DE2302365B2 - Aufreihsystem für gelochte Papierstapel od. dgl. in Heftern, Mappen und ähnlichen Registratursammlern - Google Patents
Aufreihsystem für gelochte Papierstapel od. dgl. in Heftern, Mappen und ähnlichen RegistratursammlernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Aufreihsystem für gelochte
Papierstapel od. dgl. in Heftern, Mappen und ähnlichen negistratursammlern mit zwei durch einen biegsamen
ίο Rückenteil verbundenen Deckeln, bei dem einstückige
Aufreihzungen aus Kunststoff oder einem anderen flexiblen Material im Inneren gehalten sowie in Biegerichtung
des Rückenteils verlaufend an den Deckeln entlanggeführt sind, wobei das eine Ende jeder Aufreih-
zunge eine öse aufweist, durch die das andere Ende unter Bildung einer Ringschlaufe in Richtung vom Rükkenteil
weg hindurdiziehbar ist.
Ein Aufreihsystem dieser Gattung gehört bereits zum Stande der Technik (DTPS 3 65 538). Hierbei sind
die Aufreihzungen in einer dem Lochabstand der einzuheftenden Blätter entsprechenden Entfernung neben
dem biegsamen Rückenteil mit dem einen Deckel des Hefters, der Mappe oder einem ähnlichen Registratursammler
so verbunden, daß ihre ösen über den biegsamen Rückenteil hinweg bis in den Bereich des anderen
Deckels ragen.
Dieses bekannte Aufreihsystem hat jedoch den Nachteil, daß, bedingt durch die unverschiebbare Befestigung
der Aufreihzungen am einen Deckel des Regi-
stratursammlers, es nicht möglich ist, die Größe der beim Hindurchziehen der Aufreihzungen durch die öse
entstehenden Ringschlaufe auf die jeweilige Dicke des im Registratursammler enthaltenen Heftgutstapels ab
zustimmen. Die Foige davon ist. daß insbesondere bei Heftgutstapeln geringerer Dicke der Ringschlaufen-Durchmesser
wesentlich größer ist, und dadurch eine sichere Festlegung des Heftgutes nicht gewährleistet
wird.
Ein anderer Nachteil dieses bekannten Aufreihsystems
besteht noch darin, daß die Aufreihzungen einerseits zum Festlegen des Heftgutstapels jedesmal von
Hand angezogen werden müssen, um die Ringschlaufe auf ihren geringstmöglichen Durchmesser einzustellen.
Desgleichen ist es dann, wenn ein knickungsfreies Umlegen des Heftgutes bei geöffnetem Registratursammler
erwünscht ist, jeweils erforderlich, die Schlaufenweite von Hand so zu vergrößern, daß der Heftrand des
Heftgutes einen genügend großen Bewegungsraum erhält. Damit ist aber die Handhabungsweise des bekannten
Aufreihsystems umständlich und zeitraubend.
Aufgabe der Erfindung ist es. ein Aufreihsystem der eingangs beschriebenen Gattung zu schaffen, dessen
Aufreihzungen auf einfache Weise zur Bildung von Ringschlaufen verbindbar sind, welche sich beim öffnen
des Registratursammlers durch zwangläufige Bewegung vergrößern und beim Schließen derselben in
Anpassung an die Dicke des jeweiligen Heftgutstapels ebenso zwangläufig wieder verkleinern.
Die Lösung dieses Problems wird nach der Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, daß jede Aufreihzunge
durch Halteführungen an beiden Deckeln hindurchgeführt ist, wobei sich die öse in der Nähe der Halteführungen
des einen Deckels befindet und das andere Aufreihzungenende um ein vergleichsweise beträchtliches
Maß aus der Halteführung des anderen Deckels herausragt.
