 74 und 86 kenntlich.gemachten Arbeitsstellungen verschoben wird, reflektiert das durch das Belichtungsobjektiv 72 reflektierte Licht auf einen Spiegel 96,der das Licht auf das in.„der Kopierstation 48 befindliche Farbkopiermaterial 46 wirft.
Die Printer-Vorrichtung arbeitet in dem in Fig. 3 gezeigten Betriebszustand folgendermassem
Die zeitweiligen, in den Einrichtungen 50, 52 und 54 in der oben beschriebenen Weise (Figo 1 und 2) erzeugten Farbauszugsbilder werden in diesen Einrichtungen gespeichert, indem
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die Schaltkontaktstücke 22 auf die geöffnete neutrale Zwischenstellung umgeschaltet werden. Dann werden die Vea>schlüsse 90 in den Lampenhäusern 80, 82 und 84 von der in Fig. 2 gezeigten Stellung in die in Fig. 3 gezeigte Stellung bewegt, also geöffnet, und die Lampen 88 i^erden eingeschaltet, um gefiltertes, gerichtetes Licht der zugeordneten Farben, das durch die Linsen-Systeme 92 geworfen wird, durch das erste, zweite, dritte zeitweilig erzeugte Farbauszugsbild hindurchzuwerfen. Die beleuchteten zeitweiligen Farbauszugsbilder werden zum Strahlteiler 76 geworfen. Durch die Farbfilter und Diffusoren 91 wird sichergestellt, daß die zeitweiligen Bilder Zwischenriegative der Farbauszüge des Diapositivs 42 für rot, grün und bla.u mit einem solchen Kontrast darstellen, wie er für die photographische Reproduktion geeignet ist. Es versteht sich, da.ß der Kontrast bei jedem Farbauszugsbild durch entsprechende Einstellung der Filter und Diffusoren 91 geändert werden kann, indem diese Einrichtungen so verstellt werden, daß das Licht mehr oder weniger stark gerichtet wird (Spekularität)oder diffus abgegeben wird. .
Der Strahlteiler 76 wirkt mit dem Belichtungsobjektiv 72 und den Spiegel 94 und 96 zusammen, um das lichtempfindliche Farbkopiermaterial 46 so zu belichten, daß ein umgekehrtes oder negatives Vollfarbenbild des Diapositivs 42 aufbelichtet wird, wie dies in Fig. 3 durch die Lichtfallrichtung anzeigende Pfeile im Strahlengang 98 angedeutet ist. Das erzeugte latente Bild stellt nach normaler Farbentwicklung eine positive Vollfarben-Wiedergabe des die Vorlage bildenden Diapositivs dar.
Bei der Belichtung des photographischen Farbkopiermaterials 46 mit dem roten, grünen und blauen,durch die ieweils zugeordnete Einrichtung 50 bzw. 52 bzw. 54 hindurchfallenden Licht, werden bestimmte Belichtungszeiten angewandt, die berechnet und durch
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At
die Bedienungsperson der Vorrichtung manuell eingestellt werden können oder die selbsttätig aufgrund einer Dichtemessung mit Photosensoren, in üblicher Weise gesteuert sein können, beispielsweise in der Art, wie es in der USA-Patentschrift 3 184-307 beschrieben ist. Die Dichten der zeitweiligen Farbauszugs- Zwischennegative können einzeln bestimmt werden, entweder bevor die Belichtung des Parbkopiermaterials 46 erfolgt oder während der Belichtung. Hierzu können geeignete Photo-. Zensoren im durch die Pfeile 98 angedeuteten Strahlengang angeordnet seinjf/ eins erste, eine zweite und eine dritte Belichtungszeit zu bestimm-en, die von den Intensitäten des roten bzxi. grünen bzw« bla,uen Lichts abhängen, das vom ersten, bzw. zweiten, bzw. dritten zeitweiligen Bild hindurchgelassen wird. Es können auch Korrekturfilter in den Lampenhäusern 80, 82 und 84 vorgesehen sein, um das Farbgleichgewicht bei jedem Farbauszugsbild zu steuern und/oder um gleich lange Belichtungszeiten zu erhalten.
