DE230522C - - Google Patents
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- DE230522C DE230522C DENDAT230522D DE230522DA DE230522C DE 230522 C DE230522 C DE 230522C DE NDAT230522 D DENDAT230522 D DE NDAT230522D DE 230522D A DE230522D A DE 230522DA DE 230522 C DE230522 C DE 230522C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
- G03D15/00—Apparatus for treating processed material
- G03D15/02—Drying; Glazing
- G03D15/022—Drying of filmstrips
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 230522 -KLASSE 57c. GRUPPE
in PARIS.
Die Erfindung betrifft eine Hänge für gelochte und ungelochte Kinematographenfilms
und ist anwendbar bei Einrichtungen zum Trocknen oder sonstigen das Aufhängen und
Forttragen der Films erfordernden Einrichtungen. Insbesondere soll der Erfindungsgegenstand
dazu dienen, in fortdauerndem Arbeitsgange den Film in Falten hängend auf dem
Wege eines endlosen Fördergurtes durch eine
ίο Trockenkammer zu führen.
Beim Erfindungsgegenstand beruht die Bildung der Hängefalten des Films auf folgendem
Grundgedanken.
Wird ein geradegestreckter Film durch gleichzeitigen Druck auf beide Ränder in Richtung
der Bildebene eingezwängt, dann biegt er sich an der Druckstelle leicht der Quere
nach zu dach- oder rinnenförmiger Gestaltung ein. In diesem Zustande ist es unmöglich, den
Film um eine Querachse zu biegen, ohne ihn zu zerknicken.
Umgekehrt aber, wenn der Film der Länge nach gebogen wird, sei es auch nur in einem
kleinen Bruchteil eines Kreises, dann widersteht der Film einem ziemlich starken an der
Biegestelle auf beide Ränder gleichzeitig ausgeübten Druck, ohne der Quere nach einzuknicken.
Es wird infolgedessen möglich, bei einer solchen Biegestelle ein auf beide Ränder
zugleich wirkendes einzwängendes Organ in Wirkung treten zu lassen, dessen Kraft genügt,
dem Gewicht einer sich bildenden Hängefalte des Films zu widerstehen, um den Film
durch Einzwängen an seinen Rändern in geeigneten Zeitpunkten in seinem Vorschub aufzuhalten
und dadurch die Faltenbildung zu regeln.
Diesem Grundgedanken entsprechend sind die ah der Fördervorrichtung in' geeigneten
Abständen angebrachten spulenförmigen Träger eingerichtet, welche das Filmband festklemmen.
Das Festklemmen des Filmbandes wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Seitenwandungen der Träger an dem
Spulenkern verschiebbar und beim Wandern der Träger unmittelbar oder mittelbar der
Einwirkung eines im Wege der Träger angeordneten Auflaufs ausgesetzt sind.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι ein Bruchstück der Hänge in Ansicht,
Fig. 2 eine Ausführungsform der Verhakungsvorrichtung im senkrechten Schnitt,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform in gleichem Schnitt.
Die an einem endlosen Gurt 7 in gleichmäßigen Abständen angebrachten Verhakungsvorrichtungen
6 werden aus spulenartig gestalteten Trägern gebildet. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sitzt an dem am Gurt 7
befestigten stufenförmigen Tragarm 2 ein wagerecht gerichteter Tragstift 1 fest. Auf letzterem
sitzen zwei runde Scheiben 3, 4, deren gegenseitiger Abstand veränderlich ist. Die
Scheibe 3 sitzt fest, während die Scheibe 4 mit einer ihr die aufrechte Stellung sichernden
Hülse 5 auf dem Tragstift 1 verschiebbar ist.
Diesen an dem Gurt 7 in passenden Abständen verteilten spulenartigen Trägern wird
der aus den Bädern kommende Film 8 mittels des endlosen Förderbandes 9 in der Pfeilrichtung
ununterbrochen mit geeignet geregelter Geschwindigkeit zugeführt. Beim Verlassen
der Stelle 10 läuft der Film zunächst ungefähr senkrecht abwärts in den Weg der Träger
6, von denen der hinter dem Film folgende beim Wandern in der durch den Pfeil über dem Gurt 7 angedeuteten Richtung den
Film aus der senkrechten in die Schräglage ablenkt, ohne aber den Film am weiteren
Ablauf zu hindern. Ist das vordere Filmende vorher über einen vorhergehenden Träger 6
gelegt worden, dann wird sich also zwischen diesem und dem nächstfolgenden Träger unter
dem Eigengewicht des ungehindert vorgeschobenen und über den Tragstift 1 des führenden
Trägers hinweggleitenden Films eine Hängefalte 11 bilden, und zwar so lange, bis
der führende Träger 6 die durch die Linie 12 angedeutete Stelle erreicht hat. An dieser
Stelle wird der führende Träger 6 der Einwirkung eines geeigneten Mechanismus, z. B.
