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DE2302082A1 - Kittlose verglasung fuer holzfenster - Google Patents

Kittlose verglasung fuer holzfenster

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Publication number
DE2302082A1
DE2302082A1 DE2302082A DE2302082A DE2302082A1 DE 2302082 A1 DE2302082 A1 DE 2302082A1 DE 2302082 A DE2302082 A DE 2302082A DE 2302082 A DE2302082 A DE 2302082A DE 2302082 A1 DE2302082 A1 DE 2302082A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glazing
putty
sealing
glazing bead
disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2302082A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Eggert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schlegel GmbH
Original Assignee
Schlegel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schlegel GmbH filed Critical Schlegel GmbH
Priority to DE2302082A priority Critical patent/DE2302082A1/de
Priority to NO740092A priority patent/NO140239C/no
Priority to LU69178A priority patent/LU69178A1/xx
Priority to NL7400676A priority patent/NL7400676A/xx
Priority to BE139912A priority patent/BE809861A/xx
Publication of DE2302082A1 publication Critical patent/DE2302082A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/54Fixing of glass panes or like plates
    • E06B3/58Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like
    • E06B3/62Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like of rubber-like elastic cleats
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B3/62Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like of rubber-like elastic cleats
    • E06B2003/6217Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like of rubber-like elastic cleats with specific fixing means
    • E06B2003/6223Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like of rubber-like elastic cleats with specific fixing means with protruding parts anchored in grooves
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/54Fixing of glass panes or like plates
    • E06B3/58Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like
    • E06B3/62Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like of rubber-like elastic cleats
    • E06B2003/627Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like of rubber-like elastic cleats with specific characteristics concerning the material
    • E06B2003/6276Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like of rubber-like elastic cleats with specific characteristics concerning the material with parts of differing nature, e.g. hardness

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

  • Kittlose Verglasung für Holzfenster Die Erfindung bezieht sich auf eine kittlose Verglasung für Holzfenster mittels elastischer Dichtungsstreifen, von denen der. äußere mittels einer an dem Fensterrahmen befestigten, die Halte- und Dichtungskraft aufnehmenden Glasleiste gehalten ist.
  • Die bekannten Verglasungen dieser Art sind als sogenannte Druckverglasungen bekannt. Dieser Ausdruck besagt, daß die elastischen Dichtungsstreifen, zwischen denen die Scheibe liegt, mit einer solchen Verformungskraft gegen die Scheibe gedrückt sind, daß eine für vollständige Abdichtung ausreichende Pressung zwischen den Dichtungsstreifen und der Scheibenoberfläche gewährleistet ist. Glasleisten, die durch Nägel oder Schrauben mit dem Holzrahmen verbunden sind, eignen sich nicht zur Ausübung dieses Drucks, weil die Nägel bzw. Schrauben unter der erheblichen und ständigen Krafteinwirkung mit der Zeit im Holz nachgeben.
  • Man bevorzugt deshalb bei Druckverglasungen die Anstellung einer den inneren Dichtungsstreifen be-aufschlagenden Druckleiste mittels nachstellbarer Einrichtungen wie Schrauben oder Exzenter oder mittels Rastfedern oder dergleichen. Wenn eine gleichmäßige Dichtpressung erzielt werden soll, ist eine große Zahl solcher Einrichtungen erforderlich. Wirksame Druckverglasungen in Holzfenstern sind daher sehr aufwendig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine druck-und Aittlose Verglasung für Holzfenster mittels elastischer Dichtungsstreifen zu schaffen, von denen einer mittels einer an dem Fensterrahmen befestigten Glasleiste gehalten ist, die weniger aufwendig und gleichwohl wirksam ist.
  • Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die von der Glasleiste übertragene Kraft lediglich ausreichend für die Halterung und ggf. für eine mäßige, jedoch nicht vollkommen sichere Abdichtung der Scheibe bemessen ist und daß zwischen dem Fensterrahmen und der auf seiner Außenseite vorgesehenen Glasleiste ein Raum vorgesehen ist, der belüftet und mit Abflußmöglichkeit für eingedrungenes Wasser versehen ist.
