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DE2309701A1 - Lenk- bzw. bockrolle - Google Patents

Lenk- bzw. bockrolle

Info

Publication number
DE2309701A1
DE2309701A1 DE19732309701 DE2309701A DE2309701A1 DE 2309701 A1 DE2309701 A1 DE 2309701A1 DE 19732309701 DE19732309701 DE 19732309701 DE 2309701 A DE2309701 A DE 2309701A DE 2309701 A1 DE2309701 A1 DE 2309701A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
swivel
castor
brake
braking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732309701
Other languages
English (en)
Inventor
Antrag Auf Nichtnennung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL VOM STEIN AND Co
Original Assignee
PAUL VOM STEIN AND Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAUL VOM STEIN AND Co filed Critical PAUL VOM STEIN AND Co
Priority to DE19732309701 priority Critical patent/DE2309701A1/de
Publication of DE2309701A1 publication Critical patent/DE2309701A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00Castors in general; Anti-clogging castors
    • B60B33/02Castors in general; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism
    • B60B33/021Castors in general; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism combined with braking of castor wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Lenk- bzw. Bockrolle Die Erfindung betrifft eine Lenk- bzw. Bockrolle mit einem ständig auf die Rolle federnd drückenden, etwa blattfederartig ausgebildeten, nur eine gebremste - vorzugsweise über die Andrückkraft einstellbare - Rollenbewegung zulassenden Bremsteil. Eine bekannte Lenk- bzw.
  • Bockrolle der vorgenannten Gattung weist als Bremsteil eine Blattfeder auf, deren beide Schenkel gegen die Lauffläche der Rolle derart gedrückt sind, daß die Drehbeweglichkeit der Rolle zwar nicht völlig, jedoch teilweise - zumindest leicht - gebremst wird. Eine derartige einordnung ist an sich vorteilhaft, da hiermit ein zu leichtgängiges und unkontrolliertes Wegrollen von mit solchen Lenk- bzw. Bockrollen versehenen Sitzmöbeln oder Geräten vermieden wird. Ein derartiges zu leichtgängiges, unkontrolliertes Wegrollen muß dann verhütet werden, wenn die Lenk- bzw. Bockrollen auf einer harten, glatten Bodenfläche wie z.B. auf Estrich- oder PVC-Böden verwendet werden.
  • Die bekannte Lenk- bzw. Bockrolle wird als nachteilig empfunden, weil der Einbau des hierbei verwendeten Bremsteils eine besondere Befestigungsfläche an dem die Rolle tragenden Teil,und zwar an dem die Gabelschenkel miteinander verbindenden Steg, sowie ein zusätzliches Befestigungselement in Form einer Schraube oder eines Niets erfordert.
  • Im Bewußtsein der vorstehend geschildeten Nachteile liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Lenk- bzw.
  • Bockrolle der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welche auf einer bereits vorhandenen, standardisierten oder genormten Lenk- bzw. Bockrolle in ihrer unveränderten Form aufbaut und welche mit einem besonders unkompliziert zu montierenden und darüber hinaus einfach ausgestalteten Bremsteil - ggf. nachträglich - versehen ist. Diese bufgabe wird entsprechend der Erfindung dadurch gelöst, daß das Bremsteil an oder im Bereich mindestens einer Seitenfläche einer Rolle an diese angedrückt ist, auf einer Rollenachse bzw. Rollennabe verlagert ist, sich mit seiner, der Rolle abgewendeten Rückenseite an einem die Rolle tragenden Teil, z.B. an einem Gabelschenkel, abstützt und an diesem Teil drehgesichert ist. Die Erfindung schafft zunächst den Vorzug, daß das Bremsteil keine bei der Herstellung der Lenk- bzw. Bockrolle gesondert zu berücksichtigende Befestigungsstelle erfordert, da als solche die ohnehin vorhandene Rollenachse bzw. Rollennabe - bei einer Kugellager-Rolle die aas Kugellager tragende, feststehende Nabe - dient. Eine entsprechend den gegebenen Abrollverhältnissen einstellbare Bremswirkung ist beispielsweise bei einem auf der Rollenachse verlagerten Bremsteil dadurch möglich, daß man durch mehr oder weniger starkes Einziehen eines die Rollenachse bildenden Gewindebolzens die beiden Gabelschenkel mehr oder weniger spreizt und auf diese Weise die Vorspannung des Bremsteils und hiermit die Bremskraft ändert. Auch die Drehsicherung des Bremsteils, welches sich hierzu an einem die Rolle tragenden Teil, z.B. an einem Gabelschenkel, abstützt, kann auf äußerst einfache Weise geschehen.
