DE239119C - - Google Patents
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- DE239119C DE239119C DENDAT239119D DE239119DA DE239119C DE 239119 C DE239119 C DE 239119C DE NDAT239119 D DENDAT239119 D DE NDAT239119D DE 239119D A DE239119D A DE 239119DA DE 239119 C DE239119 C DE 239119C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N1/00—Sampling; Preparing specimens for investigation
- G01N1/02—Devices for withdrawing samples
- G01N1/10—Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state
- G01N1/20—Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state for flowing or falling materials
- G01N1/2035—Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state for flowing or falling materials by deviating part of a fluid stream, e.g. by drawing-off or tapping
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239119 KLASSE 421. GRUPPE
Zusatz zum Patente 235370 vom 16. Oktober 1910.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1911 ab. Längste Dauer: 15. Oktober 1925.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einführen des Flussigkeitsprobenehmers
nach Patent 235370.
Beim Gebrauch des Flussigkeitsprobenehmers hat sich das Bedürfnis herausgestellt, die
Proben der meistens unter Druck stehenden Flüssigkeiten so entnehmen zu können, daß
das lästige Spritzen und Verluste vermieden werden. Es handelt sich also darum, den die
Entnahmeöffnung z. B. an Bierfässern verschließenden Stift zu entfernen und an seine
Stelle den eigentlichen Probenehmer zu bringen, ohne daß ein unerwünschtes Ausfließen
des Gefäßinhaltes stattfinden kann. Diese Aufgabe wird von dem Gegenstande der Zusatzerfindung
gelöst.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Verkörperung des Erfindungsgedankens,
und zwar
Fig. ι einen Längsschnitt.
Fig. ι einen Längsschnitt.
Fig. 2 zeigt den zugehörigen Stiftentnahmeschlüssel.
Das Wesen der Neuerung besteht darin, daß die Entnahmeöffnung α am Bierfaß mit
einer luftdicht an die Bohrung b anliegenden Verschlußröhre umgeben ist, welche außerdem
noch an zwei verschiedenen Stellen luftdicht verschlossen werden kann, um zu ermöglichen
i. mit einem Stiftentnahmeschlüssel· den
Verschlußstift c zu entfernen,
2. den eigentlichen Probenehmer in das Faß einzuführen, ohne daß ζ. B. das unter Druck
stehende Bier austritt. Die Verschlußröhre kann etwa in der Weise ausgebildet sein, daß
sie an einem Ende einen Gummistöpsel d trägt, der in die Bohrung b am Faß eingeführt und
dann zweckmäßig mittels einer Preßschraube β und Druckringes f zusammengedrückt wird.
Hierdurch legt er sich dicht an die Wandungen der Bohrung b an und gibt der ganzen
Vorrichtung den erforderlichen Halt. Es liegt aber auch im Bereich des Erfindungsgedankens,
die Bohrung b als Schraubenmutter zu gestalten und die Verschlußröhre mit einem
passenden Gewinde zu versehen oder einen sog. Bajonettverschluß usw. zu gebrauchen.
Zwischen den beiden Enden der Schutzröhre ist eine weitere Absperrstelle angeordnet.
Entweder sei ein Gummischlauchstück mittels Quetschverschluß g zusammengedrückt (siehe
Zeichnung) oder auch ein gewöhnlicher Drehhahn eingeschaltet, wenn nur dessen Bohrung
genügend weit ist, um den Stiftschlüssel h und den eigentlichen Probenehmer einführen zu
können. An dem noch freien Ende der Schutzröhre ist eine Muffe * befestigt, in
welche die auf dem Stiftschlüssel und auf dem Probenehmer luftdicht verschiebbaren Stöpsel
k (z. B. aus Gummi) hineinpassen.
Die Anwendungsweise dieser Vorrichtung zum Einführen des Probenehmers ist folgende:
Nachdem die Verschlußröhre mittels des Stöpsels b und der Preßschraube e in der Boh-
rung des Fasses befestigt ist, wird der Schlüssel h zur Entnahme des Stiftes c in die
Muffe i eingeführt und diese mit dem Schiebestopfen k verschlossen. Sodann wird der Ansatz
m des Verschlußstiftes c mit dem Greifer I
des Schlüssels, der in der Verschlußröhre dicht geführt ist, gefaßt und beide Teile herausgezogen,,
wobei eine Glashülse η festzustellen gestattet; ob der Stift erfaßt worden ist oder
ίο nicht. Die Verschiebung des Stiftes c nach
der Muffe i hin darf nur so weit erfolgen, bis sein inneres Ende die Verschlußstelle ο überschritten
hat, worauf diese verschlossen und Schlüssel h mit Stift c aus der Verschlußröhre
entfernt wird. Bei Einführung des eigentlichen Probenehmers ist selbstverständlich zunächst
die Muffe * mit einem auf diesem ebenfalls befindlichen Schiebestopfen zu verschließen,
sodann der Verschluß 0 zu öffnen und der Probenehmer auf die erforderliche
Länge in das Faß zu stecken, worauf die Flüssigkeitsprobe entnommen werden kann (s. Patentschrift 235370).
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Einführen des Flüssigkeitsprobenehmers
nach Patent 235370, gekennzeichnet durch eine Verschlußröhre, die mit einem Dichtungsorgan zum Einsetzen
in die Entnahmeöffnung (a) und außerdem noch mit zwei Absperrstellen (0 und i)
versehen ist und zum Einführen eines Stiftschlüssels für das Herausziehen des Verschlußstiftes
sowie zur Aufnahme des eigentlichen Probenehmers dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllungsröhre
an einer Stelle durchsichtig ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239119C true DE239119C (de) |
Family
ID=498590
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239119D Active DE239119C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239119C (de) |
-
0
- DE DENDAT239119D patent/DE239119C/de active Active
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