[go: up one dir, main page]

DE2303489A1 - Mehrschichtige gleitlagerbuechse - Google Patents

Mehrschichtige gleitlagerbuechse

Info

Publication number
DE2303489A1
DE2303489A1 DE19732303489 DE2303489A DE2303489A1 DE 2303489 A1 DE2303489 A1 DE 2303489A1 DE 19732303489 DE19732303489 DE 19732303489 DE 2303489 A DE2303489 A DE 2303489A DE 2303489 A1 DE2303489 A1 DE 2303489A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
chuck
shell
bearing bush
layer plain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732303489
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Koschel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DE19732303489 priority Critical patent/DE2303489A1/de
Publication of DE2303489A1 publication Critical patent/DE2303489A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C9/00Bearings for crankshafts or connecting-rods; Attachment of connecting-rods
    • F16C9/04Connecting-rod bearings; Attachments thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C27/00Elastic or yielding bearings or bearing supports, for exclusively rotary movement
    • F16C27/02Sliding-contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Mehrschichtige Gleitlagerbüchse Die Erfindung betrifft eine mehrschichtige Gleitlagerbüchse für drehende Teile, insbesondere für die Pleuellagerung von Hubkolbenmaschinen, mit einer radial inneren, harten Lagerschale und einem radial äußeren, zumindest bereichsweise am Umfang gegenüber dem Werkstoff der Lagerschale weichen Lagerfutter, durch das die Lagerschale gegenüber dem Lagergehäuse elastisch abgestützt ist.
  • Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 885 728 ist ein Lagerbock bekannt, bei dem eine innere, aus einem Schichtmaterial aufgebaute, feste Lagerschale in ein aus einem weniger festen regellosen Schnitzelmaterial bestehendes Lagerfutter eingebettet ist Derartige Lager sind mit dem Vorteil verbunden, daß gegebenenfalls Stöße, die durch Fluchtungsfehler oder eine Unrundheit des Lagerzapfens verursacht werden können, vom Lagerfutter elastisch aufgenommen werden. Eine zu große Nachgiebigkeit des Lager futters wirkt jedoch dem Aufbau eines ausreichenden Stützdrucks im Schmiermittel. der mit den auf den Lagerzapfen wirkenden Kräften im Gleichgewicht sien soll, entgegen. Hieraus ergibt sich insbesondere im Bereich der größten zu erwartenden Kräfte eine nicht zufriedenstellende Schmierung und damit eine Beschleunigung des Verschleißes. Andererseits hängt eine zufriedenstellende Schmierung im hochbelasteten Bereich auch wesentlich davon ab, daß die Schmiermittelzufuhr zum engsten Schmierspalt aus den in Drehrichtung davor liegenden Bereichen nicht abreißt. Diese Gefahr ist dann gegeben wenn der vom Lagerzapfen mitgerissene Schmiermittelfilm, etwa durch eine Unrundheit des Lagerzapfens, infolge einer zu geringen Nachgiebigkeit der Lagerbüchse abgepreßt werden kann.
  • Davon ausgehend ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei einer Gleitlagerbüchse der eingangs erwähnten Art unter Inkaufnahme eines vertretbares Aufwandes gute Laufeigenschaften und eine lange Lebensdauer sicherzustellen.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Verformbarkeit des Lagerfutters in Winkelbereichen einer großen zu erwartenden Belastung einen Minimalwert annimmt und außerhalb dieser Bereiche auf einen Maximalwert ansteigt, Hierdurch wird erreicht, daß einerseits in den Bereichen großer Belastung1 also in den Bereichen in denen die vom Schnmiermittel aufgebaute Stützkraft sehr groß und damit der Schmierspalt sehr eng sein müssen, die Lagerbüchse nicht zu sehr nachgeben kann, was im gegenteiligen Fall mit einer Erweiterung des Schmierspaltes und damit mit einem Abbau der Stützkraft verbunden wäre, und daß andererseits in den außerhalb liegenden Winkelbereichen die Nachgiebig.
  • keit der Lagerbüchse ein Abkneifen des Schmierfilms und damit eine Unterbrechung der Schmiermittelförderung zum engsten Schmierspalt hin, was bei einem Schlagen des Lagerzapfens gegebenenfalls eintreten könnte, nahezu unmöglich macht und damit die Bildung eines kontinuierlichen Schmierfilms sicherstellt, Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile sind demnach insbesondere in der Verbesserung der hydrodynamischen Tragfähigkeit zu sehen, Bei Gleitlagerbüchsen, bei denen das Lagerfutter durchgehend aus demselben Werkstoff aufgebaut ist und demnach die Dehnung im wesentlichen nur noch von der Kraft und der Materialdicke abhängt, kann die Erfindung in besonders einfacher und vorteilhafter Weise dadurch verwirklicht werden, daß die Wandstärke des Lagerfutters von einem Minimalwert im Winkelbereich einer großen zu erwartenden Belastung auf einen Maximalwert in einem außerhalb dieses Bereichs liegenden Bereich ansteigt. Bei Lagerbüchsen mit nur einem Schmierspalt, die beispielsweise in eine zylindrische Bohrung einsetzbar sind, wird dies ohne jeden fertigungstechnischen Aufwand dadurch erreicht, daß die Lagerschale außermittig im Lagerfutter angeordnet ist, Zudem ergibt sich hierbei ein übersichtlicher stetiger Anstieg der Wandstärke des Lagerfutters von einem Minimalwert in Richtung der größten Außermittigkeit bis zu einem Maximalwert im gegenüberliegenden Winkelbereich, In einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist das Lagerfutter aus mehreren gleich starken Segmenten mit unterschiedlichem Ver.
