DE2309923A1 - Maschine zur automatischen einbringung von garnhuelsen in behaelter fuer ihre wiederverwendung und wiederanordnung der huelsen in letzteren - Google Patents
Maschine zur automatischen einbringung von garnhuelsen in behaelter fuer ihre wiederverwendung und wiederanordnung der huelsen in letzterenInfo
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Description
- Maschine zur automatischen Einbringung von Garnhülsen in Behälter für ihre Wiederverwendung und Wiederanordnung der Hülsen in letzteren Die Erfindung betrifft eine Maschine zur automatischen Einbringung von Garnhülsen in Behälter für ihre Wiederverwendung und Wiederanordnung der Hülsen in letzteren.
- Es ist auf dem Textilgebiet bekannt, daß in geeignete Behälter eine große Anzahl von Garnhülsen eingebracht werden muß, damit sie später einfacher und rascher wiederverwendet werden können. Diese Anordnung erfolgt deswegen, weil sich die Durchmesser der kegelstumpfförmigen Garnhülsen im Bereich der Endabschnitte etwas unterscheiden.
- Für diese Anordnung ist ein gewisser Personalaufwand erforderlich.
- Die Notwendigkeit, zu diesem Zweck eigenes Personal heranzuziehen, bringt bisher nicht beseitigte Schwierigkeiten mit sich, welche die Wirtschaftlichkeit und die Rentabilität und auch das Produktionsausmaß betreffen.
- Das wesentliche Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Maschine, durch welche die erwähnten Nachteile vermieden werden und welche eine konstante Verarbeitung bei hohen Rentabilitätswerten gewährleistet.
- Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Maschine der erwähnten Art, welche die Orientierung der lose eingebrachten Hülsen in einer Richtung ermöglicht, einfach und leicht kontrollierbar arbeitet und leicht zu warten ist.
- Weiterhin soll die erfindungsgemäße Maschine raumsparend sein, gut arbeiten und eine möglichst hohe Tagesproduktion gewährleisten und leicht an eine Fertigungsstrecke anpaßbar sein.
- Schließlich soll die Maschine vollkommen automatisch arbeiten und den Einsatz von nur einer Arbeitskraft erfordern, welche die Maschine beschickt und mit leeren Behältern versorgt.
- Weiterhin ist ein Ziel der Erfindung die einfache Herstellung der Maschine aus Materialien, welche ihr eine gute mechanische Festigkeit und Verschleißfestigkeit vermitteln, so daß die Maschine auch vom rein wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen Vorteile bietet.
- Weitere Merkmale und Vorteile sind der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Maschine zu entnehmen. Es zeigen Fig.1 eine perspektivische Darstellung der Maschine; Fig.la eine Vergrößerung der Darstellung gemäß Fig.1, welche die Vorrichtung zur Isolierung der einzelnen Garnhülsen zeigt; Fig.lb eine Darstellung einer Einzelheit der Einrichtung für die Einzelentnahme der Hülsen; Fig.2 eine Grundrißdarstellung der erfindungsgemäßen Maschine; Fig.2a eine Darstellung im Schnitt entlang der Linie I-I der Fig.2 der Vorrichtung zur Isolierung der einzelnen Stücke; Fig.3 eine Darstellung im Schnitt entlang der Linie II-II der Fig.2 der Einrichtung zur Entnahme und Orientierung der einzelnen Stücke; Fig.4 eine perspektivische Darstellung dieser Einrichtung; Fig.5 eine Darstellung im Schnitt entlang der Linie III-III der Fig.2 der Vorrichtung für die Einbringung und Vorbewegung der Behälter; Fig.6 eine perspektivische Darstellung dieser Vorrichtung.
- Gemäß den Fig.1 und 2 besteht die Maschine zur Einbringung von Garnhülsen in Behälter für ihre Wiederverwendung und zur Wiederanordnung der Hülsen in letzteren aus mehreren, bestimmte Aufgaben erfüllenden Teilen: a) Ein erster Teil, welcher es ermöglicht, daß die lose in einen Trichterbehälter eingebrachten Hülsen einzeln entnommen werden können und daß die untereinander verklemmten Hülsen nicht zu den nachfolgenden Arbeitswegen gelangen; b) eine Station, welche es ermöglicht, die einzelnen Hülsen zu isolieren und in der gewünschten Art zu orientieren; c) sodann werden die Garnhülsen zu einer Vorrichtung befördert, mit der sie in die Wiederverwendungsbehälter eingebracht werden; d) durch einen letzten Teil werden die Behälter verschoben, sobald ein Behälter voll beladen ist.
