[go: up one dir, main page]

DE2304377B2 - Binäre oder ternäre thermoplastische Pfropf copolymerisate - Google Patents

Binäre oder ternäre thermoplastische Pfropf copolymerisate

Info

Publication number
DE2304377B2
DE2304377B2 DE2304377A DE2304377A DE2304377B2 DE 2304377 B2 DE2304377 B2 DE 2304377B2 DE 2304377 A DE2304377 A DE 2304377A DE 2304377 A DE2304377 A DE 2304377A DE 2304377 B2 DE2304377 B2 DE 2304377B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polymerization
weight
percent
solvent
ethylene
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2304377A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2304377C3 (de
DE2304377A1 (de
Inventor
Hideki Horiike
Masayoshi Morimoto
Takeo Oyamada
Tetsutaro Sanjiki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Chemical Co Ltd
Original Assignee
Sumitomo Chemical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sumitomo Chemical Co Ltd filed Critical Sumitomo Chemical Co Ltd
Publication of DE2304377A1 publication Critical patent/DE2304377A1/de
Publication of DE2304377B2 publication Critical patent/DE2304377B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2304377C3 publication Critical patent/DE2304377C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F255/00Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers of hydrocarbons as defined in group C08F10/00
    • C08F255/02Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers of hydrocarbons as defined in group C08F10/00 on to polymers of olefins having two or three carbon atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Graft Or Block Polymers (AREA)

