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DE2302223A1 - Spruehvorrichtung - Google Patents

Spruehvorrichtung

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Publication number
DE2302223A1
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DE
Germany
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spray
outlet
inlet
valve
valve body
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DE2302223A
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DE2302223B2 (de
DE2302223C3 (de
Inventor
Donald Brooks Baker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bird Machine Co Inc
Original Assignee
Bird Machine Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B15/00Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
    • B05B15/50Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter

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  • Nozzles (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

Convention Date:
January 26, 1972
Bird Machine Company, Inc., South Walpole, Mass., V.St.A.
Sprühvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Sprühvorrichtung, insbesondere eine selbstreinigende Sprühvorrichtung der Gattung, wie sie in den USA-Patentschriften 3 073 529 (vom 15. 1. 1963) und 3 249 (vom 3. 5· I960) beschrieben ist.
Bei Sprühvorrichtungen dieser Art sind die Sprüh- oder Spritzdüsen mit Ventilgliedern versehen, die zwischen einer Spritzlage,in der sie den Sprühauslaß einengen, und einer Spüllage, in der sie vom Sprühauslaß weggeschoben sind und diesen nicht mehr einengen, so daß etwaige in der Düse angesammelte Fremdstoffe durch den erweiterten Auslaß herausgespült werden können, bewegbar sind. Die Bewegung der Ventilglieder zwischen den beiden Lagen wird dabei durch Verändern der relativen Flüssig keitsdruckzustände erzeugt, die in den beiden in den Düsenkörper mündenden Leitungen herrschen.
Eine derartige Sprühvorrichtung hat beachtliche Vorteile gegenüber anderen Arten und findet weithin Anwendung in Fällen, wo die Sprüh- oder Spritzflüssigkeit Feststoffe enthält, die den Spritzauslaß verstopfen können. Jedoch ist sie verhältnismäßig teuer in der Herstellung, und zwar zum Teil wegen der erforderlichen zwei Leitungen, in deren beide die Düsen hineinreichen. Um diesem Erfordernis zu genügen, hat man ein einziges Leitungsrohr mit einer Trennwand vorgesehen, durch die das Leitungsrohr in
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zwei. Leitungen mit getrennten Durchflußregelventilen unterteilt wird. Die Ventilkörper durchsetzen flussIgke its dicht aufeinander ausgerichtete Öffnungen im Leitungsrohr und in der Trennwand. Eine solche Anordnung ist jedoch schmierig herzustellen, besonders in Fällen, v/o das Leitungsrohr gekrümmt oder abgebogen sein muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sprühvorrichtung der oben genannten Art dahingehend ?λχ verbessern, daß ihre Wirkungsweise darauf beruht, daß die Strömungszustände in nur einer einzigen Leitung, unter deren Einfluß die Diisenkörper stehen, verändert werden, so daß die Schwierigkeiten und hohen Kosten der Herstellung der bekannten Zweileitungskonstruktion entfallen.
Erfindungsgemäß ist eine Sprühvorrichtung vorgesehen, die gekennzeichnet ist durch eine an eine Druckflüssigkeitsquelle anschließbare Leitung mit einem Hauptauslaß, durch eine Ventileinrichtung zum Ilegulieren der Flüssigkeitsströmung aus dem Hauptaus laß und durch eine Anzahl von Sprühdüsen mit Sprühauslaß zum Aussprühen der Druckflüssigkeit aus der Leitung und mit von der rlus sigkeitsströmung in der Leitung beaufschlagten Düsenkörpern, deren Einlaßöffnungen näher beim Sprühauslaß angeordnet sind als ihr-e Auslaßöffnungen, sowie mit Ventilkörpern, die in den Düsenkörpern zwischen einer die Kapazität des Sprühauslasses einschränkenden Spritzlage und einer nichteinschränkenden Spüllage bewegbar sind, wobei die Kapazitäten der Leitung, des Kauptauslasses und der Sprühauslässe so bemessen sind, daß durch die Ventileinrichtung die Flüssigkeitsströmung aus dem Hauptauslaß zwischen langsam und schnell steuerbar ist, und wobei die Einlaß- und Auslaßöffnungen in den Düsenkörpern so angeordnet sind, daß durch die langsame und die schnelle Strömungsgeschwindigkeit in den Düsenkörpern gegensinnige Druckgefälle, durch welche die Ventilkörper in die Spritzlage bzw. in die Spüllage gedrückt werden, in der Flüssigkeitsströmung erzeugt werden.
