DE2310010A1 - Allophanimidate und -carbamate und ihre herstellung und anwendung - Google Patents
Allophanimidate und -carbamate und ihre herstellung und anwendungInfo
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- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C335/00—Thioureas, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
- C07C335/30—Isothioureas
- C07C335/38—Isothioureas containing any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom
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Description
Patentanwälte
Or. mg. Walter Ab'rte
Dr. Dic-er F. Morf <Ό. TUi. LV3
Dr! H^ - V Brauns 2956-1/2-G
8 München 86, ι
E. I. DU PONT DE NEMOURS AND COMPAW lOth and Market Streets, Wilmington, Del. I9898, V.St.A.
Allophanimidate und -carbamate und ihre
Herstellung und Anwendung
In Organic Synthesis, 42, 87, ist die Herstellung von Methyl-4-phenyl-3-thioallophanimidat
beschrieben, ohne dass jedoch irgendein Verwendungszweck der Verbindung genannt ist.
Es wurde gefunden, dass die Verbindungen der folgenden Formeln I und II als Herbicide von Wert sind, d. h. alsBodensterilisiermittel
und als selektive Herbicide bei Nutzkulturen in Art von Mais, Spargel, Ananas und Zuckerrohr:
Formel I: Formel II:
Y Y Y Y
Λ
Ί
d
1M . ' d
^N-C-N eC-N-C-X^R,- ^N-C-N-C=N-C-XxR1-
/ I. I Os
S
Il 0 S
409830/1132
Hierin sind
, Z2 v^ü X3 Sauerstoff oder Schwefel,
Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 3 bis.
8 Kohlenstoffatomen, CycIoalkylalkyl mit 4 bis 7 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 3 his 4 Kohlenstoffatomen, Alkinyl mit 3 his 4 Kohlenstoffatomen, Benzyl oder
worin
Y Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Nitro, Alkoxy mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Alkylthio
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Cyan oder Trifluormethyl,
Z Wasserstoff, Halogen, Methyl, Äthyl, Nitro, Alkoxy mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Alkylthio mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
und
Q Wasserstoff, Halogen oder Methyl ist,
R, SR^ oder OH^, worin R^ Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
Cycloalkyl mit 3 his 8 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 3 bis
4 Kohlenstoffatomen, Alkinyl mit 3 his 4 Kohlenstoffatomen,
Benzyl oder Phenyl ist,
Rc Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, das mit O bis 3 Chloratomen
oder O bis 1 Methoxygruppen substituiert ist, Alkenyl
mit 3 his 4 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen,
Benzyl oder
worin Y und Z die obige Bedeutung haben, und
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Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen.
Von den Verbindungen der t'onnel I werden auf Grund der leichten
Synthese und höheren Aktivität diejenigen bevorzugt, bei
denen bedeutet
R1 Wasserstoff,
Rp Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 3 bis 4
Kohlenstoffatomen oder Phenyl, das mit O bis 3 Halogenatomen aus der Gruppe Chlor und Brom substituiert ist,
R, UR4 oder OR4,
R^ Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Allyl,
Rc Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
Rc Wasserstoff oder Methyl, X1 und Xp Sauerstoff und
X, Sauerstoff oder Schwefel.
Auf Grund ihrer besonders hohen Aktivität besonders bevorzugt
werden die Verbindungen, bei denen bedeutet R^ Wasserstoff,
Rp Alkyl mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen,
R, SR4 oder OR4,
R4 Methyl oder Äthyl, Rc Methyl oder Äthyl,
Rc Wasserstoff, X1 und X2 Sauerstoff und
X, Sauerstoff oder Schwefel.
Auf Grund ihrer hohen Aktivität bevorzugte Verbindungen sind:
IvIethyl-4~tert.-butyl-N-methoxycarbonyl-1-thioallophanimidat
Methyl-4-tert.-butyl-N-methylthiolearbonyl-1-thioallophan-
imidat
Kethyl-^isopropyl-N-methoxycarbonyl-i-thioallophanimidat
Methyl-4—isopropyl-N-athoxycarbonyl-i-thioallophanimidat
Methyl-4—isopropyl-N-i sopropoxye arbonyl-1-thioallophanimi dat.
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Im Falle von R^ gleich Wasserstoff sind tautomere Formen des
Moleküls möglich:
2^ κΊ 11*- . S» <- Il I \\<-
Form A Form £
Aus diesem Grund sind alle Verbindungen mit R^ gleich Wasserstoff
als Allophanimidate entsprechend Form A bezeichnet. Verbindungen der Form C sind auch als Allophanimidate bezeichnet,
während Verbindungen der Form D als Carbamate bezeichnet sind:
Tj γ γ χι
γ γ
Ap Λ
^2 P Λ
Ρ
^N-C-N-C =N-C-X,RC ^N-C-N-C-N-C-X2H1-
/ii 35 / ι ι 3 5
H1 R3H6
Form C Form D
Die Herstellung der Verbindungen gemäss der Erfindung kann
nach dem von den folgenden Gleichungen veranschaulichten Verfahren erfolgen (wobei R^, R«~ und R^ die obige Bedeutung haben
und R^ die für R^ oder Ro definierte Bedeutung hat).
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| 2956-1/2-G | + R17-NCO | S | Ϊ | R, H |
2310010 | O SR4 O >N-C-N=C-N-C-ORC- I -? R^ |
| (1) I 4 HN"" NHR6 |
0 If |
(rs. τι (C2Hc3 |
? ?, ?E4 "^N-C-N=C-N-R6 |
|||
| K7 O SK4 (2) ^N-C-N-C-N-R6 H H |
H | |||||
Nach Gleichung 1 wird der 2-Thiopseudoharnstoff aus seinem entsprechenden Chlorid oder Sulfat mit einem Mol Base freigesetzt
und mit einem Isocyanat in einem Lösungsmittel, z. B. Wasser, wässrigem Methanol oder wässrigen Aceton, bei etwa
O0 C umgesetzt. Die Reaktionsmasse wird auf Raumtemperatur
erwärmt und das Lösungsmittel durch Abdampfen entfernt. Man sammelt die Thioallophanimidat-Zwischenverbindung durch
Filtrieren und trocknet. (Diese Reaktion entspricht im wesentlichen der in Organic Synthesis, 42, 87» zur Herstellung
von Methyl-A-phenyl-^thioallophanimidat beschriebenen
Methode). .
Die Zwischenverbindung wird mit einem Äquivalent eines Chlorformiats
in Methylenchlorid mit einem Gehalt an einem Äquivalent Triäthylamin umgesetzt (Gleichung 2). Durch Waschen
der Methylenchloridlösung mit Wasser, Trocknen und Abstreifen werden die Thioallophanimidate gemäss der Erfindung in guter
Reinheit erhalten. Das Reaktionsprodukt kann zur weiteren Reinigung in Dimethylformamid gelöst und durch Zusatz von
Wasser gefällt oder aus Hexan umkristallisiert werden.
Die gleichen Allophanimidate sind auch erhältlich, indem man den 2-Thiopseudoharnstoff zuerst mit·einem Chlorformiat und
dann einem Isocyanat umsetzt, wie von den Gleichungen 3 Uöd
4 wiedergegeben (wobei R^, Rj-, R^ und Rr, die für die Gleichungen
1 und 2 definierte Bedeutung haben):
- 5 -4 09830/1132
| 2956-1/2-G | SH4 L^ + C "^nh |
O / Il \ 1-C-OR5 |
6 | 2310010 |
| (3) | SH4 + R6-N-C |
- N-C-ORc- 11 P 0 |
C- ^ | |
| H6-N ^1N-C-OH | ||||
| (4) R7NCO | O SR^ -^ Rn-N-C-N-C=N-C-OR. f TJ I 11 P n R^ O |
|||
Nach Gleichung 3 werden das 2-Thiopseudoharnstoffsulfat und
ein Chlorformiat in Wasser aus etwa 0° C abgekühlt und allmählich mit zwei Äquivalenten Base versetzt. Man lässt die
Reaktionsmischung Raumtemperatur annehmen und extrahiert dann mit Methylenchlorid. Durch Trocknen des Methylen-Extraktes
und Eindampfen wird die Zwischenverbindung Älkyl-N-(1-alkylamino-1-methylthiomethylen)-carbamat
oder Alkyl-(1-amino-1-methylthiomethylen)-carbamat.in
ausgezeichneter Reinheit erhalten.
Nach Gleichung 4 wird die Zwischen verbin dung in Methylenchlorid
gelöst und mit einem Äquivalent Isocyanat versetzt. Man rührt die Mischung mehrere Stunden und dampft dann ein,
um die Allophanimidate (im Falle von R6 gleich Wasserstoff)
bzw. -carbamate (im Falle von R6 gleich Alkyl) in ausgezeichneter
Ausbeute und Reinheit zu gewinnen. Das Produkt kann nach den obengenannten Techniken noch weiter gereinigt
werden.
