DE2305658C3 - Schaltanordnung für den Elektromotor einer Scheibenwischeranlage - Google Patents
Schaltanordnung für den Elektromotor einer ScheibenwischeranlageInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltanordnung für den Elektromotor einer Scheibenwischeranlage, bei
der in der »Auswstellung eines Handschalters ein elektromagnetisches Schaltmittel betätigt wird, das den
Wischer in eine Ruhestellung außerhalb des Wischfeldes überführt, mit einem Endlagenschalter, dessen Schaltglied
in einen zum Motor führenden Hilfsstromkreis geschaltet ist und bei laufendem Motor an einer
Kontaktzunge anliegt, die in der »Aus«stcllung des Handschalters an Spannung liegt.
Es sind bereits Scheibenwischeranlagen bekannt, (DE-OS 20 14051) bei denen beim Ausschalten des
Motors die Wischerarme in eine gewünschte, außerhalb des normalen Wischfeldes liegende Ruhestellung
überfuhrt werden. Bei diesen Anlagen ist die Kurbel zum Antrieb der Wischer aus zwei Bauteilen zusammengesetzt,
von denen das eine fest mit der Antriebswelle verbunden ist, während das zweite gegenüber dem
ersten Bauteil axial verschiebbar ist, so daß der Kurbelradius variierbar ist. Mit dem zweiten Bauteil ist
eine Kurvenscheibe fest verbunden, die beim Vorbeigleiten an dem Anker eines Hubmagneten eine
Verschiebung dieses Bauteils relativ zu dem mit der Antriebswelle verbundenen Bauteil bewirkt. Das verschiebbare
zweite Bauteil wird durch eine Feder während des normalen Wischbetriebes gegen das erste,
mit der Antriebswelle fest verbundene Bauteil gezogen. Das hat zur Folge, daß im normalen Wischbetrieb die
Kurvenscheibe genau über dem Anker des Hubmagneten liegt, so daß bei einer Erregung dieses Hubmagneten
der Anker gegen die Kurvenscheibe stößt und sich nicht an deren Rand anlegen kann. Eine Verschiebung des
zweiten Bauteils gegenüber dem ersten Bauteil ist dann nicht möglich. Bei dieser bekannten Schaltanordnung
für eine Scheibenwischeranlage ist der Hubmagnet auch bei einer solchen Stellung der Kurvenscheibe erregbar.
Eine den Anker des Hubmagneten überdeckende Stellung nimmt die Kurvenscheibe gerade dann ein,
wenn der Wischer sich gerade in seiner Endstellung am Rand des Wischfeldes befindet, von der aus er in der
Ruhestellung überführt werden soll. Dann spricht aber auch der Endlageschalter an, der den Hilfsstromkreis
zum Motor unterbricht, so daß die Wischer in dieser Endstellung bleiben und nicht in die Ruhestellung
überführt werden können. Wenn bei dieser bekannten Schaltanordnung der Handschalter gerade zu dem
Zeitpunkt in die »Aus«stellung gebracht wird, in der das
Schaltglied des Endlagenschalters umgeschaltet wird, sich die Wischer also gerade in der Endstellung am Rand
des Wischfeldes befinden, wird der Hubmagnet Oberhaupt nicht erregt und die Anlage also ausgeschaltet,
ohne daß der Wischer in seine Ruhestellung überführt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltanordnung der eingangs erwähnten Art so weiterzubilden, daß die
Scheibenwischeranlage zu jeder beliebigen Zeit ausgeschaltet werden kann und trotzdem mit Sicherheit
gewährleistet ist, daB der Wischer in seine Ruhestellung überführt wird.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß durch das elektromagnetische Schaltmittel ein
beweglicher Schaltarm gesteuert wird, der in Arbeitsstellung des Schaltmittels an einem mit dem Schaltglied
des Endlageschalters verbundenen ersten Kontakt anliegt und damit den Hilfsstromkreis schließt und der
in Ruhestellung des Schaltmittels a;i einem zweiten Kontakt anliegt, der in der »Ausnstellung des Hand-
: schalters an Spannung liegt, so daß ein zweiter zum Motor führender Hilfsstromkreis geschlossen ist.