Durch Umschalten der Flüssigkeitsströmung in einer einzigen Leitung zwischen langsam, entsprechend dem Sprüh- oder Spritzen stand der Düsen, und schnell, entsprechend ihrem Spülzustand,
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werden die Druckverhältnisse ?n den Düsenkorpern der Sprühdüse rwischen Im v/er.entliehen einheitlich bei : ai^rsamströnitnp: und Druckunterschied an verschiedenen Teilen des Düsenkörpers bei Schnellströmang verändert. E~itsprechend ist eine einzige Leitung vorgesehen, ir? der solche unterschiedlichen Str ömun gszustände wechselweise hergestellt werden können, wobei die Einlaßöffnungen der Düsen'zörper in einem mit verhältnismäßig hohem Druck bei schneller Strömung beaufschlagten Bereich und die Auslaßöffnungen in einem mit verhältnismäßig niedrigem Druck bei derartiger strömung· beaufschlagten Bereich, und zwar .-jeweils die Einlaßöffnung zwischen der Auslaßöffnung und dem Sprühauslaß, angeordnet sind. 17-ei. LangsamströTnung herrscht zwischen den beiden Öffnungen ein Druckunterschied in einer solchen Richtung, daß die Ventilkörper in die Spritzlage gedruckt und dort gehalten werden. Bei Schriellströmung kehrt dagegen der Druckunterschied oder das Druck gefälle seine Richtung um, so daß die Ventilkörper in die Spüllage gedruckt werden.
Vorzugsweise befindet sich die Einlaßöffnung in der stromaufwärtigen Stirnfläche der einzelnen Düsenkörper, während sich die Auslaßöffnung entweder in der stromabwärtigen Stirnfläche der Düsenkörper oder an deren Hoden befindet, wobei die stromaufwärtige Stirnfläche einen Hochdruckbereich gegenüber den anderen beiden Öffnungsstellen bei Schnellströmung darstellt. Die Leitung ist am dem Einlaß entgegengesetzten Ende mit einem Äustragventil versehen, das für den Sprüh- oder Spritzbetrieb ganz oder im wesentlichen geschlossen und für den Spülbetrieb geöffnet wird, wobei die Kapazität der Leitung und des Ventils so bemessen sind, daß der Durchfluß durch die Leitung bei geöffnetem Ventil wesentlich, vorzugsweise um das Mehrfache, größer ist als bei geschlossenem Ventil. Die Ventilkörper sind vorzugsweise mit einer Erweiterung zwischen Einlaß- und Auslaßöffnung ausgebildet.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Figur 1 in teilweise weggebrochener Darstellung eine erfindungsgemäße Sprühvorrichtung, wobei die Leitung und das Austrag-
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ventil im Längsschnitt und die Düsen im Aufriß gezeigt sind;
Figur 2 in teilweise Querschnitts-, teilweise Aufrißdarstellung eine Düse nach Figur 1, entsprechend der Schnittlinie 2-2 in Figur 1 und gesehen in Richtung der Pfeile;
Figur 3 einen Querschnitt in der Schnittebene 3-3 in Figur 2, wobei der Ventilkörper in der Spüllage gezeigt ist; und
Figur 4 in Querschnittsdarstellung eine andere Düsenform.
Die in Figur 1 gezeigte Sprühvorrichtung hat ein einziges Leitungsrohr 10 mit einem mit Gewinde versehenen Einlaßende 12 zum Anschließen mit einem Kupplungsstück an eine (nicht gezeigte) Druckflüssigkeitsquelle (z.B. Weißwasser bei Anwendung für eine Papiermühle). Am anderen Ende des Leitungsrohrs befindet sich ein Auslaßstutzen 14, der z.B. an ein Umlaufsystem anschließbar ist und durch ein in der geöffneten Stellung (Spüllage) gezeigtes Ventil 16, dessen Durchlaßöffnung 18 ungefähr den gleichen Querschnitt hat wie das Leitungsrohr 10, reguliert wird. Im Leitungsrohr 10 sind eine Anzahl von Düsenkörpern 20 angeordnet, die Öffnungen in der Rohrwand durchsetzen und an dieser in der Nähe ihrer Sprühauslaßenden 22 angeschweißt oder festgeschraubt sind, so daß die Auslaßenden 22 aus dem Rohr nach außen vorstehen.