Zur Herstellung der verschiedenen Analogverbindungen der obigen Verbindungen kann man die in den Gleichungen 1 und 4
eingesetzten Isocyanate durch entsprechende Isothiocyanate ersetzen. Die 2-Thiopseudoharnstoffe der Gleichungen 1 und
können durch 2-Alkylpseudoharnstoffe ersetzt werden. Zu den
Chlorformiaten der Gleichungen 2 und 4 gehören Alkylchlorformiate,
Chlorthiolformiate oder Chlordithioformiate.
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Alkoxycarbonylthioallophanimidate mit zwei Alkyl-ßubstituenten
in der 4-Stellung lassen sich herstellen, indem man von dem
Produkt der Reaktion 3 ausgeht und dieses mit einem Dialkylcarbamoylchlorid
in Gegenwart von Triäthylamin umsetzt, wie die folgende Reaktion veranschaulicht:
1 ÖÄil. υ CC ^H )-H 1 H-
^N-C-Cl+HN-C=N-C-OCH, —
NN-C-N-C-iJ-C-OCH.
R2 it- R
R6 R2 R6
Bei Reaktion 5 werden die Reaktionsteilnehmer in Gegenwart
von Triäthylamin in einem Lösungsmittel, wie Benzol oder Toluol, 1 bis 3 Std. erhitzt. Nach beendeter Umsetzung wird
das Lösungsmittel abgedampft und der Rückstand mit Wasser extrahiert, um wasserlösliche Substanzen zu lösen, und aus
Benzol umkristallisiert.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der obenbeschriebenen Arbeitsweisen. Teile sind, wenn nicht anders
angegeben, Gewichtsteile.
Beispiel 1
Me thyl-4— tert.-butyl-N-methylthiolc arbonyl-1-thioallophanimi
dat
139 Teile 2-Methyl-2-thiopseudohamstoff sulfat in 1000 Teilen
50%igem, wässrigem Methanol von 0° C wurden tropfenweise
mit 88 Teilen 50%iger Natronlauge und hierauf mit 90 Teilen tert.-Butylisocyanat in 200 Teilen Tetrahydrofuran versetzt,
worauf von der Lösung auf einem Dreh verdampf er der grösste Teil des Methanols und Tetrahydrofurans abgedampft und die
Lösung filtriert wurde, um nach Trocknen 90 Teile Methyl-4-tert.-butyl-1-thioallophanimidat,
F. 102 bis 104° C, zu
gewinnen.
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5,67 Teile der obigen Verbindung und 4 Teile Triäthylamin in
50 Teilen Methylenchlorid von 0° C wurden tropfenweise mit 3,3 Teilen Methylchlorthiolformiat in 5 Teilen Methylenchlorid
versetzt. Die Lösung wurde übernacht gerührt und einmal mit Wasser gewaschen. Nach Trocknen und Abdampfen des
Lösungsmittels auf einem Drehverdampfer lagen 318 Teile
Methyl-4- tert.-butyl-N-methylthiolearbonyl-1-thioallophanimidat,
F. 102 bis 105° C1 vor.
Beispiel 2
4-tert.-Butyl-N-methoxycarbonyl-1-thioallophanimidat
5,67 Teile Methyl-4—tert.-butyl-i-thioallophanimidat, erhalten
wie in Beispiel 1, und 4 Teile Triäthylamin in 50 Teilen
Methylenchlorid von O0 C wurden tropfenweise mit 2,8 Teilen
Methylchlorformiat in 5 Teilen Methylenchlorid versetzt. Die
Lösung wurde übernacht gerührt und einmal mit Wasser gewaschen. Nach Trocknen und Abdampfen des Lösungsmittels auf einem
Drehverdampfer lag ein Öl vor, das kristallin wurde und nach Verreiben mit Hexan 1,9 Teile 4-tert.-Butyl-N-methoxycarbonyl-1-thioallophanimidat,
F. 87 bis 90° C, ergab.
Beispiel 3
69,5 Teile 2-Methy1-2-thiopseudoharnstoffsulfat und 47 Teile
Methylchlorformiat in 1000 Teilen Wasser von 0° C wurden tropfenweise mit 56,9 Teilen Kaliumhydroxid in 200 Teilen
Wasser versetzt. Die Reaktionsmischung wurde 3 Std. bei Raumtemperatur gerührt und dann mit Methylenchlorid extrahiert.
Durch Trocknen des Methylenchlorid-Extraktes und Abdampfen des Lösungsmittels auf einem Drehverdampfer fielen 4-5 Teile
Methyl-N-(1-amino-1-methylthiomethylen)-carbamat, F. 72 bis 77° C, an.
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74 Teile der obigen Verbindung und 47 Teile Isopropylisocyanat
in 3OO Teilen Methylenehlοrid wurden Übernacht gerührt. Durch
Abdampfen des Lösungsmittels auf einem Drehverdampfer fielen 113»6 Teile Methyl-^-isopropyl-N-methoxycarbonyl-i-thioallophanimidat,
F. 129 bis I320 C, an.
In entsprechender Weise sind die Allophanimidate Methyl-4-cyclopentyl-2-methyl-N-methoxycarbonyl-i-thioallophanimidat
und Methyl-^-cyclohexyl^-propyl-N-methoxycarbonyl-i-thioallophanimidat
herstellbar.
Beispiel 4
69,5 Teile 2-Methyl-2-thiopseudoharnstoffsulfat und 110 Teile
Methylchlorthiolformiat in 5OO ml Wasser wurden tropfenweise
bei O bis 5° C mit 120 Teilen 50%iger NaOH versetzt. Die
Reaktionsmischung wurde 1 Std. bei O bis 5 C und dann 2 Std.
bei Raumtemperatur gerührt und die Lösung nun mit Methylenchlorid extrahiert. Durch Trocknen des Methylenchlorid-Extraktes
und Abdampfen des Lösungsmittels auf einem Drehverdampfer wurden dann 47 Teile Methyl-N-(1-amino-1-methylthiomethylen)-thiolcarbamat,
F. 75 bis 76° C, gewonnen.
8,2 Teile der obigen Verbindung in 75 Teilen Methylenchlorid wurden mit 3,1 Teilen Methylisocyanat versetzt. Durch 3stündiges
Rühren der Reaktionsmischung bei Raumtemperatur und dann Abstreifen von Lösungsmittel auf einem Drehverdampfer
wurden 10 Teile Methyl-4-methyl-N-methylthiolcarbonyl-ithioallophanimidat,
F. II5 bis 117° C, gewonnen.
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Beispiel j?
Methyl-^-(p-chlorphenyl)-N-methoxycarbonyl-i-thioallophanimidat
7»2 Teile Methyl-N-(i-amino-1-methylthiomethylen)-carbamat,
erhalten wie in Beispiel 3» in 100 Teilen Methylenchlorid wurden
mit 8,4 Teile p-Chlorphenylisocyanat versetzt. Die Reaktionsmischung
wurde übernacht gerührt und das Lösungsmittel auf einem Drehverdampfer abgedampft. Durch Lösen des Rückstandes
in Dimethylformamid, Zusatz von Wasser, Abfiltrieren
des Niederschlages und dann Trocknen wurden 10,4 Teile Methyl-4-chlorphenyl-N-rnethoxycarbonyl-l-thioallöphanirnidat,
F.73 bis 74,5° C, gewonnen.
B.e i s ρ i e 1 6
7,2 Teile Methyl-N-(1-amino-1-methylthiomethylen)-carbamat,
erhalten wie in Beispiel 3, in 50 Teilen Methylenchiοrid
wurden mit 5»5 Teilen sek.-Butylisocyanat versetzt. Durch
Rühren der Reaktionsmischung übernacht und Abdampfen des Lösungsmittels auf einem Drehverdampfer wurden 12 Teile
Methyl-4-sek.-buuyl-N-methoxycarbonyl-i-thioallophanimidat,
F. 102 bis 104° C, erhalten.
138 Teile 2-Methyl-2-thiopseudoharnstoff in 5OO Teilen Wasser
von 0 bis 10° C wurden mit 80 Teilen 50%iger NaOH versetzt, worauf 1 1 kaltes Aceton und hierauf tropfenweise 85 Teile
Isopropylisocyanat hinzugegeben wurden. Die Mischung wurde 2 Std. bei Raumtemperatur stehengelassen und auf einem Drehverdampfer
eingedampft. Durch bammeln des Feststoffs und
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Trocknen wurden I50 Teile Methyl-4-isopropyl-i-thioallophanimidat,
F. 81 bis 85° C, erhalten.
8,8 Teile der obigen Verbindung und 6,0 Teile Äthylchlorformiat von O0 C wurden tropfenweise mit 8,4 Teilen Triäthy1-amin
versetzt. Die Reaktionsmischung wurde 3 Std. bei Raumtemperatur
gerührt und mit Wasser versetzt und eine Weile gerührt. Durch Trocknen der Methylenchlorid-Schicht und Eindampfen
auf einem Drehverdampfer sowie Verreiben mit Hexan wurden 10,2 Teile Methyl-4-iospropyl-N-äthoxycarbonyl-ithioallophanimidat,