- Gemäß den Fig.la und 2a besteht der erste Teil aus einem Grundgestell 1, welches einen Beschickungsbehälter 2 trägt und aus zwei vom Gestell 1 getragenen Transportbändern 3 und 4.
- Die lose in den aus glasfaserverstärktem Kunstharz bestehenden Trichter 2 eingebrachten Garnhülsen werden mittels des Walzenbandes 3, dessen Antriebsachse 5 und Laufachse 6 im Gestell 1 gelagert sind, in Form einer periodischen Bewegung zum Endlos band 4 mit Antriebsachse 7 und Laufachse 8 befördert, welches sie in einen Aufnahmesammelbehälter 9 einbringt.
- Die Schräglage der beiden Bänder ermöglicht es, daß sich die Hülsen auf ihrer Vorbewegung aufgrund des Eigengewichts parallel zur Bewegungsrichtung anordnen.
- Am oberen Ende des Bandes 4 verhindert die Welle 11, daß versehentlich in andere Hülsen eingestecke Hülsen in den Sammelbehälter 9 fallen können. Diese Hülsen werden über die Rutsche 14 in einen Aufnahmebehälter 15 befördert. Gemäß Fig.ib ermöglicht es der schräge Boden 16 des Sammelbehälters 9, daß die Hülsen in den Aufnahmebehälter 17 rutschen, dessen Füllniveau durch eine photoelektrische Zelle 17a kontrolliert wird, die gegebenenfalls das Zuführungssystem ausschaltet.
- Nun werden durch den zweiten Teil der Maschine, dessen Rahmen 18 senkrecht zum Rahmen 1 liegt, die einzelnen ülsen isoliert und entlang ein und derselben Richtung angeordnet, um zur folgenden Beschickungsvorrichtung befördert zu werden.
- Aus den Fig.lb und 3 ist ersichtlich, daß die zum Auf.
- nahmebehälter 17 gelangten Garnhülsen von einem Elevatorband 19 entnommen werden, das mit Schaufeln 18a versehen ist, die untereinander in gleichem Abstand angeordnet sind und Jeweils nur eine einzige Hülse entnehmen können. Dieses Band 19 ist in bezug auf die Vertikale leicht geschrägt geneigt, um ein Herabfallen der Hülsen zu verhindern. Das Band 19 dreht sich um die im Rahmen 18 gelagerte Antriebstrommel bzw. Lauftrommeln 20 bzw. 21. Wenn die Hülsen am oberen Ende angelangt sind, werden sie auf die Schrägfläche 22 abgeladen (Fig.4), wo sie sich rollend und rutschend aufgrund ihres Eigengewichts nach unten bewegen und mit dem Ende mit größerem Durchmesser und größerem Gewicht nach unten anordnen.
- Am unteren Ende dieser Schrägfläche werden die Hülsen von einem Band 23 erfaßt, welches sie bei beschleunigter Bewegung über den Trichter 28 einer Beschickungsvorrichtung zuführt.
- Vorzugsweise ist das Band 23 mit Seitenwänden 26 und 27 versehen, die konvergierend angeordnet sind.
- Die Entnahme der geordneten Stücke aus dem Trichter 28 und ihre Einbringung in die Behälter erfolgt mittels einer Vorrichtung (Fig.5 und 6), die aus einer um die Achse 31 laufenden Trommel 29 mit radialen Schaufeln 30 besteht. Eine halbkreisförmige Abschirmung 32 verhindert, daß die von der Trommel gedrehte Hülse vor dem gewünschten Augenblick freigelassen wird. Die Garnhülse gelangt auf diese Weise zur Austrittszone 33 und fällt in das Abteil 34 des darunter befindlichen Behälters.
- Die ganze Beschickungsvorrichtung ist vorspringend auf dem Rahmen 18 montiert und von einer Photozelle 33a gesteuert, welche die abgeladenen Hülsen zählt und die Zufuhr unterbricht, sobald das Abteil gefüllt ist.
- Für die Verschiebung der Behälter sorgt der letzte Teil der Maschine, der von einem Paar von Bändern 35 und 36 gebildet ist, die auf den Trommel 37 und 38 laufen, die auf den im Rahmen 41 gelagerten Achsen 39 und 40 montiert sind, Zwei an den Seiten des Bandes angeordnete Seitenführungen 42 und 42a geben die. Bewegungsrichtung für die Behälter an.