Wie in Figur 1 bis 3 gezeigt, sind die Düsenkörper 20 allgemein zylindrische Bauteile mit einer Innenkammer 24, in der ein Ventilkörper 26 axial verschiebbar ist. Die Düsenkörper haben als Einlaßöffnung einen Schlitz 28, der stromaufwärts im Leitungsrohr gerichtet ist, und als Auslaßöffnung einen stromabwärts gerichteten Schlitz 30, wobei der Einlaßschlitz sich näher beim Sprühauslaßende 22 befindet als der Auslaßschlitz. Die Auslaßenden bestehen aus Spundkörpern mit Schäften 32, die in das Außenende der Düsenkörper hineinpassen und mit einem vorstehenden Flansch 33 am Außenende des Ventilkörpers aufsitzen. In einer Nut im Außenende des Ventilkörpers kann ein 0-Ring (nicht gezeigt) angebracht sein, um eine hermetische Abdichtung mit dem Flansch 33 sicherzustellen. Die Spundkörper haben einen Innendurchlaß 34* der eine Fortsetzung der Kammer 24 bildet, und eine Sprühöffnung 36, dargestellt als Schlitz von ungefähr V-förmigem Querschnitt, der
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aus dem Innendurchlaß 34 durch die Seitenwand des Spundkörpers ins Freie mündet. Die den Sprühauslaßenden 22 entgegengesetzten Enden der Düsenkörper 20 sind jenseits des Auslaßschlitzes 30 abgeschlossen. Der Spundkörper wird durch eine auf das mit Außengewinde versehene Ende des Düsenkörpers 20 aufgeschraubte Mutter festgehalten.
Die Ventilkörper 26 haben dieForm von Stempeln mit erweiterter Basis 38 und einem hohlen, an seinem von der Basis 38 entfern ten Ende offenen Schaft 40, der in seiner Wand nahe der Basis mit einem Schlitz 42 als Einlaßöffnung versehen ist. Das offene Ende des Schaftes 40 hat eine im wesentlichen kugelförmige Erweiterung 44» die in der in Figur 2 gezeigten Sprühlage am oberen Ende des Durchlasses 34 aufsitzt, so daß der Sprühschlitz. 36 eingeengt, jedoch nicht vollständig verschlossen wird.
Im Betrieb nehmen bei geschlossenem Ventil 16 die Ventilkörper 26 die in. Figur 2 gezeigte Sprühlage ein. Die Sprühflüssigkeit strömt in die Einlaßschlitze 28 der Düsenkörper 20 und die" Einlaßöffnungen 42 ihrer Ventilkörper und dann durch den eingeengten Teil des Schlitzes 36 hinter dem offenen Ende der Ventilkörper unter Bildung des Sprühstrahls aus, wie durch die gestrichelte Pfeillinie in Figur 2 angedeutet. Bei geschlossenem Ventil 16 ist der Flüssigkeitsaustrag aus dem Leitungsrohr 10 verhältnismäßig gering, die Strömung im Leitungsrohr verhältnismäßig langsam und herrschen in der die Einlaß- und Auslaßöffnung umgebenden Flüssigkeit gleiche oder ähnliche Druckzustände. Die Strömung durch die Einlaßöffnung 28 zum Sprühauslaß erzeugt ein Druckgefälle auf der entgegengesetzten Seite der Basis 38, das die Ventilkörper in der Sprühlage nach Figur 2 hält.
Beim Spülen wird das Ventil 16 in die in Figur 1 gezeigte Lage geöffnet, so daß der Durchfluß durch das Leitungsrohr 10 verhältnismäßig groß und die Flüssigkeitsströmung im Leitungsrohr verhältnismäßig schnell sind. Der Druck an der stromaufwärtigen Stirnfläche der Düsenkörper wird größer als der Druck an der stromabwärtigen Stirnfläche, so daß in den Düsenkörpern ein Druck gefälle in Richtung zu den Auslaßöffnungen 30 entsteht, das die
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Ventilkörper gegen die Auslaßöffnungen in ihre Spüllage nach
Figur 3 drückt. Die Flüssigkeit strömt von den Einlassen 28 direkt aus den jetzt uneingeengten Sprühauslässen 36 aus sowie durch die Einlaßöffnungen 42 und die Ventilkorper, wie durch die gestrichei. ten Pfeillinien in Figur 3 angedeutet, wobei Fremdstoffe, die
sich seit der letzten Spülung, da sie zu grob sind, um durch die durch die Ventilkorper in der Sprühlage eingeengten Sprühauslässe 36 hindurchzutreten, in den Düsenkörpern angesammelt haben, mitgerissen und ausgespült werden. Beim Schließen des Ventils 16
wird das ursprüngliche Druckgefälle wiederhergestellt und dadurch die Ventilkörper in die Sprühlage nach Figur 2 zurückgedrückt.