  • Die Erfindung ermöglicht darüber hinaus ein einfach ausgebildetes Bremsteil, welches an nabsu jeder herkömmlichen, insbesondere standardisierten oder genormten Lenk- bzw. Bockrolle angebracht werden kann, ohne daß diese besonders hergerichtet zu werden brauchte. Die Erfindung ermöglicht es somit, beispielsweise Lenkrollen von Sitzmöbeln, welche zuvor ausschließlich auf einem Teppichboden bewegt wurden und deshalb besonders leichtgängig laufen mußten für den Fall mit wenigen Handgriffen mit einem Bremsteil entsprechend der Erfindung auszurüsten, wenn dieses Sitzmöbel nunmehr auf den eingangs genannten harten und glatten Böden abrollt.
  • Eine Ausführungsform entsprechend der Erfindung besteht darin, daß das Bremsteil einen im wesentlichen kreisrunden Außenumriß aufweist, sich koaxial zur Rolle, sowie parallel zu deren Drehebene erstreckt und mit einem Teilbereich seiner randlichen Oberfläche an die Rolle anpreßbar ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Bremsteil die Form einer flachen, mit ihrer Hohlseite der Rolle zugekehrten Schale auf. Die Bremsfläche eines derart ausgestalteten Bremsteils wird hierbei von6inem Bereich der äußeren Umfangsfläche gebildet. Die flachschalenartige Ausbildung des Bremsteils erlaubt diesem einen vorteilhaften, hinreichend großen Federweg. In diesem Zusammenhang hat es sich als zweckmäßig erwiesen, daß das Bremsteil in seinem Randbereich von zum Umfang hin offenen Schlitzen durchsetzt ist. Derartige Schlitze verbessern die Federwirkung des Randbereichs im Sinne einer größeren Elastizität.
  • Es ist eine Lenk- bzw. Bockrolle der eingangs genannten Gattung, vorzugsweise Vollkunststoffrolle, insbesondere aus Polyamid, bekannt geworden, welche an mindestens einer Seitenfläche eine ringnutartige Ausnehmung aufweist, in welche ein flachschalenartiger, koaxial zur Rollenachse angeordneter und auf dieser verlagerter Fadenschutz - mit seiner Hohlseite der Rolle zugewendet - einsetzbar ist. Im Rahmen dieser Erfindung ist diese bekannte Lenk- bzw. Bockrolle dadurch verbessert worden, daß anstelle des flachschalenartigen Fadenschutzes das etwa flachschalenartige Bremsteil in die ringnutartige Ausnehmung eingreift und daß das Bremsteil mit einem sich etwa koaxial zur Rollenachse erstreckenden äußeren Umfangsflächen-Bereich an'einen diesem Bereich gegenUberliegenden Flächenbereich der ringnutartigen Ausnehmung angedrückt ist. Enttprechend der vorgenannten vorteilhaften Ausfilhrungsform übernimmt das Bremsteil gleichzeitig die Funktion eines Fadenschutzes.
  • Bei einer Lenk- bzv. Bockrolle mit einer Felge und einem Reifen sieht die Erfindung vor, daß die Felge außenseitig von dem etwa flachschalenartigen Bremsteil übergriffen ist, welches mit seinem der Rolle zugekehrten Randbereich an die Felge angedrückt ist.
