DE2307089A1 - Einrichtung zum spannen und trocknen von tierhaeuten, insbesondere von rinder-, schaf- und ziegenhaeuten - Google Patents
Einrichtung zum spannen und trocknen von tierhaeuten, insbesondere von rinder-, schaf- und ziegenhaeutenInfo
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Description
Patentanwälte
Dr. W. BÖ M M H
E. K E S S E L
V. B Ö H M E
85 NOrnLera 13, peb, 1973
Frauentorgraben 75, Tel. 227362
Diego POLVARA Viale Lombardia - BRUGIESIO (Prov. Mailand) - Italien
EINRICHTUNG ZUM SPANNEN UND TROCKNEN VON TIERHÄUTEN,
INSBESONDERE VON RINDER-, SCHAF- UND ZIEGENH&UTEN.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung
zum Spannen und Trocknen von Tierhäuten, insbesondere von Rinder—, Schaf- und Ziegenhäuten·
Es sind "bereits Einrichtungen zum Spannen und Trocknen von
Tierhäuten bekannt, bei welchen die Tierhäute auf Halterahmen aufgenagelt oder durch Spannzangen gehalten werden. Es wird daher
häufig vom Ausdruck "Aufnagetln" Gebrauch gemacht, der auch im
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Palle von Spannzangen verwendet wird aber im Zusammenhang mit
' dieser Art von Verarbeitung eigentlich unrichtig gebraucht ist, Tatsächlich, "beschränkt sich das Aufnageln der in die Trockenöfen
einzubringenden Tierhäute auf Halterahmen zum Zwecke ihrer einwandfreien
Spannung lediglich auf die rein gewerbliche Verarbeitung von wertvollen Tierhäuten, wobei die Seitfrage keine
grosse Bolle spielt. Zum Spannen weniger wertvoller Tierhäute werden hingegen Spannzangen verwendet, die eine feste Einklemmung
der Tierhaut gewährleisten und ihrerseits an verschiedenen Stellen ·
des Halterahmens befestigbar sind, damit die Tierhaut gespannt werden kann·
Die Aufspanneinrichtungon bestehen im.wesentlichen aus Trockenofen
verschiedener Art und Form, in Vielehe in vertikaler Stellung Rahmen eingebracht worden, auf denen die zu trocknenden
Häute aufgespannt sind« Sowohl die Einführung als auch die Entnahme
dor Rahmen, die auf entsprechenden .Führungen laufen können,
als auch das Spannen der Häute auf den Rahmen, sobald sie auf diesen befestigt worden sind, erfolgen bisher manuell. Der Zyklus
der durchzuführenden Arbeitsgänge umfasst vorerst an einem Ende
des Ofens die Entnahme eines Rahmens, auf den eine getrocknete Haut aufgespannt ist» Der nach v/ie vor vertikal stehende Rahmen
wird auf nach aussen reichenden Schienen von zwei Arbeitern manuell verschoben, die sodann mit Hilfe geeigneter Scharniorteile den
Rahmen in die Horizontale verschwenken, um sodann die Spannzangen zu öffnen, welche am Rahmen befestigt sind und die Haut spannen.
Nach -Durchführung dieser Arbeitsgänge wjird eine neue Haut
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auf den Eahmon gespannt und werden wiederum manuell die Zangen
auf der Haut geschlossen. Hierauf wird die Haut mit der Kraft der Arme durch Ziehen der die Haut haltenden Zangen gespannt,
welch letztere em Rahmen mittels geeigneter Befestigungsorgane,
deren Stellung veränderbar ist, festgemacht,werden. Der Eahmen
mit der aufgespannten Haut wird sodann neuerlich in die Vertikale geschwenkt und in den Ofen für einen v/eiteren Trockenzyklus eingebracht«
'
Es ist offensichtlich, dass der grosse Aufwand an manueller Arbeit den Produktionszyklus nachteilig beeinflusst.
Die sich ausserhalb des Ofens abspielenden Arbeitsphasen sind
langsam und mühevoll. Es wird auf diese Weise in den allgemeinen Behandlungsvorgang der ^äute eine Phase eingeschaltet, welche das
gesamte Verfahren verlangsamt, überdies ist es auch füb? sehr geschickte
Arbeiter schwierig, alle Häute an der richtigen Stelle und gleichmässig zu spannen, so dass auch die Qualität des Produktes
nachteilig beeinflusst werden kann.
