DE2309963A1 - Wickelmaschine - Google Patents
WickelmaschineInfo
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- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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- E04G21/12—Mounting of reinforcing inserts; Prestressing
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Description
6 Frankfurt a. M. 1
Parkatrafie 13
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Bewickeln von Behältern, Rohren und dergleichen mit unter
vorgewählter Kraft gespanntem Spanndraht, bestehend aus einem sich mit vorbestimmter Geschwindigkeit um den zu bewickelnden
Körper fortbewegbaren Gestell mit wenigstens einer Antriebsachse, einem Hauptantriebsmotor, einem auf dem Gestell montierten Spannrad zum Spannen des Drahtes sowie einer Einrichtung,
um die Kraft im Spanndraht zu regulieren. Solche Maschinen werden beispielsweise beim Bewickeln von Betonbehältern für Reaktoren eingesetzt. Die Maschinen laufen üblicherweise in Schienen an den aufrechtstehenden Behältern, wobei der Antrieb über
Kettenräder und um den zu bewickelnden Behälter laufenden Ketten oder Zahnstangen erfolgt. Eines der Probleme bei solchen
Maschinen besteht in der Regulierung der Kraft im gespannten Spanndraht. Diese Kraft soll nach Möglichkeit konstant, bzw.
auf einem vorgewählten Wert bleiben.
WR/st
16.2.73. - 1 - 26 366 1
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Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, eine Wickelmaschine zu schaffen, bei welcher das Problem der
Kraftregulierung und Messung im Spanndraht auf eine neue, besonders
wirtschaftliche und einfache Weise gelöst ist.
Die erfindungsgemässe Wickelmaschine des oben
genannten Typs zeichnet sich dadurch aus, dass die genannte Einrichtung vom Spannrad angetriebene Bremsmittel aufweist,
welche die beim Bremsen aufgenommene Energie an wenigstens einen Hilfsmptor für die Antriebsachse, bzw. Antriebsachsen abgeben, und dass Bremsmittel in Abhängigkeit des vom Spannrad an
sie übertragenen Drehmomentes gegen die Wirkung einer Feder um eine feste Schwenkachse verschwenkbar montiert sind und dass
Steuermittel vorgesehen sind, um die von den Bremsmitteln aufgenommene Energie in Abhängigkeit der Schvrenklage zu regulieren,
womit das Verhältnis der Geschwindigkeit der Maschine zur Drehgeschwindigkeit des Spannrades verändert wird, und zwar so,
dass die Kraft im Spanndraht einem vorbestimmten Wert zustrebt.
Die vorliegende Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels noch etwas näher erläutert.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt, in rein schematischer Darstellung, eine erfindungsgemässe Maschine,
welche an der Aussenseite eines zu bewickelnden, aufrechtstehenden, zylindrischen Behälters angeordnet ist.
Die gezeigte Maschine weist ein Fahrgestell 1
auf, auf welchem die verschiedensten Apparaturen der Wickelmaschine
angeordnet sind. Das Gestell 1 weist zwei Achsen 2,3 auf, von welchen die Achse 2 über einen Hauptmotor 4 (Elektromotor)
mit vorgewählter konstanter Geschwindigkeit angetrieben ist. Die Achsen 2 und 3 tragen Kettenräder 5,6, welche mit den Gliedern
einer um den Behälter B laufenden Kette eingreifen. Jede der Achsen 2,3 trägt selbstverständlich ein Paar Kettenräder 5,
bzw. 6.
Auf dem Maschinengestell 1 ist zudem ein sogenanntes Spannrad 7 angeordnet. Am Umfang dieses Spannrades sind
Klemmbacken 8 angeordnet, welche den von einer Haspel 9,
" 2 ~ 309838/0420
welche ebenfalls auf dem Gestell, oder aber separat angeordnet sein kann, ablaufenden Draht festklemmen, so dass die verlangte Zugkraft im Spanndraht auf das Spannrad übertragen und
damit auch auf die Behälterwand aufgebracht wird.
stets etwas kleiner sein, als die am Behälter aufgewickelte. Dadurch wird der Spanndraht in an sich bekannter Weise gespannt.
