DE2300467A1 - Hydraulische ventilspieleinstellung fuer brennkraftmaschinen mit oben liegender nockenwelle - Google Patents
Hydraulische ventilspieleinstellung fuer brennkraftmaschinen mit oben liegender nockenwelleInfo
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Description
Hydraulische Ventilspieleinstellung für Brennkraftmaschinen mit oben liegender Nockenwelle
Bei einigen Brennkraftmaschinen mit oben liegender Nockenwelle läuft die Nockenwelle normalerweise gegen
einen Kipphebel oder -arm, der die Maschineneinlaß- oder -auslaßventile öffnet bzw. schließt. Das andere
Ende des Kipphebels ist mehr oder weniger stationär und durch eine Spieleinstellung gelagert, die den
Durchhang des Ventilzuges aufnimmt, wenn sich die Maschine aufheizt. Eine hydraulische Spieleinstellvorrichtung
stellt sich automatisch auf einen Zustand ohne Spiel in ähnlicher Weise wie ein hydraulischer
Stößel in einer Stoßstangenmaschine ein mit der Ausnahme,
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daß es keine Auf- und Abbewegung der hydraulischen Einheit gibt, da diese fest innerhalb des Maschinenblocks
sitzt. Arbeitet die Maschine nicht mehr dann läuft das Öl innerhalb der Spieleinstellvorrichtung ab und läßt
Luft in den Ölvorratsraum eintreten. Da Luft kompressibel ist, während dies für Öl nicht gilt, mischen sich beim
Anlaufen der Maschine Öl und Luft, die Luft wird zusammengepresst und die Spieleinstellvorrichtung arbeitet nicht
rasch genug für die automatische Selbsteinstellung auf einen Zustand ohne Spiel, wodurch es zu einem geräuschvollen
Lauf kommt, bis die Luft vollständig aus der Spieleinstellvorrichtung beseitigt ist, so daß diese in
üblicher Weise wieder arbeiten kann.
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Spieleinstellvorrichtung
mit einem Kugelventil in einem mittleren Hohlraum zur Steuerung eines Ölauslasses im
Kolben zur Schmierung der Verbindung zwischen dem Kolben und dem Kipphebel in einer Brennkraftmaschine. Die neuartige
Ventilanordnung verbleibt in einer offenen Stellung, wenn Luft in der Kammer vorhanden ist, so daß
die Luft austreten kann, und schließt automatisch, wenn das Öl innerhalb der Kammer einen vorbestimmten Spiegel
erreicht hat. Bei einer Ausführungsform sind Einrichtungen innerhalb des Ventils vorgesehen, um eine zugemessene
Ölmenge durch den Auslaß treten zu lassen, die den Sockel des Kipphebels schmiert. Der Stempel kann aus
einem einzigen langgestreckten Materialstück herausgearbeitet sein, wobei sich der Mittelhohlraum, das
Ventil und die Auslaßöffnung über seine Länge durch die Mittelachse erstrecken. Die Einstellvorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung enthält eine minimale Anzahl vergleichsweise billiger und einfach herzustellender Teile»
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ist leicht und rasch zusammenzubauen und führt damit
zu einem beträchtlich verminderten Materialverbrauch sowie zu wesentlich geringeren Herstellungskosten.
Aufgabe der Erfindung ist somit die Schaffung einer verbesserten hydraulischen Ventilspieleinstellvorrichtung
für Brennkraftmaschinen mit oben liegender Nockenwelle.
Ferner erstrebt die Erfindung die Schaffung einer hydraulischen Ventilspieleinstellvorrichtung, bei der
der Kolben einschließlich Mittelhohlraum, Ventilsitz und Ölauslaß aus einem einzigen Materialstück hergestellt
werden können.
Die Erfindung will ferner eine neuartige Kugelventilanordnung innerhalb des Kolbens einer hydraulischen
Ventilspielanordnung schaffen, so daß die im Hohlraum vorhandene Luft austreten und das Kugelventil bei
Vorhandensein von Öl schließen kann.
Schließlich soll durch die Erfindung eine Sockelkipphebelanordnung
mit einer hydraulischen Spieleinstellung mit verbesserten Schmiereinrichtungen für die Sockelverbindung
geschaffen werden.