  • Es hat sich auBerdeils zweckmäßig herausgestellt, daß das Bremsteil mittels mindestens eines Ansatzes an dem die Rolle tragenden Teil arretiert und auf diese Weise gegen Drehung gesichert ist.
  • Eine vorteilhafte Aus£tLhrungsform, welche die Möglichkeit bietet, das Bremsteil völlig unsichtbar i Innenraum einer die Rolle übergreifenden Schutzhaube unterzubringen, besteht darin, daß das Bremsteil sich lediglicbtnn einer die Rolle unterstützenden Bodenfläche weg entlang der oberen Rollenhälfte erstreckt.
  • In diesem Zusammenhang hat sich ein Bremsteil bewährt, welches in wesentlichen plattenartig ausgebildet ist, und zwei obere Lappen aufweist, die Jeweils einen an den tragenden Teil der Rolle, insbesondere an einen Gabeischenkel, gegen Drehung arretierenden, Ansatz bilden, und wobei zwischen den beiden Lappen mindestens ein weiterer, einwärts zur Rolle hin abgebogener und an diese angedrückter Lappen vorgesehen ist.
  • Entsprechend einer anderen Ausführungsform bildet das Bremsteil in seinem den Lappen abgewendeten etwa zentralen Bereich eine sich von den Lappen weg öffnende teilkreisförmige, seitlich durch zwei Schenkel begrenzte Aussparung, etwa mit dem Durchmesser der Rollenachse bzw. der Nabe, wobei die Umfangslänge des die Aussparung begrenzenden Teilkreises um einen solchen Betrag größer ist, als die des entsprechenden Halbkreises und wobei beide Schenkel eine derartige Quererstreckung aufweisen, daß das Bremsteil unter federnden Auseinanderspreizen der beiden Schenkel in radialer Richtung auf die Rollenachse bzw. auf die Nabe aufschiebbar ist. Insbesondere die vorgenannte Ausffihrungsform erleichtert eine rasche nachträgliche Montage entweder eines oder zwier Bremsteile an einer fertig montierten Lenk- bzw. Bockrolle, was im folgenden noch näher erläutert wird.
  • Zweckmäßig besteht das Bremsteil aus federnd nachgiebigem Werkstoff, beispielsweise aus Federstahl oder Stahl, insbesondere aus MUST 2 bzw. MUST 1, oder aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyamid.
  • Für gewisse Anwendungsfälle kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn auf den an die Rolle angedrückten Flächenbereich des Bremsteils ein an sich bekannter Bremsbelag aufgebracht, insbesondere aufgespritzt,oder aufgeklebt, ist.
  • In den Zeichnungen sind bevorzugte AusfUhrungsbeispiele entsprechend der Erfindung dargestellt, es zeigen, Fig. 1 eine Lenkrolle in der Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht entsprechend Fig. 1, teilweise radial zur Rollenachse geschnitten, Fig. 3 eine Seitenansicht einer anderen Lenkrolle, Fig. 4 eine Stirnansicht entsprechend Fig. 3, teilweise radial zur Rollenachse geschnitten, wobei zwei Varianten eines Bremsteils dargestellt sind, Fig. 5 eine teilweise aufgebrochen dargestellte Seitenansicht einer weiteren Lenkrolle und Fig. 6 eine Lenkrolle gemäß Fig. 5, teilweise radial durch die Rollenachse geschnitten.
  • In den Figuren 1 und 2 ist eine Lenkrolle mit la bezeichnet. Die Lenkrolle la weist ein etwa hauben- bzw.
  • schutzblechartig ausgebildetes Tragteil 2 auf, welches über einen Drehzapfen 3 an einem nicht dargestellten Sitzmöbel, Gerät oder dgl. schwenkbar befestigt ist.