- Die Vorbewegung dieser Behälter wird von der Speicherzelle gesteuert, welche die Anzahl der abgeladenen Hülsen speichert. Eine zweite Zelle 33b unterbricht die Vorschubbewegung, wenn die Zunge 43, welche das einzelne Abteil anzeigt, den Lichtstrahl unterbricht.
- Auf diese Weise werden die Abteile und folglich der Behälter beladen, der dann fortbewegt wird und auf der Schrägfläche 44 zu Boden rutscht. Es sind weiterhin zwei Gummiräder 45, 46 vorgesehen, um den Behälter gegen die Seitenführung 42a zu drücken, so daß die Zunge 43 zwangsläufig den Lichtstrahl der Zelle 33b untetbricht.
- Die obigen Ausführungen lassen erkennen,daß mit der erfindungsgemäßen Maschine für die Einbringung von Garnhülsen in Behälter für ihre Wiederverwendung und zur Wiederanordnung der Hülsen in letzteren die eingangs gestellten Ziele vollinhaltlich erreicht werden.
- Die vorstehend beschriebene Erfindung kann in vieler Hinsicht abgeändert und variiert werden, ohne dadurch ihren Rahmen zu überschreiten; desgleichen können alle Teile durch technisch äquivalente Teile ersetzt werden.
- In der Praxis können die angewendeten Materialien und Abmessungen, Je nach den Erfordernissen beliebig gewählt werden.
Claims (6)
1. Maschine zur automatischen Einbringung von Garnhülsen in Behälter
für ihre Wiederverwendung und zur Wiederanordnung der Hülsen in letzteren, bestehend,
in aufeinanderfolgender Anordnung, aus einem Trichterbehälter zur Aufnahme der Hülsen
in willkürlicher Anordnung, einer Einrichtung zur Auswahl und Weiterbeförderung
der einzelnen Hülsen zu einer Orientierungsstation, wo die Hülsen gleichsinnig und
geordnet orientiert werden und einer Vorrichtung für die Einbringung der einzelnen
gleichartig orientierten Hülsen in die Wiederverwendungsbehälter, d a d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t , daß die Orientierungsstation aus einer Schrägfläche
besteht, welche durch Schwerkraft die gleichsinnige Orientierung der Garnhülsen
bewirkt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
zur Einbringung der Hülsen aus einer mit radialen Schaufeln versehenen rotierenden
Trommel besteht, welche die von der Schrägfläche kommenden einzelnen Hülsen geordnet
in die Behälter für ihre Wiederverwendung einlegt.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
zur Auswahl und Weiterbeförderung der einzelnen Hülsen zur Orientierungsstation
wenigstens ein erstes Transportband, das die Ausscheidung der untereinander verklemmten
Hülsen ermöglicht, und ein zweites, vom ersten Transportband gespeistes und im wesentlichen
eine Fortsetzung desselben bildendes Elevatorband aufweist, das die einzelnen Hülsen
entimmt und zur Orientierungsstation hin befördert.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter
zur Wiederverwendung der Hülsen in Abteile unterteilt sind, welche an einer die
Vorbewegung steuernden Photozelle vorbeilaufen.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung
zur Einbringung der Hülsen mit einer die Vorbewegung des Behälters steuernden Speicherzelle
für die Speicherung der Anzahl der abgeladenen Stücke versehen ist.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine Photozelle aufweist, welche das Füllniveau des unmittelbar vor dem
zweiten Transportband angeordneten Aufnahmesammelbehälters steuert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732309923 DE2309923C2 (de) | 1973-02-28 | 1973-02-28 | Maschine zur automatischen Einbringung von kegelstumpfförmigen Garnhülsen in Behälter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732309923 DE2309923C2 (de) | 1973-02-28 | 1973-02-28 | Maschine zur automatischen Einbringung von kegelstumpfförmigen Garnhülsen in Behälter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2309923A1 true DE2309923A1 (de) | 1974-08-29 |
| DE2309923C2 DE2309923C2 (de) | 1983-10-20 |
Family
ID=5873350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732309923 Expired DE2309923C2 (de) | 1973-02-28 | 1973-02-28 | Maschine zur automatischen Einbringung von kegelstumpfförmigen Garnhülsen in Behälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2309923C2 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2309923C2 (de) | 1983-10-20 |
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