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DE239141C - - Google Patents

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Publication number
DE239141C
DE239141C DENDAT239141D DE239141DA DE239141C DE 239141 C DE239141 C DE 239141C DE NDAT239141 D DENDAT239141 D DE NDAT239141D DE 239141D A DE239141D A DE 239141DA DE 239141 C DE239141 C DE 239141C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voice
bellows
chambers
tongues
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT239141D
Other languages
English (en)
Publication of DE239141C publication Critical patent/DE239141C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51 c. GRUPPE
FRITZ CHR. REINKE in HAMBURG.
Musikinstrument.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine neue Anordnung der Stimmenplatten bei mittels eines Balges, einer Windlade o. dgl. durch Saugluft oder durch Druckluft betriebenen und mittels Zungen wirkenden Musikinstrumenten, wie z. B. Harmoniums und besonders Ziehharmonikas u. dgl. Durch die Erfindung soll allgemein eine Veredelung des Tones, im besonderen aber erzielt werden, daß die Töne bei Saugluft und Druckluft die gleiche Klangfarbe und ν Fülle besitzen.
Bei der bisherigen Anordnung der Stimmenplatten unterscheiden sich die durch Saugluft erzeugten Töne von den durch die Druckluft bewirkten Tönen in einem recht erheblichen Maße.
Es ist nun gefunden worden, daß diese Tatsache ihren Grund darin hat, weil von den beiden den gleichen Ton bei Saug- bzw. Druckluft erzeugenden Zungen die eine in der Kanzelle und die andere außerhalb der Kanzelle angeordnet ist; die letztere steht also unter dem unmittelbaren Einflüsse des Luftraumes des Balges bzw. der Windlade, während die in der Kanzelle befindliche von diesem Luftraum unbeeinflußt ist.
Gemäß der Erfindung wird eine Gleichartigkeit und Verbesserung des Tones dadurch erzielt, daß jede Stimmenplatte in einem kastenartigen Gehäuse angeordnet ist und den Raum desselben in zwei Teile, nämlich zwei Kanzellen teilt, wobei dann die eine durch eine Öffnung mit dem Luftraum des Balges oder der Windlade in Verbindung steht und die andere in bekannter Weise eine durch die Klappe der Spieltaste o. dgl. verschlossene, nach außen führende Öffnung besitzt. Gleichzeitig wird durch diese Anordnung das Befestigen der Stimmenplatten durch einfaches Einschieben derselben in Nuten ermöglicht.
Es bestehen dann für jede der in einem der Gehäuse befindlichen Stimmen die gleichen Verhältnisse, da jede derselben von dem gleich großen Luftraum beeinflußt wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in Anwendung auf eine Harmonika in Teildarstellungen veranschaulicht; Fig. 1 zeigt ein einzelnes, zwei Kanzellen enthaltendes Gehäuse im Schnitt, und Fig. 2 zeigt eine Anzahl der den Stimmenkasten bildenden, zusammenhängenden Gehäuse in einem senkrecht zu Fig. 1 stehenden Schnitt; Fig. 3 ist ein der Fig. 1 entsprechender Schnitt durch eine zweichörige Stimmenanordnung, und Fig. 4 stellt eine abgeänderte Anordnung der Stimmenplatte in dem Kanzellengehäuse dar.
An der in dem nicht dargestellten Balg befindlichen Seite der Platte α (Fig. 1 und 2), an deren Außenseite die Spieltasten und Klappen b angeordnet sind, ist der langgestreckte Stimmenkasten c (Fig. 2) abnehmbar befestigt, welcher derart mit querstehenden Zwischenwänden d versehen ist, daß sich die beiden bei Saug- oder Druckluft ansprechenden Zungen gleicher Tonhöhe in einem getrennten Raum befinden. Die Stimmenplatte e dieser Zungen teilt diesen Raum in zwei gleiche Kanzellen, und ihre Befestigung ist dadurch