Weitere Merkmale, Ziele und Vorteile der Erfindung ergeben sich für den Fachmann aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines oben liegenden
Nockenventilszuges mit einer hydraulischen Spieleinstellvorrichtung gemäß der Erfindung;
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Fig. 2 eine vergrößerte Schnittdarstellung der Spieleinstellvorrichtung
nach Fig. 1j
Fig. 3 einen Schnitt längs der Ebene III-III der Fig. 2;
Fig. 4 einen Schnitt zur Wiedergabe einer anderen Ausführungsform der Halterungsvorrichtung nach
Fig. 3;
Fig. 5 einen Schnitt längs der Ebene V-V der Fig. 3;
Fig. 6 eine der Fig· 5 ähnliche Darstellung zur Wiedergabe einer anderen Schmierölzumeßvorrichtung zur
Verwendung im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung; und in'
Fig. 7 eine vergrößerte Schnittdarstellung einer anderen Ausführungsform der in Fig. 2 wiedergegebenen
hydraulischen Spieleinstellvorrichtung.
In den Zeichnungen sind zur Bezeichnung der nachfolgenden
Teile die angegebenen Bezugszeichen verwendet.
2 Ventil 20 Kolben
4 Ventilfeder 22 Feder
6 Halteglied 24 Innarfohlraum
8 Kipphebel 26 Bodendruckkammer
10 Nockenwelle 28 Ventilplatte
12 Nocke 30 Feder
14 Sockel 32 Bodenöffnung 16 Spieleinstellvorrichtung 34 Ventilkäfig
18 Hülse 36 Kanal
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38 Kanal 50' Ventilkugel
40 Schulter 52 Federklammer
42 Sprengring 54 Eindrückung
44 Ringrille 56 Innenende
46 Rundnase 58 Rollstift
47 Ölbohrung 60 Dosierschlitz
48 Ventilsitz 62 Lochscheibe 50 Kugelventil
Nach den Fig. 1 und 2 ist ein Ventil 2 mit einer Ventilfeder 4 und einem Halteglied 6 von einem
Kipphebel 8 über eine Nockenwelle 10 und eine Nooke 12 betätigt. Der Kipphebel 8 kippt um einen Sockel
14 auf einer Spieleinstellvorrichtung16. Die Spieleinstellvorrichtung,
die automatisch auf "Null" oder "kein Spiel" einstellt, enthält eine Hülse 18 mit
einem Kolben 20, der in der Hülse bewegbar ist. Der Kolben 20 wird nach oben gegen den Sockel 14 des Kipphebels
8 durch eine Feder 22 gedrückt. Der Kolben 20 besitzt einen Innenhohlraum 24, der sich in eine Bodendruckkammer
26 über eine Rückschlagventilplatte 28 öffnet. Eine Feder 30 drückt die Ventilplatte 28 gegen
eine Bodenöffnung 32 des Kolbens 20. Ein Ventilkäfig 34, der die Rückschlagventilanordnung an ihrem Platz
hält, wird gegen den Körper des Kolbens 20 durch die Feder 22 gehalten.
Das Schmieröl tritt in den Hohlraum 24 durch den Kanal 36 in der Seitenwandung der Hülse 18 und den Kanal
in der Seitenwandung des Kolbens 20 ein. Wie bei hydraulischen Spieleinstellvorrichtungen üblich fließt
das Öl durch den Hohlraum 24, durch die Bodenöffnung
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des Kolbens 20 und in die Bodendruckkammer 26.
Die Hin- und Herbewegung des Kolbens 20 wird am unteren Ende durch die Schulter 40 und am oberen Ende durch den
Sprengring 42 in der Ringrille 44 begrenzt.