Es werden also die lose und frei beweglich in den Düsenkörpern angeordneten Ventilkorper einfach dadurch aus der Sprüh- in die Spüllage und zurück in die Sprühlage geschoben, daß ein Auslaßventil in einem einzigen Leitungsrohr geöfihet und geschlossen wird. Um einen zufriedenstellenden Betrieb zu gewährleisten,
sollte der Unterschied im Flüssigkeitsdurchsatz durch die Rohrleitung beim Sprühen und Spülen erheblich sein. Beispielsweise
ergab sich mit einer nach Figur 1 bis 3 ausgebildeten Flüssigkeitssprühvorrichtung mit 30 Düsen auf einer Rohrleitung mit
einem Innendurchmesser von 6,35 cm (2 1/2 Zoll) mit einem AuslajB ventil mit einem Innendurchmesser von 5,08 cm (2 Zoll) ein Austrag von ungefähr 70 g/min beim Sprühen mit einem Einlaßdruck
von ungefähr 2,8 kg/cm (40 p.s.i.). Beim Spülen fiel der Einlaßdruck auf ungefähr 1,05 kg/cm (15 p.s.i.) ab und wurden ungefähr I70 g/min aus den Düsen und ungefähr 120 bis I40 g/min durch das Auslaßventil ausgetragen. Die Düsenkörper waren ungefähr 7,62 cm (3 Zoll) lang und hatten Einlaß- und Auslaßschlitze in der in Figur 1 gezeigten Anordnung und Ausrichtung. Sämtliche Ventilkorper der Düsenkörper wurden durch einfaches Öffnen und Schließen des
Auslaßventils in der für das Sprühen und Spülen erforderlichen
Weise einwandfrei verschoben.
Die Sprühvorrichtung nach Figur 1 bis 3 erzeugt eine sogenannte "Fächersprühung", wie sie für viele Anwendungsztvecke erwünscht ist. Jedoch können die Düsenkörper und die Ventilkörper
auch so ausgebildet werden, daß andere Sprühstrahlformen entstehen,
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beispielsweise ein Hohlkegelsprühstrahl, wofür sich die abgewandelte Ausführungsform des Büsenkörpers und des Ventilkörpers nach Figur 4 eignet, bei der auch die Auslaßöffnung eine andere Lage hat.
In Figur 4 hat der Düsenkörper 50 einen Seheft 52 mit Außen /retiinde, der in eine Innengewindebohrung 54 in einem einzigen Leitungsrohr 10' eingeschraubt ist. Im Düsenkörper 50 befindet sich eine Kammer 56, die durch eine den Düsenkörper in Längsrich tuns: von seinem Ende 58 innerhalb des Leitungsrohres 10' bis zu seinem Ende 60 außerhalb des Leitungsrohres durchsetzende Bohrung von allgemein kreisförmigem Querschnitt gebildet ist. Die Kammer " 5i* verjüngt sich in Richtung gegen ihre Längsachse bei 62 unter Bildung einer ersten Schulter und nochmals bei 64 unter Bildung einer zweiten Schulter bis zur Sprühauslaööffnung 66, deren Durch messer erheblich geringer ist als der Durchmesser der Auslaßöffnung 68 im Ende 58. Eine Einlaßöffnung 70 in die Kammer 5^ befindet sich in dem gegen das Leitungsrohr gewandten Wandteil des Düsenkörpers 50.