  • formungswiderstand aufgebaut. Das bzw. die Segmente mit einem großen Verformungswiderstand sind hierbei in Bereichen einer großen zu erwartenden Belastung, das bzw, die Segmente mit einem kleinen Verformungswiderstand sind außerhalb dieser Bereiche angeordnet, Hierbei läßt sich in vorteilhafter Weise eine Lagerbüchse mit einem durchgehend gleich starken Lagerfutter herstellen, mit der dennoch die erfindungsgemäßen Vorteile verbunden sind.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Gleitlagerbüchse als Verbundträger aus einer dünnen, aus metallischem Werkstoff aufgebauten Lagerschale und aus einem aus Kunststoff aufgebauten Lagerfutter ausgebildet, Hierbei ist die Bildung von Passungsrost an der Trennfuge zwischen dem Lagerfutter und dem Lagergehäuse wirkungsvoll unterbunden und somit auch eine lange Lebensdauer des Lagersitzes gewährleistet. Infolge der unkomplizierten Verarbeitungsmöglichkeit und der leichten Bearbeitbarkeit von Kunststoffen ergibt sich hierbei beispielsweise durch Umspritzen oder Umwickeln der Lagerschale eine fertigungstechnisch besonders einfach herstellbare Lagerbüchse, Die niedrigen Verarb eitungstemperatur en der thermoplastischen Kunststoffe sowie die Möglichkeit der Kaltauftragung von duroplastischen Kunststoffen ergeben den zusätzlichen Vorteil, daß das Lagerfutter auf die dünne Lagerschale aufgebracht werden kann, ohne daß ein Wärmeverzug dieses empfindlichen Bauteils befürchtet werden müßte.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist das Lagerfutter aus glasfaserverstärkten Kunststoffen aufgebaut, Hierbei läßt sich durch die Wahl der Konzentration an Glasfasern in den einzelnen Winkelbereichen die Verformbarkeit des Lagerfutters auf einfache Weise regulieren, Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung in Verbindung mit den restlichen Unteransprüchen.
  • Hierbei zeigen Figur 1 einen Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel anhand eines Pleuellagers einer Hubkolbenbr ennkraftmas ehine, Figur 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Figur 1 und Figur 3 einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungs beispiel.
  • In Figur 1 ist mit 1 ein Kurbelzapfen bezeichnet, auf dem mittels einer mehrschichtigen Gleitlagerbüchse 2 beispielsweise eine Pleuelstange 3 einer Hubkolbenbrennkraftmaschine gelagert ist. Die Pleuelstange 3 bildet dabei im gezeichneten Beispiel das Lagergehäuseunterteil und ist mit dem das Lagergehäuseoberteil bildenden Lagerdeckel 4 mittels bei 5 angedeuteten Schrauben fest verbunden, Die Gleitlagerbüchse 2 ist im vorliegenden Fall entsprechend dem Lagergehäuse entlang der Lagerteilfuge 6 geteilt. Die Gleitlagerbüchse 2 weist eine radial innere, dünne Lagerschale 7 auf, dieser elastischen Aufnahme und Dämpfung von Stößen des Kurbelzapfens 1 mittels eines weichen, radial äußeren Lagerfutters 8 gegenüber dem Lagergehäuse abgestützt ist, Zur Erzielung guter Laufeigenschaften ist die Lagerschale 7 an ihrer Innenseite mit einer, einen besonders geringen Reibungswiderstand aufweisenden, verschleißfesten Laufschicht 9, beispielsweise aus Teflon, ausgekleidet, Die Lagerschale 7, die als harte Dünnwandschale ausgebildet ist, besteht beispielsweise aus einem tragfähigen Sintermetall. Hierdurch ist eine hohe Belastbarkeit und eine ausreichende Stabilität sichergestellt. Das weiche Lagerfutter 8 ist beispielsweise aus einem glasfaserverstärkten Kunstharz aufgebaute Ein derartiger Aufbau ist mit dem Vorteil verbunden, daß das Lagerfutter 8 kalt auf die Lagerschale 7 aufgewickelt werden kann. Ein Wärmeverzug der Lagerschale 7, der eine Nachbearbeitung erforderlich machen würde, ist damit von Anfang an wirkungsvoll unterbunden, Es ist jedoch auch denkbar, die Gleitlagerbüchse 2 durch Umspritzen der Lagerschale 7, beispielsweise mit PVC, herzustellen, Infolge der niedrigen Plastifizierungstemperaturen vieler thermoplastischer Kunststoffe ist auch hierbei die Gefahr eines Wärmeverzugs der Lagerschale 7 ausgeschaltet. Außerdem läßt sich bei diesem Verfahren infolge des großen zur Anwendung kommenden Drucks ein sehr kompaktes Material, das frei von Lufteinschlüssen ist, sowie eine hohe Genauigkeit erreichen.