Es ist notwendig, den Sockel 14 beim Drehen um die obere Rundnase 46 des Kolbens 20 zu schmieren. Zu diesem Zweck
ist eine Ölbohrung 47 in Verbindung mit dem Innenhohlraum 24 im Kolben 20 vorgesehen. Der Kolben 20 kann in üblicher
Weise einstückig hergestellt sein, wobei der Hohlraum 24 und die Ölbohrung 47 von der Bodenöffnung 32 her ausgearbeitet
sind. Der InnenhohTraum 24 besitzt einen Durchmesser, der etwas größer als der Durchmesser der Ölbohrung
47 ist. Am oberen Ende des Hohlraums ist am Eingang zum Auslaßkanal oder der Ölbohrung 47 ein Ventilsitz
48 vorgesehen. Ein Kugelventil 50 innerhalb des Hohlraums bewegt sich auf dem Ventilsitz 48, um die Strömung des
Schmieröles von der Kammer 24 zum Kanal 47 zu verengen. Die Kugel 50 wird in ihrer Lage innerhalb des Hohlraumes
24 durch eine Federklammer 52 als Haltevorrichtung (vgl. Fig· 3) gehalten, die sich durch den Einlaßkanal 38 erstreckt
und die Kugel 50 eng in der Nähe, jedoch nicht im eigentlichen Kontakt mit dem Ventilsitz 48 hält. Die
Federklammer 52 ist um den Kolben 20 in einer Eindrückvjtig
54 am Außendurchmesser gewickelt. Das sich nach innen erstreckende Innenende 56 der Federklammer verläuft durch
den Kanal 38 und tritt teilweise in den Innenhdilraum 24 ein.
Eine andere Haltevorrichtung ist aus Fig. 4 erkennbar. Sie hat die Form eines hohlen Rollstiftes 58, der in
den Kanal 38 eingepresst ist und sich/teilweise in den
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Innenhohlraum 24 über eine Strecke erstreckt, die ausreicht, um die Kugel 50 in ihrer Lage unter dem Ventilsitz 48 zu
halten. Die hohle Mitte des Rollstiftes ermöglicht die Strömung des Schmieröles vom Kanal 36 durch den hohlen
Stift in dem Hohlraum 24.
Sitzt die Kugel 50 auf dem Ventilsitz 48, dann wird eine geringe Menge an Öl aus dem Hohlraum 24 zur Ölbohrung über
die Kugel 50 und den Sitz 48 zugemessen, um den Kopf des Kolbens und den Sockel 14 zu schmieren. Dies erfolgt mit
Hilfe eines kleinen Dosierschlitzes 60 (Fig. 5), der sich vom Innenhohlraum 24 in die Ölbohrung 47 durch eine Seitenwandung
des Ventilsitzes 48 erstreckt. Ist die Ventilkugel geschlossen, dann erlaubt der Dosierschlitz 60 die Strömung
einer geringen Ölmenge über die Kugel 50 aus dem Hohlraum 24 durch die Ölbohrung 47.
Eine andere Ausführungsform einer Zumess- oder Dosiervorrichtung
läßt sich aus Fig. 6 entnehmen. Bei dieser AusfUhrungsform ist eine Lochscheibe 62 in Form einer
Ellipse innerhalb des Innenhohlraumes 24 in der Nähe des Schnitts mit der Ölbohrung 47 vorgesehen. Die Hauptachse
der Ellipse ist etwas größer als der Durchmesser des Hohlraums, so daß beim Einpressen der Scheibe in die Bohrung
des Hohlraums die Scheibe leicht verbogen wird. Die kleinere Achse der Ellipse zieht sich leicht von den
Wandungen des Hohlraums zurück, so daß eine geringfügige Ölströmung um die Scheibe möglich ist.