Description

a) einem Paraffin oder Cycloparaffin mit S bis 10 Kohlenstoffatomen oder einem alkylsubstituierten Cyclopentan oder Cyclohexan mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in den Alkylresten und
b) einem Keton, Ester, Äther, chlorierten aliphatischen Kohlenwasserstoff, stickstoffhaltigen »o Kohlenwasserstoff oder schwefelhaltigen Kohlenwasserstoff bei Temperaturen von 50 bis 12O0C in Gegenwart eines freie Radikale liefernden Polymerisationsinjtiators hergestellt worden sind.
2. Verfahren zur Herstellung der binären oder ternären thermoplastischen Pfropfpolymerisate aus einem kautschukartigen Äthylen-Propylen-Copolymerisat und einer aromatischen Vinylverbindung oder einem kautschukartigen Äthylen-Propylen-Copolymerisat, einer aromatischen Vinylverbindung und einer Vinylcyanid-Verbindung, gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polymerisation in Lösung in einem Lösungsmittelgemisch aus
a) einem Paraffin oder Cycloparaffin mit 5 bis 10 Kohlenstoffatomen oder einem alkylsubstituierten Cyclopentan oder Cyclohexan mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in den Alkylresten und
b) einem Keton, Ester, Äther, chlorierten aliphatischen Kohlenwasserstoff, stickstoffhaltigen Kohlenwasserstoff oder schwefelhaltigen Kohlenwasserstoff bei Temperaturen von 50 bis 1200C in Gegenwart eines freie Radikale liefernden Polymerisationsinitiators durchführt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Lösungsmittelgemisch aus 5 bis 95 Gewichtsprozent des Lösungsmittels a) und 95 bis 5 Gewichtsprozent des Lösungsmittels b) verwendet.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Lösungsmittel b) in dem Lösungsmittelgemisch zu Beginn der Polymerisation in einer Menge von 0 bis 20 Gewichtsprozent verwendet und den Anteil während des Fortschreitens der Polymerisation durch weitere Zugabe des Lösungsmittels b) bis auf einen Anteil von 30 bis 80 Gewichtsprozent gegen Ende der Polymerisation erhöht.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Äthylen-Propylen-Copolymerisat ein Dreikomponenten-Polymerisat aus Äthylen, Propylen und einem Dien verwendet.
6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Äthylen-Propylen-Copolymerisat mit einem Molverhältais von Äthylen zu Propylen von 5:1 bis 1:2 verwendet.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Dreikomponenten-Polymerisat mit einem Diengehalt von 4 bis 50, ausgedrückt durch die Jodzahl, verwendet.
8. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Vinylverbindung und das Äthylen-Propylen-Copolymerisat in einem Mengenverhältnis von 95 bis 80 Gewichtsprozent zu 5 bis 20 Gewichtsprozent verwendet
9. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die aromatische Vinylverbindung und die Vinylcyanid-Verbindung in einem Gewichtsverhältnis von 2:1 bis 5:1 verwendet.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man Styrol und Acrylnitril im Gewichtsverhältnis 70: 30 bis 75: 25 verwendet.
11. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polymerisation innerhalb 5 bis 25 Stunden bis zu einem Umsatz von 90 Prozent durchführt.
12. Verwendung der Pfropf copolymerisate gemäß Anspruch 1 zur Herstellung von Formkörpern.
Es ist bekannt, Pfropfcopolymerisate mit ausgezeichneter Schlagzähigkeit und Wetterbeständigkeit durch Pfropf copolymerisation von Styrol oder einem Gemisch aus Styrol und Acrylnitril auf kautschukartige Äthylen-Propylen-Copojymerisate herzustellen. Von den kautschukartigen Äthylen-Propylen-Copolymerisaten war es bekannt, daß sie eine ausgezeichnete Wetterbeständigkeit besitzen. Diese bekannten Polymerisate wurden im allgemeinen durch Polymerisation in Masse (US-PS 35 38 192) oder als Emulsionspolymerisation (US-PS 34 35 096) durchgeführt. In einigen Fällen wurde auch die Polymerisation in Lösung benutzt (US-PS 3538190). Auf Grund ihres Gehalts an kautschukartigem Äthylen-Propylen-Copolymerisat besitzen die nach den bekannten Verfahren erhaltenen Pfropfcopolymerisate zwar die gleiche oder eine bessere Wetterbeständigkeit als z. B. Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisate, doch sind sie hinsichtlich ihrer Schlagzähigkeit im allgemeinen den Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisaten unterlegen. Selbst wenn in einigen seltenen Fällen ein Pfropfcopolymerisat mit verbesserter Schlagzähigkeit erhalten wurde, so ist es doch hinsichtlich der Zerreißfestigkeit unterlegen.
Hier setzt die Erfindung ein. Aufgabe der Erfindung ist es, binäre oder ternäre thermoplastische Pfropfcopolymerisate der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die sowohl eine ausgezeichnete Schlagzähigkeit als auch Zugfestigkeit aufweisen. Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Die Erfindung betrifft somit den in den Ansprüchen gekennzeichneten Gegenstand.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden Pfropfcopolymerisate mit gut ausgewogenen Eigenschaften hinsichtlich Schlagzähigkeit und Zugfestigkeit erhalten, die sich ausgezeichnet extrudieren lassen und deren Formkörper einen sehr schönen Oberflächenglanz besitzen.
Im Vergleich zu der. herkömmlichen Verfahren ist
die Geschwindjgkeit der Pfropfpolymerisation im Bei der Herstellung der tendon Pfropfcopolymeri-
ernndungsgemaßen Verfahren wesentlich höher, der sate unter Verwendung einer aromatischen Vlnyl-
Gehalt an acetonunloshchen Anteilen (dieser Wert ist verbindung und einer Vinykyanid-Verbmdung wird
proportional der-Umwandlung bei der Pfropfung) ist das Gewichtsverhältnis dieser beiden Verbindungen
höher und das Molekulargewicht des acetonlöslichen 5 auf einen Bereich von vorzugsweise 2:1 bis 5:1 ein-
Anteils (der Hauptbestandteil lst z. B. ein Acrylnitril- ge&teUt Beispjelsweise ist bei ^,n Pfropfcopoly-
Styrol-Copolymensat) ist verhältnismäßig groß. Das merisat unter Verwendung von Styrol und Acrylnitril
erfindungsgemaße Verfahren hat den weiteren Vorteil, ein Gewichtsverhältnis von 70: 30 bis 75: 25 besonders
daß man durch Änderung des Mengenverhältnisses bevorzugt.
des aliphatischen Kohlenwasserstoff lösungsmittel und io Die erfindungsgemäß verwendeten aliphatischen
des polaren Lösungsmittels die Polymerisationsge- oder cycloaliphatischen Kohlenwasserstoff-Lösungs-
schwmdigkeit und das Molekulargewicht der Pfropf- mittei sollen das kautschukartige Äthylen-Propylen-
copolymensat-Anteüe unbeschränkt steuern kann. Polymerisat lösen. Spezielle Beispiele für diese Lp-
_ Die erfindungsgemäß verwendeten kautschukartigen sungsmittel sind Pentan, η-Hexan, 3-Methylpenlan,
Athylen-Propylen-Copolymensate umfassen nicht nur 15 2-Methylpentan, 2,2- und 2,4-Dimethylpentan, Heptan,
die binären Copolymerisate (nachstehend mit EPM- Cyclopeatan, Cydohexan und alkylsubstituierte Cyclo-
Polymerisate bezeichnet), die aus Äthylen und Propy- pentane und Cyclohexane mit 1 bis 4 Kohlenstoff-
len bestehen, sondern auch Athylen-Propylen-Dien- atomen in den Alkylresten.
Terpolymensate (nachstehend als EPDM-Polymerisate Die erfindungsgemäß verwendeten polaren Lösungs-
bezeichnet), die als dritte Komponente ein Diolefin, 20 mittel, nämlich Ketone, Ester, Äther, chlorierte alipha-
Zi, wie Cyclopentadien, Athylidennorbornen, 1,4-Hexa- tische Kohlenwasserstoffe, stickstoffhaltige Kohlen-
»| dien, l^-Cyclooctadien, 1,5-Hexadien, 1,7-Octadien Wasserstoffe oder schwefelhaltige Kohlenwasserstoffe,
oder 1,4-Pentadien,_ enthalten. Vorzugsweise werden können das kautschukartige Äthylen-Propylen-Co-