  • Wie aus Figur 2 zu ersehen ist, umklammern an den beiden Enden der Lagerbüchse 2 in Nuten 10 des Lagerfutters 8 eingreifende Stege 11 der Lagerschale 7 den inneren Bereich des Lagerfutters 8, Hierdurch ergibt sich eine große Sicherheit gegen seitliches Kriechen des Materials des Lagerfutters 8, Im vorliegenden Beispiel sind zur Erzielung einer besonders guten Haftung des Lagerfutters 8 auf der Lagerschale 7 auch innerhalb der Randbereiche der Lagerbüchse 2 Nuten 10 und gegenseitig in die Nuten 10 eingreifende Stege 11 v orgesehen, Es ist auch denkbar, daß in gleicher Weise an den Anlageflächen des Lagerfutters 8 am Lagergehäuse Nuten und Stege vorgesehen sind.
  • Erfindungsgemäß ist die Wandstärke und damit die Verformbarkeit des Lagerfutters 8 im Winkelbereich des bei 12 angedeuteten engsten Bereichs des bei einer hydrodynamischen Lagerschmie.
  • rung sich einstellenden Schmierspaltes 13 am dünnsten, in dem etwa um 1800 versetzten Winkelbereich am größten, Zur Verdeutlichung sind in der schematischen Darstellung nach Figur 1 der Schmierspalt 13 sowie die Dicke des Lagerfutters 8 übertrieben gezeichnet, Im Bereich des engsten Schmierspaltes 12 steht der im Schmiermittel aufgebaute Stützdruck mit der größten äußeren Lagerbelastung im Gleichgewicht. Der Schmiermitteldruck in diesem Bereich ist deshalb sehr groß, der Durchflußquerschnitt sehr klein. Durch die geringe Nachgiebigkeit des Lagerfutters 8 in diesem Bereich hohen Drucks ist sichergestellt, daß der Schmierspalt 12 sich nicht aufgrund eines Ausweichens des Lagerfutters 8 wesentlich vergrößern kann, Der Schmiermitteldruck kann also aufgrund einer Vergrößerung des Schmierspaltes in diesem Bereich nicht abfallen. Durch die außermittige Anordnung der Lagerschale 7 im Lagerfutter 8 nimmt die Wandstärke vom Bereich des engsten Schmierspaltes 12 kontinuierlich bis zu dem diesem Bereich gegenüberliegenden Bereich zu. Aufgrund des Anwachsens der Wandstärke nimmt auch die Verformbarkeit zu. Beispielsweise eine Unrundheit des Kurbelzapfens 1 läßt sich somit leicht ausgleichen und führt noch nicht zu einem Abkneifen des durch die Pfeile 14 angedeuteten Schmiermittelstroms und damit zu einer Unterbrechung der Schmiermittelversorgung im Bereich des engsten Schmierspaltes 12. Somit ist auch von der Versorgungsseite her die Aufrechterhaltung eines ausreichenden Schmiermitteldrucks im Bereich des engsten Schmierspaltes 12 sichergestellt, Beispielsweise über eine Bohrung 15 im Kurbelzapfen 1 wird die Gleitlagerbüchse 2 von außen mit Schmiermittel, etwa Schmieröl, versorgt. Zweckmäßig können an der Innenseite der Gleitlagerbüchse 2 im Bereich der Teilfuge 6 Öltaschen 16 vorgesehen sein.
  • Die in Figur 3 dargestellte Gleitlagerbüchse 17 zeigt eine radial innere, harte Dünnwand-Lagerschale 18, die an ihrer Außenseite von einem durch mehrere Ringsegmente 19 gebildeten Lagerfutter 20 umgeben ist. Die Wandstärke der Segmente 19 ist über den ganzen Umfang gleich. Der Verformungswiderstand des im Bereich des engsten Schmierspaltes 21 angeordneten Ringssegments ist hierbei entsprechend dem hohen Druck im Bereich des engsten Schmierspaltes 21 sehr groß, Mit zunehmender Entfernung von diesem Bereich nimmt der Verformungswiderstand der Elemente 19 ab. Durch eine sehr häufige Unterteilung des Lagerfutters 20 sowie eine entsprechende Materialauswahl läßt sich hierbei ein annähernd stetiger Verlauf des Verformungswiderstands und damit der Verformbarkeit über dem gesamten Umfang erreichen. Bei aus glasfaserverstärkten Kunststoffe aufgebauten Ringsegmenten 19 läßt sich auf einfache Weise der Grad der Verformbarkeit durch den Anteil der Glasfasern am Gesamtvolumen einstellen. Es ware jedoch auch denkbar, zur Erzielung des gewünschten Verformungswiderstands, vor allem im Bereich des engsten Schmierspaltes 21, unterschiedliche Materialien für die einzelnen Ringsegmente zu verwenden und etwa zusätzlich die Wandstärke erfindungsgemäß zu verändern. Die dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen jeweils Lager mit einem Schmierspalt, In vorteilhafter Weise ist die Erfindung auch bei Lagern mit mehreren Schmierspalten anwendbar, wobei im Bereich der engsten Schmierspalte eine geringe Nachgiebigkeit in den zwischen den engsten Schmierspalten liegenden Bereichen eine große Nachgiebigkeit des Lagerfutters vorgesehen ist.
  • Wie sich aus den oben stehenden Ausführungen ergibt, ist die Anwendbarkeit der vorliegenden Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt,