Durch die US-PS 27 73 504 ist zwar schon ein Aufreihsystem
für gelochte Papierstapel od. dgl. in Heftern,
Mappen und ähnlichen Registratursammlern bekanntgeworden,
bei welchem eine zwangläufige Bewegung der Aufreihzungen beim öffnen und Schließen des Registratursammlers
erreicht wird, dergestalt, daß sich die Ringschlaufen beim Schließen des Registratursammlers
in ihrer Schlaufenweite zwangläufig so verkleinern, daß bei am Heftgutstapel anliegenden Deckeln die durch
die Aufreihzungen gebildeten Schlaufen eng den Heftrand des Heftgutstapels umfassen und ihn dadurch gegen
Durchhängen nach der öffnungsseite des Registratursammlers
sicher festlegen. Beim öffnen des Registratursammlers wird die Schlaufenweite ebenso
zwangläufig wieder vergrößert, so daß sich das Heftgut einzeln aber auch stapelweise umlegen läßt, ohne daß
eine Knickung desselben im Heftrandbereich eintritt. Dieses Aufreihsystem benutzt jedoch keine einstückigen
Aufreihzungen. Deshalb ist ein wesentlicher Nachteil dieses bekannten Aufreihsystems darin zu sehen,
daß die Aufreihzungen und die mit diesen zur Bildung der Schlaufe zusammenwirkenden ösen voneinander
getrennt hergestellt und am Registratursammler befestigt werden müssen. Der Herstellungsaufwand für ein
solches Aufreihsystem ist beträchtlich. Außerdem erweist sich als nachteilig, daß die mit dem Aufreihsystem
ausgestatteten Registratursammler sich nicht von Geschäftsheftung auf Elehördenheftung oder umgekehri
einstellen lassen.
Ein weiteres gattungsfremdes Aufreihsystem für Tabeüierlisten
ist dem DT-Gbm 70 31 738 als bekannt zu entnehmen. Bei diesem Aufreihsystem werden die Aufreihzungen
durch zwei zwischen dem biegsamen Rükkenteil und den beiden Deckeln liegende Falzen einer
Tabelliermappe hindurchgesteckt. In diesem Falle können
die Aufreihzurgen weder zu Ringschlaufen geschlossen werden, die das Heftgut aufnehmen, noch
läßt sich hierbei eine zwangläufige Bewegung der Aufreihzungen beim Öffnen und Schließen des Registratursammlers
erreichen, weil nämlich die Deckel desselben unabhängig von den bewirkten Aufreihzungen zusammenwirkenden
Falzen beweglich sind. Auch hier muß also die Größe der einerseits von den Aufreihzungen
und andererseits von den Falzen gebildeten Schlaufen durch besondere Betätigung von Hand reguliert werden.
Nach einem weiterbildenden Erfindungsmerkmal können die Aufreihzungen in der Nähe ihrer ösen mit
Rastvorsprüngen versehen werden, die zur Lagenfixierung am biegsamen Rückenteil zwischen den Halteführungen
einrücken. Dabei hat es sich erfindungsgemäß als besonders zweckmäßig erwiesen, die Rastvorsprünge
als sägezahnartige Nocke auszubilden.
Nach einem anderen Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung können die Aufreihzungen in ihrem am biegsamen
Rückenteil anliegenden Bereich längs gespalten, und die beiden Spaltstege können seitwärts voneinander
weg gebogen sein.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung sind die Halteführungen für jede Aufreihzunge durch zwei in
einer sich in Biegerichtung des Rückenteils erstreckenden Reihe liegende Lochpaare gebildet, von denen jedes
Lochpaar im Anschluß an das biegsame Rückenteil in einem anderen Deckel angeordnet ist. Werden dabei
längs des biegsamen Rückenteils eine Vielzahl von Lochpaaren in beiden Deckeln angeordnet, dann ist die
Möglichkeit gegeben, je nach Bedarf Aufreihsysteme für Zweifachlochung, Vierfachlochung oder Vielfachlochung
in den Registratursammlern anzubringen.