Bei dieser Schaltanordnung wird also in Ruhestellung des Schaltmittels, beispielsweise eines Hubmagneten,
ein zweiter zum Motor führender Hilfsstromkreis geschlossen und der Endlagenschalter kommt erst zur
Wirkung, wenn das Schaltmittel in die Arbeitsstellung gebracht ist, in der es die Kurvenscheibe seitlich berührt.
Erst dann wird nämlich durch den vom Schaltmittcl gesteuerten beweglichen Schaltarm der bei den
bekannten Anlagen schon vorgesehene Hilfsstromkreis geschlossen, in den der Endlagenschalter eingesetzt ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
Der mit 10 bezeichnete Handschalter hat ein bewegliches Schaltglied H, welches in die gezeigte
»Aus«stellung sowie in zwei Arbcilsstellungcn I und Il
bringbar ist. In der »Aus«stcllung verbindet eine erste bewegliche Brücke 12 die Konlaktlamellc 13 mit einer
Kontaktleiste 14, die an den Pluspol einer nicht dargestellten Spannungsquelle angeschlossen ist. Eine
zweite Kontaktbrücke 15 verbindet die beiden Kontaktlamellen 16 und (7, von denen eine an den Minuspol
einer Spannungsquelle angescnlosscn ist. Die einerseits an den Minuspol der Spnnruingsquclle angeschlossene
Ankerwicklung eines Elektromotors 18 hat zwei Anzapfungen 19 und 20, die über die Leitungen 21 und
22 an die Kontaktlamellen 23 und 24 angeschlossen sind.
In der Arbeitsstellung I des beweglichen Schaltgliedes
Il des Handschalters 10 dreht sich der Elektromotor mit
geringer Drehzahl und in der Arbeitsstellung Il mit seiner maximalen Drehzahl.
In der Zeichnung ist sciiematisch eine Kurbel
dargestellt, die zwei Bauteife 30 und 31 aufweist, von denen das eine fest mit einer Antriebswelle 32
verbunden ist, während das andere einen Kugelzapfen 33 trägt und gegenüber dem ersten Bauteil verschiebbar
gelagert ist. Eine Feaer 34 zieht das zweite Bauteil 31 an
das erste Bauteil heran, so daß der Kurbelradius r diejenige Größe aufweist, die für die normale
Wischbewegung erforderlich ist. An dem zweiten Bauteil 31 ist eine Kurvenscheibe 35 befestigt, die mit
dem Anker 36 eines das Schallmittel darstellenden ' Hubmagneten 37 zusammenarbeitet. Wenn dieser
Hubmagnet erregt wird, bewegt sich der Anker 36 entgegen der Kraft einer Feder 38 nach oben und liegt
dann seitlich der Kurvenscheibe, so daß diese an den Anker anläuft und damit das zweite Bauteil 31 der <
Kurbel gegenüber dem ersten Bauteil verschiebt und den Kurbelradius vergrößert.
Mit 40 ist in der Zeichnung ein Endlagenschalter
bezeichnet, dessen Schaltglied 41 in Abhängigkeit von der Stellung der Wischer verstellbar ist In der ■
Ruhestellung der Wischer berührt das Schaltglied 41 das Kontaktstück 42, das über eine Leitung 43 mit der
Kontaktlamelle 16 elektrisch leitend verbunden ist. Wenn sich die Wischer bewegen, berührt das Schaltglied 41 die Kontaktzunge 44, die über die Leitung 45 an ;■·
die Kontaktlamelle 13 angeschlossen ist. Der das Schaltmittel darstellende Hubmagnet 37 ist einerseits an
den Kontakt 42 und andererseits an das bewegliche Schaltglied 41 angeschlossen.
Von dem Hubmagneten wird ein beweglicher Schaltarm 50 gesteuert, der an die Leitung 22
angeschlossen ist und mit zwei Kontakten 51 und 52 zusammenarbeitet, von denen der erste an das
Schaltglied 41 des Endlagenschalters und der zweite an die Kontaktlamelle 13 des Handschalters 10 angeschlos- <
sen ist.
Wenn der Hubmagnet 37 nicht erregt ist und sich der
Anker damit in seiner Ruhestellung befindet, verbindet der Schaltarm 50 die Leitung 22 mit dem Kontakt 52. In
der Arbeitsstellung, d. h. wenn der Hubmagnet erregt ist bzw. sein Anker 36 seitlich an der Kurvenscheibe 35
anliegt, ist die Leitung 22 über den Schaltarm 50 mit dem Kontakt 51 verbunden.
