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DE2310190A1 - Distanzelement fuer glasereizwecke - Google Patents

Distanzelement fuer glasereizwecke

Info

Publication number
DE2310190A1
DE2310190A1 DE19732310190 DE2310190A DE2310190A1 DE 2310190 A1 DE2310190 A1 DE 2310190A1 DE 19732310190 DE19732310190 DE 19732310190 DE 2310190 A DE2310190 A DE 2310190A DE 2310190 A1 DE2310190 A1 DE 2310190A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
spacer element
pane
spacer elements
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732310190
Other languages
English (en)
Other versions
DE2310190B2 (de
DE2310190C3 (de
Inventor
Hans Joachim Otto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19732310190 priority Critical patent/DE2310190C3/de
Publication of DE2310190A1 publication Critical patent/DE2310190A1/de
Publication of DE2310190B2 publication Critical patent/DE2310190B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2310190C3 publication Critical patent/DE2310190C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/54Fixing of glass panes or like plates
    • E06B3/5409Means for locally spacing the pane from the surrounding frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

  • Distanzelement für Glasereizwecke Beim Einsetzen von Glasscheiben in Fensterflügel oder sonstige Rahmenöffnungen müssen die Scheiben zwecks spannungsfreiem Sitz eingeklotzt werden. Hierunter versteht man eine Ausfütterung des in der Regel umlaufend gegebenen Spaltes zwischen Scheiben-und Rahmenrand. Dies wird in der Praxis durch an den Eckbereichen der Scheibe eingeschobene Distanzelemente bewerkstelligt.
  • Die herkömmlichen Distanzelemente für den aufgezeigten Verwendungszweck bestehen aus Abschnitten von Holzleisten. Diese Distanzelemente aus Holz besitzen jedoch schwerwiegende Nachteile.
  • So ist Holz als organischer Stoff sehr empfindlich gegen Witterungseinflüsse. Bei Feuchtigkeit quellen die Distanzelemente daher auf, um nach der Austrocknung wieder zusammenzuschrumpfen, worunter dann der angestrebte Scheibenpaßsitz leidet. Um dies und auch ein Faulen der Holzleisten zu verhindern, müssen kostspielige Imprägnierungen vorgenommen werden.
  • Der zwischen.Scheiben- und Rahmenrand vorhandene und durch die L'i#ranze1e:nente ausztigleichende Spalt ist verstqndlicherweise nicht inner gleich. Es werden daher Distanzelemente unterschiedlicher Höhe benutzt. Dabei sind Höhenabmessungen von 1 bis 6 mm im Gebrauch. Ferner sind die Scheibenstärken recht unterschiedlich, und zwar kommen bis zu zehn verschiedene Scheibenstärken (von 4 bis 26 mm) zur Anwendung. Die Distanzelemente müssen in der Breite etwa der Scheibenstärke entsprechen, um das oftmals zentnerschwere Scheibengewicht aufnehmen zu können. Hieraus folgt aber, das bei sechs verschiedenen Höhen und zehn verschiedenen Breiten exakt sechzig Distanzelemente zur Hand sein müssen.
  • Damit ist aber die Herstellung der bekannten Distanzelemente aus Holz wegen der notwendigen oftmaligen Umrüstung der Fertigungsmaschinen recht umständlich und teuer. Die Lagerhaltung ist entsprechend und die Handwerker müssen Unmengen von Distanzelementen mit zur Baustelle nehmen, wenn sie keine Wegezeiten für die Beschaffung fehlender Distanzelemente in Kauf nehmen wollen.
  • Es besteht ein großes wirtschaftliches Bedürfnis, Distanzelemenge der in Rede stehenden Art, die in Nillionen-Stückzahlen hergestellt und eingesetzt werden, zu verbessern. In Erkenntnis der aufgezeigten Nachteile herkömmlicher Distanzelemente liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, ein Distanzelement zu schaffen, das einfach und kostengünstig herzustellen und so auszugestalten ist, daß sich eine große Lagerhaltung erübrigt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Distanzelement aus in Querrichtung miteinander verbundene längliliche Kunststoffstreifen mit jeweils etwa rechteckigem Querschnitt besteht und daß die stegförmigen Verbindungen der Streifen als Sollbruchstellen ausgebildet sind. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist dabei die Breite eines jeden Kun#ststoffstreifens gleich und entspricht der Stärke der dünnsten zur Verwendung kommenden Glasscheibe. Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen wird in verblÜffend einfacher Weise erreicht, daß von bisher sechzig erforderlich gewesenen, die Lagerhaltung beträchtlich belastenden Distanzelementen fünfzig in Fortfall kommen können. Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag, die Distanzelemente in einheitlicher Breite, nämlich in der der dünnsten Scheibenstärke entsprechenden Breite aneinanderhängend zu fertigen, ist es möglich, mit ein und demselben Distanzelement Scheiben von 4 bis 26 mm einzufassen. Dabei gelangt gegen den Scheibenrand der dUnnsten Scheibe lediglich ein, gegen Witterungseinflüsse vollkommen unempfindlicher Kunststoffstreifen und gegen den Scheibenrand dickerer Scheiben gelangen zwei oder mehr Kunststoffstreifen. Durch das Aneinanderhängen der Kunststoffstreifen wird gewissermaßen ein Distanzelement-Magazin geschaffen, wobei die nach dem Einstecken hinter den Scheibenrand nicht benötigten Streifen einfach weggebrochen und für den nächsten Verglasungsvorgang benutzt werden können. Die Anzahl der aneinanderhängenden Streifen ist an sich beliebig. Aus GrUnden der kostengünstigen Herstellung und einfachen Lagerhaltung empfiehlt es sich #edoch, zumindest 10 Streifen miteinander zu verbinden.
  • Zur Anpassung der Distanzelemente an die unterschiedlichen Spaltbreiten zwischen Scheiben-und Rahmenkante, müssen auch beim Erfindungsgegenstand unterschiedliche Höhen vorgesehen werden. Dabei können zur einfacheren Handhabung und zur besseren Ubersicht die Distanzelemente unterschiedlicher Höhe auch unterschiedlich eingefärbt sein.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. Auf der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Erfindungsgegenstandes, Fig. 2 eine Stirnansicht nach Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt folgend der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt wie Fig. 3 in abgewandelter Ausführungsform und Fig. 5, 6, 7 Einbaubeispiele des Erfindungsgegenstandes.
  • Das Distanzelement gemäß der Erfindung besteht aus einzelnen, durch wegbrechbare Stege 8 miteinander verbundene Leisten 9.
  • Die aus zumindest zehn durch Stege 8 miteinander verbundenen Leisten 9 ergeben eine Einheit, die einstückig aus Kunststoff hergestellt ist. Die Breite b einer jeden Leiste 9 ist gleich und entspricht der Stärke der dünnsten zur Verwendung kommenden Glasscheibe 11. Die Leisten 9 besitzen also eine Breite von nahezu vier mm. Wie die Zeichnung erkennen läßt, besitzen die Kunststoffleisten einen rechteckigen Querschnitt, Jedoch können die Längsseiten auch abgerundet ausgebildet sein. Die Stege 8 können runde oder eckige Noppen (Fig. 3) oder durchlaufend sein, wie letzteres in Fig. 4 angedeutet ist.
  • Die Figuren 5, 6 und 7 zeigen in einer Rahmenfalz 10 sitzende Glasscheiben 11 unterschiedlicher Dicke, deren Längs:ränder an allen vier Eckbereichen von Distanzelementen eingefaßt sind.
  • Dabei sind bei der dicken Scheibe nach Fig. 5 drei, bei der etwas dünneren Scheibe nach Fig. 6 zwei Kunststoffleisten eingefügt, während bei der dünnsten Scheibe 11 nach Fig. 7 lediglich eine Kunststoffleiste 9 vorgesehen ist.
  • Patentansprüche:

Claims (4)

  1. patentansprüche: Distanzelement für Glasereizwecke, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß dasselbe aus in Cuerrichtung miteinander verbundenen länglichen Kunststoffsti-eifen (9) besteht, und daß die stegförmigen Verbindungen («) der Streifen (9) als Sollbruchstellen ausgebildet sind.
  2. 2. Distanzelement nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daP die Breite eines jeden Kunststoffstreifens (9) gleich ist und der Stärke der dnnsten zur Verwendung kommenden Glasscheibe (11) entspricht.
  3. 3. Distanzelement nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Kunststoffstreifen (9) einen rechteckigen oder trapezförmigen Querschnitt besitzen.
  4. 4. Distanzelement nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Kunststoffstreifen (9) je nach ihrer Höhenabmessung unterschiedlich eingefärbt sind.
DE19732310190 1973-03-01 1973-03-01 Distanzelement zum Verklotzen von Glasscheiben in einem Fenster, einer Tür od. dgl Expired DE2310190C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2310190A1 true DE2310190A1 (de) 1974-09-05
DE2310190B2 DE2310190B2 (de) 1975-01-09
DE2310190C3 DE2310190C3 (de) 1975-08-28

Family

ID=5873493

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DE19732310190 Expired DE2310190C3 (de) 1973-03-01 1973-03-01 Distanzelement zum Verklotzen von Glasscheiben in einem Fenster, einer Tür od. dgl

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DE (1) DE2310190C3 (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2754832A1 (de) * 2013-01-11 2014-07-16 SCHÜCO International KG Verfahren und Vorrichtung zum Einsetzen einer Scheibe in einen Rahmen
RU2718130C1 (ru) * 2019-10-31 2020-03-30 федеральное государственное автономное образовательное учреждение высшего образования "Казанский (Приволжский) федеральный университет" (ФГАОУ ВО КФУ) Способ определения степени сшивки при исследовании перекрестно-сшитых поликапролактонов

Families Citing this family (2)

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SE401385B (sv) * 1977-01-21 1978-05-02 Eriksson Lars Distanselement for isolerrutor
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Publication number Publication date
DE2310190B2 (de) 1975-01-09
DE2310190C3 (de) 1975-08-28

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