F. 90 bis 92° C, gewonnen.
Beispiel 8
7,4 Teile Methyl-N-(i-amino-1-methylthiomethylen)-carbamat,
erhalten wie in Beispiel 3i in 50 Teilen Methylenchlorid wurden
mit 4,7 Teilen Propylisocyanat versetzt. Der durch Rühren der Reaktionsmischung Übernacht und Abstreifen des Lösungsmittels
auf einem Drehverdampfer anfallende Feststoff wurde in Benzol gelöst und durch Zusatz von Hexan gefällt. Das
Sammeln des Feststoffs und Trocknen ergaben 10 Teile Methyl-4-propyl-N-methoxycarbonyl-i-thioallophanimidat,
F. 68 bis 69° C
Beispiel 9
13 Teile Methyl-N-(i-amino-1-methoxymethylen)-carbamat, F.
36 bis 39,5° c» erhalten analog zu der Arbeitsweise von Beispiel
3 für Methyl-N-(i-amino-1-methylthiomethylen)-carbamat,
in 140 Teilen Methylenchlorid wurden mit I5 Teilen p-Chlorphenylisocyanat
versetzt. Durch Rühren der Reaktionsmischung übernacht und Filtrieren der Lösung wurden 10 Teile Methyl-
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4-(p-chlorphenyl)-N-methoxycarbonylallophanimidat, l·'. 170° C
(Zersetzung), erhalten.
Beispiel 10
9 Teile Methyl-N-(i-amino-1-methoxymethylen)-thiolcarbamat,
F. 55 bis 57°» erhalten analog zu der Arbeitsweise von Beispiel
3 für Methyl-N-(1-amino-1-methylthiomethylen)-carbamat,
in 20 Teilen Methylenchlorid wurden mit 9 Teilen p-Chlorphenylisocyanat
versetzt. Durch Rühren der Reaktionsmischung übernacht und Filtrieren der Lösung wurden 14 Teile Methyl-4-(p-chlorphenyl)-N-methylthiolcarbonylallophanimidat,
F. 153 bis 155° C, erhalten.
Die folgenden Allophanimidate sind nach der Arbeitsweise von
Beispiel 2 durch Ersatz des 2-Methyl-2-thiopseudoharnstoffs durch die genannten 2-substituierten Thiopseudoharnstoffe und
Pseudoharnstoffe, durch Ersatz des tert.-Butylisocyanats durch
verschiedene Isocyanate oder Isothiocyanate und durch Einsatz verschiedener Chlorformiate, Chlorthiolformiate oder Chlordithioformiate
anstelle von Methylchlorformiat erhältlich.
- 12 -
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Pseudothioharnstoff
oder Pseudoharnstoff
2-Hexyl-2-thiopseudoharnstoff
2-Methyl-2-thiopseudoharnstoff
2-Cyclopropyl-2-thiopseudoharnstoff
I2-Cyclooctyl-2-thiopseu-,doharnstoff
2-Allyl-2-thiopseudo-
Isocyanat oder Isothiocyanat
^ 2- ( 3-11 ethyl allyl·)-2-thioiopseudoharnstoff
2-Methylpseudoharnstoff
2-Hexyl-2-thiopseudoharnstoff
2-(3-Methylproparpyl)-2-thi
opseudoharnstoff
Formiat, Thiolformiat oder Dithioformiat
Allophanimidat
Methylisocyanat
Hexyli socyanat Methylchlorformiat
Phenylchlorformiat
Cyclopropylisocyanat p-Chlorphenylchlor-
formiat
Cyclooc tyli socyanat m-Bromphenylchlor-
fonniat
Cyclohexylmethyliso- o-Jodphenylchlorcyanat
formiat
Allylisocyanat
3-Methylallylisocyanat
Propargyl!socyanat
Cyclopropylmethylisocyanat o-Fluorphenylchlorformiat
p-Methylphenylchlorformiat
m-Äthylphenylchlorformiat
Methylchlorformiat
Hexyl-4-methyl-N-methoxy- <^
carbonyl-1-thioallophan- ^
imidat ro
Methyl-4-hexyl-N-phenoxy- ο
carbonyl-1-thioallophan-
imidat
Cyclopropyl-^-cyclopropyl-N-(p-chlorphenoxyc
arbonyl)-1-thioallophanimidat
Cyclooc tyl-4-cyclooc tyl-N-(m-bromphenoxycarbonyl)-1-thioallophanimidat
Allyl-4-cyclohexylmethyl-N-(o-Jοdphenoxycarbonyl)-1-thioallophanimi
dat
3yyy (o-f luorphenoxycarbonyl)-1-thioallophanimidat
Methyl-4-(3-methylallyl)-N-(p-methylphenoxycarbonyl)
allophanimidat
Hexyl-4-proparpyl-N-(m-
äthylphenoxycarbonyl;-1-
thioallophanimidat
3-Me thylproparpyl-A-cyclopropylmethyl-N-methoDcycarbonyl-1-thioallophanimi
dat
Pseudothioharnstoff
oder Pseudoharnstoff
2-Cyclopropylpseudoharnstoff
2-Cyclooctylpseudoharnstoff
2-Allylpseudoharnstoff
a2- ( 3-Me thylallyl )-pseudo-"*iarnstoff
ce-Methyl-2-thiopseudoharnstoff
w9-nethyl-2-thiopseudo
Miarnstoff
2-Methyl-2-thiopseudo harnstoff
2-Methyl-2-thiopseudoharnstoff
Isocyanat oder Isothiocyanat
5-Methylpropargylisocyanat
Benzy Ii socyanat
Phenyli socyanat
p-Chlorphenylisocyanat
m-Bronphenyli socyanat
ο-JodphenyIisocyanat
o-i'luorphenyli socyanat
p-Me thylphenyli socyanat Fonniat, Thiolformiat oder Dithioformiat
p-Nitrophenylchlorformiat
p-Me thoxyphenylchlorformiat
Dodecylchlorformiat Allylchlorformiat
3-Methylallylchlorformiat
Cyclopentylchlorformiat
Cyclooctylchlorformiat
Benzylchlorformiat
Cyclopropyl-4-(3-methylproparpyl;-N-(p-ni
trophen-Q oxycarbonyl)-allophanimidat
Cyclooctyl-4-benzyl-N-(pmethoxyphenoxycarbonyl)-allophanimi
dat
Allyl-A-phenyl-N-dodecyloxycarbonyl-allophanimidat
3-Methylallyl-4~ (p-chlor-
phenyi;-N-allyloxycarbonyl-
allophanimidat
Methyl-4-(m-bromphenyl)-N- _*
(3-methylallyloxycarbonyl)- ο
1-thioallophanimidat
Methyl-4-(o-dodphenyl)-N-(cyclopentyloxyc
arbonyl )-1· thioallophanimidat
Methyl-4-(o-fluorphenyl)-N
cyclooctyloxycarbony1-1-thioallophanimidat
Methyl-4-(p-me thylphenyl)-N-benzyloxycarbonyl-1-thio
allophanimidat
Pseudothioharnstoff oder Pseudoharnstoff
2-Methyl-2-thiopseudoharnstoff
2-Methyl-2-thiopseudoharnstoff
2-Methyl-2-thiopseudoharnstoff
2-Methyl-2-thiopseudoharnstoff
2-Methyl-2-thiopseudoharnstoff
2-Methyl-2-thiopseudoharnstoff
2-Methyl-2-thiopseudoharnstoff
2-Methyl-2-thiopseudoharnstoff
Isocyanat oder Isothiocyanat
m-Äthylphenylisocyanat
p-Ni trophenylisocyanat
p-Me thoxyphenyli sothiocyanat
m-Buty1oxypheny1-isothiocyanat
P-Methylthiophenylisothiocyanat
m-Butylthiophenylisothiocyanat
m-Tri fluorine thylphenylisothiocyanat
p-Cyanphenyli sothiocyanat Formiat, Thiolfonniat
oder Dithioformiat
Methylchlorthiolformiat
m-Butoxyphenylchlorthiolformiat
p-Me thyl thiophenyl·
chlorthiolformiat
chlorthiolformiat
m-Butylthiophenylchlorthiolformiat
m-Tri fluorine thylphenylchlorthiolformiat
p-Cyanphenylchlorthiolformiat
Allophanimi dat
chlorthiolformiat
Me thy 1 di thi ο f ο rmi a t
Methyl-4-(m-äthylphenyl)- ^
N-methylthiolcarbonyl-1- v.