bewirkt, daß in den Zwischenwänden d Nuten vorgesehen sind, in welche die Stimmenplätte genau passend eingeschoben werden kann, so daß eine besondere Befestigung durch Stifte 5 oder Wachs vermieden und bei luftdichter Anordnung ein leichtes Herausnehmen ermöglicht ist. Für jede Zunge der Stimmenplatten ist an letzteren in bekannter Weise eine Lederklappe angeordnet, so daß die eine Zunge bei
ίο Druckluft und die andere bei Saugluft anspricht. In der Wand f des Stimmenkastens c sind Öffnungen g und in der Platte α sind Öffnungen h vorgesehen; die ersteren verbinden die eine Kanzelle mit dem Innenraum des Balges, während die letzteren von außen in die andere Kanzelle führen und durch die von den Spieltasten bewegten Klappen b verschlossen sind.
Wird die Klappe b geöffnet, so tritt beim Drücken des Balges die Druckluft durch die Öffnung g in die nächste Kanzelle, bringt die betreffende der beiden Zungen zum Tönen und tritt durch die andere Kanzelle und die Öffnung h nach außen. Beim Ziehen des BaI-ges tritt die Luft durch die Öffnung h ein und gelangt unter Beeinflussung der anderen Zunge in den Balg.
Bei der in Fig. 3 dargestellten doppelchörigen Anordnung befinden sich zwei derartige Doppelkanzellen nebeneinander, und für die anstoßenden Einzelkanzellen der Doppelkanzellen ist eine gemeinsame Öffnung h vorgesehen, während jede Doppelkanzelle eine besondere, sie mit dem Balginnenraum verbindende Öffnung g besitzt.
Bei der Ausführungsform der Doppelkanzelle nach Fig. 4 liegt die Stimmenplatte β parallel zur Platte a. Die Öffnungen g und h sind auch hier so angeordnet, daß in beiden Richtungen des Luftstromes dieser die Stimmenplatte schneiden muß.
Die gesamten Zungen können auch auf einer einzigen langen Stimmenplatte angeordnet sein, welche die Zwischenwände d durchsetzt und deren Enden in Nuten eingreifen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Durch einen Balg oder eine Windlade betriebenes und mittels Zungen wirkendes Musikinstrument, dadurch gekennzeichnet, daß die Stimmenplatten (e) in einem kastenförmigen Gehäuse (c) mit durch Zwischenwände (d) abgeteilten Innenräumen so angeordnet sind, daß jeder Innenraum durch die Stimmenplatte in zwei Kanzellen geteilt wird, von denen die eine mit einer •nach dem Innern des Balges oder der Windlade und die andere in bekannter Weise mit einer nach außen führenden Öffnung (g, h) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT239141D Active DE239141C (de)

Publications (1)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT239141D Active DE239141C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE239141C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749369C (de) * 1937-11-12 1952-07-14 Hohner Ag Matth Stimmstock fuer Handharmoniken
DE882347C (de) * 1942-07-29 1953-07-09 Matth Hohner A G Harmonikafabr Stimmstock fuer Stimmplatten mit zwei Metallzungen
US2820390A (en) * 1954-02-23 1958-01-21 Nicholas J Vento Two-way responding single reed and block
US5829204A (en) * 1993-04-14 1998-11-03 Loennberg; Benth Arrangement for openable roof

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE749369C (de) * 1937-11-12 1952-07-14 Hohner Ag Matth Stimmstock fuer Handharmoniken
DE882347C (de) * 1942-07-29 1953-07-09 Matth Hohner A G Harmonikafabr Stimmstock fuer Stimmplatten mit zwei Metallzungen
US2820390A (en) * 1954-02-23 1958-01-21 Nicholas J Vento Two-way responding single reed and block
US5829204A (en) * 1993-04-14 1998-11-03 Loennberg; Benth Arrangement for openable roof

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