DE2301831B2 - Abgehängte Unterdecke - Google Patents
Abgehängte UnterdeckeInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B9/00—Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
- E04B9/06—Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation characterised by constructional features of the supporting construction, e.g. cross section or material of framework members
- E04B9/12—Connections between non-parallel members of the supporting construction
- E04B9/127—Connections between non-parallel members of the supporting construction one member being discontinuous and abutting against the other member
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Description
Die Erfindung betrifft eine Unterdecke mit von der Rohdecke abgehängten, im Querschnitt etwa U-förmig
ausgebildeten, nach oben offenen Tragschienen, die an ihren freien Schenkelenden jeweils einen dekkenparallelen
Endfiansch aufweisen, und Deckenplatten, die stirnseitige Flansche mit L-förmigem
Querschnitt aufweisen, mit denen sie auf den Endflanschen der Tragschienen aufliegen und diese hakenförmig
übergreifen.
Aus der DE-GMS 1982001 ist eine Unterdecke dieser Art bekannt. Eine wesentliche Anforderung an
derartige Unterdecken ist die Feuerbeständigkeit. Die Feuerbeständigkeit ist jedoch nicht nur durch eine
entsprechende Werkstoffauswahl zu schaffen, sondern es müssen auch entsprechende konstruktive
Maßnahmen getroffen werden. Die geforderte Feuersicherheit unter konstruktiven Gesichtspunkten ist bei
der bekannten Unterdecke nicht gegeben, da im Brandfalle durch den Temperaturanstieg sich die üblicherweise
aus Eisenblech hergestellten Deckenplatten in starkem Maße verwerfen. Dadurch heben sich die
Flansche der Platten, mit denen sie auf den Endflanschen der Tragschienen aufliegen, von diesen ab und
können herunterfallen, so daß die Deckenverkleidung selbst kein Feuerhemmnis mehr darstellt.
Durch die DE-AS 1409959 ist zwar bereits eine Unterdecke bekannt, bei der ein Herabfallen der
Deckenplatten im Brandfall mittels eines Verriegelungselements vermieden wird, jedoch erfordert diese
Unterdecke dadurch eine vergleichsweise große Bauhöhe, daß die Seitenränder der Deckenplatten senkrecht
zur Plattenebene verlaufende Laschen aufweisen, die jeweils in eine entsprechend hoch ausgebildete
T-förmige Tragschiene von unten her eingeschoben und dort mittels Verriegelungselementen, die
jeweils in einen Schlitz der senkrecht zur Plattenebene verlaufenden Lasche eingebracht werden, mit der
Tragschiene verriegelt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Unterdecke der eingangs bezeichneten Art zu schaffen,
bei der ein Herabfallen von Deckenplatten im Brandfall vermieden ist, ohne daß dabei die Bauhöhe
der Unterdecke vergrößert wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Mitteln gelöst. Der Vorteil einer derart ausgebildeten Unterdecke besteht darin, daß die Decke in einfacher
Weise durch Auflegen von Deckenplatten auf die Tragschienen montiert werden kann, wobei die Möglichkeit
besteht, die Ausrichtung der Platten zueinander zu korrigieren, nachdem die Decke vollständig
montiert worden ist, und anschließend dann die Dekkenplatten mit den Tragschienen zu verriegeln. Da
die Verriegelungselemente sehr flach sind, ergibt sich auch keine größere Bauhöhe der Unterdecke insge-
samt. Selbst bei großflächigen Deckenplatten aus Metali
wurde bei einem Brandversuch festgestellt, daß durch die erfindungsgemäße Lösung selbst durch Hitzeeinwirkungstark
verbeulte Deckenplatten sicher an den Tragschienen gehalten wurden und keine der
Deckenplatten herausfiel. Die beabsichtigte feuerhemmende Wirkung ist daher in vollem Umfange gewährleistet,
so daß eine derart ausgebildete Decke auch den erhöhten Anforderungen eines modernen
Brandschutzes genügt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind durch die Unteransprüche 2 bis 5 gekennzeichnet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Tragschiene mit Deckenplatten und Verriegelungselement,
und
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Deckenplatte zwischen zwei Tragschienen.