thioallophanimidat ψ
Methyl-A-(p-nitrophenyl)-N-(m-butoxyphenylthiolc
arbonyl)-1-thioallophanimidat
Methyl-4-(p-methoxyphenyl)-N-(p-meth.ylthiophenylthiocarbonyl)-1,3-dithioallophanimidat
Methyl-4-(m-butoxyphenyl)- c
N-(m-butylthiophenylthiolcarbonyl)-1j
3-dithioallo-β (
phanimidat
Methyl-4-(p-methylthiophenyl
)-N- (m- tri fluorine thylphenylthiοlcarbonyl)-1,V
dithioallophanimidat
Methyl-4-(m-butylthiophenyl)
N(p-cyanphenylthiole arbonyl)
1,3-dithioallophanimida;;
Methyl-^- (m-tri f luorme tliylphenyl)-N-3,4-dichlorphcn7lthiolcarbonyl)-1,3-dithioallophanimidat
Me thyl-4-(p-cyanphenyl)-N-(methylthiolthiocarbonyl)-1,3-dithioallophanimidat
Pseudothioharnstoff
oder Pseudoharnstoff
2-Phenyl-2-thiopseudoharnstoff
2-Benzyl-2-thiopseudoharnstoff
2-Propargyl-2-thiopseudoharnstoff
2-Methylpseudoharnstoff
2-Methylphseudoharnstoff
2-Methylpseudoharnstoff
2-Methylpseudoharnstoff
2-Methylpseudoharnstoff
Isocyanat oder Isothiocyanat
3,4-Dichlorphenyli
sothiocyanat
3,5-Dichlorphenylisothiocyanat
o-Chlor-p-methylphenylisothiocyanat
p-Chlorphenyli socyanat
p-Chlorphenyli socyanat
2-Brom-4,6-dichlorphenyli
socyanat Formiat, Thiplfonniat
oder Dithiofonniat
3,5-Dichlorphenylchlordithioformiat
o-Chlor-p-methyl-
phenylchlordithio-
formiat
2,4-Dinitrophenylchlordithioformiat
Methoxyäthyl-chlorformiat
2,2,2-Trichloräthylchlorformiat
Methylchlorformiat
Allbphanimidat
2,4,5-Trichlorphenyl- Methylchlorformiat
isocyanat
2,4,6-Trimethylphenylisocyanät
Methylchlorformiat
Phenyl-4-(3,4-dichlor- ^
phenyl )-N-( 3,5-dichlor- \
phenylthiolthiocarbonyl)- ψ
1,3-dithioallophanimidat ο
Benzyl-4-(3,5-dichlorphenyl)-N-Qo-chlor-pmethylphenylthiolthiocarbonyl
;-i,3-dithioallophanimidat
Proparpyl-4-(o-chlor-pmethylphenyl)-N-(2,4-dinitrophenylthiolthiocarbonyl
)-1 ,3-dithioallophanimidat
Methyl-4-(p-chlorphenyl)-N-(2-me
thoxyä thoxyc arbonyl)-allophanimidat
Methyl-4-(p-chlorphenyl.)-
N-(2,2,2-trichloräthoxy-
carbonyl)-allophanimidar;
Methyl-4-(2-brom-4,6-dichlorphenyl)-N-methoxycarbonylallophanimidat
Methyl-4-(2,4,5
phenyl)-N-me thoxyc arbonyl
allophanimidat
Methyl-4-(2,4,6-trimethyl
phenyl)-N-me thoxyc arbonyl allophanimidat
Pseudo thioharnstoff
oder Pseudohanistoff
oder Pseudohanistoff
2-Methylpseudoharnstoff
2-Methylpseudoharnstoff
2-Methylpseudoharnstoff
ο 2-Methylpseudoharnstoff
ο 2-Methylpseudoharnstoff
2-Methylpseudoharnstoff
2-Methylpseudoharnstoff
2-Methylpseudoharnstoff
2-Methylpseudoharnstoff
2-Methylpseudoharnstoff
Isocyanat oder Formiat, Thiol-Isothiocyanat
formiat oder Dithio-
fonniat
2,4-Dichlor-6-methyl- Methylchlorformiat
phenyli socyanat
Allophanimi dat
p-Bromphenyli socyanat
p-Bromphenyli socyanat
P-Methylphenylisocyanat
P-Methylphenylisocyanat
P-Me thoxypheny1-isocyanat
p-Me thoxypheny 1-isocyanat
p-Fluorphenyli so*-
cyanat
p-Fluorphenylisocyanat
2,4-Dichlorphenylisocyanat
Methylchlorformiat
Methylchlorthiolformiat
Methylchlorformiat
Methylchlorthiolformiat
Methylchlorformiat
Methylchlorformiat
Methylchlorformiat
Methylchlorthiolformiat
Methylchlorformiat
Methyl-4-(2,4-dichlor-6-methylphenyl)-N-methoxycarbonylallophanimidat
Methyl-4-(p-bromphenyl)-
N-methoxycarbonylallophan-
imidat
Me thyl-4-(p-bromphenyl) -N-methylthiolcaΓbonylallophanimidat
Methyl-4-(p-me thylphenyl)-N-methoxycarbonylallophanimidat
Methyl-4-(p-methylphenyl)-N-methylthiolearbonylallophanimidat
ζ
Methyl-4-(p-methoxyphenyl)- —^
N-methoxycarbonylallophan- CD imidat
Methyl-4-(p-me thoxyphenyl) N-methylthiolearbonylallophanimidat
Methyl-4-(p-fluorphenyl)-N-
methoxycarbonylallophan-
imidat
Methyl-4-(p-fluorphenyl)-N-
methylthiolcarbonylallophan-
imidat
Methyl-4-(2,4-dichlorphe?iyl)-
N-methoxycarbonylallophan-
imidat
Pseudothiohaxnstoff Isocyanat oder Fonniat, THiol- Allophanimidat
oder Pseudoliaisistoff Isotliiocyanat formiat oder Dithio-
formiat
2-Methylpseudoham stoff 2,4-Dichlorphenyl- Hethylchlorthiol- N9thyl-4-(2,^~dichlor-
isocyanat formiat phenyl)-N-methylthiol-
carbonylallophanimidat
2-Metliylpseudoliarnstoff m-Butylphenyl- m-Butylplienylclilor- Methyl-4-(m-butylphenyl)-
isocyanat formiat N-(m-butylplienoxycarbonyl)-
alloptianiniidat
co cc co
2956-V2-G
Die folgenden Carbamate sind in entsprechender Weise herstellbar.
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| Pseudo thioharnstoff oder Pseudoharnstoff |
Isocyanat oder Isothiocyanat |
Formiat, Thiol- formiat oder Dithio- formiat |
| 1,2-Dimethyl-2-thio pseudohamstoff |
Cyclopentyliso- cyanat |
Methylchlorformiat |
| 1,2-Dimethyl-2-thio pseudohamstoff |
Cyclohexyliso- cyanat |
Methylchlorformiat |
| 2-Methyl-1-propyl-2- thiopseudoharnstoff |
Cyclopentyliso- cyanat |
Methylchlorformiat |
| 1,2-Dimethylpseudo- harnstoff O I |
p-Chlorphenyli so- cyanat |
Methylchlorformiat |
C arbamate
Methyl-N-Ci-cyclopentyl T
carbamylimino-i-methylthio- -^
methyl)-n-methylcarliamat w
Methyl-N-Ci-cyclohexylcarb- Q
amvlimino-1-methylthiomethyl;-N-methylc
arbamat
Methyl-N-(1-cyclopentylcarbamylimin
0-1-methylthi omethyl)-N-propylcarbamat
Methyl-N-(1-p-chlorphenyl-
c arbamylimino-1 -me thoaqjrme thyl )■
N-methylcarbamat
2956-1/2-G
Beispiel 11
Eine Lösung von 14,8 Teilen N-(i-Amino-1-methylthiomethylen)-carbamat
und 10,1 Teilen Triäthylamin in 100 Teilen Benzol wurde mit 11 Teilen Dirnethylcarbamoylchlorid versetzt und
die Beaktionsmischung 2 Std. rückflussbehandelt. Hierauf
wurde die Reaktionsmischung Vakuum ausgesetzt und das Lösungsmittel abgedampft und der Rückstand dann mit 200 Teilen
Wasser bei Raumtemperatur verrieben. Durch Umkristallisieren des verbleibenden Feststoffguts aus Benzol wurde dann
das reine Methyl^j^dimethyl-N-methoxycarbonyl-i-thioallophanimidat
gewonnen.
Die folgenden Verbindungen sind in der gleichen Weise durch Einsatz entsprechender Ausgangsmaterialien herstellbar:
Methyl-4,4-diäthyl-N-methoxycarbonyl-thioallophanimidat
Methyl-4-methyl-4-butyl-N-methoxycaΓbonyl-1-thioallophan-
imidat.
Die Verbindungen gemäss der Erfindung eignen sich als Herbicide.
