DE2305309A1 - Akkumulatorenplatte und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents
Akkumulatorenplatte und verfahren zu ihrer herstellungInfo
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Description
Reg.-Nr.: HP 366 DT - 6233 Kelkheim, 24. Jan. 1973
V Ά R T A Batterie Aktiengesellschaft 3000 Hannover, Stöckener Straße 351
Die Anmeldung betrifft eine Akkumulatorenplatte mit einem Bleigitter
aus parallel verlaufenden Bleistäben, die in der Mitte von durch Stege eines Kunststoffgitters gebildeten, die aktive
Masse aufnehmenden Hohlräumen arretiert sind.
Bekannt sind bei Blei-Batterien sogenannte Gitterplatten. Die Platte besteht hierbei aus einem Bleigitter, das die
Aufgabe hat, einmal die für. die Energieumwandlung erforderliche aktive Masse zu halten und zum andern den elektrischen
Strom aus der aktiven Masse heraus zu den elektrischen Anschlüssen zu leiten. Aufgrund der Volumenausdehnung der
a.ktiven Masse bei der Umwandlung während der Ladung und
Entladung von Pt»o„ in PbSO4 bzw. von Pb in PbSO4 ergibt sich
im Laufe der Lebensdauer der Batterie ein Ablösen von Teilen der aktiven Masse von den Platten. Hierdurch ist besonders
die positive Platte des Blei-Akkumulators in ihrer Lebensdauer begrenzt.
Bekannt -sind ferner sogenannte Panzerplatten. Hierbei wird die aktive Masse dadurch gehalten, daß in Röhrchen mit geringem
Durchmesser und einer für die Säurediffusion durchlässigen Wandung zentrisch in der Röhrenenmitte -Bleiseelen
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angeordnet sind und der Zwischenraum zwischen der Seele und dem umgebenden Röhrchen mit der aktiven Masse ausgefüllt
wird. Die Bleiseele hat jetzt vernehmlich die Aufgabe, den · elektrischen Strom aus der aktiven Masse abzuleiten. Das
umgebende Röhrchen übernimmt die Aufgabe, die aktive Kasse vor dem Abbröckeln zu bewahren. Bei dieser Plattenbauart
lassen sich sehr hohe Ausnutzungsgrade der aktiven Masse erreichen, weil für die Phase der Herstellung kein fester
mechanischer Verband innerhalb der aktiven Masse erforderlich ist, da sie ja durch die Armierung mittels des Röhrchens
gehalten wird. Demzufolge kann die aktive Masse mit dem Ziel einer guten Masseausnutzung optimiert werden.
Ferner liegt durch die Armierung der aktiven Masse mittels der umgebenden Wandungen der Röhrchen und des dadurch stark
reduzierten Abbröckeins der aktiven Masse die Lebensdauer .solcher Röhrchenplatten nennenswert über der der Gitterplatten.
Die Röhrchen bestehen aus geschlitztem Hartgummi, aus einem
Glaswollvlies mit umliegendem perforiertem Kunststoffmantel oder aus einem Gewebe, das aus Glas, Kunststoff oder einem
Gemisch beider hergestellt worden ist.
'Ein Nachteil dieser Röhrchenbauart ist, daß die aktive Masse in die kleinen Zwischenräume zwischal Bleiseele und Röhrchenwand
eingefüllt werden muss. Dies erfordert einen zeitaufwendigen Schüttelvorgang. Eine Massenfertigung solcher
Röhrchenplatten ist daher nur mit großem Aufwand möglich.
Bei anderen Plattenbauarten hat man versucht, bei normalen Gitterplatten das Abbröckeln -der aktiven Masse dadurch zu
reduzieren, daß vor dem Einbau der Platten in die Zellengefäße die aktive Masse des positiven Gitters eine Abdeckung
durch ein Gewebe oder durch ein Vlies erhält. Durch diese
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— 3 —
Maßnahme ist jedoch die hohe Lebensdauer der positiven Röhrchenplatten nicht erreicht worden.' Ein weiterer Nachteil
ist, daß die in die Gitter einzubringende aktive Masse eine solch große mechanische Verbindung untereinander haben
muß, daß sie während des Fertigungsvorganges nicht aus dem Gitter herausfällt. Hierdurch wird eine Konsistenz der aktiven
Masse erforderlich (Pasten), die eine optimale Massenausnutzung verhindert.