  • Während es das Hauptbestreben aller bisherigen Verglasungen ist, größtmögliche Dichtigkeit zu erreichen, verzichtet die Erfindung grundsätzlich auf vollkommene Dichtigkeit auf der Außenseite, um dadurch die auf die Dichtungsstreifen wirkenden Anpreßkräfte verringern zu können. Dadurch ist es möglich, Glasleisten üblicher Art zu verwenden, die mit wenig aufwendigen Mitteln mit dem Fensterrahmenoverbunden werden können, beispielsweise mit diesem vernagelt oder verschraubt werden können. Diese gewisse Undichtigkeit der äußeren Fensterabdichtung kann jedoch gemäß der Erfindung nur dann in Kauf genommen werden, wenn gleichzeitig nicht nur für einen Abfluß des möglicherweise eingedrungenen Wassers sondern auch für eine Belüftung der unter dem Dichtungsstreifen liegenden Holzbereiche geschaffen wird. Die Erfahrung zeigt nämlich, daß Fäulnis an llolzfenstern praktisch ausschließlich an solchen Stellen auftritt, die mehr oder weniger von der Atmosphäre abgeschlossen sind, also beispielsweise in engen Spalten oder unterhalb einer undicht gewordenen Kitt- oder Druckstreifen-Abdichtung. Die Erfindung kehrt sich damit auch von dem bei kittlosen Verglasungen bislang verfolgten Prinzip ab, die Druck- oder Glasleiste auf der Innenseite des Fensters anzubringen, um die Druckeinrichtungen und die zwangsläufig zwischen der Glas- bzw. Druckleiste und dem Holzrahmen vorhandenen Spalte vor Feuchtigkeit zu schützen.
  • Es ist zwar damit zu rechnen, daß die Räume zwischen dem Fensterrahmen einerseits und den Dichtungsstreifen und der Glasleiste andererseits im Falle der erfindungsgemäßen Verglasung wesentlich stärker der Nässe ausgesetzt werden, als dies bislang bei Kitt- oder kittlosen Druckverglasungen der Fall war; jedoch hat sich in Versuchen gezeigt, daß Fäulniserscheinungen am Holz bei erfindungsgemäßen Ausführungen trotz dieser höheren Feuchtigkeitsbelastungen unwahrscheinlicher sind, weil die mit der Feuchtigkeit in Berührung kommenden Holzbereiche belüftet sind.
  • Der Dichtungsstreifen kann aus jedem dafür geeigneten Werkstoff, beispielsweise Kautschuk oder einem Kunststoff-Elastomer bestehen. Seine wesentliche Aufgabe besteht darin, eine ausreichende Halterung für die Scheibe zu bilden. Sie soll auch einen wesentlichen Teil der Nässe und des Schmutzes abweisen, ohne jedoch unter dem Zwang völliger Dichtheit zu stehen. Die gute Halterung der Scheibe wird begünstigt, wenn der Dichtungsstreifen über Bereiche verhältnismäßig hoher Nachgiebigkeit mit der Scheibe in Verbindung steht, die durch Verwendung entsprechend weichen Materials oder nachgiebige Formgebung der Kontaktoberfläche bewirkt sein kann. Er kann auch - ggf. neben denjenigen Profilteilen, die vornehmlich der Halterung dienen - mit einer Dichtlippe versehen sein.
  • Die cllasleiste hat die übliche Aufgabe, trotz nur punktweiser Befestigung einen Halterungs- und ggf. Dichtungsdruck iiber die gesamte Länge der Dichtungsleite zu erzeugen. Sie kann von jedem beliebigen Profilteil gebildet sein, das dieser Aufgabe gewachsen ist, beispielsweise von einer Holzleiste, einem Metallprofil oder einem Kunststoffprofil, das sogar einstckig mit dem Dichtungsstreifen hergestellt sein kann.