Sie können in Dosierungen von 5 bis 40 kg/ha zur Bekämp-fung
der gesamten Vegetation auf Industriegelände, längs Wegen, Bahnstrecken, Kraftleitungen und dergleichen und Pipelines,
bei Tankanlagen usw. Verwendung finden. In Dosierungen von 0,5 bis 10 kg/ha sind bestimmte Verbindungen zur selektiven
Unkrautbekämpfung in Spargel-, Ananas-, Zuckerrohr-, Sisal-, Luzerne- und Maiskulturen verwendbar. Die in Jedem
gegebenen Fall einzusetzende, genaue Materialmenge ist von den zu bekämpfenden Unkräutern, den klimatischen und
edaphischen Bedingungen und davon abhängig, ob eine selektive Unkrautbekämpfung gewünscht oder nicht angestrebt wird.
Zu den Unkräutern, die isich mit den Verbindungen gemäss der
Erfindung bekämpfen lassen, gehören Stelaria media, Lamicum amplexicaule, Brassica spp., Lactuca spp., Taraxacun affici-
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2956-V-2G
nale, Digitara spp., Echinochloa crusgalli, Setaria spp.,
Erechtites hieracifolia, Stachytarpheta eayannensis, fiichardia
scabra, Amaranthus retroflexus, Ipomea spp., Abutilon
theophrasti, Eleucine indica, Chenopodium album, Sida spinosa,
C amp si ε ra die ans, Frag-aria virginiana, Andropogon virginicus,
Cynodon dactylon, Cyperus pp. und Agropyron repens.
Die Verbindungen gemäss der Erfindung können zur Bekämpfung eines noch breiteren Spektrums von Unkräutern auch mit anderen
Herbiciden kombiniert werden, wie Bromacil, 3-sek.-Butyl-5-brom-6-methyluracil,
Diuron, J-Oj^-Dichlorphenyl-1,1-dimethylharnstoff,
Paraquet 1,1 '-DimethyL-^^'-bipyridiniumion,
1,1-Dirne thyl-3,3- (N-tert.-butylc arbamoyloxyphenyl)-harnstoff,
4-Amino-6-tert.-butyl-3-methylthio-astriazin-5(4H)-on
und den s-Triazinen, wie 2-Chlor-4-äthylamino-6-isopropylamino-s-triazin.
Zur Zubereitung der Unkrautbekämpftingsmittel gemäss der Erfindung
kann man mindestens eine Verbindung der Formel I oder II mit einem herbiciden Hilfsstoff oder Modifizierungsmittel
mischen, um Mittel in Form von Stäuben, Granulat, Pellets, in Vasser dispergierbaren Pulvern, Hochkonzentraten, wässrigen
Dispersionen oder Emulsionen und Lösungen oder Dispersionen in organischen Flüssigkeiten zu erhalten.
Die Verbindungen gemäss der Erfindung können somit zusammen mit herbiciden Hilfsstoff en Verwendung finden, z. B. einem
Träger oder Verdünnungsmittel, wie einem fein teiligen Feststoff,
einer organischen Flüssigkeit, Vasser, einem Netzmittel, einem Dispergiermittel, einem Emulgator oder jeglicher
zweckentsprechenden Kombination solcher Stoffe.
Die Mittel gemäss der Erfindung enthalten, insbesondere in Form von Flüssigkeiten und netzbaren Pulvern, als Konditionierungsmittel
ein oder mehrere oberflächenaktive Mittel in genügenden Mengen, um ein gegebenes, die Verbindungen
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gemäss der Erfindung enthaltendes Unkrautbekämpfungsmittel
in Wasser oder öl leicht dispergierbar zu machen.
In den folgenden Absätzen sind verschiedene Arten von Unkrautbekämpfungsmitteln
mit den Verbindungen gemäss der Erfindung beschrieben.
Netzbare Pulver sind in Wasser dispergierbare Zusammensetzungen,
die den Wirkstoff, ein inertes, festes Streckmittel und ein oder mehrere oberflächenaktive Mittel zur Erzielung
einer raschen Netzung und Verhinderung starker Flockung beim Suspendieren in Wasser enthalten.
Als inerte Streckmittel für den Einsatz in den netzbaren Pulvern gemäss der Erfindung mit den Wirkverbindungen gemäss
der Erfindung bevorzugt werden solche mineralischen Ursprungs.
Die Klassen der Streckmittel für die netzbaren Pulverformulierungen
gemäss der Erfindung sind die natürlichen Tone, Kieselgur und künstliche Mineralfüllstoffe auf Grundlage von
Siliciumdioxid und Silicat. Besonders bevorzugte Füllstoffe für die Zwecke der Erfindung sind Kaolinite, Attapulgit-Ton,
Montmorillonit-Tone, künstliche Siliciumdioxide, künstliches
Magnesiumsilicat und Calciumsulfatdihydrat.
Oberflächenaktive Mittel für den Einsatz in solchen Zusammensetzungen
sind in J.W. McCutcheon, "Detergents and Emulsifiers" 197O Annual, aufgezählt. Zu den stärker bevorzugten
oberflächenaktiven Mitteln gehören die nichtionische und anionische Art, und besonders geeignet für die Herstellung
der trocknen, netzbaren Produkte gemäss der Erfindung sind feste Formen von Verbindungen, wie sie als Netzer und Dispergiermittel
bekannt sind. Gelegentlich kann eine primär als Emulgator einzustufende flüssige, nichtionische Verbin-
- 23 -
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dung sowohl als Netz- als auch als Dispergiermittel dienen.
Zu den besonders bevorzugten Netzmitteln gehören Alkylbenzol-
und Alkylnaphthalinsulfonate, sulfatierte Fettalkohole,
Amine oder Säureamide, Langkett.-Säureester von Natriumisäthionat,
Ester von Natriumsulfosuccinat, sulfatierte oder
sulfonierte Fettsäureester, Erdölsulfonate, sulfonierte
Pflanzenöle und Ditert.-acetylen.-glykole. Bevorzugte Dispergiermittel
sind Methylcellulose, Polyvinylalkohol, Ligninsulfonate,
polymere Alkylnaphthalinsulfonate, Natriumnaphthalin
sulfonat, Polymethylen-bis-naphthalinsulfonat und
Natrium-N-methyl-N-(langkett.-säure)-taurate.
Netz- und Dispergiermittel liegen in diesen bevorzugten, netzbaren
Pulverzusammensetzungen gemäss der Erfindung gewöhnlich in Konzentrationen von etwa 0,5 bis 5 Gew.% vor. Das
inerte Streckmittel komplettiert dann die Formulierung. Wenn notwendig, kann man 0,1 bis 1,0 Gew.% des Streckmittels
durch einen Korrosionsinhibitor und/oder ein Schaumverhütungsmittel ersetzen.
Die netzbaren Pulverformulierungen gemäss der Erfindung enthalten somit etwa 25 bis 90 Gew.% Wirkstoff, 0,5 bis
2,0 Gew.% Netzmittel, 0,25 "bis 5>0 Gew.% Dispergiermittel
und 9»25 bis 74,25 Gew.% inertes Streckmittel, wobei diese
Begriffe der obigen Beschreibung entsprechen.
Bei einem Gehalt des netzbaren Pulvers an einem Korrosionsinhibitor
und/oder Schaumverhütungsmittel liegt die Menge des ersteren nicht über etwa 1 % und des letzteren nicht über
etwa 0,5 Gew.% der Zusammensetzung, wobei beide jeweils äquivalente Mengen des inerten Streckmittels ersetzen.
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2956-V2-G %_
B) Hochkonzentrierte Zusammensetzungen und wässrige Suspensionskonzentrate
Kochkonzentrierte Zusammensetzungen bestehen im allgemeinen
aus 90 bis 99»5 % Wirkstoff und 0,5 bis 10 % eines flüssigen
oder festen oberflächenaktiven Mittels, wie den in McCutcheon, "Detergents and Emulsifiers" 1970 Annual,
beschriebenen. Solche hochkonzentrierten Zusammensetzungen können häufig ähnlich wie die netzbaren Pulver Anwendung
finden, eignen sich aber auch für die weitere Formulierung.
Die wässrigen Suspensionskonzentrate werden hergestellt, indem man eine wässrige Aufschlämmung von wasserunlöslichem
Wirkstoff in Gegenwart von Dispergiermitteln vermischt und sandmahlt. Man erhält auf diese Weise eine konzentrierte
Aufschlämmung sehr feiner Teilchen, in welcher der Wirkstoff im wesentlichen vollständig eine Grosse unter 5 Mikron
hat. Diese konzentrierte, wässrige Suspension zeichnet sich durch ihre extrem geringe Teilchengrösse aus, so dass man
beim Verdünnen und Spritzen eine sehr gleichmässige Bedeckung erzielt.
Diese wässrigen Suspensionskonzentrate enthalten I5 bis
40 % Wirkstoff, 4-5 bis 70 % Wasser, Rest oberflächenaktive
Mittel, Korrosionsinhibitoren und Suspendiermittel.