In Fig. 1 ist eine Tragschiene 11 dargestellt, die im wesentlichen aus einem U-Profil besteht, dessen
Schenkelteile 12 an ihren Enden parallel zum Steg
13 ausgestaltet sind. An die Enden der Abkantungen
14 schließt sich je ein L-Profil mit einem Schenkelteil
17 parallel zum Schenkelteil 12 des U-Profils an, derart, daß der andere Schenkel als Endflansch 18 parallel
zum Steg 13 des U-Profils sowie von der Mitte des U-Profils weg angeordnet ist.
In Fig. 1 ist je eine Deckenplatte 15 zu beiden Seiten auf die Tragschiene 11 aufgelegt. Die Deckenplatten
15 weisen L-förmig abgekantete Flansche 16 auf, mit denen diese auf den Endflanschen 18 der Tragschiene
11 aufliegen. Die Flansche 16 weisen an ihren beiden Enden je eine Ausnehmung auf, so daß ein
an der Tragschiene Il geführtes Verriegelungselement auf die Flansche 16 der Deckenplatten 15 aufschiebbar
ist. In Fig. 1 ist die rechte Platte in Verrie-"'
gelurgsstellung dargestellt
Das Verriegelungselement besteht aus einem Schiebeteil 20 und einer Haitelasche 21, die den
Flansch 16 der Deckenplatte in der dargestellten Verriegelungsstellung
übergreift, während sie in der nicht
in dargestellten Endriegelungsstellung sich im Bereich
der Ausnehmung befindet. Das SchiebeteiJ 20 ist unmittelbar über dem Endflansch 18 angeordnet, während
sich die Haltelasche 21 um die Dicke des Flansches 16 parallel zum Schiebeteil 20 verschoben an
υ dieses in Längsrichtung des Endfiansches 18 anschließt.
Das Ende 22 der Haltelasche 21 ist vom Flansch 16 abgebogen.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß das Schiebeteil 20 einerseits den Endflansch 18 mit einer Lasche 23 untergreift
und andererseits bei 24 parallel sowie benachbart zum Schenkelteil 17 abgekantet ist.
Aus dieser Figur ist ebenso wie aus Fig. 1 ersichtlich,
daß der Flansch 16 breiter als der Endflansch 18 der Tragschiene 11 ist. Ferner ist durch den Spalt
zwischen dem Schenkelteil 12 der Tragschiene und der benachbarten Deckenplatte 15 eine Betätigungsvorrichtung
für das Verriegelungselement geführt. Diese besteht aus der bereits erwähnten Lasche 23,
die mit dem Schiebeteil 20 fest verbunden und in der
in von der Abkantung 14, dem Schenkelteil 17 und dem
Endflansch 18 gebildeten Nut der Tragschiene angeordnet ist, sowie aus einer Stange 25, die mit der
Lasche 23 verbunden und durch den Spalt geführt ist und die einen Griff 25' aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Unterdecke mit von der Rohdecke abgehängten im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildeten,
nach oben offenen Tragschienen, die an ihren freien Schenkelenden jeweils einen deckenparallelen
Endflansch aufweisen, und Deckenplatten, die stirnseitige Flansche mit L-förmigem
Querschnitt aufweisen, mit denen sie auf den Endflanschen der Tragschienen aufliegen und diese
hakenförmig übergreifen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Die stirnseitigen Flansche (16) der Deckenplatten (15) sind im Bereich der Plattenecken
so ausgeschnitten, daß zwischen den Schnittkanten parallel zur Tragschiene und der
Tragschiene selbst jeweils ein Schlitz gebildet ist.