  • Das Tragteil 2 bildet zwei rippenförmige Gabelschenkel 4,an deren unteren, einer nicht dargestellten Bodenfläche zugewendeten freien Enden Aufnahmebohrungen 5 und 6 für eine aus einem Gewindebolzen bestehende Rollenachse 7 ausgebildet sind. Die Aufnahmebohrung 6ist mit einem nicht dargestellten Innengewinde versehen, welches mit einem endseitigen Außengewinde des Gewindebolzens bzw. der Rollenachse 7 zusammenwirkt.
  • Auf dem mittleren Abschnitt der Rollenachse 7 läuft eine mit einer Gleitbuchse 8 versehene Rolle 9, welche an ihren beiden Seitenflächen 10 eine ringnutartige Ausnehmung 11 aufweist. In die rechts in Figur 2 dargestellte ringnutartige Ausnehmung 11 greift ein flachschalenartiges Bremsteil 12a ein. Das flachschalenartige Bremsteil 12a ist mit seiner Hohlseite der Rolle 9 zugewendet.
  • Im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 ist das Bremsteil 12a anstelle eines sonst vorhandenen ähnlich geformten Fadenschutzes vorgesehen.
  • Das Bremsteil 12a weist einen Randbereich 13a auf, welcher von nach außen geöffneten, sich etwa parat lel zur Rollenachse 7 erstreckenden Schlitzen 14 durchsetzt ist. Infolge dieser Schlitze kann das Bremsteil 12a in die Ausnehmung 11 hineingedrückt werden und hierbei leicht einfedern, so daß der Randbereich 13a mit seiner Außenfläche an einer entsprechenden gegenüberliegenden Fläche der Ausnehmung 11 reibt, wobei die Rolle 9 auf diese Weise ständig gebremst wird.
  • Anhand von Figur 2 ist ebenfalls vorstellbar, daß die rippenförmigen Gabelschenkel 4 einschließlich der angrenzenden Teile des Tragteils 2 leicht auseinanderfedern können, wenn die von einem Gewindebolzen gebildete Rollenachse 7 ein Wenig gelockert wird. Auf diese Weise kann die von dem Bremsteil 12a auf die Rolle 9 ausgeübte Bremskraft im Sinne einer Verminderung eingestellt werden.
  • Im Falle des Ausführungsbeispiels gemäß Figur 2 besteht das Bremsteil 12a aus einem federnd nachgiebigem Kunststoff, z.B. Polyamid. Damit sich das Bremsteil 12a während des Bremsvorganges nicht mitdrehen kann, bildet das Bremsteil Ansätze 15, welche einen rippenförmigen Gabelschenkel 4 seitlich hintergreifen.
  • In der linken Zeichnungshälfte der Figur 2 ist ein Fadenschutz 16 gezeigt, welcher jedoch ebensogut für den Fall, daß eine größere Bremswirkung beabsichtigt ist, gegen ein Bremsteil 12a ausgewechselt werden kann. Genausogut ist es beim Ausführungsbeispiel entsprechend den Figuren 1 und 2 möglich, das Bremsteil 12a gegen einen üblichen Fadenschutz 16 für den Fall auszuwechseln, daß die Lenkrolle la auf weichen Teppichboden rollen soll, welche wegen ihres naturgemäß hohen Rollwiderstandes eine ständige Bremsung der Rolle überflüssig machen.
  • Aus den Figuren 1 und 2 ist jedenfalls ersichtlich, daß das Bremsteil 12a die äußere Formgestaltung der Lenkrolle la auf keine Weise störend beeinflußt, was vor allem auf dem Möbelsektor, insbesondere auf dem Sitzmöbelsektor von erheblicher Bedeutung ist.
  • In den Figuren 3 und 4 ist eine andere Ausführungsform,und zwar eine Lenkrolle ib dargestellt. Im vorliegenden Falle handelt es sich um eine Wälzlager aufweisende Rolle 9. Die nicht aus den Zeichnungen gemäß Figur 3 und 4 ersichtlichen Wälzkörper laufen auf einer auf beiden Seiten der Rolle überstehenden Nabe 17, die aus Figur 4 deutlich hervorgeht.