  • Wenn der Dichtungsstreifen mit einer Dichtlippe versehen ist, ist zweckmäßigerweise auf der der Scheibe zugewendeten Seite des Dichtungsstreifens neben der Dichtlippe ein Rücksprung, eine Nut oder dergleichen vorgesehen. Bei den Überlappungs stellen zweier an den Rahmenecken rechtwinklig aufeinander-treffender Dichtungsstreifen dient dieser Raum bei dem außen iiberlappenden Teil zur Aufnahme der Dichtungslippe und deren Wurzel des anderen Dichtungsstreifens, während die entsprechend Nut bei dem iiberlappten Dichtungsstreifen eine gewisse Kompression der überlappten Teile ermöglicht. Dieses Merkmal ermöglicht daher einen verhältnismäßig glatten und dichten Anschluß zweier Dichtungsstreifen, ohne daß sie miteinander verklebt oder auf Gehrung geschnitten sein müßten.
  • Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, die zwei vorteilhafte Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Darin zeigen: Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die erste und Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die zweite Ausführungsform, sowie Fig. 3 und Fig. 4 zwei Gestaltalternativen fllr den Dichtungsstreifen.
  • In allen Figuren bezeichnen die Bezugsziffern 1 bzw. 2 das obere bzw. untere Rahmenholz. Mit 3 ist die Scheibe, mit 4 die untere Verklotzung der Scheibe bezeichnet. Es sind zwar jeweils nur Schnitte durch die obere und untere Scheibeiihalterung gezeigt; jedoch ergeben sich daraus mittelbar auch die Querschnittsformen der seitlichen Scheibenhalterung, so daß diese im vorliegenden Zusammenhang keiner gesonderten Beschreibung bedürfen.
  • Im Ausführungsbeispiel der Figur 1 ist die Scheibe unten zwischen zwei Dichtungsstreifen 5 gehalten, die in Querschnitt identisch und spiegelbildlich eingebaut sind. Der innere Dichtungsstreifen ist entweder unmittelbar von einem Teil des Rahmenholzes 2 oder, wie in den Zeichnungen dargestellt, von einer Leiste 6 gehalten, die als Rinne zum Auffangen etwaigen Kondenswassers ausgebildet ist. Sie besitzt eine zur Scheibe hin offene Nut 7, in die ein Vorsprung des Dichtungsstreifens 5 zu dessen Befestigung eingreift. Die weitere Beschreibung des Dichtungsstreifens folgt weiter unten unter Bezugnahme auf Figur 3 und 4.
  • Der äußere Dichtungsstreifen ist von der Glasleiste 8 gehalten, und zwar gleichfalls mittels komplementärer Nut- Feder- Ausbildung der Glasleiste und des Dichtungsstreifens. Entgegen üblicher Praxis ist die Glasleiste 8 nicht unmittelbar auf die geneigte Oberfläche 9 des unteren Rahmenholzes aufgenagelt sondern unter Zwischenlage von Abstandshaltern 10. Der Raum 11 hinter und unter der Glasleiste 8 ist zwischen den Abstandshaltern 10 mit der Außenatmosphäre verbunden.
  • Eingedrungenes Wasser kann zwischen den Abstandshaltern 10 abfließen. In welchem Abstand zwischen den Abstandshaltern 10 Verbindungsöffnungen des Raums 11 mit der Außenatmosphäre vorgesehen sind, hängt von der jeweiligen Konstruktion ab. In manchen Fällen, in denen nur mit geringer Durchfeuchtung des Raums 11 zu rechnen ist, genügt ggf. lediglich an den Enden der Leiste und/oder in dem mittleren Bereich derselben je eine Öffnung.
