DE2300183A1 - Bohrmaschine - Google Patents
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- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/08—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
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Description
Patentanwalt·
Dr. ing. Walter Ablti
Dr. Dieter F. Morf
Dr. Hans -A. Brauns
Dr. ing. Walter Ablti
Dr. Dieter F. Morf
Dr. Hans -A. Brauns
3. Januar 1973
214 813
THE ROBBINS COMPAOT
650 South Orcas St.,Seattle, Wash. 98I08,
V.St.A.
Bohrmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf Erdbohrer oder Bohrmaschinen
, insbesondere auf eine Anordnung für das axiale Eintreiben und Führen der umlaufenden Bohrvorrichtung
derartiger Maschinen.
In der USA-Patentschrift 3 1+51+ 114 (Leland B. Poage, 8. Juli
1969) wird eine Bohrmaschine beschrieben, deren beweglicher Rahmen mit der darin befindlichen umlaufenden
Bohrvorrichtung von einem oder mehreren Hydromotoren 82, 84 gehoben und gesenkt werden und der an zwei aufrechtstehenden
Führungssäulen 38, 40 geführt wird. Ein Nachteil
dieser Bohriiusrüstung ist darin zu sehen, daß es für die Ausnützung der vollen Hublänge der Hydromotoren
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82, 81 erforderlich ist, das obere Ende der Zylinder
wesentlich über das obere Ende der Führungssäulen hinweg anzuheben, was einen ausreichend gross en Freiraum in
Höhenrichtung voraussetzt. Tunnelbaumaschinen dieser Art werden der Verwendung in Tunnels und anderen Untertageräumen
angepaßt, in denen der vertikale Freiraum manchmal, nur unter Schwierigkeiten gefunden v/erden kann«
Gemäß der Erfindung wird die umlaufende Bohrausrüstung an mindestens einer Führungssäule mit Hilfe eines ersten
Hydraulikzylinders auf und ab bewegt, der sich an einer Führungssäule entlang bewegt und eines zweiten Zylinders,
der sich an dem ersten Zylinder entlang bewegt. Die Führungssäu.le kann als "Kolbensäule" bezeichnet
werden, weil sie an einem Punkt zwischen ihren Enden einen feststehenden Kolbenboden aufweist. Der erste Zylinder
bildet Kammern mit variablem Rauminhalt an den entgegengesetzten Seiten des feststehenden Kolbenbodens.
Ein zweiter Kolbenboden umgibt den ernten Zylinder an
einem Punkt zwischen den Enden dieses ersten Zylinders. Der zweite Zylinder läßt ein zweites Paar Arbeitskammern
mit variablem Rauminhalt auf entgegengesetztenSeiten des zweiten Kolbenbodens entstehen. Mit einer solchen
Anordnung läßt sich ein grosser Bohrhub erreichen, ohne daß die Gesamthöhe der Maschine geändert werden muß.
In einer bevorzugten Ausführungs.form weist die Maschine
einen gewichtsleichten, kompakten, aber starren Kastenrahmen
aus zwei Führungssäulen, einen starren Grundrahmen, einen starren Kopfrahmen und zusätzliche Ständer
zwischen Kopf- und Grundrahmen auf. Dank dieses "Kastenrahmen
"-Auf baus ist es möglich, die Maschine auf fast beliebige Weise zu transportieren, beispielsv?eise sie
auch auf den zusätzlichen Ständern schleifend zu ver-
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schieben. Das Aufrichten und Aufbauen der Maschine wird durch die Rahmenkonstruktion ebenfalls erleichtert.
