DE2304063A1 - Verfahren zur reinigung von quecksilber - Google Patents
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Description
Bayer Aktiengesellschaft
Zentralbereich Patente, Marken und Lizenzen
509 Leverkusen, Bayerwerk
2& Jan. 1973
Gr/IK
Verfahren zur Reinigung von Quecksilber
Eine Reihe chemischer Elemente, insbesondere Metalle zeigen eine gewisse Löslichkeit in Quecksilber. Quecksilber nimmt
daher bei der Anwendung in der Regel Metalle als hauptsächliche Verunreinigung auf. Für viele Anwendungen von Quecksilber,
beispielsweise für Schalter, Entladungslampen, Diffusionspumpen, Ventile, insbesondere aber für die Alkalichloridelektrolyse
nach dem Amalgamverfahren, sollte das Quecksilber in hochreiner Form vorliegen. Betreibt man die
Alkalichloridelektrolyse mit Quecksilber, das außer Alkalimetallen andere Metalle gelöst oder dispergiert enthält,
so wird die Elektrolyse erheblich gestört, indem ein erhöhter Wasserstoffgehalt im erzeugten Chlor auftritt und Zellenboden,
Amalgamzersetzergefäß, Rohrleitungen und Pumpen verschmutzt werden. Die Verschmutzung des Zellenbodens kann
ferner zu Kurzschlüssen zwischen Anode und Kathode führen, sofern nicht der Abstand der Elektroden in für die Wirtschaftlichkeit
des Verfahrens nachteilhafter Weise vergrößert wird. Die Aufnahme von Verunreinigungen durch das Quecksilber
führt ferner zu einer Anreicherung der Verunreinigungen (sogenannte Amalgambutterbildung), da die Ausgangsprodukte
(z. B. Alkalichloridsole) trotz sorgfältiger Aufbereitung ständig Spuren von Metallionen einschleppen
oder das Material, mit denen das Quecksilber in Berührung
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kommt, sowie die Anoden Spuren von Metallen oder Legierungen
abgeben. Als häufige Verunreinigungen mit nachteiliger Wirkung treten die Metalle Eisen, Chrom und Vanadin im
Quecksilber auf.
Die Deutsche Offenlegungsschrift 2 020 480 beschreibt ein
Verfahren zur Reinigung, des nach der Zersetzung von Natriumamalgam
anfallenden Quecksilbers durch Lösungen, die Chlor oder Eisen-(III)-chlorid enthalten. Dieses Verfahren ermöglicht
insbesondere eine Entfernung des Eisens, wobei der Eisengehalt jedoch nicht unter 0,01 Gew.-% gesenkt werden
kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß Quecksilber selbst in merklichen Mengen aufgelöst wird. Dieser Wert reicht nicht
aus, um bei starken Magnetfeldern - entsprechend hoher spezifischer Belastungen der Elektrolysezellen - eine nachteilige
Verschmutzung des Zellenbodens zu vermeiden. Um diese Nachteile zu vermeiden, ist eine Reduzierung des Fremdmetallgehalts
auf Werte erforderlich, die größenordnungsmäßig weit unter den Werten liegen, die mit dem Verfahren nach der
Deutschen Offenlegungsschrift 2 020 480 erreicht werden können.
Gegenstand der hier vorliegenden Erfindung ist ein Zementierungs· verfahren zur Reinigung von Quecksilber, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß verunreinigtes Quecksilber mit einer wäßrigen schwefelsauren Quecksilber-(I)-sulfathaltigen Lösung
und/oder Suspension behandelt und anschließend von dieser Lösung und/oder Suspension abgetrennt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich in hervorragender Weise zur schnellen diskontinuierlichen oder kontinuierlichen
Reinigung von Quecksilber von Metallen, metallischen Phasen, Legierungen und Metalloxiden bis zu Premdgehaltwerten unter
10""-' Gew.-^, sofern die betreffenden chemischen Elemente unedler
als Quecksilber sind.
