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DE2307673A1 - Einrichtung zum auswechseln von spulen - Google Patents

Einrichtung zum auswechseln von spulen

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Publication number
DE2307673A1
DE2307673A1 DE19732307673 DE2307673A DE2307673A1 DE 2307673 A1 DE2307673 A1 DE 2307673A1 DE 19732307673 DE19732307673 DE 19732307673 DE 2307673 A DE2307673 A DE 2307673A DE 2307673 A1 DE2307673 A1 DE 2307673A1
Authority
DE
Germany
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winding
mandrels
mandrel
driver
rails
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732307673
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Bauch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Neumuenstersche Maschinen und Apparatebau GmbH
Original Assignee
Neumuenstersche Maschinen und Apparatebau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Neumuenstersche Maschinen und Apparatebau GmbH filed Critical Neumuenstersche Maschinen und Apparatebau GmbH
Priority to DE19732307673 priority Critical patent/DE2307673A1/de
Priority to CH186874A priority patent/CH586157A5/xx
Priority to GB663074A priority patent/GB1444044A/en
Priority to FR7405059A priority patent/FR2218270B3/fr
Priority to IT4835274A priority patent/IT1002925B/it
Publication of DE2307673A1 publication Critical patent/DE2307673A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/04Arrangements for removing completed take-up packages and or replacing by cores, formers, or empty receptacles at winding or depositing stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • B65H67/0405Arrangements for removing completed take-up packages or for loading an empty core
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

F 73/01 Neumünster, den ^h. Februar 1973
V 5 Pl/ho
Neumünstersche Maschinen- und
Apparatebau Gesellschaft mbH., Neumünster
Einrichtung zum Auswechseln von Spulen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Auswechseln von Spulen bei den Aufspuleinheiten einer Anlage zum Spinnen von künstlichen Fäden, mit mindestens je einem in Schienen geführten, mit Aufnahmedornen für die Spulen bestückten Vagen und einem in Eingriff mit den Spulen zu bringenden, mittels eines Antriebes in Richtung der Dorne verschiebbaren Mitnehmer.
Die vorliegende Erfindung geht von einer Vorrichtung aus, die in dem deutschen Gebrauchsmuster 7 100 669 beschrieben ist. Dabei ist jedem Wickeldorn ein beispielsweise pneumatisch oder hydraulisch betätigter Mitnehmer zugeordnet, der die Spule vom Wickeldorn abschiebt. Ferner ist ein auf im Boden verlegten Schienen geführter Aufnahmewagen vorgesehen, auf dem in gleicher Höhe wie die Wickeldorne der Aufspuleinheit Spulenaufnahmedorne fest angeordnet sind. Zur Aufnahme der Fertigspule wird der Wagen so aufgestellt, daß der zur Aufnahme der Spule bestimmte Aufnahmedorn dem betreffenden Wickeldorn gegenüber steht. Sodann wird durch Betätigung des Mitnehmers die Spule vom Wickeldorn auf den Aufnahmedorn geschoben.
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Anschließend kehrt der Mitnehmer wieder in die Ausgangsstellung zurück. Für die Beschickung der Aufspuleinheit mit neuen Leerspulen sind keinerlei Hilfsmittel vorgesehen. Die Spulen müssen anderweitig herangebracht und von Hand aufgesteckt werden. Für einen vollautomatischen Spulenwechsel ist diese Vorrichtung daher weder vorgesehen noch geeignet.