kautschukartige Äthylen-Propylen-Copolymerisate polymerisat lösen, sie müssen jedoch das Polymerisat rt eingesetzt, die Äthylen und Propylen im Molverhältnis »5 der aromatischen Vinylverbindung bzw. das Copoly- «5 5: 1 bis 1: 2 enthalten. Im Falle von EPDM-PoIy- merisat aus der aromatischen Vinylverbindung mit der £ merisaten beträgt der bevorzugte Anteil der Dien- Vinylcyanidverbindung auflösen. Spezielle Beispiele
Komponente 4 bis 50, ausgedrückt durch die Jodzahl. für die erfindungsgemäß verwendeten polaren Lösungs-
tv Es ist ferner möglich, kautschukartige Äthylen-Propy- mittel sind Aceton, Methyläthylketon, Methyl-n-pro-
len-Copolymerisate zusammen mit einem oder mehreren 30 pylketon, Diäthylketon, 2-Hexanon, 3-Hexanon, Ace-
anderen kautschukartigen Polymerisaten zu verwen- tophenon, Propiophenon, Ameisensäuremethylester,
den. Beispielsweise kann man als Kautschukkompo- Ameisensäureäthylester, Methylacetat, Äthylacetat, nente ein Gemisch aus EPDM-Polymerisat oder EPM- n-Propylacetat, n-Butylacetat, n-Amylacetat, Methyl-
f* Polymerisat mit Polybutadien, Polyisopren, Styrol- propionat, Methyl-n-butyrat, Tetrahydrofuran, Di-
Butadien-Kautschuk oder deren Gemisch verwenden. 35 oxan, Dichloräthan, Chloroform, Pyridin, Anilin, r Das Gemisch dieser verschiedenen kautschukartigen Acetonitril.DimethylformamidsowieDimethylsulfoxid.
Polymerisate kann nach dem beabsichtigten Verwen- Die Löslichkeit eines Polymerisats in einem Lösungs-
'■■ dungszweck des Endproduktes ausgewählt werden. mittel wird in folgender Weise qualitativ bestimmt:
Wenn das Endprodukt eine hervorragende Wetter- Das Polymerisat wird bei 25° C mit der zehnfachen
J, beständigkeit aufweisen soll, ist der Anteil des kau- 40 Gewichtsmenge Lösungsmittel versetzt und 24SUin-
£ tschukartigen Äthylen-Propylen-Copolymerisats in der den stehengelassen. Eine Lösung des Polymers wird
j Kautschukkomponente größer, und vorzugsweise be- angenommen, wenn das Gemisch eine homogene
* trägt er 50 bis 100 Gewichtsprozent. Phase bildet oder wenn das Ausmaß der Quellung
Als aromatische Vinylverbindungen kommen Ver- des Polymerisats 200 Prozent übersteigt, selbst wenn bindungen in Frage, die eine gegebenenfalls n-substi- 45 das Gemisch eine heterogene Phase bildet.
, tuierte Vinylgruppe tragen. Spezielle Beispiele für Eines oder mehrere der vorgenannten Lösungsmittel
erfindungsgemäß eingesetzte aromatische Vinylverbin- aus den zwei Gruppen werden als Polymerisationsdüngen sind Styrol, m-Methylstyrol, a-Chlorstyrol und medium im erfindungsgemäßen Verfahren verwendet.
ί Dimethylstyrol. Besonders bevorzugt ist Styrol. Die Beispielsweise kann ein Lösungsmittelsystem aus einem
erfindungsgemäß verwendeten Vinylcyanide sind Ver- 50 oder mehreren der vorgenannten aliphatischen Koh- '■ bindungen, die an der Nitrilgruppe eine gegebenenfalls lenwasserstofflösungsmittel und einem oder mehreren
\ i\-substituierte Vinylgruppe tragen. Spezielle Beispiele der vorgenannten polaren Lösungsmittel verwendet
für diese Verbindungen sind Acrylnitril und Methacryl- werden. Gewöhnlich wird ein Lösungsmittelgemisch nitril. aus 5 bis 95 Gewichtsprozent des aliphatischen Koh-
Das Gewichtsverhältnis dieser Vinylverbindungen 55 lenwasserstoff-Lösungsmittels und 95 bis 5 Gewichtszur Kautschukkomponente hängt vom beabsichtigten prozent des polaren Lösungsmittels verwendet. Es ist Verwendungszweck des Endprodukts ab. Gewöhnlich ferner möglich, in der Anfangsstufe der Polymerisation werden 5 bis 20 Gewichtsprozent der Kautschuk- nur ein aliphatisches Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel komponente und 95 bis 80 Gewichtsprozent der zu verwenden und während des Fortschritts der PoIymonomeren Vinylverbindung verwendet. Zur Her- 60 merisation ein polares Lösungsmittel zuzusetzen. Beste stellung von Pfropfcopolymerisaten mit verbesserter Ergebnisse werden erhalten, wenn