Des weiteren ist vorgeschlagen worden, die Gitter von Platten für Akkumulatoren mit Bleileitern für die Stromabführung und
mit einem Wabengerüst für die Halterung der aktiven Masse herzustellen. Das Wabengerüst besteht bei dieser Plattenbauart
aus Kunststoff. Diese Plattenbauart hat den Nachteil, daß durch das Y/abengerüst ein großer Teil des Plattenvolumens
für die Aufnahme von aktiver Masse verloren geht. Die erreichbare Energiedichte (Wh/cm ) einer solchen
Platte ist daher gering.
Als weiterer Nachteil muß angesehen werden, daß die Waben— platte nur mit einer pastenförmigen aktiven Masse gefüllt
werden kann, die aufgrund ihrer Konsistenz einen geringeren Ausnutzungsgrad bei der Energieumsetzung hat. Es hat sich
ferner gezeigt, daß die Halterung der aktiven Masse durch das Wabengerüst nicht so gut ist, daß dadurch mit der Wabenplatte
die hohe Lebensdauer der Röhrchenplatte erreicht werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile der bekannten Akkumulatorenplatte zu vermeiden und eine Platte zu entwerfen,
die eine optimale Massenausnutzung ermöglicht und eine große Lebensdauer besitzt, sowie ein Verfahren zur Herstellung
dieser Platte zu entwicklen, das eine einfache Fertigung ermöglicht.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Akkumulatorenplatte beidseitig mit elektrolytdurchlässigen
Matten abgedeckt ist, die mit den Kunststoff-Querverbindungen und Kunststoffstreifen fest verbunden sind und daß
diese Kunststoff-Querverbindungen und die Kunststoffstreifen lange schmale, die pulverförmige aktive Masse aufnehmende Kanäle
bilden.
Gemäß der Erfindung besteht die Platte aus einem Gitter, das sich aus parallel verlaufenden Bleistäben zusammensetzt, wobei
die Bleistäbe auf einer oder auf beiden Querseiten durch Bleileisten miteinander verbunden sind. Parallel zu den Bleistäben
verlaufen in der Mitte zwischen jeweils zwei Bleistäben Streifen aus säurefestem Kunststoff, die eine möglichst
geringe Dicke besitzen und eine Breite haben, die in etwa der späteren Dicke der fertigen Platte entspricht. Durch verschiedene
Querverbindungen ebenfalls aus säurefestem Kunststoff
sind die vorher erwähnten Kunststoffstreifen miteinander verbunden.
Gleichzeitig umschließen diese Querverbindungen aus Kunststoff die jeweiligen Bleistäbe so, daß sie zentrisch in
den aus den Kunststoffstreifen gebildeten Kanälen gehalten werden.
Das Längenverhältnis der Querverbindungen vax den Streifen
liegt im Bereich von 1:4 "bis 1:25» vorzugsweise von 1:5 bis 1:12
Die Kunststoffstreifen und Kunststoffquerverbindungen bestehen aus einem Material, das gieß- oder spritzbar ist
und sich gut schweissen oder kleben läßt, beispielsweise Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polystyrol oder Polypropylen.
Bei der Herstellung der Platten wird zunächst auf einer Seite des Gitters auf die Kunststoffstreifen und auf die
Kunststoffquerverbindungen eine dünne Matte aus feinem Gewebe
aus Glas-, Kunststoffäden oder aus einem Gemisch von
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von beiden aufgeklebt oder aufgeschweißt. Als Matte läßt sich aber auch ein Gelege, d. h. eine Schicht von regelmäßig
arretierten Fasern^die von wenigen Querfäden gehalten
sind, oder ein Vlies aus Glas- oder Kunststoff wolle verwenden. Ebenso ist als Matte ein in der Akkumulatorentechnik bekannter
Scheider denkbar.
Nach dem Aufkleben oder Aufschweissen der Matte auf die Kunststoffstreifen und Kunststoffquerverbindungen ist das
Gitter nunmehr nach einer Seite hin verschlossen.
Durch einen einfachen Füllvorgang läßt sich jetzt die Platte von ihrer anderen offenen Seite mit aktiver Masse füllen.