In der Offenlegungsschrift 2 128 974 ist ein Spulenwechselautomat beschrieben, der auch eine Einrichtung zum Zuführen von Leerspulen aufweist. Die vollen Spulen werden nicht von Dornen aufgenommen, sondern fallen auf eine Rutsche und rollen von dort auf eine Spulentransportvorrichtung, die offenbar beim Spulenwechsel immer dicht bei dem Wechselautomaten stehen muß. Diese Einrichtung ist insbesondere für schwere Spulen, die z.B. etwa kO kg wiegen können, wenig geeignet, da die äußeren Wickellagen beim Abrollen beschädigt werden können.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Gattung so weiter zu bilden, daß ein vollautomatischer Spulenwechsel ohne Berührung des Vickels ermöglicht wird, bei dem sowohl die Abnahme der Fertigspulen als auch die Zuführung der Leerspulen selbsttätig erfolgt. Die weitere Spezifizierung der Aufgabe ergibt sich aus der Beschreibung.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein Mitnehmer sowohl am Wickeldorn der Aufspuleinheit
als auch am Aufnahmedorn eine Eingriffsstellung hat und daß ein selbsttätiges Steuergerät folgenden Schaltzyklus aufweist:
a) Heranfahren des η-ten Aufnahmedorne an den η-ten Wickeldorn
b) Einrücken eines Mitnehmers am n-ten Wickeldorn in die Eingriffsstellung
c) Verschiebung des Mitnehmers in Richtung auf den η-ten Aufnahmedorn
d) Ausrücken des Mitnehmers aus der Eingriff sstellung
e) Heranfahren des (n + i)-ten Aufnahmedorns an den η-ten Wickeldorn
f) Einrücken eines Mitnehmers am (n + 1 )-ten Aufnahmedorn in die Eingriffsstellung
g) Verschiebung des Mitnehmers in Richtung auf den η-ten Wickeldorn
h) Ausrücken des Mitnehmers aus der Eingriffsstellung
nacheinander für η = 1, 2, ..., η = Anzahl der Wickeldorne der Aufspuleinheit.
Die Ordnungszahl η kennzeichnet nur die zeitliche Aufeinanderfolge, besagt jedoch nichts über die geometrische Anordnung. Das Steuergerät ist beispielsweise eine Schaltuhr, welche den Ablauf elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch steuert. Hierfür eignen sich handelsübliche Einrichtungen.
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Weitere vorteilhafte Merkmale sowie bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Teil einer
Anlage mit der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 2 zeigt einen Teil der Anlage aus der Richtung
des Pfeiles IA gesehen, teilweise geschnitten,
Fig. 3 zeigt einen Teil der Anlage aus der Richtung des Pfeiles IB gesehen.
Fig. k zeigt in größerem Maßstab eine Einzelheit in einer Darstellungeweise entsprechend Fig. 1,
Fig. 5 zeigt in größerem Maßstab eine Einzelheit
in einer Darstellungsweise entsprechend Fig. 1
Bei der in Fig. 1 dargestellten Anlage läßt sich die Erfindung mit besonderem Vorteil anwenden. Daher ist das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel in besonderer Weise an eine Anlage dieser Art angepaßt.
Eine Anzahl von Spinnschächten 1a, 1b, 1c usw. sind in regelmäßigen Abstävnden angeordnet und bilden gemeinsam eine Ebene, die auf der Zeichenebene der Fig. 1 senkrecht steht. Einem jeden Spinnschacht ist eine Aufspuleinheit 2a, 2b, 2c usw. zugeordnet. Dabei sind jeweils zwei Ein-
heiten 2a und 2b bzw. 2c und 2d usw. in spiegelbildlicher Anordnung in einem Maschinengestell vereinigt, dessen Längsrichtung rechtwinklig zur Ebene der Spinnschachte liegt. Aus Gründen einer rationellen Platzanteilung ist jeweils abwechselnd eine Maschine 2a, 2b zur linken und die nächste Maschine 2c, 2d zur rechten Seite der Ebene der Spinnschächte angeordnet.
Dem Spinnschacht benachbart sind, wie lediglich in Fig. angedeutet, seitlich am Maschinengestell in bekannter Weise Präparationsecheiben 3 und k, eine Abzugsgalette 5 t Vorheizgaletten 6 und 7 sowie Fixiergaletten 8 und 9 angeordnet· Ferner sind Umlenkgaletten 10, wie aus Fig. 3 ersichtlich, an den freien Längsseiten der Aufspuleinheiten in Längsrichtung hintereinander angeordnet.