Diese und sonstige Merkmale, Vorteile und Besonderheiten der Erdbohrausrüstung gemäß der Erfindung ergeben sich
deutlicher aus der nachstehenden Detailbeschreibung typischer und daher die Erfindung nicht beschränkender Ausführungsformen
der Erfindung anhand von Zeichnungen, die folgendes darstellen:
Fig, 1 eine von oben die Front- und die eine Seitenfläche
einer Ausführungsform der erfindungsgemässen
Bohrmaschine erfassende perspektivische Ansicht bei angehobener Bohrausrüstungj
Fig. 2 eine Ansicht wie nach Fig. 1, jedoch mit abgesenkter Bohrausrüstung;
Fig. 3 eine Frontansicht der in den Fig. 1 und 2 wiedergegebenen Bohrmaschine mit angehobener Bohrausrüstung
und eingesetztem unterteilten Bohrmeissel;
Fig. 1I eine Seitenansicht der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten
Bohrmaschine, ebenfalls mit angehobener Bohrausrüstung;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Bohrmaschine nach den Fig. 1 bis 4;
Fig. 6 eine Seitenansicht, zum Teil als Vertikalschnitts
einer der Kolbensäulen mit den beiden darauf geordneten Oberschiebzylindern und einer Ausführung-Möglichkeit
für die Führung der Fluidzu- und ab-
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leitungen.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist' die erfindungsgemässe
Bohrmaschine zwei im Abstand voneinander und parallel zueinander angeordnete, aufrecht stehende
Kolbensäulen 10, 12 auf. Diese Säulen 10, 12 sind mit ihrem Fuß an einer Basiskonstruktion IU und mit ihrem oberen
Ende an einem Kopfrahmen 16 angebracht. Die Basiskonstruktion
zeigt einen insgesamt U-förmigen Grundrahmen 18, der einen Arbeitstisch 20 trägt. Rückenteil und Seitenteile
des Rahmens 18 sind zu einem Bauteil zusammengefaßt. Der Grundrahmen 18 ist an dem hinteren Abschnitt
zweier-Montagefüße 22, .24 drehbar angebracht und läßt
sich um eine Querachse 26 schwenken. Die Welle, die die Achse 26 bildet, verläuft durch miteinander fluchtende
Öffnungen des Grundrahmens 18 und von rückwärtigen Bügeln 28 an den Montagefüßen 22, 24 (vgl. Fig. 4).
Zum Gebrauch werden die' Montagefüße 22, 24 am Bohrort
fest mit dem Untergrund, mit einem am'Bohrort hergestellten
Betonsockel oder einem anderen Fundament verbunden. Zwei Spannschlösser 30, 32 verbinden die Seitenteile des
Rahmens 18 vorn mit Gruppen von vorn angeordneten, aufrechtstehenden
Bügeln 34, 36. Diese Spannschlösser 30, stellen eine Möglichkeit für das Einstellen der Lage der
Kolbensäulen 10, 12 gegenüber den Montagefüßen 22, 24 für die Festlegung des Bohrwinkels dar.
In der bevorzugten Ausführungsform sind ausserdein zwei
in seitlichem gegenseitigen Abstand parallel zueinander aufgerichtete Tragständer 38s 40 vorgesehen. Diese Ständer
38, 4 0 sind an den hinteren Ecken des Grundrahmens
und den hinteren Ecken des Kopfrahmens 16 befestigt.
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Kopfrahmen 16, Grundrahmen 18, Kolbensäulen 10, 12 und
hintere Ständer 38, 40 bilden miteinander eine starre Kastenrahmenkonstruktion, die die umlaufende Bohrausrüstung
trägt und das Versetzen der Maschine ohne. Demontage erlaubt.
Natürlich können aber die Bohrkräfte auch allein von den Kolbensäulen aufgenommen werden, so daß also die
hinteren Ständer 38, 40 entfallen können.
In der bevorzugten Ausführungsform bestehen die Kolbensäulen
10, 12 aus jeweils zwei zylindrischen Teilen, die durch ein mittleres Stopfenteil miteinander verbunden sind.
In Fig. 6, die sich beispielshalber auf die Säule 10 bezieht, sind die zylindrischen Teile mit 4 2 und 44 bezeichnet und
das mittlere Stopfenteil mit 46. Die entgegengesetzten Enden des Stopfens 46 sind so geformt, daß sie eng anliegend in
die Innendurchmesser der Zylinderteile 42, 44 passen und ein Mittelabschnitt 48 mit grösserem Durchmesser stellt
einen feststehenden Kolbenboden innerhalb der Längsausdehnung der Säule 10 (oder 12) dar. Ein erster beweglicher
Zylinder 50 umgibt die Kolbensäule 10, Seine Enden 5 2, passen eng über die Säulenabschnitte 42, 44, und der dazwischenliegende
Abschnitt hat eine solche Innenweite, daß er eng über den feststehenden Kolbenboden 4 8 paßt. Zwischen
dem Zylinder 50 und den Säulenabschnitten 42, 44 entstehen auf den entgegengesetzten Seiten des feststehenden Kolbens
48 auf diese Weise Ringkammern 56, 58 von variablem Rauminhalt ,
Im Bereich zwischen seinen Enden weist der Zylinder 50 einen Abschnitt 60 mit grösserem Durchmesser auf, wodurch
der zweite Kolben 60 gebildet wird. Ein zweiter Zylinder 6 umgibt den ersten Zylinder 50, Die Enden 64, 66 des Zylinders
6 2 haben einen Durchmesser, der dem Aussendurchmesser
des ersten Zylinders 50 angepaßt ist. Der Innendurchmesser des Zylinders 62 ist zwischen diesen Endab-
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schnitten 64, 66 so groß, daß der Zylinder eng über den Aussenmantel des Kolbens 60 paßt. Auf den entgegengesetzten
Seiten des zweiten Kolbens 60 werden zwischen den Zylindern 62 und 50 Ringkammern 68, 70 variablen Rauminhalts
gebildet.