Die verwendbare aktive Masse kann auf eine optimale Massenausnutzung ausgelegt sein; sie benötigt nach dem Einfüllen
während des weiteren Fertigungsvorganges keine feste mechanische Verbindung untereinander, da sie durch die Kunststoffstreifen
der Gitter und die an sie angeschweißte oder angeklebte Matte in den dadurch gebildeten dreiseitig geschlossenen
Kanälen gehalten wird. Als aktive Masse kann daher u. a. auch Mennige verwendet werden, die - wie bekannt einen
hohen Masseausnutzungsgrad hat.
-Nachdem der Füllvorgang abgeschlossen ist, wird in der beschriebenen
V7eise auf die noch offene andere Seite der Platte ebenfalls eine Matte aus dem beschriebenen Material an die
Kunststoffstreifen und Kunststoffquerverbindungen angeschweißt bzw. angeklebt.. Hierdurch ergibt sich eine nach beiden Seiten
mit einer für Säurediffusion durchlässigen Matte mechanisch verschlossene Platte, die einerseits das Abbröckeln der aktiven
Masse bei Betrieb der Batterie verhindert, und damit eine lange Lebensdauer der Batterie sichert, die andererseits aber
auch die Verwendung einer aktiven Masse mit hohem Ausnutzungsgrad erlaubt und darüber hinaus eine weitgehend mechanisierte
oder auch automatisierte Fertigung ermöglicht.
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Nach dem Ankleben oder Anschweissen der 2. Abdeckmatte kann die Platte erforderlichenfalls unter kurzzeitigem Anwärmen
der Kunststoffstreifen und Kunststoffquerverbindüngen
auf eine gewünschte Plattendicke gepresst oder gewalzt werden·. Hierdurch läßt sich jede gewünschte Verdichtung und damit
jedes gewünschte spezifische Gewicht bzw. jedes gewünschte Porenvolumen erreichen.
Einzelheiten der neuartigen Platte werden in den Fig. 1-8 beschrieben.
In Fig. 1 stellt 1 die Bleistäbe des Gitters für die Stromleitung
dar. 2 ist eine Bleileiste, durch die die Stäbe mechanisch und elektrisch leitend miteinander verbunden sind.
Mit der Anschlußfahne 3 können die einzelnen Platten gleicher Polarität beim Einbau in Zellen an eine gemeinsame Polbrücke
. angeschweißt und damit elektrisch parallelgeschaltet werden. Mit einer zweiten Leiste 4 können die Bleistäbe auch auf der
anderen Stirnseite zusammengeschweißt werden. Diese zweite Leiste 4 ist vorzugsweise mit geringerem Querschnitt hergestellt,
weil sie nur bei Unsymmetrie der Platten einen geringen Strom zu führen hat. Die Leiste 2 ist vorzugsweise
mit zur Fahne 3 hin ansteigendem Leitorquerschnitt ausgestattet.
Figur 2 zeigt das Gitter mit Bleistäben 1 und den Leisten 2 und 4, an die in einer Spritzgussform die Kunststoffstreifen
5 und die Kunststoffquerverbindungen 6 angespritzt sind. Es ist zweckmäßig, die Bleileisten 2 und 4 mit einer
dünnen Kunststoffschicht zu überspritzen. Hierdurch werden sie im späteren Zellenverband elektrisch gegenüber der Umgebung
isoliert. Dadurch lassen sich die bekannte Korrosion und Kurzschlüsse zwischen Platten unterschiedlicher Polarität
vermeiden. Auch ist es denkbar, die Leiste 4 nicht aus Blei bei dem Gießen des Gitters, sondern bei dem Umspritzvorgang
aus Kunststoff herzustellen.
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Bei gleicher oder sogar besserer mechanischer Festigkeit wird an Gewicht gespart.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch das Gitter mit den Kunststoffstreifen
und den Kunststoffquerverbindungen senkrecht zu den Bleistäben für die Stromleitung. In dieser Fig. sind
5 die im Schnitt sichtbaren Kunststoffstreifen, 6 sind wieder die Kunststoffquerverbindungen. 1 ist der im Schnitt sichtbare
Bleileiter, der durch den umgespritzten Kunststoffquerverbinder
in der Mitte des durch zwei benachbarte Kunststoffstreifen 5 gebildeten Kanals gehalten wird.
