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DE230393C - - Google Patents

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Publication number
DE230393C
DE230393C DENDAT230393D DE230393DA DE230393C DE 230393 C DE230393 C DE 230393C DE NDAT230393 D DENDAT230393 D DE NDAT230393D DE 230393D A DE230393D A DE 230393DA DE 230393 C DE230393 C DE 230393C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
clockwork
electromagnetic
inductor
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT230393D
Other languages
English (en)
Publication of DE230393C publication Critical patent/DE230393C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/26Measuring, controlling or protecting
    • H05G1/30Controlling
    • H05G1/38Exposure time
    • H05G1/40Exposure time using adjustable time-switch

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ - M 230393 KLASSE 21 g. GRUPPE
WERNER OTTO in BERLIN.
Zeitschalter für Röntgenzwecke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1909 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Zeitschalter für Röntgenzwecke, bei welchem durch Einschalten eines im Primärstromkreise des Funkeninduktors liegenden elektromagnetischen Ausschalters ein zeigerartig durch ein Uhrwerk oder eine ähnliche Antriebsvorrichtung bewegbarer, mit dem einen Ende der Elektromagnetwicklung verbundener Schaltarm magnetisch mit dem in Tätigkeit gesetzten ίο Uhrwerk gekuppelt und so lange mitgenommen wird, bis er durch Anstoßen an einen mit dem anderen Ende der Elektromagnetwicklung des Schalters verbundenen, in Löcher einer zifferblattartigen Scheibe eingesteckten Anschlagstöpsel o. dgl. den Stromkreis der Magnetwicklung des Schalters schließt, letzteren in Tätigkeit setzt und eine Unterbrechung - der Primärleitung des Induktors herbeiführt.
In der beiliegenden Zeichnung stellt
Fig. ι eine teilweise Vorderansicht des Uhr- '. werkes mit der zifferblattartigen Lochscheibe, Fig. 2 einen Zentrallängsschnitt durch die .. Einrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine teilweise Vorderansicht des elektromagnetischen Ausschalters,
Fig. 4 eine Seitenansicht desselben und
Fig. 5 eine schematische Schaltungsskizze des Zeitschalters dar.
Die Vorrichtung besteht aus einem elektromagnetischen Ausschalter a, dessen Einzelheiten in Fig. 3 und 4 dargestellt sind. Das Schaltelement b stellt, wenn der Schalter durch Empordrücken des Knopfes c eingeschaltet ist, eine elektrische Verbindung zwischen dem Leitungsnetz 1 und der Primärleitung des Induktors 2 her. Gleichzeitig wird von der Leitung 2 aus durch die Abzweigleitung 3 die Magnetwicklung des Schalters a an das Netz 1 angeschlossen,· das andere Ende der Magnet wicklung jedoch durch die Leitung 4 mit dem Stöpsel 5 in Verbindung gesetzt, der in die Löcher der zifferblattartigen Scheibe d (Fig. 1 und 2) eingesteckt wird. Der andere Pol der Hauptleitung 1 ist durch die Leitung 6 mit dem zeigerartigen Schaltarm 7 verbunden, der durch ein Uhrwerk mitgenommen wird, sobald er mit letzterem magnetisch gekuppelt ist. Dies magnetische Kuppeln des Zeigers mit dem Uhrwerk erfolgt durch einen Elektromagneten 8, der durch die Leitungen 9 und 10, die sich an die Leitungen 2 und 6 anschließen, mit der Leitung ι in Verbindung steht und von dieser ■mit Strom versorgt wird, sobald das Schaltelement b eingeschaltet ist. Das Uhrwerk χ : ist in Fig. 5 nur schematisch dargestellt; es kann beliebiger Konstruktion sein und durch Feder- oder Gewichtskraft angetrieben werden. Außerdem ist an die Leitung 2 und den Stöpsel 5 der Leitungen 11 und 12 noch ein Relais β angeschlossen, welches, wenn der Zeiger 7 den Stöpsel 5 berührt, durch die Bremse 13 das Anhalten des Uhrwerkes herbeiführt.
Die Wirkungsweise des neuen Schalters ist folgende: Man gibt zunächst durch Berühren des Griffes f und Abheben der Bremse 13 das Uhrwerk frei, welches vorläufig noch leer läuft. Schaltet man jetzt durch den Griff c in Fig. 5 das Schaltelement b des Ausschalters α ein, so wird zunächst der Elektromagnet 8, welcher den Zeiger 7 mit dem Uhrwerk kuppeln soll, durch die Leitungen 9
und ίο mit der Leitung ι in Verbindung gebracht, ohne daß jedoch Strom hindurchfließt, weil der Hauptschalter g noch nicht eingeschaltet ist. Gleichzeitig wird auch die Magnetspule des Ausschalters α durch die Leitungen 2 und 3 mit ihrem einen Pol an die Leitung ι angeschlossen. Schaltet man jetzt, nachdem der Apparat, wie vorbeschrieben, für die Tätigkeit vorbereitet ist, den Hauptschalter g ein, so wird augenblicklich die Spule 8 des Uhrwerkes erregt und nimmt den zeigerartigen Arm 7 mit, der bei seiner Umdrehung gegen den Stöpsel 5 anstößt und den Stromkreis der Magnetspule α schließt, worauf das Schaltelement b aus seinen Klemmen herausgerissen und die Primärleitung 2 des Induktors ausgeschaltet wird. Gleichzeitig mit diesem Vorgang tritt das Relais e in Tätigkeit, gibt die Bremse 13 wieder frei und hält das Uhrwerk χ an. Der Strom in der Primärleitung 2 des Induktors ist während der Bewegungsdauer des zeigerartigen Schaltarmes geschlossen. Beim Anstoßen des letzteren an den Stöpsel 5 fällt der Schaltarm zurück, weil die magnetische Kupplung desselben mit dem Uhrwerk aufhört.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zeitschalter für Röntgenzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß durch Einschalten eines im Primärstromkreise des Induktors liegenden elektromagnetischen Ausschalters ein zeigerartig durch ein Uhrwerk bewegbarer, mit dem einen Ende der Elektromagnetwicklung des Schalters verbundener Schaltarm magnetisch mit dem in Tätigkeit gesetzten Uhrwerk gekuppelt und so lange mitgenommen wird, bis er durch Anstoßen an einen mit dem anderen Ende der Elektromagnetwicklung des Schalters verbundenen, in Löcher einer zifferblattartigen Scheibe eingesteckten Anschlagstöpsel den Stromkreis der Magnetwicklung des Schalters schließt und durch das nun erfolgende selbsttätige Ausschalten des letzteren eine Unterbrechung der 4^ Primärleitung des Induktors herbeiführt.
2. .Ausführungsform des Zeitschalters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Wirksamwerden des elektromagnetischen Ausschalters ein Relais in Tätigkeit tritt, welches ein Anhalten des Uhrwerkes herbeiführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT230393D Active DE230393C (de)

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