zu Beginn der PolyVerträglichkeit mit anderen kautschukartigen Poly- merisation ein aliphatisches Kohlenwasserstoff-Lömerisaten wird der Pfropfgrad vorzugsweise erhöht, sungsmittel mit 0 bis 20 Gewichtsprozent eines polaren um das Gewichtsverhältnis von Kautschukkompo- Lösungsmittels verwendet und das polare Lösungsnente zur monomeren Vinylverbindung so groß wie 65 mittel mit fortschreitender Polymerisation zugesetzt möglich zu machen. Vorzugsweise beträgt der Anteil wird, bis das Lösungsmittelsystem in der Endstufe der der Kautschukkomponente 20 bis 90 Gewichtsprozent, Polymerisation 30 bis 80, vorzugsweise 40 bis 60 Gebezogen auf die monomeren Vinylverbindungen. wichtsprozent des polaren Lösungsmittels enthält.
5 · findet sich in Obereinstimmung mit ihrer ausgezeich-
Die Polymerisationsgeschwindigkeit, der D>sP?r' Schlagzähigkeit . A. n · ■ , -
siohssrad des kautschukartigen Polymerisats und das neten mnamg wjrd durch die Be.sp,ele erläutert Molekulargewicht des acetor^slichen Anteds im
PfroDfcoDolvmerisat kann lurch EinsteUung der zeu- B£ispic üchen Zugabe und der Menge des zugesetzten polaren 5 2 ^ fassenden Kolben, der mit einem Lösungsmittels während des Fortschreitens der Poly- o^roth.Kühier, einem Thermometer, einem Gasmerisationbeliebiggesteuert werden. Mii^nehmender J^ eineffl Hopkins-Kühler sow.e emem MengedespolarenLösungsmittelsimPolymensations- ««^ ^t zwei flügeln vom Turbinen yp ausgerüstet medium nimmt die Polymerisationsgeschwindigkeit Kunr q EpDM.Po,ymensat nut einer Jodzahl sowie das Molekulargewicht des acetonlöshchen An- is, ^ Mooney-Viskositat von 40, einem teils ab. .„ Wnnf Propylengehalt von 34,7 Gewichtsprozent und Athyli-AIs Initiatoren für das erfindungsgemaße Pfropf- £™^£ααι als Dienkomponente sowie 55Og ncopolymerisationsverfahren werden die üblichen Poly- je ^ Nach vollständiger Auslosung W1rd merisationsinitiatoren verwendet, die freie Radikale «ex | ^ ^8 StyroL 100g Acrylnitril und üefern. Beispiele für derartige Initiatoren sind Per- 15 αϊ lperoxi(L verdünnt mit 50 g n-Hexan, oxide, wie Benzoylperoxid, Lauroylperoxid, Di-tert- £J* Die polymerisation wird unter Argon als butylperoxid, Acetylperoxid, ter>,Butylperoxybenzoat, JJJ bei 700C durchgeführt. Die Rührgeschwin-Dicumylperoxid, Peroxybenzoesäure, tert-Butylper- ».^«t be«8t «» U/m»n· So-bald der Umsaiz etwa oxypivalat und Peroxyessigsäure, sowie AzoverDin- u*6 ^^^ werden 600 g Athylacetat eingetropft, düngen, wie Azoisobuttersäuredinitril. unddie Polymerisation wird 15 Stunden durchgeführt Im erfindungsgemäßen Verfahren kann der Initiator beendeter Umsetzung wird das Polymensationsm Anteilen zum Polymerisationsgemisch zugegeoen ' · ch in 5 Liter Methanol eingegossen. Das, ausgewerden. Gegenüber der Zugabe der Gesamtmenge des ge - po, merisat wird unter vermindertem Druck Initiatora zu Beginn der Polymerisation hat die anteus- ^. 150c getrocknet. Es wird ein Pfropfweise Zugabe des Initiators den Vorteil, die Polymen- 25 ^ merisat mit 12,7 Gewichtsprozent Kautschuksationsreaktion zu beschleunigen, die Polymerisations- _„teil erhalten. Das Produkt wird auf einem Walzenzeit zu verringern und die physikalischen Eigenschaften ane chmesser der Walze i7>8 cm, Länge 40,6 cm) des Endprodukts zu verbessern. . 1 η Minuten bei 1700C gewalzt und 10 Minuten bei Die monomere Vinylverbindung wird vorzugsweise im 1 ßt Man erhäit eine Platte. Hanteiförmige ebenfalls in Anteilen zugesetzt, da man auf diese Weise 30 f« entsprechend dem JIS-Muster Nr. 3 werden ein Polymerisat mit höherem Pfropfgrad und besseren rru Ze^eißfestigkeit ^j Raumtemperatur und bei physikalischen Eigenschaften erhält als bei Z-Ugaoe « StreckReschwindigkeit von 5 mm/min und auf der Gesamtmenge des Monomers zu Beginn der Poly- JgjjJagÄhigkeit nach Izod gemäß ASTM D 256-56 gemerisation. rüft Es wurden folgende Ergebnisse erhalten: Der Polymerisationsinitiator wird in einer Menge 35 pn*"· ^