Auch hat es sich für eine besonders einfache und damit kostengünstige Herstellung der mit dem Aufreihsystem
versehenen Regisiratursammler als zweckmäßig erwiesen, wenn gemäß der Erfindung zwischen jedem
Deckelzuschnitt und dem Rückenteiilzuschnitt eine Randüberlappung gebildet ist, innerhalb der an der Innenseite
die die Halteführungen für die Aufreihzungen bildenden Lochpaare angeordnet sind. Hierbei können
in besonders zweckmäßiger Weise die Deckelzuschnitte aus Hartkunststoff und der Rückenteilzuschnitt aus
Weichkunststoff bestehen, und jeder Deckelzuschnitt kann an der Innenseite des Rückenteilzuschnittes durch
zwei parallele Schweißnähte befestigt werden sowie in seinem zwischen diesen Schweißnähten liegenden Bereich
die Lochpaare aufweisen.
Schließlich kann ein Loch jedes Lochpaares als Halbrundausschnitt an dem Rand der Deckelzuschnitte vorgesehen
sein, und die Schweißnaht kann längs dieses Randes verlaufen.
In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäßes Aufreihsystem für gelochte Papierstapel od. dgl. als Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 in räumlicher Ansichtsdarstellung einen als Hefter ausgebildeten Registratursammler mit eingebautem
erfindungsgemäßem Aufreihsystem,
F i g. 2 eine Teildraufsicht auf den Hefter nach F i g. 1 bei noch nicht eingesetztem Aufreihsystem,
F i g. 3 in Ansichtsdarstellung eine erste Ausführungsmöglichkeit für die das Aufreihsystem bildenden
Aufreihzungen und die
F i g. 4 und 5 in Ansichtsdarstellung von oben und von der Seite eine weitere Gestaltungsmöglichkeit für
die zur Bildung des Aufreihsystems dienenden Aufreihzungen.
Aus F i g. 1 der Zeichnung ist ein Registratursammler in Form eines Aktenhefters ersichtlich, der von den beiden
Deckeln 1 und 2 und einem diese miteinander verbindenden, biegsamen Rückenteil 3 gebildet wird. Dieser
Aktenhefter kann in üblicher Weise aus Pappe bestehen, zweckmäßigerweise wird er jedoch aus Kunststoffzuschnitten
zusammengesetzt. Im letzteren Falle bestehen die Deckelzuschnitte 1 und 2 vorzugsweise
aüi einem Hartkunststoff, während der Rückenteilzuschnitt
aus biegeweichem Kunststoff gefertigt ist.
Die Verbindung der Deckelteile 1 und 2 mit dem Rückenteil 3 wird dadurch bewirkt, daß sich die Randteile
4 und 5 auf einer gewissen Breite überlappen und dann an den Längskanten 6 und 7 miteinander verschweißt
werden. Zwischen den verschweißten Längskanten 6 und 7 entstehen dadurch Materialdoppelungen,
die jeweils einen flachen Hohlraum einschließen.
In die Randteile 4 der auf der Innenseite des Rückenteilzuschnittes
3 aufliegenden Deckelzuschnitte 1 und 2 iind Löcher 8 und 9 nach einem bestimmten System
eingestanzt, von denen die Löcher 8 in einem gewissen Abstand vom Rand 7 angeordnet sind und runden
Querschnitt aufweisen, während die Locher 9 Randausschnitie
von halbrunder Form bilden Im Bereich der Löcher 9 sind die die Ränder 7 der Deckelzuschnitte 1
und 2 mit dem Rückenteilzuschnitt 3 verbindenden Schweißnähte unterbrochen. Die beiden Deckelzuschnitte
1 und 2 sind dabei mit dem Rückenteilzuschnitt 3 so verschweißt, daß jeweils zwei Lochpaare 8, 9 quer
zur Biegerichtung des Rückenteils 3 in einer Reihe liegen.
Jeweils zwei in Biegerichtung des Rückenteils 3 in einer Reihe liegenden Lochpaare 8,9 bilden eine Halteführung
für eine Aufreihzunge 10, wobei diese Aufreihzungen 10 einfach durch die beiden Lochpaare 8,9 hin-
durchgesteckt werden, wie das deutlich F i g. 1 zeigt.