Der Ventilkörper 72 hat eine erweiterte Basis 74in Form einer Scheibe, die sich außerhalb des Endes 58 des Düsenkörpers befindet und einen etwas größeren Durchmesser als die Auslaßöffnung (38 hat, so daß sie diese Auslaßöffnung im wesentlichen verschließt, wenn sich der Ventilkörper in der in Figur 4 gezeigten Sprühlage befindet. Der Schaft des Ventilkörpers 72 hat eine ringförmige Ausweitung /6, die eine Anschlagschulter bildet, die einen Vorsprung 78 an der Innenwand der Kammer 56 erfaßt, wenn der Ventilkörper sich in die Spüllage verschiebt. Der Ventilkörper 72 hat außerdem einen erweiterten Kopf 80, der sich in Richtung zur Längsachse bei 82 verjüngt. Der Kopf 80 hat ein oder mehrere, vorzugsweise mindestens zwei, im Winkel angeordnete oder spiralige Außenrillen 84, die bis zum Ende des verjüngten Teils 82 reichen. Der verjüngte Teil 82 liegt auf der Schulter 62 des Düsenkörpers über einen Teil der beiderseitigen Länge in den Relativlagen nach Figur 4 auf, so daß die Seiten der Rille oder Rillen 84 und der Schulter 62 offenendige rohrförmige Kanäle zwischen den Teilen der Kammer 56 beiderseits der Schulter 62 bilden. Ein Stift
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steht vom Ende des Kopfes 80 vor und, in der in Figur 4 gezeigten Lage der Teile, mittig in die Sprühauslaßöffnung 66 hinein.
In der in Figur 4 gezeigten Sprühlage der Teile strömt die durch die Einlaßöffnung 70 in die Kammer 56 eintretende Flüssigkeiiyiiber den Kopf 80 und durch die Rille oder Rillen 84 in den Teil der Kammer 56 hinter der Schulter 62. Aufgrund der schrägen oder spiraligen Anordnung der Rille strömt die Flüssigkeit spiralig um den Stift 86 herum über die Schulter 64 und in Form eines Hohlkegelsprühstrahls aus der Sprühauslaßöffnung 66 aus. Wie bei der Ausführungsform nach Figur 1 bis 3*erzeugt die langsame Strömung bei geschlossenem Auslaßventil zum Leitungsrohr ähnliche Druckverhältnisse an der Einlaßöffnung 70 und der Auslaßöffnung 80, so daß die Flüssigkeitsströmung durch den Düsenkörper zum Sprühauslaß ein Druckgefälle in einer solchen Richtung erzeugt, daß der Ventilkörper in der Sprühlage mit am Ende 58 des Düsenkörpers aufsitzender Scheibe 74 festgehalten wird.
Zum Spülen wird das Auslaßventil im Leitungsrohr 10' (das gleich ausgebildet sein kann wie das Ventil 16 in Figur 1) geöffnet, so daß eine verhältnismäßig schnelle Flüssigkeitsströmung im Leitungsrohr mit Venturi-Wirkung auf die Scheibe 74 unter Erzeugung eines niedrigeren Druckes als am Einlaß 70 entsteht, wodurch der Ventilkörper 72 in einer solchen Richtung gedrückt wird, daß die Scheibe 74 vom Ende 58 des Düsenkörpers abgehoben wird, und zwar bis die Schulter 76 den Vorsprung 78 erfaßt. Dadurch wird der Kopf 80 von der Schulter 62 weggeschoben, so daß die Flüssigkeitsströmung zwischen dem Kopf 8θ, der Schulter 82 und der Schulter 62- etwaige Verschmutzungen, die sich in der Rille oder den Rillen 84 angesammelt haben, wegwaschen und durch den Auslaß 66, der jetzt durch das Zurückziehen des Stiftes 86 nach innen erweitert ist, zusammen mit etwaigem Schmutz, der sich in der Kammer 56 beiderseits der Schulter 82 angesammelt hat, ausspülen kann. Beim abermaligen Schließen des Auslaßventils bildet sich im Leitungsrohr wieder die langsame Strömung aus, so daß das auf den Ventilkörper einwirkende Druckgefälle sich umkehrt und dadurch der Ventilkörper in die in Figur 4 gezeigte Sprühlage zurückgedrückt wird. Etwaige größere Schmutzteilchen, die sich im
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Auslaß 66 festgefangen haben, werden dabei vom wieder in den Auslaß gehenden Stift 86 ausgestoßen.
Bei der Ausführungsform nach Figur 4 sind tatsächlich zwei Auslässe, die in der SprühlageArerengt und in der Spüllage erweitert sind, vorhanden, von denen der eine durch den Auslaß 66 und den Stift 86 undder andere durch den Kopf 80, die Schulter 82, die llille oder Hilleri 84 und die Schulter 62 gebildet ist. Die Verwendung des Stiftes 86 ist zv/ar vorzuziehen, jedoch nicht unbedingt notwendig. Bei NichtVerwendung des Stiftes hat der Auslaß it- während des Sprühens die gleiche Kapazität wie während des Spülens, so daß in diesem Fall lediglich der zweite Auslaß.für den erforderlichen unterschiedlichen Durchfluß beim Sprühen und beim Spülen sorgt.