Für das Einleiten und Ableiten von Fluid zu und aus den
Kammern 56, 58 und 68, 70 sind unterschiedliche Anordnungen denkbar. Bei der gezeichneten Ausführungsform ist am unteren
Ende des Kolbenzylinderabschnitts 44 ein Verschluß-Stopfen
7 2 vorgesehen. Ein ähnlicher Stopfen 74 befindet sich am oberen Ende des Kolbenzylinderabschnitts 42. Der
Stopfen 74 weist zwei Fluid-Durchgangsleitungen 76, 78 auf.
Die Leitung 76 verläuft axial durch den Stopfen 74 in das Innere des Kolbensäulenabschnitts 4 2 in den Bereich oberhalb
des unter^teilendenStopfens 46. Ein Kanal 80 durch den oberen Teil des Stopfens 46 verbindet den Innenhohlraum 3 2 mit
der Kammer 56. Die Leitung 7 8 verläuft axial durch den Stopfen 74 und mündet in das Innere eines engen Rohres 84.
Das Rohr 84 verläuft vollständig durch den zentralen Stopfen 46 und mündet in den Innenraum 86 des Kolbensäulenabschnitts
44. Ein Kanal 88 im unteren Teil jdes Stopfens 46 verbindet den Raum 86 mit der unteren Arbeitskammer 58.
Bei einem typischen und die Erfindung daher nicht beschränkenden Ausführungsbeispiel ist eine flexible Leitung
90 mit dem Abschnitt am oberen Ende des äusseren Zylinders"
6 2 verbunden. Er mündet in einen Kanal 92, der seinerseits mit der Zylinderkammer 6 8 in Verbindung steht. In
entsprechender Weise ist eine zweite flexible Leitung 94 mit dem Abschnitt 64 am unteren Ende des Zylinders 6 2 verbunden.
Dieser Abschnitt mündet in einen Kanal 96, der seinerseits mit der unteren Arbeitskammer 70 in Verbindung
steht.
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Zwischen den beiden Zylindern 62 erstreckt sich ein beweglicher starrer Querrahmen 98. Dieser Querrahmen trägt
eine Drehantriebsausrüstung, bestehend aus einem Antriebsmotor 100, einem Antriebskastenl 02 und einem Bohrkopf 104.
Im Einsatz werden' der Querrahmen 98 und die an ihm angebrachte Bohrausrüstung 100, 102, 101+ von den Zylindern 50,
6 2 aufwärts und abwärts bewegt. Durch selektiv ausgeübtes Zuführen und Abziehen von Fluid in die bzw. aus den Kammern
56, 58 wird der erste Zylinder 50 gegenüber dem feststehenden Kolben 46 aufwärts und abwärts und längs der Kolbensäule
10, 12 bev/egt. Durch selektiv ausgeübtes Zuführen und Abziehen von Fluid in die bzw. aus den Kammern 68, 7
wird der zweite Zylinder 6 2 gegenüber dem zweiten Kolben 60 und auch gegenüber der Säule in axialer Richtung verlagert.
Die beiden Doppelzylinderanordnungen 50, 6 2 werden zur Ausübung eines völlig g Ie i el massigen Schubes an den entgegengesetzten
Seiten der1 Bohrbelastung symmetrisch eingestellt. Die Querschnittsflächen aller Fluidkammern 56, 58 und 68,
70 sollten gleich sein. In diesem Fall können hydraulische Verbindungen'der oberen Kammern 56, 68 unteineinander und
der unteren Kammern 58, 70 untereinander hergestellt werden. So lange gleiche Fluidvolumina an die beiden Anordnungen
50, 62 abgegeben werden, ergeben sich auf beiden Maschinenseiten übereinstimmende Verlagerungen der Zylinder.