Claims (5)

  1. A n s p r ü c h e 2. Mehrschichtige Gleitlagerbüchse für drehende Teile, insbesondere für die Pleuellagerung von Hubkolbenmaschinen mit einer radial inneren, harten Lagerschale und einem radial äußeren, zumindest bereichsweise am Umfang gegenüber dem Werkstoff der Lagerschale weichen Lagerfutter, durch das die Lagerschale gegenüber dem Lagergehäuse elastisch abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformbarkeit des Lagerfutters (8, 20) in Winkelbereichen einer großen zu erwartenden Belastung einen Minimalwert annimmt und außerhalb dieser Bereiche auf einen Maximalwert ansteigt.
  2. 2. Mehrschichtige Gleitlagerbüchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des Lagerfutters (8) von einem Minimalwert im Winkelbereich einer großen zu erwartenden Belastung auf einen Maximalwert in einem außerhalb dieses Bereichs liegenden Bereich ansteigt.
  3. 3, Mehrschichtige Gleitlagerbüchse nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerschale (7) außermittig im Lagerfutter (8) angeordnet ist.
  4. 4. Mehrschichtige Gleitlagerbüchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerfutter (20) aus mehreren gleich starken Segmenten (19) mit unterschiedlichem Verformungswiderstand aufgebaut ist, die entsprechend der gewünschten Verformbarkeit am Umfang der Lagerschale (18) angeordnet sind.
  5. 5. Mehrschichtige Gleitlagerbüchse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitlagerbüchse (2, 17) als Verbundträger aus einer dünnen, aus metallischem Werkstoff aufgebauten Lagerschale (7, 18) und aus einem aus Kunststoff aufgebauten Lagerfutter (8, 20) ausgebildet ist.
    6, Mehrschichtige Gleitlagerbüchse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerfutter (8, 2 0) aus glasfaserverstärkten Kunststoffen aufgebaut ist, 7, Mehrschichtige Gleitlagerbüchse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Berührungsflächen von Lagerschale (7) und Lagerfutter (8) wenigstens im Bereich der Enden der Lagerbüchse (2) umlaufende Nuten (10) und in die Nuten (10) eingreifende Stege (11) vorgesehen sind.
    8, Mehrschichtige Gleitlagerbüchse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerschale (7) mit einer verschleißfesten Laufschicht (9) ausgekleidet ist.
    L e e r s e i t e
DE19732303489 1973-01-25 1973-01-25 Mehrschichtige gleitlagerbuechse Pending DE2303489A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732303489 DE2303489A1 (de) 1973-01-25 1973-01-25 Mehrschichtige gleitlagerbuechse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732303489 DE2303489A1 (de) 1973-01-25 1973-01-25 Mehrschichtige gleitlagerbuechse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2303489A1 true DE2303489A1 (de) 1974-08-01