Hauptsächliches Ziel der Erfindung ist die Vermeidung der vorerwähnten
Nachteile und die Schaffung einer Einrichtung zum Spannen und Trocknen von Tierhäuten, welche die Durchführung eines
vollkommen automatischen Arbeitszyklus von der Einklemmung mit
den Zangen und dem Spannen der Häute bis zur Trocknung und Abnahme von den Eahmen ermöglicht, wodurch eine bedeutende Zeitersparnis
erzielt wird und der Arbeitszyklus nicht mehr von der schwankenden persönlichen Fähigkeit und der Geschicklichkeit der Arbeitskräfte
abhängt.
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Dieses Ziel wird mit einer Einrichtung sum Spannen und
Trooknon von Tierhäuten, insbesondere Binder-, Schaf-, und Ziegenhäuten,
bestehend aus einem Trockenofen und Fiihrungswegen für eine
Vielzahl von Rahmen, welche die zu behandelnden Tierhäute tragen, erreicht, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass.oberhalb dos
Trockenofens eine wenigstens einen Abschnitt der Ftthrungswege aufweisende
Arbeitsfläche angeordnet ist und im Ofeninneren weitere Abschnitte der Führungswege angeordnet sind, wobei im Bereich der
Enden der erwähnten Führungswegeabschnitte "Überführungsorgano vorgesehen
sind, welche zum Überführen der Rahmen von einem der Abschnitte auf den anderen bestimmt sind, und im Bereich der Arbeitsfläche
Einrichtungen zum Auseinanderziehen der zweiteilig ausgebildeten und mit den Tierhäuten versehen Rahmen und zum Zuziehen
der,auf den Rahmen angeordneten, und die Tierhäute Spannenden
Zangen vorgesehen,sind. ■ ■
Weitere Einzelheiten der Erfindung- sind deutlicher, der folgenden
Beschreibung oiiies bevorzugten Ausftthrunsbeispieles einer
erfindungsgemässen Maschine zum Spannen und Trocknen von Tierhäuten zu entnehmen, welche in der beiliegenden Zeichnung dargestellt
ist» in der Fig* 1 ein schemätischer Querschnitt entlang
einer Längsvertikalebene der Maschine ist, Fig. 2 dieselbe Maschine im Grundriss zeigt, Hg* 3 ein Schnitt der Maschine entlang
dör Linie Ϊ1Ι-ΪΙΙ geaäss Fig. 1 ist, Hg. 4 einen Rahmen
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veranschaulicht, auf dem eine Haut aufgespannt ist, Fig. 5 eine
Einzelheit einer Zange zum Einklemmen und Spannen einer Haut ist und Fig» 6 eine Einzelheit des Rahmens gemäss Fig. 4 zeigt·
Gemäss der Zeichnung weist die erfindungsgemässe Maschine eine
Tragkonstruktion 1 auf, die in ihrem Inneren einen sich horizontal erstreckenden Trockenofen 2 definiert.
Oben ist am Ofen 2 ein Paar Schienen 3 "befestigt, die sich
entlang des Aussenkörpers des Ofens 2 über eine etwas geringere Länge als die des letzteren erstrecken. Innerhalb des Ofens 2 befinden
sich zwei untereinander parallele Schienonabschnitte 4 V-VA
5· Die Schienenabschnitte 4 erstrecken sich unten über die ganze Länge des Ofens 2, wogegen die oben verlaufenden Schienenabschnitte
5 vor einem Ende unterbrochen ist.
Den Schienen sind die Eahmen 6 zugeordnet, die zwei Achsen 7 aufweisen, welche über einen Abschnitt durch einen Blechteil 8 miteinander verbunden sind, der eine Vielzahl von Löchern 9 aufweist.