Das Spannrad 7 muss zur Erzeugung einer Zugkraft im Spanndraht gebremst werden. Dies erfolgt beim gezeigten Ausführungsbeispiel
über eine hydraulische Pumpe 10. Diese Pumpe wird vom Spannrad über eine Kette 11 und evtl. ein Getriebe 12 angetrieben. Die
Pumpe 10 mit dem Getriebe 12 ist um eine feste Schwenkachse schwenkbar gelagert, wobei das Ganze gegen ein vollständiges
Drehen, über eine Feder 14 am Gestell 1 -abgestützt ist. Die gezeigt« Hydraulikpumpe 10 wird sich somit in Abhängigkeit des
ihr vom Spannrad 7 übertragenen Drehmomentes um einen vorbestimmten Winkel um die Achse 13 verschwenken.
Die von der Pumpe 10 aufgenommene Bremsleistung, natürlich um die Reibungsverluste reduziert, wird als Energie
zum Antrieb des Fahrgestelles 1 verwendet. Zu diesem Zweck ist wenigstens ein Hydraulikmotor 15 vorgesehen, welcher auf.eine
der Achsen 2 oder 3 des Gestells 1 geht. Dieser Motor 15 hilft dabei mit, die Wickelmaschine anzutreiben. Die Umlaufgeschwindigkeit der Maschine wird jedoch vom Hauptmotor 4 bestimmt.
Dank dieser Anordnung verbraucht die ganze Anlage gegenüber bekannten Maschinen weniger Energie, da Bremsenergie ebenfalls
zum Antrieb der Maschine verwendet wird.
Da der Hydraulikmotor 15 wegen des Hauptantriebes durch den Hauptmotor 4 immer mit vorbestimmter, einmal
gewählter Geschwindigkeit läuft und seine Schluckmenge konstant 1st, kann sich, bei Aenderung der Fördermengeneinstellung der
Pumpe 10, nur deren Drehzahl ändern. Dies wiederum bewirkt,
dass damit die Drehgeschwindigkeit des Klemmrades 7
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beeinflusst wird, d.h. das Klemmrad wird entweder schneller oder langsamer drehen.
Aendert sich die Kraft im Spanndraht, so ändert sich auch das Drehmoment, welches auf die schwenkbar aufgehängte
Pumpe 10 übertragen wird, d.h. die Winkellage dieser Bremse wird sich ändern. Bei der vorliegenden Maschine sind
nun Steuermittel (nicht dargestellt) vorgesehen, welche in Abhängigkeit der Winkellage der schwenkbar aufgehängten Pumpe 10
die Fördermengeneinstellung der Pumpe 10 verändern,und zwar so, dass die Pumpe auf eine grössere Fördermenge eingestellt wird,
wenn sich der Schwenkwinkel verkleinert^ und umgekehrt. Durch die oben beschriebene Konstruktion wird, im Prinzip das Verhältnis
zwischen der Geschwindigkeit des Gestells 1 zur Geschwindig keit des Klemmrades 7 verändert, und zwar so, dass die Kraft im
Spanndraht dem gewünschten Wert zustrebt.
Grundsätzlich ist es denkbar, dass an Stelle
der Hydraulikpumpe 10 ein elektrischer Generator tritt, welcher
dann die aufgenommene Bremsleistung als Energie an Hilfselektro
motoren abgibt, welche ebenfalls zur Untersützung des Hauptantriebsmotores
auf die Antriebsachsen der Maschine wirken. Wichtig an der ganzen Sache ist dabei, dass die Bremsmittel in
Funktion des an sie übetragenen Drehmomentes verschwenkbar sind, und Steuermittel vorgesehen sind, um die von der Bremse
weitergegebene Energie in Abhängigkeit der Schwenkstellung zu verändern, so dass durch die verschiedenen Rückkoppelungen die
Kraft im Spanndraht möglichst konstant bleibt.