von 0,1 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf die Zerreißfestigkeit 520 kg/cm
monomere Vinylverbindung, verwendet. Die Poly- izod-Schlagzähigkeit .... 14 kg-cm/cm5 merisationstemperatur liegt im Bereich von 50 bis
1200C. Die Polymerisationfzeit hängt im wesentlichen Beispiel 2
von den Polymerisationsbedingungen ab. Sie wird 40 . merisation wird gemäß Beispiel 1 während
vorzugsweise so eingestellt, daß der Umsatz innerhalb "",Vj durchgeführt, jedoch besteht das Lösungs-
5 bis 25 Stunden mindestens 90°/ beträgt mittelgemisch aus 360 g n-Hexan und 840 g Äthyl-
Nach beendeter Polymerisaten wird das Reaktions- mitte ge ^ ΗΓορΓα)ρο1νΐηεΓί5&ι mit m%
f^TZ^^uT^Z^A^X « Kautschukgehalt erhalten, das folgende Eigenschaften gegossen, um das Pfropfcopolymerisat in Form eines besitzt.
Pulvers auszufällen. Das ausgefällte Produkt wird Zerreißfestigkeit 503 kg/cm»
zunächst an der Luft und schließlich unter verminder- Izod-Schlagzähigkeit .... 24,0 kg · cm/cm2
tem Druck mehrere Stunden be> 100 bis 1500C getrocknet Danach kann es in üblicher Weise zu Pellets 50 B e i s ρ i e 1 3
verformt werden. ni pnivmerisation wird gemäß Beispiel 1 durchge-
Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhal- De P^JJgJ^J EPDM-Polymerisat mit
tene Pfropfcopolymerisat bes-tzt eine^^Jerre^ß- fjhr ,££**& ^J Mooney.viskosität von
festigkeit und ausgezeichnete Schlagfestigkeit De eine^^ ^oaza ^ yon 43)5 Gewichtsprozent
nach dem herkömmlichen Verfahren ™t n-Hexan als 55 98^^emern «op^ ^ mponente sowie 55Og
Polymerisationslösungsmittel erhaltenen «*?*"%£/- ^SSSe^Nach vollständiger Auflösung wird
merisate zeigen eine MikroStruktur, in der eine Mikro- J^S^^ ^1300 g Styrol, 100 g Acrylnitril
Phasentrennung zwischen der Kautschukkomponente Jie d™J^^g^idf ve B rdQnnt in 50 g n-Hexan,
ÄpnasÄSÄSÄ^^ u ^f8AiASA
IPS5BSf=TA-^gT=is »5£SSS"3Ä
Pfropfcopolymerisate zu sein. Auch die hohe Zerreiß- gössen. Uas ausgeiauie ™j> „etrocknet Es
festigkeit der Pfropfcopolymerisate der Erfindung be- unter vermindertem Druck bei 150 C getrocknet. Es
enthält 13,3 Gewichtsprozent Kautschuk, und es hat folgende physikalische Eigenschaften:
Zerreißfestigkeit 536 kg/cma
lzod-Schlagzähigkeit 12,6 kg ■ cm/cm*
Beispiel 4
Beispiel 1 wird wiederholt, jedoch die Zusammensetzung des Lösungsmittels geändert. Der Kautschukgehalt der Pfropf copolymerisate wurde so eingestellt, daß er im Bereich von 12 bis 14 Gewichtsprozent liegt. Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhal-
Tabelle
tene Pfropfcopolymerisat hat eine beträchtlich verbesserte Schlagzähigkeit im Vergleich zu einem Pfropfcopolymerisat, das nach dem aus der US-PS 35 38 190 mit n-Hexan als einzigem Lösungsmittel oder einem Gemisch aus n-Hexan und Toluol hergestellt, worden ist. Beispiele für Mischyerhältnisse in Gewichtsprozent von n-Hexan und Äthylacetat in Lösungsmittel· gemischen und ihr Einfluß auf die Dehnung, die Schlagzähigkeit und die Zerreißfestigkeit der erhal· ίο tenen Pfropfpolymerisate sind in der Tabelle zu sammengeste'llt.
Die Dehnung wird nach der JlS-Prüfnomn K 630' bestimmt.
Versuch Lösungsmittelgemisch (Gewichtsprozent)
Dehnung Izod-Kerb-
schlagzähigkeit
(%) (kg-cm/cm») (kg/cm1)
Zerreißfestigkeit Bemerkungen
n-Hexan
Äthylacetat
100
0
7,2 8,7 523 Vergleichversuch
n-Hexan
Äthylacetat
70
30
8,0 10,6 526 erfindungsgemäßes
Verfahren
n-Hexan
Äthylacetat
50
50
19,8 14,3 520 erfindungsgemäßes
Verfahren
n-Hexan
Äthylacetat
40
60
9,6 21,2 458 erfindungsgemäßes
Verfahren
n-Hexan
Äthylacetat
30
70
1,2 24,0 375 erfindungsgemäßes
Verfahren
n-Hexan
Toluol
50
50
7,0 3,2 530 Vergleichsversuch
*) Verfahren gemäß US-PS 35 38 190.
509535