Die beschriebene Schaltanordnung arbeitet folgendermaßen:
Es sei zunächst angenommen, daß das Schaltglied 11
des Handschalters 10 in seine Arbeitsstellung I gebracht ist, so daß der Motor 18 über Kontaktleiste 14, die
Kontaktlamellc 23 und die Leitung 22 an Spannung liegt und sich mit einer bestimmten Drehzahl dreht. Damit
dreht sich auch die Kurbel und die Kurvenscheibe liegt stellenweise genau oberhalb des Ankers 36. Der Anker
36 befindet sich jedoch noch in seiner Ruhestellung, so daß der bewegliche Schallarm 50 auf dem Kontakt 52
aufliegt und das Schaltglied 41 des Endlagenschalters 40 ■■<■
die Kontaktzunge 44 berührt. Wird nun das bewegliche Schaltglied 11 des Handschalters 10 in die gezeichnete
»Aus«stellung gebracht, so ist weiterhin ein Stromkreis zum Elektromotor id geschlossen, und zwar über die
Kontaktlamelle 13, den Kontakt 52, den Schaltarm 50
und die Leitung 22, Selbst wenn also gerade in diesem
Moment des Ausschaliens der Wischer in die Endstellung gelangt ist, von der er aus in die Ruhestellung
überführt werden soll, und damit gerade in diesem Moment das Schaltglied 41 des Endlagenschalters 40 auf
den Kontakt 42 umgeschaltet wird, dreht sich also der Motor weiter.
In den meisten Fällen wird jedoch das Ausschalten zu
einem Zeitpunkt erfolgen, in welchem der Wischer nicht seine Endstellung am Rand des Wischfeldes einnimmt,
so daß das .Schaltglied 41 des Endlagenschalters 40 auf dem Kontakt 44 aufliegt. Damit ist der Hubmagnet 37
einerseits über das Schaltglied 41, den Kontakt 44, die Leitung 45, die Kontaktlamelle 13, die Brücke 12 und die
Kontaktleiste 14 mit dem Pluspol und andererseits über die Leitung 43, die Kontaktlamellen lti und 17, und die
Kontaktbrücke 15 mit dem Minuspol der Spannungsquelle verbunden und wird erregt. Der Anker 36 wird
damit nach oben bewegt. Der Schalt\Vin 50 wird aber erst dann auf den ersten Kontakt 5i umgei-!gt, wenn der
Anker wirklich in seine Arbeitsstellung gelangt ist, also seitlich an der Kurvenscheibe anliegt. Kann der Anker
dagegen seinen Arbeitshub nicht voll ausführen, weil er gegen dis. Unterseite der Kurvenscheibe stößt, so wird
der Schaltarm 50 nicht bewegt. Das bedeutet, daß über den Kontakt 52 und den Schaltarm 50 solange ein
zweiter Hilfsstromkreis zum Elektromotor 18 geschlossen ist. bis sichergestellt ist, daß der Anker 36 seine
Arbeitsstellung einnimmt. Erst dann kommt der Endlagenschalter 40 zur Wirkung, der in den ersten
Hilfsstromkreis geschaltet ist, der durch die Leitung 45, das Schaltglied 41, den Schaltarm 50 und die Leitung 22
gebildet ist. Bevor nun das Schaltglied 41 auf den Kontakt 42 umgeschaltet wird, verlängert sich der
Kurbelarm, so daß der an dem Kugelzapfen 32 über Gestängeteile angelenkte Wischer in seine Ruhestellung
überführt wird. In dieser Ruhestellung schaltet das Schaltglied 41 des Endlagenschalters um, wodurcn über
die Leitung 22, den Schaltarm 50 das Schaltglied 41 und die Leitung 43 der Elektromotor kurzgeschlossen und
damit abrupt abgebremst wird. Zugleich wird auch der Hubmagnet 37 stromlos, doch bleibt der Anker in seiner
Arbeitsstellung, weil die Kurvenscheibe 35 durch die Feder 34 an ihn gedrückt wird.