  • Bei anderen Ausführungen wiederum wird man es vorziehen, eine Vielzahl van Öffnungen vorzusehen. Dabei brauchen die Abstandshalter 10 nicht gesonderte Teile zu sein; die Öffnungen können vielmehr beispielsweise durch Nuten in der Glasleiste geschaffen sein oder dadurch, daß die Glasleiste an den Enden mit einem gewissen Abstand zu den Fensterleibungen und den dort vorgesehen Abdichtungsleisten ausgeführt ist. Allerdings sollen enge Spalte mit großer Flächenausdehnung, in denen sich Feuchtigkeit aufgrund der Kapillarwirkung lange halten könnte möglichst vermieden werden.
  • Das untere Rahmenholz ist so ausgeführt, daß sich innerhalb des der Feuchtigkeit ggf. zugänglichen Raums 11 eine Stufe 12 befindet, damit die etwa im Raum 1I befindliche Feuchtigkeit nicht nach innen gelangen kann. Der innere Dichtungsstreifen 5 soll weitgehend abdichten, und zwar nicht nur um das Eindringen von Kondenswasser in den Elalterungsbereich der Scheibe zu verhindern sondern um auch Luftbewegung vom Raum 11 nach innen zu unterbinden, durch die Feuchtigkeit aus dem Raum 11 weiter nach innen geführt werden könnte.
  • Im Bereich des oberen Rahmenholzes 1 ist der auf der Innenseite liegende Dichtungsstreifen 5 am Rahmenholz 1 in einer Nut 13 befestigt, die der Nut 7 am unteren Teil entspricht. Der äußere Dichtungsstreifen 5 wird von einer Glasleiste 14 gehalten, die gleichfalls eine Befestigungsnut 15 aufweist. Wesentliches Merkmal dieser Glasleiste ist die Tatsache, daß die auf der dem Rahmenholz zugewendeten oberen Seite eine breite Nut 16 enthält, so daß die verbleibende Anlagefläche der Glasleiste an dem Rahmenholz nur noch von zwei schmalen Streifen beiderseits dieser Nut gebildet ist, von denen normalerweise nur der äußere mit Feuchtigkeit in Berührung kommt, während der innere im wesentlichen trocken bleibt, weil die hindurchdringende Nässe sich in der Nut 16 sammeln, dort an den Leistenenden ablaufen kann. Sollte in diesem Bereich eine gewisse Feuchtigkeitsmenge verbleiben, so ist dies ohne Schaden, weil der Nutraum 16 von den Leistenenden her belüftet ist. Entsprechendes gilt für die Seitenteile des Fensters.
  • In üblicher Weise ist das obere Rahmenholz mit einer Tropfkante 17 versehen, um die zu der Glasleiste 16 gelangende Feuchtigkeit zu verringern.
  • Figur 3 veranschaulicht die in dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 verwendeten Dichtungsstreifen.
  • Diese sind aus weichgestelltem Polyvinylchlorid in zwei verschiedenen härten einheitlich extrudiert. Rechtsschraffuhr bedeutet weiche und Linksschrffuhr harte Qualität.
  • Der Streifen besteht aus einem Hauptteil 20 mit Tannenbaumfuß 21 zur Befestigung in der Nut 7, 13, 15, einem weichen Frontteil 22 der zur gleichmäßig stützenden Anlage an der Scheibe 3 bestimmt ist und Halterungsfunktion hat, und der gleichfalls aus weicher Qualität bestehenden Lippe 23, die sich dichtend an die Scheibe 3 anlegt und mit einem hinteren Fortsatz 24 außerdem gegenüber dem Rahmenholz bzw. der Glasleiste abdichtet. Der Weiche Frontteil 22 ist mit einer über dem Profilkörper 20 nach unten hinausragenden Verlängerung 24 versehen, welche verhindern soll, daß etwa zwischen der Glasscheibe und dem Dichtungsstreifen hindurchtretende Feuchtigkeit an der Unterseite des Profilkörpers 20 entlang zum Befestigungsteil 1, 2, 8 bzw. 14 gelangt. Sie kann stattdessen unmittelbar von der Verlängerung 24 abtropfen.
