DE2304774C3 - Füllstandanzeiger - Google Patents
FüllstandanzeigerInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- H01H35/18—Switches operated by change of liquid level or of liquid density, e.g. float switch
Landscapes
- Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Rillsiandan/cigcr gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Zum Messen und Überwachen von Füllständen sind in der Verfahrenstechnik eine Reihe von Füllstandanzcigern
bereits entwickelt worden, die nach den verschiedensten physikalischen Prinzipien arbeiten (clcklromechanischcs
Abtasten, kapazitive Messungen, Widerstandsmessiingen.
UIt rasch» llmessungcn. radioaktive Messungen, etc.). Mit dieser ganz allgemeinen Art des
Uberwachens von Füllständen sind diverse Nachteile
verbunden, wie /. Ii. großer Aufwand, hoher Preis,
schwierige Montage und Auswechselbarkcit. großer
Wartungsbedarf, etc. Des weiteren ist es bei vielen
bekannten Füllstandanzeigern nachteilig, daß keine Möglichkeit der Empfindlichkeilsveränderung der Anzeige
besteht und daher kaum eine Anpassung an wechselnde Anforderungen der Praxis und wechselnde
Füllgüter möglich ist. Auch bei Steuer- und Regelfunktionen erweist sich die fehlende Möglichkeit der
Emplindlichkeitsanpassung an das betreffende Meßproblem oft als ungünstig.
Ein spezieller Füllstandanzeiger gemäß der eingangs angegebenen Gattung ist aus dem DE-GM 18 42 378
bekannt, wobei, da es sich um ein Gerät für flüssige Füllgüter handelt, ein Schwimmkörper vorgesehen ist
und des weiteren eine besondere Quecksilberschaltröhre eines Minimal- oder eines Maximal-Füllstandes. Die
Verwendung zur Feststellung sowohl eines Minimal- als auch eines Maximal-Füllstandes ist jedoch nicht
möglich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs hinsichtlich seiner Gattung
bezeichneten Füllstandanzeiger derart auszubilden, daß er unabhängig von einer besonderen Einbauweise
sowohl zur Feststellung eines Minimal- als auch eines Maximal-Füllstandes einsetzbar ist, daß er nicht nur in
Verbindung mit flüssigen Füllgütern, sondern auch in Verbindung mit rieselfähigen Füllgütern einsetzbar ist
und daß er darüber hinaus in möglichs'. einfacher und störungsunanfälliger Weise konzipiert ist, so daß eine
einwandfreie Überwachung des Füllgutstandes jederzeit möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die irn Kennzeichenlei! des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen
gelöst.
Die solchermaßen vorgesehene Ausbildung gestattet eine Anordnung des Füllstandanzeigers in beliebiger
Weise und die Verwendung in Verbindung mit allen angegebenen Arten von Füllgütern, da sowohl bei
Anstieg des Füllstandes als auch bei Absenkung des Füllstandes derartige gegenseitige Bewegungen der
Kontakte möglich sind, daß es zl Füllstandsignalen kommt.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind aus den Unteransprüchen zu ersehen, wobei insbesondere darauf
hinzuweisen ist, daß die Einstellbarkeit des Abstandes der Kontakte eine Anpassung an das jeweilige
Meßproblem möglich macht und das vorgesehene Schutzrohr das aus den beiden Kontakten bestehende
Meßelement vor stoßartigen Belastungen zu schützen in der Lage ist, gleichzeitig jedoch den Einfluß des zu
überwachenden Füllguts auf das Mcßelement noch zuläßt.
Im übrigen ist wegen der erreichten Vorteile darauf hinzuweisen, daß infolge des einfachen Meßprinzips
sowohl an Aufwand als auch an Raum gespart werden kann. Es besteht also auch in solchen Anwendungsfällcn
eine Einsetzbarkeit, bei denen bislang hohe Kosten oder Platzmangel die Anwendung von Füllanzcigern verhinderten.
Aufgrund eines fcrtigungsgünstigen Herstellungsverfahrens, bei dem die Mctallkontakte in gut
bearbeitbare Kuiiststoffkörper eingegossen werden,
sind die Füllanzciger sehr preisgünstig herstellbar, irn
übrigen aber auch wegen des bauteilarmcn Aufbaus praktisch wartungsfrei und äußerst schnell und ohne
besondere Anstalten ein- bzw. ausbaubar.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der
Zeichnung enthaltenen Ausfiihrungsbeispiels näher erläutert, wobei die Zeichnung einen Schnitt durch
einen an der Wand eines Behälters angebrachten FüIIstandanzeiger zeigt.