Unterhalb der Umlenkgaletten 10 sind zwei übereinander angeordnete Reihen von je vier Spulkästen angeordnet, die in der oberen Reihe mit 11 und in der unteren Reihe mit 11a bezeichnet sind. Jeder Spulkasten weist eine Treibwalze auf. Auf einem zweiarmigen schwenkbaren Spulenträger lh sind symmetrisch zur Schwenkachse zwei senkrecht zu der Seitenfläche des Maschinengestells ausgerichtete Wickeldorne 15 und 16 angeordnet, auf denen in üblicher Weise Spulen festgespannt sind. Gemäß Fig. 3 steht die auf dem Wickeldorn 15 befindliche Spule im Eingriff mit der Treibwalze 13· Der Wickelvorgang auf dieser Spule hat kurz zuvor eingesetzt. Dagegen befindet sich auf dem Wickeldorn 16 eine fertig gewickelte Spule 17, die bereits von der Treibwalze ab-
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geschwenkt ist und sich in der Wartestellung befindet, um abgeholt zu werden.
Insoweit ist die Anlage bereits durch die Offenlegungsschrift 2 123 980 bekannt.
Den einzelnen Aufspuleinheiten 2a, 2b, 2c usw. sind Schienenpaare zugeordnet, von denen in Fig. 1 die Paare 18b, 18c, I8d und 18g in einzelnen bezeichnet sind. Einige Schienen sind in Fig. 1 unterbrochen dargestellt, so daß die schematisch angedeuteten Spulen 17 an den Seitenflächen der Aufspuleinheiten besser erkennbar sind. Die Schienenpaare sind an der Decke der Halle, in der sich die Anlage befindet, angebracht, und zwar so, daß oberhalb des freien Zwischenraumes zwischen zwei einander zugekehrten Aufspuleinheiten jeweils zwei Schienenpaare angeordnet sind. Die Richtung der Schienen ist rechtwinklig zu der von den Spinnschächten 1a, 1b, 1c usw. gebildeten Ebene. Das eine Ende der Schienen reicht bis nahe an diese Ebene heran, das andere Ende reicht ein Stück weit über die rückwärtige Seite der Aufspuleinheiten hinaus. Gemäß Fig. 2 sind bei zwei benachbarten Schienenpaaren jeweils die äußeren Schienen als nach innen offene U-Profile 18, 18· ausgebildet, während die inneren Schienen in Form eines I-Profiles 18·' miteinander vereinigt sind. Zu jedem Schienenpaar gehört ein Vagen 19c, 19d, 19g usw., der darin auf Rollen 20, 21 hin- und herfahrbar ist. Hinter dem rück-
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wärtigen Ende der Schienenpaare 18 ist rechtwinklig zu diesen, d.h. also parallel zur Ebene der Spinnschächte, ein weiteres Schienenpaar 22 angeordnet, welches sich über die gesamte Länge der Anlage erstreckt. Vie aus Fig. 3 ersichtlich, sind die Schienen ebenfalls als U-Profile ausgebildet. Auf dem Schienenpaar 22 fahren Spulengatter 23» 23'» deren Laufrollen mit Zh bezeichnet sind.
Der in Fig. 3 Bit 19 bezeichnete Vagen hat einen Rahmen etwa in Gestalt eines umgekehrten L, dessen senkrechter Schenkel 26 der Ebene der Spinnschächte zugekehrt ist. Die Laufrollen 20, 21 sind an dem oben liegenden waagerechten Schenkel 27 angeordnet. In einem Antriebskasten ist der Antriebsmotor 29 untergebracht, der Über einen Kettentrieb 30 auf die Laufrollen 20 wirkt.