Die Aufteilung der Verschiebung zwischen den Zylindern und 6 2 kann auf den beiden Maschinenseiten unterschiedlich
erfolgen, das hat aber1 keine Bedeutung. Ausserdcm können
für sper.iel.Xe Geschwindigkeit^- oder· Kraftverhältnis se
die vjirkSGiT.en Kolbenflächen auf den entgegengesetzten
Seiten den Kc3benbodanr· ungleich groß gemacht werden.
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Die Zylinder 50, 6 2 bilden den Schlüssel für die mit
der erfindungsgemässen Maschine zu erzielenden Platzersparnisse, Die Zylinder 50, 62 erlauben einen langen
Bohrhub, ohne daß dazu eine Veränderung der Gesamthöhe der Maschine erforderlich wäre. Beispielsweise kann die Maschine
einen vertikalen Hub von 15 2 cm (60 ") ausführen, während die gleichbleibende Maschinenhöhe nur* 262 cm (103")
beträgt.■Gleichbleibende Geschwindigkeit und Leistung während
des gesamten Hubes wird durch die Ausführung mit abgeglichenem Kolben erreicht. Da die Kolbensäulen auch als
Tragsäulen wirken, nehmen sie auch Verdrehungs- und Durehbiegungskräfte
auf.
Wegen ihres kompakten Aufhaus, des geringen Gewichts und der
stabilen·einteiligen Kopfrahmen- und Hauptrahmenanordnung
läßt sich die erfindungsgemässe Maschine auf fast beliebige
Weise transportieren. Man kann die Maschine ziehen (beispielsweise auf den rückwärtigeil Ständern 38, 40) oder auf
Schienen oder Radfahrzeugen bewegen.
Der Spindelstock 104 soll einen mit Innengewinde versehenen Kastenteil für die Aufnahme eines mit Aus-s en gewinde versehenen
Schaftteils jedes Stückes des Bohrmeissels DS aufweisen.
Bei manchen Anordnungen kann es sich jedoch empfehlen, ein Schaftteil in dem Kopfstück 104 aufzunehmen.
Der Drehantrieb 100, 102, 104 überträgt ein Drehmoment auf
den Meißelschaft DS zumindest während der von der Doppelzylinderanordnung 50j 6 2 veranlaßten Abwärtsbewegung· der Bohrausrüstung
100, 102, 104. Die Zylinderanordnungen 50, 62 dienen zum exakten Führen dieser Bohrausrüstung an den Kolbensäulen
10, 12 entlang, um eine Präzisionsbohrung zu erzielen. Die Bohrmaschine kann allein an ihren Fundamenten
verankert sein, man kann für die Verankerung aber auch
·» fi —
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Deckenwinden 106 verwenden. Die Deckenwinden würde man beim Betreiben der Maschine in einer Tunnelbaustrecke oder einem
sonstigen, mit einer Deckenfläche versehenen Hohlraum bzw. mit Seitenwänden, falls es sich lim eine Horizontalbohrung
handelt, verwenden. Die Deckenwinden können in den Ständern 38, 40 untergebracht werden.
Die Maschine kann auch zum Bohren nach oben verwendet werden,
wenn man die Bohrausrüstung an den Säulen 10, 12 mit aufwärts gerichtetem 3ohrkopf 104 anbringt. Auf der Oberseite
des Kopfrahmens 16 werden dann Torsionsstützen (wrench braces) 106, 108 vorgesehen, um die Haltekräfte wahrend
des Überkopfbohrens aufnehmen zu können und zu beschränken.
Gezeichnet und beschrieben sind zwar nur zwei konzentrische
Zylinder1, aber natürlich kann man eine grössere Zahl konzentrischer
Zylinder anwenden, von denen jeder weiter aussen liegende kürzer ist als der mit ihm zusammenarbeitende innere
Zylinder; man erhält dadurch ein noch grösseres Zahlenverhältnis von Hublänge zu Gesamtlänge oder -höhe der Maschine.
Bei manchen Anwendungswexsen kann es sich als vorteilhaft erweisen, nur einen einzigen Überschiebzylinder
auf jeder Kolbensäule zu verwenden.