Vorstehend ist somit eine Sprühvorrichtung mit einer Druckflüssigkeitsleitung beschrieben, die Sprühdüsen mit in die Flüssigkeit eintauchenden Düsenkörpern und im Inneren angeordneten Ventilkörpern aufweisen, die zwischen einer Sprühlage, in der sie die Kapazität des Sprühauslasses einschränken, und einer Spüllage, in der diese Kapazität vergrößert ist, bewegbar sind, wobei die Einlaß- und Auslaßöffnungen der Düsenkörper unterschiedlich im Flüssigkeitsströmungsweg im Leitungsrohr angeordnet sind, so daß die Ventilkörper durch Änderungen des Druckgefälles zwischen den Öffnungen verschoben werden, wobei diese Änderungen durch Öffnen und Schließen eines Leitungsauslaßventils unter Verändern des Flüssigkeitsdurchsatzes erzeugt werden.
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Claims (5)

  1. Patentansprüche
    1 J Sprühvorrichtung, gekenn ζ eich η' et d ix ν c h eine an eine Druckflüssigkeitsquelle anschließbare Λ Leitung (10) mit einem Hauptauslaß (14)> durch eine Ventileinrich tung (16) zum Regulieren der Flüssigkeitsströmung aus dem Hauptauslaß und durch eine Anzahl von Sprühdüsen mit Sprühauslaß (22) zum Aussprühen der Druckflüssigkeit aus der Leitung (10) und mit von der Flüssigkeitsströmung in der Leitung beaufschlagten Düsenkörpern (20), deren Einlaßöffnungen (28) näher beim Sprühauslaß (22) angeordnet sind als ihre Auslaßöffnungen (30), sowie mit Ventilkörpern (26), die in den Düsenkörpern (20) zwischen einer die Kapazität des Sprühauslasses (22) einschränkenden Spritzlage und einer nichteinschränkenden Spüllage bewegbar sind, wobei die Kapazitäten der Leitung (10), des Hauptauslasses (14) und der Sprühauslässe (22) so bemessen sind, daß durch die Ventileinrichtung (16) die Flüssigkeitsströmung aus dem Hauptauslaß zwischen langsam und schnell steuerbar ist, und wobei die Einlaß- und Auslaßöffnungen (28, 30) in den Düsenkörpern (20) so angeordnet sind, daß durch die langsame und die schnelle Strömungsgeschwindigkeit in den Düsenkörpern (20) gegensinnige Druckgefälle, durch welche die Ventilkörper (26) in die Spritzlage bzw. in die Spüll^age gedrückt werden, in der Flüssigkeitsströmung erzeugt werden.
  2. 2. Sprühvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß bei den einzelnen Düsenkörpern (20) die Einlaßöffnung (28) auf der gegen den Einlaß (12) der Leitung (10) gewandten Seite und die Auslaßöffnung (.10) auf der entgegengesetzten Seite angeordnet sind.
  3. 3. Sprühvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß bei den einzelnen Düsenkörpern (20) die Einlaßöffnung (28) auf der gegen den Einlaß (12) der Leitung (10) gewandten Seite und die Auslaßöffnung (30) im Ende des Düsenkörpers (20) angeordnet sind.
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  4. 4. Sprühvorrichtung nach Anspruch I3 dadurch g ekenn zeichnet , daß der Ventilkörper einen rohrförmigen Körperteil mit Einlaß- und Auslaßöffnung aufweist und daß die Flüssigkeitsströmung zum Sprühauslaß bei in der Sprühlage befindlichem Ventilkörper durch den rohrförmigen Körperteil von der Einlaß- zur Auslaßöffnung des Ventilkörpers erfolgt.
  5. 5. Sprühvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Ventilkörper einen Körperteil mit Außenrillung aufweist und daß der Düsenkörper bei in der Sprühlage befindlichem Ventilkörper mit einer Schulter den gerillten Teil des Ventilkörpers erfaßt, derart, daß die Flüssigkeitsströmung zum Sprühauslaß lediglich durch die Rille oder Rillen des Ventilkörpers erfolgen kann.
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