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Binäre oder tertiäre thermoplastische Pfropfcopolymerisate aus einem kautschukartigen Äthy-Ien-Propylen-Copolymerisat und einer aromatischen Yinylverbindung oder einem kautschukartigen Äthylen-Propylen-Copolymerisat, einer aromatischen Vinylverbindung und einer Vinylcyanid-Verbindung, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch Polymerisation in Lösung in einem Lösungsmittelgemisch aus
DE2304377A 1972-01-31 1973-01-30 Verfahren zur Herstellung von binären oder ternären thermoplastischen Pfropfcopolymerisaten Expired DE2304377C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP47011727A JPS5230995B2 (de) 1972-01-31 1972-01-31

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2304377A1 DE2304377A1 (de) 1973-08-30
DE2304377B2 true DE2304377B2 (de) 1975-08-28
DE2304377C3 DE2304377C3 (de) 1985-08-01

Family

ID=11786051

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2304377A Expired DE2304377C3 (de) 1972-01-31 1973-01-30 Verfahren zur Herstellung von binären oder ternären thermoplastischen Pfropfcopolymerisaten

Country Status (8)

Country Link
US (1) US3876730A (de)
JP (1) JPS5230995B2 (de)
CA (1) CA1017484A (de)
DE (1) DE2304377C3 (de)
FR (1) FR2170011B1 (de)
GB (1) GB1396833A (de)
IT (1) IT977101B (de)
NL (1) NL152575B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4429320A1 (de) * 1994-08-18 1996-02-22 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von kautschukmodifizierten ABS-Formmassen durch nichtwäßrige Polymerisation in Gegenwart von Lösungsmitteln

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3984496A (en) * 1972-01-31 1976-10-05 Sumitomo Chemical Company, Limited Process for producing binary or ternary graft-copolymer
FR2299349A1 (fr) * 1975-02-03 1976-08-27 Ugine Kuhlmann Procede de preparation de copolymeres greffes
IT1063217B (it) * 1976-04-22 1985-02-11 Snam Progetti Processo per la preparazione di materiali termoplastici e materiali cosi ottenuti
IT1199626B (it) * 1985-01-08 1988-12-30 Dutral Spa Procedimento per innestare anidride maleica su polimeri olefinici
IT1184307B (it) * 1985-01-08 1987-10-28 Dutral Spa Procedimento per innestare monomeri insaturi su polimeri olefinici