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Claims (1)
- 813JlOPatent ansprücheBohrmaschine, gekennzeichnet durch eine Führungssäule (10, 12) mit einem an einem Punkt zwischen den Enden der Säule (10, 12) angeordneten feststehenden Kolbenboden 0*6),eine erste rohrförmige Wand (50), die die Führungssäule (10, 12) umgibt und mit ihr beiderseits des feststehenden Kolbenbodens (46) je eine Fluidkammer variablen Rauminhalts (56, 58) abgrenzt, wobei diese erste rohrförmige Wand (50) an einem Punkt zwischen ihren beiden Enden einen zweiten feststehenden Kolbenboden (60) aufweist,eine zweite rohrföraiige Wand (62), die die erste rohrförmige Wand (50) umgibt und mit ihr beiderseits des zweiten feststehenden Kolbenbodens (60) je eine Fluidkammer variablen Rauminhalts (68, 70) abgrenzt, eine an der zweiten rohrförmigen Wand (62) befestigte und von ihr gehaltene Bohrausrüstung (100, 102, 104) undeine Einrichtung zum selektiven Zuführen und Wegführen von Fluid zu bzw. von den Fluidkammern variablen Rauminhalts, um die erste rohrförmige Wand (50) längs der Führungssäule (10, 12) und die zweite rohrförmige Viand (6 2) längs der ersten rohrförmigen Wand (50) zu bewegen.- 10 -309830/04198132, Bohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Durchlaßwege.für das Zuführen von Fluid zu und das Wegführen von Fluid von den Fluidkammern variablen Rauminhalts, die von und zwischen der rohrförmigen ersten Wand (50) und der Führungssäule (10, 12) abgegrenzt sind, sich innerhalb dieser Säule befinden.3. Bohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungssäule (10, 12) aus zwei Rohrteilen (12, 44) besteht, die durch einen Stopfen (46) miteinander verbunden sind, dessen entgegengesetzte Enden mit den genannten Rohrteilen (42, 44) verbunden sind und dessen Mittelabschnitt den genannten Kolbenboden bildet.4, Bohrmaschine nach Anbruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Rohrteil (42) an seinem dem Stopfen (46) abgewandten Ende einen Fluiddurchlaß (76) aufweist, der mit dem Inneren (82) des Rchrteils (4 2) verbunden ist und daß der Stopfen (46) einen Durchlaß (80) besitzt, der das Innere (3 2) des Rohrteils (4 2) mit der Kammer (56) von variablem Rauminhalt verbindet, die durch das Rohrteil (4 2) und die erste rohrföronige Wand (50) bzw. zwischen ihnen abgegrenzt ist.5. Bohrn-aschi-iie nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Fluiddurchlaß wirkenden Rohr (81O durch eines der Rohx'teile (4 2) dem Stopfen (46) und durch ihn- 11 -309830/0419813hindurch führt und mit dem Inneren des zweiten Rohrteils (44) in Verbindung steht und daß der Stopfen (46) einen Durchlaß besitzt, der das Innere des zweiten Rohrteils (44) mit der Kammer (58) von variablem Rauminhalt verbindet, die durch das zweite Rohrteil (44) und die erste rohrförmige Wand (50) bzw. zwischen ihnen gebildet ist.6. Bohrmaschine, gekennzeichnet durch einen Grundrahmen (18), zwei mit seitlichem gegenseitigen Abstand parallel zueinander aufrecht auf dem Grundrahmen (18) stehende Führungssäulen (10, 12), von denen jede an einem Punkt zwischen ihren Enden einen feststehenden Kolbenboden (46) aufweist, eine erste rohrförmige Wand (50), die jede Führungssäule (10, 12) umgibt und mit ihr beiderseits des feststehenden Kolbenbodens (46) je eine Fluidkammer variablen-Rauminhalts (5 6, 58) abgrenzt, wobei diese erste rohrförmige Wand (50) an einem Punkt zwischen ihren beiden Enden einen zweiten feststehenden Kolbenboden (60) aufweist,eine zweite rohrförmige Wand (62), die jede erste rohrförmige Wand (50) umgibt und mit ihr beiderseits des zweiten feststehenden Kolbenbodens (60) je eine Fluidkammer variablen Rauminhalts (68, 70) abgrenzt, einen zwischen den beiden zweiten rohrförmigen Wänden (6 2) angeordneten, fest mit ihnen verbundenen beweglichen Querrahinen (98), der von den beiden zweiten rohrförmigen Wänden gehalten