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Die im Quecksilber gelösten und/oder dispergierten unerwünschten Metallverunreinigungen werden dabei durch die saure
Quecksilber -(I)-sulfathaltige Lösung und/oder Suspension oxidativ aus dem Quecksilber in Form von Metallsulfaten herausgelöst,
wobei das Hg(I) des Quecksilber-(i)-Sulfats zu
nullwertigem Quecksilber reduziert wird. Bei der beim erfindungsgemäßen Verfahren ablaufenden Umsetzung handelt es
sich folglich im Prinzip um eine "Zementierungsumsetzung", d. h., die unedlen Verunreinigungen im Quecksilber bewirken
eine Ausfällung des edleren Quecksilbers der Quecksilber-(I)-sulfatlösung,
wobei sie selbst in Lösung gehen und daher leicht von der flüssigen Quecksilberphase abgetrennt werden
können. Im folgenden soll daher die zur Reinigung verwendete Quecksilber-(i)-sulfatlösung und/oder Suspension im Sinne
der vorliegenden Anmeldung stets als die "Zementierungslösung" bezeichnet werden. Die Zementierungsumsetzung erfolgt
dabei erfindungsgemäß unter- intensiver Vermischung der beiden flüssigen Phasen, der Quecksilberphase und der Zementierungslösung.
Diese Vermischung kann beispielsweise turbulent mittels eines hochdrehenden Rührwerkes, einer Kreiselpumpe,
einer Schwingmühle oder durch Verdüsen des Quecksilber nach den Methoden, wie sie bei der Zerstäubung von
Metallschmelzen bekannt sind, erfolgen. Ebenso möglich ist die Anwendung eines elektrischen Drehfeldes, unter dessen
Einfluß das Quecksilber rotiert und einen Phasenaustausch mit der überschichteten Zementierungslösung ermöglicht.
Die Temperatur beim erfindungsgemäßen Verfahren beträgt 10 Ms 1200C, vorzugsweise 20 bis 1000C.
Die Zementierungslösung enthält Quecksilber-(I)-sulfat in gelöster
Form, kann jedoch über die Löslichkeit des Quecksilber- (I)-sulfats hinaus weiteres Quecksilber-(I)-sulfat in
fester Form enthalten. Die Zementierungslösung kann auch ein Gemisch von Quecksilber und Quecksilber-(II)-sulfat enthalten,
wobei die Bildung von Quecksilber-(i)-sulfat in situ nach
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dem Schema Hg(II) + Hg(O) -» Hg(l) erfolgt. Vorteilhafterweise
enthält jedoch die Zementierungslösung von vornherein Quecksilber- (i) -sulfat. Eine derartige Zementierungslösung läßt
sich auf Grund der geringen Löslichkeit von Quecksilber-(I)-sulfat
im wäßrigen Medium in einfacher Weise durch Aufschlämmen von Quecksilber-(I)-sulfat in Schwefelsäure oder durch
Überleiten von Schwefelsäure über Quecksilber-(I)-sulfat
herstellen. Die Schwefelsäure soll dabei 0,05 bis 5 molar, vorzugsweise 0,1 bis 1 molar sein.
Das Quecksilber-(I)-sulfat kann nach bekannten Verfahren getrennt hergestellt werden. Jedoch ist die kontinuierliche
Herstellung einer Quecksilber-(I)-sulfatlösung ohne den Umweg
über festes Salz vorteilhafter. Die kontinuierliche Herstellung kann dabei beispielsweise durch direkte Umsetzung
von Schwefelsäure mit Quecksilber bei Temperaturen oberhalb 8O0C erfolgen (Gmelin, "Hg", J54_B, 1005) oder durch Elektrolyse
einer verdünnten Schwefelsäurelösung mit einer Quecksilberanode (G.A. Hulett, Z. phys. Chem., 4£, 48} (1904).
Wie schon erwähnt, eignet sich das erfindungsgemäße Verfahren der Zementation mit schwefelsaurem Quecksilber-(i)-sulfat besonders
für die diskontinuierliche und kontinuierliche Reinigung von Quecksilber. Eine derartige Reinigung kann beispielsweise
in einem einfachen Gefäß mit Rührwerk und anschliessendem Waschen des so behandelten Quecksilbers mit
verdünnter Schwefelsäure und Wasser erfolgen. Die Zementierungsumsetzung
wird so durchgeführt, daß Quecksilber-(l)-sulfat gegenüber den Verunreinigungen leicht überstöchiometrisch
eingestellt wird. Die Einstellung kann in einfacher Weise über den Gehalt an Quecksilber-(I)-sulfat in der abgetrennten
bereits verbrauchten Zementierungslösung geregelt werden.