zweier gegen die lose Scheibe 4 hin gekrümmter Auflauffedern 13 ausgesetzt, so daß die
Scheibe 4 durch letztere gegen die Scheibe 3 hin verschoben und der Film 8 zwischen beiden
Scheiben festgeklemmt wird. Dieses Festklemmen wird nach dem vorn erwähnten Grundgedanken erzielt, weil der Film' beim
Lauf des Trägers über die Federn 13 auf dem Trägerstift 1 bereits gekrümmt aufliegt und
mithin ein Einbiegen des Films in der Querrichtung nicht mehr möglich ist. Es wird
also unter dem seitlichen Druck der Scheiben 3, 4 der Film jetzt am weiteren Fortgleiten
über den Stift 1 verhindert. Zwischen diesem die Klemmwirkung ausübenden Träger und
dem nächstfolgenden, den Film am Fortgleiten nicht hindernden Träger wird der Film im
Bogen einsinken, und es wird sich unter dem Eigengewicht des Films eine neue Hängefalte
bilden, die in der Länge dann durch Auflauf des hinter dem Film befindlichen Trägers auf
die Federn 13 wieder begrenzt wird, indem der Film im geeigneten Zeitpunkt unter Mitwirkung
der Federn 13 von neuem wieder festgeklemmt wird. Dieses Spiel wiederholt
sich bei jedem folgenden Träger. Die Federn wirken auf jeden Träger nur so lange, bis die
jeweils gebildete Hängefalte die geeignete Länge erreicht hat. Durch geeignete Wahl der Geschwindigkeiten
des Gurtes 7 und des Förderbandes 9 kann somit die Länge der Hängefalten nach Belieben geregelt werden. Damit
nicht unter dem Einfluß von Verschiedenheiten im Gewicht der auf die einzelnen Hängefalten
entfallenden Filmstrecken oder unter Einwirkung von Erschütterungen des Gurtes die bereits
gebildeten Hängefalten durch Verschiebung auf den entspannten Trägern 6 ihre Länge verändern können, werden die Trägerstifte
ι zweckmäßig mit einer Hülle aus Gummi oder anderem geeigneten Stoff bekleidet,
der ein besseres Anhaften des Films sichert.
Die Träger 6 können auch z. B. mit Gegenfedern ausgerüstet werden, um selbsttätig im
geeigneten Zeitpunkt das Auseinanderrücken der Scheiben 3, 4 zu bewirken und die Scheiben
vor Auflaufen auf die Federn 13 bzw. vor und während der Faltenbildung für das freie
Hinweggleiten des Films im passenden Abstande auseinanderzuhalten.
Dem Grundgedanken der Erfindung entsprechend, können auch noch andere Einrichtungen
für denselben Zweck angewendet werden. Man kann z. B. eine Einrichtung anwenden,
wie sie Fig. 3 zeigt. Hier sind die beiden Scheiben 3, 4 von einem senkrecht zur
Achse stehenden Mittelteil ab schräg auswärts gerichtet. Die Scheibe 3 sitzt auf einer Hülse
fest, die in dem Tragarm 2 festgeschraubt ist. Die Scheibe 4 sitzt am einen Ende des in
der Hülse verschiebbaren Stiftes 1 fest, der am anderen Ende vor einem aufgeschraubten
Kopf von einer Feder 14 umgeben ist. Unter der Wirkung dieser Feder wird die Scheibe 4
normal bis an das Ende der Hülse der Scheibe 3 herangerückt. In dieser Stellung ist der Raum zwischen den senkrechten Mittelteilen
der Scheiben zu schmal, um den Film 8 dazwischen eintreten zu lassen. Der Film gleitet infolgedessen zwischen den Schrägteilen 10c
der Scheiben so lange frei, bis durch Auflauf des vor der Feder 14 befindlichen Kopfes auf
eine im Wege befindliche, an- und absteigende feste Auflaufbahn die Scheibe 4 auswärts gerückt
wird. Es kann jetzt der Film, wie Fig. 3 zeigt, zwischen die Mittelteile der Scheiben
einfallen und wird hier, wenn der Kopf des Stiftes ι den Höhepunkt der Auflaufbahn verläßt,
unter der Wirkung der Feder 14 festgeklemmt, so daß dann die Bildung einer neuen
Hängefalte stattfinden kann.
Das Verhakungssystem kann, ohne vom Erfindungsgedanken
abzuweichen, auch bei allen Gegenständen angewendet werden, welche die Gestalt von Bändern haben, sei es zum Zwecke
des Trocknens oder zu anderen Zwecken.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Hänge für Kinematographenfilms und andere bandförmige Gegenstände, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, welchegegen die Ränder des über spulenförmige Träger (6) ununterbrochen zugeführten Films o. dgl., sobald dieser über dem Trägerstift eine Krümmung erfährt, in der Richtung der Filmebene einen Druck ausübt, um den Film festzuklemmen und dadurch die Bildung der Hängefalten zu regeln.
- 2. Ausführungsform der Hänge nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten wan düngen (3, 4) der spulenförmigen Träger (6) an dem Spulenkern (1) verschiebbar und beim Wandern der Träger (6). unmittelbar oder mittelbar der Einwirkung eines im Wege der Träger (6) angeordneten Auflaufs (13) ausgesetzt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=36940475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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1910
- 1910-04-26 FR FR426251A patent/FR426251A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR426251A (fr) | 1911-07-03 |
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