DE239453C - - Google Patents
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- DE239453C DE239453C DENDAT239453D DE239453DA DE239453C DE 239453 C DE239453 C DE 239453C DE NDAT239453 D DENDAT239453 D DE NDAT239453D DE 239453D A DE239453D A DE 239453DA DE 239453 C DE239453 C DE 239453C
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- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 18
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 9
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- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B7/00—Roofs; Roof construction with regard to insulation
- E04B7/08—Vaulted roofs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Rod-Shaped Construction Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher gebräuchlichen Ausführungsformen freitragender Wellblechdächer wirkt
das Wellblech als Bogenbinder zwischen den beiderseitigen Kämpferpunkten, wobei der
Horizontalschub durch Zugstangen aufgenommen wird, welche die beiden Kämpferpunkte
verbinden. Infolge der geringen Steifigkeit solcher Dächer ist ihre Stützweite beschränkt.
Nach der vorliegenden Erfindung soll
ίο dieser Nachteil dadurch beseitigt werden, daß
dem Wellblech durch eine innere Verspannung und Stützung größere Tragfähigkeit verliehen
wird. Dadurch wird es möglich, gewölbte Wellblechdächer für größere Spannweiten
als bisher ausführen zu können, oder bei Ausführungen innerhalb der bisher üblichen
Spannweiten entsprechend geringere Abmessungen wählen zu können.
Das neue Dach ist auf der beiliegenden Zeichnung in einigen Ausführungsformen dargestellt.
Es ,unterscheidet sich von den bekannten freitragenden gewölbten Wellblechdächern
dadurch, daß auch das Wellblech an einen oder mehreren Zwischenpunkten der Unterseite
noch durch Zugstangen mit den festen Kämpferpunkten verbunden ist. Sind mehrere Zwischenpunkte vorhanden, so werden sie
auch untereinander durch Zugstangen verbunden. Auf diese Weise wird das WeIlblech
an den betreffenden Stellen gehalten und gestützt. Hierbei kann die zur Verbindung
der beiden Kämpferpunkte I1, b2 dienende
Zugstange sowohl geradlinig (Fig. 1) als auch gebogen (Fig. 2) ausgeführt werden.
Die bei letzterer Ausführung in den Punkten O1, a2 angeordneten senkrechten Zugstangen
sind auf die Wirkung des Systems ohne Einfluß; sie dienen nur dazu, die infolge der
Überhöhung der Zugstange bv b2 auftretenden Vertikalkräfte in den Knickpunkten auf-
zunehmen. . ;
Die statistische Wirkung des Systems läßt sich aus den Figuren leicht erkennen. Durch
die Anordnung der Zugstangen werden die Punkte ax und a2 zu festen Gelenkpunkten,
und nur die dazwischenliegenden Bogenteile sind als freitragend zu berechnen. Die Fig. 1
und 3 zeigen das System mit zwei mit den Kämpfern verbundenen festen Zwischenpunkten
O1 und «2. Eine Belastung des Bogenscheiteis
wird in der, beide Punkte verbindenden Stange eine Zugkraft hervorbringen, wobei die im Wellblech entstehende Druckkraft
durch die anschließenden Bogenstücke Ci1,.B1 und «2>
^2 nach den Kämpferpunkten
&x, b2 übergeleitet wird. Wirkt auf das Wellblech
eine einseitige Belastung, wie in der Fig. 3 angedeutet ist, so wird die Stange a2, S1
auf Zug beansprucht, während die punktiert gezeichneten Stäbe in diesem Falle spannungslos
bleiben. Der Druck in dem Bogenstück O1, a2 wird auf den linken Kämpferpunkt ^1
unmittelbar nach dem rechten Kämpferpunkt b2 durch Vermittelung des Bogenstückes
a2, b2 übertragen, so daß im vorliegenden
Falle nur etwa 2/3 der gesamten
Spannweite als freitragend anzusehen ist.
Bei Anordnung nocii weiterer Zugstangen
läßt sich die als freitragend anzusehende Bogenlänge entsprechend vermindern. So
zeigt die Fig. 4 ein System . mit drei unter sich und mit den Kämpfern verbundenen
festen Zwischenpunkten O1, «2 und as. Durch
eine im Scheitel wirkende Belastung wird die Zugstange O1, a3 beansprucht, während der
Druck im Wellblech durch die beiderseits anschließenden Bogenstüke O1, O1 und a3, b2
aufgenommen wird. Eine einseitige Belastung, wie in der Fig. 4 eingezeichnet, wird die
Stange a2, bx auf Zug beanspruchen, während
die punktiert gezeichneten Zugstäbe unbelastet bleiben. Die Zugstange as, bx verhindert
hierbei eine Ausbiegung der unbelasteten Dachhälfte nach oben. Die im Wellblech entstehende Druckkraft wird hierbei unmittelbar
nach dem Kämpferpunkt O1, nach dem
Kämpferpunkt δ2 durch das Bogenstück «„, b2
übertragen. Freitragend ist in diesem Falle nur die Hälfte der gesamten Bogenlänge.
Sinngemäß läßt sich das System auch mit noch mehreren Zugstangen je nach der erforderlichen
Stützweite ausbilden.
Claims (1)
- Patent- Anspruch :Freitragendes, gewölbtes Wellblechdach mit Zugstange, dadurch gekennzeichnet, daß beliebig viele Zwischenpunkte (ax, «2, αΆ. ..) der Bogenleibung zur Verringerung der freitragenden Länge unter sich und mit den Kämpferpunkten durch Zugstangen verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239453C true DE239453C (de) |
Family
ID=498899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239453D Active DE239453C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239453C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE815537C (de) * | 1949-06-03 | 1951-10-01 | Hermann Burzynski | Betonbogendach |
| US5205096A (en) * | 1991-10-31 | 1993-04-27 | Pace Rex A | Reinforcing assembly for a garage door or the like |
-
0
- DE DENDAT239453D patent/DE239453C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE815537C (de) * | 1949-06-03 | 1951-10-01 | Hermann Burzynski | Betonbogendach |
| US5205096A (en) * | 1991-10-31 | 1993-04-27 | Pace Rex A | Reinforcing assembly for a garage door or the like |
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