Wird die Maschine angelassen dann wird Schmieröl, das
als Hydraulikmedium für die Spieleinstellvorrichtung dient, als Teil des Maschinenschmiersystems durch eine
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übliche Ölverteilungsleitung im Maschinenkopf zugeführt,
was aus der Zeichnung jedoch nicht zu entnehmen ist. Das Öl fließt von der Verteilervorrichtung durch den Kanal
36 in die Ringrille 54 und den Kanal 38 in den Innenhohlraum 24. Das Öl fließt auch in die Bodendruckkammer 26 unter
der Ventilplatte 28. Der Druck für die Schmierung wird normalerweise durch die Ölbohrung 47 in üblicher Weise aufrecht
erhalten und zwar durch das Einlaufen von unter Druck
stehendem Maschinenöl, das von der Maschinenölpumpe kommt. Wird die Maschine stillgesetzt, dann kann jedoch das Öl
in der Druckkammer 26 und im Hohlraum 24 allmählich durch übliches Auslecken austreten. Beim erneuten Anlassen der
Maschine kann eine Luftmenge im Hohlraum 24 oder in der Druckkammer 26 eingefangen werden. Wird diese Luftmenge nicht unmittelbar
beseitigt, dann ergibt dies einen unruhigen Lauf der Einstellvorrichung und möglicherweise eine Beschädigung
derselben. Das Kugelventil 50 bleibt in einer offenen
Stellung bezüglich des Sitzes, so daß die Luft aus dem Hohlraum 24 durch die Ölbohrung 47 austreten kann, wenn die
Maschine angelassen wird. Wenn sich der Öldruck ausbildet und der Ölspiegel innerhalb des Hohlraumes 24 steigt, dann
bewegt der normale Druck und die normale Strömung des Öls die Kugel 50 auf den Ventilsitz 48, wodurch das Ventil geschlossen
wird und nur noch eine genau gesteuerte dosierte Menge an Öl durch den Schlitz 60 und die Ölbohrung 47 zur
Schmierung des Kipphebelsockels fließen kann.
In Fig. 7 ist eine abgeänderte Ausführungsform einer Spieleinstellvorrichtung
wiedergegeben. Die Konstruktion der Einstellvorrichtung ist derjenigen nach Fig. 2 ähnlich.
Der Unterschied besteht hauptsächlich in der Konstruktion
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und Wirkungsweise des Kugelrückschlagventils. Außerdem ist keine Halterungsvorrichtung innerhalb der Kammer erforderlich,
da die Kammer 24 die Kugel hält und ihre Bewegung nach oben und unten innerhalb der Kammer begrenzt.
Es sind deshalb zur Bezeichnung ähnlicher Teile gleiche Bezugszeichen verwendet und es wird nur eine Erläuterung
des Ventils und seiner Wirkungsweise innerhalb der Kammer gegeben.
Bei dieser Ausführungsform ist die Ventilkugel 50' in
zwei Stellungen wiedergegeben. Die obere, voll ausgezogen gezeichnete Stellung zeigt die Verschlußstellung
an, in der die Kugel gegen den Ventilsitz 48 anliegt. Die untere Stellung ist gestrichelt wiedergegeben und
zeigt die Lage der Kugel, wenn das Öl aus dem Hohlraum 24 abgelaufen ist. Diese Anordnung erfordert keinerlei
Halterungsvorrichtung, wie die Anordnung nach Fig. 2, da sich die Kugel frei innerhalb des Hohlraums 24 bewegen
kann. Die Kugel 50' ist so konstruiert, daß sie auf dem Öl innerhalb des Hohlraums schwimmt. Dies erfolgt
dadurch, daß man eine Hohlkugel verwendet, oder die Kugel aus einem leichten Material herstellt, beispielsweise
einem Kunststoff mit einem spezifischen Gewicht, das geringer als dasjenige des Öls ist, so
daß die Kugel aufschwimmt. Kommt Öl in den Hohlraum 24, dann steigt die Kugel nach oben auf der Oberseite
des Öls und setzt sich gegen den Ventilsitz 48 am Oberteil des Hohlraums. Wenn sich Luft in dem Behälter befindet
oder in den Behälter kommt, dann bewegt sich die Luft oberhalb der Kugel, weil die Kugel schwerer als
Luft ist, und tritt durch den Auslaßkanal 47 aus, bevor diese Öffnung durch die auf dem Öl schwimmende Kugel
verschlossen wird, wodurch die Öffnung am Ventilsitz
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- Märke blockiert wird. Ein dem Schlitz 60 nach Fig. 2 ähnlicher
Dosierschlitz kann bei dieser Ausführungsform vorgesehen
sein, um eine begrenzte Ölströmung um die Kugel 50' durch die Ölbohrung 47 zu ermöglichen.