Nachdem die Belichtung des lichtempfindlichen photographischen Farbkopiermaterials 46 abgeschlossen ist, werden die Verschlüsse 90 gedreht, so daß sie den Strahlengang in den zugehörigen Lampenhäusern 80, 82 und 84 unterbrechen. Die Lampen 88 werden abgeschaltet und, falls nicht e'ine zweite Kopie angefertigt werden soll, werden die Schaltkontaktstücke 22 umgeschaltet, so daß sie mit den Kontaktstücken 28 in Kontaktberührung kommen. In der oben beschriebenen Weise wird dadurch das zweite elektrische Potential, nämlich ein Wechselspannungspotential,an den elektrooptischen Einheiten 10 angelegt, um die zeitweiligen Bilder nunmehr wieder zu löschen. Gleichzeitig kann die Spiegel-Linsen-Anordnung 68 mit dem Spiegel 94 in der mit dem Pfeil 74 angegebenen Richtung verstellt werden und es kann ein unbelichteter Abschnitt des lichtempfindlichen Farbkopiermaterials 46 in die Kopierstation 48 hineingeschoben werden, so daß das
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Bild.eines weiteren als Vorlage dienenden Dia-positivs in zeitweilige Farbauszugsbilder zerlegt werden kann. Diese werden zeitweilig gespeichert und als Zwischennegative für einen anschliessenden Kopiervorgang verwendet, wie dies unter Bezug auf die Fig. 2 und 3 beschrieben worden ist.
Die Erfindung ist besonders wertvoll in Bezug auf die Herstellung photographischer Kopien von photographischen Farb-
es diapositiven. Es versteht sich jedoch, daß/die Erfindung auch ermöglicht, auf vorteilhafte-Weise Duplikat-Diapositive von einem positiven oder einem negativen photographischen Original-Diapositiv zu fertigen. Es versteht sich auch, daß andere lichtempfindliche Materialien anstelle photographischen Parbkopiermaterials 46 Anwendung finden können, um Bilder elektrophotographisch, xerographisch usw. zu erzeugen. So können beispielsweise bei dreifarbigen xerographischen Reproduktionen (wie es z.B. in der USA-Patentschrift 3 531 195 aufgezeigt ist) von der Farbbildaufzeichnung auf einem Farbnegativ die drei positiven Farbauszugsbilder der Bildaufzeichnung gleichzeitig in den drei zugeordneten elektrooptischen Bilderzeugenden Einrichtung gespeichert werden (oder nacheinander in einer einzigen vorhandenen elektrooptischen bilderzeugenden Einrichtung gespeichert werden)^ und drei getrennte Bereiche einer xerographischen Kopiertrommel können nacheinander mit den drei positiven Farbauszugsbildern belichtet werden. Drei Toner-Farben können dann auf die drei belichteten Bereiche der Kopiertrommel aufgebracht werden. Mit dieser Trommel kann dann der Toner auf Papier übertragen werden, um eine positive Farbkopie der Bildaufzeichnung des Farbnegativs zu erzeugen.
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Claims (12)

  1. Patentansprüche
    !/Verfahren zum Erzeugen einer Reproduktion von einer auf einer Vorlage befindlichen Bildaufzeichnung, bei dem die Bildaufzeichnung der Vorlage mit rotem, grünem und blauem Licht beaufschlagt wird, bei dem von dem nach dem Beaufschlagen der Bildaufzeichnung durch diese modulierten roten, grünen und blauen Licht Zwischenbilder erzeugt werden, die den Farbauszügen der Bildaufzeichnung für die Farben Rot, Grün und Blau entsprechen, und bei dem diese Farbauszugsbilder als Kopiervorlagen für das Erzeugen einer Kopie auf lichtempfindlichem Farbkopiermaterial benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Farbauszugsbilder Bilder verwendet werden, die durch Belichten je einer, den Farben Rot, Blau und Grün zugeordneten elektro-optischen Einrichtung mit dem roten bzw. grünen bzw. blauen, durch die Bildaufzeichnung modulierten Licht erzeugt werden, während an den elektrooptischen Einrichtungen ein erstes elektrisches Spannungspotential angelegt wird, und die in diesen elektro-optischen Einrichtungen nach Entfernen des elektrischen Potentials gespeichert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    die in den den Farben Rot, Grün und Blau zugeordneten elektrooptischen Einrichtungen gespeicherten Farbauszugsbilder je mit Licht der zugeordneten Farbe additiv und deckungsgleich auf das lichtempfindliche Farbkopiermaterial kopiert werden,
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als elektro-optische Einrichtungen Einheiten verwendet werden, die eine photoleitende Schicht mit einer an dieser anliegenden Schicht aus einer Mischung aus nematischen und cholesterischen flüssigen Kristallen aufweisen, wobei sich
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    die photoleitende Schicht und die Schicht aus den flüssigen Kristallen zwischen zwei durchsichtigen Elektroden befinden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Löschen der nach dem Anlegen des ersten elektrischen Potentials in den elektro-optischen Einheiten gespeicherten Bilder je ein zweites elektrisches Potential an den Elektroden der elektro-optischen Einrichtungen angelegt wird. ·
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis H, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorlage ein photographisches Farbdiapositiv verwendet wird, von dessen positiver Bildaufzeichnung negative Farbauszugsbilder in den zugeordneten elektro-optischen Einrichtungen gespeichert und als Kopiervorlage zum Erzeugen von Kopien mit positiver Bildaufzeichnung verwendet werden.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorlage ein photographisches Farbnegativ verwendet wird, von dessen negativer Bildaufzeichnung positive Farbauszugsbilder in den zugeordneten elektro-optischen Einrichtungen gespeichert und als Kopiervorlage zum Erzeugen von Kopien mit negativer Bildaufzeichnung verwendet werden.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bestimmen der Kopierbelichtungszeiten für die Kopiervorgän,ge mit dem roten, grünen und blauen, von dem je zugeordneten Farbauszugsbild kommenden Kopierlicht dessen Lichtstärken in den betreffenden Farben je einzeln gemessen werden.