Suspensionen in organischen Flüssigkeiten lassen sich in ähnlicherWeise herstellen, wie durch Ersatz des Wassers
durch Mineralöl.
C) Stäube
Entsprechend den bevorzugten Zusammensetzungen und Anwendungen gemäss der Erfindung sind Stäube dichte Pulverzusammensetzungen,
die für den Einsatz in Trockenform vorgesehen sind. Stäube zeichnen sich durch ihre Freifliess-
~25~ 409830/1132
2956-1/2-G
und Schnellabsetz-Eigenschaften aus, durch die sie nicht
leicht vorn Wind in Bereiche getragen werden können, in denen ihre Gegenwart nicht gewünscht wird. Sie enthalten primär
einen Wirkstoff und ein dichtes, freifliessendes, festes
Streckmittel.
Das Verhalten der Stäube wird in manchen Fällen durch Einverleiben
eines Netzmittels gefördert, und die bequeme Herstellung verlangt häufig den Einschluss eines inerten,
absorptionsfähigen Mahlhilfsmittels. Für die Staubzusammensetzungen
gemäss der Erfindung kann das inerte Streckmittel pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs sein, das
Netzmittel ist vorzugsweise anionisch oder nichtionisch, und als geeignete absorptionsfähige Mahlhilfsmittel stehen solche
mineralischen Ursprungs zur Verfügung.
Klassen inerter, fester Streckmittel für den Einsatz in den Staubzusammensetzungen bilden die organischen oder anorganischen
Pulver, die eine hohe Schüttdichte besitzen und im hohen Grade freifliessend sind. Sie zeichnen sich weiter
durch verhältnismässig geringe Oberflächen und eine schlechte
Flüssigkeitsadsorption aus. Klassen von Mahlhilfsmitteln für die Zwecke der Erfindung bilden natürliche Tone, Kieselgure
und künstliche Mineralfüllstoffe auf Grundlage von
Siliciumdioxid oder Silicat. Von den ionischen und nichtionischen Netzmitteln eignet sich am besten die Gruppe
der in der Technik als Netzmittel und Emulgatoren bekannten Stoffe. Feste Mittel werden auf Grund ihrer leichten Einverleibung
bevorzugt, aber man kann in den Staubformulierungen auch flüssige, nichtionische Mittel einsetzen.
Bevorzugte, inerte, feste Streckmittel für die Stäube gemäss der Erfindung sind glimmerartige Talke, Pyrophyllit, dichte
Kaolin-Tone, Tabakstaub und gemahlenes Calciumphosphat-Gestein, wie das als "Phosphodust" (der American Agricultural
Chemical Company) bekannte Produkt.
~26~ 409830/1132
Bevorzugte Mahlhilfsmittel sind Attapulgit-Ton, Kieselgur-Si
Ii c ium di oxid, künstliches feines Siliciumdioxid und künstliche
Calcium- und Magnesiumsilicate. Bevorzugte Netzmittel stellen die oben bei den netzbaren Pulverformulierungen
beschriebenen dar.
Die inerten, festen Streckmittel in den Stäuben gemäss der
Erfindung liegen gewöhnlich in Konzentrationen von etwa 30 bis 90 Gew.% der Gesamtzusammensetzung vor. Das Mahlhilfsmittel
bildet gewöhnlich 5 bis 50 Gew.% der Zusammensetzung
und das Netzmittel etwa O bis 1,0 Gew.%.Staubzusammensetzungen
können auch andere oberflächenaktive Mittel, wie Dispergiermittel, in Konzentrationen von bis zu
etwa 0,5 Gew.% enthalten.
Bei der Herstellung von Stäuben können auch die oben beschriebenen,
netzbaren Pulver Verwendung finden. Man kann solche netzbaren Pulver direkt in Staubform einsetzen, aber
ihre Verdünnung durch Mischen mit dem dichten Staubverdünnungsmittel ist vorteilhafter. Auf diese Weise können auch
Dispergiermittel, Korrosionsinhibitoren und Schaumverhütungsmittel
als Komponenten eines Staubes auftreten.
Die Staubzusammensetzungen gemäss der Erfindung enthalten somit etwa 5 bis 20 Gew.% Wirkstoff, 5 bis 50 Gew.% absorptions
fähigen Hillstoff, 0 bis 1,0 Gew.% Netzmittel und
etwa 30 bis 90 Gew.% dichtes, freifliessendes Staubverdünnungsmittel,
wobei diese Begriffe der hier gegebenen Beschreibung entsprechen. Solche Staubformulierungen können
darüberhinaus kleinere Mengen an Dispergiermitteln, Korrosionsinhibitoren
und Schaumverhütungsmitteln von den zur Herstellung der Stäube eingesetzten, netzbaren Pulvern
her enthalten.
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Emulgierbare öle sind gewöhnlich Lösungen von Wirkstoff in
mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmitteln zusammen mit einem oberflächenaktiven Mittel.
Für die Verbindungen gemass der Erfindung lassen sich emulgierbare
öle herstellen, indem man den Wirkstoff mit einem Lösungsmittel und ob3rflächenaktivem Mittel mischt. Lösungsmittel
für die Verbindungen gemäss der Erfindung sind aromatische Kohlenwasserstoffe, einschliesslich vieler Unkrautbekämpfungsöle,
chlorierte Lösungsmittel und mit Wasser nicht mischbare Äther, Ester oder Ketone. Oberflächenaktive
Mittel für den vorliegenden Zweck sind die in der Technik als Emulgatoren bekannten anionischen oder nichtionischen
Substanzen. Solche Verbindungen sind in dem "Detergents and Emulsifiers" 1970 Annual, John W. McCutcheon, Inc., aufgezählt.
Für die emulgierbaren Ölzusammensetzungen gemäss der Erfindung
besonders geeignete Emulgatoren sind Langkett.-Alkyl-
oder Mercaptan-polyäthoxyalkohole, Alkylarylpolyäthoxyalkohole, Sorbitanfettsäureester, Polyoxyäthylenäther mit
Sorbitan fettsäureestern, Polyäthylenglykolester mit Fettoder
Kolophoniumsäuren, Fettalkylolamidkondensate, Calcium- und Aminsalze von Fettalkoholsulfaten, öllösliche Erdölsulf
onate oder, vorzugsweise, Mischungen dieser Emulgatoren. Solche Emulgatoren bilden etwa 1 bis 10 Gew.% der Gesamtzusammensetzung.
Wie oben beschrieben, können jedoch je Teil Thioallophanimidat bis zu 5 Teile Emulgator Verwendung
finden.
Die emulgierbaren (^zusammensetzungen gemäss der Erfindung
bestehen somit aus etwa 15 bis 50 Gew.% Wirkstoff, etwa
40 bis 82 Gew.% Lösungsmittel und etwa 1 bis 10 Gew.% Emul-
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gator, wobei diese Eegriffe der obigen Beschreibung entsprechen.
In dem einen oder anderen Fall kann die Öllösung auch lediglich
zur Verlängerung mit anderen Ölen, wie Unkrautölen, vorgesehen sein. In diesem Fall kann man die Emulgatoren
weglassen und durch zusätzliches Lösungsmittel ersetzen.
Granulat und Pellets sind physikalisch beständige, teilchenförmige
Zusammensetzungen, die eine Verbindung der Formel (I) oder (II) an einer Grundmatrix eines kohärenten, inerten
Trägers von makroskopischen Dimensionen anhanftenc oder in
dieser verteilt enthalten. Zur leichteren Auslaugung des Wirkstoffs aus dem Granulat oder Pellet kann ein oberflächenaktives Mittel vorgesehen werden.
Für die Verbindungen gemäss der Erfindung ist der inerte
Träger vorzugsweise mineralischen Ursprungs, und das oberflächenaktive Mittel ist eine der als Netzmittel bekannten
Verbindungen. Solche Verbindungen sind in J.W. McCutcheon, "Detergents and Emulsifiers" 1970 Annual, aufgezählt.
Trägerstoffe für den vorliegenden Zweck sind natürliche Tone, verschiedene Pyrophyllite und Vermiculit. Geeignete Netzmittel
sind die anionischen und nichtionischen Mittel.
Für die Granulatzusammensetzungen gemäss der Erfindung eignen sich besonders zwei Arten von Trägern. Die erste Art
stellen poröse, absorptionsfähige, vorgebildete Granulate dar, wie vorgebildeter und klassierter, granulärer Attapulgit
oder wärmeexpandierts', granulärer, klassierter Vermiculit.
Man kann bei jedem dieser Materialien eine Lösung des Wirkstoffs aufspritzen, wobei eine Absorption bei Konzentrationen
von bis zu 25 % vom Gesamtgewicht erhalten wird.
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Die zweite Art, die sich auch für Pellets eignet, stellen
Kaolin-Tone, hydratisierter Attapulgit oder Bentonit-Tone
in ion! von Natrium-, Calcium- oder Magnesiumbentoniten dar,
die zu Anfang gepulvert sind. Auch wasserlösliche Salze, wie Natriumsalze, können vorliegen, um den Zerfall des Granulats
oder Pellets in Gegenwart von Feuchtigkeit zu unterstützen.