und von ihnen längs der Führungssäulen (10, 12) geführt wird, eine an dem Querrahmen (98) befestigte und von ihm- 12 -309 8 3 0/0419813gehaltene Bohrausrüstung (100, 102, 104) und eine Einrichtung zum selektiven Zuführen und Wegführen von Fluid zu bzw. von den Fluidkairanern variablen Rauminhalts, um die erste rohrförmige Wand (50) längs der Führungssäulen (10, 12) und die zweite rohrförmige . Wand (6 2) längs der ersten rohrförmigen Wand (50) zu bewegen.7. Bohrmaschine nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Kopfrahmen (16), der die dem Grundrahmen (18) abgewandten Enden der beiden Führungssäulen (10, 12) starr miteinander verbindet.8. Bohrmaschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch gegenüber den Führungssäulen versetzte zusätzliche Tragständer (38, UO), die starr mit dem Kopfrahmen (16) und dem Grundrahmen (18) verbunden sind.9. Bohrmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfrahmen (16), der Grundrahmen (18), die Führungssäulen (10, 12) und die zusätzlichen Tragständer (38, 40) zusammen eine geschlossene, steife Kastenrahmenkonstruktion darstellen.10. Bohrmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Tragständer (38^, 40) zumindest ein Säulenelement aufweisen, das mit seinem einen Ende- 13 -309830/0419813Starr an dem Grundrahmen (18) neben dessen Seitenrand und mit seinem anderen Ende starr an einem entsprechenden Seitenrand des Kopfrahmens (16) befestigt ist.11. Bohrmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Durchlaßwege für das Zuführen von Fluid zu und das Wegführen von Fluid von den Fluidkammern variablen Rauminhalts, die von und zwischen der rohrförmigen ersten Wand (50) und den Führungssäulen (10, 12) ausgebildet sind, sich innerhalb dieser Säulen befinden.12. Bohrmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Führungssäule (10, 12) aus zwei Rohrteilen (4-2, 44·) besteht, die durch einen Stopfen (46) miteinander verbunden sind, dessen entgegengesetzte Enden mit den genannten Rohrteilen (4 2, 44) verbunden sind und dessen Mittelabschnitt- den genannten Kolbenboden bildet.13. Bohrmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohrteil (4 2) jeder Führungssäule (10, 12) an seinem dem Stopfen (46) dieser Säule abgewandten Ende einen Fluiddurchlaß (76) aufweist, der mit dem Inneren (8 2) dieses Rohrteils (42) verbunden ist und daß jeder Stopfen einen Durchlaß (80) besitzt, der das Innere (8 2) seines genannten Rohrteils (4 2) mit der Kammer (56) von variablem Rauminhalt verbindet, die durch das genannte Rohrteil (42) und die erste rohrförmige Wand (50) bzw. zwischen ihnen abgegrenzt ist,- 14 309830/0419813. Bohrmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Führungssäule (10, 12) ein als Fluiddurchlaß wirkendes Rohr (84) durch eines der Rohrteile (4 2) zu dem Stopfen (46) und durch ihn hindurch führt und mit dem Inneren des zweiten Rohrteils (44) in Verbindung steht, und daß der Stopfen (45) einen Durchlaß besitzt, der das Innere des zweiten Rohrteils (44) mit der Kammer (5 8) von variablem Rauminhalt verbindet, die durch das zweite Rohrteil (44) und die erste rohrförmige Viand (50) bzw. zwischen ihnen gebildet ist.15, Bohrmaschine, gekennzeichnet durch einen Rahmen mit mindestens einer feststehenden Führungssäule und einem an einem Punkt zwischen ihren Enden angeordneten feststehenden Kolbenboden, eine die Führungssäule umgebende rohrförmige Wand, die mit der Führungssäule beiderseits des feststehenden Kolbenbodens eine Fluidkammer variablen Rauminhalts bildet, eine Bohrausrüstung,eine Einrichtung zum Anbringen der Bohrausrüstung an der rohrförmigen Wand undeine Einrichtung zum selektiven Zuführen und Viegfuhren von Fluid zu bzw. von den Fluidkammern variablen Rauminhalts, um die rohrförmige Wand längs der Führungssäule zu bewegen.- 15 -309830/0419
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