Im Schnittbild der Fig. 4 ist gezeigt, wie die Matte 7» die aus einem Glasfaser- oder Kunststoffgewebe, aus einem
Glaswoll- oder Kunstwollvlies oder aus einem üblichen porösen Zusammenkleben mit den Kunststoffstreifen 5 und den Kunststoff
verbindungen 6 die Platte zu einer Seite hin abschließt.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch die Platte nach deren Befüllung mit aktiver Masse 9 und nach dem Anschweissen oder
dem Ankleben der zweiten Matte 8.
In Fig. 6 ist gezeichnet, wie die Kunststoffstreifen 5 gestaucht
sind, nachdem die Platte nach Befüllung mit aktiver Masse und nach Aufbringen der zweiten Matte 8 in einer Presse
oder in einem Walzenpaar auf ein bestimmtes Dickemaß zusammengepresst
wurde.
Wenn die für eine plastische Verformung von Kunststoffen erforderliche
Wärme durch beide Matten an die Kunststoffstreifen 5 und die Kunststoffquerverbindungen 6 von aussen
gleichmäßig herangebrächt wird, läßt sich eine Stauchung erreichen, bei der die Kunststoffstreifen 5 und die Kunststoff
querverbindungen 6 an den Stellen 10, an denen sie mit
*) Scheiderroaterial bestehen kann, nach dem Zussrjcens
oder
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den Matten 7 und 8 verbunden sind, breiter werden. Hierdurch wird die aktive Masse 9 innerhalb der Platte umlclammert '·'
und zusätzlich arretiert. Während des Umspritzens der Bleistäbe 1 und der Bleileisten 2 und 4 mit den Kunststoff- ;
querverbindungen 6 nach bekannten Verfahren erfolgen kann,
empfiehlt es sich für das Anschweissen der Matten 7 und 8 .an die Kunststoffstreifen 5 und Kunststoffquerverbindungen
6 das sogenannte Spiegelschweissverfahren. Hierbei werden
mittels Wärmeplatten oder Wärmewalze, die auf di e zu schweissenden Stellen der Kunststoffstreifen 5 und der Kunststoff
querverbindungen 6 gebracht wird, diese Stellen erwärmt und in einen teigigem Zustand überführt. Die Matten
7 und 8 werden sofort danach aufgelegt und angedrückt. Die Fäden dieser Matten verschweissen oder verkleben mit
dem teigigen Material der Kunststoffstreifen und Kunststoff querverbindungen; dadurch ergibt sich eine feste
Verbindung.
Bei einer reinen Klebeverbindung wird auf die zu klebenden Stellen der Kunststoffstreifen und der Kunststoffquerverbindungen z. B. mittels Auftragswalze der Kleber aufgebracht
und danach die Matten aufgelegt und aufgedrückt.
Das Verfahren der nachträglichen Stauchung hat den Vorteil, dass die Platten nicht bis zur Oberkante der Kunststoffstreifen mit der aktiven Masse gefüllt zu werden brauchen,
Fig. 7 zeigt eine solchermassen gefüllte Platte mit 9 als:,
aktive Masse und 11 als Grenze der Befüllung. Hierdurch läßt sich erreichen-, daß die Schweiß- bzw. Klebeflächen
12 und 13 der Kunststoffstreifen 5 bzw. Kunststoffquerverbindungen
6 vor dem Schweissen bzw. Kleben leicht zu säubern sind. Ferner besteht nicht die Gefahr, daß die
Wärmeplatten oder -walzen bzw. die Auftragswalzen die aktive Masse berühren. Bei der nachfolgenden Stauchung
werden die Kunststoffstreifen 5 bzw. Kunststoffquerverbindungen
6 auf das Maß gestaucht, das zur Erreichung der gewünschten Dichte der aktiven Masse erforderlich ist.
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Es ist möglich, anstelle eines vollen Kunststoffes einen
porösen Kunststoff zu wählen und die Kunststoffstreifen 5
und Kunststoff querverbindungen 6 in einem Kunststof £-
schaumspritzverfahrett herzustellen. Hierdurch wird bei einem offenporigen Schaum erreicht, dass das Porenvolumen
des Schaumstoffes als Reservoir für Elektrolyt dient und über diesen Schaumstoff eine Elektrolytdiffusion möglich
wird.