Man mischt diese Bestandteile mit den Wirkkomponenten zu Massen, die granuliert oder pelletisiert werden, worauf man
trocknet, wobei Formulierungen mit gleichmässig durch die gesamte Masse verteilter Wirkkomponente anfallen. Auch solche
Granulate und Pellets können mit einem Gehalt von 25
bis 30 Gew.% an Wirkkomponente hergestellt werden, aber
häufiger ist im Interesse einer optimalen Verteilung eine Konzentration von etwa 10 Gew.% erwünscht. Die Granulatzusammensetzungen
gemäss der Erfindung sind besonders wertvoll im Grössenbereich von etwa 0,6 bis 1,3 mm (15 bis
30 Maschen).
Die Wahl der geeignetsten Netzmittel für die granulären Formulierungen
gemäss der Erfindung hängt von der Art des eingesetzten Korns ab. Wenn vorgebildetes Korn mit Wirkstoff
in flüssiger Form bespritzt wird, sind nichtionische, flüssige, mit dem Lösungsmittel mischbare Netzmittel am geeignetsten.
Dies sind Verbindungen, die allgemeiner als Emulgatoren bekannt sind und zu denen Alkylarylpolyätheralkohole,
Alkylpolyätheralkohole, Polyoxyäthylensorbitanfettsäureester,
Polyäthylenglykolester mit Fett- oder KoIophoniumsäuren,
Fettalkylolamidkondensate, öllösliche Erdöl-
und Pflanzen-ölsulfonate oder Mischungen derselben gehören.
Solche Mittel bilden gewöhnlich bis zu etwa 5 Gew.% der Gesamtzusammensetzung.
Wenn man den Wirkstoff zuerst mit einem gepulverten Träger mischt und anschliessend granuliert oder pelletisiert,
können flüssige, nichtionische Netzmittel noch Verwendung finden, aber gewöhnlich ist es vorzuziehen, in der Misch-
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strufe eines der festen, gepulverten, anionischen Netzmittel,
wie die oben für die netzbaren Pulver genannten, einzuverleiben. Solche Mittel bilden etwa O bis 2 Gew.% der
Gesamtzusammensetzung.
Die bevorzugten granulären oder pelletisieren Formulierungen
gemäss der Erfindung enthalten somit etwa 5 bis JO Qev.%
Wirkstoff, etwa ü bis 5 Gew.% Netzmittel und etwa 65 bis 95 Gew.% an inertem, mineralischem Träger, wobei diese
Begriffe der hier gegebenen Beschreibung entsprechen.
Während herkömmliche Anwendungen spritzbarer Formulierungen gewöhnlich in verdünnter Form (z. B. mit etwa 200 l/ha
oder mehr) durchgeführt worden sind, können die Verbindungen gemäss der Erfindung auch mit höheren Konzentrationen bei
den typischen ultrakleinvolumigen oder kleinvolumigen Anwendungen (auch kurz mit UL.V- bzw. LV-Anwendung bezeichnet)
von Flugzeug- oder Boden-Spritzgeräten aus aufgebracht werden. Man kann hierzu netzbare Pulver in kleinen Mengen wässrigen
oder nichtwässrigen Trägers dispergieren. Die Suspensions- oder emulgierbaren Konzentrate können direkt oder
unter geringer Verdünnung Verwendung finden. Spezial-Zusammensetzungen,
die sich besonders für U LV-An wen du η gen eignen, sind Lösungen oder feinteilige Suspensionen in einem
oder mehreren Trägern, wie Dialkylformamiden, N-Alkylpyrrolidonen,
Dirnethylsulfoxid, Wasser, Estern, Ketonen, Glykolen,
Glykoläthern und dergleichen. Zu anderen zweckentsprechenden Trägern gehören aromatische Kohlenwasserstoffe
(halogeniert und nichthalogeniert), aliphatische Kohlenwasserstoffe (halogeniert und nichthalogeniert) und dergleichen.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der
Erfindung. Prozentangaben beziehen sich, wenn nicht anders
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gesagt, auf das Gewicht.
Beispiel 12
Beispiel 12
Methyl-4-isopropyl-N-methoxycarbonyl-1-thioallophanimidat
40
Natriumalkylnaphthalinsulfonat 2
ölsäureester des Natriumisätliionats 3
Attapulgit 55
Zur Bildung eines in Wasser disp er gierbaren Pulvers wurden
diese Bestandteile gemischt und auf der Hammermühle gemahlen.
40 kg dieser Formulierung wurden in 600 1 Wasser suspendiert
und im Frühling vor dem Hervorkommen einjähriger Unkräuter auf unbewachsenen, sandigen Boden in der Umgebung einer Tankanlage
aufgebracht. Die Behandlung führte zur Bekämpfung des Unkrautwachstums.
Beispiel 15
Me thyl-4-i sopropyl-N-ä thoxycarbonyl-1-thioallophanimidat
50
Dialkylester der Natriumsulfo-
bernsteinsäure 2
Partiell entsulfoniertes Natriumligninsulfonat
3
Kaolin 45
Nach Mischen wurden diese Bestandteile feingemahlen (Hikropulverizer).
10 kg dieser Formulierung und 2 kg Diuron (3-(3»
phenyl)-1,1-dimethylharnstoff) wurden in 400 1 Wasser suspendiert
und zur Unkrautbekämpfung auf einen Hektar ruhender Luzernekultur aufgebracht.
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Beispiel 14
Kethyl-4-tert.-butyl-N-methylthiolcarbonyl-1-thioallophanimidat
JO
Calcium/riagnesium-ligninsulfonat 15
Hydratisierter Attapulgit 2
Pentachlorphenol 0,5
Natriumcarbonat 2,0
Wasser 50»5
Diese Bestandteile wurden gemischt und dann sandgemahlen,
bis im wesentlichen alle Teilchen der Wirkverbindung eine Feinheit von 5 Mikron oder darunter hatten.
20 kg dieser Formulierung wurden in 400 1 Wasser suspendiert und unmittelbar nach der Ernte auf ein Feld mit Zuckerrohr-Schösslingen
aufgebracht, um zahlreiche Unkräuter in der Nutzkultur zu bekämpfen.
40 kg der Formulierung und 3 kg Bromacil ("Hyvar" ^ X) wurden
mit 400 1 Wasser gemischt und in Form einer Punktbehandlung auf unkrautbefallene Bereiche aufgebracht. Für eine gute
Kachemergenz-Bekämpfung ist eine gründliche Bedeckung des
Blattwerks der Pflanzen wichtig.
Der Ersatz des obigen Methyl-4-tert.-butyl-N-methylthiolcarbonyl-1-thioallophaniniidates
durch jeweils die gleiche Gewichtsmenge der folgenden Verbindungen unter gleicher
Formulierung und Auftragung liefert gleiche Ergebnisse:
Methyl-4-isopropyl-N-äthoxycarbonyl-Ί-thioallophanimidat
Methyl-4-tert.-butyl-N-methoxycarbonyl-l-thioallophanimidat
He thyl-4-i sop ropyl-N-me thoxyearbonyl-1.-thioallophanimidat.
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Beispiel 15
Methyl-4-isopropyl-lT-methoxycarbonyl-1-thioallophanimidat
22
Gemischte Fplyoxyäthylenäther und
öllösliche sulfonate 10
fcpritzöl (z. B. ürchex 796) 68
Eine Mischling dieser Bestandteile wurde sandpemahlen, bis im
wesentlichen alle Teilchen des Thioallophanimidates eine Feinheit von 5 Mikron oder darunter hatten.
4 kg dieser Formulierung und 1/2 kg 2-Chlor-4-äthylaraino-6-isopropylamino-s-triazin,
zu einem 80%igen netzbaren Pulver formuliert, wurden in 400 1 Wasser suspendiert und zur
Unkrautbekämpfung vor der Emergenz auf eine Maiskultur
aufgebracht.
Methyl-4-isopropyl-N-isopropoxycarbonyl-2-thioallophanimidat
12
Gemischte Polyoxyäthylenäther und
öllösliche Sulfonate 10
Isophorone 78
Das Mischen dieser Bestandteile lieferte eine homogene Lösung,
die direkt bei kleinvolumigen Applikationen eingesetzt oder
für herkömmliche Aufbringung mit Wasser oder zusätzlichem Lösungsmittel verdünnt werden kann.