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL280053A (de) * 1961-06-30 1900-01-01
US3538190A (en) * 1967-03-30 1970-11-03 Copolymer Rubber & Chem Corp Process for preparing improved plastic compositions and the resulting products
US3538191A (en) * 1967-03-30 1970-11-03 Copolymer Rubber & Chem Corp Process for preparing improved plastic compositions and the resulting products
US3538193A (en) * 1967-04-06 1970-11-03 Copolymer Rubber & Chem Corp Recovery of polymeric materials from organic reaction mixtures
US3538192A (en) * 1967-04-10 1970-11-03 Copolymer Rubber & Chem Corp Preparation of rubber modified plastics
US3819765A (en) * 1968-12-30 1974-06-25 Uniroyal Inc Graft copolymerization of alpha-monoolefin copolymer rubbers to make gum plastics
US3683050A (en) * 1969-04-24 1972-08-08 Copolymer Rubber & Chem Corp Process for preparing improved plastic compositions and the resulting products
US3671608A (en) * 1969-11-21 1972-06-20 Copolymer Rubber & Chem Corp Plastic composition and method of preparing same
US3657395A (en) * 1970-01-14 1972-04-18 Copolymer Rubber & Chem Corp Process for the production of high impact strength epdm graft copolymers

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4429320A1 (de) * 1994-08-18 1996-02-22 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von kautschukmodifizierten ABS-Formmassen durch nichtwäßrige Polymerisation in Gegenwart von Lösungsmitteln

Also Published As

Publication number Publication date
CA1017484A (en) 1977-09-13
NL7301182A (de) 1973-08-02
JPS4880197A (de) 1973-10-26
GB1396833A (en) 1975-06-04
DE2304377C3 (de) 1985-08-01
US3876730A (en) 1975-04-08
FR2170011B1 (de) 1976-05-14
FR2170011A1 (de) 1973-09-14
JPS5230995B2 (de) 1977-08-11
IT977101B (it) 1974-09-10
NL152575B (nl) 1977-03-15
DE2304377A1 (de) 1973-08-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1965283C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Pfropf-Mischpolymerisaten mittels eines Zweistufenprozesses
DE1495694C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten des Vinylchlorids
DE68915365T2 (de) Pfropfung einer verhinderten C-nitro-Gruppe auf Polymere.
EP0617063B1 (de) Mit radikalisch zerfallenden Initiatoren gepfropfte Propylencopolymerisate
EP0054144B1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von mit Kautschuk modifizierten Polymerisaten von Vinylaromaten
DE1245132B (de) Verfahren zur Herstellung eines elastomeren Blockmischpolymerisats
DE2400517A1 (de) Thermoplastische massen und ihre verwendung
DE2262239C2 (de) Verfahren zur Herstellung schlagfester polymerer Massen
DE69815271T2 (de) Morphologiekontrolle in Polypropylenepfropfcopolymeren
DE2304377B2 (de) Binäre oder ternäre thermoplastische Pfropf copolymerisate
DE2302014C3 (de) Thermoplastische Pfropfco- und -terpolymerisate, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE1645332C3 (de) Verfahren zur Herstellung von polymeren Massen durch Kuppeln
DE2437104A1 (de) Verfahren zur herstellung von cyclopenten-copolymeren
DE1595343B2 (de) Verfahren zum Herstellen schlagfester Styrol Acrylnitrilmischpolymensate
DE3323531C2 (de)
DE2526837A1 (de) Aus mehreren bestandteilen aufgebauter thermoplast
DE4440219A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Copolymerisaten aus Alkylmethacrylat, Vinylaromaten und Maleinsäureanhydrid
DE2348923C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Blockcopolymeren
EP0386597A2 (de) Kunststoffmischungen
DE2423714B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines flüssigen Chloroprenpolymeren
DE2247470C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten aus Butadien und Styrol
EP0003986B1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Copolymerisaten aus Alpha-Methylstyrol und Acrylnitril in einer Reaktionszone
DE2754047A1 (de) Verfahren zur herstellung eines niedermolekularen polymers
DE3035637A1 (de) Thermoplastische formmasse, verwendung der formmasse, sowie formteile aus dieser
DE2516834C3 (de) Verfahren zur Herstellung von kautschukmodifizierten thermoplastischen Harzen

Legal Events

Date Code Title Description
8281 Inventor (new situation)

Free format text: MORIMOTO, MASAYOSHI SANJIKI, TETSUTARO HORIIKE, HIDEKI OYAMADA, TAKEO, ICHIHARA, JP

C3 Grant after two publication steps (3rd publication)