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In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird dieses bei der Alkalichloridelektrolyse
nach dem Amalgamverfahren zur Reinigung des bei der Amalgamzersetzung entstehenden Quecksilbers vor dessen Rückführung
in die Elektrolysezelle angewandt. Diese bevorzugte Ausführungsform wird im folgenden beispielhaft an verschiedenen
Zellenkonstruktionen in den Abbildungen 1 bis 3 demonstriert. Dabei kommt den Ziffern in den Abbildungen folgende Bedeutung
zu:
1 Zelle; 2 Amalgamzersetzerj 3 Quecksilberpumpe; 4 Quecksilber-
(I)-sulfaterzeugung; 5 Rotor; 6 Zementierungslösungzuleitung; 7 Waschkammer; 8 Zuleitung; 9 Ableitung; 10 Sammelleitung;
11 Anolytaustritt; 12 Schwefelsäurezuleitung; I^ Rührgefäß; 14 Vertikalzersetzer; 15 Pumpe; 16 Mischstrecke;
17 Zementierungslösungzuleitung.
Im Einzelnen zeigt Abbildung 1 die Ausführung für eine Alkali-Chloridelektrolyse
mit der Zelle 1, einem Amalgamzersetzer 2,
einem sogenannten Aussiger-Beeher (Winnacker-Küchler, Chemische
Technologie (I969) Bd. 1, S. 255) als Quecksilberpumpe
3 und der Vorrichtung 4 zur Erzeugung von Quecksilber-(I)-sulfat,
bestehend aus einer kleinen Elektrolysezelle zur Erzeugung der Zementierungslösung, und diversen Rohrleitungen.
Der Aussiger-Becher sowie alle Teile, die mit der Zementierungslösung Kontakt bekommen, sind aus gegen die Zementierungslösung widerstandsfähigem Material herzustellen oder widerstandsfähig
zu beschichten. Hierfür geeignete Materialien sind beispielsweise keramisches Material, wie z. B. Sinterkorund,
Email, Kunststoff, wie z. B. Polypropylen, oder Gummi. Das aus dem Amalgamzersetzer 2 in den Aussiger-Becher
3 unten einströmende Quecksilber wird vom becherförmigen Rotor 5 turbulent mit der bei 6 einfließenden Zementierungslösung vermischt und dabei gereinigt. Das oben aus dem
Aussiger-Becher wieder ausfließende Quecksilber wird in einer Kammer 7, von Zelle 1 und Aussiger-Becher 3 durch
Tauchverschlüsse getrennt, mit verdünnter Schwefelsäure,
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eingebracht über die Leitung 8, gewaschen. Die gesammelte
verdünnte Schwefelsäure kann in die Vorrichtung 4 zurückgeführt werden. Die aus dem Aussiger-Becher J5 bei 9
auslaufende verbrauchte Zementierungslösung kann über eine Sammelleitung 10 dem Anolyten, der aus Zelle 1 bei
11 austritt, zugeführt werden. Die in der verbrauchten Zementierungslösung enthaltenen Salze, z. B. Eisensulfat, können
in der üblichen Soleaufbereitung nach Wiederaufsättigung des Anolyten ausgefällt werden. Der gegebenenfalls im Anolyten
unerwünschte Rest an Quecksilbersalzen kann durch Zementation mit Eisenschrott vor Eintritt in den Anolyten entfernt werden.
Bei 12 kann gegebenenfalls zusätzliche verdünnte Schwefelsäure in die Elektrolysezelle 4 eingeführt werden.
Eine weitere Ausführungsform nach Abbildung 2 besteht darin,
die Zementation nicht im Aussiger-Becher, sondern in einem Rührgefäß 13 durchzuführen, das sich zwischen Aussiger-Becher
j5 und Zelleneinlauf befindet. Auch hier ist eine Waschkammer
7 nachgeschaltet.