Das gleiche Ziel läßt sich erreichen» wenn anstelle der durchgehenden Kunststoffstreifen 5 abwechselnd ausgesparte
Kunststoffstreifen 14 verwendet werden, wie im Schnittbild einer Platte in Fig. 8 dargestellt ist. Hier ist 1 der Bleileiter.
Die geschnitten gezeichneten Kunststoffquerverbind—
ungen sind 6, 7 vcn.d 8 stellen wieder die Matten dar.
Bei des Zusammenbau von Platten verschiedener Polarität
zu Plattenpaaren kaiin auf einen zusätzlichen Scheider vor den Matten verzichtet werden, da diese Matten neben ihrer
Arretieruiigsaufgäbe für die- aktive Masse auch die Funktion
eines Scheiders übemekmen. Der Abstand zwischen Platten
verschiedener Polarität wird durch in der Technik eingeführte Mittel gewährleistet.
Als Vorteil der erfindungsgemäßen Platte ist anzuführen»
daß diese eine hohe Energiedichte speichern kann, daß das Ausschlammen der Masse mit Sicherheit unterbunden wird und
daß sie eine vollautomatische Fertigung mit einer kurzen Fertigungszeit ermöglicht. Durch die erfindungsge—
mäße Platte bzw. durch das erfindungsgemäße Verfahren entfällt auch der sehr aufwendige, bei herkömmlichen Röhrchen—
elektroden erforderliche Schüttelvorgaag.
— Patentansprüche —
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Claims (10)
1. Akkumulatorenplatte mit einem Bleigitter ans parallel verlaufenden Bleistäben, die in der Mitte von durch Stege
eines Kunststoffgitters gebildeten, die aktive Masse aufnehmenden Hohlräumen arretiert sind, dadurch gekennzeichnet,
daß sie beidseitig mit elektrolytdurchlässigen Matten (7, 8) abgedeckt ist, die mit den Kunststoff -Querverbindungen (6)
und Kunststoffstreifen (5) fest verbunden sind und daß diese Kunststoff-Querverbindungen (6} und die Kunststoffstreifen (5)
lange schmale, die pulverförraige aktive Masse aufnehmende
Kanäle bilden.
. 2. AkkuBiulatorenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Längenverhältnis der Kunst stoff-Querverbindungen (6)
zu den Kunststoff—Streifen (5) im Bereich von 1:4 bis 1 :
liegt.
3. Akkumulatorenplatte nach des. Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffstreifen (5) und -*querverbindungen
(6) an den Berührungsflächen mit den Matten ver—
. dickt sind.
4. AkkuBiulatorenplatte nach den. Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Matten aus Yliesraaterial bestehen.
ü>. Afckumulatorenplatte nach den Ansprüchen T bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Matten aufgeschweißt sind.
6. Akkumulatorenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 5* dadurch
gekennzeichnet, daß die Kunststoff-Querverbindungen (6) und die Kunststoffstreifen (5) aus einem offenporigen
Schaumstoff bestehen.
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7. Akkumulatorenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die inneren Kunststoffstreifen (5) abwechselnd angeordnete Aussparungen besitzen.
8. Verfahren zur Herstellung einer Akkumulatorenplatte nach den
Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelverlaufenden Bleistäbe mit Kunststoffstreifen (5) und -Querverbindungen
(6) umspritzt werden, daß eine Seite der Platte mit einer elektrolytdurchlässigen Matte (7) verschlossen wird,
daß anschließend von der offenen Seite der Platte die aktive Masse bis kurz unterhalb der Oberkante der Kunststoffstreifen
(6,)' eingefüllt wird, daß diese Seite der Platte mit einer
Matte (8) fest verschlossen und daß anschließend die Platte auf ein vorgegebenes Dickenmaß zusammengepreßt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschließen der Platte die mit den Platten zu verbindenden
Berührungsflächen der Kunststoffstreifen (5) und -Querverbindungen
(6) erwärmt und in den teigigen Zustand gebracht werden und daß die Matten (7,8) anschließend aufgelegt und
angedrückt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf
die mit den Matten zu verbindenden Berührungsflächen der Kunststoffstreifen (5) und -Querverbindungen (6) ein Kleber
mit Hilfe von Walzen aufgetragen und die Matten (7,8) anschließend
aufgelegt und angedrückt werden.
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