Auf dem Vagen 19 läuft eine endlose Transportkette 31 über Kettenradpaare 32, die auf dem ganzen Umfang des Rahmens 25 verteilt sind, auf einem L-föriaigen Veg um. Speziell im Bereich des senkrechten Schenkels 26 ist also die Transportkette auf einem relativ langen Veg senkrecht geführt. Sie wird durch einen Motor 33» der in dem Antriebskasten 28 angeordnet ist, über einen Kettentrieb Jh angetrieben, der auf das Kettenradpaar 32a wirkt. Vie z.B. aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Transportkette 31 mit seitlich herausragenden Aufnahmedornen 35 versehen, deren Abmessungen den Vickeldornen der Aufspuleinheit 2 entsprechen.
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Insgesamt sind auf der Transportkette 31 zwanzig Aufnahmedorne in gleichen Abständen verteilt. In Fig. 3 ist der Vagen 19 in einem Zeitpunkt dargestellt, in dem eine Reihe von Aufnahmedornen mit Fertigspulen 17 besetzt sind. Der Dorn 35a. ist frei, möglicherweise z.B. auch die Dorne 35c, 35d und 35e, die übrigen Aufnahmedorne 35 sind, wie z.B. Fig. k zeigt, mit Leerspulen 12 versehen, die in Fig. 2 nicht erkennbar sind. Allgemein muß bei dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel mindestens ein Aufnahmedorn leer sein, während die Summe der mit Leer- oder Fertigspulen beladenen Aufnahmedorne mindestens gleich der Anzahl der Vickeldorne einer Aufspuleinheit 2 ist.
Zwischen den beiden Aufspuleinheiten 2, 21 (Fig. 2) sind zwei Vagen 19» 19* spiegelbildlich angeordnet, so daß die Aufnahmedorne des Vagens 19 zu der Aufspuleinheit 2 und die des Vagens 19* zu der Aufspuleinheit 2* gerichtet sind. Die freien Enden der Aufnahmedorne 35 reichen bis nahezu an die Ebene heran, in der die freien Enden der Vickeldorne 15» 16 der entsprechenden Aufspuleinheit liegen,
An dem senkrechten Schenkel 26 ist ein Mitnehmer 36 angeordnet, der in folgender Veise ausgebildet istt
Mittels eines doppelt wirkenden Druckzylinders 37 ist eine Kolbenstange 38 parallel zu den Aufnahmedornen verschiebbar. Die Kolbenstange 38 ist in Fig. 2 im eingefahrenen Zustand gezeichnet. Am freien Ende der Kolbenstange 38, das im ausgefahrenen Zustand bis über das freie
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Ende des Aufnahmedorns 35 hinausreicht, ist ein schwenkbarer Arm 39 angebracht, der mittels eines nicht dargestellten Antriebes zwischen einer in Fig. 3 gestrichelt angedeuteten Ruhestellung und einer stark ausgezeichneten Eingriffsstellung verechwenkbar ist. Das freie Ende des Armes 39 trägt einen Greifer ho, der beispielsweise aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Klauen besteht, die
zangenartig an einer Spule ansetzbar sind. Mittels eines nicht dargestellten Mechanismus schließen sich die Klauen, nachdem der Arm 39 in die Eingriffsstellung geschwenkt ist, und öffnen sich wieder, bevor er in die Ruhestellung zurückgeht. Der Mitnehmer 36 ist an dem Schenkel 26 in einer solchen Höhe angeordnet, daß der Greifer in der Eingriffsstellung gerade die gleiche Höhe hat wie die Vickeldorne 16 der in Wartestellung befindlichen Spulen an den oberen Spulenkästen 11. Ein zweiter Mitnehmer 36a, dessen Kolbenstange 38a in Fig. 2 in teilweise ausgefahrenem Zustand dargestellt ist, ist in entsprechender Weise den Wickeldornen zugeordnet.
Der Wagen 19 läßt sich auf dem Schienenpaar 18, 18'' in Richtung auf das Schimenpaar 22 so weit verfahren, daß die Laufrollen 21 bis nahe an das rückwärtige Ende der Schienen 18, 18'' kommen. Da die Laufrollen 21 etwa in der Mitte des waagerechten Schenkels 27 angeordnet sind, reicht bei dieserStellung das freie Ende des Schenkels 27, kurz "Ausleger" genannt, in den Bereich der Schienen 22.