Selbstverständlich ist es nach dem erfindungsgemäßen Verfahren auch möglich, nur einen Teilstrom des Quecksilbers
nach der Amalgamzersetzung zu reinigen. Diese Variante ist dann vorteilhaft, wenn die Spreitung des wieder in die Zelle
einlaufenden Quecksilbers nur unvollkommen erfolgt, was zum
Beispiel bei breiten Zellen auftreten kann.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann ebenfalls bei Elektrolyseanlagen
verwendet werden, die mit einem Vertikalzersetzer an Stelle eines horizontalen Amalgamzersetzers und mit anderen
Förderelementen als dem sogenannten Aussiger-Beeher
arbeiten, z. B. mit Pumpen, wie Kreiselpumpen, Tauchpumpen, Schöpfradpumpen, elektromagnetischen Pumpen oder pulsierenden
Pumpen. Eine Ausführungsform mit Pumpe zeigt Abbildung 3>. Aus dem Vertikalzersetzer 14 fließt das verunreinigte
Quecksilber über die Pumpe 15 in die Zelle 1 zurück. Direkt
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in das Förderelement (Pumpe) oder über eine Mischstrecke kann die Zementierungslösung bei 17 eingegeben werden. Vor
Einlauf in die Zelle wird das Quecksilber in der Waschkammer 7 gewaschen.
Die Herstellung der Zementierungslösung, das zugehörige
Rohrleitungssystem, sowie die Einleitung der verbrauchten Zementierungslösung in die verarmte Sole entspricht bei
den Ausführungsformen der Abbildung 2 und 5 der Abbildung Andere Verfahren zur Abtrennung der Verunreinigungen von
überschüssigem Quecksilber-(I)-sulfat in der wäßrigen Phase sind auch möglich, z.B. durch kathodische Abscheidung des
edleren Quecksilbers oder wie bereits erwähnt, durch Zementation mit Eisenschrott.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren beispiel.-haft erläutert.
Durch Reduktion von Eisen-(II)-chlorid mit Natriumamalgam
wurde eine Dispersion von Eisen in Quecksilber mit 2 · 10 Gew.-% Eisen hergestellt und vier Tage bei 250C gealtert.
2,7 kg der Dispersion wurden in einer vierkantigen Polyäthylenflasche, versehen mit einem Schnellrührer (4700
Umdrehungen pro Minute) mit einer Zementierungslösung von 10 g Quecksilber-(i)-sulfat, 20 g Schwefelsäure und 200 g
Wasser bei JO0C umgesetzt. Bereits nach 2 Minuten
Reaktionsdauer war der Eisengehalt auf 5 · 10" Gew.-%
Eisen reduziert.
Entsprechend Abbildung 1 erfolgte die zementative Reinigung
an einer 80 kA-Alkalichloridelektrolysezelle nach dem
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Amalgamverfahren. In der Vorrichtung 4 wurde 1 molare Schwefelsäure an einer Quecksilberanode bei 0,12 A
und 0,6 V laufend zu Quecksilber-^ I)-sulfat umgesetzt.
40 1 der mit 0,5 g Quecksilber-(i)-sulfat gesättigten schwefelsauren
Zementierungslösung wurden pro Tag durch die Quecksilberfördervorrichtung (Aussiger-Becher J>) durchgesetzt.
Auf diese Weise war es möglich, die Elektrolysezelle, den Amalgamzersetzer und den Aussiger-Becher frei von Ablagerungen
zu halten, so daß die Zelle über Monate nicht außer Betrieb gesetzt werden mußte.
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Claims (5)
1) Zementierungsverfahren zur Reinigung von Quecksilber, dadurch gekennzeichnet, daß verunreinigtes Quecksilber mit
einer wäßrigen schwefelsauren Quecksilber-(I)-sulfatigen Lösung und/oder Suspension behandelt und anschließend von
dieser Lösung und/oder Suspension abgetrennt wird.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung unter intensiver Vermischung des Quecksilbers
mit der wäßrigen schwefelsauren Quecksilber-(I)-sulfathaltigen
Lösung und/oder Suspension erfolgt.
3) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Behandlung bei Temperaturen von 10 bis 12O°C, vorzugsweise bei Temperaturen von £0 bis 1000C,
erfolgt.
4) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis ~5, dadurch gekennzeichnet,
daß die wäßrige schwefelsaure Quecksilber (I)-sulfathaltige Lösung 0,05 bis 5 molar, vorzugsweise 0,1
bis 1 molar, an Schwefelsäure ist.
5) Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das bei der Alkalichloridelektrolyse bei der Amalgamzersetzung entstehende Quecksilber: (vor, während
oder nach dem Fördern mittels Förderelementen) vor der Rückführung in die Zelle behandelt wird.
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