Family

ID=5869874

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732303489 Pending DE2303489A1 (de) 1973-01-25 1973-01-25 Mehrschichtige gleitlagerbuechse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2303489A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0176614A1 (de) * 1982-09-30 1986-04-09 Federal Mogul Corporation Lager mit einer exzentrischen Innenwand
DE4122123A1 (de) * 1991-07-04 1993-01-14 Daimler Benz Ag Gleitlager
EP2848833A3 (de) * 2013-08-01 2015-11-11 Aktiebolaget SKF Lagerring und Lager mit dem Lagerring sowie ein Verfahren zur Montage und Demontage eines Lagerrings
EP3306120A4 (de) * 2015-05-29 2018-12-05 Taiho Kogyo Co., Ltd Lager für verbrennungsmotor und herstellungsverfahren für lager für verbrennungsmotor

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0176614A1 (de) * 1982-09-30 1986-04-09 Federal Mogul Corporation Lager mit einer exzentrischen Innenwand
DE4122123A1 (de) * 1991-07-04 1993-01-14 Daimler Benz Ag Gleitlager
EP2848833A3 (de) * 2013-08-01 2015-11-11 Aktiebolaget SKF Lagerring und Lager mit dem Lagerring sowie ein Verfahren zur Montage und Demontage eines Lagerrings
EP3306120A4 (de) * 2015-05-29 2018-12-05 Taiho Kogyo Co., Ltd Lager für verbrennungsmotor und herstellungsverfahren für lager für verbrennungsmotor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69102094T2 (de) Achslager.
EP2931519B1 (de) Gleitlagerverbundwerkstoff
DE10156345B4 (de) Wellen-Lagerelement
DE102006016612B4 (de) Spielfreie Gleitlageranordnung
DE4311194C2 (de) Gleit-/Wälzlager
DE1116481B (de) Anordnung zur Verbindung von zwei mit Praezisionspassung ineinandergesteckten Bauteilen aus Werkstoffen, die unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten aufweisen
DE102016115874B4 (de) Lagervorrichtung für eine Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors
DE69426605T2 (de) Hydraulischer motor mit kolben
EP2094980A2 (de) Lagerschale für eine hydrostatische maschine und hydrostatische maschine mit dieser lagerschale
DE2619062A1 (de) Kraftstoffoerderaggregat bestehend aus pumpe und elektromotor
WO2008011860A1 (de) Lagerschale und lager für pleuel
DE102020212262A1 (de) Halblager und Gleitlager
DE2723585C2 (de) Verwendung eines Gleitlagers
AT501811B1 (de) Lagerelement
DE2303489A1 (de) Mehrschichtige gleitlagerbuechse
DE3633164C2 (de)
DE102019112815A1 (de) Wälzlagerkäfig
DE2853146C2 (de) Foliengleitlager, insbesondere für Chemiepumpen
DE102005035082A1 (de) Hubring für eine Einspritzpumpe
DE102015201251A1 (de) Gleitlageranordnung für eine mit einer umlaufenden Radialkraft belasteten Welle
DE19923739A1 (de) Gleitlagereinheit für eine Kurbelwelle
DE7302695U (de) Mehrschichtige Gleitlagerbüchse
EP3301315A1 (de) Gleitlager, drehmomentwandler und windkraftanlage
DE102010031200B4 (de) Haupt- und/oder Pleuellager mit einer Lagermetallschicht und einer Gleitschicht
DE3719789A1 (de) Hochbelastbares gleitlager

Legal Events

Date Code Title Description
OHJ Non-payment of the annual fee