Der freibleibende Teil der Achsen 7 dient als Führung zum Verschieben der Muffen 10, die miteinander durch ein Lochblech 11 derselben
Art wie die des Bauteiles 6 verbunden sind. Insbesondere ist an jeder der Achsen 7 mittels einos Bundes 12 ein Zahn 13 "befestigt, der in eine Zahnstange 14 eingreifen kann, die auf einem
Arm 15 ausgebildet ist, der an der Muffe 10 angelenkt ist. Dor
Arm 15 besitzt am freien Ende einen Kopf 16, der mit einem ortsfesten*
Anschlag 17 zusammenwirkt, um den Zahn 13 ausser Eingriff mit der Zahnstange 14 zu bringen. An den Enden der Achsen 7 sind
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die Räder -18 drehbar befestigt, die auf don Schienen 3} 4 und 5
laufen. An den beiden entgegengesetzten Enden der Maschine sind Gruppen von Trieben 19 und 20 für die Überführung der Rahmen 6
von den Schienen 3 auf die Schienen 4 und 5 sowie von den Schic-*
non 4 und 5 auf die Schienen 3 vorgesehen« Die Gruppe 19 weist
einen Motor 2t auf, der die um die Bäder 23 laufenden Ketten
22 dreht. An den Ketten 22 sind Haken 24 befestigt, die befähigt
sind, einen. Rahmen .6 zu erfassen. Sin an sich bekannter und daher
nicht dargestellter Schalter sorgt rechtzeitig für die Umkehr der Drehrichtung des Motors 21. Die Gruppe 20 weist einen Motor
25 auf, der um Räder 27 laufende Ketten 26 antreibt. An jeder
der Ketten 26 sind die Haken 28 und eine Rolle 29 befestigt, um
einen Rahmen 6 entlang einer schräg verlaufenden Gleisführung in beiden Richtungen zu bewegen. Ein an sich bekannter und daher
nicht näher beschriebener Schalter sorgt für eine rechtzeitige Umkehr der Drehrichtung des Motors 25. Im Bereich der Enden der
Schienen 3 sind Einwegweichen 31 und 32, also Y/oichen, die nur in
der von den Pfeilen 33 bzw.. 34 angedeuteten Richtung öffnen, vorgesehen.
Unterhalb der Schienen 3 sind druckmit t elb e aufs chi agt ο Verstcllmechanismon 35 und 36 mit Gabeln 37 und 38 vorgesehen, die
mit den oberhalb befindlichen Rahmen 6, und zwar mit dom beweglichen
Teil 11 derselben, in Eingriff treten können, um diesen Teil an den ortsfesten Teil 8 durch Verschiebung auf den Achsen
7 anzunähern oder von diesem zu entfernen.
Für die Befestigung einer Haut 39 am Rahmen 6 werden Zangen voh der in Fig. 5 gezeigten Art verwendet, die allgemein mit 40
bezeichnet sind. Jede Zange 40 ist mit einem Zapfen 40a für ihre
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Befestigung in einem der Löcher 9 do*" Bauteile 8 oder 11 versehen
und "besteht im wesentlichen aus einem ortsfesten Teil 41»
v/elcher aus oinor Gabel mit zwei Backen 42 und 43 und einem Greifring
44 besteht.
um Ende der Backe 43 ist ein Hebel 45 angolenkt, der in den
beiden äussersten Stellungen, die er einnehmen kann-, dargestellt ist. Der Hebel 45 besitzt ein gegen die Backe 42 hin weisendes
Kammprofil 46. Der Hebol 45 wird von einer Feder 47 gegen die
Backe 42 gedrückt und besitzt am freien Ende einen Stift 48, der
zwecks Blockierung des Hebols^ 45 in Offenstellung an ein Sperrglied
49 angreift, welches bei 50 an den ortsfesten Teil 41 der
Sänge 40 angelenkt ist. Das Sperrglied 49 wird von einer Feder
51 in aufrechter Stellung gehalten, welche ihn gegen einen Anschlag
52 drückt, an den er mit dom Zahn 53 angreift§ Schliesslich
wird noch bemerkt, dass am freien Ende des Hebels 45 ein.
Sad 54 angelenkt ist, das auf einer Horizontalfläche 55 (siehe Fig. 1) aufliegt, die oberhalb der Ebene der Schienen 3 angeordnet
und mittels eines Strömungsmediums in Vertikalrichtung bewegbar ist.