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An der rückwärtigen Seite dieses Auslegers hat an einem relativ kurzen, nach unten reichenden Schenkel kl des Rahmens 25 die Transportkette 31 einen senkrechten Verlauf. Längs dieser Strecke sind weitere vier Mitnehmer k2 in gleichen Abständen übereinander angeordnet, die den Mitnehmern 36, 36a, abgesehen von den etwas kürzeren, in Fig. 3 in Eingriffsstellung gezeichneten Schwenkarmen gleichen.
Die Spulengatter 23 tragen an einem Rahmen kj auf jeder Seite der Rahmenebene sechzehn Gatterdorne kk in Form eines quadratischen Rasters, dessen Zeilen in gleicher Höhe liefen wie die Mitnehmer k2. Infolge der beidseitigen Anordnung der Dorne kann jedes Gatter die Spulen zweier Aufspuleinheiten aufnehmen.
Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen1
Die Spule 17 der Aufspuleinheit 2 wird nach einer vorgegebenen Zeit, die zum Aufbau eines fertigen Wickels benötigt wird, mittels eines nicht dargestellten Steuergerätes automatisch von der Treibwalze 13 abgeschwenkt, abgebremst und in die Wartestellung gebracht, wobei die Spanneinrichtung des Wickeldornes 16 gelöst wird. Das Steuergerät betätigt die Antriebe 29 und 33 in der Weise, daß der leere Aufnahmedorn 35a genau mit dem Wickeldorn fluchtet. Eine genaue Einstellung kann in bekannter Weise durch mechanische Endschalter, Lichtschranken, elektromagnetische Fühler oder dgl. erzielt werden. Sodann wird durch ein Signal des Steuergerätes der Druckzylinder 37
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beaufschlagt und der Kolben 38 ausgefahren. Darauf wird der Arn 39 in die Eingriffsstellung geschwenkt, so daß der Greifer ko das unbewickelte Ende der Hülse der voll bewickelten Spule 17 erfaßt, wobei gleichzeitig die Klauen des Greifers geschlossen werden. Sodann wird der Druckzylinder in umgekehrter Richtung beaufschlagt. Der Mitnehmer fährt zurück und nimmt die volle Spule 17 mit auf den Aufnahmedorn 35a. Danach wird der Greifer gelockert, und der Arm 39 geht zurück in die Ruhestellung. Ein weiteres Signal des Steuergerätes bewirkt nun, daß der Antrieb 33 die Kette 31 in Bewegung setzt, bis der Aufnahmedorn 35b, auf dem eine leere Hülse sitzt, mit demselben Wickeldorn 16 fluchtet. Darauf tritt wieder der Mitnehmer 36 in Tätigkeit, indem zunächst der Arm 39 in die Eingriffsstellung geschwenkt wird, der Greifer die noch auf dem Aufnahmedorn 35b sitzende Leerspule erfaßt und schließlich die Kolbenstange 38 ausfährt, wodurch die Leerspule auf den Wickeldorn 16 geschoben wird. Die Spanneinrichtung des Vickeldornes 16 schließt wieder und hält die Leerspule fest. Der Mitnehmer 36 fährt in die Ruhestellung zurück. Der Aufnahmedorn 35b ist nun leer und zur Aufnahme einer voll gewickelten Spule bereit.
Der beschriebene Vorgang wiederholt sich nun in vorgewählter Reihenfolge für alle Spulen der Aufspuleinheit 2, wobei natürlich für die Spulen der unteren Spulkästen 11a statt des Mitnehmers 36 der Mitnehmer 36a in Aktion tritt. Am Ende sitzen alle sechzehn Spulen auf den Aufnahmedornen 35 der Transportkette 31. Die Fig. 2 zeigt die Ein-
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richtung gerade in dem Moment, in dem die Kolbenstange 38a in Richtung des Pfeiles II eingefahren wird, um eine voll bewickelte Spule 17a auf einen Aufnahmedorn zu schieben· Die untere Hälfte von Fig. h, in der der Übersichtlichkeit halber an den Aufspuleinheiten 2, 2· nur je zwei in Wartestellung befindliche Vickeldorne gezeichnet sind, zeigt eine entsprechende Momentaufnahme für den Wechsel der Spule 17, die obere Hälfte zeigt das Aufschieben einer leeren Hülse 12' auf einen Wickeldorn 161. Die Bewegung erfolgt jeweils in Richtung des Pfeiles IV.
