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DE239199C - - Google Patents

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Publication number
DE239199C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
steam
wedge
chambers
condenser
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT239199D
Other languages
English (en)
Publication of DE239199C publication Critical patent/DE239199C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B1/00Condensers in which the steam or vapour is separate from the cooling medium by walls, e.g. surface condenser

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ju 239199 KLASSE Md. GRUPPE
Dampfkondensator. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1910 ab.
Bekanntlich wirkt die in einem Kondensator vorhandene Luft nachteilig auf die Kondensierfähigkeit der Rohroberflächen, und es besteht deshalb das Bestreben, die Luft so schnell und so vollkommen wie möglich abzusaugen, ohne daß dabei gleichzeitig unkondensierte Wasserdämpfe mit abgesaugt werden.
Dieses Ziel wird nach vorliegender Erfindung dadurch erreicht, daß der mit Luft durchsetzte ίο Dampfstrom in einer keilförmig gestalteten Kammer oder in mehreren parallelen keilförmigen Kammern gleichmäßig über die Kondensationsflächen geleitet wird, so daß sich die unkondensierbaren Gase getrennt von den noch zu kondensierenden Wasserdämpfen in dem unteren engen Teil der Kammern ansammeln und konzentrieren, von wo sie, unvermischt mit den darüber gelagerten Wasserdämpfen, von der Pumpe abgesaugt werden können. Auf diese Weise ist es möglich, der Luft zu verwehren, in den Kondensatorraum zurückzutreten und sich unter den frisch hinzukommenden Dampf zu mischen.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch den Kondensator.
Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Kondensators.
Fig. 4 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 3.
Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 3.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Kondensator a hat einen kreisförmigen Querschnitt, besitzt einen Dampfeinlaß α1 und am Ende einen rohrlosen Raum c, der unterhalb der Hauptkammer liegt und von ihr durch eine geneigte Zwischenwand d getrennt ist. Der Raum' c hat einen Auslaß e. Der untere Teil des Dampfkondensierraums b des Kondensators ist durch Leitplatten f in drei annähernd gleiche, parallel zueinander liegende, keilförmig gestaltete Kammern g, h, i geteilt, welche die unteren Kondensationsrohre η enthalten. Die Kammern besitzen unten enge und lange Durchlaßöffnungen k, und die Zwischenwand d hat enge Öffnungen in.
Bei dem in Fig. 3. 4 und 5 dargestellten Kondensator ist der Kondensierraum b in ähnlicher Weise durch Luftsammeiplatten f geteilt. Unter den Kammern g, h, i und mit diesen durch einen engen Durchlaß p ν erbunden, befindet sich eine Kammer 0, die zum Kühlen der Luft Kühlrohre s enthält. An dieselbe schließt sich eine rohrlose Kammer c, aus der die Luft durch einen Auslaß e abgesaugt wird. Zwischen dem Kühlraum 0 und dem rohrlosen Raum c ist eine Wand r vorgesehen, die Öffnungen q aufweist. Das Kondensat wird durch das Rohr t abgesaugt.
Bei beiden Ausführungsformen wird durch die keilförmige Form der Kondensationskammern erzielt, daß sich der mit Luft vermischte Dampfstrom gleichmäßig über die Kondensationsrohre bewegt, wobei sich die Luft und andere nicht kondensierbare Gase in dem unteren engen Teil der Kammern g, h, i ansammeln und konzentrieren, während die Dämpfe geringerer Dichte in dem oberen Teil
zurückbleiben, so daß nur die nicht kondensierbaren Gase von der Luftpumpe abgesaugt werden mit dem geringsten Betrag an noch nicht kondensierten Dämpfen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Dampfkondensator, bestehend aus einer oder mehreren keilförmig gestalteten Kammern, durch welche der mit Luft ver- mischte Dampfstrom gleichmäßig nach einem am spitzen Ende des Keiles befindlichen Auslaß geleitet wird, so daß die unkondensierbaren Gase an dem Auslaß gesammelt und zusammengedrängt werden, von wo sie bei größter Dichte mit einem kleinsten Betrag an Dampf von der Pumpe 'abgesaugt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT239199D Active DE239199C (de)

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DENDAT239199D Active DE239199C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE239199C (de)

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