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  8. 8. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem
    der Ansprüche 1 bis 7,, dadurch gekennzeichnet, daß eine
    Einrichtung (60) zum Beleuchten der Bildaufzeichnung der
    Vorlage (42) mit rotem, grünem und blauem Licht vorgesehen
    ist, daß je eine der Farbe Rot, Grün und Blau zugeordnete
    elektro-optische Einrichtung (50 bzw. 52 bzw.54) vorgesehen
    ist, daß eine Einrichtung (68,76) zum Belichten der elektrooptischen Einrichtungen (50,52,54) mit von der Bildaufzeichnung der Vorlage (42) moduliertem, dem Farbauszug der Bildaufzeichnung für die Farben Rot bzw. Grün bzw. Blau entsprechendem Licht vorgesehen ist, daß jeder der elektro-optischen Einrichtungen (50,52,54) je eine elektrische Schaltung (20 bis 28) zugeordnet ist, mittels denen an den elektro-optischen
    Einrichtungen ein elektrisches Potential anlegbar ist, und
    daß eine Einrichtung (72,80,82,84,94,96) zum Belichten lichtempfindlichen Kopiermaterials (46) mit durch die in den
    elektro-optischen Einrichtungen (50,52,54) gespeicherten
    Farbauszugsbilder moduliertem Licht der jeweils zugeordneten Farbe vorgesehen ist. .
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
    die elektrischen Schaltungen (20 bis 28) der elektro-optischen Einrichtungen (50,52,54) Schalteinrichtungen (26,28) aufweisen, durch die zum Löschen von in den elektro-optischen Einrichtungen (50,52,54) gespeicherten Farbauszugsbildern ein ■ zweites elektrisches Potential an den elektro-optischen Einrichtungen (50,52,54) anlegbar ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die elektro-optischen Einrichtungen (50,52,54) je eine photoleitende Schicht (18) mit einer an dieser anliegenden Schicht (16) aus einer Mischung von nematischen und cholesterischen flüssigen Kristallen aufweisen und daß diese beiden Schichten
    (18 und 16) zwischen zwei durchsichtigen Elektroden (14 und 12) angeordnet sind. 309841/092 3
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch
    gekennzeichnet, daß Lichtmeßeinrichtungen zum Ermitteln der Lichtstärken des von den einzelnen, in den elektro-optischen Einrichtungen (50,52,54) gespeicherten Farbauszugsbildern modulierten Kopierlichts vorgesehen sind und daß Verschlußein-
    Dauer der
    richtungen (90) vorgesehen sind, durch die die/Kopierbelichtung mit dem Licht der einzelnen Farben nach Maßgabe der
    durch die Lichtmeßeinrichtungen ermittelten Lichtstärken
    steuerbar ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch
    die
    gekennzeichnet, daß/Einrichtungen (80,82,81I) durch die die
    in den elektro-optischen Einrichtungen (50,5 2,54) gespeicherten Farbauszugsbilder mit dem Licht der jeweils zugeordneten Farbe für den Kopiervorgang beleuchtbar sind, Diffusoren (91) aufweisen, die zur Einstellung des Kontrasts des jeweils zugeordneten Farbauszugsbildes durch Verändern der abgegebenen Anteile an diffusem und gerichtetem Licht verstellbar ausgebildet sind.
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