Wenn alle vollen Spulen der Aufspuleinzeit 2 von der Transportkette 31 aufgenommen sind, betätigt das Steuergerät die Antriebe 29 und 33 in der Weise, daß der leere Aufnahmedorn bzw. einer der leeren Aufnahmedorne mit einem der Gatterdorne kk fluchtet. Dieser ist zu diesem Zeitpunkt wie alle übrigen Gatterdorne, die mit ihm in der gleichen Ebene liegen, mit einer leeren Hülse 12 bestückt. Die Hülse wird mit dem entsprechenden Mitnehmer k2 auf den leeren Aufnahmedorn gezogen, anschließend wird ein Aufnahmedorn mit einer vollen Spule vor den nun leeren Gatterdorn gefahren, und die Spule wird auf den Gatterdorn geschoben. Dieser Zyklus wird fortgesetzt, bis alle vollen Spulen auf dem Gatter und wieder mindestens sechszthn leere Hülsen auf der Transportkette sitzen. Der Austauschvorgang entspricht völlig dem oben ausführlich beschriebenen Austauschvorgang zwischen Aufspuleinheit 2 und Wagen 19 und wird ebenso wie jener durch das Steuergerät dirigiert. Die Fig.
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veranschaulicht im unteren Teil das Überführen einer leeren Hülse 12 vom Gatterdorn kk auf den Aufnahmedorn 35 mit dem Mitnehmer 42, im oberen Teil das Überführen einer vollen Spule 17' vom Aufnahmedorn 35 f auf den Gatterdorn 44», beides in Richtung des Pfeiles V.
Das gefüllte Spulengatter 23 fährt nun zu seinem Bestimmungsort, z.B. Lager, Versand oder auch Veiterverarbeitungssteile, wo es entladen und zum neuen Einsatz mit leeren Hülsen bestückt wird. Mit den zuletzt genannten Vorgängen befaßt sich die Erfindung nicht.
Der durch die Erfindung erreichte technische Fortschritt wird vor allem darin gesehen, daß der gesamte Spulenwechsel vollautomatisch abläuft, ohne daß ein Bedienungsmann die Halle zu betreten braucht, und ohne daß ein Wickel von Hand berührt wird oder mit einem Maschinenteil in Berührung kommt. Durch die hängende Anordnung der Vagen 19 und Spulengatter 23 wird die bei dem Boden verlegten Schienen immer bestehende Gefahr, daß Schmutz und Fremdkörper auf die Schienen gelangen, wesentlich verringert, so daß mögliche Störungsursachen ausgeschaltet werden. Die beschriebene bevorzugte Ausgestaltung des Wagens 19 ermöglicht ein ausreichendes Fassungsvermögen des Vagens bei denkbar geringem Bedarf an Raum zwischen den Maschinen. Unter dem waagerechten Schenkel 27 des Vagens sowie unter dem Spulengatter können Personen ungehindert durchgehen. Gegenüber den eingangs beschriebenen bekannten Vorrichtungen, bei denen die Mitnehmer an den Spulen-
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kästen angebracht sind, wird durch die Anordnung der Mitnehmer 36, 36· an den Vagen 19 die Anzahl der erforderlichen Mitnehmer beträchtlich reduziert und der Schaltungsaufwand verringert.