  • Zwischen der Lücke 23 und dem Profilkörper 20 und dessen Frontteil 22 befindet sich eine Ausnehmung 25, die in der weiter oben beschriebenen Weise eine glatte Überlappung von rechtwinklig aneinander angrenzenden Profilstreifen ermöglicht.
  • Figur 4 zeigt eine Ausführungsalternative, die einfacher und deshalb billiger ist, als die weiche Frontpartie 22 des unter Bezugnahme auf Figur 3 beschriebenen Ausführungsbeispielsbild. Die gleichmäßig und bis zu einem gewissen Grade nachgiebige Abstützung der Scheibe kommt mittels Rippen 26 des Profilkörpers zustande, die zu der Scheibe hin vorragen. Die übrigen Teile haben im wesentlichen gleichen Aufbau und gleiche Funktion wie die mit entsprechenden Bezugsziffern bezeichneten Teile des Ausführungsbeispiels der Figur 3.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 gleicht tiinsichtlicti der Rahmenausfütlrung und Dichtungsanordnung auf der Innenseite der Scheibe im wesentlichen dem der Figur 1. Auf der Außenseite sind die Glasleisten durch Metallprofile 30 gebildet, die im euuerscllnitt etwa u-förmig ausgebildet sich mit Schenkel jl und 32 auf der Oberfläche der itahmenhölzer abstjitzen und mit Schrauben oder Nägeln 3:3 im Bereich ihres Stegs 34 befestigt sind. Die Schenkel sind am Hand mit einer Zahl von Ausschnitten 35 versehen, durch die der Raum unterhalb der Glasleisten und hinter ihnen belüftet ist.
  • Nahe ihrem hinteren Schenkel 32 weisen die Profile einen Profilfortsatz 36 auf, der den Dichtungsstreifen 5 hält, der im Prinzip ähnlich wie die oben erläuterten Dichtungsstreifen ausgeführt ist, indem er aus einem Profilkörper (kreuzschraffiert) aus verhältnismäßig steifem Kunststoffmaterial und einer Lippe (rechtsschraffiert) aus nachgiebigen Material besteht.
  • Der äußere Schenkel 31 der oberen Glasleiste stützt sich innerhalb der hinter der Tropfkante 17 befindlichen Nut ab, wodurch das Eindringen von Feuchtigkeit weitgehend verhindert ist. Der vordere Schenkel 31 der unteren Glasleiste stützt sich vor einer Stufe 37 des unteren Rahmenholzes ab, durch die etwa eingedrungenes Wasser daran gehindert wird, weiter nach innen vorzudringen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    Kittlose Verglasung für Holzfenster mittels elastischer Dichtungsstreifen, von denen einer mittels einer an dem Fensterrahmen befestigten, die llalte- und Dichtungskraft aufnehmenden Glasleiste gehalten ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die von der Glasleiste (ö, 14, 30) übertragene Kraft lediglich ausreichend für die Halterung und ggf. für eine mäßige, jedoch nicht vollkommen sichere Abdichtung der Scheibe (3) bemessen ist und daß zwischen dem Fensterrahmen (1,2) und der auf seiner Außenseite vorgesehenen Glasleiste ein Raum vorgesehen ist, der belüftet und mit Abflußmöglichkeit für eingedrungenes Wasser versehen ist.
  2. 2.) Kittlose Verglasung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Glasleiste und der äußere Dichtungsstreifen einstückig aus Kunststoff bestehen.
  3. 3.) Kittlose Verglasung nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der äußere Dichtungsstreifen mit einer Dichtlippe versehen ist, neben der auf der der Scheibe zu-(25) gewendeten Seite ein Riicksprung vorgesehen ist.
    Leerseite
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