In der Ward 12 eines Behälters, dessen Füllstand sich
verändern kann ist in einer öffnung das MeUelement
z. B. mittels eines Flansche angebracht. Das Mcßelemeni
besitzt zwei Kontaktträger 1 und 2, die vorzugsweise aus einer harten, gegen Säuren und andere Flüssigkeiten
resistenten Kunststoffart gefertigt sind. In diesen Trägern 1 und 2 sind ein feststehender metallischer
Kontakt 4 und ein beweglicher metallischer Kontakt 5 angebracht, du: elektrische Verbindungen 7 und 8 nach
außen besitzen. Die Träger 1 und 2 sind durch ein aus in
einem elastischen Material, z. B. einer ebenfalls gegen Säuren und andere Flüssigkeiten beständigen Kunststoffart,
bestehendes elastisches Teil 6 verbunden.
Der Träger 2 umschließt einen Hohlraum iO, und von der Behälterwand 12 etwa bis zum Beginn des inneren π
Hohlraums 10 ist in gewissem Abstand um das Meßelemertt herum ein Rohr 3 geführt.
Bei Ansteigen des Füllgutes im Behälter übt dieses un
dem den Hohlraum 10 umgebenen Ende des MeQeIemerits
einen Druck a-js, der zu einer Biegung des elastischen Elements 6 führt. Hierdurch kommen die
Kontakte 4 und 5 in Berührung, was /u einer Signalbildung benutzt werden kann. Nach Absinken des
Füllguts nimmt das elastische Teil 6 aufgrund seiner Elastizität wieder seine Ursprungsstellung ein, wodurch
sich die Kontakte 4 und 5 wieder voneinander lösen. Durch Drehen des äußeren Endes 9 einer den
feststehenden Kontakt 4 tragenden Schraubenspindel 11 kann der gegenseitige Abstand der Kontakte 4 und 5
und damit die Anzeigeempfindlichkeit variiert werden.
Das über das Meßelement gezogene Rohr 3 dient zum Schutz gegen stoßartige Belastungen, die zu einem
Abbrechen des Meßelements führen könnten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Füllstandanzeiger mit zwei mit einer Anzeige- und/oder Steuervorrichtung verbundenen elektrischen
Anschlußleitungen, die bei Erreichen eines bestimmten Füllstandes unter der Einwirkung des
Füllgutes über zugehörige Kontakte leitend miteinander in Berührung bringbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der eine Kontakt (4) über einen zugehörigen Kontaktträger (1) fest am
Füllstandanzeiger angeordnet ist, daß der zweite Kontakt (5) und sein Kontaktträger (2) gegenüber
dem anderen Kontakt (4) allseitig verschwenkbar ist und den anderen Kontakt (4) allseitig unter
Belassung eines bei Erreichen des bestimmten Füllstandes durch Verschwenken überwindbaren
Abstandes umgibt und daß beide Kontakte (4, 5) in ihrem gegenseitigen Berührungsbereich von einem
elastischen Teil (6) umgeben sind, über das sich der verschwenhiiare Kontakt (5) gegenüber dem feststehenden
Köfiiäki (i) abstutzt.
2. Füllstandanzeiger nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontakte (4, 5) im
wesentlichen hintereinanderliegend angeordnet sind und daß der Träger (1) des feststehenden Kontaktes
(4) vollständig und der dem feststehenden Kontakt (4) zugeordnete vordere Teil des Trägers (2) des
verschwenkbaren Kontaktes (5) von dem elastischen Teil (61 nmhüiit sind.
3. Füllstandanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprü he, dadurch gekennzeichnet, daß das
elastische Teil (6) aus einem "ingegossenen Kunststoffgefertigt
ist.
4. Füllstandanzeiger nach ein^rn der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstand der Kontakte (4,5) einstellbar ist.
5. Füllstandanzeiger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Kontakt (4) das
Vorderende einer von außerhalb des Behälters einstellbaren Schraubenspindel (11) bildet.
6. Füllstandanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß d'o
Kontaktträger (1, 2) aus einem harten Kunststoff gefertigt sind.
7. Füllstandanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein die
Kontakte (4, 5) und deren Träger (1, 2) umgebendes starres Schutzrohr (3). das lediglich das von dem
feststehenden Kontakt (4) abgewandte Ende des Trägers (2) des verschwenkbaren Kontaktes (5) frei
läßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732304774 DE2304774C3 (de) | 1973-02-01 | 1973-02-01 | Füllstandanzeiger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732304774 DE2304774C3 (de) | 1973-02-01 | 1973-02-01 | Füllstandanzeiger |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2304774A1 DE2304774A1 (de) | 1974-08-08 |
| DE2304774B2 DE2304774B2 (de) | 1979-02-15 |
| DE2304774C3 true DE2304774C3 (de) | 1979-10-11 |
Family
ID=5870538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732304774 Expired DE2304774C3 (de) | 1973-02-01 | 1973-02-01 | Füllstandanzeiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2304774C3 (de) |
-
1973
- 1973-02-01 DE DE19732304774 patent/DE2304774C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2304774B2 (de) | 1979-02-15 |
| DE2304774A1 (de) | 1974-08-08 |
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