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DE239529C - - Google Patents

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Publication number
DE239529C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coal
dust
soaking
water
hygroscopic
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT239529D
Other languages
English (en)
Publication of DE239529C publication Critical patent/DE239529C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F5/00Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires
    • E21F5/18Impregnating walls, or the like, with liquids for binding dust

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)
  • Materials Applied To Surfaces To Minimize Adherence Of Mist Or Water (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Kohlenstaubbekämpfung in Bergwerken wird das Durchtränkungsverfahren des Kohlenstoßes erfolgreich angewandt. Es besteht darin, aus verschlossenen Bohrlöchern unter hohem Druck Wasser in die anstehende Kohle zu pressen. Dadurch wird diese und besonders der in ihr enthaltene, durch Gebirgsdruck entstandene und daher sehr gefährliche Kohlenstaub so durchnäßt, daß bei der Hereingewinnung sich kein Staub bilden kann. Manche Kohlenarten neigen aber so stark zur Staubentwicklung, daß die Durchtränkung mit Wasser nicht genügt, um die Kohle, auch nachdem sie hereingewonnen und durch Fortschaufeln oder Förderung in Rutschen zerkleinert und zum Teil zerrieben worden ist, noch feucht zu halten. Diesen Nachteil des Verfahrens soll vorliegende Erfindung beseitigen, indem an Stelle des Wassers hygroskopische Flüssigkeiten zum Durchtränken benutzt werden. Da die hiermit durchtränkte Kohle nicht, wie bei der Verwendung von Wasser, ihre Feuchtigkeit durch Verdunsten verringert, sondern durch Aufnahme aus der Luft vermehrt, ist die Bildung von Staub nach der Hereingewinnung ausgeschlossen. Es ist zwar bekannt, bei der Bekämpfung des Kohlenstaubs durch Berieselung den Staub, der vor Ort in der Luft schwebt oder sich an der Sohle und den Stößen abgesetzt hat, mit hygroskopischen Laugen zu benetzen. Vorliegende Erfindung wird jedoch hiervon nicht berührt, da nach ihr die Entstehung des Kohlenstaubs überhaupt verhindert werden soll.
Als hygroskopische Flüssigkeit kann zum Durchtränken beispielsweise Chlormagnesiumoder Chlorcalciumlauge benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRu ch:
    Verfahren zum Durchtränken des Kohlenstoßes zwecks Verhinderung von Kohlenstaubbildung, dadurch gekennzeichnet, daß als Tränkungsmittel die für Berieselung bereits bekannten hygroskopischen Laugen verwendet werden.
DENDAT239529D Active DE239529C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE239529C true DE239529C (de)

Family

ID=498965

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT239529D Active DE239529C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE239529C (de)

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