Es ist für den Fachmann klar erkennbar, daß die hydraulische Spieleinstellvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
im Betrieb besonders wirksam ist. Sie verhindert jeglichen geräuschvollen Betrieb und jegliche Beschädigung dadurch,
daß die Luft aus der Kammer austreten kann. Außerdem liefert sie aber trotzdem eine Schmierung für den Kipphebel, indem
sie eine bestimmte Ölmenge dosiert. Die Spieleinstellvorrichtung stellt sich automatisch auf einen Zustand ohne
Spiel durch die neuartige Wirkungsweise des Ventils ein, sobald die Luft ausgetreten ist. Die Einfachheit der
Konstruktion des Hohlraums, des Auslaßkanals und des Ventilsitzes macht die Einrichtung besonders geeignet für Massenproduktion
und Massenzusammenbau. Die einfache Konstruktion trägt ferner wesentlich zu einer Herabsetzung der Herstellungsund
Zusammenbaukosten bei. Das bei der wiedergegebenen Ausführungsform verwendete Kugelrückschlagventil ist außerordentlich
einfach, ungewöhnlich dauerhaft und im Betrieb unabhängig.
Patentansprüche: ■* 11 -
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Claims (10)
- 2300A67 MPatentansprücheHydraulische Ventilspieleinstellung mit einer Hülse, einem in der Hülse hin- und herbewegbaren Kolben mit einem Mittelhohlraum und einem Auslaßkanal, der sich in Achsrichtung über die Länge des Stempels erstreckt, mit einem Schmieröleinlaß in der Hülse und dem Stempel, der mit dem Innenhohlraum in Verbindung steht, mit Ventileinrichtungen im Hohlraum und den Austrittseinrichtungen zum Auslaß von Luft aus dem Hohlraum und zur Steuerung der Strömung des Schmieröls durch den Auslaß, dadurch gekennzeichnet , daß das Ventil einen Ventilsitz in der Nähe der Auslaß-Öffnung und dem Innenhohlraum und ein Kugelrückschlagventil im Hohlraum aufweist, wobei die Ventilkugel in der offenen Stellung bezüglich des Sitzes bei Vorhandensein von Luft in der Kammer verbleibt und sich auf den Sitz bei Anwesenheit von Schmieröl am Auslaß setzt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Dosiervorrichtung im Ventilsitz zur Strömung von Schmiermittel über das Ventil in gesteuerter Menge bei in geschlossener Stellung stehendem Ventil.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Halterung, die die Kugel in ihrer Betriebsstellung in enger Nachbarschaft zum Sitz hält.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß sich die Öleinlaßvorrichtung in die Kammer über den Kolben quer zur Kammer öffnet, wobei sich- 12 309835/0376die Halterungsvorrichtung durch den Einlaß in die Kammer erstreckt und damit die Kugel in einer Lage in der Nähe des Ventilsitzes hält.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel ein spezifisches Gewicht aufweist, das geringer als das von Schmieröl und größer als das von Luft ist, so daß sie auf dem Schmieröl für eine Bewegung zusammen mit dem Öl in eine Lage am Ventilsitz aufschwimmt, nach_dem die Luft durch den Auslaß ausgetreten ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die KugeHJhohl ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Kolben ein langgestreckter Körper mit einer sich über seine axiale Länge erstreckenden öffnung ist, die Öffnung eine Innenmittelkammer, den Ventilsitz und den Auslaßkanal bildet, die Einlaßvorrichtung sich quer durch den Kolben in die Kammer unterhalb des Sitzes erstreckt, die Kugel zwischen Einlaß und Sitz angeordnet ist und Halterungseinrichtungen sich über den Einlaß in die Kammer erstrecken.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Halterungsvorrichtung aus einem hohlen Rollstift besteht, der sich durch den Einlaß iridie Kammer unterhalb der Kugel und des Ventilsitzes erstreckt, so daß eine ungehinderte Strömung des Schmiermittels durch den hohlen Rollstift in die Kammer möglich ist.- 13 30 98 3 5/0376
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiervorrichtung aus einem langgestreckten Schlitz besteht, der sich von der Kammer in den Auslaß durch den Ventilsitz erstreckt.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Ventilsitz eine elliptisch geformte Scheibe mit einer Öffnung aufweist, die innerhalb des Hohlraums in der Nähe des Auslasses sitzt, eine größere Achse aufweist, die länger als der Durchmesser des Hohlraums ist, so daß die kleiner Achse einen Durchlaß für das Schmieröl freiläßt, wenn die Scheibe in die Kammer gepresst ist.309835/0376L e e r s e i t e
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