In der Folge wird die Funktionsweise der Maschine erläutert, Es werde angenommen, dass die Bewegung der Rahmen 6 auf den verschiedenen Schioncnabochnittcn ausschliosslich durch di-e Motoro
21 und 25 erfolgt, welche, in entsprechender Zeitschaltung, jeden
Rahmen jeweils schrittweise mit Standintervallen verschieben, wobei die verbleibende Anzahl von Rahmen 6 durch die direkt don
Motoren ausgesetzten Rahmen bewegt wird·
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Der Einfachheit der Darlegung halber sind in den Fig. 1 und
mit A5 B und C die drei Stellungen oder Stationen eines beliebigen
Eahmens auf den Schienen 3 angedeutet.
In der Station B kommt in der in der Folge beschriebenen Weise
ein Eahmen 6 ohne Häute an, an welchem, jedoch die Zangen. 40, in
Offenstellung auf Grund des-Angriffes des Sperrgliedes 49 an .den
Zapfen 48, ankommen. Der Eahmen 6 gelangt in die Station Bin
zusammengezogener Stellung, d.h, mit am ortsfesten Teil 8 angenähertem
beweglichen Teil 11. In dieser Station logen die beiden die Maschine bedienenden" Arbeitskräfte eine Haut 39 auf den Eahmen
6, wonach sie manuell 'die Haut 39 in eine geeignete Anzahl von
Zangen 40'einsetzen, die, wie bereits erwähnt wurde, bereits am
Eahmen geöffnet sind. Die' einzige Ärbe'it, die noch durchzuführen
ist, ist die Verschiebung des Sperrgliedes 49» damit der Hebel
freigegeben wird und einschnappen kann, um zwischen dem Kamm 46 und
der Backe 42 der Zange 40 die Haut 39 einzuklemmen. Sodann wird jede Zange mittels des Stiftes 40a in eines der Löcher 9 eingesetzt.
Uach Beendigung dieses Arbeitsganges, der innerhalb einer vorbestimmten Zeit abläuft, wird der Eahmen 6 in die Station C geschoben,
Wo der druckmittelbeaufschlagtο Verstellmechanismus 36 automatisch die beiden Teile 8 und 11 des Bahmons 6 auseinanderdrückt, indem er auf den beweglichen Teil 11 wirkt, der·durch Eingriff
der Zahnstangen 14 in die Zähne 13 in seiner Lage gehalten
wird. Auf diese Weise wird die Haut 39 gespannt. Bei der "folgenden
Vorbewegung des Eahmens 6 gelangt dieser mit der rechten Achse in Borührung;mit den Haken 24 der Ketten 22, .wogegen diο linke
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Achse auf die Weiche 33 drückt, welche die Achse auf die darunter
befindlichen Schienen 5 fallen lässt. fluninehr setzt der
Motor 21 automatisch die Kette 22 in Bewegung, so dass der Rahmen 6, indem or sich nicht um die auf den Schienen 5 aufliegenden
Rädern dreht, mit der von den Haken 24 gehaltenen Achse auf den Schienen 4 zu liegen kommt. Auf diese Weise ist
der Rahmen in den.Trockenofen 2 eingetreten und läuft in diesen, zwecks Platzeinsparung in Vertikalrichtung, in Schräglage.
Jeder in den Ofen 2 eingetretene Rahmen 6 schiebt den vor ihm befindlichen Rahmen weiter» Auf diese Weise durchläuft jeder
Rahmen 6 in einer vorbestimmten Zeit den ganzen Ofen 2 von rechts nach links und die vom Rahmen gehaltene Haut wird gut getrocknet.
Es wird bemerkt,, dass, wenn ein Rahmen 6 in den Ofen 2 eingetreten
ist, der Motor 21 automatisch seine Drehrichtung umkehrt, so dass die Haken in die obere Stellung gebracht werden, um einen
neuen von den Schienen 3 ankommenden Rahmen aufzunehmen.
Wenn ein Rahmen 6 gegen die Führung 30 stösst, wird auch
die in der oberen Lage befindliche Achse auf die Haken 28 aufgelegt. Nunmehr treibt der Motor 25 die Ketten 26 an, so dass
dor Rahmen 6 längs dor Führung 30 nach 'oben läuft. Der Rahmen
überquert die Weiche 32 und wenn diese auch von der in der unteren
Stellung befindlichen Achse durchlaufen wurde, kehrt der Motor die Drohrichtung der Ketten 26Aum, so dass die Rollen
den Rahmen 6 nach unten drücken können. Die Weiche 32, die nun von dor Seite angelaufen wird, an welcher sie sich nicht öffnet,
lenkt den Rahmen 6 auf die Schienen 3 um. Der Rahmen wird auf
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diese Weise von den Rollen 29 bis in die Station A geschoben.