  • aus Gründen einer ZeichnungsvereintachunS Wie aus Figur 4 ersichtlich ist, sind/zwei unterschiedlich ausgestaltete Bremsteile 12b vorgesehen. Das links in Figur 4 dargestellb Bremsteil 12b ist unmittelbar auf der Rollenachse 7 verlagert, während das rechts in Figur 4 dargestellte Bremsteil 12b auf der seitlich hervorragenden feststehenden Nabe 17 verlagert ist.
  • Im Unterschied zur Ausführungsform gesäß den Figuren 1 und 2 übergreifen die Bremsteile 12b der in den Figuren 3 und 4 dargestellten Ausführungsforin jeweils eine Felge 23 auf deren Außenseite und drücken mit ihren Randbereichen 1 3b ständig federnd gegen die konischen Seitenflächen der Felge 23, so daß die Rolle 9 ständig gebremst ist. Die Felge 23 besteht zweckmäßig aus Polyamid und ist von einem Reifen 24 aus Gummi oder Kunststoff umspannt.
  • Ebenso wie beim Ausführungsbeispiel entsprechend den Figuren 1 und 2 können die Bremsteile 1 2b in ihren Randbereichen 13b mit nicht dargestellten Schlitzen 14 versehen sein.
  • Ergänzend wird noch vermerkt, daß Figur 3 die rechte Seite der in Figur 4 teilweise geschnittenen Lenkrolle Ib darstellt.
  • Das in den Figuren 5 und 6 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem Ausfuhrusbeispiel gemäß den Figuren 3 und 4 lediglich dadurch, daß bei dieser Lenkrolle 1c ein anderes Bremsteil 12c vorgesehen ist. Wie bei gemeinsamer Betrachtung der Figuren 5 und 6 zu erkennen ist, ist das Bremsteil 12c im wesentlichen plattenartig ausgebildet. Das Bremsteil 12 c weist zwei äußere obere Lappen 18 und dazwischen einen weiteren Lappen 19 auf. Die oberen Lappen 18 erfüllen die Funktion der ansonsten in den Figuren 1 - 4 vortandenen Ansätze 15 und sichern das Bremsteil 12c an den rippenförmigen Gabelschenkel 4 gegen Drehung.
  • Wie aus Figur 6 besonders deutlich ersichtlich ist, sind die Lappen 18, 19 gegeneinander verschränkt, derart, daß die Lappen 18 seitlich an dem rippenförmigen Gabelschenkel 4 anliegen können und der mittlere Lappen 19 den für die Bremsung verantwortlichen Abschnitt des Bremsteils 12c bildet, welches die Felge 23 übergreiit und hiebei mit einem Randbereich 13c federnd gegen die konische Seitenfläche der Felge 23 drückt.
  • Aus Figur 5 ist deutlich ersichtlich, daß du Bremsteil 12c in seinem den Lappen 18, 19 abgewendeten, etwa zentralen Bereich, eine sich von diesen Lappen weg öffnende teilkreisförmige, seitlich durch zwei Schenkel 21 begrenzte Aussparung 20 bildet. Der Durchmesser der Aussparung 20 ist um ein geringes Spiel großer als der Durchmesser der feststehenden Nabe 17. Hierbei ist die Ueiangßlänge des die Ausspannung 20 begrenzenden Teilkreises um einen merklichen Betrag größer als die Umfangslänge eines Halbkreises mit dem Durchmesser der Nabe 17.