10 kg dieser Formulierung wurden mit 1 1 Paraquat und 350
Wasser vereinigt und nach der Emergenz auf einen Hektar mit Mais zu bestellenden Landes mit einer Deckkultur aufgebracht
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(Lchlamra-Lehm-Boden, Gehalt an organischer bubstanz 1 bis
3 °/o). Die Behandlung· ergrab eine vollständige Bekämpfung der
Deckpflanzen, und der Mais konnte dann direkt in den Boden mit den Deckpflanzenstoppeln eingebracht werden, ohne zu
pflügen, eggen oder dergleichen. Die Behandlung ergab auch
eine Bekämpfung vieler unangenehmer Unkräuter während der gesamten Wachstumszeit des Maises.
Alle Wirkverbindungen gemäss der Erfindung sind in gleicher
Weise formulier- und aufbringbar.
Beispiel 17
Lösung von Beispiel 14 20
Vorgebildetes Tongranulat, Korngrösse 80
0,6 bis 1,3 mm (entsprechend 15- bis
30-Maschen-Sieben)
30-Maschen-Sieben)
Die Wirkstoff-Isophorone-Lösung wurde auf das Granulat aufgespritzt
und dieses so bewegt, dass eine gleichmässige Bedeckung des Granulates erhalten wurde.
50 kg der vorstehenden Korn-Formulierung wurden mit einer
Streumaschine zur Unkrautbekämpfung auf einen Hektar Spargelkultur
aufgebracht. Die Aufbringung erfolgte im frühen Frühjahr, bevor die Spitzen hervorgekommen waren.
Beispiel 18
Methyl-4-iospropyl-N-äthoxycarbonyl-
1-thioallophanimidat 25
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2956-1/2-G
Diese Bestandteile wurden verr.i ;-■;'\ f. : α.:- ..: ' r .:.·■.-.:■■.... 1:' ..L ;■
gemahlen und dann mit etwa "2 ;-~ >/;■.-.-;·?γ cc?:?";-.:.-■■■-■. ."..-rro
Hi se nun s? wurde zu zylinder:";; rrmrer, :::->.rr?i "":: :;:-·: :':!..:■
3 sm Durchmesser extrudiert, die in ier sytr.;::.;rv;;i jcrm
zu 3 x 3 ma Pellets zerschnitten «".iraE.i. ,.Lene rsll·:·*:^ ..·;οη
nen nach Trocknen als selche Verwendung i'inde:; ^der au:i
nach Trocknen auf eine solche reinheit 2ers+:;.;s3n v,^r"~-an,
dass sie ein oieb von 1,5 sir: Maschenweite ("J.--.-.: ie ve-Series-oieb
15) passieren. Man kann .nercei die vor e-i;;?^
oieb von G,6 mm Maschen weite (jC-^iasohe-n-^ie'->
:ur;:;:?ohaltene
Fraktion für den Einsatz abpacken und ■::; ;»:*;?-::.
im Kreislauf zurückführen.
Diese Pellets wurden gleichnässi/? m einer Z v^ierun- v:r:
160 kg/ha längs Zäunen und Pipelines verteilt, , - ·:: oir. <.;
Bekämpfung vieler unaneenehiner Unkräuter währ-■■ .; :-.·γ besamten
Wachstuinszei t ersrao und au Γ diese Veite ;ie ihrer A.
nach bestehende Feuergefahr verminderte und aas A,;3ceh"n
verbesserte. Für die Aufbrinrun?· enpriehi:, ~:-:;i ::; f:.^;:ci'rühjahr
vor dem Einsetzen des ri lan ζ erwachs ':::.:■.■-..
Das obi ere Ke thyl-4-i sopropyl-N-ä thoyrjo art cny 1 -'"' - t'.xι ·. allcphaniinidat
kann durch jeweils die g-ieiche Gev/ichrsmenge de
folprenden Verbindungen ersetzt werden, wobei unrer bleiche
i'ormulierunp: und Aufbringung· gleiche Ergebnisse eraalten
werden:
Methyl-4-tert.-butyl-N-ineth.oxycarbonyl-i-thioailophanimida
Methyl-4-tert.-butyl-N-methylthiolearbonyl-1-thioallophan-
imidat
Methyl-4-isopropyl-N-methoxycarbonyl-i-thioailcphanimidat
Methyl-4-isopropyl-N-isopropoxycarbonyl-1-thioalicphan-
imidat.
409830/ 1 1 32
Beispiel 19
Kethyl-4-tert.-butyl-N-inethoxycarbonyl-
1-thioallophanimidat 15
Polyoxyäthylenäther und -ester 4
Dimethylformamid 81
Liese Bestandteile wurden vermischt, wobei eine homogene Lösung anfiel, die sich besonders für kleinvolumige Applikationen
eignet. Naturgemäss kann man die Lösung aber auch für herkömmliche Aufbringung verdünnen.
10 kg dieser Formulierung wurden mit 200 1 Wasser vermischt und zur Unkrautbekämpfung vor der Emergenz auf einen Hektar
Maiskultur in Schlamm-Lehm-Boden mit einem Gehalt von 3 %
an organischer Substanz aufgebracht.
Alle Wirkverbindungen gemäss der Erfindung sind in gleicher Weise formulier- und aufbringbar.
- 37 -
409830/1 132
Claims (12)
- PatentansprücheR. Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,Rp Alkyl mit Λ bis 6 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen, Cycloalkylalkyl mit 4 bis 7 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen, Alkinyl mit J bis 4 Kohlenstoffatomen, Benzyl oderwormY Wasserstoff, Halopen, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Nitro, Alkoxy mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Alkylthio mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Cyan oder Tri fluorinethyl,Z Wasserstoff, Halogen, Methyl, Äthyl, Nitro, Alkoxy mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Alkylthio mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und
Q Wasserstoff, Halogen oder Methyl ist,R, SR^ oder OR^, worin R^ Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen, Alkinyl nit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen, Benzyl oder Phenyl ist,- 38 -409830/11321 ιλr- Alkyl "ix t Ί bis 'i£ ^ohlenstc f fatcrr.en, das mt ^ c-i 3 Chicratcmen ;der ^ bis " !•'ethox^'srr'-irpen ε ibstituiert ist, Al.-cenya. nit f bis ^- Köhlers to ff atomen.oder■'/ λ1-worin Y und ^. iie cbiere iedeutvmp- hacen, und rv- Wasserstoff cder Al.-cyi mit 1 eis 3 Kchienstcffatonen. - 2. Verbindung nach Ansprach ", dadurch gekennzeichnet, dass H. Wasserstoff,iip Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Alkenyl nit 3 eis ·■+ Kohlenstoffatomen ci~~ I-hen*''I, das .τιit C eis 3 Halogenatomen aus der 1-rurpe Chlor und Brcn substituiert ist,R1^ Alkyl mit 1 bis ό Kohlenstoff atomen oder Allyl,K1- Alkyl rait 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und iv Wasserstoff oder Methyl ist und X, und X~ sauerstoff sind.
- 3. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R1 Wasserstoff,1^2 Alkyl mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen, das mit 0 bis 3 Halogenatomen aus der Gruppe Chlor und Brom substituiert ist,R^ Methyl oder Äthyl,Hr Methyl oder Äthyl undR^ Wasserstoff ist undZ^ und Xp Sauerstoff sind.
- 4. Verbindung nach Anspruch 1, dadux^ch gekennzeichnet, dass- 39 -£09830/ 1 1 32sie Methyl-^-isopropyl-N-äthoxycarbonyl-i-thioallophanimidat ist.
- 5· Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Methyl-^-tert.-butyl-N-methoxycarbonyl-i-thioallophanimidat ist.
- 6. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Methyl-4-tert.-butyl-N-methylthiolearbonyl-1-thioallophanimidat ist.
- 7. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Methyl-^-isopropyl-N-methoxycarbonyl-i-thioallophanimidat ist.
- 8. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Methyl-4~isopropyl-N-i sopropoxycarbonyl-1-thioallophanimidat ist.
- 9. Verfahren zur Bekämpfung unerwünschter Vegetation, dadurch gekennzeichnet, dass man am Ort der unerwünschten Vegetation eine herbicid wirksame Menge der Verbindung genäss Anspruch 1 aufbringt.
- 10. Mittel zur Bekämpfung unerwünschter Vegetation, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem herbiciden Ililfsstoff und einer herbicid wirksamen Menge der Verbindung gemäss Anspruch 1.
- 11. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der -Formel• Il I II«-> N-C-N-C-N-C-XJft,- , R2- 40 -409830/1132dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der FormelN-C -N=C -N-ILH Hmit einer Verbindung der FormelteCl-C-X3R5umsetzt, worin R,-, R^ oder R2 bedeutet und R^, R2, R^* Rc» Η,, X^, Xo und X, die Bedeutung gemäss Anspruch 1. haben.
- 12. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der FormelX1R2dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel?3 ^ U-N-C=N-C-XxR1-mit einem Carbamylierungsmittel aus der GruppeR7NCX1 und- 41 -409830/1 1322956-1/2-G^N-C-Clumsetzt, worinoder Ho bedeutet und R*, fip, R^»R1-, X-, Xp und X1, die Bedeutung p-emäss Anspruch 1 haben,409830/1132
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1974
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