Ehe der Rahmen in der Station A anhält, wirken die unter
den Führungsschienen angeordneten Anschläge 17 gegen die Köpfe ' 16 der Arme 15, so dass die Zahnstangen 14 -ausser Eingriff mit
den Zähnen 13 gebracht werden. .
• Wenn der Rahmen in der Station A anhält, wird automatisch
die Freigabe der Haut gesteuert. Die von einer nicht dargestellten
Druckeinrichtung geschobene Fläche 55 bewegt sich nach unten
und drückt die Bäder 54 der Zangen 40 nach unten, bis die Hebel
45 in die Sperrglieder 49 einrasten und in diese blockiert werden,
so dass eine Blockierung der Zangen 40 in Offonstellung und
die Freigabe der von ihnen gehaltenen Häute 39 erfolgt.
Die den Betrieb der Maschin© Überwachendon zwei Arbeitskräfte
brauchen nur mehr die frei liegende Haut vom Rahmon wegzunehmen,
der sich, sodann in die Stellung B bewegt, wo der oben beschriobone
Arbeitszyklus von vorne beginnt.
Die oben beschriebene Erfindung kann in vieler Hinsicht abgeändert
und variiert werden, ohne dadurch ihren Rahmen zu überschreiten» So können beispielsweise eile vorerwähnten, mit einem
Strömungsmedium arbeitenden Heber durch elektromagnetische Vorrichtungen ersetzt werden. In gleicher Weise ist'es möglich, alle
anderen Einzelteile durch technisch gleichwertige Teile zu ersetzen.
Die angewendeten Materialien und Abmessungen können je nach
den Erfordernissen beliebig gewählt werden.
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Claims (10)
1. Einrichtung zürn Spannen und Trocknen von Tierhäuten, insbesondere von Hinder-, Schaf-, und iSiegenhäuten, "bestehend aus
einem Trockenofen und Fuhrungswegen für eine Vielzahl von Eahmen,
welche die zu behandelnden Tierhäute tragen, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Trockenofens (2) eine wenigstens
einen Abschnitt der Ftthrungswege (3) aufweisende Arbeitsfläche
angeordnet ist und im Ofeninneren weitere Abschnitte der Mhrungswego
(4j5) angeordnet sind, wobei im Bereich der Enden der
erwähnten Fuhrungswegeabschnitte Uberführungsorgane (195 20) vorgesehen
sind, welche zum "Überführen der Eahmen (6) von einem
der Abschnitte auf den anderen bestimmt sind, und im Bereich der Arbeitsfläche Einrichtungen (35,36) zum Auseinanderziehen
der zweiteilig ausgebildeten und mit den Tierhäuten (39) versehenen lahmen (6) und. zum Zuziehen der auf den Sahmen (6)
angeordneten und die Tierhäute (39) Spannenden Zangen (40) vorgesehen sind·
2· Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Ftthrungswego aus einem ersten oberhalb des Trocken Ofens (2) angeordneten
Schionenabschnitt (3) und aus zwei untereinander parallelen,
im Ofeninnaren auf zwei verschiedenen Ebenen angeordneten Schienenabschnitten (4*5), die parallel zum ersten Schionenahsehnitt
(3) verlaufen, bestehen«
3* Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass sie an den entgegengesetzten Enden des erwähnton ersten Schienenabschnittes (3) Einwegweichen (31»32) aufweist, von
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denen die eine den übergang der Eahmen (6) von dem erwähnten
ersten Schienen (3) zu dem im Ofeninneren oben liegenden Schienenabschnitt (4) und die andere, den entgegengesetzten
Übergang ermöglicht.
4« Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 Ms 3, dadurch
gekennzeichnet, dass an den "beiden Enden der Sehienenabschnitte
(3) zwei Gruppen von Trieben (19,2O) angeordnet sind, von denen die erste befähigt ist, in Zusammenwirkung
mit einer (31) der Weichen die Eahmen (6) vom ersten Schienenabschnitt
(3) auf die im Ofeninneren liegenden Schienenabschnitte (4)5) überzuführen und eine inotorbatriebene und
mit Mitnehmern (24) versehene Kette (22) aufweist, wobei die lütnehmer.i(24) den Eahmen (6) einerseits erfassen, der anderseits
über die eine Weiche (31) auf den darunterliegenden Schienenabschnitt (4) fällt, und von denen die zweite Gruppe
befähigt ist, in ZuBammenwirkung mit der anderen (32) der
Weichen einen Eahmen (6) von den im Inneren des Ofens (2) liegenden Schienen (4>5) auf die oben ausserhalb des Ofens
(2) befindlichen Schienen (3) überzuführen, und ebenfalls eine motorbetriebene Kette (26) mit Mitnehmern (28) aufweist,
die die auf den Schienen (4,5) in Inneren des Ofens (2)
laufenden Bahmen (6) erfassen und durch die genannte andere
Weiche (32) auf den oben ausserhalb des Ofens (2) angeordneten
Sohienenabschnitt (3) überführen.
5· Einrichtung nach Anspruch 4>
dadurch gekennzeichnet, dass wegend Schalter -vorgesehen sind, welche eine Umkehr der
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Drehrichtung der Motore der Triebe (21,25) und der Bewegungsrichtung
der Ketten (22,26) bewirken.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 "bis 5>
dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen je einen ersten Teil 8, der
mit zwei Achsen (7) fest verbunden ist, an deren Enden drehbare Laufräder (18) angeordnet sind, die auf den Schienen
(3,4,5) und einen "beweglichen zweiten Teil (11). aufweisen,
der dem ersten Teil (8) und den Achsen (7) verschiebbar unter Zwischenschaltung einer mit Verriegelungs- und Ausklinkorganen
zusammenwirkenden Zahnstange (I5) zugeordnet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungs- und Ausklinkorgane aus mindestens einem
an den Achsen (7) befestigten Zahn (13) bestehen, der mit der Zahnstange (I5) zusammenwirkt, die am erwähnten beweglichen
Teil (11) der Rahmen angelenkt ist, wobei die schwenkbare Zahnstange (I5) mit einem Kopf (16) versehen ist, der durch
Anstossen an ortsfesten Anschlägen (17) die Zahns-tange (I5)
ausser Eingriff mit dem Zahn (I3) bringt.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zum Auseinander—
ziehen der zweiteilig ausgebildeten Eahmen (6) einen mit einem Strömungsmedium beaufschlagten Verstellmechanismus
(35>36) aufweisen, dem ein Gabelteil (37,38) zugeordnet ist, der befähigt ist, an den beweglichen Teil (11) der Rahmen (6)
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anzugreifen, um diesen Teil (11) vom ortsfesten Teil (8)r .
zu entfernen und auf diese Weise die am Rahmen (6) befestigte. Tierhaut (39) zu spannen.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 "bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die auf dem Rahmen (6) zum Fassen der Tierhäute (39) angeordneten Zangen (40) je eine ortsfeste Gabel (41)
mit zwei Backen (42,43) gegen die von einer ersten Feder (47) ein Hebel (45) mi"t einem zur Festlegung der Tierhaut (39) ^e~
stimmten Kammprofil (46) gedrückt wird, und ein durch eine
zweite Feder (5"O "beaufschlagtes sperrglied (49) aufweisen, das
die Zangen (40) in Offenstellung blockiert und den Hebel (45) entgegen der Wirkung der ersten Feder (47) in einer von der ·
Backe (42) abgesetztor Stellung hält.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9> dadurch gekennzeichnet,
dass Einrichtungen zum öffnen der Zangen (40) vorgesehen sind, die eine über der Arbeitsfläche liegende und vertikal beweglichen
Druckeinrichtung (55) aufweisen, die in Eingriff mit
dem Hebel (45) mit' dem Kammprofil (46) bringbar ist, um ihn gegen
das mit der Feder (5I) beaufschlagte Sperrglied (49) zu drücken
und ihn in die von der Backe (42) abgesetzte und durch das Sperrglied (49) blockierte Stellung zu bringen.
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