  • In Figur 5 ist mit nach unten weisenden Lappen 18, 1 anfängliche Montagestellung des Bremsteils 12c in Strichlinien dargestellt, nachdem dessen Schenkel 21 auseinandergefedert und das Bremsteil 12c mit seiner Ausnehmung 20 auf diese Weise auf die Nabe 17 aufgeschoben wurde. Entsprechend dem mit x bezeichneten Pfeil wird das Bremsteil 12c in seine endgültige Einbaustellung geschwenkt, wobei man unter Zuhilfenahme eines einfachen Werkzeuges, beispielsweise eines Schraubenziehers, jeweils die Lappen 18 seitlich neben dem rippenförmigen Gabelschenkel 4 einschnappen läßt. Auf diese Weise sitzt das Bremsteil 12c sicher arretiert rittlings auf der Nabe 17. Es ist selbstveräändlich, daß ein derartiges Bremsteil 12c mit einer entsprechend kleineren aussparung ebenfalls unmittelbar auf der Rollenachse 7 verlagert werden kann.
  • Bei sämtlichen in den Figuren 1 - 6 dargestellten Bremsteilen 12a, 12b, 12c stützen sich diese mit einer der Rolle 9 abgewendeten Rückenseite 22 an einem die Rolle tragenden Teil, im vorliegenden Falle an einem rippenförmigen Gabelschenkel 4 ab. Bei diesem Abstützen wird eine Vorspannung des jeweiligen Bremsteils 12a, 12b, 12c wirksam, so daß sich dieses mit seinem entsprechenden Randbereich 13a, 13b, 13c federnd an die Rolle 9 andrückt.
  • Aus sämtlichen Figuren ist ersichtlich, daß auch ein nachträglicher Einbau der Bremsteile 12a, 12b, 12c auf einfache Weise mit wenigen Handgriffen vorgenommen werden kann und daß die Bremsteile den ästhetischen Genachteilig samteindruck einer Lenkrolle auf keine Weise/beeinflussen. Entsprechend dem in den Figuren 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist insbesondere der Vorteil vorhanden, daß das Bremsteil 12c gänzlich in dem von dem hauben- bzw. schutzblechartigen Tragteil 2 gebildeten Innenraum verschwindet.
  • Ergänzend wird noch bemerkt, daß die jeweils von den Randbereichen 13a, 13b, und 13c gebildeten Bremsflächen mit einem an sich bekannten Bremsbelag versehen, insbesondere beschichtet werden können.

Claims (12)

  1. Patentansprüche:
    Lenk- bzw. Bockrolle mit einem ständig auf die Rolle federnd drückenden, etwa blattfederartig ausgebildeten, nur eine gebremste ,- vorzugsweise über die Andrückkraft einstellbare - Rollenbewegung zulassenden Bremsteil, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Bremsteil (12a, 12b, 12c) an oder im Bereich mindestens einer Seitenfläche (10) einer Rolle (9) an diese angedrückt ist, auf einer Rollenachse (7) bzw. Rollennabe (17) verlagert ist, sich mit seiner der Rolle (9) abgewendeten Rückenseite (22) an einem die Rolle (9) tragenden Teil, z.B. an einem Gabelschenkel (4) abstützt und an diesem Teil (4) drehgesichert ist.
  2. 2. Lenk- bzw. Bockrolle nach Anspruch 1, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das-Bremsteil (12a, 12b) einen im wesentlichen kreisrunden Außenumriß aufweist, sich koaxial zur Rolle (9) sowie etwa parallel zu deren Drehebene erstreckt und mit einem Teilbereich (13a, 13b) seiner randlichen Oberfläche an die Rolle (9) anpressbar ist.
  3. 3. Lenk- bzw. Bockrolle nach Anspruch 2, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Bremsteil (12a, 12b) die Form einer flachen, mit ihrer Hohlseite der Rolle (9) zugekehrten Schale aufweist.
  4. 4. Lenk- bzw. Bockrolle nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Bremsteil (12a, 12b) in seinem Randbereich (13a, 13b) von zum Umfang hin offenen Schlitzen (14) durchsetzt ist.