b) Die Schenkel der Tragschienen (11) sind so geformt, daß jeweils eine in Tragschienenlängsrichtung
durchgehende zu den Deckenplatten (15) hin offene und zu den Endflanschen (18) parallele Nut gebildet ist.
c) Zur zusätzlichen Halterung der stirnseitigen Flansche (16) auf den Endflanschen (18) sind
verschieblich angeordnete Verriegelungselemente vorgesehen, die jeweils ein Schiebeteil
(20) und eine über den jeweiligen Flansch (16) geschobene Haltelasche (21), die miteinander
einstückig verbunden sind, aufweisen.
d) Das Schiebeteil (20) greift in die zu den Endflanschen (18) parallele Nut ein, durchsetzt
den Schlitz zwischen Tragschiene (11) und der jeweiligen Schnittkante des Flansches
(16) der Deckenplatte (15) und übergreift hakenförmig den Endflansch (18).
e) Die Haltelasche (21) erstreckt sich von dem auf dem Endflansch (18) aufliegenden Teil
des Schiebeteils (20) - um die Dicke des Flansches (16) der Deckenplatte (15) versetzt
- in Tragschienenlängsrichtung.
f) Die Länge der ausgeschnittenen Bereiche der stirnseitigen Flansche (16) der Deckenplatten
(15) entspricht mindestens der Länge des Verriegelungselements.
2. Unterdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel zur Bildung der Nut jeweils einen zum Steg (13) senkrecht angeordneten
unteren Schenkelteil (12) aufweisen, der über eine zum Steg (13) parallele Abkantung
(14) mii einem zum Tragschieneninnern hin parallel versetzten oberen Schenkelteil (17) verbunden
ist, an den sich parallel zum Steg (13) und zu den Deckenplatten gerichtet der Endflansch
(18) anschließt.
3. Unterdecke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (22) der Haltelasche
(21) zur Erleichterung des Aufschiebens auf den Flansch (16) der Deckenplatte (15) vom
Flansch (16) weg abgebogen ist.
4. Unterdecke nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebeteil
(20) auch die Abkantung (14) untergreift.
5. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung
für das Verschieben des Verriegelungselements aus einer Lasche (23) od. dgl. besteht,
die mit dem Schiebeteil fest verbunden und in der zum Endflansch (18) parallelen Nut angeordnet
ist, sowie aus einer Stange (25) od. dgl. besteht, die mit der Lasche (23) verbunden und
durch den Spalt zwischen Tragschiene (11) und Deckenplatte (15) geführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732301831 DE2301831C3 (de) | 1973-01-15 | 1973-01-15 | Abgehängte Unterdecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19732301831 DE2301831C3 (de) | 1973-01-15 | 1973-01-15 | Abgehängte Unterdecke |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2301831A1 DE2301831A1 (de) | 1974-07-18 |
| DE2301831B2 true DE2301831B2 (de) | 1979-07-19 |
| DE2301831C3 DE2301831C3 (de) | 1980-03-20 |
Family
ID=5869032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732301831 Expired DE2301831C3 (de) | 1973-01-15 | 1973-01-15 | Abgehängte Unterdecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2301831C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1992009758A1 (en) * | 1990-11-28 | 1992-06-11 | Dampa A/S | Locking device for securing of ceiling or wall elements |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2847007C2 (de) * | 1978-10-28 | 1984-04-26 | G + H Montage Gmbh, 6700 Ludwigshafen | Unterdecke |
| BE1001346A3 (nl) * | 1988-01-07 | 1989-10-03 | Chicago Metallic Continent Nv | Haakse koppeling voor profielen voor opgehangen plafonds en profielen hiertoe aangewend. |
-
1973
- 1973-01-15 DE DE19732301831 patent/DE2301831C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1992009758A1 (en) * | 1990-11-28 | 1992-06-11 | Dampa A/S | Locking device for securing of ceiling or wall elements |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2301831A1 (de) | 1974-07-18 |
| DE2301831C3 (de) | 1980-03-20 |
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