Die Aufreihzungen 10 haben dabei an ihrem einen Ende eine Verbreiterung 11, die als öse ausgebildet ist
und zu diesem Zweck einen Schlitz 12 besitzt, dessen örfnungsprofil mit geringem Spiel dem Querschnitt des
übrigen Teils der Aufreihzunge 10 angepaßt ist. Die Aufreihzungen 10 sind dabei so weit durch die beiden
Lochpaare 8, 9 hindurchgezogen, daß die Verbreiterung 11 dicht am Lochpaar 8,9 des Deckelteils 1 liegt,
während das andere Ende der Aufreihzungen 10 um ein vergleichsweise beträchtliches Maß aus dem Loch 8
des anderen Deckels 2 herausragt.
Nach dem Aufreihen der entsprechend gelochten Papierblätter od. dgl. auf die am Deckel 2 aus den Lochpaaren
8, 9 tretenden Aufreihzungenenden können letztere durch die ösenöffnung 12 des verbreiterten
Endteils 11 hindurchgesteckt werden und zwar so, daß eine Ringschlaufe gebildet wird und außerdem die Aufreih.zunge
10 in Richtung vom Rückenteil 3 weg durch die ösenöffnung 12 hindurchtreten.
Wenn dann der Deckel 1 in Richtung gegen den Dek kel 2 hinzugeklappt wird, gleiten die verbreiterten Endteile
11 der Aufreihzungen 10 in Richtung nach dem Deckel 2 hin auf dem Aufreihzungenende, bis sie auf
den Heftgutstapel zur Auflage kommen und diesen — unabhängig davon, ob es sich um einen Stapel größerer
oder geringerer Stärke handelt — zusammendrücken. Die verbreiterten Endteile 11 der Aufreihzungen 10 bilden
so nicht nur einen Niederhalter für den Heftgutstapel, sondern sie wirken in Verbindung mit dem Deckel
1 des Hefters auch noch als Halteklemme, durch die die Ringschlaufe in geschlossenem Zustand festgeklemmt
wird.
Umgekehrt gleitet das verbreiterte Endteil 11 der Aufreihzungen 10 beim Öffnen des Deckels 1 auch wieder
zurück, so daß die Niederhalter von dem Heftgutstapel abheben und die Ringschlaufe sich vergrößert.
Auf diese Weise können die Papierblätter im geöffneten Hefter um 180° umgelegt werden, ohne daß dabei
ihre Randzone geknickt werden muß.
Aus den F i g. 3 bis 5 ist besonders deutlich ersichtlich,
daß die Aufreihzungen 10 mit ihrer Endverbreiterung 11 und der darin befindlichen ösenöffnung 12 einstückig
ausgebildet sind und beispielsweise aus Flachmaterial mit vorzugsweise rechteckigem Querschnitt
bestehen.
Damit die Endverbreiterung 11 der Aufreihzungen 10 mit ihrer ösenöffnung 12 die Bewegungen des Dekkels
1 sicher mitmacht, sind in der Nähe der Endverbreiterung 11 sägezahnartige Rastvorsprünge 13 bzw.
14 vorgesehen, die sich zwar in die die Halteführungen bildenden Lochpaare 8,9 hineinziehen lassen, dann darin
aber verrasten. Nach Fig.3 sind solche Rastvorsprünge
13 an den Seitenkanten der Aufreihzungen 10 vorgesehen, während sie sich nach den F i g. 4 und 5 auf
deren Oberseite befinden.
Damit die Biegsamkeit des Rückenteils 3 trotz der in Biegerichtung durchgezogenen Aufreihzungen 10 nicht
nachteilig beeinträchtigt wird, können die Aufreihzungen 10 in ihrem am Rückenteil 3 anliegenden Bereich in
Längsrichtung aufgespalten werden, wie das die F i g. 4 erkennen läßt. Dabei werden die beiden Spaltstege 15
voneinander weggebogen und erzeugen damit einen geringeren Biegewiderstand.
F i g. 2 macht noch besonders deutlich, daß es möglich ist, die Registratursammler mit einer Vielzahl von
Halteführungen für Aufreihzungen 10 zu versehen, um durch entsprechendes Einschieben der Aufreihzungen
10 Aufreihsysteme für Heftungen mit den verschiedensten Lochsystemen zu schaffen. So lassen sich beispielsweise
Halteführungen 8,9 in einem Abstand von 60 mm voneinander anordnen. Außerdem können jedoch auch
Halteführungen im Abstand von 3 χ 80 mm vorgesehen sein.