Die dem Drehmoment entgegenwirkende Feder
stützt sich vorzugsweise gegen eine Messdose, welche mit einem Druckmess-, evtl. Registrierinstrument in Verbindung steht,
um damit die Grosse der Kraft im Spanndraht einfach und zuverlässig
zu messen.
Bei der oben beschriebenen Maschine ist eine
exakte Erfassung der Zugkraft im Spanndraht möglich. Der Spanndraht
wird im Vergleich zu anderen Maschinen bei der gezeigten Konstruktion nur einmal, und zwar um das relativ grosse Spann-
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rad gebogen, was besonders für die Relaxation des Drahtes von besonderem Vorteil ist.
Wie bereits erwähnt, können selbstverständlich auf beiden Antriebsachsen 2,3 der Maschine Hilfsmotoren angeordnet
sein, welche ihre Energie von der Bremse 10 erhalten. Die Verwendung einer Hydraulikpumpe als Bremse sowie Hydraulikmotoren
als Hilfsmotoren hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen. Trotzdem könnte eine Anordnung getroffen ;^erden, bei
welcher anstelle der hydraulischen Maschinen elektrische Maschinen eingesetzt werden.
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Claims (9)
- Patentansprüche, 1. Maschine zum Bewickeln von Behältern,Rohren und dergleichen mit unter einstellbarer Kraft gespanntem Spanndraht, bestehend aus einem sich mit vorbestimmter Geschwindigkeit um den zu bewickelnden Körper fortbewegbaren Gestell mit wenigstens einer Antriebsachse, einem Hauptantriebsmotor, einem auf dem Gestell montierten Spannrad zum Spannen des Spanndrahtes sowie einer Einrichtung um die Kraft im Spanndraht zu regulieren, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Einrichtung vom Spannrad angetriebene Brems;mittel aufweist, welche die beim Bremsen aufgenommene Energie an wenigstens einen Hilfsmotor für die Antriebsachse, bzw. Antriebsachsen abgeben, und dass die Bremsmittel in Abhängigkeit des vom Spannrad an sie übertragenen Drehmomentes gegen die Wirkung einer Feder um eine feste Schwenkachse verschwenkbar montiert sind und dass Steuermittel vorgesehen sind, um die von den Bremsmitteln aufgenommene Energie in Abhängigkeit der Schwenklage zu regulieren, womit das Verhältnis der Geschwindigkeit der Maschine zur Drehgeschwindigkeit des Spannrades verändert wird, und zwar so, dass die Kraft im Spanndraht einem vorbestimmten Wert zustrebt.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremse aus einer Hydraulikpumpe besteht, und dass der oder die Hilfsmotoren Hydraulikmotoren sind.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremse, bzw. der oder die Hilfsmotoren aus elektrischen Maschinen bestehen.
- 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Antriebsachsen vorgesehen sind, und dass auf jede dieser Antriebsachsen ein von den Bremsmitteln angetriebener Hilfsmotor vorgesehen ist.309838/0420
- 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Steuermittel vorgesehen sind, um die von der Bremse aufzunehmende Energie in Abhändigkeit der Schwenklage der Bremsmittel zu verändern, wobei eine grosse Verschwenkung die Energie verringert und umgekehrt.
- 6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannkraft im Spanndraht durch Verstellen der Vorspannung der das Drehmoment abstützenden Feder regulierbar ist.
- 7. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannkraft im Spanndraht durch Regulieren des Steuergestänges der Bre^ismittel ein-, bzw. verstellbar ist.
- 8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbar angeordneten Bremsmittel gegen eine Messvorrichtung abgestützt sind, um die Grosse der Kraft im Spanndraht zu messen.
- 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung eine Messdose aufweist, welche mit einem Druckmess-, und eventuell Registrierinstrument in Verbindung steht.309838/0420Leerseite
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