Wenn später das Schaltglied 11 wieder in die Arbeitsstellung I gebracht wird, fällt der Anker 36
wieder ab, sobald sich der Wischer aus seiner Ruhestellung in die Endstellung des Wischfeldes bewegt
hat.
Die beschriebene Schaltanordnung stellt also sicher, daß unabhängig vom Zeitpunkt des Ausschaltens der
Waschanlage auf jeden Fall der Wischer in seine
Ruhestellung überführt wird. Sehr vorteilhaft ist es weiterhin, daß in dif »Auswstellung der Hubmagnet
nicht erregt ist, so daß ein unnötiger Stromverbrauch vermieden ist. Das wird dadurch erreicht, daß dieser
Hubmagnet 37 über das Schaltglied 41 des Endlagenschalters an Spannung legbar ist.
Das Kontaktstück 42, das über die Leitung 43 an
Masse angeschlossen ist, ist nicht unbedingt erforderlich, doch ist es sehr vorteilhaft, daß der iviotor über
dieses Schaltglied 41 des Endlagenschalters nicht nur von der Spannung getrennt wird, sondern gleichzeitig
kurzgeschlossen wird, so daß er sehr schnell abgebremst wird.
Claims (4)
1. Schaltanordnung fur den Elektromotor einer Scheibenwischeranlage, bei der in der »Aus«stellung
eines Handschalters ein elektromagnetisches Schaltmittel betätigt wird, das den Wischer in eine
Ruhestellung außerhalb des Wischfeldes überführt, mit einem Endlagenschalter, dessen Schaltglied in
einen zum Motor führenden Hilfsstromkreis geschaltet ist und bei laufendem Motor an einer
Kontaktzunge anliegt, die in der »Auswstellung des
Handschalters an Spannung liegt, dadurch gekennzeichnet, daß durch das elektromagnetische
Schaltmittel (37) ein beweglicher Schaltarm (50) gesteuert wird, der in Arbeitsstellung des
Schaltmittels an einem mit dem Schaltglied (41) des Endlagenschalters (40) verbundenen ersten Kontakt
(51) anliegt und damit den Hilfsstromkreis schließt und der in Ruhestellung des Schaltmittels an einem
zweiten Kontakt (52) anliegt, der in der »Aus«steilung
des Handschalters (10) an Spannung liegt, so daB ein zweiter zum Motor (18) führender
Hilfsstromkreis geschlossen ist.
2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schal.'mittel (37) über das
Schaltglied (41) des Endlagenschalters (40) an Spannung legbar ist
3. Schaltanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (41)
des Bndlager_ chalters (40) in der Ruhestellung des
Wischers an einem mit Mass? verbundenen Kontaktstück (42) anlieg!.
4. Schaltanordnung nach Arr-pruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel (37) an das
Kontaktstück (42) des Endlagenschalters (40) angeschlossen ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732305658 DE2305658C3 (de) | 1973-02-06 | 1973-02-06 | Schaltanordnung für den Elektromotor einer Scheibenwischeranlage |
| FR7341332A FR2216791A5 (de) | 1973-02-06 | 1973-11-20 | |
| IT2000974A IT1009608B (it) | 1973-02-06 | 1974-01-31 | Dispositivo di commutazione per il motore elettrico di un impianto ter gioristallo |
| JP49014391A JPS49111331A (de) | 1973-02-06 | 1974-02-04 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732305658 DE2305658C3 (de) | 1973-02-06 | 1973-02-06 | Schaltanordnung für den Elektromotor einer Scheibenwischeranlage |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2305658A1 DE2305658A1 (de) | 1974-08-15 |
| DE2305658B2 DE2305658B2 (de) | 1979-08-09 |
| DE2305658C3 true DE2305658C3 (de) | 1980-04-17 |
Family
ID=5871039
Family Applications (1)
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Families Citing this family (1)
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1973
- 1973-02-06 DE DE19732305658 patent/DE2305658C3/de not_active Expired
- 1973-11-20 FR FR7341332A patent/FR2216791A5/fr not_active Expired
-
1974
- 1974-01-31 IT IT2000974A patent/IT1009608B/it active
- 1974-02-04 JP JP49014391A patent/JPS49111331A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2216791A5 (de) | 1974-08-30 |
| DE2305658A1 (de) | 1974-08-15 |
| DE2305658B2 (de) | 1979-08-09 |
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