  5. 5. Lenk- bzw. Bockrolle, vorzugsweise Vollkunststoffrolle, insbesondere aus Polyamid, welche an mindestens einer Seitenfläche eine ringnutartige Ausnehmung aufwest, in welche ein flachschalenartiger, koaxial zur Rollenachse angeordneter und auf dieser verlagerter Fadenschutz - mit seiner Hohlseite der Rolle zugewendet - einsetzbar ist, nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß anstelle des flachschalenartigen Fadenschutzes (16) das etwa flachschalenartige Bremsteil (12a) in die ringnutartige Ausnehmung (11) eingreift und daß das Bremsteil (12a) mit einem sich etwa koaxial zur Rollenachse (7) erstreckenden äußeren Umfangsflächen-Bereich (13a) an einen diesem Bereich gegenüberliegenden Flächenbereich der ringnutartigen Ausnehmung (11) angedrückt ist.
  6. 6. Lenk- bzw. Bockrolle, mit einer Felge und einem Reifen nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die (23) Felge/außenseitig von dem etwa flachschalenartigen Bremsteil (12b) übergriffen ist, welches mit seinem der Rolle (9) zugekehrten Randbereich (13b) an die Felge (23) angedrückt ist.
  7. 7. Lenk- bzw. Bockrolle nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß das Bremsteil (12a, 12b, 12c) mittels mindestens eines Ansatzes (15, 18) an dem die Rolle (9) tragenden Teil (bei 4) arretiert und auf diese Weise gegen Drehung gesichert ist.
  8. 8. Lenk- bzw. Bockrolle nach Anspruch 1 oder Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß das Bremsteil (12c) sich lediglich von einer die Rolle (9) unterstützenden Bodenfläche weg entlang der oberen Rollenhälfte erstreckt.
  9. 9. Lenk- bzw. Bockrolle nach Anspruch 7 oder Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß das Bremsteil (12c) im wesentlichen plattenartig ausgebildet ist und zwei obere Lappen (18) aufweist, die jeweils einen an dem tragenden Teil der Rolle, insbesondere an einem Gabelschenkel (4), gegen Drehung arretierenden, Ansatz bilden, und wobei zwischen den beiden Lappen (18) mindestens ein weiterer, einwärts zur Rolle (9) hin abgebogener und an diese angedrückter Lappen (19) vorgesehen ist.
  10. 10. Lenk- bzw. Bockrolle nach Anspruch 8 und Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß das Bremsteil (12c) in seinem den Lappen (18) abgewendeten etwa zentralen Bereich eine sich von den Lappen (18) weg öffnende teilkreisförmige, seitlich durch zwei Schenkel (21) begrenzte Aussparung (20) etwa mit dem Durchmesser der Rollenachse (7) bzw. der Nabe (17) bildet, wobei die Umfangslänge des die Aussparung (20) begrenzenden Teilkreises um einen solchen Betrag größer ist als die des entsprechenden Halbkreises und wobei beide Schenkel (21) eine derartige Quererstreckung aufweisen, daß das Bremsteil (12c) unter federndem Auseinanderspreizen der beiden Schenkel (21) in radialer Richtung auf die Rollenachse (7) bzw. auf die Nabe (17) aufschiebbar ist.
  11. 11. Lenk- bzw. Bockrolle nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß das Bremsteil (12a, 12b, 12c) aus federnd nachgiebigem Werkstoff, beispielsweise aus Federstahl oder Stahl, insbesondere aus MUST 2 bzw. MUST 1, oder aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyamid, besteht.
  12. 12. Lenk- bzw. Bockrolle, nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß auf den an die Rolle (9) angedrückten Flächenbereich (13a, 13b, 13c) des Bremsteils (12a, 12b, 12c) ein an sich bekannter Bremsbelag aufgebracht, insbesondere aufgespritzt oder aufgeklebt, ist.
    L e e r s e i t e
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2301764A4 (de) * 2008-06-24 2012-03-28 Yazaki Kako Corp Rollfuss mit bremse
CN104015559A (zh) * 2014-06-24 2014-09-03 邵珠江 一种办公椅移动自动受限轮子

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