Patentansprüche t
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Claims (12)

  1. F 73/07 Neumünster, den 14. Februar 1973
    V 5 Pl/ho
    Neumünstersche Maschinen- und Apparatebau Gesellschaft mbH., Neumünster
    Patentansprüche
    Einrichtung zum Auswechseln von Spulen bei den Aufspuleinheiten einer Anlage zum Spinnen von künstlichen Fäden, mit mindestens je einem in Schienen geführten, mit Aufnahmedornen für die Spulen bestückten Vagen und einen in Eingriff mit den Spulen zu bringenden, mittels eines Antriebs in Richtung der Dorne verschiebbaren Mitnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mitnehmer (36, 36a) sowohl am Wickeldorn (i6, i6a) der Aufspuleinheit (2) als auch am Aufnahmedorn (35 eine Eingriff sstellung hat und daß ein selbsttätiges Steuergerat folgenden Schaltzyklus aufweist:
    a) Heranfahren des η-ten Aufnahmedorns (35a) an den n—ten Wickeldorn (16)
    b) Einrücken eines Mitnehmers (36) am n-ten Wickeldorn (16) in die Eingriffsstellung
    c) Verschiebung des Mitnehmers (36) in Richtung auf den η-ten Aufnahmedorn (35a)
    d) Ausrücken des Mitnehmers (36) aus der Eingriffsstellung
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    e) Heranfahren des + i)-ten Aufnahmedorns (35b) an den η-ten Wickeldorn (i6)
    f) Einrücken eines Mitnehmers (36) am (n + i)-ten Aufnahmedorn (35b) in die Eingriffsstellung
    g) Verschiebung des Mitnehmers (36) in Richtung auf den η-ten Wickeldorn (16)
    h) Ausrücken des Mitnehmers (36) aus der Eingriffsstellung
    nacheinander für n= 1, 2, ..., n= Anzahl der Wickeldorne (151 I6a, 16, 16a) der Aufspuleinheit (2).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Aufnahmedorne (35) des Wagenes (19) größer ist als die Anzahl der Wickeldorne (15» 15a, 16, i6a) einer Aufspuleinheit.
  3. 3· Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf dem Wagen (19) angeordnetes, angetriebenes Transportelement (31) seitlich herausragende Aufnahmedorne (35) trägt.
  4. k. Einrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß ein langgestrecktes Transportelement (31) auf dem Wagen (19) senkrecht geführt ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch k, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (19) hängend an Schienen (18, 18··) angeordnet ist, die an der Decke verlegt sind.
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  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Wagen (19) ein Mitnehmer (36,36a) angeordnet ist.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Anlage mit mehreren Aufspuleinheiten (2a, 2b, 2c, ...), deren mit Wickeldornen (15» 15a» 16, 16a) bestückte Längsseiten rechtwinklig zu einer von mehreren Spinnschächten (la, 1b, 1c, ···) gebildeten Ebene ausgerichtet sind, den Aufspuleinheiten je ein Wagen (19C» 19d, 19g) zugeordnet ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß hinter der den Spinnschächten (la, 1b, 1c, ...) abgekehrten Stirnseite der Aufspuleinheiten (2a, 2b, 2c, ...) zur Ebene der Spinnschächte parallele Schienen (22) verfahrbar sind, und daß die Wagen (19» 19a, ...) je einen in der Endstellung des Wagens in den Bereich dieser Schienen hineinragenden Ausleger aufweisen.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausleger der Wagen (19» 19a, ...) ebenfalls Mitnehmer aufweisen, die in gleicher Höhe wie die Dorne (kk) der Spulengatter (23) angeordnet sind.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 9» gekennzeichnet durch ein Steuergerät mit einem Schaltzyklus, der dem Schaltzyklus des Anspruches 1 entspricht mit der Maßgabe, daß hierbei die Wickeldorne durch die Gatterdorne (kk) zu ersetzen sind.
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  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulengatter (23) an an der Decke angeordneten Schienen (22) hängen.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die unterhalb des Spulengatters (23) verbleibende lichte Höhe ebenso wie die lichte Höhe unter dem Ausleger mindestens 2 m beträgt.
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