Für das Einheften von schmalem Tabellierpapier wäre es außerdem noch möglich, Halteführungen ir
einem Abstand von 8" voneinander vorzusehen Schließlich könnten aber auch größere Registratursammler
mit Halteführungen für Folioformate sowie auch für normales Tabellierpapier mit einem Lochab
stand von 12" ausgestattet sein.
Es soll noch erwähnt werden, daß die Länge der Auf reihzungen 10 ohne weiteres so bemessen werder
kann, daß diese sich zur Anwendung bei Registratur sammler unterschiedlichster Rückenteilbreiten einset
zen lassen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Aufreihsystem für gelochte Papierstapei
od. dgl. in Heftern, Mappen und ähnlichen RegiMratursammlern mit zwei durch einen biegsamen Rükkenteil
verbundenen Deckeln, bei dem einstückige Aufreihzungen aus Kunststoff oder einem anderen
flexiblen Material im Inneren gehalten sowie in Biegerichtung des Rückenteils verlaufend an den
Deckeln entlanggeführt sind, wobei das eine Ende jeder Aufreihzunge eine Öse aufweist, durch die das
andere Ende unter Bildung einer Ringschlaufe in Richtung vom Rückenteil weg hindurchziehbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Aufreihzunge (10) durch Halteführungen (8, 9) an beiden
Deckeln (1, 2) hindurchgeführt ist, wobei sich die öse (12) in der Nähe der Halteführung (8) des
einen Deckels (1) befindet und das andere Aufreih lungenende- um ein vergleichsweise beträchtliches
Maß aus der Halteführung (8) des anderen Deckels
(2) herausragt.
2. Aufreihsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufreihzungen (10) in der Nähe ihrer ösen (12) mit Rastvorsprüngen (13. 14)
versehen sind, die zur Lagenfixierung am biegsamen Rückenteil (3) zwischen den Halteführungen (8, 9)
einrücken
3. Aufreihsystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorsprünge
(13 bzw. 14) als sägezahnartige Nocken ausgebildet sind.
4. Aufreihsystem nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihzungen
(10) in ihrem am biegsamen Rückenteil (3) anliegenden Bereich längs gespalten und die beiden Spalt stege
(15) seitwärts voneinander weg gebogen sind.
5. Aufreihsystem nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteführungen
für jede Aufreihzunge (10) durch zwei in einer sich in Biegerichtung des Rückenteils (3) erstreckenden
Reihe liegende Lochpaare (8, 9; 8, 9) gebildet sind, von denen jedes Lochpaar (8.9) im Anschluß an das
biegsame Rückenteil (3) in einem anderen Deckel (1 bzw. 2) angeordnet ist.
6. Aufreihsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß längs des biegsamen Rückenteils
(3) eine Vielzahl von Lochpaaren (8, 9) in beiden Deckeln (1,2) angeordnet ist.
7. Aufreihsystem nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Dekkelzuschnitt
(1 bzw. 2) und dem Rückenteilzuschnitt (3) eine Randüberlappung (4, 5) gebildet ist, innerhalb
der an der Innenseite die die Halteführungen für die Aufreihzungen (W) bildenden Lochpaare (8,
9) angeordnet sind.
8. Aufreihsystem nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelzuschnitte
(1, 2) aus Hartkunststoff und der Rückenteilzuschnitt (3) aus Weichkunststoff besteht und daß jeder
Deckelzuschnitt (1, 2) an der Innenseite des Rückenteilzuschnittes (3) durch zwei parallele
Schweißnähte (6, 7) befestigt ist, sowie in seinem zwischen diesen Schweißnähten (6, 7) liegenden Bereich
die Lochpaare (8,9) aufweist.
9. Aufreihsystem nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Loch (9) jedes
LochDaares (8, 9) als Halbrundausschnitt an dem Rand der Deckelzuschnitte (1.2) vorgesehen ist und
die Schweißnaht (6) längs dieses Randes verläuft.
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